Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Exodus 40

Und der HERR redete mit Mose und sprach: Du sollst die Wohnung der Hutte des Stifts aufrichten am ersten Tage des ersten Monden. Und sollst darein setzen die Lade des Zeugnisses und vor die Lade den Vorhang hangen. Und sollst den Tisch darbringen und ihn zubereiten und den Leuchter darstellen und die Lampen drauf setzen. Und sollst den guldenen Rauchaltar setzen vor die Lade des Zeugnisses und das Tuch in der Tur der Wohnung aufhangen. Den Brandopferaltar aber sollst du setzen heraus vor die Tur der Wohnung der Hutte des Stifts und das Handfaft zwischen der Hutte des Stifts und dem Altar, und Wasser drein tun; und den Vorhof stellen umher und das Tuch in der Tur des Vorhofs aufhangen. Und sollst die Salbe nehmen und die Wohnung und alles, was drinnen ist, salben; und sollst sie weihen mit alle ihrem Gerate, daß sie heilig sei. Und sollst den Brandopferaltar salben mit alle seinem Gerate und weihen, daß erallerheiligst sei. Sollst auch das Handfaft und seinen Fuft salben und weihen. Und sollst Aaron und seine Sohne vor die Tur der Hutte des Stifts führen und mit Wasser waschen; und Aaron die heiligen Kleider anziehen und salben und weihen, daß er mein Priester sei; und seine Sohne auch herzufuhren und ihnen die engen Rocke anziehen; und sie salben, wie du ihren Vater gesalbet hast, daß sie meine Priester seien. Und die Salbung sollen sie haben zum ewigen Priestertum bei ihren Nachkommen. Und Mose tat alles, wie ihm der HERR geboten hatte. Also ward die Wohnung aufgerichtet im andern Jahr, am ersten Tage des ersten Monds. Und da Mose sie aufrichtete, setzte er die Fufte und die Bretter und Riegel und richtete die Saulen auf. Und breitete die Hutte aus zur Wohnung und legte die Decke der Hutte oben drauf, wie der HERR ihm geboten hatte. Und nahm das Zeugnis und legte es in die Lade; und tat die Stangen an die Lade und tat den Gnadenstuhl oben auf die Lade. Und brachte die Lade in die Wohnung und hing den Vorhang vor die Lade des Zeugnisses, wie ihm der HERR geboten hatte. Und setzte den Tisch in die Hutte des Stifts, in den Winkel der Wohnung gegen Mitternacht, auften vor dem Vorhang. Und bereitete Brot darauf vor dem HERRN, wie ihm der HERR geboten hatte. Und setzte den Leuchter auch hinein gegen dem Tisch uber, in den Winkel der Wohnung gegen Mittag. Und tat Lampen drauf vor dem HERRN, wie ihm der HERR geboten hatte. Und setzte den guldenen Altar hinein, vor den Vorhang. Und raucherte drauf mit gutem Rauchwerk, wie ihm der HERR geboten hatte. Und hing das Tuch in die Tur der Wohnung. Aber den Brandopferaltar setzte er vor die Tur der Wohnung der Hutte des Stifts; und opferte drauf Brandopfer und Speisopfer, wie ihm der HERR geboten hatte. Und das Handfaft setzte er zwischen die Hutte des Stifts und den Altar; und tat Wasser drein zu waschen. Und Mose, Aaron und seine Sohne wuschen ihre Hande und Fufte draus. Denn sie müssen sich waschen, wenn sie in die Hutte des Stifts gehen Oder hinzutreten zum Altar, wie ihm der HERR geboten hatte. Und er richtete den Vorhof auf, urn die Wohnung und urn den Altar her, und hing den Vorhang in das Tor des Vorhofs. Also vollendete Mose das ganze Werk. Da bedeckte eine Wolke die Hütte des Stiffs, und die Herrlichkeit des HERRN füllete die Wohnung. Und Mose konnte nicht in die Hütte des Stifts gehen, weil die Wolke drauf blieb, und die Herrlichkeit des HERRN die Wohnung füllete. Und wenn die Wolke sich aufhub von der Wohnung, so zogen die Kinder Israel, so oft sie reiseten. Wenn sich aber die Wolke nicht aufhub, so zogen sie nicht, bis an den Tag, da sie sich aufhub. Denn die Wolke des HERRN war des Tages auf der Wohnung, und des Nachts war sie feurig, vor den Augen des ganzen Hauses Israel, solange sie reiseten.

Responsorial Psalm

Psalm 90

Ein Gebet Moses, des Mannes Gottes. HERR Gott, du bist unsere Zuflucht fur und fur. Ehe denn die Berge worden und die Erde und die Welt geschaffen worden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit, der du die Menschen lassest sterben und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder! Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache. Du lassest sie dahinfahren wie einen Strom, und sind wie ein Schlaf, gleichwie ein Gras, das doch bald welkwird, das da frühe blühet und bald welk wird und des Abends abgehauen wird und verdorret. Das macht dein Zorn, daß wir so vergehen, und dein Grimm, daß wir so plotzlich dahin müssen. Denn unsere Missetat stellest du vor dich, unsere unerkannte Sunde ins Licht vor deinem Angesichte. Darum fahren alle unsere Tage dahin durch deinen Zorn; wir bringen unsere Jahre zu wie ein Geschwatz. Unser Leben wahret siebenzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre; und wenn's kostlich gewesen ist, so ist's Mühe und Arbeit gewesen; denn es fahret schnell dahin, als flogen wir davon. Wer glaubt es aber, daß du so sehr zurnest? und wer furchtet sich vor solchem deinem Grimm? Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden. HERR, kehre dich doch wiederzu uns und sei deinen Knechten gnadig! Fulle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und frohlich sein unser Leben lang. Erfreue uns nun wieder, nachdem du uns so lange plagest, nachdem wir so lange Unglück leiden. Zeige deinen Knechten deine Werke und deine Ehre ihren Kindern! Und der HERR, unser Gott, sei uns freundlich und fordere das Werk unserer Hande bei uns; ja das Werk unserer Hande wolle er fordern!

Second Reading

Hebrews 3

Derhalben, ihr heiligen Brüder, die ihr mit berufen seid durch die himmlische Berufung, nehmet wahr des Apostels und Hohenpriesters, den wir bekennen, Christi Jesu, der da treu ist dem, der ihn gemacht hat (wie auch Mose) in seinem ganzen Hause. Dieser aber ist grolierer Ehre wert denn Mose, nachdem der eine groliere Ehre am Hause hat, der es bereitet, denn das Haus. Denn ein jeglich Haus wird von jemand bereitet; der aber alles bereitet, das ist Gott. Und Mose zwar war treu in seinem ganzen Hause als ein Knecht zum Zeugnis des, das gesagt sollte werden; Christus aber als ein Sohn uber sein Haus; welches Haus sind wir, so wir anders das Vertrauen und den Ruhm der Hoffnung bis ans Ende test behalten. Darum, wie der Heilige Geist spricht: Heute, so ihr horen werdet seine Stimme, so verstocket eure Herzen nicht, als geschah in der Verbitterung, am Tage der Versuchung in der Wüste, da mich eure Vater versuchten; sie pruften mich und sahen meine Werke vierzig Jahre lang; darum ich entrustet ward uber dies Geschlecht und sprach: Immerdar irren sie mit dem Herzen, aber sie wuliten meine Wege nicht, daß ich auch schwur in meinem Zorn, sie sollten zu meiner Ruhe nicht kommen. Sehet zu, üebe Bruder, daß nicht jemand unter euch ein arges, unglaubiges Herz habe, das da abtrete von dem lebendigen Gott, sondern ermahnet euch selbst alle Tage, solange es heute heilit, daß nicht jemand unter euch verstocket werde durch Betrug der Sünde. Denn wir sind Christi teilhaftig worden, so wir anders das angefangene Wesen bis ans Ende fest behalten, solange gesagt wird: Heute, so ihr seine Stimme horen werdet, so verstocket eure Herzen nicht, wie in der Verbitterung geschah. Denn etliche, da sie horeten, richteten eine Verbitterung an, aber nicht alle, die von Agypten ausgingen durch Mose. Uber welche aber ward er entrustet vierzig Jahre lang? Ist's nicht also, daß uber die, so da sundigten, deren Leiber in der Wüste verfielen? Welchen schwur er aber, daß sie nicht zu seiner Ruhe kommen sollten, denn den Unglaubigen? Und wir sehen, daß sie nicht haben konnen hineinkommen urn des Unglaubens willen.

Gospel

John 1

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbige war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbige gemacht, und ohne dasselbige ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Lichtder Menschen. Und das Licht scheinet in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieli Johannes. Derselbige kam zum Zeugnis, daß er von dem Licht zeugete, auf daß sie alle durch ihn glaubeten. Er war nicht das Licht, sondern daß er zeugete von dem Licht. Das war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet die in diese Welt kommen. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbige gemacht, und die Welt kannte es nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben. Welche nicht von dem Geblut, noch von dem Willen des Fleisches, noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind. Und das Wort ward Fleisch und wohnete unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingebornen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes zeuget von ihm, ruft und spricht: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher denn ich. Und von seiner Fulle haben wir alle genommen Gnade urn Gnade. Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum worden. Niemand hat Gott jegesehen. Dereingeborne Sohn, der in des Vaters Scholi ist, der hat es uns verkundiget. Und dies ist das Zeugnis Johannes, da die Juden sandten von Jerusalem Priester und Leviten, daß sie ihn fragten: Wer bist du? Und er bekannte und leugnete nicht; und er bekannte: Ich bin nicht Christus. Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin's nicht. Bist du ein Prophet? Und er antwortete: Nein. Da sprachen sie zu ihm: Was bist du denn? daß wir Antwort geben denen, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst? Er sprach: Ich bin eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Richtet den Weg des Herrn! wie der Prophet Jesaja gesagt hat. Und die gesandt waren, die waren von den Pharisaern und fragten ihn und sprachen zu ihm: Warum taufest du denn, so du nicht Christus bist noch Elia noch ein Prophet? Johannes antwortete ihnen und sprach: Ich taufe mit Wasser; aber er ist mitten unter euch getreten, den ihr nicht kennet. Der der nach mir kommen wird, welcher vor mir gewesen ist, des ich nicht wert bin, dad ich seine Schuhriemen auflose. Dies geschah zu Bethabara, jenseit des Jordans, da Johannes taufete. Des andern Tages siehet Johannes Jesum zu ihm kommen und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde tragt! Dieser ist's, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, welcher vor mir gewesen ist; denn er war eher denn ich. Und ich kannte ihn nicht, sondern auf daß er offenbar würde in Israel, darum bin ich kommen, zu taufen mit Wasser. Und Johannes zeugete und sprach: Ich sah, daß der Geist herabfuhrwie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm. und ich kannte ihn nicht; aber der mich sandte, zu taufen mit Wasser, derselbige sprach zu mir: Uber welchen, du sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, derselbige ist's, der mit dem Heiligen Geist taufet. Und ich sah es und zeugete, daß dieser ist Gottes Sohn. Des andern Tags stund abermal Johannes und zwei seiner Junger. Und als er sah Jesum wandeln, sprach, er: Siehe, das ist Gottes Lamm! Und zwei seiner Junger horeten ihn reden und folgeten Jesu nach? Jesus aber wandte sich urn und sah sie nachfolgen und sprach zu ihnen: Was suchet ihr? Sie aber sprachen zu ihm: Rabbi (das ist verdolmetscht, Meister), wo bist du zur Herberge? Er sprach zu ihnen: Kommt und sehet es! Sie kamen und sahen's und blieben denselbigen Tag bei ihm. Es war aber urn die zehnte Stunde. Einer aus den zwei, die von Johannes horeten und Jesu nachfolgeten, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus. Derselbige findet am ersten seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias funden (welches ist verdolmetscht: der Gesalbte). Und fuhrete ihn zu Jesu. Da ihn Jesus sah, sprach er: Du bist Simon, Jonas Sohn; du sollst Kephas heilien (das wird verdolmetscht: ein Fels). Des andern Tags wollte Jesus wieder nach Galilaa ziehen und findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mirnach! Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus. Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den funden, von welchem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben, Jesum, Josephs Sohn, von Nazareth. Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann von Nazareth Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und siehe es! Jesus sah Nathanael zu sich kommen und spricht von ihm: Siehe, ein rechter Israelit, in welchem kein Falsch ist. Nathanael spricht zu ihm: Woher kennest du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Ehe denn dich Philippus rief, da du unterdem Feigenbaum warest, sah ich dich. Nathanael antwortet und spricht zu ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der Konig von Israel. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubest, weil ich dir gesagt habe, daß ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum; du wirst noch Großeres denn das sehen. Und spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, von nun an werdet ihr den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren auf des Menschen Sohn.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.