Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Deuteronomy 2
Da wandten wir uns und zogen aus zur Wuste auf der Strafte zum Schilfmeer, wie der HERR zu mir sagte, und umzogen das Gebirge Seir eine lange Zeit. Und der HERR sprach zu mir: Ihr habt dies Gebirge nun genug umzogen; wendet euch gegen Mitternacht. Und gebeut dem Volk und sprich: Ihr werdet durch die Grenze eurer Bruder, der Kinder Esau, ziehen, die da wohnen zu Seir; und sie werden sich vor euch furchten. Aber verwahret euch mit Fleift, daß ihr sie nicht bekrieget; denn ich werde euch ihres Landes nicht einen Fuftbreit geben; denn das Gebirge Seir habe ich den Kindern Esau zu besitzen gegeben. Speise sollt ihr urns Geld von ihnen kaufen, daß ihr esset, und Wasser sollt ihr urns Geld von ihnen kaufen, daß ihr trinket. Denn der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in alien Werken deiner Hande. Er hat dein Reisen zu Herzen genommen durch diese große Wuste und ist vierzig Jahre der HERR, dein Gott, bei dirgewesen, daß dir nichts gemangelt hat. Da wir nun durch unsere Bruder, die Kinder Esau, gezogen waren, die auf dem Gebirge Seir wohneten, auf dem Wege des Gefildes von Elath und Ezeon- Gaber, wandten wir uns und gingen durch den Weg der Wuste der Moabiter. Da sprach der HERR zu mir: Du sollst die Moabiter nicht beleidigen noch bekriegen; denn ich will dir ihres Landes nichts zu besitzen geben, denn ich habe Ar den Kindern Lot zu besitzen gegeben. Die Emim haben vorzeiten drinnen gewohnet; das war ein groß, stark und hoch Volk wie die Enakim Man hielt sie auch fur Riesen, gleichwie Enakim; und die Moabiter heißen sie auch Emim. Auch wohneten vorzeiten in Seir die Horiter; und die Kinder Esau vertrieben und vertilgten sie von ihnen und wohneten an ihrer Statt, gleichwie Israel dem Lande seiner Besitzung tat, das ihnen der HERR gab. So macht euch nun auf und ziehet durch den Bach Sared. Und wir zogen herdurch. Die Zeitaber, die wir von Kades-Barnea zogen, bis wir durch den Bach Sared kamen, war achtunddreißig Jahre, auf daß alle die Kriegsleute sturben im Lager, wie der HERR ihnen geschworen hatte. Dazu war auch die Hand des HERRN wider sie, daß sie umkamen aus dem Lager, bis daß ihrer ein Ende wurde. Und da alle der Kriegsleute ein Ende war, daß sie starben unter dem Volk, redete der HERR mit mir und sprach: Du wirst heute durch die Grenze der Moabiter ziehen bei Ar; und wirst nahe kommen gegen die Kinder Ammon. Die sollst du nicht beleidigen noch bekriegen; denn ich will dir des Landes der Kinder Ammon nichts zu besitzen geben, denn ich hab's den Kindern Lot zu besitzen gegeben. Es ist auch geschatzt fur der Riesen Land, und haben auch vorzeiten Riesen drinnen gewohnet; und die Ammoniter heißen sie Sammesumim. Das war ein groß, stark und hoch Volk, wie die Enakim; und der HERR vertilgete sie vor ihnen und ließ sie dieselben besitzen, daß sie an ihrer Statt da wohneten, gleichwie er getan hat mit den Kindern Esau, die auf dem Gebirge Seir wohnen, da er die Horiter vor ihnen vertilgete, und ließ sie dieselben besitzen, daß sie da an ihren Statt wohneten bis auf diesen T ag. Und die Kaphthorim zogen aus Kaphthor und vertilgeten die Avim, die zu Hazerim wohneten bis gen Gaza, und wohneten an ihrer Statt daselbst. Machet euch auf und ziehet aus und gehet uber den Bach bei Arnon. Siehe, ich habe Sihon, den Konig der Amoriter zu Hesbon, in deine Hande gegeben mit seinem Lande. Heb an einzunehmen, und streite wider ihn! Heutigestages will ich anheben, daß sich von dir furchten und erschrecken sollen alle Volker unter alien Himmeln, daß, wenn sie von dir horen, ihnen bange und wehe werden soil vor deiner Zukunft. Da sandte ich Boten aus der Wuste von morgenwarts zu Sihon, dem Konige zu Hesbon, mit friedlichen Worten und ließ ihm sagen: Ich will durch dein Land ziehen, und wo die Straße gehet, will ich gehen; ich will weder zur Rechten noch zur Linken ausweichen. Speise sollst du mir urns Geld verkaufen, daß ich esse, und Wasser sollst du mir urns Geld geben, daß ich trinke; ich will nurzu Fuß durchhin gehen; wie mir die Kinder Esau getan haben, die zu Seir wohnen, und die Moabiter, die zu Ar wohnen; bis daß ich komme uber den Jordan, in das Land, das uns der HERR, unser Gott, geben wird. Aber Sihon, der Konig zu Hesbon, wollte uns nicht durchziehen lassen; denn der HERR, dein Gott, verhartete seinen Mut und verstockte ihm sein Herz, auf daß er ihn in deine Hande gabe, wie es jetzt ist am Tage. Und der HERR sprach zu mir: Siehe, ich habe angefangen, zu geben vor dir den Sihon mit seinem Lande; hebet an, einzunehmen und zu besitzen sein Land. Und Sihon zog aus uns entgegen mit all seinem Volk zum Streit gen Jahza. Aber der HERR, unser Gott, gab ihn vor uns, daß wir ihn schlugen mit seinen Kindern und seinem ganzen Volk. Da gewannen wir zu den Zeit alle seine Stadte und verbanneten alle Stadte, beide Manner, Weiber und Kinder, und ließen niemand uber bleiben. Ohne das Vieh raubten wir fur uns und die Ausbeute der Stadte, die wir gewannen, von Aroer an, die am Ufer des Bachs bei Arnon liegt, und von der Stadt am Wasser bis gen Gilead. Es war keine Stadt, die sich vor uns schutzen konnte; der HERR, unser Gott, gab uns alles vor uns. Ohne zu dem Lande der Kinder Ammon kamest du nicht, noch zu allem, das am Bach Jabbok war, noch zu den Stadten auf dem Gebirge, noch zu allem, das uns der HERR, unser Gott, verboten hatte.
Responsorial Psalm
Psalm 92
Ein Psalmlied auf den Sabbattag. Das ist ein kostlich Ding, dem HERRN danken und lobsingen deinem Namen, du Hdchster, des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkundigen, auf den zehn Saiten und Psalter, mit Spielen auf der Harfe. Denn, HERR, du lassest mich frohlich singen von deinen Werken, und ich rühme die Geschafte deiner Hande. HERR, wie sind deine Werke so graft! Deine Gedanken sind so sehr tief. Ein Torichter glaubt das nicht, und ein Narr achtet solches nicht. Die Gottlosen grunen wie das Gras, und die Ubeltater blühen alle, bis sie vertilget werden immer und ewiglich. Aberdu, HERR, bistder Hochste und bleibest ewiglich. Denn siehe, deine Feinde, HERR, siehe, deine Feinde werden umkommen; und alle Ubeltater müssen zerstreuet werden. Aber mein Horn wird erhohet werden wie eines Einhorns, und werde gesalbet mit frischem Ole. Und mein Auge wird seine Lust sehen an meinen Feinden; und mein Ohrwird seine Lust horen an den Boshaftigen, die sich wider mich setzen. Der Gerechte wird grunen wie ein Palmbaum; er wird wachsen wie eine Zeder auf Libanon. Die gepflanzt sind in dem Hause des HERRN, werden in den Vorhofen unsers Gottes grunen. Und wenn sie gleich alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein, daß sie verkundigen, daß der HERR so fromm ist, mein Hort, und ist kein Unrecht an ihm.
Second Reading
Hebrews 5
Denn ein jeglicher Hoherpriester, der aus den Menschen genommen wird, der wird gesetzt fur die Menschen gegen Gott, auf daß eropfere Gaben und Opfer fur die Sünden, der da konnte mitleiden uber die, so unwissend sind und irren, nachdem er auch selbst umgeben ist mit Schwachheit. Darum muft er auch, gleichwie fur das Volk, also auch fur sich selbst opfern fur die Sünden. Und niemand nimmt sich selbst die Ehre, sondern der auch berufen sei von Gott gleichwie Aaron. Also auch Christus hat sich nicht selbst in die Ehre gesetzt, daß er Hoherpriester würde, sondern der zu ihm gesagt hat: Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeuget. Wie er auch am andern Ort spricht: Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks. Und er hat in den Tagen seines Fleisches Gebet und Flehen mit starkem Geschrei und Tranen geopfert zu dem, der ihm von dem Tode konnte aushelfen; und ist auch erhoret, darum daß er Gott in Ehren hatte. Und wiewohl er Gottes Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernet. Und da er ist vollendet, ist er worden alien, die ihm gehorsam sind, eine Ursache zur ewigen Seligkeit, genannt von Gott ein Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks. Davon hatten wir wohl viel zu reden; aber es ist schwer, weil ihr so unverstandig seid. Und die ihr solltet langst Meister sein, bedurfet ihrwiederum, daß man euch die ersten Buchstaben der gottlichen Worte lehre, und daß man euch Milch gebe und nicht starke Speise. Denn wem man noch Milch geben muft, der ist unerfahren in dem Wort der Gerechtigkeit; denn er ist ein junges Kind. Den Vollkommenen aber gehort starke Speise, die durch Gewohnheit haben geubte Sinne zum Unterschied des Guten und des Bosen.
Gospel
John 3
Es war aber ein Mensch unter den Pharisaern mit Namen Nikodemus, ein Oberster unter den Juden. Der kam zu Jesu bei der Nacht und sprach zu ihm: Meister, wirwissen, daß du bist ein Lehrer, von Gott kommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er auch wiederum in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand geboren werde aus dem Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch, und was vom Geist geboren wird, das ist Geist. Laß dich's nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihrmüssetvon neuem geboren werden. Der Wind blaset, wo er will, und du horest sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, von wannen er kommt und wohin er fahret. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist. Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie mag solches zugehen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du ein Meister in Israel und weißt das nicht? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wir reden, was wirwissen, und zeugen, was wir gesehen haben, und ihr nehmet unser Zeugnis nicht an. Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie wurdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sagen würde? Und niemand fahret gen Himmel, denn der vom Himmel herniederkommen ist, namlich des Menschen Sohn, derim Himmel ist. Und wie Mose in der Wüste eine Schlange erhohet hat, also muß des Menschen Sohn erhohet werden, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Also hat Gott die Welt geliebet, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde. Wer an ihn glaubet, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubet, der ist schon gerichtet; denn er glaubet nicht an den Namen des eingebornen Sohnes Gottes. Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt kommen ist, und die Menschen liebeten die Finsternis mehr denn das Licht; denn ihre Werke waren bose. Wer Arges tut, der hasset das Licht und kommt nicht an das Licht, auf daß seine Werke nicht gestraft werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, daß seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan. Danach kam Jesus und seine Jünger in das judische Land und hatte daselbst sein Wesen mit ihnen und taufete. Johannes aber taufete auch noch zu Enon, nahe bei Salim; denn es war viel Wassers daselbst. Und sie kamen dahin und ließen sich taufen. Denn Johannes war noch nicht ins Gefangnis gelegt. Da erhub sich eine Frage unter den Jüngern des Johannes samt den Juden uber die Reinigung. Und kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Meister, der bei dir war jenseit des Jordans, von dem du zeugtest, siehe, der taufet, und jedermann kommt zu ihm. Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel. Ihr selbst seid meine Zeugen, daß ich gesagt habe, ich sei nicht Christus, sondern vor ihm her gesandt. Wer die Braut hat, der ist der Brautigam; der Freund aber des Brautigams stehet und horet ihm zu und freuet sich hoch uber des Brautigams Stimme. Dieselbige meine Freude ist nun erfüllet. Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen. Der von oben her kommt, ist uber alle. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde; der vom Himmel kommt, der ist uber alle und zeuget, was er gesehen und gehoret hat; und sein Zeugnis nimmt niemand an. Wer es aber annimmt, der versiegelt es, daß Gott wahrhaftig sei. Denn welchen Gott gesandt hat, der redet Gottes Wort; denn Gott gibt den Geist nicht nach dem Maß. Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubet, der hat das ewige Leben; wer dem Sohn nicht glaubet, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt uber ihm.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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