Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Romans 4:1-12
Was sagen wir denn von unserm Vater Abraham, daß ergefunden habe nach dem Fleisch? Das sagen wir: Ist Abraham durch die Werke gerecht, so hat erwohl Ruhm, aber nicht vor Gott. Was sagt denn die Schrift? Abraham hat Gott geglaubet, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet. Dem aber, der mit Werken umgehet, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht. Dem aber, der nicht mit Werken umgehet, glaubet aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit. Nach welcher Weise auch David sagt, daß die Seligkeit sei allein des Menschen, welchem Gott zurechnet die Gerechtigkeit ohne Zutun der Werke, da er spricht: Selig sind die, welchen ihre Ungerechtigkeiten vergeben sind, und welchen ihre Sunden bedecket sind. Selig ist der Mann, welchem Gott keine Sünde zurechnet. Nun, diese Seligkeit, gehet sie uber die Beschneidung Oder uber die Vorhaut? Wir mussen je sagen, daß Abraham sei sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet. Wie ist er ihm denn zugerechnet, in der Beschneidung Oder in der Vorhaut? Ohne Zweifel nicht in der Beschneidung, sondern in der Vorhaut. Das Zeichen aber der Beschneidung empfing er zum Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, welchen er noch in der Vorhaut hatte, auf daß er würde ein Vater aller, die da glauben in der Vorhaut, daß denselbigen solches auch gerechnet werde zur Gerechtigkeit und würde auch ein Vater der Beschneidung, nicht allein derer, die von der Beschneidung sind, sondern auch derer, die wandeln in den Fufttapfen des Glaubens, welcher war in der Vorhaut unsers Vaters Abraham.
First Reading
Genesis 25
Abraham nahm wieder ein Weib, die hiefi Ketura. Die gebar ihm Simran und Jaksan, Medan und Midian, Jesbak und Suah. Jaksan aber zeugete Seba und Dedan. Die Kinder aber von Dedan waren: Assurim, Letusim und Leumim. Die Kinder Midians waren: Epha, Epher, Hanoch, Abida und Eldaa. Diese sind alle Kinder der Ketura. Und Abraham gab all sein Gut Isaak. Aber den Kindern, die er von den Kebsweibern hatte, gab er Geschenke und lieli sie von seinem Sohn Isaak ziehen, weil er noch lebte, gegen den Aufgang in das Morgenland. Das ist aber Abrahams Alter, das er gelebet hat, hundertundfünfundsiebenzig Jahre. Und nahm ab und starb in einem ruhigen Alter, da er alt und lebenssatt war, und ward zu seinem Volk gesammelt. Und es begruben ihn seine Sohne Isaak und Ismael in der zwiefachen Hohle auf dem Acker Ephrons, des Sohnes Zoars, des Hethiters, die da liegt gegen Mamre, in dem Felde, das Abraham von den Kindern Heths gekauft hatte. Da ist Abraham begraben mit Sara, seinem Weibe. Und nach dem Tode Abrahams segnete Gott Isaak, seinen Sohn. Und erwohnete bei dem Brunnen des Lebendigen und Sehenden. Dies ist das Geschlecht Ismaels, Abrahams Sohns, den ihm Hagar gebar, die Magd Saras aus Agypten; und das sind die Namen der Kinder. Ismaels, davon ihre Geschlechter genannt sind: Der erstgeborene Sohn Ismaels Nebajoth; Kedar, Adbeel, Mibsam, Misma, Duma, Masa, Hadar, Thema, Jetur, Naphis und Kedma. Dies sind die Kinder Ismaels mit ihren Namen in ihren Hofen und Stadten, zwolf Fursten uber ihre Leute. Und das ist das Alter Ismaels: hundertundsiebenunddreißig Jahre; und nahm ab und starb und ward gesammelt zu seinem Volk. Und sie wohneten von Hevila an bis gen Sur gegen Agypten, wenn man gen Assyrien gehet. Er fiel abervor alien seinen Brudern. Dies ist das Geschlecht Isaaks, Abrahams Sohnes: Abraham zeugete Isaak. Isaak aber war vierzig Jahre alt, da er Rebekka zum Weibe nahm, die Tochter Bethuels, des Syrers, von Mesopotamien, Labans, des Syrers, Schwester. Isaak aber bat den HERRN fur sein Weib, denn sie war unfruchtbar. Und der HERR ließ sich erbitten, und Rebekka, sein Weib, ward schwanger. Und die Kinder stießen sich miteinander in ihrem Leibe. Da sprach sie: Da mir's also sollte gehen, warum bin ich schwanger worden? Und sie ging hin, den HERRN zu fragen. Und der HERR sprach zu ihr: Zwei Volker sind in deinem Leibe, und zweierlei Leute werden sich scheiden aus deinem Leibe; und ein Volk wird dem andern überlegen sein, und der Großere wird dem Kleinem dienen. Da nun die Zeit kam, daß sie gebaren sollte, siehe, da waren Zwillinge in ihrem Leibe. Der erste, der herauskam, war rotlich, ganz rauch wie ein Fell; und sie nannten ihn Esau. Zuhand danach kam heraus sein Bruder, der hielt mit seiner Hand die Ferse des Esau; und hiefien ihn Jakob. Sechzig Jahre alt war Isaak, da sie geboren wurden. Und da nun die Knaben groß, wurden, ward Esau ein Jager und ein Ackermann, Jakob aber ein frommer Mann und blieb in den Hütten. Und Isaak hatte Esau lieb und aß gem von seinem Weidwerk; Rebekka aber hatte Jakob lieb. Und Jakob kochte ein Gericht. Da kam Esau vom Felde und war mude und sprach zu Jakob: Laß mich kosten das rote Gericht, denn ich bin mude. Daher heifit er Edom. Aber Jakob sprach: Verkaufe mir heute deine Erstgeburt. Esau antwortete: Siehe, ich muß doch sterben, was soil mirdann die Erstgeburt? Jakob sprach: So schwore mir heute. Und er schwur ihm und verkaufte also Jakob seine Erstgeburt. Da gab ihm Jakob Brot und das Linsengericht, und er ali und trank; und stund auf und ging davon. Also verachtete Esau seine Erstgeburt.
First Reading
Genesis 27:1-29
Und es begab sich, da Isaak war alt worden, daß seine Augen dunkel wurden zu sehen, rief er Esau, seinem groliern Sohn, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Er aber antwortete ihm: Hie bin ich. Und er sprach: Siehe, ich bin alt worden und weili nicht, wann ich sterben soil. So nimm nun deinen Zeug, Kocher und Bogen, und gehe aufs Feld und fahe mir ein Wildbret und mache mir ein Essen, wie ich's gerne habe, und bringe mir's herein, daß ich esse, daß dich meine Seele segne, ehe ich sterbe. Rebekka aber horete solche Worte, die Isaak zu seinem Sohne Esau sagte. Und Esau ging hin aufs Feld, daß erein Wildbret jagte und heimbrachte. Da sprach Rebekka zu Jakob, ihrem Sohn: Siehe, ich habe gehoret deinen Vater reden mit Esau, deinem Bruder, und sagen: Bringe mir ein Wildbret und mache mir ein Essen, daß ich esse und dich segne vor dem HERRN, ehe ich sterbe. So hore nun, mein Sohn, meine Stimme, was ich dich heilie. Gehe hin zu der Herde und hole mir zwei gute Bocklein, daß ich deinem Vater ein Essen davon mache, wie er's gerne hat. Das sollst du deinem Vater hineintragen, daß er esse, auf daß er dich segne vor seinem Tode. Jakob aber sprach zu seiner Mutter Rebekka: Siehe, mein Bruder Esau ist rauch und ich glatt; so mochte vielleicht mein Vater mich begreifen, und wurde vor ihm geachtet, als ob ich ihn betrugen wollte, und brachte uber mich einen Fluch und nicht einen Segen. Da sprach seine Mutter zu ihm: Der Fluch sei auf mir, mein Sohn; gehorche nur meiner Stimme, gehe und hole mir. Da ging er hin und holete und brachte seiner Mutter. Da machte seine Mutter ein Essen, wie sein Vater gerne hatte, und nahm Esaus, ihres groliern Sohnes, kostliche Kleider, die sie bei sich im Hause hatte, und zog sie Jakob an, ihrem kleinem Sohn; aber die Felle von den Bocklein tat sie ihm urn seine Hande, und wo er glatt war am Halse. Und gab also das Essen mit Brot, wie sie es gemacht hatte, in Jakobs Hand, ihres Sohnes. Und erging hinein zu seinem Vater und sprach: Mein Vater! Er antwortete: Hie bin ich. Wer bist du, mein Sohn? Jakob sprach zu seinem Vater: Ich bin Esau, dein erstgeborener Sohn; ich habe getan, wie du mir gesagt hast. Stehe auf, setze dich und ili von meinem Wildbret, auf daß mich deine Seele segne. Isaak aber sprach zu seinem Sohn: Mein Sohn, wie hast du so bald funden? Er antwortete: Der HERR, dein Gott, bescherte mir's. Da sprach Isaak zu Jakob: Tritt herzu, mein Sohn, da(S ich dich begreife, ob du seiest mein Sohn Esau, Oder nicht. Also trat Jakob zu seinem Vater Isaak; und da er ihn begriffen hatte, sprach er: Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Hande sind Esaus Hande. Und er kannte ihn nicht, denn seine Hande waren rauch, wie Esaus, seines Bruders, Hande, und segnete ihn. Und er sprach zu ihm: Bist du mein Sohn Esau? Er antwortete: Ja, ich bin's. Da sprach er: So bringe mir her, mein Sohn, zu essen von deinem Wildbret, daß dich meine Seele segne. Da brachte er's ihm, und er ali; und trug ihm auch Wein hinein, und er trank. Und Isaak, sein Vater, sprach zu ihm: Komm her und kusse mich, mein Sohn! Er trat hinzu und kussete ihn. Da roch er den Geruch seiner Kleider; und segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie ein Geruch des Feldes, das der HERR gesegnet hat. Gott gebe dir vom Tau des Himmels und von der Fettigkeit der Erde und Korn und Weins die Fülle. Volker müssen dir dienen, und Leute müssen dir zu Fulie fallen. Sei ein Herr uber deine Bruder, und deiner Mutter Kinder müssen dir zu Fulie fallen. Verflucht sei, wer dir fluchet; gesegnet sei, wer dich segnet!
Morning Prayer — First Lesson
Isaiah 49:1-13
Horet mir zu, ihr Inseln, und ihr Volker in der Feme, merket auf! Der HERR hat mir gerufen von Mutterleibe an; er hat meines Namens gedacht, da ich noch in Mutterleibe war, und hat meinen Mund gemacht wie ein scharf Schwert; mit dem Schatten seiner Hand hat er mich bedeckt. Er hat mich zum reinen Pfeil gemacht und mich in seinen Kocher gesteckt und spricht zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, durch welchen ich will gepreiset werden. Ich aber dachte, ich arbeitete vergeblich und brachte meine Kraft umsonst und unnutzlich zu, wiewohl meine Sache des HERRN und mein Amt meines Gottes ist. Und nun spricht der HERR, der mich von Mutterleibe an zu seinem Knechte bereitet hat, daß ich soil Jakob zu ihm bekehren, auf daß Israel nicht weggeraffet werde; darum bin ich vor dem HERRN herrlich, und mein Gott ist meine Starke und spricht: Es ist ein Geringes, daß du mein Knecht bist, die Stamme Jakobs aufzurichten und das Verwahrlosete in Israel wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, dad du seiest mein Heil bis an der Welt Ende. So spricht der HERR, der Erloser Israels, sein Heiliger, zu der verachteten Seele, zu dem Volk, des man Greuel hat, zu dem Knechte, der unter den Tyrannen ist: Konige sollen sehen und aufstehen, und Fursten sollen anbeten urn des HERRN willen, der treu ist, urn des Heiligen in Israel widen, der dich erwahlet hat. So spricht der HERR: Ich habe dich erhoret zur gnadigen Zeit und habe dir am Tage des Heils geholfen; und habe dich behutet und zum Bund unter das Volk gestellet, daß du das Land aufrichtest und die verstorten Erbe einnehmest, zu sagen den Gefangenen: Gehet heraus! und zu denen in Finsternis: Kommt hervor! daß sie am Wege sich weiden und auf alien Hügeln ihre Weide haben. Sie werden weder hungern noch dursten, sie wird keine Hitze noch Sonne stechen; denn ihr Erbarmer wird sie führen und wird sie an die Wasserquellen leiten. Ich will alle meine Berge zum Wege machen, und meine Pfade sollen gebahnet sein. Siehe, diese werden von feme kommen, und siehe, jene von Mitternacht und diese vom Meer und diese vom Lande Sinim. Jauchzet, ihr Himmel; freue dich, Erde; lobet, ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der HERR hat sein Volk getrostet und erbarmet sich seiner Elenden.
Epistle
Romans 12:16-21
Habt einerlei Sinn untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen. Haltet euch nicht selbst fur klug. Vergeltet niemand Boses mit Bosem. Fleißiget euch der Ehrbarkeit gegen jedermann. 1st es mbglich, soviel an euch ist, so habt mit alien Menschen Frieden. Racheteuch selber nicht, meine Liebsten, sondern gebet Raum dem Zorn; denn es stehet geschrieben: Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr. So nun deinen Feind hungert, so speise ihn; durstet ihn, so tranke ihn. Wenn du das tust, so wirst dufeurige Kohlen aufsein Hauptsammeln. Laß dich nicht das Bose uberwinden, sondern uberwinde das Bose mit Gutem.
First Reading
Genesis 25
Abraham nahm wieder ein Weib, die hiefi Ketura. Die gebar ihm Simran und Jaksan, Medan und Midian, Jesbak und Suah. Jaksan aber zeugete Seba und Dedan. Die Kinder aber von Dedan waren: Assurim, Letusim und Leumim. Die Kinder Midians waren: Epha, Epher, Hanoch, Abida und Eldaa. Diese sind alle Kinder der Ketura. Und Abraham gab all sein Gut Isaak. Aber den Kindern, die er von den Kebsweibern hatte, gab er Geschenke und lieli sie von seinem Sohn Isaak ziehen, weil er noch lebte, gegen den Aufgang in das Morgenland. Das ist aber Abrahams Alter, das er gelebet hat, hundertundfünfundsiebenzig Jahre. Und nahm ab und starb in einem ruhigen Alter, da er alt und lebenssatt war, und ward zu seinem Volk gesammelt. Und es begruben ihn seine Sohne Isaak und Ismael in der zwiefachen Hohle auf dem Acker Ephrons, des Sohnes Zoars, des Hethiters, die da liegt gegen Mamre, in dem Felde, das Abraham von den Kindern Heths gekauft hatte. Da ist Abraham begraben mit Sara, seinem Weibe. Und nach dem Tode Abrahams segnete Gott Isaak, seinen Sohn. Und erwohnete bei dem Brunnen des Lebendigen und Sehenden. Dies ist das Geschlecht Ismaels, Abrahams Sohns, den ihm Hagar gebar, die Magd Saras aus Agypten; und das sind die Namen der Kinder. Ismaels, davon ihre Geschlechter genannt sind: Der erstgeborene Sohn Ismaels Nebajoth; Kedar, Adbeel, Mibsam, Misma, Duma, Masa, Hadar, Thema, Jetur, Naphis und Kedma. Dies sind die Kinder Ismaels mit ihren Namen in ihren Hofen und Stadten, zwolf Fursten uber ihre Leute. Und das ist das Alter Ismaels: hundertundsiebenunddreißig Jahre; und nahm ab und starb und ward gesammelt zu seinem Volk. Und sie wohneten von Hevila an bis gen Sur gegen Agypten, wenn man gen Assyrien gehet. Er fiel abervor alien seinen Brudern. Dies ist das Geschlecht Isaaks, Abrahams Sohnes: Abraham zeugete Isaak. Isaak aber war vierzig Jahre alt, da er Rebekka zum Weibe nahm, die Tochter Bethuels, des Syrers, von Mesopotamien, Labans, des Syrers, Schwester. Isaak aber bat den HERRN fur sein Weib, denn sie war unfruchtbar. Und der HERR ließ sich erbitten, und Rebekka, sein Weib, ward schwanger. Und die Kinder stießen sich miteinander in ihrem Leibe. Da sprach sie: Da mir's also sollte gehen, warum bin ich schwanger worden? Und sie ging hin, den HERRN zu fragen. Und der HERR sprach zu ihr: Zwei Volker sind in deinem Leibe, und zweierlei Leute werden sich scheiden aus deinem Leibe; und ein Volk wird dem andern überlegen sein, und der Großere wird dem Kleinem dienen. Da nun die Zeit kam, daß sie gebaren sollte, siehe, da waren Zwillinge in ihrem Leibe. Der erste, der herauskam, war rotlich, ganz rauch wie ein Fell; und sie nannten ihn Esau. Zuhand danach kam heraus sein Bruder, der hielt mit seiner Hand die Ferse des Esau; und hiefien ihn Jakob. Sechzig Jahre alt war Isaak, da sie geboren wurden. Und da nun die Knaben groß, wurden, ward Esau ein Jager und ein Ackermann, Jakob aber ein frommer Mann und blieb in den Hütten. Und Isaak hatte Esau lieb und aß gem von seinem Weidwerk; Rebekka aber hatte Jakob lieb. Und Jakob kochte ein Gericht. Da kam Esau vom Felde und war mude und sprach zu Jakob: Laß mich kosten das rote Gericht, denn ich bin mude. Daher heifit er Edom. Aber Jakob sprach: Verkaufe mir heute deine Erstgeburt. Esau antwortete: Siehe, ich muß doch sterben, was soil mirdann die Erstgeburt? Jakob sprach: So schwore mir heute. Und er schwur ihm und verkaufte also Jakob seine Erstgeburt. Da gab ihm Jakob Brot und das Linsengericht, und er ali und trank; und stund auf und ging davon. Also verachtete Esau seine Erstgeburt.
Morning Prayer — Second Lesson
Galatians 1:11
Ich tue euch aber kund, liebe Bruder, daß das Evangelium, das von mir geprediget ist, nicht menschlich ist.
Responsorial Psalm
Psalm 36
Ein Psalm Davids, des HERRN Knechts, vorzusingen. Es ist von Grund meines Herzens von der Gottlosen Wesen gesprochen, daß keine Gottesfurcht bei ihnen ist. Sie schmücken sich untereinander selbst, daß sie ihre bose Sache fordern und andere verunglimpfen. Alle ihre Lehre ist schadlich und erlogen; sie lassen sich auch nicht weisen, daß sie Gutes taten, sondern sie trachten auf ihrem Lager nach Schaden und stehen test auf dem bosen Wege und scheuen kein Arges. HERR, deine Gute reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen. Deine Gerechtigkeit stehet wie die Berge Gottes und dein Rechtwie grolie Tiefe. HERR, du hilfst Menschen und Vieh. Wie teuer ist deine Gute, Gott, daß Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flugel trauen! Sie werden trunken von den reichen Gütern deines Hauses, und du trankest sie mit Wollust als mit einem Strom. Denn bei dir ist die lebendige Quelle, und in deinem Licht sehen wir das Licht. Breite deine Gute uber die, die dich kennen, und deine Gerechtigkeit uber die Frommen. Laß mich nicht von den Stolzen untertreten werden, und die Hand der Gottlosen sturze mich nicht, sondern laßsie, die Ubeltater, daselbst fallen, daß sie verstoßen werden und nicht bleiben mogen.
Gospel
Matthew 8:1-13
Da er aber vom Berge herabging, folgete ihm viel Volks nach. Und siehe, ein Aussatziger kam und betete ihn an und sprach: Herr, so du willst, kannst du mich wohl reinigen. Und Jesus streckte seine Hand aus, ruhrete ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereiniget! Und alsbald ward er von seinem Aussatz rein. Und Jesus sprach zu ihm: Siehe zu, sag's niemand, sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, zu einem Zeugnis uber sie. Da aber Jesus einging zu Kapernaum, trat ein Hauptmann zu ihm, der bat ihn und sprach: Herr, mein Knecht liegtzu Hause und ist gichtbruchig und hat grolie Qual. Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehest, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Denn ich bin ein Mensch, dazu der Obrigkeit untertan, und habe unter mir Kriegsknechte; noch wenn ich sage zu einem: Gehe hin! so gehet er, und zum andern: Komm her! so kommt er, und zu meinem Knecht: Tue das! so tut er's. Da das Jesus horete, verwunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgeten: Wahrlich, ich sage euch, solchen Glauben habe ich in Israel nicht funden. Aber ich sage euch: Viele werden kommen vom Morgen und vom Abend und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich sitzen. Aber die Kinder des Reichs werden ausgestolien in die aulierste Finsternis hinaus, da wird sein Heulen und Zahneklappen. Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Gehe hin; dirgeschehe, wie du geglaubt hast! Und sein Knecht ward gesund zu derselbigen Stunde.
Responsorial Psalm
Psalm 24
Ein Psalm Davids. Die Erde ist des HERRN, und was drinnen ist, der Erdboden, und was drauf wohnet. Denn er hat ihn an die Meere gegrundet und an den Wassern bereitet. Wer wird auf des HERRN Berg gehen? und wer wird stehen an seiner heiligen Statte? Der unschuldige Hande hat und reines Herzens ist; der nicht Lust hat zu loser Lehre und schworet nicht falschlich. Der wird den Segen vom HERRN empfahen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils. Das ist das Geschlecht, das nach ihm fraget, das da suchet dein Antlitz, Jakob. Sela. Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, daß der Konig der Ehren einziehe! Wer ist derselbe Konig der Ehren? Es ist der HERR, stark und machtig, der HERR, machtig im Streit. Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, daß der Konig der Ehren einziehe! Wer ist derselbe Konig der Ehren? Es ist der HERR Zebaoth, er ist der Konig der Ehren. Sela.
Responsorial Psalm
Psalm 25
Ein Psalm Davids. Nach dir, HERR, verlanget mich. Mein Gott, ich hoffe auf dich. Laft mich nicht zuschanden werden, daß sich meine Feinde nicht freuen über mich! Denn keinerwird zuschanden, der dein harret; aber zuschanden müssen sie werden, die losen Verachter. HERR, zeige mirdeine Wege und lehre mich deine Steige! Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich; denn du bist der Gott, der mir hilft; taglich harre ich dein. Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von der Welt her gewesen ist. Gedenke nicht der Sunden meiner Jugend und meiner Ubertretung; gedenke aber mein nach deiner Barmherzigkeit um deiner Güte willen! Der HERR ist gut und fromm, darum unterweiset er die Sunder auf dem Wege. Er leitet die Elenden recht und lehret die Elenden seinen Weg. Die Wege des HERRN sind eitel Güte und Wahrheit denen, die seinen Bund und Zeugnis halten. Um deines Namens willen, HERR, sei gnadig meiner Missetat, die da graft ist! Wer ist der, der den HERRN fürchtet? Er wird ihn unterweisen den besten Weg. Seine Seele wird im Guten wohnen, und sein Same wird das Land besitzen. Das Geheimnis des HERRN ist unter denen, die ihn furchten, und seinen Bund laftt er sie wissen. Meine Augen sehen stets zu dem HERRN denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen. Wende dich zu mir und sei mir gnadig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Noten! Siehe an meinen Jammer und Elend und vergib miralle meine Sunde! Siehe, daß meiner Feinde so viel ist und hassen mich aus Frevel. Bewahre meine Seele und errette mich; laß mich nicht zuschanden werden, denn ich traue auf dich. Schlecht und recht, das behute mich; denn ich harre dein. Gott, erlose Israel aus aller, seiner Not!
Responsorial Psalm
Psalm 25
Ein Psalm Davids. Nach dir, HERR, verlanget mich. Mein Gott, ich hoffe auf dich. Laft mich nicht zuschanden werden, daß sich meine Feinde nicht freuen über mich! Denn keinerwird zuschanden, der dein harret; aber zuschanden müssen sie werden, die losen Verachter. HERR, zeige mirdeine Wege und lehre mich deine Steige! Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich; denn du bist der Gott, der mir hilft; taglich harre ich dein. Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von der Welt her gewesen ist. Gedenke nicht der Sunden meiner Jugend und meiner Ubertretung; gedenke aber mein nach deiner Barmherzigkeit um deiner Güte willen! Der HERR ist gut und fromm, darum unterweiset er die Sunder auf dem Wege. Er leitet die Elenden recht und lehret die Elenden seinen Weg. Die Wege des HERRN sind eitel Güte und Wahrheit denen, die seinen Bund und Zeugnis halten. Um deines Namens willen, HERR, sei gnadig meiner Missetat, die da graft ist! Wer ist der, der den HERRN fürchtet? Er wird ihn unterweisen den besten Weg. Seine Seele wird im Guten wohnen, und sein Same wird das Land besitzen. Das Geheimnis des HERRN ist unter denen, die ihn furchten, und seinen Bund laftt er sie wissen. Meine Augen sehen stets zu dem HERRN denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen. Wende dich zu mir und sei mir gnadig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Noten! Siehe an meinen Jammer und Elend und vergib miralle meine Sunde! Siehe, daß meiner Feinde so viel ist und hassen mich aus Frevel. Bewahre meine Seele und errette mich; laß mich nicht zuschanden werden, denn ich traue auf dich. Schlecht und recht, das behute mich; denn ich harre dein. Gott, erlose Israel aus aller, seiner Not!
Evening Prayer — First Lesson
Jeremiah 1:1-11
Dies sind die Geschichten Jeremias, des Sohns Hilkias, aus den Priestern zu Anathoth, im Lande Benjamin, zu welchem geschah das Wort des HERRN zur Zeit Josias, des Sohns Amons, des Konigs Judas, im dreizehnten Jahr seines Konigreichs, und hernach zur Zeit des Konigs Judas Jojakim, des Sohns Josias, bis ans Ende des elften Jahrs Zedekias, des Sohns Josias, des Konigs Judas, bis aufs Gefangnis Jerusalems im fünften Monden. Und des HERRN Wort geschah zu mir und sprach: Ich kannte dich, ehe denn ich dich in Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe denn du von der Mutter geboren wurdest, und stellete dich zum Propheten unter die Volker. Ich aber sprach: Ach, Herr HERR, ich tauge nicht zu predigen, denn ich bin zu jung! Der HERR sprach aber zu mir: Sage nicht: Ich bin zu jung; sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen, was ich dich heifie. Furchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR. Und der HERR reckte seine Hand aus und ruhrete meinen Mund und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund. Siehe, ich setzedich heute dieses Tages uber Volker und Konigreiche, daß du ausreilien, zerbrechen, verstoren und verderben sollst und bauen und pflanzen. Und es geschah des HERRN Wortzu mir und sprach: Jeremia, was siehest du? Ich sprach: Ich sehe einen wackern Stab.
Second Reading
I John 4
Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prufet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt. Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeglicher Geist, der da bekennet, daß Jesus Christus ist in das Fleisch kommen, der ist von Gott; und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennet, daß Jesus Christus ist in das Fleisch kommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists, von welchem ihr habt gehoret, daß er kommen werde, und ist jetzt schon in der Welt. Kindlein, ihrseid von Gott und habtjene überwunden; denn der in euch ist, ist grolier, denn der in der Welt ist. Sie sind von der Welt; darum reden sie von der Welt, und die Welt horet sie. Wir sind von Gott, und wer Gott erkennet, der horet uns; welcher nicht von Gott ist, der horet uns nicht. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums. Ihr Lieben, lasset uns untereinander liebhaben; denn die Liebe ist von Gott; und wer liebhat, der ist von Gott geboren und kennet Gott. Wer nicht liebhat, der kennet Gott nicht; denn Gott ist die Liebe: Daran ist erschienen die Liebe Gottes gegen uns, daß Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, daß wir durch ihn leben sollen. Darinnen stehet die Liebe, nicht daß wir Gott geliebet haben, sondern dad er uns geliebet hat und gesandt seinen Sohn zur Versohnung fur unsere Sünden. Ihr Lieben, hat uns Gottalso geliebet, sosollen wir uns auch untereinander lieben. Niemand hatßottjemals gesehen. So wir uns untereinander lieben, so bleibet Gott in uns, und seine Liebe ist vollig in uns. Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns, dad er uns von seinem Geist gegeben hat. Und wir haben gesehen und zeugen, dad der Vater den Sohn gesandt hat zum Heiland der Welt. Welcher nun bekennet, dad Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibet Gott und er in Gott. Und wir haben erkannt und geglaubet die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibet, der bleibet in Gott und Gott in ihm. Daran ist die Liebe vollig bei uns, auf dad wir eine Freudigkeit haben am Tage des Gerichts; denn gleichwie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollige Liebe treibet die Furcht aus; denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber furchtet, der ist nicht vollig in der Liebe. Lasset uns ihn lieben; denn er hat uns erst geliebet. So jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasset seinen Bruder, der ist ein Lugner; denn wer seinen Bruder nicht liebet, den er siehet, wie kann er Gott lieben, den er nicht siehet? Und dies Gebot haben wir von ihm, dad, wer Gott liebet, dad der auch seinen Bruder liebe.
Second Reading
I Corinthians 9
Bin ich nicht ein Apostel? Bin ich nicht frei? Habe ich nicht unsern Herrn Jesum Christum gesehen? Seid nicht ihr mein Werk in dem Herrn? Bin ich andern nicht ein Apostel, so bin ich doch euer Apostel; denn das Siegel meines Apostelamts seid ihr in dem Herrn. Wenn man mich fragt, so antworte ich also: Haben wir nicht Macht zu essen und zu trinken? Haben wir nicht auch Macht, eine Schwester zum Weibe mit umherzuführen wie die andern Apostel und des Herrn Bruder und Kephas? Oder haben allein ich und Barnaba nicht Macht, solches zu tun? Welcher ziehtjemals in den Krieg auf seinen eigenen Sold? Welcher pflanzet einen Weinberg und isset nicht von seiner Frucht, Oder welcher weidet eine Herde und isset nicht von der Milch der Herde? Rede ich aber solches auf Menschenweise? Sagt nicht solches das Gesetz auch? Denn im Gesetz Mose's stehet geschrieben: Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, der da drischet. Sorget Gott fur die Ochsen? Odersagter's nicht allerdinge um unsertwillen? Denn es istja um unsertwillen geschrieben. Denn der da pfluget, soli auf Hoffnung pflugen, und der da drischt, soil auf Hoffnung dreschen, daß er seiner Hoffnung teilhaftig werde. So wir euch das Geistliche saen, ist's ein groß Ding, ob wir euer Leibliches ernten? So aber andere dieser Macht an euch teilhaftig sind, warum nicht viel mehr wir? Aber wir haben solche Macht nicht gebraucht, sondern wir vertragen allerlei, daß wir nicht dem Evangelium Christi ein Hindernis machen. Wisset ihr nicht, daß, die da opfern essen vom Opfer, und die des Altars pflegen, genießen des Altars? Also hat auch der Herr befohlen daß, die das Evangelium verkundigen; sollen sich vom Evangelium nahren. Ich aber habe der keines gebraucht. Ich schreibe auch nicht darum davon, daß es mit mir also sollte gehalten werden. Es ware mir lieber, ich sturbe, denn daß mirjemand meinen Ruhm sollte zunichte machen. Denn daß ich das Evangelium predige, darf ich mich nicht ruhmen; denn ich muß es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte! Tue ich's gerne, so wird mirgelohnet; tue ich's aber ungerne, so ist mir das Amt doch befohlen. Was ist denn nun mein Lohn? Namlich daß ich predige das Evangelium Christi und tue dasselbige frei, umsonst, auf daß ich nicht meiner Freiheit mißbrauche am Evangelium. Denn wiewohl ich frei bin von jedermann, hab 1 ich mich doch selbst jedermann zum Knechte gemacht, auf daß ich ihrer viel gewinne. Den Juden bin ich worden als ein Jude, auf daß ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich worden als unter dem Gesetz, auf daß ich, die, so unter dem Gesetz sind, gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich als ohne Gesetz worden (so ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin in dem Gesetz Christi), auf daß ich die, so ohne Gesetz sind, gewinne. Den Schwachen bin ich worden als ein Schwacher, auf daß ich die Schwachen gewinne. Ich bin jedermann allerlei worden, auf daß ich allenthalben ja etliche selig mache. Solches aber tue ich um des Evangeliums wülen, auf daß ich sein teilhaftig werde. Wisset ihr nicht, daß die, so in den Schranken laufen, die laufen alle, aber einer erlanget das Kleinod? Laufet nun also, daß ihr es ergreifet! Ein jeglicher aber, der da kampfet, enthalt sich alles Dinges: jene also, daß sie eine vergangliche Krone empfangen, wir aber eine unvergangliche. Ich laufe aber also, nicht als aufs Ungewisse; ich fechte also, nicht als, der in die Luft streichet, sondern ich betaube meinen Leib und zahme ihn, daß ich nicht den andern predige und selbst verwerflich werde.
Second Reading
Romans 15:1-13
Wiraber, die wir stark sind, sollen der Schwachen Gebrechlichkeit tragen und nicht Gefallen an uns selber haben. Es stelle sich aber ein jeglicher unter uns also, daß er seinem Nachsten gefalle zum Guten, zur Besserung. Denn auch Christus nicht an sich selber Gefallen hatte, sondern wie geschrieben stehet: Die Schmahungen derer, die dich schmahen, sind uber mich gefallen. Was aber zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, auf daß wir durch Geduld und Trost der Schrift Hoffnung haben. Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, daß ihreinerlei gesinnet seid untereinander nach Jesu Christo, auf daß ihr einmutiglich mit einem Munde lobet Gott und den Vater unsers Herm Jesu Christi. Darum nehmet euch untereinander auf, gleichwie euch Christus hat aufgenommen zu Gottes Lobe. Ich sage aber, daß Jesus Christus sei ein Diener gewesen der Beschneidung um der Wahrheit willen Gottes, zu bestatigen die Verheißung, den Vatern geschehen, daß die Heiden aber Gott loben um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben stehet: Darum will ich dich loben unter den Heiden und deinem Namen singen. Und abermal spricht er: Freuet euch, ihr Heiden, mit seinem Volk! Und abermal: Lobet den Herm, alle Heiden, und preiset ihn, alle Volker! Und abermal spricht Jesaja: Es wird sein die Wurzel Jesse, und der auferstehen wird, zu herrschen uber die Heiden; auf den werden die Heiden hoffen. Gott aber der Hoffnung erfulle euch mitaller Freude und Frieden im Glauben, daß ihr vollige Hoffnung habet durch die Kraft des Heiligen Geistes.
Second Reading
2 Corinthians 12:1-10
Es ist mir ja das Rühmen nichts nütze; doch will ich kommen auf die Gesichte und Offenbarungen des Herrn. Ich kenne einen Menschen in Christo vor vierzehn Jahren (ist er in dem Leibe gewesen, so weift ich's nicht, Oder ist er aufter dem Leibe gewesen, so weift ich's auch nicht; Gott weift es); derselbige ward entzückt bis in den dritten Himmel. Und ich kenne denselbigen Menschen (ob er in dem Leibe Oder aufter dem Leibe gewesen ist, weift ich nicht; Gott weift es). Er ward entzückt in das Paradies und horete unaussprechliche Worte, welche kein Mensch sagen kann. Davon will ich mich rühmen; von mir selbst aber will ich mich nichts rühmen ohne meiner Schwachheit. Und so ich mich rühmen wollte, tate ich darum nicht toricht; denn ich wollte die Wahrheit sagen. Ich enthalte mich aber des, auf daß nicht jemand mich hoher achte, denn er an mir siehet, Oder von mir horet, Und auf daß ich mich nicht der hoher Offenbarung überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, namlich des Satanas Engel, der mich mit Fausten schlage, auf daß ich mich nicht überhebe. Dafür ich dreimal zum Herrn geflehet habe, daß ervon mirwiche; und er hat zu mir gesagt: La(i dir an meiner Gnade genugen; denn meine Kraft ist in den Schwachen machtig. Darum will ich mich am allerliebsten ruhmen meiner Schwachheit, auf daß die Kraft Christi bei mirwohne. Darum bin ich gutes Muts in Schwachheiten, in Schmachen, in Noten, in Verfolgungen, in Angsten urn Christi willen. Denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.
Gospel
Matthew 4
Da ward Jesus vom Geist in die Wuste gefuhrt, auf daß er von dem Teufel versucht wurde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nachte gefastet hatte, hungerte ihn. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden. Und er antwortete und sprach: Es stehet geschrieben: Der Mensch lebet nicht vom Brot alleine, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes gehet. Da fuhrete ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellete ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so lali dich hinab; denn es stehet geschrieben: Er wird seinen Engeln uber dir Befehl tun, und sie werden dich auf den Handen tragen, auf daß du deinen Fuli nicht an einen Stein stoliest. Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum stehet auch geschrieben: Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen. Wiederum fuhrete ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigete ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, so du niederfallst und mich anbetest. Da sprach Jesus zu ihm: Heb' dich weg von mir, Satan! Denn es stehet geschrieben: Du sollst anbeten Gott, deinen Herm, und ihm allein dienen. Da verlieli ihn der Teufel; und siehe, da traten die Engel zu ihm und dieneten ihm. Da nun Jesus horete, daß Johannes überantwortet war, zog er in das galilaische Land. und verlieli die Stadt Nazareth, kam und wohnete zu Kapernaum, die da liegt am Meer, an den Grenzen Zabulons und Nephthalims, auf daß erfullet wurde, was da gesagt istdurch den Propheten Jesaja, der da spricht: Das Land Zabulon und das Land Nephtalim am Wege des Meers, jenseit des Jordans, und das heidnische Galilaa, das Volk, das in Finsternis saü, hat ein groües Licht gesehen, und die da salien am Ort und Schatten des Todes, denen ist ein Licht aufgegangen. Von der Zeit an fing Jesus an zu predigen und zu sagen: Tut Bulie; das Himmelreich ist nahe herbeikommen! Als nun Jesus an dem Galilaischen Meer ging, sah erzwei Bruder, Simon, der da heilit Petrus, und Andreas, seinen Bruder, die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer. Und er sprach zu ihnen: Folget mir nach; sich will euch zu Menschenfischern machen. Bald verlielien sie ihre Netze und folgeten ihm nach. Und da er von dannen furbaü ging, sah er zwei andere Bruder, Jakobus, den Sohn des Zebedaus, und Johannes, seinen Bruder, im Schiff, mit ihrem Vater Zebedaus, daß sie ihre Netze flickten; und er rief sie. Bald verlielien sie das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach. Und Jesus ging umher im ganzen galilaischen Lande, lehrete in ihren Schulen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilete allerlei Seuche und Krankheit im Volk. Und sein Gerucht erscholl in das ganze Syrienland. Und sie brachten zu ihm allerlei Kranke, mit mancherlei Seuchen und Qual behaftet, die Besessenen die Mondsuchtigen und die Gichtbrüchigen; und er machte sie alle gesund. Und es folgete ihm nach viel Volks aus Galilaa, aus den zehn Stadten, von Jerusalem, aus dem judischen Lande und von jenseit des Jordans.
Evening Prayer — Second Lesson
Acts 26:1-21
Agrippa aber sprach zu Paulus: Es ist dir eriaubt, fur dich zu reden. Da verantwortete sich Paulus und reckte die Hand aus: Es ist mir sehr lieb, lieber Konig Agrippa, daß ich mich heute vor dir verantworten soil alles, des ich von den Juden beschuldigt werde, allermeist weil du weißt alle Sitten und Fragen der Juden. Darum bitte ich dich du wollest mich geduldiglich horen. Zwar mein Leben von Jugend auf, wie das von Anfang unter diesem Volk zu Jerusalem zugebracht ist, wissen alle Juden, die mich vorhin gekannt haben, wenn sie wollten bezeugen. Denn ich bin ein Pharisaer gewesen, welche ist die strengste Sekte unsers Gottesdienstes. Und nun stehe ich und werde angeklagt uber der Hoffnung an die Verheißung, so geschehen ist von Gott zu unsern Vatern. Zu welcher hoffen die zwolf Geschlechter der Unsern zu kommen mit Gottesdienst Tag und Nacht emsiglich. Dieser Hoffnung halben werde ich, lieber Konig Agrippa, von den Juden beschuidiget. Warum wird das fur unglaublich bei euch gerichtet, daß Gott Tote auferweckt? Zwar ich meinete auch bei mir selbst, ich müßte viel zuwidertun dem Namen Jesu von Nazareth, wie ich denn auch zu Jerusalem getan habe, da ich viel Heilige in das Gefangnis verschloß, daruber ich Macht von den Hohenpriestern empfing; und wenn sie erwurget wurden, half ich das Urteil sprechen. Und durch alle Schulen peinigte ich sie oft und zwang sie zu lastern und war uberaus unsinnig auf sie, verfolgte sie auch bis in die fremden Stadte. Uber welchem, da ich auch gen Damaskus reisete mit Macht und Befehl von den Hohenpriestern, mitten am Tage, lieber Konig, sah ich auf dem Wege, daß ein Licht vom Himmel, heller denn der Sonne Glanz, mich und die mit mir reiseten, umleuchtete. Da wiraber allezur Erde niederfielen, horete ich eine Stimme reden zu mir, die sprach auf ebraisch: Saul, Saul, was verfolgest du mich? Es wird dir schwer sein, wider den Stachel zu lecken. Ich aber sprach: Herrwerbistdu? Er sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgest; aber stehe auf und tritt auf deine Fuße. Denn dazu bin ich dir erschienen, daß ich dich ordne zum Diener und Zeugen des, das du gesehen hast, und das ich dir noch will erscheinen lassen. Und will dich erretten von dem Volk und von den Heiden, unter welche ich dich jetzt sende, aufzutun ihre Augen, daß sie sich bekehren von der Finsternis zu dem Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, zu empfangen Vergebung der Sunden und das Erbe samt denen, die geheiliget werden durch den Glauben an mich. Daher, lieber Konig Agrippa, war ich der himmlischen Erscheinung nicht unglaubig, sondern verkündigte zuerst denen zu Damaskus und zu Jerusalem und in alle Gegend judischen Landes, auch den Fleiden, daß sie Buße taten und sich bekehreten zu Gott und taten rechtschaffene Werke der Buße. Urn deswillen haben mich die Juden im Tempel gegriffen und unterstanden, mich zu toten.
Gospel
Matthew 11:25-30
Zu derselbigen Zeit antwortete Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater und Herr Himmels und der Erde, daß du solches den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmundigen offenbaret. Ja, Vater, denn es ist also wohlgefallig gewesen vor dir. Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater. Und niemand kennet den Sohn denn nur der Vater; und niemand kennet den Vater denn nur der Sohn, und wem es der Sohn will offenbaren. Kommet her zu mir, alle, die ihr muhselig und beladen seid, ich will euch erquicken! Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmutig und von Herzen demutig; so werdet ihr Ruhe finden fur eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
Gospel
Luke 3:1-6
In dem fünfzehnten Jahr des Kaisertums Kaisers Tiberius, da Pontius Pilatus Landpfleger in Judaa war und Herodes ein Vierfurst in Galilaa und sein Bruder Philippus ein Vierfurst in Ituraa und in der Gegend Trachonitis. und Lysanias ein Vierfurst in Abilene, da Hannas und Kaiphas Hohepriester waren: da geschah der Befehl Gottes zu Johannes, des Zacharias Sohn, in der Wuste. Und er kam in alle Gegend urn den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. wie geschrieben stehet in dem Buch der Reden Jesaja's, des Propheten, der da sagt: Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wuste: Bereitet den Weg des Herrn und machet seine Steige richtig! Alle Taler sollen voll werden, und alle Berge und Hugel sollen erniedriget werden; und was krumm ist, soil richtig werden und was uneben ist, soil schlechter Weg werden. Und alles Fleisch wird den Heiland Gottes sehen.
Gospel
Matthew 4
Da ward Jesus vom Geist in die Wuste gefuhrt, auf daß er von dem Teufel versucht wurde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nachte gefastet hatte, hungerte ihn. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden. Und er antwortete und sprach: Es stehet geschrieben: Der Mensch lebet nicht vom Brot alleine, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes gehet. Da fuhrete ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellete ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so lali dich hinab; denn es stehet geschrieben: Er wird seinen Engeln uber dir Befehl tun, und sie werden dich auf den Handen tragen, auf daß du deinen Fuli nicht an einen Stein stoliest. Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum stehet auch geschrieben: Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen. Wiederum fuhrete ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigete ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, so du niederfallst und mich anbetest. Da sprach Jesus zu ihm: Heb' dich weg von mir, Satan! Denn es stehet geschrieben: Du sollst anbeten Gott, deinen Herm, und ihm allein dienen. Da verlieli ihn der Teufel; und siehe, da traten die Engel zu ihm und dieneten ihm. Da nun Jesus horete, daß Johannes überantwortet war, zog er in das galilaische Land. und verlieli die Stadt Nazareth, kam und wohnete zu Kapernaum, die da liegt am Meer, an den Grenzen Zabulons und Nephthalims, auf daß erfullet wurde, was da gesagt istdurch den Propheten Jesaja, der da spricht: Das Land Zabulon und das Land Nephtalim am Wege des Meers, jenseit des Jordans, und das heidnische Galilaa, das Volk, das in Finsternis saü, hat ein groües Licht gesehen, und die da salien am Ort und Schatten des Todes, denen ist ein Licht aufgegangen. Von der Zeit an fing Jesus an zu predigen und zu sagen: Tut Bulie; das Himmelreich ist nahe herbeikommen! Als nun Jesus an dem Galilaischen Meer ging, sah erzwei Bruder, Simon, der da heilit Petrus, und Andreas, seinen Bruder, die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer. Und er sprach zu ihnen: Folget mir nach; sich will euch zu Menschenfischern machen. Bald verlielien sie ihre Netze und folgeten ihm nach. Und da er von dannen furbaü ging, sah er zwei andere Bruder, Jakobus, den Sohn des Zebedaus, und Johannes, seinen Bruder, im Schiff, mit ihrem Vater Zebedaus, daß sie ihre Netze flickten; und er rief sie. Bald verlielien sie das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach. Und Jesus ging umher im ganzen galilaischen Lande, lehrete in ihren Schulen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilete allerlei Seuche und Krankheit im Volk. Und sein Gerucht erscholl in das ganze Syrienland. Und sie brachten zu ihm allerlei Kranke, mit mancherlei Seuchen und Qual behaftet, die Besessenen die Mondsuchtigen und die Gichtbrüchigen; und er machte sie alle gesund. Und es folgete ihm nach viel Volks aus Galilaa, aus den zehn Stadten, von Jerusalem, aus dem judischen Lande und von jenseit des Jordans.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.
