Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Exodus 32
Da aber das Volk sah, daß Mose verzog, von dem Berge zu kommen, sammelte sich's wider Aaron und sprach zu ihm: Auf, und mach uns Gotter, die vor uns hergehen! Denn wirwissen nicht, was diesem Mann Mose widerfahren ist, der uns aus Agyptenland gefuhret hat. Aaron sprach zu ihnen: Reiftet ab die güldenen Ohrenringe an den Ohren eurer Weiber, eurer Sohne und eurer Tochter und bringet sie zu mir. Da rift alles Volk seine güldenen Ohrenringe von ihren Ohren und brachten sie zu Aaron. Und er nahm sie von ihren Handen und entwarf es mit einem Griffel und machte ein gegossen Kalb. Und sie sprachen: Das sind deine Gotter, Israel, die dich aus Agyptenland gefuhret haben! Da das Aaron sah, bauete er einen Altar vor ihm und lieft ausrufen und sprach: Morqen ist des HERRN Fest! Und stunden des Morgens fruhe auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer. Danach setzte sich das Volk zu essen und zu trinken, und stunden auf zu spielen. Der HERR aber sprach zu Mose: Gehe, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Agyptenland gefuhret hast, hat's verderbet. Sie sind schnell von dem Wege getreten, den ich ihnen geboten habe. Sie haben ihnen ein gegossen Kalb gemacht und haben's angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das sind deine Gotter, Israel, die dich aus Agyptenland gefuhret haben. Und den HERR sprach zu Mose: Ich sehe, daß es ein halsstarrig Volk ist. Und nun laft mich, daß mein Zorn liber sie ergrimme und sie auffresse, so will ich dich zum groften Volk machen. Mose aber flehete von dem HERRN, seinem Gott, und sprach: Ach, HERR, war urn will dein Zorn ergrimmen liber dein Volk, das du mit grofter Kraft und starker Hand hast aus Agyptenland gefuhret? Warum sollen die Agypter sagen und sprechen: Er hat sie zu ihrem Unglück ausgefuhrt, daß er sie erwlirgete im Gebirge und vertilgete sie von dem Erdboden? Kehre dich von dem Grimm deines Zorns und sei gnadig liber die Bosheit deines Volks! Gedenk an deine Diener, Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dirselbst geschworen und ihnen verheiften hast: Ich will euren Samen mehren wie die Sterne am Himmel, und alles Land, das ich verheiften habe, will ich eurem Samen geben, und sollen es besitzen ewiglich. Also gereuete den HERRN das Libel, das er drauete seinem Volk zu tun. Mose wandte sich und stieg vom Berge und hatte zwo Tafeln des Zeugnisses in seiner Hand, die waren geschrieben auf beiden Seiten. Und Gott hatte sie selbst gemacht und selbst die Schrift drein gegraben. Da nun Josua horete des Volks Geschrei, daß sie jauchzeten, sprach er zu Mose: Es ist ein Geschrei im Lager wie im Streit. Er antwortete: Es ist nicht ein Geschrei gegeneinander, deren, die obliegen und unterliegen, sondern ich hore ein Geschrei eines Singetanzes. Als er aber nahe zum Lager kam und das Kalb und den Reigen sah, ergrimmete er mit Zorn und warf die Tafeln aus seiner Hand und zerbrach sie unten am Berge. Und nahm das Kalb, das sie gemacht hatten, und verbrannte es mit Feuer und zermalmete es zu Pulver und staubte es aufs Wasser und gab's den Kindern Israel zu trinken. Und sprach zu Aaron: Was hat dir das Volk getan, daß du eine so grofte Sünde üben sie gebracht hast? Aaron sprach: Mein Herr lasse seinen Zorn nicht ergrimmen. Du weiftt, daß dies Volk bose ist. Sie sprachen zu mir: Mache uns Gotter, die vor uns hergehen; denn wirwissen nicht, wie es diesem Mann Mose gehet, der uns aus Agyptenland gefuhret hat. Ich sprach zu ihnen: Wer hat Gold, der reifte es ab und gebe es mir. Und ich warf es ins Feuer; daraus istdas Kalb geworden. Da nun Mose sah, dafi das Volk los worden war (denn Aaron hatte sie losgemacht durch ein Geschwatz, damit er sie fein wollte anrichten), trat er in das Tor des Lagers und sprach: Her zu mir, werdem HERRN angehoret! Da sammelten sich zu ihm alle Kinder Levi. Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Gurte ein jeglicher sein Schwert auf seine Lenden und durchgehet hin und wieder von einem Torzum andern im Lager und erwurge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nachsten. Die Kinder Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte, und fiel des Tages vom Volk dreitausend Mann. Da sprach Mose: Fullet heute eure Hande dem HERRN, ein jeglicher an seinem Sohn und Bruder, daß heute uber euch der Segen gegeben werde. Des Morgens sprach Mose zum Volk: Ihr habt eine grofte Sunde getan; nun will ich hinaufsteigen zu dem HERRN, ob ich vielleicht eure Sunde versohnen moge. Als nun Mose wieder zum HERRN kam, sprach er: Ach, das Volk hat eine grofte Sunde getan und haben ihnen guldene Gotter gemacht. Nun vergib ihnen ihre Sunde! Wo nicht, so tilge mich auch aus deinem Buch, das du geschrieben hast. Der HERR sprach zu Mose: Was? Ich will den aus meinem Buch tilgen, der an mir sundiget. So gehe nun hin und führe das Volk, dahin ich dir gesagt habe. Siehe, mein Engel soil vor dir hergehen. Ich werde ihre Sunde wohl heimsuchen, wenn meine Zeit kommt heimzusuchen. Also strafte der HERR das Volk, daß sie das Kalb hatten gemacht, welches Aaron gemacht hatte.
Responsorial Psalm
Psalm 82
Ein Psalm Assaphs. Gott stehet in der Gemeine Gottes und ist Richter unter den Gottern. Wie lange wollt ihr unrecht richten und die Person der Gottlosen vorziehen? Sela. Schaffet Recht dem Armen und dem Waisen und helfet dem Elenden und Durftigen zum Recht! den Geringen und Armen und erloset ihn aus der Gottlosen Gewalt! Aber sie lassen ihnen nicht sagen und achten's nicht; sie gehen immer hin im Finstern; darum müssen alle Grundfesten des Landes fallen. Ich habe wohl gesagt: Ihr seid Gotter und allzumal Kinder des Hochsten; aber ihrwerdet sterben wie Menschen und wie ein Tyrann zugrunde gehen. Gott, mache dich auf und richte das Land; denn du bist Erbherr fiber alle Heiden.
Second Reading
II Timothy 3
Das sollst du aber wissen, daß in den letzten Tagen werden greuliche Zeiten kommen. Denn es werden Menschen sein, die von sich selbst halten, geizig, ruhmredig, hoffartig, Lasterer, den Eltern ungehorsam, undankbar, ungeistlich, storrig, unversohnlich, Schander, unkeusch, wild, ungutig, Verrater, Frevler, aufgeblasen, die mehr lieben Wollust denn Gott, die da haben den Schein eines gottseligen Wesens, aber seine Kraft verleugnen sie. Und solche meide! Aus denselbigen sind, die hin und her in die Hauser schleichen und führen die Weiblein gefangen, die mit Sünden beladen sind und mit mancherlei Lusten fahren, lernen immerdar und konnen nimmerzur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Gleicherweise aber, wie Jannes und Jambres dem Mose widerstunden, also widerstehen auch diese der Wahrheit; es sind Menschen von zerrutteten Sinnen, untuchtig zum Glauben. Aber sie werden's die Lange nicht treiben; denn ihre Torheit wird offenbar werden jedermann, gleichwie auch jener war. Du aber hast erfahren meine Lehre, meine Weise, meine Meinung, meinen Glauben, meine Langmut, meine Liebe, meine Geduld, meine Verfolgung, meine Leiden, welche mir widerfahren sind zu Antiochien, zu Ikonien, zu Lystra, welche Verfolgung ich da ertrug: und aus alien hat mich der Herr erloset. Und alle, die gottselig leben wollen in Christo Jesu, müssen Verfolgung leiden. Mit den bosen Menschen aber und verfuhrerischen wird's je langer, je arger, verfuhren und werden verfuhret. Du aber bleibe in dem, was du gelernet hast und dir vertrauet ist, sintemal du weilit, von wem du gelernet hast. Und weil du von Kind auf die Heilige Schrift weilit, kann dich dieselbige unterweisen zurßeligkeit durch den Glauben an Christum Jesum. Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nutze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Zuchtigung in der Gerechtigkeit, daß ein Mensch Gottes sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt.
Gospel
Luke 17
Er sprach aberzu seinen Jungern: Es ist unmoglich, daß nicht Argernisse kommen; wehe aber dem, durch welchen sie kommen! Es ware ihm nützer, daß man einen Muhlstein an seinen Hals hangete und würfe ihn ins Meer, denn daß er dieser Kleinen einen argert. Hutet euch! So dein Bruder an dir sundiget, so strafe ihn; und so er sich bessert, vergib ihm. Und wenn ersiebenmal des Tages an dir sundigen würde und siebenmal des Tages wieder kame zu dir und sprache: Es reuet mich, so sollst du ihm vergeben. Und die Apostel sprachen zu dem Herm: Starke uns den Glauben! Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben habt als ein Senfkorn und saget zu diesem Maulbeerbaum: Reift dich aus und versetze dich ins Meer, so wird er euch gehorsam sein. Welcher ist unter euch, der einen Knecht hat, der ihm pflüget Oder das Vieh weidet, wenn er heimkommt vom Felde, daß er ihm sage: Gehe bald hin und setze dich zu Tische? Ist's nicht also, daß erzu ihm saget: Richte zu, daß ich zu Abend esse; schurze dich und diene mir, bis ich esse und trinke; danach sollst du auch essen und trinken? Danket erauch demselbigen Knechte, daß er getan hat, was ihm befohlen war? Ich meine es nicht. Also auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprechet: Wir sind unnutze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren. Und es begab sich, da er reisete gen Jerusalem, zog er mitten durch Samarien und Galilaa. Und als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn aussatzige Manner, die stunden von feme und erhuben ihre Stimme und sprachen: Jesu, lieber Meister, erbarme dich unser! Und da er sie sah, sprach erzu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern. Und es geschah, da sie hingingen, wurden sie rein. Einer aber unter ihnen, da ersah, daß er gesund worden war, kehrete er urn und preisete Gott mit lauter Stimme und fiel auf sein Angesicht zu seinen Füften und dankete ihm. Und das war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach: Sind ihrer nicht zehn rein worden? Wo sind aber die Neune? Hat sich sonst keiner funden, der wieder umkehrete und, gabe Gott die Ehre, denn dieser Fremdling? Und er sprach zu ihm: Stehe auf, gehe hin! Dein Glaube hat dir geholfen. Da er aber gefraget ward von der Pharisaern: Wann kommt das Reich Gottes? antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht mit aufterlichen Gebarden. Man wird nicht sagen: Siehe hier Oder da istes! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch. Er sprach aberzu den Jungern: Es wird die Zeit kommen, daß ihrwerdet begehren zu sehen einen Tag des Menschensohns, und werdet ihn nicht sehen, Und sie werden zu euch sagen: Siehe hier, siehe da! Gehet nicht hin und folget auch nicht! Denn wie der Blitz oben vom Himmel blitzet und leuchtet uber alles, was unter dem Himmel ist, also wird des Menschen Sohn an seinem Tage sein. Zuvoraber muß erviel leiden und verworfen werden von diesem Geschlechte. Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird's auch geschehen in den Tagen des Menschensohns: sie alien, sie tranken, sie freieten, sie lielien sich freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche ging, und kam die Sintflut und brachte sie alle um. Desselbigengleichen, wie es geschah zu den Zeiten Lots: sie alien, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie baueten. An dem Tage aber, da Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um. Auf diese Weise wird's auch gehen an dem Tage; wenn des Menschen Sohn soil offenbaret werden. An demselbigen Tage, wer auf dem Dache ist und sein Hausrat in dem Hause, dersteige nicht hernieder, dasselbige zu holen. Desselbigengleichen, wer auf dem Felde ist, der wende nicht um nach dem, das hinter ihm ist. Gedenket an des Lots Weib! Wer da suchet seine Seele zu erhalten, der wird sie verlieren; und wer sie verlieren wird, der wird ihr zum Leben helfen. Ich sage euch: In derselbigen Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einerwird angenommen, der andere wird verlassen werden. Zwo werden mahlen miteinander; eine wird angenommen, die andere wird verlassen werden. zwei werden auf dem Felde sein; einerwird angenommen, der andere wird verlassen werden. Und sie antworteten und sprachen zu ihm: Herr, wo da? Er aber sprach zu ihnen: Wo das Aas ist, da sammeln sich die Adler.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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