Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Jonah 4

Das verdroft Jona fast sehr und ward zornig und betete zum HERRN und sprach: Ach, HERR, das ist's, das ich sagte, da ich noch in meinem Lande war; darum ich auch wollte zuvorkommen, zu fliehen aufs Meer; denn ich weiß, daß du gnadig, barmherzig, langmutig und von grafter Güte bist und lassest dich des Ubels reuen. So nimm doch nun, HERR, meine Seele von mir; denn ich wollte lieber tot sein denn leben! Aber der HERR sprach: Meinest du, daß du billig zurnest? Und Jona ging zur Stadt hinaus und setzte sich gegen morgenwarts der Stadt und machte sich daselbst eine Hutte; da setzte er sich unter, in den Schatten, bis er sahe, was der Stadt widerfahren würde. Gott der HERR aber verschaffte einen Kürbis, der wuchs uber Jona, daß er Schatten gab über sein Haupt, und errettete ihn von seinem libel. Und Jona freuete sich sehr uber den Kürbis. Aber der HERR verschaffte einen Wurm des Morgens, da die Morgenrote anbrach; derstach den Kürbis, daß er verdorrete. Als aber die Sonne aufgegangen war, verschaffte Gott einen dürren Ostwind; und die Sonne stach Jona auf den Kopf, daß er matt ward. Da wünschte er seiner Seele den Tod und sprach: Ich wollte lieber tot sein denn leben! Da sprach Gott zu Jona: Meinest du, daß du billig zurnest um den Kürbis? Und er sprach: Billig züme ich bis an den Tod! Und der HERR sprach: Dich jammed des Kürbis, daran du nicht gearbeitet hast, hast ihn auch nicht aufgezogen, welcher in einer Nacht ward und in einer Nacht verdarb, und mich sollte nicht jammern Ninives, solcher groften Stadt, in welcher sind mehr denn hundertundzwanzigtausend Menschen, die nicht wissen Unterschied, was rechts Oder links ist, dazu auch viel Tiere?

Responsorial Psalm

Psalm 33

Freuet euch des HERRN, ihr Gerechten! Die Frommen sollen ihn schon preisen. Danket dem HERRN mit Harfen und lobsinget ihm auf dem Psalter von zehn Saiten! Singet ihm ein neues Lied; machet es gut auf Saitenspielen mit Schalle! Denn des HERRN Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das halt er gewift. Er liebet Gerechtigkeit und Gericht. Die Erde ist vollder Gute des HERRN. Der Himmel ist durchs Wort des HERRN gemacht und all sein Heer durch den Geist seines Mundes. Er halt das Wasser im Meer zusammen wie in einem Schlauch und legt die Tiefe ins Verborgene. Alle Welt furchte den HERRN, und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnet! Denn er spricht, so geschieht's; so er gebeut, so stehet's da. Der HERR macht zunichte der Heiden Rat und wendet die Gedanken der Volker. Aber der Rat des HERRN bleibet ewiglich, seines Herzens Gedanken fur und fur. Wohl dem Volk, des der HERR ein Gott ist, das Volk, das er zum Erbe erwahlet hat! Der HERR schauet vom Himmel und siehet aller Menschen Kinder. Von seinem festen Thron siehet er auf alle, die auf Erden wohnen. Er lenket ihnen alien das Herz, er merket auf alle ihre Werke. Einem Konige hilft nicht seine grolie Macht; ein Riese wird nicht errettet durch seine grolie Kraft; Rosse helfen auch nicht, und ihre grolie Starke errettet nicht. Siehe, des HERRN Auge siehet auf die, so ihn furchten, die auf seine Gute hoffen, daß er ihre Seele errette vom Tode und ernahre sie in der Teurung. Unsere Seele harret auf den HERRN; er ist unsere Hilfe und Schild. Denn unser Herz freuet sich sein, und wir trauen auf seinen heiligen Namen. Deine Güte, HERR, sei über uns, wie wir auf dich hoffen.

Second Reading

Galatians 2

Danach liber vierzehn Jahre zog ich abermal hinauf gen Jerusalem mit Barnabas und nahm Titus auch mit mir. Ich zog aber hinauf aus einer Offenbarung und besprach mich mit ihnen liber dem Evangelium, das ich predige unter den Heiden, besonders aber mit denen, die das Ansehen hatten, auf daß ich nicht vergeblich liefe Oder gelaufen hatte. Aber es ward auch Titus nicht gezwungen, sich zu beschneiden, der mit mir war, ob er wohl ein Grieche war. Denn da etliche falsche Brüder sich mit eingedrungen und neben eingeschlichen waren, zu verkundschaften unsere Freiheit, die wir haben in Christo Jesu, daß sie uns gefangennahmen, wichen wirdenselbigen nicht eine Stunde, untertan zu sein, auf daß die Wahrheit des Evangeliums bei euch bestunde. Von denen aber, die das Ansehen hatten, welcherlei sie weiland gewesen sind, da liegt mir nichts an; denn Gott achtet das Ansehen der Menschen nicht. Mich aber haben die, so das Ansehen hatten, nichts anderes gelehret, sondern wiederum, da sie sahen, daß mir vertrauet war das Evangelium an die Vorhaut, gleichwie Petrus das Evangelium an die Beschneidung (denn der mit Petrus kraftig ist gewesen zum Apostelamt unter die Beschneidung, der ist mit mir auch kraftig gewesen unter die Heiden), und erkannten die Gnade, die mir gegeben war, Jakobus und Kephas und Johannes, die fur Saulen angesehen waren, gaben sie mir und Barnabas die rechte Hand und wurden mit uns eins, daß wir unter die Heiden, sie aber unter der Beschneidung predigten; allein daß wir der Armen gedachten, welches ich auch fleilüg bin gewesen zu tun. Da aber Petrus gen Antiochien kam, widerstund ich ihm unter Augen; denn es war Klage liber ihn kommen. Denn zuvor, ehe etliche von Jakobus kamen, ali er mit den Heiden; da sie aber kamen, entzog er sich und sonderte sich, darum daß er die von der Beschneidung fürchtete. Und heuchelten mit ihm die andern Juden, also daß auch Barnabas verfuhret ward, mit ihnen zu heucheln. Aber da ich sah, daß sie nicht richtig wandelten nach der Wahrheit des Evangeliums, sprach ich zu Petrus vor alien offentlich: So du, der du ein Jude bist, heidnisch lebest und nicht judisch, warum zwingest du denn die Heiden, judisch zu leben? Wiewohl wir von Natur Juden und nicht Sunder aus den Heiden sind, doch, weil wirwissen, daß der Mensch durch des Gesetzes Werke nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesum Christum, so glauben wir auch an Christum Jesum, auf daß wir gerecht werden durch den Glauben an Christum und nicht durch des Gesetzes Werke; denn durch des Gesetzes Werke wird kein Fleisch gerecht. Sollten wir aber, die da suchen durch Christum gerecht zu werden, auch noch selbst als Sunder erfunden werden, so ware Christus ein Sündendiener. Das sei feme! Wenn ich aber das, so ich zerbrochen habe, wiederum baue, so mache ich mich selbst zu einem Ubertreter. Ich bin aber durchs Gesetz dem Gesetz gestorben auf daß ich Gott lebe; ich bin mit Christo gekreuziget. Ich lebe aber, doch nun nicht ich, sondern Christus lebet in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebet hat und sich selbst fur mich dargegeben. Ich werfe nicht weg die Gnade Gottes; denn so durch das Gesetz die Gerechtigkeit kommt, so ist Christus vergeblich gestorben.

Gospel

Luke 1

Sintemal sich's viele unterwunden haben, zu stellen die Rede von den Geschichten, so unter uns ergangen sind, wie uns das gegeben haben, die es von Anfang selbst gesehen und Diener des Worts gewesen sind: habe ich's auch fur gut angesehen, nachdem ich's alles von Anbeginn erkundet habe, daß ich's zu dir, mein guter Theophilus, mit Fleift ordentlich schriebe, auf daß du gewissen. Grund erfahrest der Lehre, in welcher du unterrichtet bist. Zu der Zeit Herodes, des Konigs Judaas, war ein Priester von der Ordnung Abia mit Namen Zacharias und sein Weib von den Tochtern Aarons, welche hieft Elisabeth. Sie waren aber alle beide fromm vor Gott und gingen in alien Geboten und Satzungen des Herrn untadelig. Und sie hatten kein Kind, denn Elisabeth war unfruchtbar; und waren beide wohl betaget. Und es begab sich, da er Priesteramts pflegete vor Gott zur Zeit seiner Ordnung nach Gewohnheit des Priestertums, und an ihm war, daß er rauchern sollte, ging er in den Tempel des Herrn. Und die ganze Menge des Volks war drauften und betete unter der Stunde des Raucherns. Es erschien ihm aber der Engel des Herrn und stund zur rechten Hand am Rauchaltar. Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam ihn eine Furcht an. Aber der Engel sprach zu ihm: Furchte dich nicht, Zacharias; denn dein Gebet ist erhoret, und dein Weib Elisabeth wird direinen Sohn gebaren, des Namen sollst du Johannes heiften. Und du wirstdes Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen. Denn erwird graft sein vordem Herrn. Wein und stark Getrank wird er nicht trinken und erwird noch im Mutterleibe erfullet werden mit Heiligen Geist. Und erwird der Kinder von Israel viele zu Gott, ihrem Herrn, bekehren. Und erwird vor ihm hergehen im Geist und Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Vater zu den Kindern und die Unglaubigen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem Herrn ein bereit Volk. Und Zacharias sprach zu dem Engel: Wobei soil ich das erkennen? Denn ich bin alt, und mein Weib ist betagt. Der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott stehet, und bin gesandt, mit dir zu reden, daß ich dir solches verkundigte. Und siehe, du wirst verstummen und nicht reden konnen bis auf den Tag, da dies geschehen wird, darum daß du meinen Worten nicht geglaubet hast, welche sollen erfüllet werden zu ihrer Zeit. Und das Volk wartete auf Zacharias und verwunderte sich, daß er so lange im Tempel verzog. Und da er herausging, konnte er nicht mit ihnen reden. Und sie merkten, dafi er ein Gesicht gesehen hatte im Tempel. Und erwinkte ihnen und blieb stumm. Und es begab. sich, da die Zeit seines Amtes aus war, ging er heim in sein Haus. Und nach den Tagen ward sein Weib Elisabeth schwanger und verbarg sich funf Monden und sprach: Also hat mir der Herr getan in den T agen, da. er mich angesehen hat, daß er meine Schmach unter den Menschen von mir nahme. Und im sechsten Mond ward der Engel Gabriel gesandt von Gott in eine Stadt in Galilaa, die heüit Nazareth, zu einer Jungfrau, die vertrauet war einem Manne mit Namen Joseph vom Hause David; und die Jungfrau hiefi Maria. Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Gegruliet seiest du, Holdselige! Der Herr ist mit dir, du Gebenedeiete unter den Weibern. Da sie aber ihn sah, erschrak sie uber seine Rede und gedachte: Welch ein Gruft ist das? Und der Engel sprach zu ihr: Furchte dich nicht, Maria; du hast Gnade bei Gott funden. Siehe; du wirst schwanger werden im Leibe und einen Sohn gebaren, des Namen sollst du Jesus heiften. Der wird graft und ein Sohn des Hochsten genannt werden, und Gott der Herr wird ihm den Stuhl seines Vaters David geben. Und er wird ein Konig sein uber das Haus Jakob ewiglich, und seines Konigreichs wird kein Ende sein. Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soil das zugehen, sintemal ich von keinem Manne weift? Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird uber dich kommen, und die Kraft des Hochsten wird dich überschatten; darum auch das Heilige, das von dir geboren wird, wird Gottes Sohn genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Gefreundete, ist auch schwanger mit einem Sohn in ihrem Alter und gehet jetzt im sechsten Mond, die im Geschrei ist, daü sie unfruchtbar sei. Denn bei Gott ist kein Ding unmoglich. Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herm Magd; mirgeschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr. Maria aber stund auf in den Tagen und ging auf das Gebirge eilends zu der Stadt Juda und kam in das Haus des Zacharias und gruftete Elisabeth. Und es begab sich, als Elisabeth den Gruft Marias horete, hupfete das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth ward des Heiligen Geistes voll und rief laut und sprach: Gebenedeiet bist du unter den Weibern, und gebenedeiet ist die Frucht deines Leibes. Und woher kommt mir das, dafi die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Siehe, da ich die Stimme deines Gruftes horete, hupfete mit Freuden das Kind in meinem Leibe. Und o selig bistdu, die du geglaubet hast! Denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem Herrn. Und Maria sprach: Meine Seele erhebet den Herrn, und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes. Denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder. Denn er hat grofte Dinge an mir getan, der da machtig ist, und des Name heilig ist. Und seine Barmherzigkeit wahret immer fur und fur bei denen, die ihn furchten. Er ubet Gewalt mit seinem Arm und zerstreuet, die hoffartig sind in ihres Herzens Sinn. Er stofiet die Gewaltigen vom Stuhl und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen fillet er mit Gutern und laftt die Reichen leer. Er denket der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf, wieergeredet hat unsern Vatern, Abraham und seinem Samen ewiglich. Und Maria blieb bei ihr bei drei Monden; danach kehrete sie wiederum heim. Und. Elisabeth kam ihre Zeit, daß sie gebaren sollte; und sie gebar einen Sohn. Und ihre Nachbarn und Gefreundeten horeten, daß dar Herr grofte Barmherzigkeit an ihr getan hatte, und freueten sich mit ihr. Und es begab sich, am achten Tage kamen sie, zu beschneiden das Kindlein, und hieften ihn nach seinem Vater Zacharias. Aber seine Mutter antwortete und sprach: Mitnichten, sondern er soil Johannes heiften! Und sie sprachen zu ihr: Ist doch niemand in deiner Freundschaft, der also heifte. Und sie winkten seinem Vater wie er ihn wollte heiften lassen. Und erforderte ein Tafelein, schrieb und sprach: Er heiftt Johannes. Und sie verwunderten sich alle. Und alsbald ward sein Mund und seine Zunge aufgetan, und redete und lobete Gott. Und es kam eine Furcht uber alle Nachbarn und diese Geschichte ward ruchbar auf dem ganzen judischen Gebirge. Und alle, die es horeten, nahmen's zu Herzen und sprachen: Was, meinest du, will aus dem Kindlein werden? Denn die Hand des Herrn war mit ihm. Und sein Vater Zacharias ward des Heiligen Geistes voll, weissagte und sprach: Gelobet sei der Herr, der Gott Israels; denn er hat besucht und erloset sein Volk; und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils in dem Hause seines Dieners David. Als er vorzeiten geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten: daß er uns errettete von unsern Feinden und von der Hand aller, die uns hassen, und die Barmherzigkeit erzeigete unsern Vatern und gedachte an seinen heiligen Bund und an den Eid, den ergeschworen hat unserm Vater Abraham, uns zu geben, daß wir, erloset aus der Hand unserer Feinde, ihm dieneten ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit, die ihm gefallig ist. Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Hochsten heiften; du wirst vor dem Herm hergehen, daß du seinen Weg bereitest und Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk, die da ist in Vergebung ihrer Sunden, durch die herzliche Barmherzigkeit unsers Gottes, durch welche uns besucht hat der Aufgang aus der Hohe, auf daß er erscheine denen, die da sitzen in Finsternis und Schatten des Todes und richte unsere Füfte auf den Weg des Friedens. Und das Kindlein wuchs und ward stark im Geist und war in der Wüste, bis daß er sollte hervortreten vor das Volk Israel.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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