Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Ezekiel 30
Und des HERRN Wort geschah zu mir und sprach: Du Menschenkind, weissage und sprich: So spricht der Herr HERR: Heulet (und sprechet): 0 weh des Tages! Denn der Tag ist nahe, ja, des HERRN Tag ist nahe, ein finsterer Tag; die Zeit ist da, daß die Heiden kommen sollen. Und das Schwert soil uber Agypten kommen, und Mohrenland muli erschrecken, wenn die Erschlagenen in Agypten fallen werden, und ihr Volk weggefuhret und ihre Grundfesten umgerissen werden. Mohrenland und Libyen und Lydien mit allerlei Pobel und Chub und die aus dem Lande des Bundes sind, sollen samt ihnen durchs Schwert fallen. So spricht der HERR: Die Schutzherren Agyptens müssen fallen, und die Hoffart ihrer Macht muli herunter; von dem Turm zu Syene an sollen sie durchs Schwert fallen, spricht der Herr HERR, und sollen, wie ihre wüste Grenze, wüst werden, und ihre Stadte unter andern wüsten Stadten wüst liegen, daß sie erfahren, daß ich der HERR sei, wenn ich ein Feuer in Agypten mache, daß alle, die ihnen helfen, zerstoret werden. Zur selben Zeit werden Boten von mir ausziehen in Schiffen, Mohrenland zu schrecken, das jetzt so sicher ist, und wird ein Schrecken unter ihnen sein, gleichwie es Agypten ging, da ihre Zeit kam; denn siehe, es kommt gewifilich. So spricht der Herr HERR: Ich will die Menge in Agypten wegraumen durch Nebukadnezar, den Konig zu Babel. Denn er und sein Volk mit ihm, samt den Tyrannen der Heiden, sind herzugebracht, das Land zu verderben, und werden ihre Schwerter ausziehen wider Agypten, daß das Land allenthalben voll Erschlagener liege. Und ich will die Wasserstrome trocken machen und das Land bosen Leuten verkaufen und will das Land, und was drinnen ist, durch Fremde verwüsten. Ich, der HERR, hab es geredet. So spricht der Herr HERR: Ich will die Gotzen zu Noph ausrotten und die Abgotter vertilgen, und Agypten soil keinen Fürsten mehr haben; und will ein Schrecken in Agyptenland schicken. Ich will Pathros wüst machen und ein Feuer zu Zoan anzunden und das Recht uber No gehen lassen. Ich will meinen Grimm ausschütten uber Sin, welche ist eine Festung Agyptens, und will die Menge zu No ausrotten. Ich will ein Feuer in Agypten anzunden, und Sin soil angst und bange werden; und No soil zerrissen und Noph taglich geangstet werden. Diejunge Mannschaftzu On und Bubasto sollen durchs Schwert fallen, und die Weiber gefangen weggefuhret werden. Tachpanheswird einen finstern Tag haben, wenn ich das Joch Agyptens schlagen werde, daß die Hoffart ihrer Macht darinnen ein Ende habe; sie wird mit Wolken bedeckt werden, und ihre Tochter werden gefangen weggefuhret werden. Und ich will das Recht uber Agypten gehen lassen, daß sie erfahren, daß ich der HERR sei. Und es begab sich im elften Jahr, am siebenten Tage des ersten Monden, geschah des HERRN Wort zu mir und sprach: Du Menschenkind, ich will den Arm Pharaos, des Konigs in Agypten, zerbrechen; und siehe, ersoll nicht verbunden werden, daß er heilen moge, noch mit Binden zugebunden werden, daß er stark werde und ein Schwert fassen konne. Darum spricht der Herr HERR also: Siehe, ich will an Pharao, den Konig in Agypten, und will seine Arme zerbrechen, beide, den starken und den schwachen, daß ihm das Schwert aus seiner Hand entfallen muli. Und will die Agypter unter die Heiden zerstreuen und in die Lander verjagen. Aber die Arme des Konigs zu Babel will ich starken und ihm mein Schwert in seine Hand geben; und will die Arme Pharaos zerbrechen, daß er vor ihm winseln soil wie ein todlich Verwundeter. Ja, ich will die Arme des Konigs zu Babel starken, daß die Arme Pharaos dahinfallen, auf daß sie erfahren, daß ich der HERR sei, wenn ich mein Schwert dem Konige zu Babel in die Hand gebe, daß er's liber Agyptenland zucke, und ich die Agypter unter die Heiden zerstreue und in die Lander verjage, daß sie erfahren, daß ich der HERR bin.
Responsorial Psalm
Psalm 122
Ein Lied Davids im hohern Chor. Ich freue mich des, das mir geredet ist, daß wir werden ins Haus des HERRN gehen, und daß unsere Füße werden stehen in deinen Toren, Jerusalem. ist gebauet, daß es eine Stadt sei, da man zusammenkommen soli, da die Stamme hinaufgehen sollen, namlich die Stamme des HERRN, zu predigen dem Volk Israel, zu danken dem Namen des HERRN. Denn daselbst sitzen die Stühle zum Gericht, die Stühle des Hauses David. Wünschet Jerusalem Gluck! Es müsse wohlgehen denen, die dich lieben! Es müsse Friede sein inwendig in deinen Mauern und Glück in deinen Palasten! Urn meiner Brüder und Freunde willen will ich dir Frieden wünschen. Urn des Hauses willen des HERRN, unsers Gottes, will ich dein Bestes suchen.
Second Reading
Revelation 8
Und da es das siebente Siegel auftat, ward eine Stille in dem Himmel bei einer halben Stunde. Und ich sah sieben Engel, die da traten vor Gott, und ihnen wurden sieben Posaunen gegeben. Und ein anderer Engel kam und trat an den Altar und hatte ein gulden Rauchfaß; und ihm ward viel Rauchwerks gegeben, daß er gabe zum Gebet aller Heiligen auf den guldenen Altar vor dem Stuhl. Und der Rauch des Rauchwerks vom Gebet der Heiligen ging auf von der Hand des Engels vor Gott. Und der Engel nahm das Rauchfali und füllete es mit Feuer vom Altar und schuttete es auf die Erde. Und da geschahen Stimmen und Donner und Blitze und Erdbeben. Und die sieben Engel mit den sieben Posaunen hatten sich gerustet zu posaunen. Und der erste Engel posaunete. Und es ward ein Hagel und Feuer, mit Blut gemenget, und fiel auf die Erde. Und das dritte Teil der Baume verbrannte, und alles grune Gras verbrannte. Und der andere Engel posaunete. Und es fuhr wie ein großer Berg mit Feuer brennend ins Meer. Und das dritte Teil des Meeres ward Blut, und das dritte Teil der lebendigen Kreaturen im Meer starb, und das dritte Teil der Schiffe wurde verderbet. Und der dritte Engel posaunete. Und es fiel ein großer Stern vom Himmel; der brannte wie eine Fackel und fiel auf das dritte Teil der Wasserstrome und uber die Wasserbrunnen. Und der Name des Sterns heilit Wermut; und das dritte Teil ward Wermut. Und viel Menschen starben von den Wassern, daß sie waren so bitter worden. Und der vierte Engel posaunete. Und esward geschlagen das dritte Teil der Sonne und das dritte Teil des Mondes und das dritte Teil der Sterne, daß ihr drittes Teil verfinstert ward, und der Tag das dritte Teil nicht schien und die Nacht desselbigengleichen. Und ich sah und horete einen Engel fliegen mitten durch den Himmel und sagen mit großer Stimme: Wehe, wehe, wehe denen, die auf Erden wohnen, vor den andern Stimmen der Posaune der drei Engel, die noch posaunen sollen!
Gospel
John 5
Danach war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf gen Jerusalem. Es ist aber zu Jerusalem bei dem Schafhause ein Teich, der heißt auf ebraisch Bethesda und hat fünf Hallen, in welchen lagen viel Kranke, Blinde, Lahme, Durre; die warteten, wenn sich das Wasser bewegte. Denn ein Engel fuhr herab zu seiner Zeit in den Teich und bewegte das Wasser. Welcher nun der erste, nachdem das Wasser beweget war, hineinstieg, der ward gesund, mit welcherlei Seuche er behaftet war. Es war aber ein Mensch daselbst, achtunddreißig Jahre krank gelegen. Da Jesus denselbigen sah liegen und vernahm, daß er so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, wenn das Wasser sich beweget, der mich in den Teich lasse; und wenn ich komme, so steiget ein anderervormirhinein. Jesus spricht zu ihm: Stehe auf, nimm dein Bett und gehe hin! Und alsbald ward der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Es war aber desselbigen Tages der Sabbat. Da sprachen die Juden zu dem, der gesund war worden: Es ist heute Sabbat; es ziemt dir nicht, das Bett zu tragen. Er antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sprach zu mir: Nimm dein Bett und gehe hin. Da fragten sie ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: Nimm dein Bett und gehe hin? Der aber gesund war worden, wulite nicht, wer er war; denn Jesus war gewichen, da so viel Volks an dem Ort war. Danach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund worden; sundige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Argeres widerfahre! Der Mensch ging hin und verkundigte es den Juden, es sei Jesus, der ihn gesund gemacht habe. Darum verfolgten die Juden Jesum und suchten ihn zu toten, daß er solches getan hatte auf den Sabbat. Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirket bisher, und ich wirke auch. Darum trachteten ihm die Juden nun viel mehr nach, daß sie ihn toteten, daß er nicht allein den Sabbat brach, sondern sagte auch, Gott sei sein Vater, und machte sich selbst Gott gleich. Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von ihm selber tun, denn was er siehet den Vater tun; denn was derselbige tut, das tut gleich auch der Sohn. Der Vater aber hat den Sohn lieb und zeiget ihm alles, was er tut, und wird ihm noch groftere Werke zeigen, daß ihr euch verwundern werdet. Denn wie der Vater die Toten auferweckt und machet sie lebendig, also auch der Sohn machet lebendig, welche er will. Denn der Vater richtet niemand, sondern alles Gericht hat er dem Sohn gegeben, auf daß sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehret, der ehret den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort horet und glaubet dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, daß die Toten werden die Stimme des Sohnes Gottes horen; und die sie horen werden, die werden leben. Denn wie der Vater das Leben hat in ihm selber, also hat er dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in ihm selber. Und hat ihm Macht gegeben, auch das Gericht zu halten, darum daß er des Menschen Sohn ist. Verwundert euch des nicht; denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Grabern sind, werden seine Stimme horen und werden hervorgehen, die da Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Ubels getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. Ich kann nichts von mir selber tun. Wie ich hore, so richte ich, und mein Gericht ist recht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern des Vaters Willen, der mich gesandt hat. So ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr. Ein anderer ist's, der von mir zeuget; und ich weiß, daß das Zeugnis wahr ist, das er von mir zeuget. Ihr schicktet zu Johannes, und er zeugete von der Wahrheit. Ich aber nehme nicht Zeugnis von Menschen, sondern solches sage ich, auf daß ihr selig werdet. Er war ein brennend und scheinend Licht; ihr aber wolltet eine kleine Weile frohlich sein von seinem Licht. Ich aber habe ein grower Zeugnis denn des Johannes Zeugnis; denn die Werke, die mir der Vater gegeben hat, daß ich sie vollende, dieselbigen Werke, die ich tue, zeugen von mir, daß mich der Vater gesandt habe. Und der Vater, der mich gesandt hat, derselbige hat von mir gezeuget. Ihr habt nie weder seine Stimme gehoret noch seine Gestalt gesehen. Und sein Wort habt ihr nicht in euch wohnend; denn ihr glaubet dem nicht, den er gesandt hat. Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habt das ewige Leben darinnen; und sie ist's, die von mir zeuget. Und ihrwollt nicht zu mir kommen, daß ihr das Leben haben mochtet. Ich nehme nicht Ehre von Menschen. Aber ich kenne euch, daß ihr nicht Gottes Liebe in euch habt. Ich bin kommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmet mich nicht an. So ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen. Wie konnet ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmet? Und die Ehre, die von Gott ailein ist, suchet ihr nicht. Ihr sollt nicht meinen, daß ich euch vor dem Vater verklagen werde. Es ist einer, der euch verklaget, der Mose, auf welchen ihr hoffet. Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir geschrieben. So ihr aber seinen Schriften nicht glaubet, wie werdet ihr meinen Worten glauben?
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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