Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Isaiah 61

Der Geistdes Herrn HERRN ist uber mir, darum hat mich der HERR gesalbet. Er hat mich gesandt, den Elenden zu predigen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu predigen den Gefangenen eine Erledigung, den Gebundenen eine Offnung, zu predigen ein gnadiges Jahrdes HERRN und einen Tag der Rache unsers Gottes, zu trosten alle Traurigen, zu schaffen den Traurigen zu Zion, daß ihnen Schmuckfur Asche und Freudenol fur Traurigkeit und schone Kleider fur einen betrubten Geist gegeben werden, dafi sie genannt werden Baume der Gerechtigkeit, Pflanzen des HERRN, zum Preise. Sie werden die alten Wustungen bauen und was vorzeiten zerstoret ist, aufbringen; sie werden die verwusteten Stadte, so fur und fur zerstort gelegen sind, erneuen. Fremde werden stehen und eure Herde weiden, und Auslander werden eure Ackerleute und Weingartner sein. Ihr aber sollt Priester des HERRN heüien, und man wird euch Diener unsers Gottes nennen; und werdet der Heiden Guter essen und uber ihrer Herrlichkeit euch rühmen. Fur eure Schmach soil Zwiefaltiges kommen und fur die Schande sollen sie frohlich sein auf ihren Ackern. Denn sie sollen Zwiefaltiges besitzen in ihrem Lande; sie sollen ewige Freude haben. Denn ich bin der HERR; der das Recht liebet, und hasse rauberische Brandopfer; und will schaffen, daß ihre Arbeit soil gewüi sein; und einen ewigen Bund will ich mit ihnen machen. Und man soil ihren Samen kennen unterden Heiden und ihre Nachkommen unter den Volkern, daß, wer sie sehen wird, soil sie kennen, daü sie ein Same sind, gesegnet vom HERRN, Ich freue mich im HERRN, und meine Seele ist frohlich in meinem Gott; denn er hat mich angezogen mit Kleidern des Heils und mit dem Rock der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Brautigam mit priesterlichem Schmuck gezieret, und wie eine Braut in ihrem Geschmeide bardet. Denn gleichwie Gewachs aus der Erde wachst und Same im Garten aufgeht, also wird Gerechtigkeit und Lob vor alien Heiden aufgehen aus dem Herrn HERRN.

Responsorial Psalm

Psalm 35

Ein Psalm Davids. HERR, hadere mit meinen Haderern; streite wider meine Bestreiter! Ergreife den Schild und Waffen und mache dich auf, mir zu helfen! Zucke den Spieß und schütze mich wider meine Verfolger! Sprich zu meiner Seele: Ich bin deine Hilfe. Es mussen sich schamen und gehohnet werden, die nach meiner Seele stehen; es mussen zurückkehren und zuschanden werden, die mir ubelwollen. Sie mussen werden wie Spreu vor dem Winde, und der Engel des HERRN stolie sie weg. Ihr Weg müsse finster und schlupfrig werden, und der Engel des HERRN verfolge sie. Denn sie haben mir ohne Ursache gestellet ihre Netze, zu verderben, und haben ohne Ursache meiner Seele Gruben zugerichtet. Er müsse unversehens uberfallen werden, und sein Netz, das er gestellet hat, müsse ihn fahen und müsse drinnen uberfallen werden. Aber meine Seele müsse sich freuen des HERRN und frohlich sein auf seine Hilfe. Alle meine Gebeine müssen sagen: HERR, wer ist deinesgleichen? Der du den Elenden errettest von dem, der ihm zu stark ist, und den Elenden und Armen von seinen Raubern. Es treten frevele Zeugen auf, die zeihen mich, des ich nicht schuldig bin. Sie tun mir Arges urn Gutes, mich in Herzeleid zu bringen. Ich aber, wenn sie krankwaren, zog einen Sack an, tat mir wehe mit Fasten und betete von Herzen stets. Ich hielt mich, als ware es mein Freund und Bruder; ich ging traurig wie einer, der Leid tragt über seine Mutter. Sie aber freuen sich über meinen Schaden und rotten sich; es rotten sich die Hinkenden wider mich ohne meine Schuld; sie reißen und horen nicht auf. Mit denen, die da heucheln und spotten urn des Bauchs willen, beilien sie ihre Zahne zusammen über mich. HERR, wie lange willst du zusehen? Errette doch meine Seele aus ihrem Getümmel und meine Einsame von den jungen Lowen. Ich will dir danken in der großen Gemeine und unter viel Volks will ich dich rühmen. Laß sich nicht fiber mich freuen, die mir unbillig feind sind, noch mit den Augen spotten, die mich ohne Ursache hassen. Denn sie trachten, Schaden zu tun und suchen falsche Sachen wider die Stillen im Lande; und sperren ihr Maul weit auf wider mich und sprechen: Da, da! das sehen wir gerne. HERR, du siehest es, schweige nicht; HERR, sei nicht feme von mir! Erwecke dich und wache auf zu meinem Recht und zu meiner Sache, mein Gott und HERR! HERR, mein Gott, richte mich nach deiner Gerechtigkeit, daß sie sich über mich nicht freuen. Laß sie nicht sagen in ihrem Herzen: Da, da! das wollten wir. Laß sie nicht sagen: Wir haben ihn verschlungen. Sie mussen sich schamen und zu Schanden werden, alle, die sich meines libels freuen; sie mussen mit Schande und Scham gekleidet werden, die sich wider mich rühmen. Rühmen und freuen müssen sich, die mir gonnen, daß ich recht behalte, und immer sagen: Der HERR müsse hoch gelobet sein, der seinem Knechte wohl will! Und meine Zunge soli reden von deiner Gerechtigkeit und dich taglich preisen.

Second Reading

II Corinthians 10

Ich aber, Paulus, ermahne euch durch die Sanftmütigkeit und Lindigkeit Christi, der ich gegenwartig unter euch gering bin, im Abwesen aber bin ich turstig gegen euch. Ich bitte aber, daß mir nicht not sei, gegenwartig turstig zu handeln und der Kuhnheit zu brauchen, die man mirzumisset, gegen etliche, die uns schatzen, als wandelten wir fleischlicherweise. Denn ob wirwohl im Fleisch wandeln, so streiten wir doch nicht fleischlicherweise. Denn die Waffen unserer Ritterschaft sind nicht fleischlich, sondern machtig vor Gott, zu zerstoren die Befestungen, damit wir zerstoren die Anschlage und alle Hohe, die sich erhebet wider die Erkenntnis Gottes und nehmen gefangen alle Vernunft unter den Gehorsam Christi und sind bereit, zu rachen alien Ungehorsam, wenn euer Gehorsam erfullet ist. Richtet ihr nach dem Ansehen? Verlatit sich jemand darauf, daß er Christo angehore, der denke solches, auch wieder um bei ihm, daß, gleichwie er Christo angehoret, also gehoren wir auch Christo an. Und so ich auch etwas weiter, mich ruhmete von unserer Gewalt, welche uns der Herr gegeben hat, euch zu bessern und nicht zu verderben, wollte ich nicht zuschanden werden. (Das sage ich aber,) daß ihr nicht euch dünken lasset, als hatte ich euch wollen schrecken mit Briefen. Denn die Briefe (sprechen, sie) sind schwer und stark; aber die Gegenwartigkeit des Leibes ist schwach und die Rede verachtlich. Wer ein solcher ist, der denke, daß wie wir sind mit Worten in den Briefen im Abwesen, so dürfen wir auch wohl sein mit der Tat gegenwartig. Denn wir dürfen uns nicht unter die rechnen Oder zahlen, so sich selbst loben; aber dieweil sie sich bei sich selbst messen und halten allein von sich selbst, verstehen sie nichts. Wir aber rühmen uns nicht fiber das Ziel, sondern nur nach dem Ziel der Regel, damit uns Gott abgemessen hat das Ziel, zu gelangen auch bis an euch. Denn wirfahren nicht zu weit, als waren wir nicht gelanget bis zu euch; denn wir sind ja auch bis zu euch kommen mit dem Evangelium Christi. Und rühmen uns nicht fiber das Ziel in fremder Arbeit und haben Hoffnung, wenn nun euer Glaube in euch gewachsen, daß wir unserer Regel nach wollen weiter kommen und das Evangelium auch predigen denen, die jenseit euch wohnen, und uns nicht rühmen in dem, was mit fremder Regel bereitet ist. Wer sich aber rühmet, derrühme sich des Herm. Denn darum ist einer nicht tüchtig, daß er sich selbst lobet, sondern daß ihn der Herr lobet.

Gospel

John 7

Danach zog Jesus umher in Galilaa denn er wollte nicht in Judaa umherziehen, darum daß ihm die Juden nach dem Leben stelleten. Es war aber nahe der Juden Fest, der Laubrust. Da sprachen seine Bruder zu ihm: Mache dich auf von dannen und gehe nach Judaa, auf daß auch deine Junger sehen die Werke, die du tust. Niemand tut etwas im Verborgenen und will doch frei offenbar sein. Tust du solches, so offenbare dich vor der Welt. Denn auch seine Bruder glaubten nicht an ihn. Da spricht Jesus zu ihnen: Meine Zeit ist noch nicht hier; eure Zeit aber ist allewege. Die Welt kann euch nicht hassen; mich aber hasset sie; denn ich zeuge von ihr, daß ihre Werke bose sind. Gehet ihr hinauf auf dieses Fest. Ich will noch nicht hinaufgehen auf dieses Fest; denn meine Zeit ist noch nicht erfullet. Da er aber das zu ihnen gesagt, blieb er in Galilaa. Als aber seine Bruder waren hinaufgegangen, da ging erauch hinauf zu dem Fest, nicht offenbarlich, sondern gleich heimlich. Da suchten ihn die Juden am Fest und sprachen: Wo ist der? Und eswarein graft Gemurmel von ihm unter dem Volk. Etliche sprachen: Er ist, fromm. Die andern aber sprachen: Nein, sondern er verfuhret das Volk. Niemand aber redete frei von ihm urn der Furcht willen vor den Juden. Aber mitten im Fest ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrete. Und die Juden verwunderten sich und sprachen: Wie kann dieser die Schrift, so er sie doch nicht gelernet hat? Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht mein, sondern des, der mich gesandt hat. So jemand will des Willen tun, derwird innewerden, ob diese Lehre von Gott sei, Oder ob ich von mir selbst rede. Wer von ihm selbst redet, der sucht seine eigene Ehre; wer aber suchet die Ehre des, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig, und ist keine Ungerechtigkeit an ihm. Hat euch nicht Mose das Gesetz gegeben? Und niemand unter euch tut das Gesetz. Warum suchet ihr mich zu toten? Das Volk antwortete und sprach: Du hast den Teufel; wer suchet dich zu toten? Jesus antwortete und sprach: Ein einiges Werk habe ich getan, und es wundert euch alle. Mose hat euch darum gegeben die Beschneidung, nicht daß sie von Mose kommt, sondern von den Vatern; noch beschneidet ihr den Menschen am Sabbat. So ein Mensch die Beschneidung annimmt am Sabbat, auf daß nicht das Gesetz Mose's gebrochen werde, zürnet ihr denn über mich, daß ich den ganzen Menschen habe am Sabbat gesund gemacht? Richtet nicht nach dem Ansehen sondern richtet ein recht Gericht! Da sprachen etliche von Jerusalem: Ist das nicht der, den sie suchten zu toten? Und siehe zu, er redet frei, und sie sagen ihm nichts. Erkennen unsere Obersten nun gewift, daß er gewift Christus sei? Doch wir wissen, von wannen dieser ist; wenn aber Christus kommen wird, so wird niemand wissen, von wannen er ist. Da rief Jesus im Tempel, lehrete und sprach: Ja, ihr kennet mich und wisset, von wannen ich bin; und von mir selbst bin ich nicht kommen, sondern es ist ein Wahrhaftiger, der mich gesandt hat, welchen ihr nicht kennet. Ich kenne ihn aber; denn ich bin von ihm, und er hat mich gesandt. Da suchten sie ihn zu greifen. Aber niemand legte die Hand an ihn; denn seine Stunde war noch nicht kommen. Aber viele vom Volk glaubten an ihn und sprachen: Wenn Christus kommen wird; wird erauch mehr Zeichen tun, denn dieser tut? Und es kam vor die Pharisaer, daß das Volk solches von ihm murmelte. Da sandten die Pharisaer und Hohenpriester Knechte aus, daß sie ihn griffen. Da sprach Jesus zu ihnen: Ich bin noch eine kleine Zeit bei euch, und dann gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat. Ihr werdet mich suchen und nicht finden; und da ich bin, konnet ihr nicht hinkommen. Da sprachen die Juden untereinander: Wo will dieser hingehen, daß wir ihn nicht finden sollen? Will er unter die Griechen gehen, die hin und her zerstreuet liegen, und die Griechen lehren? Was ist das fur eine Rede, daß er saget: Ihr werdet mich suchen und nicht finden, und: Wo ich bin, da konnet ihr nicht hinkommen? Aber am letzten Tage des Festes, der am herrlichsten war, trat Jesus auf, rief und sprach: Wen da durstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubet, wie die Schrift sagt, von des Leibe werden Strome des lebendigen Wassers flieften. Das sagte er aber von dem Geist, welchen empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Heilige Geist war noch nicht da, denn Jesus war noch nicht verklaret. Viele nun vom Volk, die diese Rede horeten, sprachen: Dieser ist ein rechter Prophet. Die andern sprachen: Er ist Christus. Etliche aber sprachen: Soli Christus aus Galilaa kommen? Spricht nicht die Schrift, von dem Samen Davids und aus dem Flecken Bethlehem, da David war, solle Christus kommen? Also ward eine Zwietracht unter dem Volk uber ihm. Es wollten aber etliche ihn greifen; aber niemand legte die Hand an ihn. Die Knechte kamen zu den Hohenpriestern und Pharisaern. Und sie sprachen zu ihnen: Warum habt ihr ihn nicht gebracht? Die Knechte antworteten: Es hat nie kein Mensch also geredet wie dieser Mensch. Da antworteten ihnen die Pharisaer: Seid ihr auch verfuhret? Glaubet auch irgendein Oberster Oder Pharisaer an ihn? Sondern das Volk, das nichts vom Gesetz weiß, ist verflucht. Sprichtzu ihnen Nikodemus, der bei der Nacht zu ihm kam, welcher einer unter ihnen war: Richtet unser Gesetz auch einen Menschen, ehe man ihn verhoret und erkennet, was er tut? Sie antworteten und sprachen zu ihm: Bist du auch ein Galilaer? Forsche und siehe, aus Galilaa stehet kein Prophet auf. Und ein jeglicher ging also heim.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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