Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Zechariah 9

Dies ist die Last, davon der HERR redet uber das Land Hadrach und uber Damaskus, auf welches es sich verlasset (denn der HERR schauet auf die Menschen und auf alle Stamme Israels), dazu auch uber Hamath, die mit ihrgrenzet, uber Tyrus und Zidon auch, die fast weise sind. Denn Tyrus bauet feste und sammelt Silber wie Sand und Gold wie Kot auf der Gasse. Aber siehe, der Herr wird sie verderben und wird ihre Macht, die sie auf dem Meer hat, schlagen, daß sie wird sein, als die mit Feuer verbrannt ist. Wenn das Asklon sehen wird, wird sie erschrecken, und Gasa wird sehr angst werden; dazu Ekron wird betrubt werden, wenn sie solches siehet. Denn es wird aus sein mit dem Kdnige zu Gasa, und zu Asklon wird man nicht wohnen. Zu Asdod werden Fremde wohnen, und ich will der Philister Pracht ausrotten: Und ich will ihr Blut von ihrem Munde tun und ihre Greuel von ihren Zahnen, daß sie auch sollen unserm Gott uberbleiben, daß sie werden wie Fursten in Juda und Ekron wie die Jebusiter. Und ich will selbst urn mein Haus das Lager sein, daß nicht dürfe Stehens und Hinundwiedergehens, dad nicht mehr über sie fahre der Treiber; denn ich hab es nun angesehen mit meinen Augen. Aber du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein Konig kommt zu dir, ein Gerechter und ein Heifer, arm, und reitet auf einem Esel und auf einem jungen Fullen der Eselin! Denn ich will die Wagen abtun von Ephraim und die Rosse von Jerusalem, und der Streitbogen soli zerbrochen werden. Denn erwird Frieden lehren unter den Heiden, und seine Herrschaft wird sein von einem Meer bis ans andere und vom Wasser bis an der Welt Ende. Du lassest auch durchs Blut deines Bundes aus deine Gefangenen aus der Grube, da kein Wasser innen ist. So kehreteuch nun zur Festung, ihr, die ihrauf Hoffnung gefangen liegt; denn auch heute will ich verkundigen und dir zwiefaltiges vergelten. Denn ich habe mir Juda gespannet zum Bogen und Ephraim gerustet und will deine Kinder, Zion, erwecken über deine Kinder, Griechenland; und will dich stelien als ein Schwert der Riesen. Und der HERR wird über ihnen erscheinen, und seine Pfeile werden ausfahren wie der Blitz. Und der Herr HERR wird die Posaune blasen und wird einhertreten als die Wetter vom Mittage. Der HERR Zebaoth wird sie schützen, dafi sie fressen und unter sich bringen mit Schleudersteinen, daß sie trinken und rumoren als vom Wein und voll werden als das Becken und wie die Ecken des Altars. Und der HERR, ihr Gott, wird ihnen zu der Zeit helfen wie einer Herde seines Volks; denn es werden in seinem Lande heilige Steine aufgerichtet werden. Denn was haben sie Gutes vor andern und was haben sie Schones vor andern? Korn, das Jünglinge, und Most, der Jungfrauen zeuget.

Responsorial Psalm

Psalm 60

Ein gulden Kleinod Davids, vorzusingen, von einem güldenen Rosenspan zu lehren, da er gestritten hatte mit den Syrern zu Mesopotamien und mit den Syrern von Zoba; da Joab umkehrete und schlug der Edomiter im Salztal zwolftausend. Gott, der du uns verstoften und zerstreuet hast und zornig warest, troste uns wieder! Der du die Erde bewegt und zerrissen hast, heile ihre Bruche, die so zerschellet ist. Denn du hast deinem Volk ein Hartes erzeigt; du hast uns einen Trunk Weins gegeben, daß wir taumelten. Du hast aber doch ein Zeichen gegeben denen, die dich furchten, welches sie aufwarfen und sie sicher machte. Sela. Auf daß deine Lieben erledigt werden, so hilf nun mit deiner Rechten und erhore uns! Gott redet in seinem Heiligtum, des bin ich froh, und will teilen Sichem und abmessen das Tal Suchoth. Gilead ist mein, mein ist Manasse, Ephraim ist die Macht meines Haupts, Juda ist mein Fürst, Moab ist mein Waschtopfen, meinen Schuh strecke ich uber Edom, Philistaa jauchzet zu mir. Wer will mich führen in eine feste Stadt? Wer geleitet mich bis nach Edom? Wirst du es nicht tun, Gott, der du uns verstoftest und zeuchst nicht aus, Gott, auf unser Heer? Schaff uns Beistand in der Not; denn Menschenhilfe ist kein nutze. Mit Gott wollen wir Taten tun. Er wird unsere Feinde untertreten.

Second Reading

I Timothy 1

Paulus, ein Apostel Jesu Christi, nach dem Befehl Gottes, unsers Heilandes, und des Herrn Jesu Christi, der unsere Hoffnung ist: Timotheus, meinem rechtschaffenen Sohn im Glauben. Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, unserm Vater, und unserm Herrn Jesu Christo. Wie ich dich ermahnet habe, daß du zu Ephesus bliebest, da ich nach Mazedonien zog, und gebotest etlichen, daß sie nicht anders lehreten, auch nicht achthatten auf die Fabeln und der Geschlechtsregister, die kein Ende haben, und bringen Fragen auf, mehr denn Besserung zu Gott im Glauben. Denn die Hauptsumme des Gebots ist Liebe von reinem Herzen und von gutem Gewissen und von ungefarbtem Glauben, welcher haben etliche gefehlet und sind umgewandt zu unnutzem Geschwatz, wollen der Schrift Meister sein und verstehen nicht, was sie sagen, Oder was sie setzen. Wirwissen aber, daß das Gesetz gut ist, so sein jemand recht brauchet, und weili solches, daß dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sundern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermordern und Muttermordern, den Totschlagern, den Hurern, den Knabenschandern, den Menschendieben, den Lugnern, den Meineidigen, und so etwas mehr der heilsamen Lehre wider ist, nach dem herrlichen Evangelium des seligen Gottes, welches mir vertrauet ist. Und ich danke unserm Herrn Christo Jesu, der mich stark gemacht und treu geachtet hat und gesetzt in das Amt, der ich zuvorwar ein Lasterer und ein Verfolger und ein Schmaher. Aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren; denn ich hab's unwissend getan, im Unglauben. Es ist aber desto reicher gewesen die Gnade unsers Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christo Jesu ist. Denn das istjegewililich wahr und ein teuer wertes Wort, daß Christus Jesus kommen ist in die Welt, die Sunder selig zu machen, unter welchen ich der vornehmste bin. Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfahren, auf daß an mir vornehmlich Jesus Christus erzeigete alle Geduld zum Exempel denen, die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben. Aber Gott, dem ewigen Konige, dem Unverganglichen und Unsichtbaren und allein Weisen, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen. Dies Gebot befehle ich dir, mein Sohn Timotheus, nach den vorigen Weissagungen fiber dir, daß du in denselbigen eine gute Ritterschaft ubest und habest den Glauben und gut Gewissen, welches etliche von sich gestoften und am Glauben Schiffbruch erlitten haben; unter welchen ist Hymenaus und Alexander, welche ich habe dem Satan ubergeben, daß sie gezuchtiget werden, nicht mehr zu lastern.

Gospel

John 4

Da nun der Herr inneward, daß vor die Pharisaer kommen war, wie Jesus mehr Jünger machte und taufte denn Johannes (wiewohl Jesus selber nicht taufte, sondern seine Jünger), verließ er das Land Judaa und zog wieder nach Galilaa. Er mußte aber durch Samaria reisen. Da kam er in eine Stadt Samarias, die heißt Sichar, nahe bei dem Dorflein, das Jakob seinem Sohne Joseph gab. Es war aber daselbst Jakobs Brunnen. Da nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich also auf den Brunnen; und es war urn die sechste Stunde. Da kommt ein Weib von Samaria, Wasser zu schopfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, daß sie Speise kaufeten. Spricht nun das samaritische Weib zu ihm: Wie bittest du von mir zu trinken, so du ein Jude bist und ich ein samaritisch Weib? (Denn die Juden haben keine Gemeinschaft mit den Samaritern.) Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkennetest die Gabe Gottes, und wer der ist, derzu dir sagt: Gib mir zu trinken, du batest ihn, und er gabe dir lebendiges Wasser. Spricht zu ihm das Weib: Herr, hast du doch nichts, damit du schopfest, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn lebendig Wasser? Bistdu mehrdenn unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gegeben hat, und er hat daraus getrunken und seine Kinder und sein Vieh? Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinket, den wird wieder dursten; wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird ewiglich nicht dursten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm ein Brunn des Wassers werden, das in das ewige Leben quillet. Spricht das Weib zu ihm: Herr, gib mir dasselbige Wasser, auf daß mich nicht durste, daß ich nicht herkommen müsse zu schopfen. Jesus spricht zu ihr: Gehe hin, rufe deinen Mann und komm her! Das Weib antwortete und sprach zu ihm: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann. Fünf Manner hast du gehabt, und den du nun hast, der ist nicht dein Mann. Da hast du recht gesagt. Das Weib spricht zu ihm: Herr, ich sehe, daß du ein Prophet bist. Unsere Vater haben auf diesem Berge angebetet, und ihr saget, zu Jerusalem sei die Statte, da man anbeten solle. Jesus spricht zu ihr: Weib, glaube mir, es kommt die Zeit, da ihr weder auf diesem Berge noch zu Jerusalem werdet den Vater anbeten. Ihr wisset nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden. Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, daß die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will auch haben, die ihn also anbeten. Gott ist ein Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Spricht das Weib zu ihm: Ich weili, daü der Messias kommt, der da Christus heilit. Wenn derselbige kommen wird, so wird er's uns alles verkundigen. Jesus spricht zu ihr: Ich bin's, der mit dir redet. Und fiber dem kamen seine Junger, und es nahm sie wunder, dafi er mit dem Weibe redete? Doch sprach niemand: Was fragest du? Oder: Was redest du mit ihr? Da lieli, das Weib ihren Krug stehen und ging hin in die Stadt und spricht zu den Leuten: Kommet, sehet einen Menschen, der mir gesagt hat ailes, was ich getan habe, ob er nicht Christus sei. Da gingen sie aus der Stadt und kamen zu ihm. Indes aber ermahneten ihn die Junger und sprachen: Rabbi, ili! Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, davon wisset ihr nicht. Da sprachen die Junger untereinander: Hat ihm jemand zu essen gebracht? Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk. Saget ihr nicht selber: Es sind noch vier Monden, so kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebet eure Augen auf und sehet in das Feld; denn es ist schon weili zur Ernte; und wer da schneidet, der empfanget Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf daß sich miteinander freuen, der da saet und der da schneidet. Denn hier ist der Spruch wahr: Dieser saet, der andere schneidet. Ich habe euch gesandt zu schneiden, das ihr nicht habt gearbeitet; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit kommen. Es glaubten aber an ihn viel der Samariter aus derselbigen Stadt urn des Weibes Rede willen, welches da zeugete: Er hat mir gesagt alles, was ich getan habe. Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, daß er bei ihnen bliebe. Und er blieb zwei Tage da. Und viel mehr glaubeten urn seines Worts willen und sprachen zum Weibe: Wirglauben nun hinfort nicht urn deiner Rede willen; wir haben selber gehoret und erkannt, daß dieser ist wahrlich Christus, der Welt Heiland. Aber nach zwei Tagen zog er aus von dannen und zog nach Galilaa. Denn er selber, Jesus, zeugete, daß ein Prophet daheim nichts gilt. Da ernun nach Galilaa kam, nahmen ihn die Galilaer auf, die gesehen hatten alles, was erzu Jerusalem auf dem Fest getan hatte. Denn sie waren auch zum Fest kommen. Und Jesus kam abermal gen Kana in Galilaa, da er das Wasser hatte zu Wein gemacht. Und es war ein Konigischer, des Sohn lag krank zu Kapernaum. Dieser horete, daß Jesus kam aus Judaa in Galilaa, und ging hin zu ihm und bat ihn, daß er hinab kame und hülfe seinem Sohn; denn er war todkrank. Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder sehet, so glaubet ihr nicht. Der Konigische sprach zu ihm: Herr, komm hinab, ehe denn mein Kind stirbt! Jesus spricht zu ihm: Gehe hin, dein Sohn lebet. Der Mensch glaubete dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin. Und indem er hinabging, begegneten ihm seine Knechte, verkundigten ihm und sprachen: Dein Kind lebet. Da forschete er von ihnen die Stunde, in welcher es besser mit ihm worden war. Und sie sprachen zu ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ, ihn das Fieber. Da merkte der Vater, daß es um die Stunde ware, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebet. Und erglaubete mitseinem ganzen Hause. Das ist nun das andere Zeichen, das Jesus tat, da eraus Judaa nach Galilaa kam.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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