Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Exodus 8
Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Recke deine Hand aus mit deinem Stabe uber die Bache und Strome und Seen und laß Frosche uber Agyptenland kommen. Und Aaron reckte seine Hand uber die Wasser in Agypten; und kamen Frosche herauf, daß Agyptenland bedecktward. Da taten die Zauberer auch also mit ihrem Beschworen und ließen Frosche uber Agyptenland kommen. Da forderte Pharao Mose und Aaron und sprach: Bittet den HERRN fur mich, daß er die Frosche von mir und von meinem Volk nehme, so will ich das Volk lassen, daß es dem HERRN opfere. Mose sprach: Habe du die Ehre vor mir und stimme mir, wann ich fur dich, fur deine Knechte und fur dein Volk bitten soli, daß die Frosche von dir und von deinem Hause vertrieben werden und allein im Strom bleiben. Er sprach: Morgen. Er sprach: Wie du gesagt hast. Auf daß du erfahrest, daß niemand ist wie der HERR, unser Gott, so sollen die Frosche von dir, von deinem Hause von deinen Knechten und von deinem Volk genommen werden und allein im Strom bleiben. Also ging Mose und Aaron von Pharao. Und Mose schrie zu dem HERRN der Frosche halben, wie er Pharao hatte zugesagt. Und der HERR tat, wie Mose gesagt hatte; und die Frosche starben in den Hausern, in den Hofen und auf dem Felde. Und sie hauften sie zusammen, hie einen Haufen und da einen Haufen; und das Land stank davon. Da aber Pharao sah, daß er Luftgekriegt hatte, ward sein Herz verhartet und horete sie nicht, wie denn der HERR geredet hatte. Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Recke deinen Stab aus und schlag in den Staub auf Erden, daß Lause werden in ganz Agyptenland. Sie taten also, und Aaron reckte seine Hand aus mitseinem Stabe und schlug in den Staub auf Erden; und es wurden Lause an den Menschen und an dem Vieh; aller Staub des Landes ward Lause in ganz Agyptenland. Die Zauberer taten auch also mit ihrem Beschworen, daß sie Lause heraus brachten, aber sie konnten nicht. Und die Lause waren beide an Menschen und an Vieh. Da sprachen die Zauberer zu Pharao: Das ist Gottes Finger. Aber das Herz Pharaos ward verstockt und horete sie nicht, wie denn der HERR gesagt hatte. Und der HERR sprach zu Mose: Mache dich morgen fruhe auf und tritt vor Pharao (siehe, er wird ans Wasser gehen) und sprich zu ihm: So sagt der HERR: Laß mein Volk, daß es mir diene; wo nicht, siehe, so will ich allerlei Ungeziefer lassen kommen uber dich, deine Knechte, dein Volk und dein Haus, daß ailer Agypter Hauser und das Feld und was drauf ist, voll Ungeziefer werden sollen. Und will des Tages ein Besonderes tun mit dem Lande Gosen, da sich mein Volk enthalt, daß kein Ungeziefer da sei, auf daß du inne werdest, daß ich der HERR bin auf Erden alienthalben. Und will eine Erlosung setzen zwischen meinem und deinem Volk: Morgen soil das Zeichen geschehen. Und der HERR tat also, und es kam viel Ungeziefers in Pharaos Haus, in seiner Knechte Hauser und uber ganz Agyptenland; und das Land ward verderbet von dem Ungeziefer. Da forderte Pharao Mose und Aaron und sprach: Gehet hin, opfert eurem Gott hie im Lande. Mose sprach: Das taugt nicht, daß wir also tun; denn wir wurden der Agypter Greuei opfern unserm Gott, dem HERRN; siehe, wenn wir denn der Agypter Greuei vor ihren Augen opferten, wurden sie uns nicht steinigen? Drei Tagereisen wollen wir gehen in die Wüste und dem HERRN, unserm Gott, opfern, wie er uns gesagt hat. Pharao sprach: Ich will euch lassen, daß ihr dem HERRN, eurem Gott opfert in der Wüste; allein; daß ihr nicht ferner ziehet, und bittet fur mich. Mose sprach: Siehe, wenn ich hinaus von dir komme so will ich den HERRN bitten, daß dies Ungeziefer von Pharao und seinen Knechten und von seinem Volk genommen werde, morgen des Tages; allein tausche mich nicht mehr, daß du das Volk nicht lassest, dem HERRN zu opfern. Und Mose ging hinaus von Pharao und bat den HERRN. Und der HERR tat, wie Mose gesagt hatte, und schaffte das Ungeziefer weg von Pharao, von seinen Knechten und von seinem Volk, daß nicht eins uberblieb. Aber Pharao verhartete sein Herz auch dasselbe Mai und lieft das Volk nicht.
Responsorial Psalm
Psalm 58
Ein gulden Kleinod Davids, vorzusingen, daß er nicht umkame. Seid ihr denn stumm, daß ihr nicht reden wollt, was recht ist; und richten, was gleich ist, ihr Menschenkinder? Ja, mutwillig tut ihr unrecht im Lande und gehet stracks durch mit euren Handen zu freveln. Die Gottlosen sind verkehrt von Mutterleibe an; die Lugner irren von Mutterleib an. Ihr Wüten ist gleich wie das Wüten einer Schlange, wie eine taube Otter, die ihr Ohr zustopft, daß sie nicht hore die Stimme des Zauberers, des Beschworers, der wohl beschworen kann. Gott, zerbrich ihre Zahne in ihrem Maul; zerstofte, HERR, die Backenzahne der jungen Lowen! Sie werden zergehen wie Wasser, das dahinfleuftt. Sie zielen mit ihren Pfeilen, aber dieselben zerbrechen. Sie vergehen, wie eine Schnecke verschmachtet; wie eine unzeitige Geburt eines Weibes sehen sie die Sonne nicht. Ehe eure Dornen reif werden am Dornstrauche, wird sie ein Zorn so frisch wegreiften. Der Gerechte wird sich freuen, wenn er solche Rache siehet, und wird seine Füfte baden in des Gottlosen Blut, daß die Leute werden sagen: Der Gerechte wird sein ja genieften; es ist ja noch Gott Richter auf Erden.
Second Reading
Philippians 1
Paulus und Timotheus, Knechte Jesu Christi: Allen Heiligen in Christo Jesu zu Philippi samtden Bischofen und Dienern. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesu Christo! Ich danke meinem Gott, so oft ich euer gedenke (welches ich allezeit tue in allem meinem Gebet fur euch alle, und tue das Gebet mit Freuden), uber eurer Gemeinschaft am Evangelium vom ersten Tage an bis her. Und bin desselbigen in guter Zuversicht, daß, der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollfuhren bis an den Tag Jesu Christi. Wie es denn mir bilüg ist, daß ich dermaüen von euch alien halte, darum daß ich euch in meinem Herzen habe in diesem meinem Gefangnis, darin ich das Evangelium verantworte und bekraftige, als die ihr alle mit mir der Gnade teilhaftig seid. Denn Gott ist mein Zeuge, wie mich nach euch alien verlanget von Herzensgrund in Jesu Christo. Und darum bete ich, daü eure Liebe je mehr und mehr reich werde in allerlei Erkenntnis und Erfahrung, daß ihr prufen moget, was das Beste sei, auf daß ihr seid lauter und unanstofüg bis auf den Tag Christi, erfullet mit Fruchten der Gerechtigkeit, diedurch Jesum Christum geschehen (in euch) zu Ehre und Lobe Gottes.] Ich lasse euch aberwissen, liebe Brüder, daü, wie es urn mich stehet, das ist nur mehr zur Forderung des Evangeliums geraten, also daß meine Bande offenbar worden sind in Christo in dem ganzen Richthause und bei den andern alien, und viel Brüder in dem Herrn aus meinen Banden Zuversicht gewonnen, desto turstiger worden sind, das Wort zu reden ohne Scheu. Etliche zwar predigen Christum auch urn Hasses und Haders willen, etliche aber aus guter Meinung. Jene verkundigen Christum aus Zank und nicht lauter; denn sie meinen, sie wollen eine Trübsal zuwenden meinen Banden. Diese aber aus Liebe; denn sie wissen, daü ich zur Verantwortung des Evangeliums hier liege. Was ist ihm aber denn? Daü nur Christus verkundiget werde allerlei Weise, es geschehe Zufalles Oder rechter Weise; so freue ich mich doch darinnen und will mich auch freuen. Denn ich weili, daß mir dasselbige gelingetzur Seligkeit durch euer Gebet und durch Handreichung des Geistes Jesu Christi wie ich endlich warte und hoffe, daß ich in keinerlei Stuck zuschanden werde, sondern daü mit aller Freudigkeit, gleichwie sonst allezeit, also auch jetzt, Christus hoch gepreiset werde an meinem Leibe, es sei durch Leben Oder durch Tod. Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn. Sintemal aber im Fleisch leben dienet, mehr Frucht zu schaffen, so weüi ich nicht, welches ich erwahlen soil. Denn es liegt mir beides hart an: Ich habe Lust abzuscheiden und bei Christo zu sein, welches auch viel besser ware: Aberes ist notiger, im Fleisch bleiben urn euretwilien. Und in guter Zuversicht weüi ich, daß ich bleiben und bei euch alien sein werde euch zur Forderung und zur Freude des Glaubens, auf daü ihr euch sehr ruhmen moget in Christo Jesu an mir durch meine Ankunft wieder zu euch. Wandelt nur wurdiglich dem Evangelium Christi, auf daß, ob ich komme und sehe euch Oder abwesend von, euch hore, daü ihr stehet in einem Geist und einer Seele und samt uns kampfet fur den Glauben des Evangeliums und euch in keinem Wege erschrecken lasset von den Widersachern, welches ist ein Anzeichen, ihnen der Verdammnis euch aber der Seligkeit, und dasselbige von Gott. Denn euch ist gegeben, urn Christi willen zu tun, daß ihr nicht allein an ihn glaubet, sondern auch urn seinetwillen leidet, und habet denselbigen Kampf, welchen ihr an mir gesehen habt und nun von mir horet.
Gospel
Mark 9
Und er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, es stehen etliche hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis daß sie sehen das Reich Gottes mit Kraft kommen. Und nach sechs Tagen nahm Jesus zu sich Petrus, Jakobus und Johannes und fuhrte sie auf einen hohen Berg besonders alleine und verklarete sich vor ihnen. Und seine Kleider wurden hell und sehr weili wie der Schnee, daß sie kein Farber auf Erden kann so weili machen. Und es erschien ihnen Elia mit Mose und hatten eine Rede mit Jesu. Und Petrus antwortete und sprach zu Jesu: Rabbi, hier ist gut sein; lasset uns drei Hütten machen, dir eine, Mose eine und Elia eine. Er wulite aber nicht, was er redete; denn sie waren besturzt. Und es kam eine Wolke, die uberschattete sie. Und eine Stimme fiel aus der Wolke und sprach: Das ist mein lieber Sohn; den sollt ihr horen. Und bald danach sahen sie um sich und sahen niemand mehr denn allein Jesum bei ihnen. Da sie aber vom Berge herabgingen, verbot ihnen Jesus, daß sie niemand sagen sollten, was sie gesehen hatten, bis des Menschen Sohn auferstunde von den Toten. Und sie behielten das Wort bei sich und befragten sich untereinander: Was ist doch das Auferstehen von den Toten? Und sie fragten ihn und sprachen: Sagen doch die Schriftgelehrten, daß Elia muti zuvor kommen. Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Elia soil ja zuvor kommen und alles wieder zurechtbringen; dazu des Menschen Sohn soil viel leiden und verachtet werden, wie denn geschrieben stehet. Aber ich sage euch: Elia ist kommen, und sie haben an ihm getan, was sie wollten, nachdem von ihm geschrieben stehet. Und, er kam zu seinen Jüngem und sah viel Volks um sie und Schriftgelehrte, die sich mit ihnen befragten. Und alsbald, da alles Volk ihn sah, entsetzten sie sich, liefen zu und grulieten ihn. Und erfragete die Schriftgelehrten: Was befraget ihr euch mit ihnen? Einer aber aus dem Volk antwortete und sprach: Meister, ich habe meinen Sohn hergebracht zu dir, der hat einen sprachlosen Geist; und wo er ihn erwischet, so reilit er ihn und schaumet und knirschet mit den Zahnen und verdorret. Ich habe mit deinen Jüngem geredet, daß sie ihn austrieben, und sie konnen's nicht. Er antwortete ihm aber und sprach: O du unglaubiges Geschlecht, wie lange soil ich bei euch sein? Wie lange soil ich mich mit euch leiden? Bringet ihn her zu mir! Und sie brachten ihn her zu ihm. Und alsbald, da ihn der Geist sah, rili er ihn und fiel auf die Erde und walzete sich und schaumete. Und er fragte seinen Vater: Wie lange ist's, daß ihm das widerfahren ist? Er sprach: Von Kind auf. Und oft hat er ihn in Feuer und Wasser geworfen, daß er ihn umbrachte. Kannst du aber was, so erbarme dich unser und hilf uns! Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du konntet glauben! Alle Dinge sind moglich dem, der da glaubet. Und alsbald schrie des Kindes Vater mit Tranen und sprach: Ich glaube, lieber Herr; hilf meinem Unglauben! Da nun Jesus sah, daß das Volk zulief, bedrauete er den unsauberen Geist und sprach zu ihm: Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir, daß du von ihm ausfahrest und fahrest hinfort nicht in ihn! Da schrie er und rili ihn sehr und fuhr aus. Und er ward, als ware er tot, daß auch viele sagten: Er ist tot. Jesus aber ergriff ihn bei der Hand und richtete ihn auf; und er stund auf. Und da er heimkam, fragten ihn seine Junger besonders: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? Und er sprach: Diese Art kann mitnichten ausfahren denn durch Beten und Fasten. Und sie gingen von dannen hinweg und wandelten durch Galilaa; und erwollte nicht, daß es jemand wissen sollte. Er lehrete aber seine Junger und sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn wird uberantwortet werden in der Menschen Hande. Und sie werden ihn toten; und wenn er getotet ist, so wird er am dritten Tage auferstehen. Sie aber vernahmen das Wort nicht und furchteten sich, ihn zu fragen. Und er kam gen Kapernaum. Und da er daheim war, fragte er sie: Was handeltet ihr miteinander auf dem Wege? Sie aber schwiegen; denn sie hatten miteinander auf dem Wege gehandelt, welcher der Grotite ware. Und er setzte sich und rief den Zwolfen und sprach zu ihnen: So jemand will der Erste sein, der soil der Letzte sein vor alien und aller Knecht. Und er nahm ein Kindlein und stellete es mitten unter sie und herzete dasselbige und sprach zu ihnen: Wer ein solches Kindlein in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat. Johannes aber antwortete ihm und sprach: Meister, wir sahen einen, der trieb Teufel in deinem Namen aus, welcher uns nicht nachfolget; und wir verboten's ihm darum, daß er uns nicht nachfolget. Jesus aber sprach: Ihr sollt's ihm nicht verbieten. Denn es ist niemand, der eine Tat tue in meinem Namen und moge bald ubel von mir reden. Wer nicht wider uns ist, der ist fur uns. Wer aber euch tranket mit einem Becher Wassers in meinem Namen darum, daß ihr Christo angehoret, wahrlich, ich sage euch, es wird ihm nicht unvergolten bleiben. Und wer der Kleinen einen argert, die an mich glauben, dem ware es besser, daü ihm ein Muhlstein an seinen Hals gehanget wurde, und er ins Meer geworfen wurde. So dich aber deine Hand argert, so haue sie ab. Es ist dir besser, daß du als ein Kruppel zum Leben eingehest, denn daß du zwo Hande habest und fahrest in die Holle, in das ewige Feuer, da ihr Wurm nicht stirbt und ihr Feuer nicht verlischt. Argert dich dein Fuli, so haue ihn ab. Es ist dir besser, daß du lahm zum Leben eingehest, denn daü du zwei Fuße habest und werdest in die Holle geworfen, in das ewige Feuer, da ihr Wurm nicht stirbt und ihr Feuer nicht verlischt. Argert dich dein Auge, so wirfs von dir. Es ist dir besser, daß du einaugig in das Reich Gottes gehest, denn daß du zwei Augen habest und werdest in das hollische Feuer geworfen, da ihr Wurm nicht stirbt und ihr Feuer nicht verlischt. Es muß alles mit Feuer gesalzen werden, und alles Opfer wird mit Salz gesalzen. Das Salz ist gut; so aber das Salz dumm wird, womitwird man würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander!
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
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