Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Jeremiah 50

Dies ist das Wort, welches der HERR durch den Propheten Jeremia geredet hat wider Babel und das Land der Chaldaer: Verkundiget unter den Heiden und lasset erschallen; werfet ein Panier auf! Lasset erschallen und verberget es nicht und sprechet: Babel ist gewonnen, Bel stehet mit Schanden, Merodach ist zerschmettert, ihre Gotzen stehen mit Schanden, und ihre Gotter sind zerschmettert. Denn es zeucht von Mitternacht ein Volk herauf wider sie, welches wird ihr Land zur Wuste machen, daß niemand drinnen wohnen wird, sondern beide, Leute und Vieh, davonfliehen werden. In denselbigen Tagen und zur selbigen Zeit, spricht der HERR, werden kommen die Kinder Israel samt den Kindern Juda und weinend daherziehen und den HERRN, ihren Gott, suchen. Sie werden forschen nach dem Wege gen Zion, daselbst hin sich kehren: Kommt und lasset uns zum HERRN fugen mit einem ewigen Bunde, des nimmermehr vergessen werden soil. Denn mein Volk ist wie eine verlorne Herde; ihre Hirten haben sie verführet und auf den Bergen in der Irre gehen lassen, daß sie von Bergen auf die Hugel gegangen sind und ihrer Hurden vergessen. Alles, was sie antraf, das fraft sie; und ihre Feinde sprachen: Wir tun nicht unrecht, darum daß sie sich haben versundiget an dem HERRN in der Wohnung der Gerechtigkeit und an dem HERRN, der ihrer Vater Hoffnung ist. Fliehet aus Babel und ziehet aus der Chaldaer Lande und stellet euch als Bocke vor der Herde her! Denn siehe, ich will grofte Volker mit Haufen aus dem Lande gegen Mitternacht erwecken und wider Babel heraufbringen, die sich wider sie sollen rusten, welche sie auch sollen gewinnen; seine Pfeile sind wie eines guten Kriegers, der nicht fehlet. Und das Chaldaerland soil ein Raub werden, daß alle, die sie berauben, sollen genug davon haben, spricht der HERR, darum daß ihr euch des freuet und rühmet, daß ihr mein Erbteil geplundert habt, und lecket wie die geilen Kalber und wiehert wie die starken Gaule. Eure Mutter stehet mit groften Schanden, und die euch geboren hat, ist zum Spott worden; siehe, unter den Heiden ist sie die geringste, wust, durr und ode. Denn vor dem Zorn des HERRN muft sie unbewohnet und ganz wust bleiben, daß alle, so vor Babel ubergehen, werden sich verwundern und pfeifen uber alle ihre Plage. Rustet euch wider Babel umher, alle Schutzen; schieftet in sie, sparet der Pfeile nicht; denn sie hat wider den HERRN gesundiget. Jauchzet uber sie urn und urn, sie muft sich geben; ihre Grundfesten sind gefallen, ihre Mauern sind abgebrochen; denn das ist des HERRN Rache. Rachet euch an ihr; tut ihr, wie sie getan hat! Rottet aus von Babel beide den Saemann und den Schnitter in der Ernte, daß ein jeglicher vor dem Schwert des Tyrannen sich kehre zu seinem Volk und ein jeglicher fliehe in sein Land. Israel hat müssen sein eine zerstreuete Herde, die die Lowen verscheucht haben. Am ersten fraft sie der Konig zu Assyrien; danach uberwaltigte sie Nebukadnezar, der Konig zu Babel. Darum spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, also: Siehe, ich will den Konig zu Babel heimsuchen und sein Land, gleichwie ich den Konig zu Assyrien heimgesucht habe. Israel aber will ich wieder heim zu seiner Wohnung bringen, daß sie auf Karmel und Basan weiden, und ihre Seele auf dem Gebirge Ephraim und Gilead gesattiget werden soil. Zur selbigen Zeit und in denselbigen Tagen wird man die Missetat Israels suchen, spricht der HERR, aber es wird keine da sein, und die Sunde Judas, aber es wird keine funden werden; denn ich will sie vergeben denen, so ich uberbleiben lasse. Zeuch hinauf wider das Land, das alles verbittert hat; zeuch hinauf wider die Einwohnerder Heimsuchung; verheere und verbanne ihre Nachkommen, spricht der HERR, und tue alles, was ich dir befohlen habe! Es ist ein Kriegsgeschrei im Lande und grofter Jammer. Wie geht es zu, daß der Hammer der ganzen Welt zerbrochen und zerschlagen ist? Wie geht es zu, daß Babel eine Wuste worden ist unter alien Heiden? Ich habe dir gestellet, Babel; darum bist du auch gefangen, ehe du dich's versahest; du bist getroffen und ergriffen, denn du hast dem HERRN getrotzet. Der HERR hat seinen Schatz aufgetan und die Waffen seines Zorns hervorgebracht; denn solches hat der Herr HERR Zebaoth in der Chaldaer Lande ausgerichtet. Kommt her wider sie, ihr vom Ende, offnet ihre Kornhauser, werfet sie in einen Haufen und verbannet sie, daß ihr nichts ubrig bleibe! Erwurget alle ihre Rinder, fuhret sie hinab zur Schlachtbank! Wehe ihnen! Denn der Tag ist kommen, die Zeit ihrer Heimsuchung. Man horet ein Geschrei der Fluchtigen und derer, so entronnen sind aus dem Lande Babel, auf daß sie verkündigen zu Zion die Rache des HERRN, unsers Gottes, und die Rache seines Tempels. Rufet vielen wider Babel, belagert sie um und um, alle Bogenschützen, und laftt keinen davonkommen. Vergeltet ihr, wie sie verdienet hat; wie sie getan, hat, so tut ihr wieder! Denn sie hat stolz gehandelt wider den HERRN, den Heiligen in Israel. Darum sollen ihre junge Mannschaft fallen auf ihren Gassen und alle ihre Kriegsleute untergehen zur selbigen Zeit, spricht der HERR. Siehe, du Stolzer, ich will an dich, spricht der Herr HERR Zebaoth; denn dein Tag ist kommen, die Zeit deiner Heimsuchung. Da soli der Stolze sturzen und fallen, daß ihn niemand aufrichte; ich will seine Stadte mit Feuer anstecken, das soil alles, was um ihn her ist, verzehren. So spricht der HERR Zebaoth: Siehe, die Kinder Israel samt den Kindern Juda müssen Gewalt und Unrecht leiden; alle, die sie gefangen weggeführet haben, halten sie und wollen sie nicht loslassen. Aber ihr Erloser ist stark, der heilit HERR Zebaoth; der wird ihre Sache so ausführen, daß er das Land bebend und die Einwohner zu Babel zitternd mache. Schwert soil kommen, spricht der HERR, uber die Chaldaer und uber die Einwohner zu Babel und uber ihre Fursten und uber ihre Weisen. Schwert soil kommen uber ihre Weissager, daß sie zu Narren werden. Schwert soil kommen uber ihre Starken, daß sie verzagen. Schwert soil kommen uber ihre Rosse und Wagen und alien Pobel, so drinnen ist, daß sie zu Weibern werden. Schwert soil kommen uber ihre Schatze, daß sie geplündert werden. Trockenheit soil kommen uber ihre Wasser, daß sie versiegen; denn es ist ein Gotzenland und trotzen auf ihre schrecklichen Gotzen. Darum sollen ungeheure Tiere und Vogel drinnen wohnen und die jungen Straulien; und soli nimmermehr bewohnet werden, und niemand drinnen hausen fur und fur, gleichwie Gott Sodom und Gomorrha samt ihren Nachbarn umgekehret hat, spricht der HERR, daß niemand drinnen wohne, noch kein Mensch drinnen hause. Siehe, es kommt ein Volk von Mitternacht her; viel Heiden und viel Konige werden von der Seite des Landes sich aufmachen. Die haben Bogen und Schild, sie sind grausam und unbarmherzig; ihr Geschrei ist wie das Brausen des Meers; sie reiten auf Rossen, gerustet wie Kriegsmanner wider dich, du Tochter Babel. Wenn der Kbnig zu Babel ihr Gerucht horen wird, so werden ihm die Fauste entsinken; ihm wird so angst und bange werden wie einer Frau in Kindesnoten. Siehe, er kommt herauf wie ein Lowe vom stolzen Jordan wider die festen Hütten; denn ich will ihn daselbst her eilends laufen lassen. Und wer weili, wer der Jungling ist, den ich wider sie rüsten werde? Denn wer. ist mir gleich? Wer will mich meistern, und wer ist der Hide, der mir widerstehen kann? So horet nun den Ratschlag des HERRN, den er uber Babel hat, und seine Gedanken, die er hat uber die Einwohner im Lande der Chaldaer! Was gilt's, ob nicht die Hirtenknaben sie schleifen werden und ihre Wohnung zerstoren? Und die Erde wird beben von dem Geschrei, und wird unter den Heiden erschallen, wenn Babel gewonnen wird.

Responsorial Psalm

Psalm 90

Ein Gebet Moses, des Mannes Gottes. HERR Gott, du bist unsere Zuflucht fur und fur. Ehe denn die Berge worden und die Erde und die Welt geschaffen worden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit, der du die Menschen lassest sterben und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder! Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache. Du lassest sie dahinfahren wie einen Strom, und sind wie ein Schlaf, gleichwie ein Gras, das doch bald welkwird, das da frühe blühet und bald welk wird und des Abends abgehauen wird und verdorret. Das macht dein Zorn, daß wir so vergehen, und dein Grimm, daß wir so plotzlich dahin müssen. Denn unsere Missetat stellest du vor dich, unsere unerkannte Sunde ins Licht vor deinem Angesichte. Darum fahren alle unsere Tage dahin durch deinen Zorn; wir bringen unsere Jahre zu wie ein Geschwatz. Unser Leben wahret siebenzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre; und wenn's kostlich gewesen ist, so ist's Mühe und Arbeit gewesen; denn es fahret schnell dahin, als flogen wir davon. Wer glaubt es aber, daß du so sehr zurnest? und wer furchtet sich vor solchem deinem Grimm? Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden. HERR, kehre dich doch wiederzu uns und sei deinen Knechten gnadig! Fulle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und frohlich sein unser Leben lang. Erfreue uns nun wieder, nachdem du uns so lange plagest, nachdem wir so lange Unglück leiden. Zeige deinen Knechten deine Werke und deine Ehre ihren Kindern! Und der HERR, unser Gott, sei uns freundlich und fordere das Werk unserer Hande bei uns; ja das Werk unserer Hande wolle er fordern!

Second Reading

Hebrews 10

Denn das Gesetz hat den Schatten von den zukunftigen Gütern, nicht das Wesen der Güter selbst. Alle Jahr muß man opfern immer einerlei Opfer und kann nicht, die da opfern, vollkommen machen; sonst hatte das Opfern aufgehoret, wo die, so am Gottesdienst sind, kein Gewissen mehr hatten von den Sünden, wenn sie 1 einmal gereiniget waren; sondern es geschieht nur durch dieselbigen ein Gedachtnis der Sünden alle Jahr. Denn es ist unmoglich, durch Ochsen - und Bocksblut Sunden wegzunehmen. Darum, da er in die Welt kommt, spricht er: Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; den Leib aber hastdu mir zubereitet. Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht. Da sprach ich: Siehe, ich komme; im Buch stehet vornehmlich von mir geschrieben, daß ich tun soil, Gott, deinen Willen. Droben, als er gesagt hatte: Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt; sie gefallen dir auch nicht (welche nach dem Gesetz geopfert werden), da sprach er: Siehe, ich komme zu tun, Gott, deinen Willen. Da hebt er das erste auf, daß er das andere einsetze. In welchem Willen wir sind geheiliget, einmal geschehen durch das Opfer des Leibes Jesu Christi. Und ein jeglicher Priester ist eingesetzt, daß er aüe Tage Gottesdienst pflege und oftmals einerlei Opfer tue, welche nimmermehr konnen die Sünden abnehmen. Dieser aber, da er hat ein Opfer für die Sunden geopfert, das ewiglich gilt, sitzt er nun zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis daß seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden. Denn miteinem Opfer hater in Ewigkeit vollendet, die geheiliget werden. Es bezeuget uns aber das auch der Heilige Geist. Denn nachdem er zuvor gesagt hatte: Das ist das Testament, das ich ihnen machen will nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben, und in ihre Sinne will ich es schreiben, und ihrer Sünden und ihrer Ungerechtigkeit will ich nicht mehrgedenken. Wo aber derselbigen Vergebung ist, da ist nicht mehr Opfer fur die Sünde. So wir denn nun haben, liebe Brüder, die Freudigkeit zum Eingang in das Heilige durch das Blut Jesu, welchen er uns zubereitet hat zum neuen und lebendigen Wege durch den Vorhang, das ist, durch sein Fleisch, und haben einen Hohenpriester über das Haus Gottes: so lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen, in volligem Glauben, besprenget in unsern Herzen und los von dem bosen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser; und lasset uns halten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken denn er ist treu, der sie verheißen hat. Und lasset uns untereinander unser selbst wahrnehmen mit Reizen zur Liebe und guten Werken und nicht verlassen unsere Versammlung, wie etliche pflegen, sondern untereinander ermahnen, und das viel mehr, soviel ihr sehet, daß sich der Tag nahet. Denn so wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir furder kein ander Opfer mehr fur die Sunden, sondern ein schrecklich Warten des Gerichts und des Feuereifers, der die Widerwartigen verzehren wird. Wenn jemand das Gesetz Mose's bricht, der muß sterben ohne Barmherzigkeit durch zween Oder drei Zeugen. Wieviel meinet ihr, argere Strafe wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Fußen tritt und das Blut des Testaments unrein achtet, durch welches er geheiliget ist, und den Geist der Gnaden schmahet? Denn wir wissen den, der da sagte: Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr. Und abermal: Der Herr wird sein Volk richten. Schrecklich ist's, in die Hande des lebendigen Gottes zu fallen. Gedenket aber an die vorigen Tage, in welchen ihr, erleuchtet, erduldet habt einen großen Kampf des Leidens, zum Teil selbst durch Schmach und Trubsal ein Schauspiel worden, zum Teil Gemeinschaft gehabt mit denen, denen es also gehet. Denn ihr habt mit meinen Banden Mitleid gehabt und den Raub eurer Güter mit Freuden erduldet, als die ihr wisset, daß ihr bei euch selbst eine bessere und bleibende Habe im Himmel habt. Werfet euer Vertrauen nichtweg, welches eine grotie Belohnung hat. Geduld aber ist euch not, auf dafi ihr den Willen Gottes tut und die Verheißung empfanget. Denn noch uber eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soil, und nicht verziehen. Der Gerechte aber wird des Glaubens leben. Wer aber weichen wird, an dem wird meine Seele kein Gefallen haben. Wir aber sind nicht von denen, die da weichen und verdammtwerden, sondern von denen, die da glauben und die Seele erretten.

Gospel

Mark 13

Und da er aus dem Tempel ging, sprach zu ihm seiner Jünger einer: Meister, siehe, welche Steine und welch ein Bau ist das! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Siehest du wohl alien diesen groften Bau? Nicht ein Stein wird auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde. Und da er auf dem Olberge saft gegenüber dem Tempel, fragten ihn besonders Petrus und Jakobus und Johannes und Andreas: Sage uns, wann wird das alles geschehen, und was wird das Zeichen sein wann das alles soli vollendet werden? Jesus antwortete ihnen und fing an zu sagen: Sehet zu, daß euch nicht jemand verfuhre! Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin Christus, und werden viele verfuhren. Wenn ihr aber horen werdet von Kriegen und Kriegsgeschrei, so furchtet euch nicht; denn es muli also geschehen. Aber das Ende ist noch nicht da. Es wird sich ein Volk über das andere emporen und ein Konigreich über das andere. Und es werden geschehen Erdbeben hin und wieder, und wird sein teure Zeit und Schrecken. Das ist der Not Anfang. Ihr aber, sehet euch vor! Denn sie werden euch uberantworten vor die Rathauser und Schulen; und ihr musset gestaupet werden und vor Fursten und Konige musset ihr gefuhret werden um meinetwillen zu einem Zeugnis über sie. Und das Evangelium muli zuvor geprediget werden unter alle Volker. Wenn sie euch nun führen und überantworten werden, so sorget nicht, was ihr reden sollt, und bedenket euch nicht zuvor, sondern was euch zu derselbigen Stunde gegeben wird, das redet. Denn ihr seid's nicht, die da reden, sondern der Heilige Geist. Es wird aber uberantworten ein Bruder den andern zum Tode und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich emporen wider die Eltern und werden sie helfen toten. Und werdet gehasset sein von jedermann um meines Namens willen. Wer aber beharret bis an das Ende, der wird selig. Wenn ihr aber sehen werdet den Greuel der Verwüstung, von dem der Prophet Daniel gesagt hat, daß er stehet, da er nicht soil (wer es lieset, der vernehme es!), alsdann, wer in Judaa ist, der fliehe auf die Berge; und wer auf dem Dache ist, dersteige nicht hernieder ins Haus und komme nicht hinein, etwas zu holen aus seinem Hause; und wer auf dem Felde ist, der wende sich nicht um, seine Kleider zu holen. Wehe aber den Schwangern und Saugerinnen zu der Zeit! Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter. Denn in diesen Tagen werden solche Trubsale sein, als sie nie gewesen sind bisher vom Anfang der Kreaturen, die Gott geschaffen hat, und als auch nicht werden wird. Und so der Herr diese Tage nicht verkurzt hatte, wurde kein Mensch selig; aber um der Auserwahlten willen, die er auserwahlet hat, hat er diese Tage verkurzt. Wenn nun jemand zu der Zeit wird zu euch sagen: Siehe, hier ist Christus! siehe, da ist er! so glaubet nicht. Denn es werden sich erheben falsche Christi und falsche Propheten, die Zeichen und Wunder tun, daß sie auch die Auserwahlten verfuhren, so es moglich ware. Ihr aber, sehet euch vor! Siehe, ich hab's euch alles zuvor gesagt. Aber zu der Zeit, nach dieser Trubsal, werden Sonne und Mond ihren Schein verlieren. Und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Krafte der Himmel werden sich bewegen. Und dann werden sie sehen des Menschen Sohn kommen in den Wolken mit grolier Kraft und Herrlichkeit. Und dann wird er seine Engel senden und wird versammeln seine Auserwahlten von den vier Winden, von dem Ende der Erde bis zum Ende der Himmel. An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis. Wenn jetzt seine Zweige saftig werden und Blatter gewinnen, so wisset ihr, daß der Sommer nahe ist. Also auch, wenn ihr sehet, daß solches geschiehet, so wisset, daß es nahe vor der Tur ist. Wahrlich, ich sage euch, dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dies alles geschehe. Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen. Von dem Tage aber und der Stunde weili niemand, auch die Engel nicht im Himmel, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. Sehet zu, wachet und betet; denn ihr wisset nicht, wann es Zeit ist. Gleich wie ein Mensch, der uber Land zog und lieli sein Haus und gab seinen Knechten Macht, einem jeglichen sein Werk, und gebot dem Turhuter, er sollte wachen. So wachet nun; denn ihr wisset nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob er kommt am Abend Oder zu Mitternacht Oder um den Hahnenschrei Oder des Morgens, auf daß er nicht schnell komme und finde euch schlafend. Was ich aber euch sage, das sage ich alien: Wachet!

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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