Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Ezekiel 3
Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, ifi, was vor dir ist, namlich diesen Brief, und gehe hin und predige dem Hause Israel! Da tat ich meinen Mund auf, und er gab mir den Brief zu essen und sprach zu mir: Du Menschenkind, du mußt diesen Brief, den ich dirgebe, in deinen Leib essen und deinen Bauch damit fullen. Da aft ich ihn, und er war in meinem Mund so süft als Honig. Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, gehe hin zum Hause Israel und predige ihnen mein Wort! Denn ich sende dich ja nicht zum Volk, das eine fremde Rede und unbekannte Sprache habe, sondern zum Hause Israel; ja freilich nicht zu grofien Volkern, die fremde Rede und unbekannte Sprache haben, welcher Worte du nicht verneh men konntest. Und wenn ich dich gleich zu denselbigen sendete, würden sie dich doch gerne horen. Aber das Haus Israel will dich nicht horen, denn sie wollen mich selbst nicht horen, denn das ganze Haus Israel hat harte Stirnen und verstockte Herzen. Aber doch habe ich dein Angesicht hart gemacht gegen ihr Angesicht und deine Stirn gegen ihre Stirn. Ja, ich habe deine Stirn so hart als einen Demant, der harder ist denn ein Fels, gemacht. Darum furchte dich nicht, entsetze dich auch nicht vor ihnen, daß sie so ein ungehorsam Haus sind. Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, alle meine Worte, die ich dir sage, die fasse mit Herzen und nimm sie zu Ohren. Und gehe hin zu den Gefangenen deines Volks und predige ihnen und sprich zu ihnen: So sprichtder Herr HERR; sie horen's Oder lassen's. Und ein Wind hub mich auf, und ich horete hinter mir ein Geton wie eines groften Erdbebens: Gelobet sei die Herrlichkeit des HERRN an ihrem Ort! Und war ein Rauschen von den Flügeln der Tiere, die sich aneinander kusseten, und auch das Rasseln der Rader, so hart bei ihnen waren, und das Geton eines groften Erdbebens. Da hub mich der Wind auf und fuhrete mich weg. Und ich fuhr dahin und erschrak sehr; aber des HERRN Hand hielt mich fest. Und ich kam zu den Gefangenen, die am Wasser Chebarwohneten, da die Mandeln stunden, im Monden Abib, und setzte mich zu ihnen, die da saften, und blieb daselbst unter ihnen sieben Tage ganz traurig. Und da die sieben Tage urn waren, geschah des HERRN Wort zu mir und sprach: Du Menschenkind, ich habe dich zum Wachter gesetzt uber das Haus Israel; du sollst aus meinem Munde das Wort horen und sie von meinetwegen warnen. Wenn ich dem Gottlosen sage: Du muftt des Todes sterben, und du warnest ihn nicht und sagst es ihm nicht, damit sich der Gottlose vor seinem gottlosen Wesen hüte, auf daß er lebendig bleibe, so wird der Gottlose urn seiner Sunde willen sterben, aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern. Wo du aber den Gottlosen warnest, und er sich nicht bekehret von seinem gottlosen Wesen und Wege, so wird er urn seiner Sunde willen sterben, aber du hast deine Seele errettet. Und wenn sich ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit wendet und tut Boses, so werde ich ihn lassen anlaufen, daß er muft sterben. Denn weil du ihn nicht gewarnet hast, wird er urn seiner Sunde willen sterben müssen, und seine Gerechtigkeit, die er getan hat, wird nicht angesehen werden; aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern. Wo du aber den Gerechten warnest, daß er nicht sundigen soil, und er sundiget auch nicht, so soil er leben, denn er hat sich warnen lassen; und du hast deine Seele errettet. Und daselbst kam des HERRN Hand uber mich und sprach zu mir: Mache dich auf und gehe hinaus ins Feld; da will ich mit dir reden. Und ich machte mich auf und ging hinaus ins Feld; und siehe, da stund die Herrlichkeit des HERRN daselbst, gleichwie ich sie am Wasser Chebar gesehen hatte. Und ich fiel nieder auf mein Angesicht. Und ich ward erquicket und trat auf meine Füfte. Und er redete mit mir und sprach zu mir: Gehe hin und verschleuft dich in deinem Hause. Und du, Menschenkind, siehe, man wird dir Stricke anlegen und dich damit binden, daß du ihnen nicht entgehen sollst. Und ich will dir die Zunge an deinem Gaumen kleben lassen, daß du erstummen sollst und nicht mehr sie strafen mogest; denn es ist ein ungehorsam Haus. Wenn ich aber mit dir reden werde, will ich dir den Mund auftun, dad du zu ihnen sagen sollst: So spricht der Herr HERR! Wer es horet, der hdre es; wer es ladt, der lasse es; denn es ist ein ungehorsam Haus.
Responsorial Psalm
Psalm 95
Kommt herzu, lafit uns dem HERRN frohlocken und jauchzen dem Hort unsers Heils! Lasset uns mit Danken vor sein Angesicht kommen und mit Psalmen ihm jauchzen! Denn der HERR ist ein grower Gott und ein großer Konig uber alle Gotter. Denn in seiner Hand ist, was die Erde bringet; und die Hohen der Berge sind auch sein. Denn sein ist das Meer, und er hat's gemacht; und seine Hande haben das Trockne bereitet. Kommt, laßt uns anbeten und knieen und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat! Denn er ist unser Gott, und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand. Heute, so ihr seine Stimme horet, so verstocket euer Herz nicht, wie zu Meriba geschah, wie zu Massa in der Wuste, da mich eure Vater versuchten, fühleten und sahen mein Werk, daß ich vierzig Jahre Mühe hatte mit diesem Volk und sprach: Es sind Leute, deren Herz immer den Irrweg will, und die meine Wege nicht lernen wollen; daß ich schwur in meinem Zorn: Sie sollen nicht zu meiner Ruhe kommen!
Second Reading
James 2
Liebe Bruder, haltet nicht dafur, daß der Glaube an Jesum Christum, unsern Herrn der Herrlichkeit, Ansehen der Person leide. Denn so in eure Versammlung kame ein Mann mit einem güldenen Ringe und mit einem herrlichen Kleide, es kame aber auch ein Armer mit einem unsauberen Kleide, und ihr sahet auf den, der das herrliche Kleid traget, und sprachet zu ihm: Setze du dich her aufs beste, und sprachet zu dem Armen: Stehe du dort Oder setze dich her zu meinen Fulien, und bedenket es nicht recht, sondern ihrwerdet Richter und machet bosen Unterschied. Horet zu, meine lieben Bruder! Hat nicht Gott die Armen auf dieser Welt, die am Glauben reich sind und Erben des Reichs, welches er verheifien hat denen, die ihn liebhaben? Ihr aber habt dem Armen Unehre getan. Sind nicht die Reichen die, die Gewalt an euch üben und ziehen euch vor Gericht? Verlastern sie nicht den guten Namen, davon ihr genannt seid? So ihr das konigliche Gesetz vollendet nach der Schrift: Liebe deinen Nachsten wie dich selbst, so tut ihrwohl. So ihr aber die Person ansehet, tut ihr Sünde und werdet gestraft vom Gesetz als die Ubertreter. Denn jemand das ganze Gesetz halt und sundiget an einem, der ist's ganz schuldig. Denn der da gesagt hat: Du sollst nicht ehebrechen, der hat auch gesagt: Du sollst nicht toten. So du nun nicht ehebrichst, totest aber, bist du ein Ubertreter des Gesetzes. Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden. Es wird aber ein unbarmherzig Gericht uber den gehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; und die Barmherzigkeit rühmet sich wider das Gericht. Was hilft's, liebe Bruder, so jemand sagt, er habe den Glauben, und hat doch die Werke nicht? Kann auch der Glaube ihn selig machen? So aber ein Bruder Oder Schwester bloft ware und Mangel hatte der taglichen Nahrung, und jemand unter euch sprache zu ihnen: Gott berate euch, warmet euch und sattiget euch! gabet ihnen aber nicht, was des Leibes Notdurft ist, was hülfe ihnen das? Also auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber. Aber es mochte jemand sagen: Du hast den Glauben, und ich habe die Werke; zeige mirdeinen Glauben mit deinen Werken, so will ich auch meinen Glauben dirzeigen mit meinen Werken. Du glaubest, daß ein einiger Gott ist; du tust wohl daran; die Teufel glauben's auch und zittern. Willst du aber wissen, du eitler Mensch, daß der Glaube ohne Werke tot sei? Ist nicht Abraham, unser Vater, durch die Werke gerecht worden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte? Da siehest du, daß der Glaube mitgewirket hat an seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen worden. Und ist die Schrift erfüllet, die da spricht: Abraham hat Gott geglaubet, und ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet, und ist ein Freund Gottes geheiften. So sehet ihr nun, daß der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein. Desselbigengleichen die Hure Rahab, ist sie nicht durch die Werke gerecht worden, da sie die Boten aufnahm und lieft sie einen andern Weg hinaus? Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also auch der Glaube ohne Werke ist tot.
Gospel
Luke 2
Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot vom Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschatzt wurde. Und diese Schatzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger in Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schatzen liefte, ein. jeglicher in seine Stadt. Da machte sich auch auf Joseph aus Galilaa, aus der Stadt Nazareth, in das judische Land zur Stadt Davids die da heiftt Bethlehem, darum daß er von dem Hause und Geschlechte Davids war, auf daß er sich schatzen liefte mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die war schwanger. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, daß sie gebaren sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. Und es waren Hirten in derselbigen Gegend auf dem Felde bei den Hurden, die huteten des Nachts ihre Herde. und siehe des Herm Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herm leuchtete urn sie, und sie furchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Furchtet euch nicht! Siehe, ich verkundige euch grofte Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habtzum Zeichen: Ihrwerdetfinden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Hohe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen! Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laftt uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kind gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegete sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehreten wieder urn, preiseten und lobten Gott urn alles, was sie gehoret und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. Und da acht Tage urn waren, daß das Kind beschnitten wurde, da ward sein Name genannt Jesus, welcher genannt war von dem Engel, ehe denn er in Mutterleibe empfangen ward. Und da die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz. Moses kamen, brachten sie ihn gen Jerusalem, daß sie ihn darstelleten dem Herm (wie denn geschrieben stehet in dem Gesetz des Herm: Allerlei Mannlein, das zum ersten die Mutter bricht, soil dem Herm geheiliget heiften), und daß sie gaben das Opfer, nachdem gesagt ist im Gesetz des Herm, ein Paar Turteltauben Oder zwo junge Tauben. Und siehe, ein Mensch war zu Jerusalem mit Namen Simeon; und derselbe Mensch war fromm und gottesfurchtig und wartete auf den Trost Israels; und der Heilige Geist war in ihm. Und ihm war eine Antwort worden von dem Heiligen Geist, er sollte den Tod nicht sehen, er hatte denn zuvor den Christ des Herrn gesehen. Und kam aus Anregen des Geistes in den Tempel. Und da die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten, daß sie fur ihn taten, wie man pfleget nach dem Gesetz, da nahm er ihn auf seine Arme und lobete Gott und sprach: Herr, nun lassestdu deinen Diener im Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, welchen du bereitet hast vor alien Volkern, ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volks Israel. Und sein Vater und Mutter wunderten sich des, das von ihm geredet ward. Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird (und es wird ein Schwert durch deine Seele dringen), auf daß vieler Herzen Gedanken offenbar werden. Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuels, vom Geschlecht Asser; die warwohl betaget und hatte gelebt sieben Jahre mit ihrem Manne nach ihrer Jungfrauschaft und war nun eine Witwe bei vierundachtzig Jahren; die kam nimmervom Tempel, dienete Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht: Dieselbige trat auch hinzu zu derselbigen Stunde und preisete den Herm und redete von ihm zu alien, die da auf die Erlosung zu Jerusalem warteten. Und da sie es alles vollendet hatten nach dem Gesetz des Herm, kehrten sie wieder nach Galilaa zu ihrer Stadt Nazareth. Aber das Kind wuchs und ward stark im Geist, voller Weisheit; und Gottes Gnade war bei ihm. Und seine Eltern gingen alle Jahre gen Jerusalem auf das Osterfest. Und da er zwolf Jahre alt war, gingen sie hinauf gen Jerusalem nach Gewohnheit des Festes. Und da die Tage vollendet waren, und sie wieder nach Hause gingen, blieb das Kind Jesus zu Jerusalem; und seine Eltern wußten's nicht. Sie meineten aber, erware unter den Gefahrten, und kamen eine Tagereise und suchten ihn unter den Gefreundeten und Bekannten. Und da sie ihn nicht fanden gingen siewiederum gen Jerusalem und suchten ihn. Und begab sich, nach dreien Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzen mitten unter den Lehrern, daß er ihnen zuhorete und sie fragete. Und alle, die ihm zuhoreten, verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antwort. Und da sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sprach zu ihnen: Was ist's, daß ihr mich gesucht habt? Wisset ihr nicht, daß ich sein muß in dem, was meines Vaters ist? Und sie verstunden das Wort nicht, das er mit ihnen redete. Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen. Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.
