Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Isaiah 20

Im Jahr, da Tharthan gen Asdod kam, als ihn gesandt hatte Sargon, der Konig zu Assyrien, und stritt wider Asdod und gewann sie, zur selbigen Zeit redete der HERR durch Jesaja, den Sohn Amoz, und sprach: Gehe hin und zieh ab den Sack von deinen Lenden und zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen. Und ertat also, ging nackend und barfuß. Da sprach der HERR: Gleichwie mein Knecht Jesaja nackend und barfuß gehet zum Zeichen und Wunderdreier Jahre uber Agypten und Mohrenland, also wird der Konig zu Assyrien hintreiben das gefangene Agypten und vertriebene Mohrenland, beide jung und alt, nackend und barfufi, mit bloßer Scham, zu Schanden Agyptens. Und sie werden erschrecken und mit Schanden bestehen uber dem Mohrenlande, darauf sie sich verlielien, und wiederum das Mohrenland uber den Agyptern, welcher sie sich ruhmeten. Und die Einwohner dieser Inseln werden sagen zur selbigen Zeit: 1st das unsere Zuversicht, da wir hinflohen urn Hilfe, daü wir errettet würden von dem Konige zu Assyrien? Wie fein sind wir entronnen!

Responsorial Psalm

Psalm 144

Ein Psalm Davids. Gelobet sei der HERR, mein Hort, der meine Hande lehret streiten und meine Fauste kriegen, meine Güte und meine Burg, mein Schutz und mein Erretter, mein Schild, auf den ich traue, der mein Volk unter mich zwinget. HERR, was istder Mensch, dafi du dich sein so annimmst, und des Menschen Kind, daß du ihn so achtest? 1st doch der Mensch gleichwie nichts; seine Zeit fahret dahin wie ein Schatten. HERR, neige deine Himmel und fahre herab; taste die Berge an, daß sie rauchen! Laß blitzen und zerstreue sie; schiefie deine Strahlen und schrecke sie! Sende deine Hand von der Hohe und erlose mich und errette mich von großen Wassern, von der Hand derfremden Kinder, welcher Lehre ist kein nutze, und ihre Werke sind falsch. Gott, ich will direin neues Lied singen; ich will dir spielen auf dem Psalter von zehn Saiten der du den Konigen Sieg gibst und erlosest deinen Knecht David vom morderischen Schwert des Bosen. Erlose mich auch und errette mich von der Hand der fremden Kinder, welcher Lehre ist kein nutze, und ihre Werke sind falsch, daß unsere Sohne aufwachsen in ihrer Jugend wie die Pflanzen und unsere Tochterwie die ausgehauenen Erker, gleichwie die Palaste, und unsere Kammern voll seien, die herausgeben konnen einen Vorrat nach dem andern; daß unsere Schafe tragen tausend und hunderttausend auf unsern Dorfern; daß unsere Ochsen viel erarbeiten; daß kein Schade, kein Verlust noch Klage auf unsern Gassen sei. Wohl dem Volk, dem es also gehet! Aber wohl dem Volk, des der HERR ein Gott ist!

Second Reading

Romans 1

Paulus, ein Knecht Jesu Christi, berufen zum Apostel, ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes, welches er zuvor verheiften hat durch seine Prapheten in der Heiligen Schrift, von seinem Sohn, der geboren ist von dem Samen Davids nach dem Fleisch und kraftiglich erweiset ein Sohn Gottes nach dem Geist, der da heiliget, seit der Zeit er auferstanden ist von den Toten, namlich Jesus Christus, unser Herr (durch welchen wir haben empfangen Gnade und Apostelamt, unter alien Heiden den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter seinem Namen, welcher ihr zum Teil auch seid, die da berufen sind von Jesu Christo): Allen, die zu Rom sind, den Liebsten Gottes und berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Aufs erste danke ich meinem Gott durch Jesum Christum euer aller halben, daß man von eurem Glauben in aller Welt saget. Denn Gott ist mein Zeuge, welchem ich diene in meinem Geist am Evangelium von seinem Sohn, daß ich ohne Unterlali euer gedenke und allezeit in meinem Gebet flehe, ob sich's einmal zutragen wollte, daß ich zu euch kame durch Gottes Willen. Denn mich verlanget, euch zu sehen, auf daß ich euch mitteile etwas geistlicher Gabe, euch zu starken, das ist, daß ich samteuch getrostet wurde durch euren und meinen Glauben, den wir untereinander haben. Ich will euch aber nichtverhalten, liebe Bruder, daß ich mir oft habe vorgesetzt, zu euch zu kommen (bin aber verhindert bisher), daß ich auch unter euch Frucht schaffete gleichwie unter andern Heiden. Ich bin ein Schuldnerbeide, derßriechen und der Ungriechen, beide, der Weisen und der Unweisen. Darum, soviel an mir ist bin ich geneigt, auch euch zu Rom das Evangelium zu predigen. Denn ich schame mich des Evangeliums von Christo nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die da selig machet alle, die daran glauben, die Juden vomehmlich und auch die Griechen, sintemal darinnen offenbaret wird die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, weiche kommt aus Glauben in Glauben; wie denn geschrieben stehet: Der Gerechte wird seines Glaubens leben. Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbart uber alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten. Denn daß man weili, daß Gott sei, istihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart damit, daß Gottes unsichtbares Wesen, das ist, seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man des wahmimmt an den Werken, namlich an der Schopfung der Welt, also daß sie keine Entschuldigung haben, dieweil siewuliten, daß ein Gott ist, und haben ihn nicht gepreiset als einen Gott noch gedanket, sondern sind in ihrem Dichten eitel worden, und ihr unverstandiges Herz ist verfinstert. Da sie sich fur weise hieiten, sind sie zu Narren worden und haben verwandelt die Herrlichkeit des unverganglichen Gottes in ein Bild gleich dem verganglichen Menschen und der Vogel und der vierfülügen und der kriechenden Tiere. Darum hat sie auch Gott dahingegeben in ihrer Herzen Geluste, in Unreinigkeit, zu schanden ihre eigenen Leiber an sich selbst. Die Gottes Wahrheit haben verwandelt in die Luge und haben geehret und gedienet dem Geschopfe mehr denn dem Schopfer, der da gelobet ist in Ewigkeit. Amen. Darum hat sie Gott auch dahingegeben in schandliche Luste. Denn ihre Weiber haben verwandelt den naturlichen Brauch in den unnatürlichen. Desselbigengleichen auch die Manner haben verlassen den naturlichen Brauch des Weibes und sind aneinander erhitzet in ihren Lusten, und haben Mann mit Mann Schande gewirket und den Lohn ihres Irrtums (wie es denn sein sollte) an sich selbst empfangen. Und gleichwie sie nicht geachtet haben, daß sie Gott erkenneten, hat sie Gott auch dahingegeben in verkehrten Sinn, zu tun, was nicht taugt, voll alles Ungerechten, Hurerei, Schalkheit, Geizes, Bosheit, voll Hasses, Mordes, Haders, List, giftig, Ohrenblaser, Verleumder, Gottesverachter, Frevler, hoffartig, ruhmredig, Schadliche, den Eltern ungehorsam, Unvernünftige, Treulose, storrig, unversohnlich, unbarmherzig die Gottes Gerechtigkeit Wissen (daß, die solches tun, des Todes würdig sind), tun sie es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.

Gospel

Mark 6

Und er ging aus von dannen und kam in sein Vaterland; und seine Junger folgten ihm nach. Und da der Sabbat kam, hub er an zu lehren in ihrer Schule: Und viele, die es horeten, verwunderten sich seiner Lehre und sprachen: Woher kommt dem solches? und: Was fur Weisheit ist's, die ihm gegeben ist, und solche Taten, die durch seine Hande geschehen? Ist er nicht der Zimmermann, Marias Sohn, und der Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Sind nicht auch seine Schwestern allhie bei uns? Und sie argerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgend weniger denn im Vaterland und daheim bei den Seinen. Und er konnte alida nicht eine einzige Tat tun; ohne wenig Siechen legte er die Hande auf und heilete sie. Und er verwunderte sich ihres Unglaubens. Und er ging umher in die Flecken im Kreis und lehrete. Und er berief die Zwolfe und hub an und sandte sie je zwei und zwei und gab ihnen Macht uber die unsauberen Geister. Und gebot ihnen, daß sie nichts bei sich trugen auf dem Wege denn allein einen Stab, keine Tasche, kein Brot, kein Geld im Gürtel, sondern waren geschuhet, und daß sie nicht zwei Rockeanzogen. Und sprach zu ihnen: Wo ihr in ein Haus gehen werdet, da bleibet innen, bis ihr von dannen ziehet. Und welche euch nicht aufnehmen noch horen, da gehet von dannen heraus und schuttelt den Staub ab von euren Fülien zu einem Zeugnis über sie. Ich sage euch: Wahrlich, eswird Sodom und Gomorra am Jungsten Gerichte ertraglicher ergehen denn solcher Stadt. Und sie gingen aus und predigten, man sollte Bulie tun. Und trieben viele Teufel aus und salbeten viele Sieche mit 01 und machten sie gesund. Und es kam vorden Konig Herodes (denn sein Name war nun bekannt); und er sprach: Johannes der Taufer ist von den Toten auferstanden; darum tut er solche Taten. Etliche aber sprachen: Er ist Elia; etliche aber: Er ist ein Prophet Oder einer von den Propheten. Da es aber Herodes horete, sprach er: Es ist Johannes, den ich enthauptet habe; der ist von den Toten auferstanden. Er aber, Herodes, hatte ausgesandt und Johannes gegriffen und ins Gefangnis gelegt um der Herodias willen, seines Bruders Philippus Weib; denn er hatte sie gefreiet. Johannes aber sprach zu Herodes: Es ist nicht recht, dafi du deines Bruders Weib habest. Herodias aber stellete ihm nach und wollte ihn toten und konnte nicht. Herodes aber furchtete Johannes; denn er wulite, daß er ein frommer und heiliger Mann war; und verwahrete ihn und gehorchte ihm in vielen Sachen und horete ihn gerne. Und es kam ein gelegener Tag, daß Herodes auf seinen Jahrstag ein Abendmahl gab den Obersten und Hauptleuten und Vornehmsten in Galilaa. Da trat hinein die Tochter der Herodias und tanzete, und gefiel wohl dem Herodes und denen, die am Tisch salien. Da sprach der Konig zum Magdlein: Bitte von mir, was du willst; ich will dir's geben. Und schwur ihr einen Eid: Was du wirst von mir bitten, will ich dir geben, bis an die Halfte meines Konigreichs. Sie ging hinaus und sprach zu ihrer Mutter: Was soil ich bitten? Die sprach: Das Haupt Johannes des Taufers. Und sie ging bald hinein mit Eüe zum Konige, bat und sprach: ich will, daß du mir gebest jetzt sobald auf einer Schussel das Haupt Johannes des Taufers. Der Konig ward betrubt; doch um des Eides willen und derer, die am Tische saüen, wollte er sie nicht lassen eine Fehlbitte tun. Und bald schickte hin der Konig den Henker und hieli sein Haupt herbringen. Der ging hin und enthauptete ihn im Gefangnis. Und trug her sein Haupt auf einer Schussel und gab's dem Magdlein, und das Magdlein gab's ihrer Mutter. Und da das seine Junger horeten, kamen sie und nahmen seinen Leib und legten ihn in ein Grab. Und die Apostel kamen zu Jesu zusammen und verkundigten ihm das alles, und was sie getan und gelehret hatten. Und er sprach zu ihnen: Lasset uns besonders in eine Wuste gehen und ruhet ein wenig. Denn ihrer war viel, die ab und zu gingen, und hatten nicht Zeit genug zu essen. Und er fuhr da in einem Schiff zu einer Wuste besonders. Und das Volk sah sie wegfahren, und viele kannten ihn und liefen daselbst hin miteinander zu Fufi aus alien Stadten und kamen ihnen zuvor und kamen zu ihm. Und Jesus ging heraus und sah das grolie Volk; und es jammerte ihn derselben, denn sie waren wie die Schafe, die keinen Hirten haben; und fing an eine lange Predigt. Da nun der Tag fast dahin war, traten seine Junger zu ihm und sprachen: Es ist wuste hier, und der Tag ist nun dahin. Lati sie von dir, dafi sie hingehen umher in die Dorfer und Markte und kaufen sich Brot; denn sie haben nicht zu essen. Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebet ihr ihnen zu essen! Und sie sprachen zu ihm: Sollen wir denn hingehen und zweihundert Pfennig wert Brot kaufen und ihnen zu essen geben? Er aber sprach zu ihnen: Wieviel Brote habt ihr? Gehet hin und sehet! Und da sie es erkundet hatten, sprachen sie: Funf und zwei Fische. Und er gebot ihnen, daß sie sich aile lagerten bei Tischen voli auf das grune Gras. Und sie setzten sich nach Schichten, je hundert und hundert, funfzig und fünfzig. Und er nahm die fünf Brote und zwei Fische und sah auf gen Himmel und dankete und brach die Brote und gab sie den Jungern, dafi sie ihnen vorlegten; und die zwei Fische teilete er unter sie aile. Und sie alien aile und wurden satt. Und sie huben auf die Brocken, zwolf Korbe voli, und von den Fischen. Und die da gegessen hatten, der waren funftausend Mann. Und alsbald trieb er seine Junger, daß sie in das Schiff traten und vor ihm hinüberführen gen Bethsaida, bis daß er das Volk von sich lielie. Und da er sie von sich geschafft hatte, ging er hin auf einen Berg, zu beten. Und am Abend war das Schiff mitten auf dem Meer und er auf dem Lande alleine. Und er sah, dati sie Not litten im Rudern; denn der Wind war ihnen entgegen. Und um die vierte Wache der Nacht kam er zu ihnen und wandelte auf dem Meer. Und er wollte vor ihnen ubergehen. Und da sie ihn sahen auf dem Meerwandeln, meineten sie, es ware ein Gespenst, und schrieen. Denn sie sahen ihn alle und erschraken. Aber alsbald redete er mit ihnen und sprach zu ihnen: Seid getrost; ich bin's furchtet euch nicht! Und trat zu ihnen ins Schiff, und der Wind legte sich. Und sie entsetzten sich und verwunderten sich uber die Maften. Denn sie waren nichts verstandiger worden über den Broten, und ihr Herz war erstarret. Und da sie hinubergefahren waren, kamen sie in das Land Genezareth und fuhren an. Und da sie aus dem Schiff traten, alsbald kannten sie ihn und liefen alle in die umliegenden Lander und huben an, die Kranken umherzuführen auf Betten, wo sie horeten, daß erwar. Und wo er in die Markte Oder Stadte Oder Dorfer einging, da legten sie die Kranken auf den Markt und baten ihn, daß sie nur den Saum seines Kleides an rühren mochten. Und alle, die ihn anruhreten, wurden gesund.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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