Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Micah 5

Und du, Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, aus dir soil mir der kommen, der in Israel HERR sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist. Indes lalit er sie plagen bis auf die Zeit, daß die, so gebaren soil, geboren habe. Da werden dann die ubrigen seiner Bruder wiederkommen zu den Kindern Israel. Er aber wird auftreten und weiden in Kraft des HERRN und im Siege des Namens seines Gottes. Und sie werden wohnen; denn er wird zur selbigen Zeit herrlich werden; soweit die Welt ist. Dazu werden wir auch Frieden haben vor dem Assur, der jetzt in unser Land gefallen ist und unsere Hauser zertreten hat. Denn es werden sieben Hirten und acht Fursten uber ihn erwecket werden, die das Land Assur verderben mit dem Schwert und das Land Nimrods mit ihren blolien Waffen. Also werden wir von Assur gerettet werden, der in unser Land gefallen ist und unsere Grenze zertreten hat. Es werden auch die Ubrigen aus Jakob unter vielen Volkern sein wie ein Tau vom HERRN und wie die Tropflein aufs Gras, das auf niemand harret noch auf Menschen wartet. Ja, die Ubrigen aus Jakob werden unter den Heiden bei vielen Volkern sein wie ein Lowe unter den Tieren im Walde, wie ein junger Lowe unter einer Herde Schafe, welchem niemand wehren kann, wenn er dadurchgehet, zertritt und zerreifiet. Denn deine Hand wird siegen wider alle deine Widerwartigen, daß alle deine Feinde müssen ausgerottet werden. Zur selbigen Zeit, spricht der HERR, will ich deine Rosse von dir tun und deine Wagen umbringen; und will die Stadte deines Landes ausrotten und alle deine Festen zerbrechen; und will die Zauberer bei dir ausrotten, daß keine Zeichendeuter bei dir bleiben sollen. Ich will deine Bilder und Gotzen von dir ausrotten, daß du nicht mehr sollst anbeten deiner Hande Werk, und will deine Haine zerbrechen und deine Stadte vertilgen. Und ich will Rache üben mit Grimm und Zorn an alien Heiden, so nicht gehorchen wollen.

Responsorial Psalm

Psalm 38

Ein Psalm Davids zum Gedachtnis. HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und zuchtige mich nicht in deinem Grimm! Denn deine Pfeile stecken in mir, und deine Hand drucket mich. Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe vor deinem Drauen, und ist kein Friede in meinen Gebeinen vor meiner Sunde. Denn meine Sünden gehen uber mein Haupt, wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer worden. Meine Wunden stinken und eitern vor meiner Torheit. Ich gehe krumm und sehr gebuckt; den ganzen Tag gehe ich traurig. Denn meine Lenden verdorren ganz, und ist nichts Gesundes an meinem Leibe. Es ist mit mir gar anders und bin sehr zerstoden. Ich heule vor Unruhe meines Herzens. HERR, vor dir ist alle meine Begierde und mein Seufzen ist dir nicht verborgen. Mein Herz bebet, meine Kraft hat mich verlassen, und das Licht meiner Augen ist nicht bei mir. Meine Lieben und Freunde stehen gegen mich und scheuen meine Plage, und meine Nachsten treten feme. Und die mir nach der Seele stehen, stellen mir; und die mir ubel wollen, reden, wie sie Schaden tun wollen, und gehen mit eitel Listen urn. Ich aber mud sein wie ein Tauber und nicht horen, und wie ein Stummer, derseinen Mund nicht auftut. Und mud sein wie einer, der nicht horet und der keine Widerrede in seinem Munde hat. Aber ich harre, HERR, auf dich; du, HERR, mein Gott, wirst erhoren. Denn ich denke, daß sieja sich nicht uber mich freuen. Wenn mein Fufi wankete; würden sie sich hoch rühmen wider mich. Denn ich bin zu Leiden gemacht, und mein Schmerz ist immer vor mir. Denn ich zeige meine Missetat an und sorge fur meine Sunde. Aber meine Feinde leben und sind machtig; die mich unbillig hassen, sind grod. Und die mir Arges tun urn Gutes, setzen sich wider mich, darum dad ich ob dem Guten halte. Verlafi mich nicht, HERR, mein Gott; sei nicht feme von mir! Eile mir beizustehen, HERR, meine Hilfe!

Second Reading

Ephesians 1

Paulus, ein Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes: Den Heiligen zu Ephesus und Glaubigen an Christo Jesu. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesu Christo! Gelobet sei Gott und der Vater unsers Herrn Jesu Christi, der uns gesegnet hat mit allerlei geistlichem Segen in himmlischen Gutern durch Christum; wie er uns denn erwahlet hat durch denselbigen, ehe der Welt Grund gelegt war, daß wir sollten sein heilig und unstraflich vor ihm in der Liebe; und hat uns verordnet zur Kindschaft gegen ihn selbst durch Jesum Christum, nach dem Wohlgefallen seines Willens, zu Lob seiner herrlichen Gnade, durch welche er uns hat angenehm gemacht in dem Geliebten, an welchem wir haben die Erlosung durch sein Blut, namlich die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, welche uns reichlich widerfahren ist durch allerlei Weisheit und Klugheit. Und hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Wohlgefallen und hat dasselbige hervorgebracht durch ihn, daß es geprediget würde, da die Zeit erfullet war, auf daß alle Dinge zusammengefassetwürden in Christo, beide, das im Himmel und auch auf Erden ist, durch ihn selbst, durch welchen wir auch zum Erbteil kommen sind, die wir zuvor verordnet sind nach dem Vorsatz des, der alle Dinge wirket nach dem Rat seines Willens, auf daß wir etwas seien zu Lob seiner Herrlichkeit, die wir zuvor auf Christum hoffen; durch welchen auch ihr gehoret habtdas Wort der Wahrheit, namlich das Evangelium von eurer Seligkeit; durch welchen ihr auch, da ihrglaubetet, versiegelt worden seid mit dem Heiligen Geist der Verheiliung, welcher ist das Pfand unsers Erbes zu unserer Erlosung, daß wir sein Eigentum würden zu Lob seiner Herrlichkeit. Darum auch ich, nachdem ich gehoret habe von dem Glauben bei euch an den Herrn Jesum und von eurer Liebe zu alien Heiligen, hore ich nichtauf, zu danken fur euch, und gedenke euer in meinem Gebet, daß der Gott unsers Herrn Jesu Christi, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung zu seiner selbst Erkenntnis und erleuchtete Augen eures Verstandnisses, daß ihr erkennen moget, welche da sei die Hoffnung eurer Berufung, und welcher sei der Reichtum seines herrlichen Erbes an seinen Heiligen, und welche da sei die uberschwengliche Grolie seiner Kraft an uns, die wir glauben nach der Wirkung seiner machtigen Starke, welche er gewirket hat in Christo, da er ihn von den Toten auferwecket hat und gesetzt zu seiner Rechten im Himmel uber alle Furstentümer, Gewalt, Macht, Herrschaft und ailes, was genannt mag werden, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in derzukunftigen. Und hat alle Dinge unter seine Fülie getan und hat ihn gesetzt zum Haupt der Gemeinde uber ailes, welche da ist sein Leib, namlich die Fülle des, der ailes in alien erfullet.

Gospel

Luke 6

Und es begab sich an einem Sabbat, daß er durchs Getreide ging; und seine Junger rauften Ahren aus und alien und rieben sie mit den Handen. Etüche aber der Pharisaer sprachen zu ihnen: Warum tut ihr, was sich nicht ziemet zu tun an den Sabbaten? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht das gelesen, was David tat, da ihn hungerte, und die mit ihm waren: wie er zum Hause Gottes einging und nahm die Schaubrote und ali und gab auch denen, die mit ihm waren, die doch niemand durfte essen ohne die Priester alleine? Und sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn ist ein Herr auch des Sabbats. Es geschah aber auf einen andern Sabbat, daß er ging in die Schule und lehrete. Und da war ein Mensch, des rechte Hand war verdorret. Aber die Schriftgelehrten und Pharisaer hielten auf ihn, ob er auch heilen wurde am Sabbat, auf daß sie eine Sache wider ihn fanden. Er aber merkete ihre Gedanken und sprach zu dem Menschen mit der durren Hand: Stehe auf und tritt hervor! Und er stund auf und trat dahin. Da sprach Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Was ziemet sich zu tun an den Sabbaten, Gutes Oder Boses, das Leben erhalten Oder verderben? Und ersah sie alle umher an und sprach zu dem Menschen: Strecke aus deine Hand! Und er tat's. Da ward ihm seine Hand wieder zurechtgebracht, gesund wie die andere. Sie aber wurden ganz unsinnig und beredeten sich miteinander, was sie ihm tun wollten. Es begab sich aber zu der Zeit, daß er ging auf einen Berg, zu beten; und er blieb uber Nacht in dem Gebet zu Gott. Und da es Tag ward, riefer seine Jünger und erwahlete ihrer zwolf, welche er auch Apostel nannte: Simon, welchen er Petrus nannte, und Andreas, seinen Bruder, Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholomaus, Matthaus und Thomas, Jakobus, des Alphaus Sohn, Simon, genannt Zelotes, Judas, des Jakobus Sohn, und Judas Ischariot, den Verrater. Und er ging hernieder mit ihnen und trat auf einen Platz im Felde, und der Haufe seiner Junger und eine grofie Menge des Volks von allem judischen Lande und Jerusalem und Tyrus und Sidon, am Meer gelegen, die da kommen waren, ihn zu horen, und daß sie geheilet wurden von ihren Seuchen, und die von unsaubern Geistern umgetrieben wurden, die wurden gesund. Und alles Volk begehrete, ihn anzurühren, denn es ging Kraft von ihm; und heilete sie alle. Und er hub seine Augen auf uber seine Junger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer. Selig seid ihr, die ihr hier hungert; denn ihr sollet satt werden. Selig seid ihr, die ihr hier weinet; denn ihr werdet lachen. Selig seid ihr, so euch die Menschen hassen und euch absondern und schelten euch und verwerfen euren Namen als einen boshaftigen urn des Menschensohns willen. Freuet euch alsdann und hupfet; denn siehe, euer Lohn ist groü im Himmel. Desgleichen taten ihre Vater den Propheten auch. Aber dagegen wehe euch Reichen! denn ihr habt euren Trost dahin. Wehe euch, die ihr voil seid! denn euch wird hungern. Wehe euch, die ihr hier lachet! denn ihr werdet weinen und heulen. Wehe euch, wenn euch jedermann wohl redet! Desgleichen taten ihre Vater den falschen Propheten auch: Aber ich sage euch, die ihr zuhoret: Liebet eure Feinde; tutdenen wohl, die euch hassen; segnet die, so euch verfluchen; bittet fur die, so euch beleidigen. Und wer dich schlagt auf einen Backen, dem biete den andern auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem wehre nicht auch den Rock. Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das Deine nimmt, da fordere es nicht wieder. Und wie ihr wollet, daü euch die Leute tun sollen, also tut ihnen gleich auch ihr. Und so ihr liebet, die euch lieben, was Danks habt ihr davon? Denn die Sunder lieben auch ihre Liebhaber. Und wenn ihr euren Wohltatern wohl tut, was Danks habt ihr davon? Denn die Sunder tun dasselbige auch. Und wenn ihr leihet, von denen ihr hoffet zu nehmen, was Danks habt ihr davon? Denn die Sunder leihen den Sundern auch, auf daü sie Gleiches wieder nehmen. Doch aber liebet eure Feinde; tut wohl und leihet, daü ihr nichts dafür hoffet, so wird euer Lohn groü sein, und werdet Kinder des Allerhochsten sein. Denn er ist gütig über die Undankbaren und Boshaftigen. Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr auch nicht verdammet. Vergebet, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein voil, gedrückt, gerüttelt und uberflussig Mali wird man in euren Schofi geben; denn eben mit dem Mali, da ihr mit messet, wird man euch wieder messen. Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Mag auch ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen? Der Junger ist nicht über seinen Meister; wenn der Junger ist wie sein Meister, so ist er vollkommen. Was siehest du aber einen Splitter in deines Bruders Auge, und des Balkens in deinem Auge wirst du nicht gewahr? Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt stille, Bruder! Ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und du siehest selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler! Zieh zuvor den Balken aus deinem Auge und besiehe dann, daü du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest. Denn es ist kein guter Baum, derfaule Frucht trage, und kein fauler Baum, der gute Frucht trage. Ein jeglicher Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt. Denn man lieset nicht Feigen von den Dornen auch so lieset man nicht Trauben von den Hecken. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein boshaftiger Mensch bringt Boses hervor aus dem bosen Schatz. seines Herzens. Denn wes das Herz voil ist, des gehet der Mund über. Was heiliet ihr mich aber Herr, Herr, und tut nicht, was ich euch sage? Wer zu mir kommt und horet meine Rede und tut sie, den will ich euch zeigen, wem er gleich ist. Er ist gleich einem Menschen, der ein Haus bauete und grub tief und legte den Grund auf den Fels. Da aber Gewasser kam, da rili der Strom zum Hause zu und mochte es nicht bewegen; denn es war auf den Fels gegrundet. Wer aber horet und nicht tut, der ist gleich einem Menschen, derein Haus bauete auf die Erde ohne Grund; und der Strom rüi zu ihm zu, und es fiel bald, und das Haus gewann einen großen Rifi.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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