Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Romans 1:28-32
Und gleichwie sie nicht geachtet haben, daß sie Gott erkenneten, hat sie Gott auch dahingegeben in verkehrten Sinn, zu tun, was nicht taugt, voll alles Ungerechten, Hurerei, Schalkheit, Geizes, Bosheit, voll Hasses, Mordes, Haders, List, giftig, Ohrenblaser, Verleumder, Gottesverachter, Frevler, hoffartig, ruhmredig, Schadliche, den Eltern ungehorsam, Unvernünftige, Treulose, storrig, unversohnlich, unbarmherzig die Gottes Gerechtigkeit Wissen (daß, die solches tun, des Todes würdig sind), tun sie es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.
First Reading
Genesis 18
Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, da er saß an der Tur seiner Hutte, da der Tag am heißesten war. Und als er seine Augen aufhub und sah, siehe, da stunden drei Manner gegen ihm. Und da er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tur seiner Hutte und buckte sich nieder auf die Erde und sprach: HERR, habe ich Gnade funden vor deinen Augen, so gehe nicht vor deinem Knechte uber. Man soil euch ein wenig Wassers bringen und eure Füfte waschen; und lehnet euch unter den Baum. Und ich will euch einen Bissen Brots bringen, dalj ihr euer Herz labet; danach sollt ihr fortgehen. Denn darum seid ihr zu eurem Knechte kommen. Sie sprachen: Tue, wie du gesagt hast. Abraham eilete in die Hutte zu Sara und sprach: Eile und menge drei Mali Semmelmehl, knete und backe Kuchen. Er aber lief zu den Rindern und holete ein zart gut Kalb und gab's dem Knaben; der eilete und bereitete es zu. Und er trug auf Butter und Milch und von dem Kalbe, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor und trat vor sie unter dem Baum, und sie alien. Da sprachen sie zu ihm: Wo ist dein Weib Sara? Er antwortete: Drinnen in der Hutte. Da sprach er: Ich will wieder zu dir kommen, so ich lebe, siehe, so soli Sara, dein Weib, einen Sohn haben. Das horete Sara hinter ihm, hinter der Tur der Hutte. Und siewaren beide, Abraham und Sara, alt und wohl betagt, also daß es Sara nicht mehr ging nach der Weiber Weise. Darum lachte sie bei sich selbst und sprach: Nun ich alt bin, soil ich noch Wollust pflegen, und mein Herrauch alt ist! Da sprach der HERR zu Abraham: Warum lachet des Sara und spricht: Meinest du, daß wahr sei, daß ich noch gebaren werde, so ich doch alt bin? Sollte dem HERRN etwas unmoglich sein? Urn diese Zeit will ich wieder zu dir kommen, so ich lebe, so soil Sara einen Sohn haben. Da leugnete Sara und sprach: Ich habe nicht gelacht; denn sie furchtete sich. Aber er sprach: Es ist nicht also, du hast gelacht. Da stunden die Manner auf von dannen und wandten sich gegen Sodom; und Abraham ging mit ihnen, dafi ersie geleitete. Da sprach der HERR: Wie kann ich Abraham verbergen, was ich tue, sintemal er ein groli und machtiges Volk soil werden, und alle Volker auf Erden in ihm gesegnet werden sollen? Denn ich weili, erwird befehlen seinen Kindern und seinem Hause nach ihm, daß sie des HERRN Wege halten und tun, was recht und gut ist; auf daß der HERR auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheilien hat. Und der HERR sprach: Es ist ein Geschrei zu Sodom und Gomorrha, das ist groli, und ihre Sünden sind fast schwer. Darum will ich hinabfahren und sehen, ob sie alles getan haben nach dem Geschrei, das vor mich kommen ist; Oder ob's nicht also sei, daß ich's wisse. Und die Manner wandten ihr Angesicht und gingen gen Sodom; aber Abraham blieb stehen vor dem HERRN und trat zu ihm und sprach: Willst du denn den Gerechten mit dem Gottlosen umbringen? Es mochten vielleicht fünfzig Gerechte in der Stadt sein; wolltest du die umbringen und dem Ort nicht vergeben urn fünfzig Gerechter willen, die drinnen waren? Das sei feme von dir, daß du das tust und totest den Gerechten mit dem Gottlosen, daß der Gerechte sei gleich wie der Gottlose; das sei feme von dir, der du aller Welt Richter bist! Du wirst so nicht richten. Der HERR sprach: Finde ich fünfzig Gerechte zu Sodom in der Stadt, so will ich urn ihretwillen all den Orten vergeben. Abraham antwortete und sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden zu reden mit dem HERRN, wiewohl ich Erde und Asche bin. Es mochten vielleicht fünf weniger denn fünfzig Gerechte drinnen sein; wolltest du denn die ganze Stadt verderben urn der fünfe willen? Er sprach: Finde ich drinnen fünfundvierzig, will ich sie nicht verderben. Und er fuhr weiter mit ihm zu reden, und sprach: Man mochte vielleicht vierzig drinnen finden. Er aber sprach: Ich will ihnen nichts tun urn der vierzig willen. Abraham sprach: Zürne nicht, HERR, dafi ich noch mehr rede. Man mochte vielleicht dreilüg drinnen finden. Er aber sprach: Finde ich dreifüg drinnen, so will ich ihnen nichts tun. Und er sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden, mit dem HERRN zu reden. Man mochte vielleicht zwanzig drinnen finden. Er antwortete: Ich will sie nicht verderben urn der zwanzig willen. Und er sprach: Ach zürne nicht, HERR, daß ich nur noch einmal rede. Man mochte vielleicht zehn drinnen finden. Er aber sprach: Ich will sie nicht verderben urn der zehn willen. Und der HERR ging hin, da er mit Abraham ausgeredet hatte; und Abraham kehrte wieder hin an seinen Ort.
First Reading
Genesis 18:16-33
Da stunden die Manner auf von dannen und wandten sich gegen Sodom; und Abraham ging mit ihnen, dafi ersie geleitete. Da sprach der HERR: Wie kann ich Abraham verbergen, was ich tue, sintemal er ein groli und machtiges Volk soil werden, und alle Volker auf Erden in ihm gesegnet werden sollen? Denn ich weili, erwird befehlen seinen Kindern und seinem Hause nach ihm, daß sie des HERRN Wege halten und tun, was recht und gut ist; auf daß der HERR auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheilien hat. Und der HERR sprach: Es ist ein Geschrei zu Sodom und Gomorrha, das ist groli, und ihre Sünden sind fast schwer. Darum will ich hinabfahren und sehen, ob sie alles getan haben nach dem Geschrei, das vor mich kommen ist; Oder ob's nicht also sei, daß ich's wisse. Und die Manner wandten ihr Angesicht und gingen gen Sodom; aber Abraham blieb stehen vor dem HERRN und trat zu ihm und sprach: Willst du denn den Gerechten mit dem Gottlosen umbringen? Es mochten vielleicht fünfzig Gerechte in der Stadt sein; wolltest du die umbringen und dem Ort nicht vergeben urn fünfzig Gerechter willen, die drinnen waren? Das sei feme von dir, daß du das tust und totest den Gerechten mit dem Gottlosen, daß der Gerechte sei gleich wie der Gottlose; das sei feme von dir, der du aller Welt Richter bist! Du wirst so nicht richten. Der HERR sprach: Finde ich fünfzig Gerechte zu Sodom in der Stadt, so will ich urn ihretwillen all den Orten vergeben. Abraham antwortete und sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden zu reden mit dem HERRN, wiewohl ich Erde und Asche bin. Es mochten vielleicht fünf weniger denn fünfzig Gerechte drinnen sein; wolltest du denn die ganze Stadt verderben urn der fünfe willen? Er sprach: Finde ich drinnen fünfundvierzig, will ich sie nicht verderben. Und er fuhr weiter mit ihm zu reden, und sprach: Man mochte vielleicht vierzig drinnen finden. Er aber sprach: Ich will ihnen nichts tun urn der vierzig willen. Abraham sprach: Zürne nicht, HERR, dafi ich noch mehr rede. Man mochte vielleicht dreilüg drinnen finden. Er aber sprach: Finde ich dreifüg drinnen, so will ich ihnen nichts tun. Und er sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden, mit dem HERRN zu reden. Man mochte vielleicht zwanzig drinnen finden. Er antwortete: Ich will sie nicht verderben urn der zwanzig willen. Und er sprach: Ach zürne nicht, HERR, daß ich nur noch einmal rede. Man mochte vielleicht zehn drinnen finden. Er aber sprach: Ich will sie nicht verderben urn der zehn willen. Und der HERR ging hin, da er mit Abraham ausgeredet hatte; und Abraham kehrte wieder hin an seinen Ort.
Morning Prayer — First Lesson
Isaiah 55
Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser; und die ihr nicht Geld habt, kommt her, kaufet und esset; kommt her und kaufet ohne Geld und umsonst beides, Wein und Milch! Warum zahlet ihr Geld dar, da kein Brot ist, und eure Arbeit, da ihr nicht satt von werden konnet? Horet mir doch zu und esset das Gute, so wird eure Seele in Wollust fett werden. Neiget eure Ohren her und kommt her zu mir; horet, so wird eure Seele leben! Denn ich will mit euch einen ewigen Bund machen, namlich die gewissen Gnaden Davids. Siehe, ich habe ihn den Leuten zum Zeugen gestellet, zum Fursten und Gebieter den Vblkern. Siehe, du wirst Heiden rufen, die du nicht kennest; und Heiden, die dich nicht kennen, werden zu dir laufen urn des HERRN willen, deines Gottes, und des Heiligen in Israel, der dich preise. Suchet den HERRN, weil er zu finden ist; rufet ihn an, weil er nahe ist! Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Ubeltater seine Gedanken und bekehre sich zum HERRN, so wird ersich sein erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, sondern soviel der Himmel hoher ist denn die Erde, so sind auch meine Wege hoher denn eure Wege und meine Gedanken denn eure Gedanken. Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fallt und nicht wieder dahin kommt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und wachsend, daß sie gibt Samen zu saen und Brot zu essen, also soil das Wort, so aus meinem Munde gehet, auch sein: Es soli nicht wieder zu mir leer kommen, sondern tun, das mir gefallt, und soli ihm gelingen, dazu ich's sende. Denn ihrsollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden. Berge und FHugel sollen vor euch her frohlocken mit Ruhm und alle Baume auf dem Felde mit den Handen klappen. Es sollen Tannen fur Hecken wachsen und Myrten fur Dornen; und dem HERRN soli ein Name und ewiges Zeichen sein, das nicht ausgerottet werde.
Epistle
Romans 12:6-16
Und haben mancherlei Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist.Hat jemand Weissagung, so sei sie dem Glauben ahnlich. Hat jemand ein Amt so warte er des Amts. Lehret jemand, so warte er der Lehre. Ermahnet jemand, so warte er des Ermahnens. Gibt jemand, so gebe er einfaltiglich. Regieret jemand, so sei er sorgfaltig. Ubet jemand Barmherzigkeit, so tu er's mit Lust. Die Liebe sei nicht falsch. Hasset das Arge, hanget dem Guten an. Die bruderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. Seid nicht trage, was ihr tun sollt. Seid brunstig im Geiste. Schicket euch in die Zeit. Seid frohlich in Hoffnung; geduldig in Trubsal, haltet an am Gebet. Nehmet euch der Heiligen Notdurft an. Herberget gerne. Segnet, die euch verfolgen; segnet, und fluchet nicht. Freuet euch mit den Frohlichen und weinet mit den Weinenden. Habt einerlei Sinn untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen.
First Reading
Genesis 18
Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, da er saß an der Tur seiner Hutte, da der Tag am heißesten war. Und als er seine Augen aufhub und sah, siehe, da stunden drei Manner gegen ihm. Und da er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tur seiner Hutte und buckte sich nieder auf die Erde und sprach: HERR, habe ich Gnade funden vor deinen Augen, so gehe nicht vor deinem Knechte uber. Man soil euch ein wenig Wassers bringen und eure Füfte waschen; und lehnet euch unter den Baum. Und ich will euch einen Bissen Brots bringen, dalj ihr euer Herz labet; danach sollt ihr fortgehen. Denn darum seid ihr zu eurem Knechte kommen. Sie sprachen: Tue, wie du gesagt hast. Abraham eilete in die Hutte zu Sara und sprach: Eile und menge drei Mali Semmelmehl, knete und backe Kuchen. Er aber lief zu den Rindern und holete ein zart gut Kalb und gab's dem Knaben; der eilete und bereitete es zu. Und er trug auf Butter und Milch und von dem Kalbe, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor und trat vor sie unter dem Baum, und sie alien. Da sprachen sie zu ihm: Wo ist dein Weib Sara? Er antwortete: Drinnen in der Hutte. Da sprach er: Ich will wieder zu dir kommen, so ich lebe, siehe, so soli Sara, dein Weib, einen Sohn haben. Das horete Sara hinter ihm, hinter der Tur der Hutte. Und siewaren beide, Abraham und Sara, alt und wohl betagt, also daß es Sara nicht mehr ging nach der Weiber Weise. Darum lachte sie bei sich selbst und sprach: Nun ich alt bin, soil ich noch Wollust pflegen, und mein Herrauch alt ist! Da sprach der HERR zu Abraham: Warum lachet des Sara und spricht: Meinest du, daß wahr sei, daß ich noch gebaren werde, so ich doch alt bin? Sollte dem HERRN etwas unmoglich sein? Urn diese Zeit will ich wieder zu dir kommen, so ich lebe, so soil Sara einen Sohn haben. Da leugnete Sara und sprach: Ich habe nicht gelacht; denn sie furchtete sich. Aber er sprach: Es ist nicht also, du hast gelacht. Da stunden die Manner auf von dannen und wandten sich gegen Sodom; und Abraham ging mit ihnen, dafi ersie geleitete. Da sprach der HERR: Wie kann ich Abraham verbergen, was ich tue, sintemal er ein groli und machtiges Volk soil werden, und alle Volker auf Erden in ihm gesegnet werden sollen? Denn ich weili, erwird befehlen seinen Kindern und seinem Hause nach ihm, daß sie des HERRN Wege halten und tun, was recht und gut ist; auf daß der HERR auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheilien hat. Und der HERR sprach: Es ist ein Geschrei zu Sodom und Gomorrha, das ist groli, und ihre Sünden sind fast schwer. Darum will ich hinabfahren und sehen, ob sie alles getan haben nach dem Geschrei, das vor mich kommen ist; Oder ob's nicht also sei, daß ich's wisse. Und die Manner wandten ihr Angesicht und gingen gen Sodom; aber Abraham blieb stehen vor dem HERRN und trat zu ihm und sprach: Willst du denn den Gerechten mit dem Gottlosen umbringen? Es mochten vielleicht fünfzig Gerechte in der Stadt sein; wolltest du die umbringen und dem Ort nicht vergeben urn fünfzig Gerechter willen, die drinnen waren? Das sei feme von dir, daß du das tust und totest den Gerechten mit dem Gottlosen, daß der Gerechte sei gleich wie der Gottlose; das sei feme von dir, der du aller Welt Richter bist! Du wirst so nicht richten. Der HERR sprach: Finde ich fünfzig Gerechte zu Sodom in der Stadt, so will ich urn ihretwillen all den Orten vergeben. Abraham antwortete und sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden zu reden mit dem HERRN, wiewohl ich Erde und Asche bin. Es mochten vielleicht fünf weniger denn fünfzig Gerechte drinnen sein; wolltest du denn die ganze Stadt verderben urn der fünfe willen? Er sprach: Finde ich drinnen fünfundvierzig, will ich sie nicht verderben. Und er fuhr weiter mit ihm zu reden, und sprach: Man mochte vielleicht vierzig drinnen finden. Er aber sprach: Ich will ihnen nichts tun urn der vierzig willen. Abraham sprach: Zürne nicht, HERR, dafi ich noch mehr rede. Man mochte vielleicht dreilüg drinnen finden. Er aber sprach: Finde ich dreifüg drinnen, so will ich ihnen nichts tun. Und er sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden, mit dem HERRN zu reden. Man mochte vielleicht zwanzig drinnen finden. Er antwortete: Ich will sie nicht verderben urn der zwanzig willen. Und er sprach: Ach zürne nicht, HERR, daß ich nur noch einmal rede. Man mochte vielleicht zehn drinnen finden. Er aber sprach: Ich will sie nicht verderben urn der zehn willen. Und der HERR ging hin, da er mit Abraham ausgeredet hatte; und Abraham kehrte wieder hin an seinen Ort.
Morning Prayer — Second Lesson
Matthew 16
Da traten die Pharisaer und Sadduzaerzu ihm, die versuchten ihn und forderten, daß er sie ein Zeichen vom Himmel sehen lielie. Aber er antwortete und sprach: Des Abends sprechet ihr: Es wird ein schoner Tag werden, denn der Himmel ist rot; und des Morgens sprechet ihr: Eswird heute Ungewitter sein, denn der Himmel ist rot und trübe. Ihr Heuchler! Des Himmels Gestalt konnet ihr urteilen; konnet ihr denn nicht auch die Zeichen dieser Zeit urteilen? Diese bose und ehebrecherische Art sucht ein Zeichen, und soil ihr kein Zeichen gegeben werden denn das Zeichen des Propheten Jona. Und er lieli sie und ging davon. Und da seine Jünger waren hinubergefahren, hatten sie vergessen, Brot mit sich zu nehmen. Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisaer und Sadduzaer! Da dachten sie bei sich selbst und sprachen: Das wird's sein, dafi wir nicht haben Brot mit uns genommen. Da das Jesus vernahm, sprach er zu ihnen: Ihr Kleinglaubigen, was bekümmert ihr euch doch, daß ihr nicht habt Brot mit euch genommen? Vernehmet ihr noch nichts? Gedenket ihr nicht an die fünf Brote unter die Funftausend und wieviel Korbe ihr da aufhubet? Auch nicht an die sieben Brote unter die Viertausend, und wieviel Korbe ihr da aufhubet? Wie verstehet ihrdenn nicht, daß ich euch nicht sage vom Brot, wenn ich sage: Hutet euch vor dem Sauerteige der Pharisaer und Sadduzaer? Da verstunden sie, daß er nicht gesagt hatte, daß sie sich hüten sollten vor dem Sauerteige des Brats, sondern vor der Lehre der Pharisaer und Sadduzaer. Da kam Jesus in die Gegend der Stadt Casarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wersagen die Leute, daß des Menschen Sohn sei? Sie sprachen: Etliche sagen, du seiest Johannes der Taufer; die andern, du seiest Elia; etliche, du seiest Jeremia Oder der Propheten einer. Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, daß ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde, und die Pforten der Holle sollen sie nicht uberwaltigen. Und will dir des Himmelreichs Schlussel geben. Alles, was du auf Erden binden wirst, soil auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden losen wirst, soil auch im Himmel los sein. Da verbot er seinen Jungern, daß sie niemand sagen sollten, daß er Jesus, der Christ, ware. Von der Zeitan fing Jesus an und zeigte seinen Jungern, wie er mulite hin gen Jerusalem gehen und viel leiden von den Altesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getotet werden und am dritten Tage auferstehen. Und Petrus nahm ihn zu sich, fuhr ihn an und sprach: Herr, schone dein selbst; das widerfahre dir nur nicht! Aber erwandte sich urn und sprach zu Petrus: Heb dich, Satan, von mir! Du bist mir argerlich; denn du meinest nicht, was gottlich, sondern was menschlich ist. Da sprach Jesus zu seinen Jungern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren; wer aber sein Leben verlieret urn meinetwillen, der wird's finden. Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewonne und nahme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder lose? Denn es wird je geschehen, daß des Menschen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird ereinem jeglichen vergelten nach seinen Werken. Wahrlich, ich sage euch, es stehen etliche hier, die nicht schmecken werden den Tod, bis daß sie des Menschen Sohn kommen sehen in seinem Reich.
Responsorial Psalm
Psalm 27
Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vorwem sollt ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vorwem sollte mirgrauen? Darum, so die Bosen, meine Widersacher und Feinde, an mich wollen, mein Fleisch zu fressen, müssen sie anlaufen und fallen. Wenn sich schon ein Heer wider mich legt, so furchtet sich dennoch mein Herz nicht; Wenn sich Krieg wider mich erhebt, so verlasse ich mich auf ihn. Eins bitte ich vom HERRN, das hatte ich gerne, daß ich im Hause des HERRN bleiben moge mein Leben lang, zu schauen die schonen Gottesdienste des HERRN und seinen Tempel zu besuchen. Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bosen Zeit, erverbirget mich heimlich in seinem Gezelt und erhohet mich auf einem Felsen; und wird nun erhohen mein Haupt über meine Feinde, die urn mich sind; so will ich in seiner Hütte Lob opfern, ich will singen und lobsagen dem HERRN. HERR, hore meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnadig und erhore mich! Mein Herz halt dir vor dein Wort: Ihr sollt mein Antlitz suchen. Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz. Verbirg dein Antlitz nicht vor mir und verstofte nicht im Zorn deinen Knecht; denn du bist meine Hilfe. Laft mich nicht und tu nicht von mir die Hand ab, Gott, mein Heil! Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich; aber der HERR nimmt mich auf. HERR weise mir deinen Weg und leite mich auf richtiger Bahn urn meiner Feinde willen. Gib mich nicht in den Willen meiner Feinde; denn es stehen falsche Zeugen wider mich und tun mir unrecht ohne Scheu. Ich glaube aber doch, daß ich sehen werde das Gute des HERRN im Lande der Lebendigen. Harre des HERRN! Sei getrost und unverzagt und harre des HERRN!
Gospel
John 2:1-11
Und am dritten Tage ward eine Hochzeitzu Kana in Galilaa; und die Mutter Jesu war da. Jesus aber und seine Junger wurden auch auf die Hochzeit geladen. Und da es an Wein gebrach, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben nicht Wein. Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht kommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch saget, das tut. Es waren aber allda sechs steinerne Wasserkruge gesetzt nach der Weise der judischen Reinigung, und gingen in je einen zwei Oder drei Mali. Jesus spricht zu ihnen: Fullet die Wasserkruge mit Wasser. Und sie fulleten sie bis obenan. Und er spricht zu ihnen: Schopfet nun und bringet's dem Speisemeister. Und sie brachten's. Als aber der Speisemeister kostete den Wein, der Wasser gewesen war, und wußte nicht, von wannen er kam (die Diener aber wußten's, die das Wasser geschopft hatten), rufet der Speisemeister den Brautigam und spricht zu ihm: Jedermann gibtzum ersten guten Wein, und wenn sie trunken worden sind, alsdann den geringern; du hast den guten Wein bisher behalten. Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen zu Kana in Galilaa und offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Junger glaubten an ihn.
Responsorial Psalm
Psalm 17
Ein Gebet Davids. HERR, erhore die Gerechtigkeit, merke auf mein Geschrei, vernimm mein Gebet, das nicht aus falschem Munde gehet. Sprich du in meiner Sache und schaue du aufs Recht! Du prufest mein Herz und besuchest es des Nachts und lauterst mich und findest nichts. Ich habe mir vorgesetzt, daß mein Mund nicht soil ubertreten. Ich bewahre mich in dem Wort deiner Lippen vor Menschenwerk auf dem Wege des Morders. Erhalte meinen Gang auf deinen Fuftsteigen, daß meine Tritte nicht gleiten! Ich rufe zu dir, daß du, Gott, wollest mich erhoren; neige deine Ohren zu mir, hore meine Rede! Beweise deine wunderliche Güte, du Heiland derer, die dir vertrauen, wider die, so sich wider deine rechte Hand setzen. Behüte mich wie einen Augapfel im Auge; beschirme mich unter dem Schatten deiner Flugel vor den Gottlosen, die mich verstoren, vor meinen Feinden, die urn und urn nach meiner Seele stehen. Ihre Fetten halten zusammen; sie reden mit ihrem Munde stolz. Wowirgehen so umgeben sie uns; ihre Augen richten sie dahin, daß sie uns zur Erde sturzen, gleichwie ein Lowe, der des Raubes begehrt, wie ein junger Lowe, der in der Hohle sitzt. HERR, mache dich auf, überwaltige ihn und demutige ihn; errette meine Seele von dem Gottlosen mit deinem Schwert, von den Leuten deiner Hand, HERR, von den Leuten dieser Welt, welche ihr Teil haben in ihrem Leben, welchen du den Bauch fullest mit deinem Schatz, die da Kinder die Fülle haben und lassen ihr übriges ihren Jungen. Ich aber will schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit; ich will satt werden, wenn ich erwache nach deinem Bilde.
Responsorial Psalm
Psalm 18
Ein Psalm vorzusingen, Davids, des HERRN Knechts, welcher hat dem HERRN die Worte dieses Liedes geredet zur Zeit, da ihn der HERR errettet hatte von der Hand seiner Feinde und von der Hand Sauls, und sprach: Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Starke, HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter, mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils, und mein Schutz! Ich will den HERRN loben und anrufen, so werde ich von meinen Feinden erloset. Denn es umfingen mich des Todes Bande, und die Bache Belials erschreckten mich; der Hollen Bande umfingen mich, und des Todes Stricke uberwaltigten mich. Wenn mir angst ist, so rufe ich den HERRN an und schreie zu meinem Gott, so erhoret er meine Stimme von seinem Tempel, und mein Geschrei kommt vor ihn zu seinen Ohren. Die Erde bebete und ward bewegt, und die Grundfesten der Berge regeten sich und bebeten, da er zornig war. Dampf ging auf von seiner Nase und verzehrend Feuer von seinem Munde, daß es davon blitzete. Er neigete den Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unterseinen Füften. Und erfuhr auf dem Cherub und flog daher; er schwebete auf den Fittichen des Windes. Sein Gezeltum ihn herwarfinsterund schwarze dicke Wolken, darin er verborgen war. Vom Glanz vor ihm trenneten sich die Wolken mit Hagel und Blitzen. Und der HERR donnerte im Himmel, und der Hochste lieft seinen Donner aus mit Hagel und Blitzen. Er schofi seine Strahlen und zerstreuete sie; er lieli sehr blitzen und schreckte sie. Da sah man Wassergusse, und des Erdbodens Grund ward aufgedeckt, HERR, von deinem Schelten, von dem Odem und Schnauben deiner Nase. Er schickte aus von der Hohe und holete mich und zog mich aus grolien Wassern. Er errettete mich von meinen starken Feinden, von meinen Hassern, die mirzu machtig waren, Die mich überwaltigten zur Zeit meines Unfalls; und der HERR ward meine Zuversicht. Und er fuhrete mich aus in den Raum, errüi mich heraus; denn er hatte Lust zu mir. Der HERR tutwohl an mir nach meiner Gerechtigkeit; er vergilt mir nach der Reinigkeit meiner Hande. Denn ich halte die Wege des HERRN und bin nicht gottlos wider meinen Gott. Denn alle seine Rechte hab ich vor Augen und seine Gebote werfe ich nicht von mir, sondern ich bin ohne Wandel vor ihm und hute mich vorßunden. Darum vergilt mir der HERR nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinigkeit meiner Hande vor seinen Augen. Beiden Heiligen bistdu heilig und bei den Frommen bist du fromm und bei den Reinen bist du rein und bei den Verkehrten bist du verkehrt. Denn du hilfst dem elenden Volk und die hohen Augen niedrigest du. Denn du erleuchtest meine Leuchte; der HERR, mein Gott, macht meine Finsternis licht. Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschmeilien und mit meinem Gott fiber die Mauern springen. Gottes Wege sind ohne Wandel; die Reden des HERRN sind durchlautert. Er istein Schild alien, die ihm vertrauen. Denn wo istein Gott ohne dem HERRN? Oder ein Hort ohne unsern Gott? Gott rustet mich mit Kraft und macht meine Wege ohne Wandel. Er macht meine Fülie gleich den Hirschen und stellet mich auf meine Hohe. Er lehret meine Hand streiten und lehret meinen Arm einen ehernen Bogen spannen. Und gibst mir den Schild deines Heils, und deine Rechte starket mich; und wenn du mich demutigest, machst du mich graft. Du machst unter mir Raum zu gehen, daß meine Knochel nicht gleiten. Ich will meinen Feinden nachjagen und sie ergreifen und nicht umkehren, bis ich sie umgebracht habe. Ich will sie zerschmeilien, und sollen mir nicht widerstehen; sie mussen unter meine Fülie fallen. Du kannst mich rüsten mit Starke zum Streit; du kannst unter mich werfen, die sich wider mich setzen: Du gibst mir meine Feinde in die Flucht, daß ich meine Hasser verstore. Sie rufen, aber da ist kein Heifer; zum HERRN, aber er antwortet ihnen nicht. Ich will sie zerstoften wie Staub vor dem Winde; ich will sie wegraumen wie den Kot auf der Gasse. Du hilfst mir von dem zankischen Volk und machst mich ein Haupt unter den Heiden; ein Volk, das ich nicht kannte, dienet mir. Es gehorchet mir mit gehorsamen Ohren; ja, den fremden Kindern hat's wider mich gefehlet. Die fremden Kinder verschmachten und zappeln in ihren Banden: Der HERR lebet, und gelobet sei mein Hort; und der Gott meines Heils müsse erhaben werden, der Gott, der mir Rache gibt und zwinget die Volker unter mich, der mich errettet von meinen Feinden und erhohet mich aus denen, die sich wider mich setzen. Du hilfst mir von den Frevlern. Darum will ich dir danken, HERR, unter den Heiden und deinem Namen lobsingen, der seinem Konige graft Heil beweiset und wohltut seinem Gesalbten, David, und seinem Samen ewiglich.
Responsorial Psalm
Psalm 18
Ein Psalm vorzusingen, Davids, des HERRN Knechts, welcher hat dem HERRN die Worte dieses Liedes geredet zur Zeit, da ihn der HERR errettet hatte von der Hand seiner Feinde und von der Hand Sauls, und sprach: Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Starke, HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter, mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils, und mein Schutz! Ich will den HERRN loben und anrufen, so werde ich von meinen Feinden erloset. Denn es umfingen mich des Todes Bande, und die Bache Belials erschreckten mich; der Hollen Bande umfingen mich, und des Todes Stricke uberwaltigten mich. Wenn mir angst ist, so rufe ich den HERRN an und schreie zu meinem Gott, so erhoret er meine Stimme von seinem Tempel, und mein Geschrei kommt vor ihn zu seinen Ohren. Die Erde bebete und ward bewegt, und die Grundfesten der Berge regeten sich und bebeten, da er zornig war. Dampf ging auf von seiner Nase und verzehrend Feuer von seinem Munde, daß es davon blitzete. Er neigete den Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unterseinen Füften. Und erfuhr auf dem Cherub und flog daher; er schwebete auf den Fittichen des Windes. Sein Gezeltum ihn herwarfinsterund schwarze dicke Wolken, darin er verborgen war. Vom Glanz vor ihm trenneten sich die Wolken mit Hagel und Blitzen. Und der HERR donnerte im Himmel, und der Hochste lieft seinen Donner aus mit Hagel und Blitzen. Er schofi seine Strahlen und zerstreuete sie; er lieli sehr blitzen und schreckte sie. Da sah man Wassergusse, und des Erdbodens Grund ward aufgedeckt, HERR, von deinem Schelten, von dem Odem und Schnauben deiner Nase. Er schickte aus von der Hohe und holete mich und zog mich aus grolien Wassern. Er errettete mich von meinen starken Feinden, von meinen Hassern, die mirzu machtig waren, Die mich überwaltigten zur Zeit meines Unfalls; und der HERR ward meine Zuversicht. Und er fuhrete mich aus in den Raum, errüi mich heraus; denn er hatte Lust zu mir. Der HERR tutwohl an mir nach meiner Gerechtigkeit; er vergilt mir nach der Reinigkeit meiner Hande. Denn ich halte die Wege des HERRN und bin nicht gottlos wider meinen Gott. Denn alle seine Rechte hab ich vor Augen und seine Gebote werfe ich nicht von mir, sondern ich bin ohne Wandel vor ihm und hute mich vorßunden. Darum vergilt mir der HERR nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinigkeit meiner Hande vor seinen Augen. Beiden Heiligen bistdu heilig und bei den Frommen bist du fromm und bei den Reinen bist du rein und bei den Verkehrten bist du verkehrt. Denn du hilfst dem elenden Volk und die hohen Augen niedrigest du. Denn du erleuchtest meine Leuchte; der HERR, mein Gott, macht meine Finsternis licht. Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschmeilien und mit meinem Gott fiber die Mauern springen. Gottes Wege sind ohne Wandel; die Reden des HERRN sind durchlautert. Er istein Schild alien, die ihm vertrauen. Denn wo istein Gott ohne dem HERRN? Oder ein Hort ohne unsern Gott? Gott rustet mich mit Kraft und macht meine Wege ohne Wandel. Er macht meine Fülie gleich den Hirschen und stellet mich auf meine Hohe. Er lehret meine Hand streiten und lehret meinen Arm einen ehernen Bogen spannen. Und gibst mir den Schild deines Heils, und deine Rechte starket mich; und wenn du mich demutigest, machst du mich graft. Du machst unter mir Raum zu gehen, daß meine Knochel nicht gleiten. Ich will meinen Feinden nachjagen und sie ergreifen und nicht umkehren, bis ich sie umgebracht habe. Ich will sie zerschmeilien, und sollen mir nicht widerstehen; sie mussen unter meine Fülie fallen. Du kannst mich rüsten mit Starke zum Streit; du kannst unter mich werfen, die sich wider mich setzen: Du gibst mir meine Feinde in die Flucht, daß ich meine Hasser verstore. Sie rufen, aber da ist kein Heifer; zum HERRN, aber er antwortet ihnen nicht. Ich will sie zerstoften wie Staub vor dem Winde; ich will sie wegraumen wie den Kot auf der Gasse. Du hilfst mir von dem zankischen Volk und machst mich ein Haupt unter den Heiden; ein Volk, das ich nicht kannte, dienet mir. Es gehorchet mir mit gehorsamen Ohren; ja, den fremden Kindern hat's wider mich gefehlet. Die fremden Kinder verschmachten und zappeln in ihren Banden: Der HERR lebet, und gelobet sei mein Hort; und der Gott meines Heils müsse erhaben werden, der Gott, der mir Rache gibt und zwinget die Volker unter mich, der mich errettet von meinen Feinden und erhohet mich aus denen, die sich wider mich setzen. Du hilfst mir von den Frevlern. Darum will ich dir danken, HERR, unter den Heiden und deinem Namen lobsingen, der seinem Konige graft Heil beweiset und wohltut seinem Gesalbten, David, und seinem Samen ewiglich.
Evening Prayer — First Lesson
Isaiah 57
Aber der Gerechte kommt urn, und niemand ist, der es zu Herzen nehme; und heilige Leute werden aufgerafft, und niemand achtet darauf. Denn die Gerechten werden weggerafft vor dem Ungluck. Und die richtig vor sich gewandelt haben, kommen zum Frieden und ruhen in ihren Kammern. Und ihr, kommt herzu, ihr Kinder der Tagwahlerin, ihr Samen des Ehebrechers und der Hure! An wem wollt ihr nun eure Lust haben? Uber wen wollt ihr nun das Maul aufsperren und die Zunge herausrecken? Seid ihr nicht die Kinder der Ubertretung und ein falscher Same, die ihr in der Brunst zu den Gotzen laufet unter alle grünen Baume und schlachtet die Kinder an den Bachen unter den Felskuppen? Dein Wesen ist an den glatten Bachsteinen; dieselbigen sind dein Teil; denselbigen schuttest du dein Trankopfer, da du Speisopfer opferst. Sollte ich mich des trosten? Du machst dein Lager auf einen hohen, erhabenen Berg und gehest daselbst auch hinauf zu opfern. Und hinter der Tur und Pfosten stellest du dein Gedachtnis. Denn du walzest dich von mir und gehest hinauf und machest dein Lager weit und verbindest dich mit ihnen; du liebest, ihr Lager, wo du sie ersiehest. Du zeuchst mit 01 zum Konige und hast mancherlei Wurze; und sendest deine Botschaft in die Feme und bist geniedriget bis zur Holle. Du zerarbeitetest dich in der Menge deiner Wege und sprachest nicht: Ich lasse es, sondern weil du findest ein Leben deiner Hand, wirst du nicht müde. Vor wem bist du so sorgfaltig und furchtest also, so du doch mit Lugen umgehest und denkest an mich nicht und nimmst es nicht zu Herzen? Meinest du, ich werde allewege schweigen, daß du mich so gar nicht furchtest? Ich will aber deine Gerechtigkeit anzeigen und deine Werke, daß sie dir kein nütze sein sollen. Wenn du rufen wirst, so laft dir deine Haufen helfen. Aber der Wind wird sie alle wegfuhren, und Eitelkeit wird sie wegnehmen. Aber wer auf mich trauet, wird das Land erben und meinen heiligen Berg besitzen und wird sagen: Machet Bahn, machet Bahn, raumet den Weg, hebet die Anstofte aus dem Wege meines Volks! Denn also spricht der Hohe und Erhabene, der ewiglich wohnet, des Name heilig ist, der ich in der Hohe und im Heiligtum wohne und bei denen, so zerschlagenen und demutigen Geistes sind, auf daß ich erquicke den Geist der Gedemutigten und das Herz der Zerschlagenen: Ich will nicht immerdar hadern und nicht ewiglich zurnen, sondern es soil von meinem Angesicht ein Geistweben, und ich will Odem machen. Ich warzornig uber die Untugend ihres Geizes und schlug sie, verbarg mich und zurnete; da gingen sie hin und her im Wege ihres Herzens. Aber da ich ihre Wege ansah, heilete ich sie und leitete sie und gab ihnen wieder Trost und denen, die uberjene Leid trugen. Ich will Frucht der Lippen schaffen, die da predigen: Friede, Friede! beide, denen in der Feme und denen in der Nahe, spricht der HERR, und will sie heilen. Aber die Gottlosen sind wie ein ungestum Meer, das nicht stille sein kann, und seine Wellen Kot und Unflat auswerfen. Die Gottlosen haben nicht Frieden, spricht mein Gott.
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John 18
Da Jesus solches geredet hatte, ging er hinaus mit seinen Jungern uber den Bach Kidron. Da war ein Garten, darein ging Jesus und seine Junger. Judas aber, der ihn verriet, wuißte den Ort auch; denn Jesus versammelte sich oft daselbst mit seinen Jungern. Da nun Judas zu sich hatte genommen die Schar und der Hohenpriester und Pharisaer Diener, kommt er dahin mit Fackeln, Lampen und mit Waffen. Als nun Jesus wui Jte alles, was ihm begegnen sollte, ging er hinaus und sprach zu ihnen: Wen suchet ihr? Sie antworteten ihm: Jesum von Nazareth. Jesus spricht zu ihnen: Ich bin's. Judas aber, der ihn verriet, stund auch bei ihnen. Als nun Jesus zu ihnen sprach: Ich bin's, wichen sie zuruck und fielen zu Boden. Da fragte er sie abermal: Wen suchet ihr? Sie aber sprachen: Jesum von Nazareth. Jesus antwortete: Ich hab's euch gesagt, daß ich es sei. Suchet ihr denn mich, so lasset diese gehen (auf daß das Wort erfullet wurde, welches er sagte: Ich habe der keinen verloren, die du mir gegeben hast). Da hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es aus und schlug nach des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab; und der Knecht hieli Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke dein Schwert in die Scheide! Soil ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat? Die Schar aber und der Oberhauptmann und die Diener der Juden nahmen Jesum und banden ihn und führeten ihn aufs erstezu Hannas; der war des Kaiphas Schwaher, welcher des Jahrs Hoherpriester war. Es war aber Kaiphas, der den Juden riet, es ware gut, daß ein Mensch wurde umgebracht fur das Volk. Simon Petrus aberfolgte Jesu nach und ein anderer Junger. Derselbige Junger war dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesu hinein in des Hohenpriesters Palast. Petrus aber stund draulien vor der Tur. Da ging der andere Junger, der dem Hohenpriester bekannt war, hinaus und redete mit der Turhuterin und fuhrete Petrus hinein. Da sprach die Magd, die Turhuterin zu Petrus: Bist du nicht auch dieses Menschen Junger einer? Er sprach: Ich bin's nicht. Es stunden aber die Knechte und Diener und hatten ein Kohlenfeuer gemacht (denn es war kalt) und warmeten sich. Petrus aber stund bei ihnen und warmete sich. Aber der Hohepriester fragte Jesum urn seine Junger und urn seine Lehre. Jesus antwortete ihm: Ich habe frei offentlich geredet vor der Welt. Ich habe allezeit geiehret in der Schule und in dem Tempel, da alle Juden zusammenkommen, und habe nichts im Verborgenen geredet. Was fragest du mich darum? Frage die darum, die gehoret haben, was ich zu ihnen geredet habe. Siehe, dieselbigen wissen, was ich gesagt habe. Als er aber solches redete, gab der Diener einer, die dabeistunden, Jesu einen Backenstreich und sprach: Sollst du dem Hohenpriester also antworten? Jesus antwortete: Hab' ich ubel geredet, so beweise es, daß es bose sei; habe ich aber recht geredet, was schlagest du mich? Und Hannas sandte ihn gebunden zu dem Hohenpriester Kaiphas. Simon Petrus aber stund und warmete sich. Da sprachen sie zu ihm: Bist du nicht seiner Jünger einer? Er verleugnete aber und sprach: Ich bin's nicht. Spricht des Hohenpriesters Knechte einer, ein Gefreundeter des, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte: Sah ich dich nicht im Garten bei ihm? Da verleugnete Petrus abermal; und alsbald krahete der Hahn. Da fuhreten sie Jesum von Kaiphas vor das Richthaus. Und es war früh. Und sie gingen nicht in das Richthaus, auf daß sie nicht unrein würden, sondern Ostern essen mochten. Da ging Pilatus zu ihnen heraus und sprach: Was bringet ihr fur Klage wider diesen Menschen? Sie antworteten und sprachen zu ihm: Ware dieser nicht ein Ubeltater wir hatten dir ihn nicht überantwortet. Da sprach Pilatus zu ihnen: So nehmet ihr ihn hin und richtet ihn nach eurem Gesetz. Da sprachen die Juden zu ihm: Wir dürfen niemand toten (auf daß erfullet wurde das Wort Jesu, welches er sagte, da er deutete, welches Todes er sterben wurde). Da ging Pilatus wieder hinein ins Richthaus und rief Jesu und sprach zu ihm: Bist du der Juden Konig? Jesus antwortete: Redest du das von dir selbst, Oder haben's dir andere von mir gesagt? Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet; was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Ware mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden drob kampfen, daß ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen. Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein Konig? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein Konig. Ich bin dazu geboren und in die Welt kommen, daß ich die Wahrheit zeugen soil. Wer aus der Wahrheit ist, der horet meine Stimme. Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Und da er das gesagt, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. Ihr habt aber eine Gewohnheit, daß ich euch einen auf Ostern losgebe; wollt ihr nun, daü ich euch der Juden Konig losgebe? Da schrieen sie wieder allesamt und sprachen: Nicht diesen, sondern Barabbas. Barabbas aber war ein Morder.
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I Corinthians 2
Und ich, liebe Bruder, da ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten Oder hoher Weisheit, euch zu verkundigen die gottliche Predigt. Denn ich hielt mich nicht dafür, daß ich etwas wüftte unter euch ohne allein Jesum Christum, den Gekreuzigten. Und ich war bei euch mit Schwachheit und mit Furcht und mitgroftem Zittern. Und mein Wort und meine Predigt war nicht in vernunftigen Reden menschlicher Weisheit, sondern in Beweisung des Geistes und der Kraft, auf daß euer Glaube bestehe nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft. Wovon wir aber reden, das ist dennoch Weisheit bei den Vollkommenen; nicht eine Weisheit dieser Weit, auch nicht der Obersten dieser Welt, welche vergehen; sondern wir reden von der heimlichen, verborgenen Weisheit Gottes, welche Gott verordnet hat vor der Welt zu unserer Herrlichkeit, welche keiner von den Obersten dieser Welt erkannt hat; denn wo sie die erkannt hatten, hatten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuziget; sondern wie geschrieben stehet: Das kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehoret hat und in keines Menschen Herz kommen ist, das Gott bereitet hat denen, die ihn lieben. Uns aber hat es Gott offenbaret durch seinen Geist; denn der Geist erforschet alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit. Denn welcher Mensch weili, was im Menschen ist, ohne der Geist des Menschen, der in ihm ist? Also auch weili niemand, was in Gott ist, ohne der Geist Gottes. Wiraberhaben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, daß wir wissen konnen, was uns von Gott gegeben ist. Welches wir auch reden, nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Heilige Geist lehret, und richten geistliche Sachen geistlich. Der naturliche Mensch abervernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und kann es nicht erkennen; denn es muli geistlich gerichtet sein. Der Geistliche aber richtet alles und wird von niemand gerichtet. Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oderwer will ihn unterweisen? Wir aber haben Christi Sinn.
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Romans 11:1-12
So sage ich nun: Hat denn Gott sein Volk verstoften? Das sei feme! Denn ich bin auch ein Israelit von dem Samen Abrahams, aus dem Geschlecht Benjamin. Gott hat sein Volk nicht verstoften, welches er zuvor versehen hat. Oder wisset ihr nicht, was die Schrift sagt von Elia, wie er tritt vor Gott wider Israel und spricht: Herr, sie haben deine Propheten getotet und haben deine Altare ausgegraben; und ich bin allein uberblieben, und sie stehen mir nach meinem Leben? Aber was sagt ihm die gdttliche Antwort? Ich habe mir lassen uberbleiben siebentausend Mann, die nicht haben ihre Kniee gebeuget vor dem Baal. Also gehet's auch jetzt zu dieser Zeit mit diesen Uberbliebenen nach der Wahl der Gnaden. Ist's aber aus Gnaden, so ist's nicht aus Verdienst der Werke, sonstwurde Gnade nicht Gnade sein. Ist's aber aus Verdienst der Werke, so ist die Gnade nichts, sonst ware Verdienst nicht Verdienst. Wie denn nun? Was Israel sucht, das erlangt es nicht; die Wahl aber erlanget es. Die andern sind verstockt, wie geschrieben stehet: Gott hat ihnen gegeben einen erbitterten Geist, Augen, daß sie nicht sehen, und Ohren, daß sie nicht horen, bis auf den heutigen Tag. Und David spricht: Laft ihren Tisch zu einem Strick werden und zu einer Beruckung und zum Argernis und ihnen zur Vergeltung. Verblende ihre Augen, daß sie nicht sehen, und beuge ihren Rücken allezeit. So sage ich nun: Sind siedarum angelaufen, daß sie fallen sollten? Das sei feme! Sondern aus ihrem Fall ist den Heiden das Heil widerfahren, auf daß sie denen nacheifern sollten. Denn so ihr Fall der Welt Reichtum ist, und ihr Schade ist der Heiden Reichtum, wieviel mehr, wenn ihre Zahl voll würde?
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2 Corinthians 9:1-9
Denn von solcher Steuer, die den Heiligen geschieht, ist mir nicht not, euch zu schreiben. Denn ich weili euren guten Willen, davon ich rühme bei denen aus Mazedonien (und sage): Achaja ist vor dem Jahr bereit gewesen. Und euer Exempel hat viele gereizet. Ich habe aber diese Brüder darum gesandt, daß nicht unser Ruhm von euch zunichte wurde in dem Stücke, und daß ihr bereit seid, gleichwie ich von euch gesagt habe, auf dati nicht, so die aus Mazedonien mit mir kamen und euch unbereitet fanden, wir (will nicht sagen ihr) zuschanden würden mit solchem Rühmen. Ich habe es aber fur notig angesehen, die Brüder zu ermahnen, daß sie voranzogen zu euch, zu verfertigen diesen zuvorverheilienen Segen, daß er bereitet sei, also dati es sei ein Segen und nicht ein Geiz. Ich meine aber das: Wer da karglich saet, der wird auch karglich ernten; und wer da saet im Segen, der wird auch ernten im Segen. Ein jeglicher nach seiner Willkur, nicht mit Unwillen Oder aus Zwang; denn einen frohlichen Geber hat Gott lieb. Gott aber kann machen, daß allerlei Gnade unter euch reichlich sei, daß ihr in alien Dingen voile Genüge habet und reich seid zu allerlei guten Werken, wie geschrieben stehet: Er hat ausgestreuet und gegeben den Armen; seine Gerechtigkeit bleibet in Ewigkeit.
Gospel
John 18
Da Jesus solches geredet hatte, ging er hinaus mit seinen Jungern uber den Bach Kidron. Da war ein Garten, darein ging Jesus und seine Junger. Judas aber, der ihn verriet, wuißte den Ort auch; denn Jesus versammelte sich oft daselbst mit seinen Jungern. Da nun Judas zu sich hatte genommen die Schar und der Hohenpriester und Pharisaer Diener, kommt er dahin mit Fackeln, Lampen und mit Waffen. Als nun Jesus wui Jte alles, was ihm begegnen sollte, ging er hinaus und sprach zu ihnen: Wen suchet ihr? Sie antworteten ihm: Jesum von Nazareth. Jesus spricht zu ihnen: Ich bin's. Judas aber, der ihn verriet, stund auch bei ihnen. Als nun Jesus zu ihnen sprach: Ich bin's, wichen sie zuruck und fielen zu Boden. Da fragte er sie abermal: Wen suchet ihr? Sie aber sprachen: Jesum von Nazareth. Jesus antwortete: Ich hab's euch gesagt, daß ich es sei. Suchet ihr denn mich, so lasset diese gehen (auf daß das Wort erfullet wurde, welches er sagte: Ich habe der keinen verloren, die du mir gegeben hast). Da hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es aus und schlug nach des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab; und der Knecht hieli Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke dein Schwert in die Scheide! Soil ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat? Die Schar aber und der Oberhauptmann und die Diener der Juden nahmen Jesum und banden ihn und führeten ihn aufs erstezu Hannas; der war des Kaiphas Schwaher, welcher des Jahrs Hoherpriester war. Es war aber Kaiphas, der den Juden riet, es ware gut, daß ein Mensch wurde umgebracht fur das Volk. Simon Petrus aberfolgte Jesu nach und ein anderer Junger. Derselbige Junger war dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesu hinein in des Hohenpriesters Palast. Petrus aber stund draulien vor der Tur. Da ging der andere Junger, der dem Hohenpriester bekannt war, hinaus und redete mit der Turhuterin und fuhrete Petrus hinein. Da sprach die Magd, die Turhuterin zu Petrus: Bist du nicht auch dieses Menschen Junger einer? Er sprach: Ich bin's nicht. Es stunden aber die Knechte und Diener und hatten ein Kohlenfeuer gemacht (denn es war kalt) und warmeten sich. Petrus aber stund bei ihnen und warmete sich. Aber der Hohepriester fragte Jesum urn seine Junger und urn seine Lehre. Jesus antwortete ihm: Ich habe frei offentlich geredet vor der Welt. Ich habe allezeit geiehret in der Schule und in dem Tempel, da alle Juden zusammenkommen, und habe nichts im Verborgenen geredet. Was fragest du mich darum? Frage die darum, die gehoret haben, was ich zu ihnen geredet habe. Siehe, dieselbigen wissen, was ich gesagt habe. Als er aber solches redete, gab der Diener einer, die dabeistunden, Jesu einen Backenstreich und sprach: Sollst du dem Hohenpriester also antworten? Jesus antwortete: Hab' ich ubel geredet, so beweise es, daß es bose sei; habe ich aber recht geredet, was schlagest du mich? Und Hannas sandte ihn gebunden zu dem Hohenpriester Kaiphas. Simon Petrus aber stund und warmete sich. Da sprachen sie zu ihm: Bist du nicht seiner Jünger einer? Er verleugnete aber und sprach: Ich bin's nicht. Spricht des Hohenpriesters Knechte einer, ein Gefreundeter des, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte: Sah ich dich nicht im Garten bei ihm? Da verleugnete Petrus abermal; und alsbald krahete der Hahn. Da fuhreten sie Jesum von Kaiphas vor das Richthaus. Und es war früh. Und sie gingen nicht in das Richthaus, auf daß sie nicht unrein würden, sondern Ostern essen mochten. Da ging Pilatus zu ihnen heraus und sprach: Was bringet ihr fur Klage wider diesen Menschen? Sie antworteten und sprachen zu ihm: Ware dieser nicht ein Ubeltater wir hatten dir ihn nicht überantwortet. Da sprach Pilatus zu ihnen: So nehmet ihr ihn hin und richtet ihn nach eurem Gesetz. Da sprachen die Juden zu ihm: Wir dürfen niemand toten (auf daß erfullet wurde das Wort Jesu, welches er sagte, da er deutete, welches Todes er sterben wurde). Da ging Pilatus wieder hinein ins Richthaus und rief Jesu und sprach zu ihm: Bist du der Juden Konig? Jesus antwortete: Redest du das von dir selbst, Oder haben's dir andere von mir gesagt? Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet; was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Ware mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden drob kampfen, daß ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen. Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein Konig? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein Konig. Ich bin dazu geboren und in die Welt kommen, daß ich die Wahrheit zeugen soil. Wer aus der Wahrheit ist, der horet meine Stimme. Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Und da er das gesagt, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. Ihr habt aber eine Gewohnheit, daß ich euch einen auf Ostern losgebe; wollt ihr nun, daü ich euch der Juden Konig losgebe? Da schrieen sie wieder allesamt und sprachen: Nicht diesen, sondern Barabbas. Barabbas aber war ein Morder.
Evening Prayer — Second Lesson
Romans 16
Ich befehle euch aber unsere Schwester Phobe, welche ist am Dienste der Gemeinde zu Kenchrea, daß ihrsie aufnehmet in dem Herrn, wie sich's ziemet den Heiligen, und tut ihr Beistand in allem Geschafte, darinnen sie euer bedarf. Denn sie hat auch vielen Beistand getan, auch mir selbst. Gruliet die Priscilla und den Aquila, meine Gehilfen in Christo Jesu, welche haben fur mein Leben ihre Halse dargegeben, welchen nicht allein ich danke, sondern alle Gemeinden unterden Heiden. Auch gruliet die Gemeinde in ihrem Hause. Gruliet Epanetum, meinen Liebsten, welcher ist der Erstling unter denen aus Achaja in Christo. Gruliet Maria, welche viel Mühe und Arbeit mit uns gehabt hat. Gruliet den Andronikus und den Junias, meine Gefreundeten und meine Mitgefangenen, welche sind beruhmte Apostel und vor mir gewesen in Christo. Gruliet Amplias, meinen Lieben in dem Herrn. Gruliet Urban, unsern Gehilfen in Christo und Stachys, meinen Lieben. Gruliet Apelles, den Bewahrten in Christo. Gruliet, die da sind von des Aristobulus Gesinde. Gruliet Herodionus, meinen Gefreundeten. Gruliet, die da sind von des Narcissus Gesinde in dem Herrn. Gruliet die Tryphana und die Tryphosa, welche in dem Herrn gearbeitet haben. Gruliet die Persida, meine Liebe, welche in dem Herrn viel gearbeitet hat. Gruliet Rufus, den Auserwahlten in dem Herrn, und seine und meine Mutter. Gruliet Asynkritus und Phlegon, Hermas, Patrobas, Hermes und die Bruder bei ihnen. Gruliet Philologus und die Julia, Nereus und seine Schwester und Olympas und alle Heiligen bei ihnen. Gruliet euch untereinander mit dem heiligen Kuli. Es grufien euch die Gemeinden Christi. Ich ermahne aber euch, liebe Bruder, daß ihr aufsehet auf die, die da Zertrennung und Argernis anrichten neben der Lehre, die ihr gelernet habt, und weichet von denselbigen! Denn solche dienen nicht dem Herr Jesu Christo, sondern ihrem Bauche; und durch sülie Worte und prachtige Rede verfuhren sie die unschuldigen Herzen. Denn euer Gehorsam ist unter jedermann auskommen. Derhalben freue ich mich uber euch. Ich will aber, daß ihr weise seid aufs Gute, aber einfaltig aufs Bose. Aber der Gott des Friedens zertrete den Satan unter eure Fülie in kurzem! Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit euch! Es grufien euch Timotheus, mein Gehilfe, und Lucius und Jason und Sosipater, meine Gefreundeten. Ich, Tertius, grulie euch, der ich diesen Brief geschrieben habe, in dem Herrn. Es gruliet euch Gajus, mein und derganzen Gemeinde Wirt. Es gruliet euch Erastus, der Stadt Rentmeister, und Quartus, der Bruder. Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit euch alien! Amen. Dem aber, der euch starken kann laut meines Evangeliums und Predigt von Jesu Christo, durch welche das Geheimnis offenbaret ist, das von der Welt her verschwiegen gewesen ist, nun aber offenbaret, auch kundgemacht durch der Propheten Schriften aus Befehl des ewigen Gottes, den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter alien Heiden: demselbigen Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesum Christum in Ewigkeit! Amen. Der erste Brief des Paulus an die Korinther
Gospel
Matthew 9:1-13
Da trat er in das Schiff und fuhr wieder heruber und kam in seine Stadt. Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gichtbruchigen, der lag auf einem Bette. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbruchigen: Sei getrost, mein Sohn; deine Sunden sind dir vergeben. Und siehe, etliche unter den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lasted Gott. Da aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denket ihr so Arges in euren Herzen? Welches ist leichter zu sagen: Dir sind deine Sunden vergeben, Oder zu sagen: Stehe auf und wandele? Auf daß ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht habe auf Erden, die Sunden zu vergeben, sprach er zu dem Gichtbruchigen: Stehe auf, heb' dein Bett auf und gehe heim! Und er stund auf und ging heim. Da das Volk das sah, verwunderte es sich und preisete Gott, der solche Macht den Menschen gegeben hat. Und da Jesus von dannen ging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieli Matthaus, und sprach zu ihm: Folge mir! Und er stund auf und folgete ihm. Und es begab sich, da erzu Tische saß, im Hause, siehe, da kamen viel Zollner und Sunder und saüen zu Tische mit Jesu und seinen Jungern. Da das die Pharisaer sahen, sprachen sie zu seinen Jungern: Warum isset euer Meister mit den Zdllnern und Sundern? Da das Jesus horete, sprach er zu ihnen: Die Starken bedurfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Gehet aber hin und lemet, was das sei: Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer. Ich bin kommen, die Sunder zur Bulie zu rufen und nicht die Frommen.
Gospel
Luke 1:57-66
Und. Elisabeth kam ihre Zeit, daß sie gebaren sollte; und sie gebar einen Sohn. Und ihre Nachbarn und Gefreundeten horeten, daß dar Herr grofte Barmherzigkeit an ihr getan hatte, und freueten sich mit ihr. Und es begab sich, am achten Tage kamen sie, zu beschneiden das Kindlein, und hieften ihn nach seinem Vater Zacharias. Aber seine Mutter antwortete und sprach: Mitnichten, sondern er soil Johannes heiften! Und sie sprachen zu ihr: Ist doch niemand in deiner Freundschaft, der also heifte. Und sie winkten seinem Vater wie er ihn wollte heiften lassen. Und erforderte ein Tafelein, schrieb und sprach: Er heiftt Johannes. Und sie verwunderten sich alle. Und alsbald ward sein Mund und seine Zunge aufgetan, und redete und lobete Gott. Und es kam eine Furcht uber alle Nachbarn und diese Geschichte ward ruchbar auf dem ganzen judischen Gebirge. Und alle, die es horeten, nahmen's zu Herzen und sprachen: Was, meinest du, will aus dem Kindlein werden? Denn die Hand des Herrn war mit ihm.
Gospel
John 18
Da Jesus solches geredet hatte, ging er hinaus mit seinen Jungern uber den Bach Kidron. Da war ein Garten, darein ging Jesus und seine Junger. Judas aber, der ihn verriet, wuißte den Ort auch; denn Jesus versammelte sich oft daselbst mit seinen Jungern. Da nun Judas zu sich hatte genommen die Schar und der Hohenpriester und Pharisaer Diener, kommt er dahin mit Fackeln, Lampen und mit Waffen. Als nun Jesus wui Jte alles, was ihm begegnen sollte, ging er hinaus und sprach zu ihnen: Wen suchet ihr? Sie antworteten ihm: Jesum von Nazareth. Jesus spricht zu ihnen: Ich bin's. Judas aber, der ihn verriet, stund auch bei ihnen. Als nun Jesus zu ihnen sprach: Ich bin's, wichen sie zuruck und fielen zu Boden. Da fragte er sie abermal: Wen suchet ihr? Sie aber sprachen: Jesum von Nazareth. Jesus antwortete: Ich hab's euch gesagt, daß ich es sei. Suchet ihr denn mich, so lasset diese gehen (auf daß das Wort erfullet wurde, welches er sagte: Ich habe der keinen verloren, die du mir gegeben hast). Da hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es aus und schlug nach des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab; und der Knecht hieli Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke dein Schwert in die Scheide! Soil ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat? Die Schar aber und der Oberhauptmann und die Diener der Juden nahmen Jesum und banden ihn und führeten ihn aufs erstezu Hannas; der war des Kaiphas Schwaher, welcher des Jahrs Hoherpriester war. Es war aber Kaiphas, der den Juden riet, es ware gut, daß ein Mensch wurde umgebracht fur das Volk. Simon Petrus aberfolgte Jesu nach und ein anderer Junger. Derselbige Junger war dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesu hinein in des Hohenpriesters Palast. Petrus aber stund draulien vor der Tur. Da ging der andere Junger, der dem Hohenpriester bekannt war, hinaus und redete mit der Turhuterin und fuhrete Petrus hinein. Da sprach die Magd, die Turhuterin zu Petrus: Bist du nicht auch dieses Menschen Junger einer? Er sprach: Ich bin's nicht. Es stunden aber die Knechte und Diener und hatten ein Kohlenfeuer gemacht (denn es war kalt) und warmeten sich. Petrus aber stund bei ihnen und warmete sich. Aber der Hohepriester fragte Jesum urn seine Junger und urn seine Lehre. Jesus antwortete ihm: Ich habe frei offentlich geredet vor der Welt. Ich habe allezeit geiehret in der Schule und in dem Tempel, da alle Juden zusammenkommen, und habe nichts im Verborgenen geredet. Was fragest du mich darum? Frage die darum, die gehoret haben, was ich zu ihnen geredet habe. Siehe, dieselbigen wissen, was ich gesagt habe. Als er aber solches redete, gab der Diener einer, die dabeistunden, Jesu einen Backenstreich und sprach: Sollst du dem Hohenpriester also antworten? Jesus antwortete: Hab' ich ubel geredet, so beweise es, daß es bose sei; habe ich aber recht geredet, was schlagest du mich? Und Hannas sandte ihn gebunden zu dem Hohenpriester Kaiphas. Simon Petrus aber stund und warmete sich. Da sprachen sie zu ihm: Bist du nicht seiner Jünger einer? Er verleugnete aber und sprach: Ich bin's nicht. Spricht des Hohenpriesters Knechte einer, ein Gefreundeter des, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte: Sah ich dich nicht im Garten bei ihm? Da verleugnete Petrus abermal; und alsbald krahete der Hahn. Da fuhreten sie Jesum von Kaiphas vor das Richthaus. Und es war früh. Und sie gingen nicht in das Richthaus, auf daß sie nicht unrein würden, sondern Ostern essen mochten. Da ging Pilatus zu ihnen heraus und sprach: Was bringet ihr fur Klage wider diesen Menschen? Sie antworteten und sprachen zu ihm: Ware dieser nicht ein Ubeltater wir hatten dir ihn nicht überantwortet. Da sprach Pilatus zu ihnen: So nehmet ihr ihn hin und richtet ihn nach eurem Gesetz. Da sprachen die Juden zu ihm: Wir dürfen niemand toten (auf daß erfullet wurde das Wort Jesu, welches er sagte, da er deutete, welches Todes er sterben wurde). Da ging Pilatus wieder hinein ins Richthaus und rief Jesu und sprach zu ihm: Bist du der Juden Konig? Jesus antwortete: Redest du das von dir selbst, Oder haben's dir andere von mir gesagt? Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet; was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Ware mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden drob kampfen, daß ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen. Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein Konig? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein Konig. Ich bin dazu geboren und in die Welt kommen, daß ich die Wahrheit zeugen soil. Wer aus der Wahrheit ist, der horet meine Stimme. Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Und da er das gesagt, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. Ihr habt aber eine Gewohnheit, daß ich euch einen auf Ostern losgebe; wollt ihr nun, daü ich euch der Juden Konig losgebe? Da schrieen sie wieder allesamt und sprachen: Nicht diesen, sondern Barabbas. Barabbas aber war ein Morder.
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