Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Isaiah 40

Trostet, trostet mein Volk! spricht euer Gott. Redet mit Jerusalem freundlich und prediget ihr, daß ihre Ritterschaft ein Ende hat, denn ihre Missetat ist vergeben; denn sie hat Zwiefaltiges empfangen von der Hand des HERRN um alle ihre Sunde. Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem HERRN den Weg; machet auf dem Gefilde eine ebene Bahn unserm Gott! Alle Taler sollen erhohet werden, und alle Berge und Huge! sollen geniedriget werden, und was ungleich ist, soil eben, und was hockericht ist, soil schlicht werden. Denn die Herrlichkeit des HERRN soil offenbaret werden; und alles Fleisch miteinander wird sehen, daß des HERRN Mund redet. Es spricht eine Stimme: Predige! Und er sprach: Was soil ich predigen? Alles Fleisch ist Heu, und alle seine Gute ist wie eine Blume auf dem Felde. Das Heu verdorret, die Blume verwelket; denn des HERRN Geist blaset drein. Ja, das Volk ist das Heu. Das Heu verdorret, die Blume verwelket; aber das Wort unsers Gottes bleibet ewiglich. Zion, du Predigerin, steig auf einen hohen Berg! Jerusalem, du Predigerin, hebe deine Stimme auf mit Macht, heb auf und furchte dich nicht; sage den Stadten Judas: Siehe, da ist euer Gott! Denn siehe, der Herr HERR kommt gewaltiglich; und sein Arm wird herrschen. Siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Vergeltung ist vor ihm. Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte; er wird die Lammer in seine Arme sammeln und in seinem Busen tragen und die Schafmutter fuhren. Wer misset die Wasser mit der Faust und fasset den Himmel mit der Spanne und begreift die Erde miteinem Dreiling und wieget die Berge mit einem Gewicht und die Hugel mit einer Waage? Wer unterrichtet den Geist des HERRN, und welcher Ratgeber unterweiset ihn? Wen fragt er um Rat, der ihm Verstand gebe und lehre ihn den Weg des Rechts und lehre ihn die Erkenntnis und unterweise ihn den Weg des Verstandes? Siehe, die Heiden sind geachtet wie ein Tropfen, so im Eimer bleibt, und wie ein Scherflein, so in der Wage bleibet. Siehe, die Inseln sind wie ein Staublein. Der Libanon ware zu geringe zum Feuer und seine Tiere zu geringe zum Brandopfer. Alle Heiden sind vor ihm nichts und wie ein Nichtiges und Eitles geachtet. Wem wollt ihr denn Gott nachbilden, Oder was fur ein Gleichnis wollt ihr ihm zurichten? Der Meister giefit wohl ein Bild, und der Goldschmied uberguldet es und macht silberne Ketten dran. Desgleichen wer eine arme Hebe vermag, der wahlet ein Holz, das nicht fault, und sucht einen klugen Meister dazu, der ein Bild fertige, das bestandig sei. Wisset ihr nicht? Horet ihr nicht? Ist's euch nicht vormals verkundiget? Habt ihr's nicht verstanden von Anbeginn der Erde? Er sitzt uber dem Kreis der Erde; und die darauf wohnen, sind wie Heuschrecken. Der den Himmel ausdehnet wie ein dunn Fell und breitet sie aus wie eine Hutte, da man innen wohnet; der die Fursten zunichte macht und die Richter auf Erden eitel macht, als hatte ihr Stamm weder Pflanzen noch Samen noch Wurzel in der Erde, daß sie, wo ein Wind unter sie wehet, verdorren, und sie ein Windwirbel wie Stoppeln wegfuhret. Wem wollt ihr denn mich nachbilden, dem ich gleich sei? spricht der Heilige. Hebet eure Augen in die Hohe und sehet! Wer hat solche Dinge geschaffen und fuhret ihr Heer bei der Zahl heraus? Der sie alle mit Namen rufet; sein Vermogen und starke Kraft ist so groß, daß nicht an einem fehlen kann. Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagest: Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht gehet vor meinem Gott uber? Weißt du nicht? Hast du nicht gehort? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht mude noch matt; sein Verstand ist unausforschlich. Er gibt dem Müden Kraft und Starke genug dem Unvermogenden. Die Knaben werden mude und matt, und die Junglinge fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flugeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht mude werden.

Responsorial Psalm

Psalm 14

Ein Psalm Davids, vorzusingen. Die Toren sprechen in ihrem Herzen: Es ist kein Gott. Sie taugen nichts und sind ein Greuel mit ihrem Wesen. Da ist keiner, der Gutes tue. Der HERR schauet vom Himmel auf der Menschen Kinder, daß er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage. Aber sie sind alle abgewichen und allesamt unttichtig; da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer. Will denn der Ubeltater keiner das merken, die mein Volk fressen, daß sie sich nahren, aber den HERRN rufen sie nicht an? Daselbst furchten sie sich; aber Gott ist bei dem Geschlecht der Gerechten. Ihr schandet des Armen Rat; aber Gott ist seine Zuversicht. Ach, daß die Hilfe aus Zion uber Israel kame, und der HERR sein gefangen Volk erlosete! So würde Jakob frohlich sein und Israel sich freuen.

Second Reading

I Corinthians 5

Es gehet ein gemein Geschrei, daß Hurerei unter euch ist, und eine solche Hurerei, da auch die Heiden nicht von zu sagen wissen, daß einer seines Vaters Weib habe. Und ihr seid aufgeblasen und habt nicht vielmehr Leid getragen, auf daß, der das Werk getan hat, von euch getan wurde. Ich zwar, als der ich mit dem Leibe nicht da bin, doch mit dem Geist gegenwartig, habe schon als gegenwartig beschlossen uber den, den solches also getan hat: in dem Namen unsers Herrn Jesu Christi, in eurer Versammlung mit meinem Geist und mit der Kraft unsers Herrn Jesu Christi. ihn zu ubergeben dem Satan zum Verderben des Fleisches, auf daß der Geist selig werde am Tage des Herrn Jesu. Euer Ruhm ist nicht fein. Wisset ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig den ganzen Teig versaued? Darum feget den alten Sauedeig aus, auf daß ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr ungesaued seid. Denn wir haben auch ein Osterlamm, das ist Christus, fur uns geopferi. Darum lasset uns Ostern halten, nicht im alten Sauedeig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und Schalkheit, sondern in dem Suliteig der Lauterkeit und der Wahrheit. Ich habe euch geschrieben in dem Briefe, daß ihr nichts sollet zu schaffen haben mit den Hurern. Das meine ich gar nicht von den Hurern in dieser Welt Oder von den Geizigen Oder von den Raubern Oder von den Abgottischen; sonst mufitet ihr die Welt raumen. Nun aber habe ich euch geschrieben, ihr sollet nichts mit ihnen zu schaffen haben; namlich, so jemand ist, der sich lasset einen Bruder nennen, und ist ein Hurer Oder ein Geiziger Oder ein Abgottischer Oder ein Lasterer Oder ein Trunkenbold Oder ein Rauber, mit demselbigen sollet ihr auch nicht essen. Denn was gehen mich die draulien an, daß ich sie sollte richten? Richtet ihr nicht, die da drinnen sind? Gott aber wird, die draulien sind, richten. Tut von euch selbst hinaus, wer da bose ist!

Gospel

Luke 10

Danach sonderte der Herr andere siebzig aus und sandte sie zwei und zwei vor sich her in alle Stadte und Orte, da erwollte hinkommen. Und sprach zu ihnen: Die Ernte ist graft, der Arbeiter aber ist wenig; bittet den Herm der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte! Gehet hin! Siehe, ich sende euch als die Lammer mitten unter die Wolfe. Traget keinen Beutel noch Tasche noch Schuhe und grüftet niemand auf der Strafte. Wo ihr in ein Haus kommt, da sprechet zuerst: Friede sei in diesem Hause! Und so daselbst wird ein Kind des Friedens sein, so wird euer Friede auf ihm beruhen; wo aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden. In demselbigen Hause aber bleibet, esset und trinket, was sie haben; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von, einem Hause zum andern gehen. Und wo ihr in eine Stadt kommt, und sie euch aufnehmen, da esset, was euch wird vorgetragen, und heüet die Kranken, die daselbst sind, und saget ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch kommen. Wo ihr aber in eine Stadt kommet, da sie euch nicht aufnehmen, da gehet heraus auf ihre Gassen und sprecht: Auch den Staub, der sich an uns gehanget hat von eurer Stadt, schlagen wir ab auf euch; doch sollt ihr wissen, daß euch das Reich Gottes nahe gewesen ist. Ich sage euch: Es wird Sodom ertraglicher ergehen an jenem Tage denn solcher Stadt. Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn waren solche Taten zu Tyrus und Sidon geschehen, die bei euch geschehen sind, sie hatten vorzeiten im Sack und in der Asche gesessen und Bufte getan. Doch es wird Tyrus und Sidon ertraglicher ergehen am Gerichte denn euch. Und du, Kapernaum, die du bis an den Himmel erhoben bist, du wirst in die Holle hinuntergestoüen werden. Wer euch horet, der horet mich, und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat. Die Siebzig aber kamen wieder mit Freuden und sprachen: Herr, es sind uns auch die Teufel untertan in deinem Namen. Er sprach aber zu ihnen: Ich sah wohl den Satanas vom Himmel fallen als einen Blitz. Sehet, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch beschadigen. Doch darin freuet euch nicht, daß euch die Geister untertan sind, freuet euch aber, daß eure Namen im Himmel geschrieben sind. Zu der Stunde freuete sich Jesus im Geist und sprach: Ich preise dich, Vater und Herr Himmels und der Erde, daß du solches verborgen hast den Weisen und Klugen und hast es offenbart den Unmundigen: Ja, Vater, also war es wohlgefallig vor dir. Es ist mir alles übergeben von meinem Vater. Und niemand weifi, wer der Sohn sei, denn nur der Vater, noch wer der Vater sei, denn nur der Sohn, und welchem es der Sohn will offenbaren. Und erwandte sich zu seinen Jungern und sprach insonderheit: Selig sind die Augen, die da sehen, was ihr sehet. Denn ich sage euch: Viel Propheten und Konige wollten sehen, was ihr sehet, und haben's nicht gesehen; und horen, was ihr horet, und haben's nicht gehoret. Und siehe, da stund ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muft ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe? Er aber sprach zu ihm: Wie stehet im Gesetz geschrieben? Wie liesest du? Er antwortete und sprach: Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von alien Kraften und von ganzem Gemüt und deinen Nachsten als dich selbst. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue das, so wirst du leben. Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesu: Wer ist denn mein Nachster? Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, derging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Morder; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und lieften ihn halbtot liegen. Es begab sich aber ohngefahr, daß ein Priester dieselbige Strafte hinabzog; und da er ihn sah, ging er voruber. Desselbigengleichen auch ein Levit: da er kam zu der Statte und sah ihn, ging er voruber. Ein Samariter aber reisete und kam dahin; und da er ihn sah, jammerte ihn sein, ging zu ihm, verband ihm seine Wunden und goft drein Ol und Wein und hub ihn auf sein Tier und fuhrete ihn in die Herberge und pflegete sein. Des andern Tages reisete er und zog heraus zwei Groschen und gab sie dem Wirt und sprach zu ihm; Pflege sein; und so du was mehr wirst dartun, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme. Welcher dunket dich, der unter diesen dreien der Nachste, sei gewesen dem, der unter die Morder gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So gehe hin und tue desgleichen! Es begab sich aber, da sie wandelten, ging er in einen Markt. Da war ein Weib mit Namen Martha, die nahm ihn auf in ihr Haus. Und sie hatte eine Schwester, die hieft Maria; die setzte sich zu Jesu Füften und horete seiner Rede zu. Martha aber machte sich viel zu schaffen, ihm zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, daß mich meine Schwester lasset alleine dienen? Sage ihr doch, daß sie es auch angreife! Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha, du hast viel Sorge und Mühe! Eines aber ist not: Maria hat das gute Teil erwahlet; das soil nicht von ihr genommen werden.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

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