Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Ezekiel 43
Und erfuhrete mich wieder zum Tor gegen Morgen. Und siehe, die Herrlichkeit des Gottes Israels kam von Morgen und brausete, wie ein groß Wasser brauset; und es ward sehr licht auf der Erde von seiner Herrlichkeit. Und war eben wie das Gesicht, das ich gesehen hatte am Wasser Chebar, da ich kam, daß die Stadt sollte zerstoret werden. Da fiel ich nieder auf mein Angesicht. Und die Herrlichkeit des HERRN kam hinein zum Hause durchs Tor gegen Morgen. Da hub mich ein Wind auf und brachte mich in den innern Vorhof; und siehe, die Herrlichkeit des HERRN erfullete das Haus. Und ich horete einen mit mir reden vom Hause heraus. Und ein Mann stund neben mir, der sprach zu mir: Du Menschenkind, das ist der Ort meines Throns und die Statte meiner Fußsohlen, darin ich ewiglich will wohnen unter den Kindern Israel. Und das Haus Israel soil nicht mehr meinen heiligen Namen verunreinigen, weder sie noch ihre Konige, durch ihre Hurerei und durch die Leichen ihrer Konige in ihren Hohen, welche ihre Schwelle an meine Schwelle und ihre Pfosten an meine Pfosten gesetzt haben, dafi nur eine Wand zwischen mir und ihnen war, und haben also meinen heiligen Namen verunreiniget durch ihre Greuel, die sie taten, darum ich sie auch in meinem Zorn verzehret habe. Nun aber sollen sie ihre Hurerei und die Leichen ihrer Konige feme von mirwegtun; und ich will ewiglich unter ihnen wohnen. Und du, Menschenkind, zeige dem Hause Israel den Tempel an, dafi sie sich schamen ihrer Missetat, und laß sie ein reinlich Muster davon nehmen. Und wenn sie sich nun alles ihres Tuns schamen, so zeige ihnen die Weise und Muster des Hauses und seinen Ausgang und Eingang und alle seine Weise und alle seine Sitten und alle seine Weise und alle seine Gesetze und schreibe es ihnen vor, daß sie alle seine Weise und alle seine Sitten halten und danach tun. Das soil aber das Gesetz des Hauses sein: Auf der Hohe des Berges, soweit es umfangen hat, soli es das Allerheiligste sein; das ist das Gesetz des Hauses. Dies ist aber das Mali des Altars nach der Elle, welche einer Hand breit langer ist denn eine gemeine Elle: Sein Fufi ist eine Elle hoch und eine Elle breit; und der Altar reicht hinauf bis an den Rand, der ist eine Spanne breit umher; und das ist seine Hohe. Und von dem Fuß auf der Erde bis an den untern Absatz sind zwo Ellen hoch und eine Elle breit; aber von demselben kleinem Absatz bis an den großern Absatz sind's vier Ellen hoch und eine Elle breit. Und der Harel vier Ellen hoch und vom Ariel uberwarts vier Horner. Der Ariel war aber zwolf Ellen lang und zwolf Ellen breit ins Gevierte. Und der oberste Absatz war vierzehn Ellen lang und vierzehn Ellen breit ins Gevierte; und ein Rand ging allenthalben umher, einer halben Elle breit; und sein Fuß war eine Elle hoch, und seine Stufen waren gegen Morgen. Und ersprach zu mir: Du Menschenkind, so spricht der Herr HERR: Dies sollen die Sitten des Altars sein des Tages, da er gemacht ist, daß man Brandopfer darauf lege und das Blut darauf sprenge. Und den Priestern von Levi aus dem Samen Zadok, die da vor mich treten, daß sie mir dienen, spricht der Herr HERR, sollst du geben einen jungen Farren zum Sundopfer. Und von desselben Blut sollst du nehmen und seine vier Horner damit besprengen und die vier Ecken an dem obersten Absatz und urn die Leisten herum; damit sollst du ihn entsundigen und versohnen. Und sollst den Farren des Sundopfers nehmen und ihn verbrennen an einem Ort im Hause, das dazu verordnet ist, außerdem Heiligtum. Aber am andern Tage sollst du einen Ziegenbock opfern, der ohne Wandel sei, zu einem Sundopfer und den Altar damit entsundigen, wie er mit dem Farren entsundiget ist. Und wenn das Entsundigen vollendet ist, sollst du einen jungen Farren opfern, der ohne Wandel sei, und einen Widder von der Herde ohne Wandel. Und sollst sie beide vor dem HERRN opfern; und die Priester sollen Salz darauf streuen und sollen sie also opfern dem HERRN zum Brandopfer. Also sollst du sieben Tage nacheinander taglich einen Bock zum Sundopfer opfern; und sie sollen einen jungen Farren und einen Widder von der Herde, die beide ohne Wandel sind, opfern. Und sollen also sieben Tage lang den Altar versohnen und ihn reinigen und seine Hande fullen. Und nach denselben Tagen sollen die Priester am achten Tage und hernach fur und fur auf dem Altar opfern eure Brandopfer und eure Dankopfer, so will ich euch gnadig sein, spricht der Herr HERR.
Responsorial Psalm
Psalm 135
Halleluja! Lobet den Namen des HERRN, lobet, ihr Knechte des HERRN, die ihr stehet im Hause des HERRN, in den Hdfen des Hauses unsers Gottes! Lobet den HERRN, denn der HERR ist freundlich; lobsinget seinem Namen, denn er ist lieblich. Denn der HERR hat ihm Jakob erwahlet, Israel zu seinem Eigentum. Denn ich weili, daß der HERR groli ist und unser HERR vor alien Gottern. Alles, was er will, das tuter, im Himmel, auf Erden, im Meer und in alien Tiefen; der die Wolken lalit aufgehen vom Ende der Erde, der die Blitze samt dem Regen macht, der den Wind aus heimlichen Ortern kommen lalit; der die Erstgeburten schlug in Agypten, beide der Menschen und des Viehes, und lieli seine Zeichen und Wunder kommen uber dich, Agyptenland, uber Pharao und alle seine Knechte; der viel Vdlker schlug und totete machtige Konige, der Amoriter Konig, und Og, den Konig zu Basan, und alle Konigreiche in Kanaan; und gab ihr Land zum Erbe, zum Erbe seinem Volk Israel. HERR, dein Name wahret ewiglich; dein Gedachtnis, HERR, wahret fur und fur. Denn der HERR wird sein Volk richten und seinen Knechten gnadig sein. Der Heiden Gotzen sind Silber und Gold, von Menschenhanden gemacht. Sie haben Mauler und reden nicht; sie haben Augen und sehen nicht; sie haben Ohren und horen nicht; auch ist kein Odem in ihrem Munde. Die solche machen, sind gleich also, alle, die auf solche hoffen. Das Haus Israel lobe den HERRN. Lobet den HERRN, ihr vom Hause Aaron; ihr vom Hause Levi, lobet den HERRN; die ihr den HERRN furchtet, lobet den HERRN! Gelobet sei der HERR aus Zion, der zu Jerusalem wohnet! Halleluja!
Second Reading
Revelation 21
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren, zubereitet als eine geschmückte Braut ihrem Mann. Und horete eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach: Siehe da, eine Hütte Gottes bei den Menschen! Und erwird bei ihnen wohnen; und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein. Und Gott wird abwischen alle Tranen von ihren Augen. Und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerzen wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Stuhl saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewif L Und er sprach zu mir: Es istgeschehen. Ich bin das A und das O der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von dem Brunn des lebendigen Wassers umsonst. Wer überwindet der wird's alles ererben; und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. Den Verzagten aber und Unglaubigen, den Greulichen und Totschlagern und Hurern und Zauberern und Abgottischen und alien Lugnern, deren Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennet, welches ist der andere Tod. Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen voll hatten der letzten sieben Plagen, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir das Weib zeigen, die Braut des Lammes. Und fuhrete mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, herniederfahren aus dem Himmel von Gott. Und hatte die Herrlichkeit Gottes; und ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem hellen Jaspis. Und hatte große und hohe Mauern und hatte zwolf Tore und auf den Toren zwolf Engel und Namen geschrieben, welche sind die zwolf Geschlechter der Kinder Israel: vom Morgen drei Tore, von Mitternacht drei Tore, vom Mittag drei Tore, vom Abend drei Tore. Und die Mauer der Stadt hatte zwolf Grunde und in denselbigen die Namen der zwolf Apostel des Lammes. Und der mit mir redete, hatte ein gulden Rohr, daß er die Stadt messen sollte und ihre Tore und Mauern. Und die Stadt liegt viereckig, und ihre Lange ist so groß als die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr auf zwolftausend Feldwegs. Die Lange und die Breite und die Hohe der Stadt sind gleich. Und er maß ihre Mauern, hundertvierundvierzig Ellen, nach dem Maß eines Menschen, das der Engel hat. Und der Bau ihrer Mauern war von Jaspis und die Stadt von lauterem Golde gleich dem reinen Glase. Und die Grunde der Mauern und der Stadt waren geschmuckt mit allerlei Edelsteinen. Der erste Grund war ein Jaspis; der andere ein Saphir, der dritte ein Chalzedonier, der vierte ein Smaragd, der funfte ein Sardonich, der sechste ein Sardis, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Beryli, der neunte ein Topasier, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwolfte ein Amethyst. Und die zwolf Tore waren zwolf Perlen, und ein jeglich Tor war von einer Perle. Und die Gassen der Stadt waren lauter Gold, als ein durchscheinend Glas. Und ich sah keinen Tempel darinnen; denn der Herr, der allmachtige Gott, ist ihr Tempel und das Lamm. Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, daß sie ihrscheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. Und die Heiden, die da selig werden, wandeln in demselbigen Licht. Und die Konige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in dieselbige bringen. Und ihre Tore werden nicht verschlossen des Tages; denn da wird keine Nacht sein. Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Heiden in sie bringen. Und wird nicht hineingehen irgendein Gemeines, und das da Greuel tut und Lugen, sondern die geschrieben sind in dem lebendigen Buch des Lammes.
Gospel
John 18
Da Jesus solches geredet hatte, ging er hinaus mit seinen Jungern uber den Bach Kidron. Da war ein Garten, darein ging Jesus und seine Junger. Judas aber, der ihn verriet, wuißte den Ort auch; denn Jesus versammelte sich oft daselbst mit seinen Jungern. Da nun Judas zu sich hatte genommen die Schar und der Hohenpriester und Pharisaer Diener, kommt er dahin mit Fackeln, Lampen und mit Waffen. Als nun Jesus wui Jte alles, was ihm begegnen sollte, ging er hinaus und sprach zu ihnen: Wen suchet ihr? Sie antworteten ihm: Jesum von Nazareth. Jesus spricht zu ihnen: Ich bin's. Judas aber, der ihn verriet, stund auch bei ihnen. Als nun Jesus zu ihnen sprach: Ich bin's, wichen sie zuruck und fielen zu Boden. Da fragte er sie abermal: Wen suchet ihr? Sie aber sprachen: Jesum von Nazareth. Jesus antwortete: Ich hab's euch gesagt, daß ich es sei. Suchet ihr denn mich, so lasset diese gehen (auf daß das Wort erfullet wurde, welches er sagte: Ich habe der keinen verloren, die du mir gegeben hast). Da hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es aus und schlug nach des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab; und der Knecht hieli Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke dein Schwert in die Scheide! Soil ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat? Die Schar aber und der Oberhauptmann und die Diener der Juden nahmen Jesum und banden ihn und führeten ihn aufs erstezu Hannas; der war des Kaiphas Schwaher, welcher des Jahrs Hoherpriester war. Es war aber Kaiphas, der den Juden riet, es ware gut, daß ein Mensch wurde umgebracht fur das Volk. Simon Petrus aberfolgte Jesu nach und ein anderer Junger. Derselbige Junger war dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesu hinein in des Hohenpriesters Palast. Petrus aber stund draulien vor der Tur. Da ging der andere Junger, der dem Hohenpriester bekannt war, hinaus und redete mit der Turhuterin und fuhrete Petrus hinein. Da sprach die Magd, die Turhuterin zu Petrus: Bist du nicht auch dieses Menschen Junger einer? Er sprach: Ich bin's nicht. Es stunden aber die Knechte und Diener und hatten ein Kohlenfeuer gemacht (denn es war kalt) und warmeten sich. Petrus aber stund bei ihnen und warmete sich. Aber der Hohepriester fragte Jesum urn seine Junger und urn seine Lehre. Jesus antwortete ihm: Ich habe frei offentlich geredet vor der Welt. Ich habe allezeit geiehret in der Schule und in dem Tempel, da alle Juden zusammenkommen, und habe nichts im Verborgenen geredet. Was fragest du mich darum? Frage die darum, die gehoret haben, was ich zu ihnen geredet habe. Siehe, dieselbigen wissen, was ich gesagt habe. Als er aber solches redete, gab der Diener einer, die dabeistunden, Jesu einen Backenstreich und sprach: Sollst du dem Hohenpriester also antworten? Jesus antwortete: Hab' ich ubel geredet, so beweise es, daß es bose sei; habe ich aber recht geredet, was schlagest du mich? Und Hannas sandte ihn gebunden zu dem Hohenpriester Kaiphas. Simon Petrus aber stund und warmete sich. Da sprachen sie zu ihm: Bist du nicht seiner Jünger einer? Er verleugnete aber und sprach: Ich bin's nicht. Spricht des Hohenpriesters Knechte einer, ein Gefreundeter des, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte: Sah ich dich nicht im Garten bei ihm? Da verleugnete Petrus abermal; und alsbald krahete der Hahn. Da fuhreten sie Jesum von Kaiphas vor das Richthaus. Und es war früh. Und sie gingen nicht in das Richthaus, auf daß sie nicht unrein würden, sondern Ostern essen mochten. Da ging Pilatus zu ihnen heraus und sprach: Was bringet ihr fur Klage wider diesen Menschen? Sie antworteten und sprachen zu ihm: Ware dieser nicht ein Ubeltater wir hatten dir ihn nicht überantwortet. Da sprach Pilatus zu ihnen: So nehmet ihr ihn hin und richtet ihn nach eurem Gesetz. Da sprachen die Juden zu ihm: Wir dürfen niemand toten (auf daß erfullet wurde das Wort Jesu, welches er sagte, da er deutete, welches Todes er sterben wurde). Da ging Pilatus wieder hinein ins Richthaus und rief Jesu und sprach zu ihm: Bist du der Juden Konig? Jesus antwortete: Redest du das von dir selbst, Oder haben's dir andere von mir gesagt? Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet; was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Ware mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden drob kampfen, daß ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen. Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein Konig? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein Konig. Ich bin dazu geboren und in die Welt kommen, daß ich die Wahrheit zeugen soil. Wer aus der Wahrheit ist, der horet meine Stimme. Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Und da er das gesagt, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. Ihr habt aber eine Gewohnheit, daß ich euch einen auf Ostern losgebe; wollt ihr nun, daü ich euch der Juden Konig losgebe? Da schrieen sie wieder allesamt und sprachen: Nicht diesen, sondern Barabbas. Barabbas aber war ein Morder.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
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