Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Genesis 7:1-24
Und der HERR sprach zu Noah: Gehe in den Kasten, du und dein ganz Haus; denn dich habe ich gerecht ersehen vor mir zu dieser Zeit. Aus allerlei reinem Vieh nimm zu dir je sieben und sieben, das Mannlein und sein Fraulein; von dem unreinen Vieh aberje ein Paar, das Mannlein und sein Fraulein. Desselbengleichen von den Vogeln unter dem Himmel je sieben und sieben, das Mannlein und sein Fraulein, auf daß Same lebendig bleibe auf dem ganzen Erdboden. Denn noch uber sieben Tage will ich regnen lassen auf Erden vierzig Tage und vierzig Nachte und vertilgen von dem Erdboden alles, was das Wesen hat, das ich gemacht habe. Und Noah tat alles, was ihm der HERR gebot. Er war aber sechshundert Jahre alt, da das Wasser der Sintflut auf Erden kam. Und er ging in den Kasten mit seinen Sohnen, seinem Weibe und seiner Sohne Weibern vor dem Gewasser der Sintflut. Von dem reinen Vieh und von dem unreinen, von den Vogeln und von allem Gewürm auf Erden gingen zu ihm in den Kasten bei Paaren, je ein Mannlein und Fraulein, wie ihm der HERR geboten hatte. Und da die sieben Tage vergangen waren, kam das Gewasser der Sintflut auf Erden. In dem sechshundertsten Jahr des Alters Noah, am siebzehnten Tag des andem Monats, das ist der Tag, da aufbrachen alle Brunnen dergroften Tiefe, und taten sich auf die Fenster des Himmels, und kam ein Regen auf Erden, vierzig Tage und vierzig Nachte. Eben am selben Tage ging Noah in den Kasten mit Sem, Ham und Japheth, seinen Sohnen, und mit seinem Weibe und seiner Sohne dreien Weibern; dazu allerlei Tier nach seiner Art, allerlei Vieh nach seiner Art, allerlei Gewurm, das auf Erden kreucht, nach seiner Art und allerlei Vogel nach ihrer Art alles, was fliegen konnte, und alles, was Fittiche hatte. Das ging alles zu Noah in den Kasten bei Paaren, von allem Fleisch, da ein lebendiger Geist innen war und das waren Mannlein und Fraulein von allerlei Fleisch und gingen hinein, wie denn Gott ihm geboten hatte. Und der HERR schloft hinter ihm zu. Da kam die Sintflut vierzig Tage auf Erden; und die Wasser wuchsen und huben den Kasten auf und trugen ihn empor fiber der Erde. Also nahm das Gewasser uberhand und wuchs sehr auf Erden, daß der Kasten auf dem Gewasser fuhr. Und das Gewasser nahm uberhand und wuchs so sehr auf Erden, daß alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden. Fünfzehn Ellen hoch ging das Gewasser fiber die Berge, die bedeckt wurden. Da ging alles Fleisch unter, das auf Erden kreucht, an Vogeln, an Vieh, an Tieren und an allem, das sich reget auf Erden, und an alien Menschen. Alles, was einen lebendigen Odem hatte im Trocknen, das starb. Also ward vertilget alles, was auf dem Erdboden war, vom Menschen an bis auf das Vieh und auf das Gewurm und auf die Vogel unter dem Himmel: das ward alles von der Erde vertilget. Allein Noah blieb fiber, und was mit ihm in dem Kasten war. Und das Gewasser stund auf Erden hundertundfunfzig Tage.
First Reading
Exodus 18
Und da Jethro, der Priester in Midian, Moses Schwiegervater, horete alles, was Gott getan hatte mit Mose und seinem Volk Israel, daß der HERR Israel hatte aus Agypten gefuhret, nahm er Zipora, Moses Weib, die er hatte zurückgesandt, samt ihren zween Sohnen, dereine hieli Gersom; denn er sprach: Ich bin ein Gast worden in fremdem Lande; und der andere Elieser; denn er sprach: Der Gott meines Vaters ist meine Hilfe gewesen und hat mich errettet von dem Schwert Pharaos. Da nun Jethro, Moses Schwaher, und seine Sohne und sein Weib zu ihm kamen in die Wuste, an den Berg Gottes, da er sich gelagert hatte, lieli er Mose sagen: Ich, Jethro, dein Schwaher, bin zu dir kommen, und dein Weib und ihre beiden Sohne mit ihr. Da ging ihm Mose entgegen hinaus und neigte sich vor ihm und kussete ihn. Und da sie sich untereinander gegrüftet hatten, gingen sie in die Hütte. Da erzahlete Mose seinem Schwaher alles, was der HERR Pharao und den Agyptern getan hatte Israels halben, und alle die Mühe, die ihnen auf dem Wege begegnet war, und dafi sie der HERR errettet hatte. Jethro aber freuete sich all des Guten, das der HERR Israel getan hatte, daß er sie errettet hatte von der Agypter Hand. Und Jethro sprach: Gelobet sei der HERR, der euch errettet hat von der Agypter und Pharaos Hand, der weiß sein Volk von der Agypter Hand zu erretten. Nunweiftich, daß der HERR grafter ist denn alle Gotter, darum daß sie Hochmut an ihnen geubet haben. Und Jethro, Moses Schwaher, nahm Brandopfer und opferte Gott. Da kam Aaron und alle Altesten in Israel, mit Moses Schwaher das Brot zu essen vor Gott. Des andern Morgens setzte sich Mose, das Volk zu richten; und das Volk stund um Mose her von Morgen an bis zu Abend. Da aber sein Schwaher sah alles, was er mit dem Volk tat, sprach er: Was ist, das du tust mit dem Volk? Warum sitzest du allein, und alles Volk stehet um dich her von Morgen an bis zu Abend? Mose antwortete ihm: Das Volk kommt zu mir und fragen Gott um Rat. Denn wo sie was zu schaffen haben, kommen sie zu mir, daß ich richte zwischen einem jeglichen und seinem Nachsten und zeige ihnen Gottes Rechte und seine Gesetze. Sein Schwaher sprach zu ihm: Es istnichtgut, das du tust. Du machest dich zu mude, dazu das Volk auch, das mit dir ist. Das Geschaft ist dir zu schwer, du kannst es allein nicht ausrichten. Aber gehorche meiner Stimme; ich will dir raten, und Gott wird mit dir sein. Pflege du des Volks vor Gott und bringe die Geschafte vor Gott; und stelle ihnen Rechte und Gesetze, daß du sie lehrest den Weg, darin sie wandeln, und die Werke, die sie tun sollen. Sieh dich aber um unter allem Volk nach redlichen Leuten, die Gott furchten, wahrhaftig und dem Geiz feind sind; die setze uber sie, etliche uber tausend, uberhundert, uber funfzig und uber zehn, daß sie das Volk allezeit richten; wo aber eine grofte Sache ist, daß sie dieselbe an dich bringen, und sie alle geringen Sachen richten. So wird dir's leichter werden, und sie mit dir tragen. Wirst du das tun, so kannst du ausrichten, was dir Gott gebeut, und all dies Volk kann mit Frieden an seinen Ort kommen. Mose gehorchte seines Schwahers Wort und tat alles, was er sagte, und redliche Leute aus dem ganzen Israel und machte sie zu Hauptern uber das Volk, etliche uber tausend, uber hundert, uber funfzig und uber zehn daß sie das Volk allezeit richteten, was aber schwere Sachen waren, zu Mose brachten, und die kleinen Sachen sie richteten. Also lieft Mose seinen Schwaher in sein Land ziehen.
First Reading
Numbers 12:1-16
Und Mirjam und Aaron redeten wider Mose urn seines Weibes willen, der Mohrin, die er genommen hatte, darum dad er eine Mohrin zum Weibe genommen hatte, und sprachen: Redet denn der HERR allein durch Mose? Redet er nicht auch durch uns? Und der HERR horete es. Aber Mose war ein sehr geplagter Mensch Liber alle Menschen auf Erden. Und plotzlich sprach der HERR zu Mose und zu Aaron und zu Mirjam: Gehet heraus, ihr drei, zu der Hütte des Stifts! Und sie gingen alle drei heraus. Da kam der HERR hernieder in der Wolkensaule und trat in der Hütte Tür und rief Aaron und Mirjam; und die beiden gingen hinaus. Und er sprach: Horet meine Worte! Istjemand unter euch ein Prophet des HERRN, dem will ich mich kundmachen in einem Gesicht, Oder will mit ihm reden in einem Traum. Aber nicht also mein Knecht Mose, der in meinem ganzen Hause treu ist. Mündlich rede ich mit ihm, und er siehet den HERRN in seiner Gestalt, nicht durch dunkle Worte Oder Gieichnis. Warum habt ihr euch denn nicht gefurchtet, wider meinen Knecht Mose zu reden? Und der Zorn des HERRN ergrimmete Liber sie und wandte sich weg. Dazu die Wolke wich auch von der Hütte. Und siehe, da war Mirjam aussatzig wie der Schnee. Und Aaron wandte sich zu Mirjam und wird gewahr, daß sie aussatzig ist, und sprach zu Mose: Ach, mein Herr, lali die SLinde nicht auf uns bleiben, damit wir narrisch getan und uns versündiget haben, daß diese nicht sei wie ein Totes, das von seiner Mutter Leib kommt; es hat schon die Halfte ihres Fleisches gefressen. Mose aber schrie zu dem HERRN und sprach: Ach Gott, heile sie! Der HERR sprach zu Mose: Wenn ihr Vater ihr ins Angesicht gespeiet hatte, sollte sie nicht sieben Tage sich schamen? Laß sie verschließen sieben Tage außer dem Lager, danach laß sie wieder aufnehmen. Also ward Mirjam sieben Tage verschlossen außer dem Lager. Und das Volk zog nicht fürder, bis Mirjam aufgenommen ward. Danach zog das Volk von Hazeroth und lagerte sich in die Wüste Paran.
Morning Prayer — First Lesson
Deuteronomy 32
Merket auf, ihr Himmel, ich will reden; und die Erde hore die Rede meines Mundes! Meine Lehre triefe wie der Regen, und meine Rede fliefte wie Tau, wie der Regen auf das Gras und wie die Tropfen auf das Kraut. Denn ich will den Namen des HERRN preisen. Gebt unserm Gott allein die Ehre! Er ist ein Fels. Seine Werke sind unstraflich; denn alles, was er tut, das ist recht. Treu ist Gott und kein Boses an ihm; gerecht und fromm ist er. Die verkehrte und bose Art fallt von ihm ab; sie sind Schandflecken und nicht seine Kinder. Dankest du also dem HERRN, deinem Gott, du toll und toricht Volk? Ist er nicht dein Vater und dein HERR? Ist's nicht er allein, der dich gemacht und bereitet hat? Gedenke der vorigen Zeit bis daher und betrachte, was er getan hat an den alten Vatern. Frage deinen Vater, der wird dir's verkundigen, deine Altesten, die werden dir's sagen. Da der Allerhochste die Volker zerteilete und zerstreuete der Menschen Kinder, da setzte er die Grenzen der Volker nach der Zahl der Kinder Israel. Denn des HERRN Teil ist sein Volk; Jakob ist die Schnur seines Erbes. Erfand ihn in der Wuste, in der durren Einode, da es heulet. Er fuhrete ihn und gab ihm das Gesetz. Er behutete ihn wie seinen Augapfel, wie ein Adler ausfuhret seine Jungen und uber ihnen schwebet. Er breitete seine Fittiche aus und nahm ihn und trug sie auf seinen Flugeln. Der HERR allein leitete ihn, und war kein fremder Gott mit ihm. Erlieft ihn hoch herfahren auf Erden und nahrete ihn mit den Fruchten des Feldes, und lieft ihn Honig saugen aus den Felsen und 01 aus den harten Steinen, Butter von den Kuhen und Milch von den Schafen, samt dem Fett von den Lammern, und feiste Widder und Bocke mit fetten Nieren, und Weizen, und trankte ihn mitgutem Traubenblut. Da er aber fett und satt ward, ward ergeil. Er ist fett und dick und stark worden und hat den Gott fahren lassen, der ihn gemacht hat Er hat den Fels seines Heils gering geachtet; und hat ihn zu Eifer gereizet durch Fremde, durch die Greuel hat er ihn erzurnet. Sie haben den Feldteufeln geopfert und nicht ihrem Gott, den Gottern, die sie nicht kannten, den neuen, die zuvor nicht gewesen sind, die eure Vater nicht geehret haben. Deinen Fels, der dich gezeuget hat, hast du aus der Acht gelassen und hast vergessen Gottes, der dich gemacht hat. Und da es der HERR sah, ward er zornig uber seine Sohne und Tochter. Und er sprach: Ich will mein Antlitz vor ihnen verbergen, will sehen, was ihnen zuletzt widerfahren wird; denn es ist eine verkehrte Art, es sind untreue Kinder. Sie haben mich gereizet an dem, das nicht Gott ist; mit ihrer Abgotterei haben sie mich erzurnet und ich will sie wieder reizen an dem, das nicht ein Volk ist; an einem narrischen Volk will ich sie erzurnen. Denn das Feuer ist angegangen durch meinen Zorn und wird brennen bis in die unterste Holle; und wird verzehren das Land mit seinem Gewachs und wird anzünden die Grundfeste der Berge. Ich will alles Ungluck uber sie haufen, ich will alle meine Pfeile in sie schieften. Vor Plunger sollen sie verschmachten und verzehret werden vom Fieber und jahem Tode. Ich will der Tiere Zahne unter sie schicken und der Schlangen Gift. Auswendig wird sie das Schwert berauben und inwendig das Schrecken; beide, Jünglinge und Jungfrauen, die Sauglinge mit dem grauen Manne. Ich will sagen: Wo sind sie? Ich werde ihr Gedachtnis aufheben unter den Menschen, wenn ich nicht den Zorn der Feinde scheuete, daß nicht ihre Feinde stolz wurden und mochten sagen: Unsere Macht ist hoch, und der HERR hat nicht solches alles getan. Denn es ist ein Volk, da kein Rat innen ist, und ist kein Verstand in ihnen. 0 daß sie weise waren und vernahmen solches, daß sie verstünden, was ihnen hernach begegnen wird! Wie geht es zu, daß einer wird ihrer tausend jagen und zween werden zehntausend fluchtig machen? Ist's nicht daß sie ihr Fels verkauft hat, und der FIERR hat sie ubergeben? Denn unser Fels ist nicht wie ihr Fels, des sind unsere Feinde selbst Richter. Denn ihr Weinstock ist des Weinstocks zu Sodom und von dem Acker Gomorrhas; ihre Trauben sind Galle, sie haben bittere Beeren; ihr Wein ist Drachengift und wutiger Ottern Galle. Ist solches nicht bei mir verborgen und versiegelt in meinen Schatzen? Die Rache ist mein; ich will vergelten. Zu seiner Zeit soli ihr Fuft gleiten; denn die Zeit ihres Unglucks ist nahe, und ihr Künftiges eüet herzu. Denn der HERR wird sein Volk richten und uber seine Knechte wird er sich erbarmen. Denn er wird ansehen, daß ihre Macht dahin, ist, und beide das Verschlossene und Verlassene weg ist. Und man wird sagen: Wo sind ihre Gotter, ihr Fels, daraufsie traueten, von welcher Opfer sie Fett aften und tranken den Wein ihres Trankopfers? Lasset sie aufstehen und euch helfen und euch schutzen! Sehet ihr nun, daß ich's allein bin, und ist kein Gott neben mir? Ich kann toten und lebendig machen; ich kann schlagen und kann heüen, und ist niemand, der aus meiner Hand errette. Denn ich will meine Hand in den Himmel heben und will sagen: Ich lebe ewiglich. Wenn ich den Blitz meines Schwerts wetzen werde, und meine Hand zur Strafe greifen wird, so will ich mich wieder rachen an meinen Feinden und denen, die mich hassen, vergelten. Ich will meine Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soil Fleisch fressen uber dem Blut der Erschlagenen und uber dem Gefangnis und uber dem entbloftten Haupt des Feindes. Jauchzet alle die ihr sein Volk seid; denn er wird das Blut seiner Knechte rachen und wird sich an seinen Feinden rachen und gnadig sein dem Lande seines Volks. Und Mose kam und redete alle Worte dieses Liedes vor den Ohren des Volks, er und Josua, der Sohn Nuns. Da nun Mose solches alles ausgeredet hatte zum ganzen Israel, sprach er zu ihnen: Nehmet zu Herzen alle Worte, die ich euch heute bezeuge, daß ihr euren Kindern befehlet, daß sie halten und tun alle Worte dieses Gesetzes. Denn es ist nicht ein vergeblich Wort an euch, sondern es ist euer Leben; und solch Wort wird euer Leben verlangern auf dem Lande, da ihr hingehet über den Jordan, daß ihr's einnehmet. Und der HERR redete mit Mose desselben Tages und sprach: Gehe auf das Gebirge Abarim, auf den Berg Nebo, der da liegt im Moabiterlande gegen Jericho über, und besiehe das Land Kanaan, das ich den Kindern Israel zum Eigentum geben werde, und stirb auf dem Berge, wenn du hinaufkommen bist, und versammle dich zu deinem Volk, gleichwie dein Bruder Aaron starb auf dem Berge Hor und sich zu seinem Volk versammelte, darum daß ihr euch an mir versundiget habt unter den Kindern Israel bei dem Haderwasser zu Kades in der Wüste Zin, daß ihr mich, nicht, heiligtet unter den Kindern Israel; denn du sollst das Land gegen dir sehen, das ich den Kindern Israel gebe, aber du sollst nicht hineinkommen:
Epistle
2 Kings 5:1-15
Naeman, der Feldhauptmann des Konigs zu Syrien, war ein trefflicher Mann vor seinem Herrn und hoch gehalten; denn durch ihn gab der HERR Heil in Syrien. Und erwar ein gewaltiger Mann, und aussatzig. Die Kriegsleute aber in Syrien waren herausgefallen und hatten eine kleine Dime weggefuhret aus dem Lande Israel; die war am Dienst des Weibes Naemans. Die sprach zu ihrer Frau: Ach, daß mein Herr ware bei dem Propheten zu Samaria, der wurde ihn von seinem Aussatz losmachen. Da ging er hinein zu seinem Herrn und sagte es ihm und sprach: So und so hat die Dime aus dem Lande Israel geredet. Der Konig zu Syrien sprach: So zeuch hin, ich will dem Konig Israels einen Brief schreiben. Und erzog hin und nahm mit sich zehn Zentner Silbers und sechstausend Gulden und zehn Feierkleider. Und brachte den Brief dem Konige Israels, der lautete also: Wenn dieser Brief zu dir kommt, siehe, so wisse, ich habe meinen Knecht Naeman zu dir gesandt, daß du ihn von seinem Aussatz losmachest. Und da der Konig Israels den Brief las, zerrift er seine Kleider und sprach: Bin ich denn Gott, daß ich toten und lebendig machen konnte, daß erzu mir schicket, daß ich den Mann von seinem Aussatz losmache? Merket und sehet, wie suchet er Ursache zu mir! Da das Elisa, der Mann Gottes, horete, daß der Konig Israels seine Kleider zerrissen hatte, sandte er zu ihm und lied, ihm sagen: Warum hast du deine Kleider zerrissen? Lad ihn zu mir kommen, dad er inne werde, dad ein Prophet in Israel ist. Also kam Naeman mit Rossen und Wagen und hielt vor der Tur am Hause Elisas. Da sandte Elisa einen Boten zu ihm und lied ihm sagen: Gehe hin und wasche dich siebenmal im Jordan, so wird dir dein Fleisch wiedererstattet und rein werden. Da erzurnete Naeman und zog weg und sprach: Ich meinte, er sollte zu mir herauskommen und hertreten und den Namen des HERRN, seines Gottes, anrufen und mit seiner Hand uber die Statte fahren und den Aussatz also abtun. Sind nicht die Wasser Amanas und Pharphars zu Damaskus besser denn alle Wasser in Israel, dad ich mich drinnen wusche und rein würde? Und wandte sich und zog weg mit Zorn. Da machten sich seine Knechte zu ihm, redeten mit ihm und sprachen: Lieber Vater, wenn dich der Prophet etwas Groftes hatte geheiden, solltest du es nicht tun? Wie viel mehr, so er zu dir sagt: Wasche dich, so wirstdu rein. Da stieg er ab und taufte sich im Jordan siebenmal, wie der Mann Gottes geredet hatte; und sein Fleisch ward wiedererstattet, wie ein Fleisch eines jungen Knaben, und ward rein. Und er kehrete wieder zu dem Mann Gottes samt seinem ganzen Heer. Und da er hineinkam, trat er vor ihn und sprach: Siehe, ich weid, dad kein Gott ist in alien Landen ohne in Israel; so nimm nun den Segen von deinem Knechte.
First Reading
Isaiah 48
Horet das, ihr vom Hause Jakob, die ihr heiliet mit Namen Israel und aus dem Wasser Judas geflossen sind, die ihr schworet bei dem Namen des HERRN und gedenket des Gottes in Israel, aber nicht in der Wahrheit noch Gerechtigkeit. Denn sie nennen sich aus der heiligen Stadt und trotzen auf den Gott Israels, der da heifit der HERR Zebaoth: Ich hab's zuvor verkundiget dies Zukünftige; aus meinem Munde ist's kommen, und ich habe es lassen sagen; ich tue es auch plotzlich, daß es kommt. Denn ich weift, daß du hart bist; und dein Nacken ist eine eiserne Ader, und deine Stirn ist ehern. Ich habe dir's verkundiget zuvor und habe dir's lassen sagen, ehe denn es kommen ist, auf daß du nicht sagen mogest: Mein Gotze tut's, und mein Bild und Gotze hat's befohlen. Solches alles horest du und siehest es und hast's doch nicht verkundiget. Denn ich habe dir zuvor Neues sagen lassen und Verborgenes, das du nicht wufttest. Nun aber ist's geschaffen, und nicht dazumal, und hast nicht einen Tag zuvor davon gehoret, auf daß du nicht sagen mogest: Siehe, das wuftte ich wohl. Denn du horetest es nicht und wufttest es auch nicht, und dein Ohr war dazumal nicht geoffnet; ich aber wuftte wohl, daß du verachten wurdest und von Mutterleibe an ein Ubertreter genannt bist. Darum bin ich urn meines Namens willen geduldig und urn meines Ruhms willen will ich mich dir zugut enthalten, daß du nicht ausgerottet werdest. Siehe, ich will dich lautern, aber nicht wie Silber; sondern ich will dich auserwahlt machen im Ofen des Elendes. Urn meinetwillen, ja urn meinetwillen will ich's tun, daß ich nicht gelastert werde; denn ich will meine Ehre keinem andern lassen. Hore mirzu, Jakob, und du, Israel, mein Berufener: Ich bin's, ich bin der Erste, dazu auch der Letzte. Meine Hand hat den Erdboden gegrundet und meine rechte Hand hat den Himmel umspannet: was ich rufe, das stehet alles da. Sammelt euch alle und horet: Wer ist unter diesen, der solches verkundigen kann? Der HERR liebet ihn; darum wird erseinen Willen an Babel und seinen Arm an den Chaldaern beweisen. Ich, ja ich habe es gesagt, ich habe ihm gerufen; ich will ihn auch kommen lassen, und sein Weg soil ihm gelingen. Tretet her zu mir und horet dies; ich hab's nicht im Verborgenen zuvor geredet. Von der Zeit an, da es geredet wird, bin ich da; und nun sendet mich der Herr HERR und sein Geist. So spricht der HERR, dein Erloser, der Heilige in Israel: Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehret, was nutzlich ist, und leite dich auf dem Wege, den du gehest. 0 daß du auf meine Gebote merktest! So wurde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen, und dein Same wurde sein wie Sand und das Gewachs deines Leibes wie desselbigen Kies, des Name nicht wurde ausgerottet noch vertilget vor mir. Gehet aus von Babel, fliehet von den Chaldaern mit frohlichem Schall; verkündiget und lasset solches horen; bringet es aus bis an der Welt Ende! Sprechet: Der HERR hat seinen Knecht Jakob erloset. Sie hatten keinen Durst, da er sie leitete in der Wuste; er lieli ihnen Wasser aus Felsen flielien; er rili den Fels, daß Wasser herausrann. Aber die Gottlosen, spricht der HERR, haben keinen Frieden.
Morning Prayer — Second Lesson
Luke 20
Und es begab sich der Tage einen, da er das Volk lehrete im Tempel und predigte das Evangelium, da traten zu ihm die Hohenpriester und Schriftgelehrten mit den Altesten und sagten zu ihm und sprachen: Sage uns, aus was fur Macht tust du das? Oder wer hat dir die Macht gegeben? Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch ein Wort fragen, saget mir's: Die Taufe des Johannes, war sie vom Himmel Oder von Menschen? Sie aber gedachten bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, vom Himmel, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt? Sagen wir aber, von Menschen, so wird uns alles Volk steinigen, denn sie stehen darauf, daß Johannes ein Prophet sei. Und sie antworteten, sie wuftten's nicht, wo sie her ware. Und Jesus sprach zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was fur Macht ich das tue. Er fing aber an zu sagen dem Volk dieses Gleichnis: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und tat ihn den Weingartnern aus und zog uber Land eine gute Zeit. Und zu seiner Zeit sandte er einen Knecht zu den Weingartnern, daß sie ihm gaben von der Frucht des Weinberges. Aber die Weingartner staupten ihn und lieften ihn leer von sich. Und uber das sandte er noch einen andern Knecht; sie aber staupten denselbigen auch und hohneten ihn und lieften ihn leer von sich. Und uber das sandte erden dritten; sie aber verwundeten den auch und stieften ihn hinaus. Da sprach der Herr des Weinberges: Was soil ich tun? Ich will meinen lieben Sohn senden; vielleicht, wenn sie den sehen, werden sie sich scheuen. Da aber die Weingartner den Sohn sahen, dachten sie bei sich selbst und sprachen: Das ist der Erbe; kommt, lasset uns ihn toten, daß das Erbe unser sei! Und sie stieften ihn hinaus vor den Weinberg und toteten ihn. Was wird nun der Herr des Weinberges denselbigen tun? Erwird kommen und diese Weingartner umbringen und seinen Weinberg andern austun. Da sie das horeten, sprachen sie: Das sei feme! Er aber sah sie an und sprach: Was ist denn das, das geschrieben stehet: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein worden? Welcher auf diesen Stein fallt, der wird zerschellen; aufwelchen aber er fallt den wird er zermalmen. Und die Hohenpriester und Schriftgelehrten trachteten danach, wie sie die Hande an ihn legten zu derselbigen Stunde, und furchteten sich vor dem Volk; denn sie vernahmen, dafi er auf sie dieses Gleichnis gesagt hatte. Und sie hielten auf ihn und sandten Laurer aus, die sich stellen sollten, als waren sie fromm, auf daß sie ihn in der Rede fingen, damit sie ihn uberantworten konnten der Obrigkeit und Gewalt des Landpflegers. Und sie fragten ihn und sprachen: Meister, wir wissen, daß du aufrichtig redest und lehrest und achtest keines Menschen Ansehen, sondern du lehrest den Weg Gottes recht. Ist's recht, daß wir dem Kaiser den Scholi geben Oder nicht? Er aber merkte ihre List und sprach zu ihnen: Was versuchet ihr mich? Zeiget mir den Groschen; wes Bild und Uberschrift hat er? Sie antworteten und sprachen: Des Kaisers. Er aber sprach zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Und sie konnten sein Wort nicht tadeln vor dem Volk und verwunderten sich seiner Antwort und schwiegen stille. Da traten zu ihm etliche der Sadduzaer, welche da halten, es sei kein Auferstehen, und fragten ihn und sprachen: Meister, Mose hat uns geschrieben: So jemands Bruder stirbt, der ein Weib hat, und stirbt erblos, so soli sein Bruder das Weib nehmen und seinem Bruder einen Samen erwecken. Nun waren sieben Bruder. Der erste nahm ein Weib und starb erblos. Und der andere nahm das Weib und starb auch erblos. Und der dritte nahm sie. Desselbigengleichen alle sieben und lielien keine Kinder und starben. Zuletzt nach alien starb auch das Weib. Nun in der Auferstehung, wessen Weib wird sie sein unter denen? Denn alle sieben haben sie zum Weibe gehabt. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Kinder dieser Welt freien und lassen sich freien; welche aberwurdig sein werden, jene Welt zu erlangen und die Auferstehung von den Toten, die werden weder freien noch sich freien lassen. Denn sie konnen hinfort nicht sterben; denn sie sind den Engeln gleich und Gottes Kinder, dieweil sie Kinder sind der Auferstehung. Dali aber die Toten auferstehen, hat auch Mose gedeutet bei dem Busch, da er den Herrn heiliet Gott Abrahams und Gott Isaaks und Gott Jakobs. Gott aber ist nicht der Toten, sondern der Lebendigen Gott; denn sie leben ihm alle. Da antworteten etliche der Schriftgelehrten und sprachen: Meister, du hast recht gesagt. Und sie durften ihn fürder nichts mehr fragen. Er sprach aber zu ihnen: Wie sagen sie, Christus sei Davids Sohn? Und er selbst, David, spricht im Psalmbuch: Der Herr hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Fülie. David nennet ihn einen Herrn, wie ist er denn sein Sohn? Da aber alles Volk zuhorete, sprach er zu seinen Jungern: Hutet euch vor den Schriftgelehrten, die da wollen einhertreten in langen Kleidern und lassen sich gerne grufien auf dem Markte und sitzen gerne obenan in den Schulen und uber Tisch. Sie fressen der Witwen Hauser und wenden lange Gebete vor; die werden desto schwerere Verdammnis empfangen.
Responsorial Psalm
Psalm 116
Das ist mir lieb, daß der HERR meine Stimme und mein Flehen horet, daß er sein Ohr zu mir neiget; darum will ich mein Leben lang ihn anrufen. Stricke des Todes hatten mich umfangen, und Angst der Holle hatte mich getroffen; ich kam in Jammer und Not. Aber ich rief an den Namen des HERRN: 0 HERR, errette meine Seele! Der HERR ist gnadig und gerecht, und unser Gott ist barmherzig. Der HERR behutet die Einfaltigen. Wenn ich unterliege, so hilft er mir. Sei nun wiederzufrieden, meine Seele; denn der HERR tut dir Gutes. Denn du hast meine Seele aus dem Tode gerissen, mein Auge von den Tranen, meinen Fu(i vom Gleiten. Ich will wandeln vor dem HERRN im Lande der Lebendigen. Ich glaube, darum rede ich. Ich werde aber sehrgeplagt. Ich sprach in meinem Zagen: Alle Menschen sind Lügner. Wie soil ich dem HERRN vergelten alle seine Wohltat, die er an mir tut? Ich will den heilsamen Kelch nehmen und des HERRN Namen predigen. Ich will meine Gelubde dem HERRN bezahlen vor all seinem Volk. Der Tod seiner Heiligen ist wert gehalten vor dem HERRN. 0 HERR, ich bin dein Knecht; ich bin dein Knecht, deiner Magd Sohn. Du hast meine Bande zerrissen. Dir will ich Dankopfern und des HERRN Namen predigen. Ich will meine Gelubde dem HERRN bezahlen vor all seinem Volk, in den Hofen am Hause des HERRN, in dir, Jerusalem. Halleluja!
Gospel
Luke 4:23-30
Und ersprach zu ihnen: Ihrwerdetfreilichzumir sagen dies Sprichwort: Arzt, hilf dir selber! Denn wie groüe Dinge haben wir gehort zu Kapernaum geschehen? Tue auch also hier in deinem Vaterlande! Er aber sprach: Wahrlich, ich sage euch, kein Prophet ist angenehm in seinem Vaterlande. Aber in der Wahrheit sage ich euch: Es waren viel Witwen in Israel zu Elias Zeiten, da der Himmel verschlossen war drei Jahre und sechs Monden, da eine große Teurung war im ganzen Lande; und zu der keiner ward Elia gesandt denn allein gen Sarepta der Sidonier, zu einer Witwe. Und viel Aussatzige waren in Israel zu des Propheten Elisa Zeiten; und der keiner ward gereiniget denn allein Naeman aus Syrien. Und sie wurden voll Zorns alle, die in der Schule waren, da sie das horeten, und stunden auf und stießen ihn zur Stadt hinaus und fuhreten ihn auf einen Hugel des Berges, darauf ihre Stadt gebauet war, daß sie ihn hinabsturzeten. Aber er ging mitten durch sie hinweg.
Responsorial Psalm
Psalm 67
Ein Psalmlied, vorzusingen auf Saitenspielen. Gott sei uns gnadig und segne uns; er lasse uns sein Antlitz leuchten, Sela, daß wir auf Erden erkennen seinen Weg, unter alien Heiden sein Heil. Es danken dir; Gott, die Volker; es danken dir alle Volker. Die Volker freuen sich und jauchzen, daß du die Leute recht richtest und regierest die Leute auf Erden. Sela. Es danken dir, Gott, die Volker; es danken dir alle Volker. Das Land gibt sein Gewachs. Es segne uns Gott, unser Gott! Es segne uns Gott, und alle Welt furchte ihn!
Responsorial Psalm
Psalm 68
Ein Psalmlied Davids, vorzusingen. Es stehe Gott auf, daü seine Feinde zerstreuet werden, und die ihn hassen, vor ihm fliehen. Vertreibe sie, wie der Rauch vertrieben wird; wie das Wachs zerschmilzt vom Feuer, so müssen umkommen die Gottlosen vor Gott. Die Gerechten aber müssen sich freuen und frohlich sein vor Gott und von Herzen sich freuen. Singet Gott, lobsinget seinem Namen! Machet Bahn dem, der da sanft herfahrt! Er heifit HERR; und freuet euch vor ihm, der ein Vater ist der Waisen und ein Richter der Witwen. Er ist Gott in seiner heiligen Wohnung, ein Gott, der den Einsamen das Haus voll Kinder gibt, der die Gefangenen ausfuhret zu rechter Zeit und lalit die Abtrunnigen bleiben in der Durre. Gott, da du vor deinem Volk herzogest, da du einhergingest in der Wuste, Sela, da bebete die Erde, und die Himmel troffen vor diesem Gott in Sinai, vor dem Gott, der Israels Gott ist. Nun aber gibst du, Gott, einen gnadigen Regen, und dein Erbe, das durre ist, erquickestdu, daß deine Tiere drinnen wohnen konnen. Gott, du labest die Elenden mit deinen Gutern. Der HERR gibt das Wort mit grolien Scharen Evangelisten. Die Konige der Heerscharen sind untereinander Freunde, und die Hausehre teilet den Raub aus. Wenn ihr zu Felde lieget, so glanzet es als der Tauben Flügel, die wie Silber und Gold schimmern. Wenn der Allmachtige hin und wieder unter ihnen Konige setzet, so wird es helle, wo es dunkel ist. Der Berg Gottes ist ein fruchtbarer Berg, ein groß und fruchtbar Gebirge. Was hüpfet ihr grotien Gebirge? Gott hat Lust, auf diesem Berge zu wohnen, und der HERR bleibt auch immer daselbst. Der Wagen Gottes ist viel tausendmal tausend; der HERR ist unter ihnen im heiligen Sinai. Du bist in die Hohe gefahren und hast das Gefangnis gefangen; du hast Gaben empfangen fur die Menschen, auch die Abtrunnigen, daß Gott der HERR dennoch daselbst bleiben wird. Gelobet sei der HERR taglich! Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch. Sela. Wir haben einen Gott, der da hilft, und den HERRN Herrn, dervom Tode errettet. Aber Gott wird den Kopf seiner Feinde zerschmeiften samt ihrem Haarschadel, die da fortfahren in ihrer Sünde. Doch spricht der HERR: Ich will unter den Fetten etliche holen; aus der Tiefe des Meers will ich etliche holen. Darum wird dein Fuft in der Feinde Blut gefarbet werden, und deine Hunde werden es lecken. Man siehet, Gott, wie du einherzeuchst, wie du, mein Gott und Konig, einherzeuchst im Heiligtum. Die Sanger gehen vorher, danach die Spielleute unter den Magden, die da pauken. Lobet Gott den HERRN in den Versammlungen fur den Brunn Israels. Da herrschet unter ihnen der kleine Benjamin, die Fursten Judas mit ihren Haufen, die Fursten Sebulons, die Fursten Naphthalis. Dein Gott hat dein Reich aufgerichtet. Dasselbe wollest du, Gott, uns starken; denn es ist dein Werk. Um deines Tempels willen zu Jerusalem werden dir die Konige Geschenke zuführen. Schilt das Tier im Rohr, die Rotte der Ochsen unter ihren Kalbern, die da zertreten um Geldes willen. Er zerstreuet die Volker, die da gerne kriegen. Die Fursten aus Agypten werden kommen, Mohrenland wird seine Hande ausstrecken zu Gott. Ihr Konigreiche auf Erden, singet Gott, lobsinget dem HERRN, Sela, dem, der da fahrt im Himmel allenthalben von Anbeginn. Siehe, erwird seinem Donner Kraft geben. Gebt Gott die Macht! Seine Herrlichkeit ist in Israel und seine Macht in den Wolken. Gott istwundersam in seinem Heiligtum. Er ist Gott Israels; er wird dem Volk Macht und Kraft geben. Gelobt sei Gott!
Responsorial Psalm
Psalm 65
Ein Psalm Davids, zum Lied vorzusingen. Gott, man lobet dich in der Stille zu Zion und dir bezahlt man Gelubde. Du erhorest Gebet, darum kommt alles Fleisch zu dir. Unsere Missetat drucket uns hart; du wollest unsere Sunde vergeben. Wohl dem, den du erwahlest und zu dir lassest, daß er wohne in deinen Hofen! Der hat reichen Trost von deinem Hause, deinem heiligen Tempel. Erhore uns nach derwunderlichen Gerechtigkeit, Gott, unser Heil, der du bist Zuversicht aller auf Erden und feme am Meer; der die Berge fest setzt in seiner Kraft und gerustet ist mit Macht; der du stillest das Brausen des Meers, das Brausen seiner Wellen, und das Toben der Volker, daß sich entsetzen, die an denselben Enden wohnen, vor deinen Zeichen. Du machst frohlich, was da webet, beide des Morgens und Abends. Du suchest das Land heim und wasserst es und machest es sehr reich. Gottes Brunnlein hat Wassers die Fulle. Du lassest ihr Getreide wohlgeraten, denn also bauest du das Land. Du trankest seine Furchen und feuchtest sein Gepflugtes; mit Regen machst du es weich und segnest sein Gewachs. Du kronest das Jahr mit deinem Gut und deine Fulitapfen triefen von Fett. Die Wohnungen in der Wuste sind auch fett, daß sie triefen, und die Füigel sind umher lustig. Die Anger sind voll Schafe, und die Auen stehen dick mit Korn, daß man jauchzet und singet.
Evening Prayer — First Lesson
Deuteronomy 33
Dies ist der Segen, damit Mose, der Mann Gottes, die Kinder Israel vorseinem Tode segnete, und sprach: Der HERR ist von Sinai kommen und ist ihnen aufgegangen von Seir; er ist hervorgebrochen von dem Berge Paran und ist kommen mitviel tausend Heiligen; zu seiner rechten Hand ist ein feuriges Gesetz an sie. Wie hat er die Leute so lieb! Alle seine Heiligen sind in deiner Hand; sie werden sich setzen zu deinen Fußen und werden lernen von deinen Worten. Mose hat uns das Gesetz geboten, dem Erbe der Gemeine Jakobs. Und er verwaltete das Amt eines Konigs und hielt zusammen die Haupter des Volks samt den Stammen Israels. Ruben lebe und sterbe nicht, und sein Pobel sei gering! Dies ist der Segen Judas. Und er sprach: HERR, erhore die Stimme Judas, mache ihn zum Regenten in seinem Volk und laß seine Macht groß werden, und ihm müsse wider seine Feinde geholfen werden! Und zu Levi sprach er: Dein Recht und dein Licht bleibe bei deinem heiligen Mann, den du versuchet hast zu Massa, da ihr hadertet am Haderwasser. Wer zu seinem Vater und zu seiner Mutter spricht: Ich sehe ihn nicht, und zu seinem Bruder: Ich kenne ihn nicht, und zu seinem Sohn: Ich weiß nicht: die halten deine Rede und bewahren deinen Bund; die werden Jakob deine Rechte lehren und den Israel dein Gesetz; die werden Rauchwerk vor deine Nase legen und ganze Opfer auf deinen Altar. HERR, segne sein Vermogen und laß dir gefallen die Werke seiner Hande; zerschlage den Rücken derer, die sich wider ihn auflehnen, und derer, die ihn hassen, daß sie nicht aufkommen. Und zu Benjamin sprach er: Das Liebliche des HERRN wird sicher wohnen; allezeit wird er uber ihm halten und wird zwischen seinen Schultern wohnen. Und zu Joseph sprach er: Sein Land liegt im Segen des HERRN. Da sind edle Fruchte vom Himmel, vom Tau und von der Tiefe, die unten liegt. Da sind edle Fruchte von der Sonne und edle reife Fruchte der Monden und von den hohen Bergen gegen Morgen und von den Hügeln fur und fur und edle Fruchte von der Erde, und was drinnen ist. Die Gnade des, der in dem Busch wohnete, komme auf das Haupt Josephs und auf den Scheitel des Nasir unter seinen Brudern. Seine Herrlichkeit ist wie ein erstgeborner Ochse, und seine Horner sind wie Einhorners Horner; mit denselben wird er die Volker stoßen zuhauf bis an des Landes Ende. Das sind die Tausende Ephraims und die Tausende Manasses. Und zu Sebulon sprach er: Sebulon, freue dich deines Auszugs! Aber, Isaschar, freue dich deiner Hutten! Sie werden die Volker auf den Berg rufen und daselbst opfern Opfer der Gerechtigkeit. Denn sie werden die Menge des Meers saugen und die versenkten Schatze im Sande. Und zu Gad sprach er: Gad sei gesegnet, der Raummacher; er liegt wie ein Lowe und raubet den Arm und die Scheitel. Und er sah, daß ihm ein Haupt gegeben war, ein Lehrer, der verborgen ist, welcher kam mit den Obersten des Volks und verschaffte die Gerechtigkeit des HERRN und seine Rechte an Israel. Und zu Dan sprach er: Dan ein junger Lowe; er wird fließen von Basan. Und zu Naphthali sprach er: Naphthali wird genug haben, was er begehret, und wird voll Segens des HERRN sein; gegen Abend und Mittag wird sein Besitz sein. Und zu Asser sprach er: Asser sei gesegnet mit Sohnen; ersei angenehm seinen Brudern und tunke seinen Fuß in 01! Eisen und Erz sei an seinen Schuhen; dein Alter sei wie deine Jugend. Es ist kein Gott als der Gott des Gerechten. Der im Himmel sitzt, der sei deine Hilfe, und des Herrlichkeit in Wolken ist. Das ist die Wohnung Gottes von Anfang und unter den Armen ewiglich. Und er wird vor dir her deinen Feind austreiben und sagen: Sei vertilget! Israel wird sicher alleine wohnen; der Brunn Jakobs wird sein auf dem Lande, da Korn und Most ist; dazu sein Himmel wird mit Tau triefen. Wohl dir, Israel, wer ist dir gleich? 0 Volk, das du durch den HERRN selig wirst, der deiner Hilfe Schild und das Schwert deines Sieges ist! Deinen Feinden wird's fehlen; aber du wirst auf ihrer Hohe einhertreten.
Second Reading
Hebrews 9
Es hatte zwar auch das erste seine Rechte des Gottesdienstes und aul Jerliche Heiligkeit. Denn es war da aufgerichtet das Vorderteil der Hutte, darinnen war der Leuchter und der Tisch und die Schaubrote; und diese heißt das Heilige. Hinter dem andern Vorhang aber war die Hutte, die da heilit das Allerheiligste. Die hatte das guldene Rauchfal J und die Lade des Testaments, allenthalben mit Gold überzogen, in welcher war die guldene Gelte, die das Himmelbrot hatte, und die Rute Aarons, die gegrunet hatte, und die Tafeln des Testaments. Oben drüber aber waren die Cherubim der Herrlichkeit, die uberschatteten den Gnadenstuhl; von welchem jetzt nicht zu sagen ist insonderheit. Da nun soiches also zugerichtet war gingen die Priester allezeit in die vorderste Hutte und richteten aus den Gottesdienst. In die andere aber ging nur einmal im Jahr allein der Hohepriester, nicht ohne Blut, dafi er opferte fur sein selbst und des Volks Unwissenheit. Damit der Heilige Geist deutete, daß noch nicht offenbart ware der Weg zur Heiligkeit, solange die erste Hutte stunde, welche mußte zu derselbigen Zeit ein Vorbild sein, in welcher Gaben und Opfer geopfert wurden, und konnten nicht vollkommen machen nach dem Gewissen den, der da Gottesdienst tut allein mit Speise und Trank und mancherlei Taufen und außerlicher Heiligkeit, die bis auf die Zeit der Besserung sind aufgelegt. Christus aber ist kommen, daß er sei ein Hoherpriester der zukunftigen Guter, durch eine groi Jere und vollkommenere Hutte, die nicht mit der Hand gemacht ist, das ist, die nicht also gebauet ist; Auch nicht durch der Bocke Oder Kalber Blut, sondern er ist durch sein eigen Blut einmal in das Heilige eingegangen und hat eine ewige Erlosung erfunden. Denn so der Ochsen und der Bocke Blut und die Asche, von der Kuh gesprenget, heiliget die Unreinen zu der leiblichen Reinigkeit, wieviel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne alien Wandel durch den Heiligen Geist Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott! Und darum ist er auch ein Mittler des Neuen Testaments, auf dafi durch den Tod, so geschehen ist zur Erlosung von den Ubertretungen, die unter dem ersten Testament waren, die, so berufen sind, das verheifiene ewige Erbe empfangen. Denn wo ein Testament ist, da mult, der Tod geschehen des, der das Testament machte. Denn ein Testament wird test durch den Tod, anders hat es noch nicht Macht, wenn der noch lebet, der es gemacht hat. Daher auch das erste nicht ohne Blut gestiftet ward. Denn als Mose ausgeredet hatte von alien Geboten nach dem Gesetz zu allem Volk, nahm er Kalber - und Bocksblut mit Wasser und Purpurwolle und Ysop und besprengete das Buch und alles Volk. Und sprach: Das ist das Blut des Testaments, das Gott euch geboten hat. Und die Hutte und alles Gerate des Gottesdienstes besprengete er desselbigengleichen mit Blut. Und wird fast alles mit Blut gereiniget nach dem Gesetz. Und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung. So mußten nun der himmlischen Dinge Vorbilder mit solchem gereiniget werden; aber sie selbst, die himmlischen, mussen bessere Opfer haben, denn jene waren. Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heilige, so mit Handen gemacht ist (welches ist ein Gegenbild des rechtschaffenen), sondern in den Himmel selbst, nun zu erscheinen vor dem Angesichte Gottes fur uns. Auch nicht, daß er sich oftmals opfere, gleichwie der Hohepriester gehet alle Jahr in das Heilige mit fremdem Blut. Sonst hatte er oft mussen leiden von Anfang der Welt her. Nun aber am Ende der Welt ist er einmal erschienen, durch sein eigen Opfer die Sünde aufzuheben. Und wie den Menschen ist gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, also ist Christus einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden. Zum andernmal aber wird er ohne Sünde erscheinen denen, die auf ihn warten, zur Seligkeit.
Second Reading
I Thessalonians 3
Darum haben wir's nicht weiter wollen vertragen und haben uns lassen wohlgefallen , daß wir zu Athen allein gelassen wurden, und haben Timotheus gesandt, unsern Bruder und Diener Gottes und unsern Gehilfen am Evangelium Christi, euch zu starken und zu ermahnen in eurem Glauben, daß nicht jemand weich würde in diesen Trubsalen; denn ihrwisset, daß wirdazu gesetztsind. Und da wir bei euch waren, sagten wir's euch zuvor, wir wurden Trubsal haben müssen; wie denn auch geschehen ist, und ihrwisset. Darum ich's auch nicht langer vertragen, hab' ich ausgesandt, daß ich erführe euren Glauben, auf daß nicht euch vielleicht versucht hatte der Versucher, und unsere Arbeit vergeblich würde. Nun aber, so Timotheus zu uns von euch kommen ist und uns verkundiget hat euren Glauben und Liebe, und daß ihr unser gedenket allezeit zum besten und verlanget nach uns zu sehen, wie denn auch uns nach euch, da sind wir, liebe Bruder, getrostet worden an euch in aller unserer Trubsal und Not durch euren Glauben. Denn nun sind wir lebendig, dieweil ihr stehet in dem Herrn. Denn was fur einen Dank konnen wir Gott vergelten urn euch fur alle diese Freude, die wir haben von euch vor unserm Gott? Wir bitten Tag und Nacht fast sehr, daß wir sehen mogen euer Angesicht und erstatten, so etwas mangelt an eurem Glauben. Er aber, Gott, unser Vater, und unser Herr Jesus Christus schicke unsern Weg zu euch. Euch aber vermehre der Herr und lasse die Liebe vollig werden untereinander und gegen jedermann (wie denn auch wirsind gegen euch), daß eure Herzen, gestarket, unstraflich seien in der Heiligkeit vor Gott und unserm Vater auf die Zukunft unsers Herrn Jesu Christi samt alien seinen Heiligen.
Second Reading
Galatians 3:1-14
O ihr unverstandigen Galater, wer hat euch bezaubert, daß ihr der Wahrheit nicht gehorchet? welchen Christus Jesus vor die Augen gemalet war, und jetzt unter euch gekreuziget ist! Das will ich allein von euch lernen: Habt ihr den Geist empfangen durch des Gesetzes Werke Oder durch die Predigt vom Glauben? Seid ihr so unverstandig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr's denn nun im Fleisch vollenden? Habt ihr denn so viel umsonst erlitten? Ist's anders umsonst. Der euch nun den Geist reichet und tut solche Taten unter euch, tut er's durch des Gesetzes Werke Oder durch die Predigt vom Glauben? Gleichwie Abraham hat Gott geglaubet, und ist ihm gerechnet zur Gerechtigkeit. So erkennet ihr ja nun, daß, die des Glaubens sind, das sind Abrahams Kinder. Die Schrift aber hat es zuvor ersehen, daß Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht. Darum verkundigte sie dem Abraham: In dir sollen alle Heiden gesegnet werden. Also werden nun, die des Glaubens sind, gesegnet mit dem glaubigen Abraham. Denn die mit des Gesetzes Werken umgehen, die sind unter dem Fluch; denn es stehet geschrieben: Verflucht sei jedermann, der nicht bleibet in alledem, das geschrieben stehet in dem Buch des Gesetzes, daß er's tue! Daft aber durchs Gesetz niemand gerecht wird vor Gott, ist offenbar; denn der Gerechte wird seines Glaubens leben. Das Gesetz aber ist nicht des Glaubens, sondern der Mensch, der es tut, wird dadurch leben. Christus aber hat uns erloset von dem Fluch des Gesetzes, da erward ein Fluch fur uns (denn es stehet geschrieben: Verflucht sei jedermann, der am Holz hangeti), auf daß der Segen Abrahams unter die Heiden kame in Christo Jesu, und wir also den verheiftenen Geist empfingen durch den Glauben.
Second Reading
Zechariah 8:7-17
So spricht der HERR Zebaoth: Siehe, ich will mein Volk erlosen vom Lande gegen Aufgang und vom Lande gegen Niedergang der Sonne und will sie herzubringen, daß sie zu Jerusalem wohnen; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein in Wahrheit und Gerechtigkeit. So spricht der HERR Zebaoth: Starket eure Hande die ihr horet diese Worte zu dieser Zeit durch der Propheten Mund, des Tages, da der Grund gelegt ist an des HERRN Zebaoth Hause, dafi der Tempel gebauet wurde. Denn vor diesen Tagen war der Menschen Arbeit vergebens, und der Tiere Arbeit war nichts, und war kein Friede vor Trubsal denen, die aus- und einzogen, sondern ich lieli alle Menschen gehen, einen jeglichen wider seinen Nachsten. Aber nun will ich nicht, wie in den vorigen Tagen, mit den ubrigen dieses Volks fahren, spricht der HERR Zebaoth, sondern sie sollen Samen des Friedens sein. Der Weinstock soil seine Frucht geben und das Land sein Gewachs geben, und der Himmel soil seinen Tau geben; und ich will die ubrigen dieses Volks solches alles besitzen lassen. Und soli geschehen, wie ihr vom Hause Juda und vom Hause Israel seid ein Fluch gewesen unter den Heiden, so will ich euch erlosen, daß ihr sollt ein Segen sein. Furchtet euch nur nicht und starket eure Handel So spricht der HERR Zebaoth: Gleichwie ich gedachte euch zu plagen, da mich eure Vater erzürneten, spricht der HERR Zebaoth, und reuete mich nicht, also gedenke ich nun wiederum in diesen Tagen wohlzutun Jerusalem und dem Hause Juda. Furchtet euch nur nichts! Das ist's aber, das ihr tun sollt: Rede einer mit dem andern Wahrheit und richtet recht und schaffet Frieden in euren Toren; und denke keiner kein Arges in seinem Herzen wider seinen Nachsten und liebet nicht falsche Eide; denn solches alles hasse ich, spricht der HERR.
Gospel
Luke 3
In dem fünfzehnten Jahr des Kaisertums Kaisers Tiberius, da Pontius Pilatus Landpfleger in Judaa war und Herodes ein Vierfurst in Galilaa und sein Bruder Philippus ein Vierfurst in Ituraa und in der Gegend Trachonitis. und Lysanias ein Vierfurst in Abilene, da Hannas und Kaiphas Hohepriester waren: da geschah der Befehl Gottes zu Johannes, des Zacharias Sohn, in der Wuste. Und er kam in alle Gegend urn den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. wie geschrieben stehet in dem Buch der Reden Jesaja's, des Propheten, der da sagt: Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wuste: Bereitet den Weg des Herrn und machet seine Steige richtig! Alle Taler sollen voll werden, und alle Berge und Hugel sollen erniedriget werden; und was krumm ist, soil richtig werden und was uneben ist, soil schlechter Weg werden. Und alles Fleisch wird den Heiland Gottes sehen. Da sprach er zu dem Volk, das hinausging, daß es sich von ihm taufen ließe: Ihr Otterngezuchte, wer hat denn euch geweiset, daß ihr dem zukunftigen Zorn entrinnen werdet? Sehet zu, tut rechtschaffene Fruchte der Buße und nehmet euch nicht vorzu sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann dem Abraham aus diesen Steinen Kinder erwecken. Es ist schon die Axt den Baumen an die Wurzel gelegt; welcher Baum nicht gute Fruchte bringet, wird abgehauen und in das Feuer geworfen. Und das Volk fragete ihn und sprach: Was sollen wir denn tun? Er antwortete und sprach zu ihnen: Wer zwei Rocke hat, der gebe dem, der keinen hat; und wer Speise hat, tue auch also. Es kamen auch die Zollner, daß sie sich taufen ließen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, denn gesetzt ist. Da fragten ihn auch die, Kriegsleute und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemand Gewalt noch Unrecht und lasset euch begnugen an eurem Solde. Als aber das Volk im Wahn war und dachten aile in ihren Herzen von Johannes, ob er vielleicht Christus ware antwortete Johannes und sprach zu alien: Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein Starkerer nach mir, dem ich nicht genugsam bin, daß ich die Riemen seiner Schuhe auflose; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. In desselbigen Hand ist die Worfschaufel; und er wird seine Tenne fegen und wird den Weizen in seine Scheuer sammeln und die Spreu wird er mit ewigem Feuer verbrennen. Und viel, anderes mehr vermahnete und verkundigte er dem Volk. Herodes aber der Vierfurst, da er von ihm gestraft ward um der Herodias willen, seines Bruders Weib, und um alles Ubels willen, das Herodes tat - uber das alles legte er Johannes gefangen. Und es begab sich, da sich alles Volk tauten liefi, und Jesus auch getaufet war und betete, dal J sich der Himmel auftat. Und der Heilige Geist fuhr hernieder in leiblicher Gestalt auf ihn wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel, die sprach: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Und Jesus ging in das dreifügste Jahr und ward gehalten fur einen Sohn Josephs, welcher war ein Sohn Elis, der war ein Sohn Matthats, der war ein Sohn Levis, der war ein Sohn Melchis, der war ein Sohn Jannas, der war ein Sohn Josephs, der war ein Sohn des Mattathias, der war ein Sohn des Amos, der war ein Sohn Nahums, der war ein Sohn Eslis, der war ein Sohn Nanges, der war ein Sohn Maaths, der war ein Sohn des Mattathias, der war ein Sohn Semeis, der war ein Sohn Josephs, der war ein Sohn Judas, der war ein Sohn Johannas, der war ein Sohn Resias, der war ein Sohn Zorobabels, der war ein Sohn Salathiels, der war ein Sohn Neris, der war ein Sohn Melchis, der war ein Sohn Addis, der war ein Sohn Kosams, der war ein Sohn Elmodams, der war ein Sohn Hers, der war ein Sohn Joses, der war ein Sohn Eliezers, der war ein Sohn Jorems, der war ein Sohn Matthas, der war ein Sohn Levis, der war ein Sohn Simeons, der war ein Sohn Judas, der war ein Sohn Josephs, der war ein Sohn Jonams, der war ein Sohn Eliakims, der war ein Sohn Meleas, der war ein Sohn Menams der war ein Sohn Mattathans, der war ein Sohn Nathans, der war ein Sohn Davids, der war ein Sohn Jesses der war ein Sohn Obeds, der war ein Sohn des Boas, der war ein Sohn Salmons, der war ein Sohn Nahassons, der war ein Sohn Amminadabs, der war ein Sohn Arams, der war ein Sohn Esroms, der war ein Sohn des Phares, der war ein Sohn Judas, der war ein Sohn Jakobs, der war ein Sohn Isaaks, der war ein. Sohn Abrahams, der war ein Sohn Tharas, der war ein Sohn Nahors, der war ein Sohn Saruchs, der war ein Sohn Ragahus, der war ein Sohn Phalegs, der war ein Sohn Ebers, der war ein Sohn Salas, der war ein Sohn Kainans, der war ein Sohn Arphachsads, der war ein Sohn Sems, der war ein Sohn Noahs, der war ein Sohn Lamechs, der war ein Sohn Mathusalahs, der war ein Sohn Enochs, der war ein Sohn Jareds, der war ein Sohn Maleleels, der war ein Sohn Kainans, der war ein Sohn des Enos, der ein Sohn Seths, der war ein Sohn Adams, der war Gottes.
Evening Prayer — Second Lesson
Colossians 4
Ihr Herren, was recht und gleich ist, das beweiset den Knechten und wisset, daß ihr auch einen Herm im Himmel habt. Haltet an am Gebet und wachet in demselbigen mit Danksagung! Und betet zugleich auch fur uns, auf daß Gott uns die Tür des Worts auftue, zu reden das Geheimnis Christi, darum ich auch gebunden bin, auf daß ich dasselbige offenbare, wie ich soil reden. Wandelt weislich gegen die, die drauften sind, und schicket euch in die Zeit! Eure Rede sei allezeit lieblich und mit Salz gewürzet, daß ihr wisset, wie ihr einem jeglichen antworten sollt. Wie es urn mich stehet, wird euch alles kundtun Tychikus, der liebe Bruder und getreue Diener und Mitknecht in dem Herm, welchen ich habe darum zu euch gesandt, daß er erfahre, wie es sich mit euch verhalt, und daß er eure Herzen ermahne, samt Onesimus, dem getreuen und lieben Bruder, welcher von den Euren ist. Alles, wie es hier zustehet, werden sie euch kundtun. Es grüftet euch Aristarchus, mein Mitgefangener, und Markus, der Neffe Barnabas, von welchem ihr etliche Befehle empfangen habt (so er zu euch kommt, nehmet ihn auf); Und Jesus, der da heiftt Just, die aus der Beschneidung sind. Diese sind allein meine Gehilfen am Reich Gottes, die mir ein Trost worden sind. Es grüftet euch Epaphras, der von den Euren ist, ein Knecht Christi, und allezeit ringet fur euch mit Gebeten, auf daß ihr bestehet vollkommen und erfullet mit allem Willen Gottes. Ich gebe ihm Zeugnis, daß ergroften Fleift hat urn euch und urn die zu Laodicea und zu Hierapolis. Es grüftet euch Lukas, der Arzt, der Geliebte, und Demas. Grüftet die Bruder zu Laodicea und den, Nymphas und die Gemeinde in seinem Hause. Und wenn der Brief bei euch gelesen ist, so schaffet, daß er auch in der Gemeinde zu Laodicea gelesen werde, und daß ihr den von Laodicea leset. Und saget dem Archippus: Siehe auf das Amt, das du empfangen hast in dem Herrn, daß du dasselbige ausrichtest! Mein Gruft mit meiner, des Paulus, Hand. Gedenket meiner Bande! Die Gnade sei mit euch! Amen. Der erste Brief des Paulus an die Thessalonicher
Gospel
Mark 4:1-20
Und er fing abermal an zu lehren am Meer. Und es versammelte sich viel Volks zu ihm, also daß er mulite in ein Schiff treten und auf dem Wasser sitzen. Und alles Volk stund auf dem Lande am Meer. Und erpredigte ihnen lange durch Gleichnisse. Und in seiner Predigt sprach er zu ihnen: Horet zu! Siehe, es ging ein Samann aus, zu saen. Und es begab sich, indem er sate, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vogel unter dem Himmel und fralien's auf. Etliches fiel in das Steinige, da es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, darum daß es nicht tiefe Erde hatte. Da nun die Sonne aufging, verwelkte es, und dieweil es nicht Wurzel hatte, verdorrete es. Und etliches fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen empor und erstickten's, und es brachte keine Frucht: Und etliches fiel auf ein gut Land und brachte Frucht, die da zunahm und wuchs; und etliches trug dreilügfaltig und etliches sechzigfaltig und etliches hundertfaltig. Und er sprach zu ihnen: Wer Ohren hat zu horen, der hore! Und da er allein war, fragten ihn urn dieses Gleichnis, die urn ihn waren, samt den Zwolfen. Und er sprach zu ihnen: Euch ist's gegeben, das Geheimnis des Reichs Gottes zu wissen; denen aber draulien widerfahret es alles durch Gleichnisse, auf daß siees mitsehenden Augen sehen und doch nicht erkennen und mit horenden Ohren horen und doch nicht verstehen, auf daß sie sich nicht dermal einst bekehren, und ihre Sünden ihnen vergeben werden. Und er sprach zu ihnen: Verstehet ihr dieses Gleichnis nicht, wie wollet ihr denn die andern alle verstehen? Der Samann saet das Wort. Diese sind's aber, die an dem Wege sind, wo das Wort gesaet wird, und sie es gehoret haben; so kommt alsbald der Satan und nimmt weg das Wort, das in ihr Herz gesaet war. Also auch die sind's, die aufs Steinige gesaet sind; wenn sie das Wort gehoret haben, nehmen sie es bald mit Freuden auf und haben keine Wurzel in ihnen, sondern sind wetterwendisch; wenn sich Trubsal Oder Verfolgung urn des Worts willen erhebt, so argern sie sich alsbald. Und diese sind's, die unter die Dornen gesaet sind, die das Wort horen, und die Sorge dieser Welt und der betrugliche Reichtum und viel andere Lüste gehen hinein und ersticken das Wort, und bleibet ohne Frucht. Und diese sind's, die auf ein gut Land gesaet sind, die das Wort horen und nehmen's an und bringen Frucht, etlicher dreilügfaltig und etlicher sechzigfaltig und etlicher hundertfaltig.
Gospel
Mark 3:13-21
Und erging auf einen Berg und rief zu sich, welche erwollte, und die gingen hin zu ihm. Und erordnete die Zwolfe, daß sie bei ihm sein sollten, und daß er sie aussendete zu predigen, und daß sie Macht hatten, die Seuchen zu heilen und die Teufel auszutreiben, und gab Simon den Namen Petrus; und Jakobus, den Sohn des Zebedaus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Bnehargem, das istgesagt, Donnerskinder; und Andreas und Philippus und Bartholomaus und Matthaus und Thomas und Jakobus, des Alphaus Sohn, und Thaddaus und Simon von Kana und Judas Ischariot, der ihn verriet. Und sie kamen nach Hause; und da kam abermal das Volk zusammen, also daü sie nicht Raum hatten zu essen. Und da es horeten, die urn ihn waren, gingen sie hinaus und wollten ihn halten; denn sie sprachen: Er wird von Sinnen kommen.
Gospel
Mark 11
Und da sie nahe zu Jerusalem kamen, gen Bethphage und Bethanien an den Olberg, sandte er seiner Jünger zwei und sprach zu ihnen: Gehet hin in den Flecken, der vor euch liegt, und alsbald; wenn ihr hineinkommt, werdet ihr finden ein Füllen angebunden, auf welchem nie kein Mensch gesessen ist. Loset es ab und führet es her! Und so jemand zu euch sagen wird: Warum tut ihr das? so sprechet: Der Herr bedarf sein; so wird er's bald hersenden. Und gingen hin und fanden das Füllen gebunden an der Tür, draulien auf dem Wegscheid, und loseten es ab. Und etliche, die da stunden, sprachen zu ihnen: Was machet ihr, daß ihr das Füllen abloset? Sie sagten aber zu ihnen, wie ihnen Jesus geboten hatte; und die lielien's zu. Und sie führeten das Füllen zu Jesu und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf. Viele aber breiteten ihre Kleider auf den Weg. Etliche hieben Maien von den Baumen und streueten sie auf den Weg. Und die vorne vorgingen, und die hernach folgeten, schrieen und sprachen: Hosianna! Gelobet sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Gelobet sei das Reich unsers Vaters David, das da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Hohe! Und der Herr ging ein zu Jerusalem und in den Tempel. Und er besah alles; und am Abend ging er hinaus gen Bethanien mit den Zwolfen. Und des andern Tages, da sie von Bethanien gingen, hungerte ihn. Und sah einen Feigenbaum von feme, der Blatter hatte. Da trat er hinzu, ob er etwas darauf fande. Und da er hinzukam, fand er nichts denn nur Blatter; denn es war noch nicht Zeit, daß Feigen sein sollten. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Nun esse von dir niemand keine Frucht ewiglich! Und seine Jünger horeten das. Und sie kamen gen Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel, fing an und trieb aus die Verkaufer und Kaufer in dem Tempel; und die Tische der Wechsler und die Stühle der T aubenkramer stieft, er urn und lieft nicht zu, daß jemand etwas durch den Tempel truge. Und erlehrete und sprach zu ihnen: Stehet nicht geschrieben: Mein Haus soil heiften ein Bethaus alien Vblkern? Ihr aber habt eine Mordergrube daraus gemacht. Und es kam vordie Schriftgelehrten und Hohenpriester; und sie trachteten, wie sie ihn umbrachten. Sie furchteten sich aber vor ihm; denn alles Volk verwunderte sich seiner Lehre. Und des Abends ging er hinaus vor die Stadt. Und am Morgen gingen sie voruber und sahen den Feigenbaum, daß er verdorret war bis auf die Wurzel. Und Petrus gedachte daran und sprach zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorret. Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gotti Wahrlich, ich sage euch, werzu diesem Berge sprache: Heb' dich und wirfdich ins Meer! und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, daß es geschehen würde, was er sagt, so wird's ihm geschehen, was er sagt. Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubet nur, daß ihr's empfangen werdet, so wird's euch werden. Und wenn ihr stehet und betet, so vergebet, wo ihr etwas wider jemand habt, auf daß auch euer Vater im Himmel euch vergebe eure Fehle. Wenn ihr aber nicht vergeben werdet, so wird auch euer Vater, der im Himmel ist, eure Fehle nicht vergeben. Und sie kamen abermal gen Jerusalem. Und da er in den Tempel ging, kamen zu ihm die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Altesten und sprachen zu ihm: Aus was fur Macht tust du das, und wer hat dir die Macht gegeben, daß du solches tust? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch ein Wort fragen; antwortet mir, so will ich euch sagen, aus was fur Macht ich das tue: Die Taufe Johannes, war sie vom Himmel Oder von Menschen? Antwortet mir! Und sie gedachten bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie war vom Himmel, so wird er sagen: Warum habt ihr denn ihm nicht geglaubet? Sagen wir aber, sie war von Menschen, so furchten wir uns vor dem Volk. Denn sie hielten alle, daß Johannes ein rechter Prophet ware. Und sie antworteten und sprachen zu Jesu: Wir wissen's nicht. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was fur Macht ich solches tue.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.
