Tageslesungen
Die für den Tag vorgesehenen Schriftlesungen, mit dem vollständigen Text in deiner Sprache. Folge jeden Morgen den täglichen Lesungen deiner Tradition — in der Bosko-App.
Erste Lesung
Denn siehe, der Herr HERR Zebaoth wird von Jerusalem und Juda nehmen allerlei Vorrat, alien Vorrat des Brots und alien Vorrat des Wassers, Starke und Kriegsleute, Richter, Propheten, Wahrsager und Alteste, Hauptleute uber funfzig und ehrliche Leute, Rate und weise Werkleute und kluge Redner. Und will ihnen Junglinge zu Fursten geben, und Kindische sollen uber sie herrschen. Und das Volk wird Schinderei treiben, einer uber den andern und ein jeglicher uber seinen Nachsten; und der Jungere wird stolz sein wider den Alten und ein loser Mann wider den Ehrlichen. Dann wird einer seinen Bruder aus seines Vaters Haus ergreifen: Du hast Kleider; sei unser Furst, hilf du diesem Unfall! Er aber wird zu der Zeit schworen und sagen: Ich bin kein Arzt; es ist weder Brot noch Kleid in meinem Hause; setzet mich nicht zum Fursten im Volk. Denn Jerusalem fallt dahin, und Juda liegt da, weil ihre Zunge und ihr Tun wider den HERRN ist, daß sie den Augen seiner Majestat widerstreben. Ihr Wesen hat sie kein Hehl und rühmen ihre Sunde, wie die zu Sodom, und verbergen sie nicht. Wehe ihrer Seele! Denn damit bringen sie sich selbst in alles Ungluck. Prediget von den Gerechten, daß sie es gut haben; denn sie werden die Frucht ihrer Werke essen. Wehe aber den Gottlosen, denn sie sind boshaftig, und es wird ihnen vergolten werden, wie sie es verdienen. Kinder sind Treiber meines Volks und Weiber herrschen uber sie. Mein Volk, deine Troster verfuhren dich und zerstoren den Weg, den du gehen sollst. Aber der HERR stehet da zu rechten, und ist aufgetreten, die Volker zu richten.
Antwortpsalm
Ein Psalm Davids, vorzusingen. Ich traue auf den HERRN. Wie saget ihr denn zu meiner Seele, sie soil fliegen wie ein Vogel auf eure Berge? Denn siehe, die Gottlosen spannen den Bogen und legen ihre Pfeile auf die Sehne, damit heimlich zu schielien die Frommen. Denn sie reilien den Grund urn; was soil der Gerechte ausrichten? Der HERR ist in seinem heiligen Tempel, des HERRN Stuhl ist im Himmel; seine Augen sehen drauf, seine Augenlider prufen die Menschenkinder. Der HERR prufet den Gerechten; seine Seele hasset den Gottlosen und die gerne freveln. Er wird regnen lassen uber die Gottlosen Blitz, Feuer und Schwefel und wird ihnen ein Wetter zu Lohn geben. Der HERR ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb, darum daß ihre Angesichte schauen auf das da recht ist.
Zweite Lesung
Was wollen wir nun hier sagen? Das wollen wir sagen: Die Heiden, die nicht haben nach der Gerechtigkeit gestanden, haben die Gerechtigkeit erlanget; ich sage aber von der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt. Israel aber hat dem Gesetz der Gerechtigkeit nachgestanden und hat das Gesetz der Gerechtigkeit nicht überkommen. Warum das? Darum, daß sie es nicht aus dem Glauben, sondern als aus den Werken des Gesetzes suchen. Denn sie haben sich gestolien an den Stein des Anlaufens, wie geschrieben stehet: Siehe da, ich lege in Zion einen Stein des Anlaufens und einen Fels des Argernisses; und wer an ihn glaubet, der soil nicht zuschanden werden.
Evangelium
Da sprach Petrus: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolget. Er sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch es ist niemand, der ein Haus verlasset Oder Eltern Oder Bruder Oder Weib Oder Kinder um des Reichs Gottes willen, der es nicht vielfaltig wieder empfange in dieser Zeit und in der zukunftigen Welt das ewige Leben. Er nahm aber zu sich die Zwolfe und sprach zu ihnen: Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von des Menschen Sohn. Denn er wird uberantwortet werden den Heiden; und erwird verspottet und geschmahet und verspeiet werden; und sie werden ihn geilieln und toten. Und am dritten Tage wird er wieder auferstehen. Sie abervernahmen der keines, und die Rede war ihnen verborgen, und wuliten nicht, was das gesagt war.
Die Lesungen folgen dem byzantinischen Lektionar. Der Text der Heiligen Schrift ist gemeinfrei. (Luther Bibel)
Tageslesungen, jeden Morgen
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