Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Amos 2
So spricht der HERR: Um drei und vier Laster willen Moabs will ich ihrer nicht schonen, darum daß sie die Gebeine des Konigs zu Edom haben zu Asche verbrannt, sondern ich will ein Feuer schicken in Moab, das soil die Palaste zu Kirioth verzehren; und Moab soil sterben im Getummel und Geschrei und Posaunenhall. Und ich will den Richter unter ihnen ausrotten und alle ihre Fursten samt ihm erwurgen, spricht der HERR. So spricht der HERR: Um drei und vier Laster willen Judas will ich sein nicht schonen, darum daß sie des HERRN Gesetz verachten und seine Rechte nicht halten und lassen sich ihre Lugen verführen, welchen ihre Vater nachgefolget haben, sondern ich will ein Feuer in Juda schicken, das soil die Palaste zu Jerusalem verzehren. So spricht der HERR: Um drei und vier Laster willen Israels will ich ihrer nicht schonen, darum daß sie die Gerechten um Geld und die Armen um ein Paar Schuh verkaufen. Sie treten den Kopf der Armen in Kot und hindern den Weg der Elenden. Es schlaft Sohn und Vater bei einer Dime, damit sie meinen heiligen Namen entheiligen. Und bei alien Altaren schlemmen sie von den verpfandeten Kleidern und trinken Wein in ihrer Gotter Hause von den Gebuftten. Nun hab ich ja den Amoriter vor ihnen her vertilget, der so hoch war wie die Zedern und seine Machtwie die Eichen, und ich vertilgte oben seine Frucht und unten seine Wurzel. Auch habe ich euch aus Agyptenland gefuhret und vierzig Jahre in der Wuste geleitet, daß ihr der Amoriter Land besaßet, und hab aus euren Kindern Propheten auferwecket und Nasaraer aus euren Junglingen. Ist's nicht also, ihr Kinder Israel? spricht der HERR. So gebet ihr den Nasaraern Wein zu trinken und gebietet den Propheten und sprechet: Ihr sollt nicht weissagen! Siehe, ich will's unter euch kirren machen, wie ein Wagen voll Garben kirret, daß der, so schnell ist, soil nicht entfliehen, noch der Starke etwas vermogen, und der Machtige nicht soil sein Leben erretten konnen; und die Bogenschützen sollen nicht bestehen, und der schnell laufen kann, soil nicht entlaufen, und der da reitet, soil sein Leben nicht erretten; und der unter den Starken der mannhaftigste ist, soil nackend entfliehen müssen zu der Zeit, spricht der HERR.
Responsorial Psalm
Psalm 21
Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, der Konig freuet sich in deiner Kraft, und wie sehrfrohlich ist er uber deine Hilfe! Du gibst ihm seines Herzens Wunsch und weigerst nicht, was sein Mund bittet. Sela. Denn du uberschuttest ihn mit gutem Segen; du setzest eine güldene Krone auf sein Haupt. Er bittet dich urns Leben, so gibst du ihm langes Leben immer und ewiglich. Er hatgroße Ehre an deiner Hilfe; du legest Lob und Schmuck auf ihn. Denn du setzest ihn zum Segen ewiglich, du erfreuest ihn mit Freuden deines Antlitzes. Denn der Konig hoffet auf den HERRN und wird durch die Gute des Hochsten festbleiben. Deine Hand wird finden alle deine Feinde; deine Rechte wird finden, die dich hassen. Du wirstsie machen wie einen Feuerofen, wenn du dreinsehen wirst; der HERR wird sie verschlingen in seinem Zorn; Feuerwird sie fressen. Ihre Frucht wirst du umbringen vom Erdboden und ihren Samen von den Menschenkindern. Denn siegedachten dir Ubelszu tun, und machten Anschlage, die sie; nicht konnten ausfuhren. Denn du wirst sie zur Schulter machen; mit deiner Sehne wirst du gegen ihr Antlitz zielen. HERR, erhebe dich in deiner Kraft, sowollen wirsingen und loben deine Macht.
Second Reading
II Corinthians 3
Heben wir denn abermal an, uns selbst zu preisen? Oder bedurfen wir, wie etliche, der Lobebriefe an euch Oder Lobebriefe von euch? Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, der erkannt und gelesen wird von alien Menschen, die ihr offenbar worden seid, daß ihr ein Brief Christi seid, durch unser Predigtamt zubereitet und durch uns geschrieben, nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht in steinerne Tafeln, sondern in fleischerne Tafeln des Herzens. Ein solch Vertrauen aber haben wir durch Christum zu Gott. Nicht daß wir tuchtig sind von uns selber, etwas zu denken als von uns selber, sondern daß wir tuchtig sind, ist von Gott, welcher auch uns tuchtig gemacht hat, das Amt zu führen des Neuen Testaments, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe totet, aber der Geist macht lebendig. So aber das Amt, das durch die Buchstaben totet und in die Steine ist gebildet, Klarheit hatte, also daß die Kinder Israel nicht konnten ansehen das Angesicht Mose's urn der Klarheit willen seines Angesichtes, die doch aufhoret, wie sollte nicht viel mehr das Amt, das den Geist gibt, Klarheit haben? Denn so das Amt, das die Verdammnis prediget, Klarheit hat, viel mehr hat das Amt, das die Gerechtigkeit prediget, uberschwengliche Klarheit. Denn auch jenes Teil, das verklaret war, ist nicht fur Klarheit zu achten gegen diese uberschwengliche Klarheit. Denn so das Klarheit hatte, das da aufhoret, viel mehr wird das Klarheit haben, das da bleibet. Dieweil wir nun solche Hoffnung haben, brauchen wir grolie Freudigkeit und tun nicht wie Mose, der die Decke vor sein Angesicht hing, daß die Kinder Israel nicht ansehen konnten das Ende des, der aufhoret. Sondern ihre Sinne sind verstockt; denn bis auf den heutigen Tag bleibt dieselbige Decke unaufgedeckt uber dem Alten Testament, wenn sie es lesen, welche in Christo aufhoret. Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, hangt die Decke vor ihrem Herzen. Wenn es aber sich bekehrete zu dem Herm, so wurde die Decke abgetan. Denn der Herr ist der Geist. Wo aber der Geist des Herm ist, da ist Freiheit. Nun aber spiegelt sich in uns alien des Herm Klarheit mit aufgedecktem Angesichte; und wir werden verklaret in dasselbige Bild von einer Klarheit zu der andern als vom Geist des Herm.
Gospel
Mark 5
Und sie kamen jenseit des Meers, in die Gegend der Gadarener. Und als er aus dem Schiff trat, lief ihm alsbald entgegen aus den Grabern ein besessener Mensch mit einem unsaubern Geist, der seine Wohnung in den Grabern hatte. Und niemand konnte ihn binden, auch nicht mit Ketten. Denn erwar oft mit Fesseln und Ketten gebunden gewesen und hatte die Ketten abgerissen und die Fesseln zerrieben, und niemand konnte ihn zahmen. Und er war allezeit, Tag und Nacht, auf den Bergen und in den Grabern, schrie und schlug sich mit Steinen. Da er aber Jesus sah von feme, lief er zu und fiel vor ihm nieder, schrie laut und sprach: Was hab' ich mit dir zu tun, o Jesu, du Sohn Gottes, des Allerhochsten,? Ich beschwore dich bei Gott, daß du mich nicht qualest! Er aber sprach zu ihm: Fahre aus, du unsauberer Geist, von dem Menschen! Und er fragte ihn: Wie heiliest du? Und er antwortete und sprach: Legion heilie ich; denn unser ist viel. Und er bat ihn sehr, daß er sie nicht aus derselben Gegend triebe. Und es war daselbst an den Bergen eine grolie Herde Saue auf der Weide. Und die Teufel baten ihn alle und sprachen: Lali uns in die Saue fahren! Und alsbald erlaubete ihnen Jesus. Da fuhren die unsaubern Geister aus und fuhren in die Saue und die Herde sturzte sich mit einem Sturm ins Meer (ihrer war aber bei zweitausend) und ersoffen im Meer. Und die Sauhirten flohen und verkündigten das in der Stadt und auf dem Lande. Und sie gingen hinaus, zu sehen, was da geschehen war. Und kamen zu Jesu und sahen den, so von den Teufeln besessen war, daß er sali und war bekleidet und vernunftig, und furchteten sich. Und die es gesehen hatten, sagten ihnen, was dem Besessenen widerfahren war, und von den Sauen. Und sie fingen an und baten ihn, daß er aus ihrer Gegend zoge. Und da er in das Schiff trat, bat ihn der Besessene, daß er mochte bei ihm sein. Aber Jesus lieli es ihm nicht zu, sondern sprach zu ihm: Gehe hin in dein Haus und zu den Deinen und verkundige ihnen, wie groüe Wohltat dir der Herr getan und sich deiner erbarmet hat. Und er ging hin und fing an auszurufen in den zehn Stadten, wie groüe Wohltat ihm Jesus getan hatte. Und jedermann verwunderte sich. Und da Jesus wieder heruberfuhr im Schiff, versammelte sich viel Volks zu ihm und war an dem Meer. Und siehe, da kam der Obersten einer von der Schule mit Namen Jairus. Und da er ihn sah, fiel er ihm zu Fütien und bat ihn sehr und sprach: Meine Tochter ist in den letzten Zugen; du wollest kommen und deine Hand auf sie legen, daß sie gesund werde und lebe. Und er ging hin mit ihm. Und es folgte ihm viel Volks nach, und sie drangeten ihn. Und da war ein Weib, das hatte den Blutgang zwolf Jahre gehabt und viel erlitten von vielen Arzten und hatte all ihr Gut darob verzehrt; und half ihr nichts, sondern vielmehr ward es arger mit ihr. Da die von Jesu horete, kam sie im Volk von hinten zu und ruhrete sein Kleid an. Denn sie sprach: Wenn ich nur sein Kleid mochte anruhren, so würde ich gesund. Und alsbald vertrocknete der Brunn ihres Bluts; und sie fühlte es am Leibe, daß sie von ihrer Plage war gesund worden. Und Jesus fühlete alsbald an ihm selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, und wandte sich urn zum Volk und sprach: Wer hat meine Kleider angeruhret? Und die Jünger sprachen zu ihm: Du siehest, dad dich das Volk dranget, und sprichst: Wer hat mich angeruhret? Und er sah sich urn nach der, die das getan hatte. Das Weib aber furchtete sich und zitterte (denn sie wudte, was an ihr geschehen war), kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er sprach aber zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht. Gehe hin mit Frieden und sei gesund von deiner Plage! Da er noch also redete, kamen etliche vom Gesinde des Obersten der Schule und sprachen: Deine Tochter ist gestorben, was muhest du weiter den Meister? Jesus aber horete bald die Rede, die da gesagt ward, und sprach zu dem Obersten der Schule: Furchte dich nicht; glaube nur! Und lieli niemand ihm nachfolgen denn Petrus und Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Und er kam in das Haus des Obersten der Schule und sah das Getummel, und die da sehr weineten und heuleten. Und er ging hinein und sprach zu ihnen: Was tummelt und weinet ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schlaft. Und sie verlachten ihn. Und er trieb sie alle aus und nahm mit sich den Vater des Kindes und die Mutter und die bei ihm waren, und ging hinein, da das Kind lag. Und ergriff das Kind bei der Hand und sprach zu ihr: Talitha, kumi! das ist verdolmetschet: Magdlein, ich sage dir, stehe auf! Und alsbald stund das Magdlein auf und wandelte; es war aber zwolf Jahre alt. Und sie entsetzten sich uber die Mai Jen. Und er verbot ihnen hart, daß es niemand wissen sollte, und sagte, sie sollten ihr zu essen geben.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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