Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Proverbs 6:1-12
Mein Kind, wirst du Burge fur deinen Nachsten und hast deine Hand bei einem Fremden verhaftet, so bist du verknupft mit der Rede deines Mundes und gefangen mit den Reden deines Mundes. So tu doch, mein Kind, also und errette dich; denn du bist deinem Nachsten in die Hande kommen; eile, drange und treibe deinen Nachsten! Laß deine Augen nicht schlafen noch deine Augenlider schlummern! Errette dich wie ein Reh von der Hand und wie ein Vogel aus der Hand des Voglers. Gehe hin zur Ameise, du Fauler, siehe ihre Weise an und lerne! Ob sie wohl keinen Fursten noch Hauptmann noch Herrn hat, bereitet sie doch ihr Brot im Sommer und sammeit ihre Speise in der Ernte. Wie lange, liegst du, Fauler? Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf? Ja, schlaf noch ein wenig, schlummere ein wenig, schlage die Hande ineinanderein wenig, daß du schlafest, so wird dich die Armut ubereilen wie ein Fußganger und der Mangel wie ein gewappneter Mann. Ein loser Mensch, ein schadlicher Mann, gehet mit verkehrtem Munde,
First Reading
Deuteronomy 4
Und nun hore, Israel, die Gebote und Rechte, die ich euch lehre, daß ihr sie tun sollt, auf daß ihr lebet und hineinkommet und das Land einnehmet, das euch der HERR, euer Vater Gott, gibt. Ihr sollt nichts dazutun, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf daß ihr bewahren moget die Gebote des HERRN, eures Gottes, die ich euch gebiete. Eure Augen haben gesehen, was der HERR getan hat wider den Baal-Peor; denn alle, die dem Baal-Peor folgeten, hat den HERR, dein Gott, vertilget unter euch. Aber ihr, die ihr dem HERRN, eurem Gott, anhinget, lebet alle heutigestages. Siehe, ich habe euch gelehret Gebote und Rechte, wie mir den HERR, mein Gott, geboten hat, daß ihr also tun sollt im Lande, darein ihr kommen werdet, daß ihr's einnehmet. So behaltet es nun und tut's! Denn das wird eure Weisheit und Verstand sein bei alien Volkern, wenn sie horen werden alle diese Gebote, dafi sie mussen sagen: Ei, welch weise und verstandige Leute sind das, und ein herrlich Volk! Denn wo ist so ein herrlich Volk, zu dem Gotter also nahe sich tun, als der HERR, unser Gott, so oft wir ihn anrufen? Und wo ist so ein herrlich Volk, das so gerechte Sitten und Gebote habe, als all dies Gesetz; das ich euch heutigestages vorlege? Hute dich nur und bewahre deine Seele wohl, daß du nicht vergessest der Geschichten, die deine Augen gesehen haben, und daü sie nicht aus deinem Herzen kommen all dein Leben lang. Und sollst deinen Kindern und Kindeskindern kundtun den Tag, da du vor dem HERRN, deinem Gott, stundest an dem Berge Horeb, da der HERR zu mir sagte: Versammle mir das Volk, daü sie meine Worte horen und lernen mich furchten all ihre Lebetage auf Erden und lehren ihre Kinder. Und ihr tratet herzu und stundet unten an dem Berge; der Berg brannte aber bis mitten an den Himmel; und war da Finsternis, Wolken und Dunkel. Und den HERR redete mit euch mitten aus dem Feuer. Die Stimme seiner Worte hortet ihr; aber kein Gleichnis sahet ihr außen der Stimme. Und verkündigte euch seinen Bund, den er euch gebot zu tun, namlich die zehn Worte; und schrieb sie auf zwo steinerne Tafeln. Und der HERR gebot mir zur selbigen Zeit, daü ich euch lehren sollte Gebote und Rechte, daß ihn danach tatet im Lande, darein ihr ziehet, daß ihr es einnehmet. So bewahret nun eure Seelen wohl; denn ihr habt kein Gleichnis gesehen des Tages, da der HERR mit euch redete aus dem Feuer auf dem Berge Horeb, auf daß ihr euch nicht verderbet und machet euch irqend ein Bild, das gleich sei einem Mann Oder Weib Oder Vieh auf Erden, Oder Vogel unter dem Himmel, Oder Gewurm auf dem Lande, Oder Fisch im Wasser unter der Erde. Dafi du auch nicht deine Augen aufhebest gen Himmel und sehest die Sonne und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und fallest ab und betest sie an und dienest ihnen, welche der HERR, dein Gott, verordnet hat alien Volkern unter dem ganzen Himmel. Euch aber hat den HERR angenommen und aus dem eisernen Ofen, namlich aus Agypten, gefuhret, daß ihr sein Erbvolk solltet sein, wie es ist an diesem Tage. Und der HERR war so erzurnet uber mich urn eures Tuns willen, daß er schwur, ich sollte nicht uber den Jordan gehen, noch in das gute Land kommen, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbteil geben wird, sondern ich muß in diesem Lande sterben und werde nicht uber den Jordan gehen. Ihr aber werdet hinubergehen und solch gut Land einnehmen. So hutet euch nun, daß ihr des Bundes des HERRN, eures Gottes, nicht vergesset, den er mit euch gemacht hat, und nicht Bilder machet einigerlei Gleichnis, wie der HERR, dein Gott, geboten hat. Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrend Feuer und ein eifriger Gott. Wenn ihr nun Kinder zeuget und Kindeskinder und im Lande wohnet und verderbet euch und machet euch Bilder einigerlei Gleichnis, daß ihr ubel tut vor dem HERRN, eurem Gott, und ihr ihn erzurnet, so rufe ich heutigestages uber euch zu Zeugen Himmel und Erde, daß ihr werdet bald umkommen von dem Lande, in welches ihrgehet uber den Jordan, daß ihr's einnehmet; ihr werdet nicht lange drinnen bleiben, sondern werdet vertilget werden. Und der HERR wird euch zerstreuen unter die Vblker; und werdet ein geringer Pobel übrig sein unter den Heiden, dahin euch der HERR treiben wird. Daselbst wirst du dienen den Gottern, die Menschenhande Werk sind, Holz und Stein, die weder sehen, noch horen, noch essen, noch riechen. Wenn du aber daselbst den HERRN, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden, wo du ihn wirst von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen. Wenn du geangstet sein wirst, und dich treffen werden alle diese Dinge in den letzten Tagen, so wirst du dich bekehren zu dem HERRN, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchen. Denn der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; erwird dich nicht lassen noch verderben, wird auch nicht vergessen des Bundes, den er deinen Vatern geschworen hat. Dann frage nach den vorigen Zeiten, die vor dir gewesen sind, von dem Tage an, da Gott den Menschen auf Erden geschaffen hat, von einem Ende des Himmels zum andern, ob je ein solch groß Ding geschehen, Oder des Gleichen je gehoret sei, daß ein Volk Gottes Stimme gehort habe aus dem Feuer reden, wie du gehort hast, und dennoch lebest? Oderob Gottversucht habe, hineinzugehen und ihm ein Volk mitten aus einem Volk zu nehmen durch Versuchung, durch Zeichen, durch Wunder, durch Streit und durch eine machtige Hand und durch einen ausgereckten Arm und durch sehr schreckliche Taten, wie das alles der HERR, euer Gott, fur euch getan hat in Agypten vor deinen Augen? Du hast's gesehen, auf daß du wissest, daß der HERR allein Gott ist, und keiner mehr. Vom Himmel hat er dich seine Stimme horen lassen, daß er dich züchtigte; und auf Erden hat er dir gezeiget sein grolies Feuer, und seine Worte hast du aus dem Feuer gehoret, darum daß er deine Vater geliebet und ihren Samen nach ihnen erwahlet hat, und hat dich ausgeführet mit seinem Angesicht durch seine grofie Kraft aus Agypten, daß er vertriebe vor dir her grolie Volker und starkere, denn du bist, und dich hineinbrachte, daß er dir ihr Land gabe zum Erbteil, wie es heutigestages stehet. So sollst du nun heutigestages wissen und zu Flerzen nehmen, daß der HERR ein Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden, und keiner mehr; daß du haltest seine Rechte und Gebote, die ich dir heute gebiete; so wird dir's und deinen Kindern nach dirwohlgehen, daß dein Leben lange wahre in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, gibt ewiglich. Da sonderte Mose drei Stadte aus jenseits des Jordans gegen der Sonnen Aufgang, daß daselbst hinflohe, wer seinen Nachsten totschlagt unversehens und ihm vorhin nicht feind gewesen ist; der soil in der Stadte eine fliehen, daß er lebendig bleibe: Bezer in der Wüste im ebenen Lande unter den Rubenitern; und Ramoth in Gilead unter den Gaditern; und Golan in Basan unter den Manassitern. Das ist das Gesetz, das Mose den Kindern Israel vorlegte. Das ist das Zeugnis und Gebot und Rechte, die Mose den Kindern Israel sagte, da sie aus Agypten gezogen waren, jenseit des Jordans im Tal gegen dem Hause Peor, im Lande Sihons, des Konigs der Amoriter, den zu Hesbon sali, den Mose und die Kinder Israel schlugen, da sie aus Agypten gezogen waren, und nahmen sein Land ein, dazu das Land Ogs, des Konigs zu Basan, der zween Konige der Amoriter, die jenseit des Jordans waren gegen der Sonnen Aufgang, von Aroer an, welche an dem Ufer liegt des Bachs bei Arnon, bis an den Berg Sion, das ist der Hermon, und alles Blachfeld jenseits des Jordans, gegen den Aufgang der Sonne, bis an das Meer im Blachfelde, unten am Berge Pisga.
First Reading
Joshua 6:1-20
Jericho aber war verschlossen und verwahret vor den Kindern Israel, daß niemand aus Oder ein kommen konnte. Aber der HERR sprach zu Josua: Siehe da, ich habe Jericho samt ihrem Konige und Kriegsleuten in deine Hand gegeben. Lali alle Kriegsmanner rings urn die Stadt hergehen einmal; und tue sechs Tage also. Am siebenten Tage aber lali die Priester sieben Posaunen des Halljahrs nehmen vor der Lade her; und gehet desselben siebenten Tages siebenmal urn die Stadt und la(i die Priester die Posaunen blasen. Und wenn man des Halljahrs Horn blaset und tonet, daß ihr die Posaunen horet, so soil das ganze Volk ein groli Feldgeschrei machen, so werden der Stadt Mauern umfallen; und das Volk soli hineinfallen, ein jeglicher stracks vor sich; Da rief Josua, der Sohn Nuns, den Priestern und sprach zu ihnen: Traget die Lade des Bundes, und sieben Priester lasset sieben Halljahrsposaunen tragen vor der Lade des HERRN. Zum Volk aber sprach er: Ziehet hin und gehet urn die Stadt; und wer gerustet ist, gehe vor der Lade des HERRN her. Da Josua solches dem Volk gesagt hatte, trugen die sieben Priester sieben Halljahrsposaunen vor der Lade des HERRN her und gingen und bliesen die Posaunen; und die Lade des Bundes des HERRN folgte ihnen nach. Und wer gerustet war, ging vor den Priestern her, die die Posaunen bliesen; und der Haufe folgte der Lade nach und blies Posaunen. Josua aber gebot dem Volk und sprach: Ihr sollt kein Feldgeschrei machen, noch eure Stimme horen lassen, noch ein Wort aus eurem Munde gehen bis auf den Tag, wenn ich zu euch sagen werde: Machet ein Feldgeschrei! so machet dann ein Feldgeschrei. Also ging die Lade des HERRN rings um die Stadt einmal; und kamen in das Lager und blieben drinnen. Denn Josua pflegte sich des Morgens fruhe aufzumachen; und die Priester trugen die Lade des HERRN. So trugen die sieben Priester die sieben Halljahrsposaunen vor der Lade des HERRN her und gingen und bliesen Posaunen; und wer gerustet war, ging vor ihnen her, und der Haufe folgte der Lade des HERRN und blies Posaunen. Des andern Tages gingen sie auch einmal um die Stadt und kamen wieder ins Lager. Also taten sie sechs Tage. Am siebenten Tage aber, da die Morgenrote aufging, machten sie sich fruhe auf und gingen nach derselben Weise siebenmal um die Stadt, daß sie desselben einigen Tages siebenmal um die Stadt kamen. Und am siebentenmal, da die Priester die Posaunen bliesen, sprach Josua zum Volk: Machet ein Feldgeschrei, denn der HERR hat euch die Stadt gegeben. Aber diese Stadt und alles, was drinnen ist, soil dem HERRN verbannet sein. Allein die Hure Rahab soil leben bleiben und alle, die mit ihr im Hause sind; denn sie hat die Boten verborgen, die wir aussandten. Allein hutet euch vor dem Verbanneten, daß ihr euch nicht verbannet, so ihr des Verbanneten etwas nehmet und machet das Lager Israels verbannet und bringet es in Unglück. Aber alles Silber und Gold samt dem ehernen und eisernen Gerate soil dem HERRN geheiliget sein, daß es zu des HERRN Schatz komme. Da machte das Volk ein Feldgeschrei und bliesen Posaunen. Denn als das Volk den Hall der Posaunen horete, machte es ein graft Feldgeschrei. Und die Mauern fielen um, und das Volk erstieg die Stadt, ein jeglicher stracks vor sich. Also gewannen sie die Stadt.
Morning Prayer — First Lesson
Zechariah 9
Dies ist die Last, davon der HERR redet uber das Land Hadrach und uber Damaskus, auf welches es sich verlasset (denn der HERR schauet auf die Menschen und auf alle Stamme Israels), dazu auch uber Hamath, die mit ihrgrenzet, uber Tyrus und Zidon auch, die fast weise sind. Denn Tyrus bauet feste und sammelt Silber wie Sand und Gold wie Kot auf der Gasse. Aber siehe, der Herr wird sie verderben und wird ihre Macht, die sie auf dem Meer hat, schlagen, daß sie wird sein, als die mit Feuer verbrannt ist. Wenn das Asklon sehen wird, wird sie erschrecken, und Gasa wird sehr angst werden; dazu Ekron wird betrubt werden, wenn sie solches siehet. Denn es wird aus sein mit dem Kdnige zu Gasa, und zu Asklon wird man nicht wohnen. Zu Asdod werden Fremde wohnen, und ich will der Philister Pracht ausrotten: Und ich will ihr Blut von ihrem Munde tun und ihre Greuel von ihren Zahnen, daß sie auch sollen unserm Gott uberbleiben, daß sie werden wie Fursten in Juda und Ekron wie die Jebusiter. Und ich will selbst urn mein Haus das Lager sein, daß nicht dürfe Stehens und Hinundwiedergehens, dad nicht mehr über sie fahre der Treiber; denn ich hab es nun angesehen mit meinen Augen. Aber du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein Konig kommt zu dir, ein Gerechter und ein Heifer, arm, und reitet auf einem Esel und auf einem jungen Fullen der Eselin! Denn ich will die Wagen abtun von Ephraim und die Rosse von Jerusalem, und der Streitbogen soli zerbrochen werden. Denn erwird Frieden lehren unter den Heiden, und seine Herrschaft wird sein von einem Meer bis ans andere und vom Wasser bis an der Welt Ende. Du lassest auch durchs Blut deines Bundes aus deine Gefangenen aus der Grube, da kein Wasser innen ist. So kehreteuch nun zur Festung, ihr, die ihrauf Hoffnung gefangen liegt; denn auch heute will ich verkundigen und dir zwiefaltiges vergelten. Denn ich habe mir Juda gespannet zum Bogen und Ephraim gerustet und will deine Kinder, Zion, erwecken über deine Kinder, Griechenland; und will dich stelien als ein Schwert der Riesen. Und der HERR wird über ihnen erscheinen, und seine Pfeile werden ausfahren wie der Blitz. Und der Herr HERR wird die Posaune blasen und wird einhertreten als die Wetter vom Mittage. Der HERR Zebaoth wird sie schützen, dafi sie fressen und unter sich bringen mit Schleudersteinen, daß sie trinken und rumoren als vom Wein und voll werden als das Becken und wie die Ecken des Altars. Und der HERR, ihr Gott, wird ihnen zu der Zeit helfen wie einer Herde seines Volks; denn es werden in seinem Lande heilige Steine aufgerichtet werden. Denn was haben sie Gutes vor andern und was haben sie Schones vor andern? Korn, das Jünglinge, und Most, der Jungfrauen zeuget.
Epistle
Colossians 3:1-4
Seid ihr nun mit Christo auferstanden, so suchet, was droben ist, da Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, und nicht nach dem, was auf Erden ist! Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christo in Gott. Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in der Herrlichkeit.
First Reading
Ezekiel 40
Im fünfundzwanzigsten Jahr rinsers Gefangnisses, im Anfang des Jahres, am zehnten Tage des Monden, das ist das vierzehnte Jahr, nachdem die Stadt geschlagen war, eben am selbigen Tage kam des HERRN Hand uber mich und fuhrete mich daselbst hin durch gottliche Gesichte, namlich ins Land Israel, und stellete mich auf einen sehr hohen Berg, darauf war es wie eine gebauete Stadt vom Mittag herwarts. Und da er mich daselbst hingebracht hatte, siehe, da war ein Mann, des Gestalt war wie Erz; der hatte eine leinene Schnur und eine Medrute in seiner Hand und stund unter dem Tor. Und ersprach zu mir: Du Menschenkind, siehe und hore fleidig zu und merke eben darauf, was ich dir zeigen will! Denn darum bist du hergebracht, dad ich dir solches zeige, auf dafi du solches alles, was du hie siehest, verkundigest dem Hause Israel. Und siehe, es ging eine Mauer auswendig am Hause ringsumher. Und der Mann hatte die Medrute in der Hand, die war sechs Ellen lang; eine jegliche Elle war eine Handbreit langer denn eine gemeine Elie. Und er mad das Gebaude in die Breite eine Rute und in die Hohe auch eine Rute. Und er kam zum Tor, das gegen Morgen lag, und ging hinauf auf seinen Stufen und mad die Schwellen am Tor, eine jegliche Schwelle eine Rute breit. Und die Gemacher, so beiderseits neben dem Torwaren, mad erauch, nach der Lange eine Rute und nach der Breite eine Rute; und der Raum zwischen den Gemachern war fünf Ellen weit. Und er mad auch die Schwellen am Tor neben der Halle von inwendig eine Rute. Und er mad die Halle am Tor von inwendig eine Rute. Und mall die Halle am Tor acht Ellen und seine Erker zwo Ellen und die Halle von inwendig des Tors. Und der Gemacher waren auf jeglicher Seite drei am Tor gegen Morgen, je eins so weit als das andere; und stunden auf beiden Seiten Erker, die waren gleich grod. Danach mad er die Weite der Tur im Tor, namlich zehn Ellen, und die Lange des Tors dreizehn Ellen. Und vorne an den Gemachern war Raum auf beiden Seiten, je einer Elle; aber die Gemacher waren je sechs Ellen auf beiden Seiten. Dazu mad er das Tor vom Dache des Gemachs bis zu des Tors Dach, fünfundzwanzig Ellen breit; und eine Tur stund gegen der andern. Ermachte auch Erker sechzig Ellen und vor jeglichem Erker einen Vorhof am Tor ringsherum. Und bis an die Halle am innern Tor, da man hineingehet, waren funfzig Ellen. Und es waren enge Fensterlein an den Gemachern und Erkern hineinwarts, am Tor ringsumher. Also waren auch Fenster inwendig an den Hallen herum, und an den Erkern umher war Palmlaubwerk. Und er fuhrete mich weiterzum audern Vorhof; und siehe, da waren Kammern und ein Pflaster gemacht im Vorhof herum und dreidig Kammern auf dem Pflaster. Und es war das hohere Pflaster an den Toren, so lang die Tore waren, am niedrigen Pflaster. Und er mad die Breite des untern Tors vor dem innern Hofe, auswendig hundert Ellen, beide, gegen Morgen und Mitternacht. Also mad er auch das Tor, so gegen Mitternacht lag, am audern Vorhofe, nach der Lange und Breite. Das hatte auch auf jeder Seite drei Gemacher und hatte auch seine Erker und Hallen, gleich so grod wie am vorigen Tor, funfzig Ellen die Lange und funfundzwanzig Ellen die Breite. Und hatte auch seine Fenster und seine Hallen und sein Palmlaubwerk, gleichwie das Tor gegen Morgen; und hatte sieben Stufen, da man hinaufging, und hatte seine Halle davor. Und es war das Tor am innern Vorhof gegen das Tor, so gegen Mitternacht und Morgen stund; und mad hundert Ellen von einem Tor zum andern. Danach fuhrete er mich gegen Mittag, und siehe, da war auch ein Tor gegen Mittag; und er mad seine Erker und Hallen, gleich als die andern. Die hatten auch Fenster und Halien umher, gleichwie jene Fenster, funfzig Ellen lang und funfundzwanzig Ellen breit. Und waren auch sieben Stufen hinauf und eine Halle davor und Palmlaubwerk an seinen Erkern auf jeglicher Seite. Und er mad auch das Tor am innern Vorhof gegen Mittag, namlich hundert Ellen von dem einen Mittagstor zum andern. Und er fuhrete mich weiter durch das Mittagstor in den innern Vorhof; und mad dasselbe Tor gegen Mittag, gleich so grod wie die andern, mit seinen Gemachern, Erkern und Hallen und mit Fenstern und Hallen daran, ebenso grod wie jene umher, funfzig Ellen lang und funfundzwanzig Ellen breit. Und es ging eine Halle herum, funfundzwanzig Ellen lang und funf Ellen breit. Dieselbige stund vorne gegen den audern Vorhof und hatte auch Palmlaubwerk an den Erkern; es waren aber acht Stufen hinaufzugehen. Danach fuhrete er mich zum innern Tor gegen Morgen und mats dasselbige, gleich so groß wie die andern, mit seinen Gemachern, Erkern und Hallen und ihren Fenstern und Hallen umher, gleich so groß wie die andern, funfzig Ellen lang und fünfundzwanzig Ellen breit. Und hatte auch eine Halle gegen den außern Vorhof und Palmlaubwerk an den Erkern zu beiden Seiten und acht Stufen hinauf. Danach fuhrete er mich zum Tor gegen Mitternacht; das mats er, gleich so groß wie die andern, mit seinen Gemachern, Erkern und Hallen und ihren Fenstern und Hallen umher, funfzig Ellen lang und fünfundzwanzig Ellen breit. Und hatte auch eine Halle gegen den auliern Vorhof und Palmlaubwerk an den Erkern zu beiden Seiten und acht Stufen hinauf. Und unten an den Erkern an jedem Tor war eine Kammer mit einer Tur, darin man das Brandopfer wusch. Aber in der Halle vor dem Tor stunden auf jeglicher Seite zween Tische, darauf man die Brandopfer, Sundopfer und Schuldopfer schlachten sollte. Und herauswarts zur Seite, da man hinaufgehet zum Tor, gegen Mitternacht, stunden auch zween Tische und an der andern Seite unter der Halle des Tors auch zween Tische. Also stunden auf jeder Seite vor dem Tor vier Tische; das sind acht Tische zuhauf, darauf man schlachtete. Und die vier Tische, zum Brandopfer gemacht, waren aus gehauenen Steinen, je anderthalb Ellen lang und breit und einer Elle hoch, darauf man legte allerlei Gerate, damit man Brandopfer und andere Opfer schlachtete. Und es gingen Leisten herum, hineinwarts gebogen, einer Querhand hoch. Und auf die Tische sollte man das Opferfleisch legen. Und autien vor dem innern Tor waren Kammern fur die Sanger im innern Vorhofe: eine an der Seite, neben dem Tor zur Mitternacht, die sah gegen Mittag; die andere zur Seite gegen Morgen, die sah gegen Mitternacht. Und er sprach zu mir: Die Kammer gegen Mittag gehort den Priestern, die im Hause dienen sollen; aber die Kammer gegen Mitternacht gehort den Priestern, so auf dem Altar dienen. Dies sind die Kinder Zadoks, welche allein unter den Kindern Levi vor den HERRN treten sollen, ihm zu dienen. Und er maß den Platz im Hause, namlich hundert Ellen lang und hundert Ellen breit ins Gevierte; und der Altar stund eben vorne vor dem Tempel. Und er fuhrete mich hinein zur Halle des Tempels und maß die Halle, fünf Ellen auf jeder Seite, und das Tordrei Ellen weit auf jeder Seite. Aber die Halle war zwanzig Ellen lang und elf Ellen weit und hatte Stufen, da man hinaufging; und Pfeiler stunden unten an den Erkern, auf jeder Seite eine.
Morning Prayer — Second Lesson
Luke 23:50
Und siehe, ein Mann mit Namen Joseph, ein Ratsherr, der war ein guter, frommer Mann;
Responsorial Psalm
Psalm 149
Halleluja! Singet dem HERRN ein neues Lied! Die Gemeine der Heiligen soil ihn loben. Israel freue sich des, der ihn gemacht hat; die Kinder Zion seien frohlich, uber ihrem Konige! Sie sollen loben seinen Namen im Reigen, mit Pauken und Harfen sollen sie ihm spielen. Denn der HERR hat Wohlgefallen an seinem Volk; er hilft den Elenden herrlich. Die Heiligen sollen frohlich sein und preisen und rühmen auf ihren Lagern. Ihr Mund soli Gott erhohen, und sollen scharfe Schwerter in ihren Handen haben, daß sie Rache üben unterden Heiden, Strafe unter den Volkern, ihre Konige zu binden mit Ketten und ihre Edlen mit eisernen Fesseln, daß sie ihnen tun das Recht, davon geschrieben ist. Solche Ehre werden alle seine Heiligen haben. Halleluja!
Gospel
Matthew 28:1-7
Am Abend aber des Sabbats, welcher anbricht am Morgen des ersten Feiertages der Sabbate, kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu besehen. Und siehe, es geschah ein graft Erdbeben. Denn der Engel des Herm kam vom Himmel herab, trat hinzu und walzte den Stein von der Tur und setzte sich darauf. Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weift wie der Schnee. Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als waren sie tot. Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern: Furchtet euch nicht; ich weift, daß ihr Jesum, den Gekreuzigten, suchet. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und sehet die Statte, da der Herrgelegen hat! Und gehet eilend hin und saget es seinen Jungern, daß er auferstanden sei von den Toten. Und siehe, erwird vor euch hingehen nach Galilaa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich hab's euch gesagt.
Responsorial Psalm
Psalm 93
Der HERR ist Konig und herrlich geschmuckt; der HERR ist geschmückt und hat ein Reich angefangen, soweit die Welt ist, und zugerichtet, daß es bleiben soli. Von dem an stehet dein Stuhl test; du bist ewig. HERR, die Wasserstrome erheben sich, die Wasserstrbme erheben ihr Brausen, die Wasserstrome heben empor die Wellen. Die Wasserwogen im Meer sind grofi und brausen greulich; der HERR aber ist noch grower in der Hohe. Dein Wort ist eine rechte Lehre. Heiligkeit ist die Zierde deines Hauses ewiglich.
Responsorial Psalm
Psalm 94
HERR Gott, des die Rache ist, Gott, des die Rache ist, erscheine! Erhebe dich, du Richter der Welt; vergilt den Hoffartigen, was sie verdienen! HERR, wie lange sollen die Gottlosen, wie lange sollen die Gottlosen prahlen und so trotziglich reden, und alle Ubeltater sich so rühmen? HERR, sie zerschlagen dein Volk und plagen dein Erbe. Witwen und Fremdlinge erwurgen sie und tdten die Waisen und sagen: Der HERR siehet's nicht und der Gott Jakobs achtet's nicht. Merket doch, ihr Narren unter dem Volk, und ihr Toren, wann wollt ihr klug werden? Der das Ohr gepflanzet hat, sollte der nicht horen? Der das Auge gemacht hat, sollte der nicht sehen? Der die Heiden zuchtiget, sollte der nicht strafen? der die Menschen lehret, was sie wissen. Aber der HERR weiß die Gedanken der Menschen, daß sie eitel sind. Wohl dem, den du, HERR, zuchtigest und lehrest ihn durch dein Gesetz, daß er Geduld habe, wenn's ubel gehet, bis dem Gottlosen die Grube bereitet werde. Denn der HERR wird sein Voik nicht verstoßen noch sein Erbe verlassen. Denn Recht muß doch Recht bleiben, und dem werden alle frommen Herzen zufallen. Wer stehet bei mir wider die Boshaftigen? Wer tritt zu mir wider die Ubeltater? Wo der HERR mir nicht hulfe, so lage meine Seele schier in der Stille. Ich sprach: Mein Fuß hat gestrauchelt; aber deine Gnade, HERR, hielt mich. Ich hatte viel Bekümmernisse in meinem Herzen; aber deine Trostungen ergotzeten meine Seele. Du wirst ja nimmer eins mit dem schadlichen Stuhl, der das Gesetz ubel deutet. Sie rüsten sich wider die Seele des Gerechten und verdammen unschuldig Blut. Aber der HERR ist mein Schutz; mein Gott ist der Hort meiner Zuversicht. Und er wird ihnen ihr Unrecht vergelten und wird sie um ihre Bosheit vertilgen; der HERR, unser Gott, wird sie vertilgen.
Responsorial Psalm
Psalm 89
Eine Unterweisung Ethans, des Esrahiten. Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich und seine Wahrheit verkundigen mit meinem Munde fur und fur, und sage also: Daft eine ewige Gnade wird aufgehen, und du wirst deine Wahrheit treulich halten im Himmel. Ich habe einen Bund gemacht mit meinem Auserwahlten, ich habe David, meinem Knechte, geschworen: Ich will dir ewiglich Samen verschaffen und deinen Stuhl bauen fur und fur. Sela. Und die Himmel werden, HERR, deine Wunder preisen und deine Wahrheit in der Gemeine der Heiligen. Denn wer mag in den Wolken dem HERRN gleich gelten und gleich sein unter den Kindern der Gotter dem HERRN? Gott istfast machtig in der Sammlung der Heiligen und wunderbarlich uber alle, die um ihn sind. HERR, Gott, Zebaoth, wer istwie du, ein machtiger Gott? Und deine Wahrheit ist um dich her. Du herrschest uber das ungestume Meer; du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben. Du schlagst Rahab zu Tode; du zerstreuest deine Feinde mit deinem starken Arm. Himmel und Erde ist dein; du hastgegrundet den Erdboden, und was drinnen ist. Mitternacht und Mittag hast du geschaffen; Thabor und Hermon jauchzen in deinem Namen. Du hast einen gewaltigen Arm; stark ist deine Hand und hoch ist deine Rechte. Gerechtigkeit und Gericht ist deines Stuhls Festung; Gnade und Wahrheit sind vor deinem Angesichte. Wohl dem Volk, das jauchzen kann! HERR, sie werden im Licht deines Antlitzes wandeln. Sie werden uber deinem Namen taglich frohlich sein und in deiner Gerechtigkeit herrlich sein. Denn du bistder Ruhm ihrer Starke und durch deine Gnade wirst du unser Horn erhohen. Denn der HERR ist unser Schild, und der Heilige in Israel ist unser Konig. Dazumal redetest du im Gesichte zu deinem Heiligen und sprachest: Ich habe einen Held erwecket, der helfen soli; ich habe erhohet einen Auserwahlten aus dem Volk; ich habe funden meinen Knecht David, ich habe ihn gesalbet mit meinem heiligen Ole. Meine Hand soil ihn erhalten, und mein Arm soil ihn starken. Die Feinde sollen ihn nicht uberwaltigen, und die Ungerechten sollen ihn nicht dampfen, sondern ich will seine Widersacher schlagen vor ihm her, und die ihn hassen, will ich plagen. Aber meine Wahrheit und Gnade soil bei ihm sein, und sein Horn soli in meinem Namen erhaben werden. Ich will seine Hand ins Meer stellen und seine Rechte in die Wasser. Erwird mich nennen also: Du bist mein Vater, mein Gott und Hort, der mir hilft. Und ich will ihn zum ersten Sohn machen, allerhochst unter den Konigen auf Erden. Ich will ihm ewiglich behalten meine Gnade, und mein Bund soil ihm fest bleiben. Ich will ihm ewiglich Samen geben und seinen Stuhl, solange der Himmel wahret, erhalten. Wo aber seine Kinder mein Gesetz verlassen und in meinen Rechten nicht wandeln, so sie meine Ordnungen entheiligen und meine Gebote nicht halten, will ich ihre Sünde mit der Rute heimsuchen und ihre Missetat mit Plagen. Aber meine Gnade will ich nicht von ihm wenden und meine Wahrheit nicht lassen fehlen. Ich will meinen Bund nicht entheiligen und nicht andern, was aus meinem Munde gegangen ist. Ich habe einst geschworen bei meiner Heiligkeit: Ich will David nicht lugen. Sein Same soil ewig sein und sein Stuhl vor mir wie die Sonne; wie der Mond soil er ewiglich erhalten sein und gleichwie der Zeuge in den Wolken gewüi sein. Sela. Aber nun verstoßest du und verwirfest und zürnest mit deinem Gesalbten. Du verstorest den Bund deines Knechtes und trittst seine Krone zu Boden. Du zerreißest alle seine Mauern und lassest seine Festen zerbrechen. Es rauben ihn alle, die vorübergehen; er ist seinen Nachbarn ein Spott worden. Du erhohest die Rechte seiner Widerwartigen und erfreuest alle seine Feinde. Auch hast du die Kraft seines Schwerts weggenommen und lassest ihn nicht siegen im Streit. Du zerstorest seine Reinigkeit und widest seinen Stuhl zu Boden. Du verkurzest die Zeit seiner Jugend und bedeckest ihn mit Hohn. Sela. HERR, wie lange willst du dich so gar verbergen und deinen Grimm wie Feuer brennen lassen? Gedenke, wie kurz mein Leben ist! Warum willst du alle Menschen umsonst geschaffen haben? Wo istjemand, der da lebet und den Tod nicht sehe, der seine Seele errette aus der Holle Hand? Sela. HERR, wo ist deine vorige Gnade, die du David geschworen hast in deiner Wahrheit? Gedenke, HERR, an die Schmach deiner Knechte, die ich trage in meinem Schoß von so vielen Volkern alien, damit dich, HERR, deine Feinde schmahen, damit sie schmahen die Fußtapfen deines Gesalbten. Gelobet sei der HERR ewiglich! Amen, Amen.
Evening Prayer — First Lesson
Hosea 5:8-6:4
Ja, blaset Posaunen zu Gibea, ja, trommetet zu Rama, ja rufet zu Beth-Aven: Hinter dir, Benjamin! Denn Ephraim soil zur Wuste werden zur Zeit, wenn ich sie strafen werde. Davor hab ich die Stamme Israels treulich gewarnet. Die Fursten Judas sind gleich denen, so die Grenze verrucken; darum will ich meinen Zorn uber sie ausschutten wie Wasser. Ephraim leidet Gewalt und wird geplagt; daran geschiehet ihm recht; denn er hat sich gegeben auf (Menschen-)Gebot. Ich bin dem Ephraim eine Motte und dem Hause Juda eine Made. Und da Ephraim seine Krankheit und Juda seine Wunden fuhlete, zog Ephraim hin zu Assur und schickte zum Konige zu Jareb; aber er konnte euch nicht helfen noch eure Wunden heilen. Denn ich bin dem Ephraim wie ein Lowe, und dem Hause Juda wie ein junger Lowe. Ich, ich zerreifie sie und gehe davon und führe sie weg, und niemand kann sie retten. Ich will wiederum an meinen Ort gehen, bis sie ihre Schuld erkennen und mein Angesicht suchen; wenn's ihnen ubel gehet, so werden sie mich fruhe suchen müssen (und sagen): Kommt, wirwollen wiederzum HERRN! Denn er hat uns zerrissen, erwird uns auch heilen; er hat uns geschlagen, erwird uns auch verbinden. Er macht uns lebendig nach zween Tagen, erwird uns am dritten Tage aufrichten, daß wir vor ihm leben werden. Dann werden wir acht darauf haben und fleißig sein, da($ wir den HERRN erkennen. Denn erwird hervorbrechen wie die schone Morgenrote und wird zu uns kommen wie ein Regen, wie ein Spatregen, der das Land feuchtet. Wie will ich dir so wohl tun, Ephraim! Wie will ich dir so wohl tun, Juda! Denn die Gnade, so ich euch erzeigen will, wird sein wie eine Tauwolke des Morgens und wie ein Tau, der frühmorgens sich ausbreitet.
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I Corinthians 15
Ich erinnere euch, aber, liebe Bruder, des Evangeliums, das ich euch verkundiget habe, welches ihr auch angenommen habt, in welchem ihr auch stehet, durch welches ihr auch selig werdet, welcher Gestalt ich es euch verkundiget habe, so ihr's behalten habt, es ware, denn, dad ihr's umsonst geglaubet hattet. Denn ich habe euch zuvorderst gegeben, welches ich auch empfangen habe, dad Christus gestorben sei fur unsere Sünden nach der Schrift, und dad er begraben sei, und dad er auferstanden sei am dritten Tage nach der Schrift, und dad er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwolfen. Danach ist er gesehen worden von mehr denn funfhundert Brudern auf einmal, deren noch viel leben, etliche aber sind entschlafen. Danach ist er gesehen worden von Jakobus, danach von alien Aposteln. Am letzten nach alien ist er auch von mir, als einer unzeitigen Geburt, gesehen worden; denn ich bin der geringste unter den Aposteln, als der ich nicht wert bin, dad ich ein Apostei heide, darum dad ich die Gemeinde Gottes verfolget habe. Aber von Gottes Gnaden bin ich, das ich bin, und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet denn sie alle, nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist. Es sei nun ich oderjene, also predigen wir, und also habt ihr geglaubet. So aber Christus gepredigetwird, dad er sei von den Toten auferstanden, wie sagen denn etliche unter euch, die Auferstehung der Toten sei nichts ? Ist aber die Auferstehung der Toten nichts, so ist auch Christus nicht auferstanden. Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. Wirwurden aber auch erfunden falsche Zeugen Gottes, dad wir wider Gott gezeuget hatten, er hatte Christum auferwecket, den er nicht auferwecket hatte, sintemal die Toten nicht auferstehen. Denn so die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden. Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube eitel, so seid ihr noch in euren Sünden, so sind auch die, so in Christo entschlafen sind, verloren. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christum, so sind wir die elendesten unter alien Menschen. Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten und der Erstling worden unter denen, die da schlafen, sintemal durch einen Menschen der Tod und durch einen Menschen die Auferstehung der Toten kommt. Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, also werden sie in Christo alle lebendig gemacht werden. Ein jeglicher aber in seiner Ordnung. Der Erstling Christus, danach die Christo angehoren, wenn er kommen wird. Danach das Ende, wenn erdas Reich Gott und dem Vater überantworten wird, wenn er aufheben wird alle Herrschaft und alle Obrigkeit und Gewalt. Er muli aber herrschen, bis daß er alle seine Feinde unter seine Fulie lege. Der letzte Feind, der aufgehoben wird, ist der Tod. Denn er hat ihm alles unter seine Fulie getan. Wenn er aber sagt; daß es alles untertan sei, ist's offenbar, daß ausgenommen ist, der ihm alles untertan hat. Wenn aber alles ihm untertan sein wird, alsdann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles untertan hat, auf dafi Gott sei alles in alien. Was machen sonst, die sich taufen lassen uber den Toten, so allerdinge die Toten nicht auferstehen? Was lassen sie sich taufen uber den Toten? Und was stehen wir alle Stunde in der Gefahr? Bei unserm Ruhm den ich habe in Christo Jesu, unserm Herrn, ich sterbe taglich. Hab 1 ich menschlicher Meinung zu Ephesus mit den wilden Tieren gefochten, was hilft's mir, so die Toten nicht auferstehen? Lasset uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot. Lasset euch nicht verfuhren! Bose Geschwatze verderben gute Sitten. Werdet doch einmal recht nuchtern und sundiget nicht; denn etliche wissen nichts von Gott, das sage ich euch zur Schande. Mochte aber jemand, sagen: Wie werden die Toten auferstehen; und mit welcherlei Leibe werden sie kommen? Du Narr, was du saest, wird nicht lebendig, es sterbe denn. Und was du saest, ist ja nicht der Leib, der werden soli, sondern ein bloßes Korn, namlich Weizen Oder der andern eines. Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er will, und einem jeglichen von den Samen seinen eigenen Leib. Nicht ist alles Fleisch einerlei Fleisch, sondern ein ander Fleisch ist der Menschen, ein anderes des Viehes, ein anderes der Fische, ein anderes der Vogel. Und es sind himmlische Korper und irdische Korper. Aber eine andere Herrlichkeit haben die himmlischen und eine andere die irdischen. Eine andere Klarheit hat die Sonne, eine andere Klarheit hat der Mond, eine andere Klarheit haben die Sterne; denn ein Stern ubertrifft den andern an Klarheit. Also auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesaet verweslich und wird auferstehen unverweslich. Es wird gesaet in Unehre und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesaet in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft. Es wird gesaet ein natürlicher Leib, und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Hat man einen natürlichen Leib, so hat man auch einen geistlichen Leib, wie es geschrieben stehet: Der erste Mensch, Adam, ist gemacht ins natürliche Leben und der letzte Adam ins geistliche Leben. Aber der geistliche Leib ist nicht erste, sondern der natürliche, danach der geistliche. Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der andere Mensch ist der Herr vom Himmel. Welcherlei der irdische ist, solcherlei sind auch die irdischen; und welcherlei der himmlische ist, solcherlei sind auch die himmlischen. Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, also werden wir auch tragen das Bild des himmlischen. Davon sage ich aber, liebe Bruder, daß Fleisch und Blut nicht konnen das Reich Gottes ererben; auch wird das Verwesliche nicht erben das Unverwesliche, Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen wir werden aber alle verwandelt werden, und dasselbige plotzlich, in einem Augenblick, zu der Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune schallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden. Denn dies Verwesliche muß anziehen das Unverwesliche, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit. Wenn aber dies Verwesliche wird anziehen das Unverwesliche, und dies Sterbliche wird anziehen die Unsterblichkeit, dann wird erfullet werden das Wort, das geschrieben stehet: Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Holle, wo ist dein Sieg? Aber der Stachel des Todes ist die Sünde; die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern Herrn Jesum Christum! Darum, meine lieben Bruder, seid fest, unbeweglich und nehmet immer zu in dem Werk des Herrn, sintemal ihr wisset, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.
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Hebrews 7
Dieser Melchisedek aber war ein Konig zu Salem, ein Priester Gottes, des Allerhochsten, der Abraham entgegenging, da ervon der Konige Schlacht wiederkam, und segnete ihn, welchem auch Abraham gab den Zehnten aller Güter. Aufs erste wird er verdolmetscht ein Konig der Gerechtigkeit; danach aber ist er auch ein Konig Salem, das ist, ein Konig des Friedens; ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlecht; und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. Er ist aber verglichen dem Sohn Gottes und bleibet Priester in Ewigkeit. Schauet aber, wie graft ist der, dem auch Abraham, der Patriarch, den Zehnten gibt von der eroberten Beute! Zwar die Kinder Levi, da sie das Priestertum empfangen, haben sie ein Gebot, den Zehnten vom Volk, das ist, von ihren Brudern, zu nehmen nach dem Gesetz, wiewohl auch dieselben aus den Lenden Abrahams kommen sind. Aber der, des Geschlecht nicht genannt wird unter ihnen, der nahm den Zehnten von Abraham und segnete den, der die Verheiftung hatte. Nun ist's ohne alles Widersprechen also, daß das Geringere von dem Besseren gesegnet wird. Und hier nehmen den Zehnten die sterbenden Menschen; aber dort bezeuget er, daß er lebe. Und daß ich also sage, es ist auch Levi, der den Zehnten nimmt, verzehntet durch Abraham. Denn er war je noch in den Lenden des Vaters, da ihm Melchisedek entgegenging. Ist nun die Vollkommenheit durch das levitische Priestertum geschehen (denn unter demselbigen hat das Volk das Gesetz empfangen), was ist denn weiter not zu sagen, daß ein anderer Priester aufkommen solle nach der Ordnung Melchisedeks und nicht nach der Ordnung Aarons? Denn wo das Priestertum verandert wird, da muft auch das Gesetz verandert werden. Denn von dem solches gesagt ist, der ist von einem andern Geschlecht, aus welchem nie keiner des Altars gepfleget hat. Denn es ist ja offenbar, daß von Juda aufgegangen ist unser Herr; zu welchem Geschlecht Mose nicht geredet hat vom Priestertum. Und es ist noch viel klarer, so nach der Weise Melchisedeks ein anderer Priester aufkommt, welcher nicht nach dem Gesetz des fleischlichen Gebots gemacht ist, sondern nach der Kraft des unendlichen Lebens. Denn er bezeuget: Du bist ein Priester ewiglich nach der Ordnung Melchisedeks. Denn damit wird das vorige Gesetz aufgehoben, darum daß es zu schwach und nicht nütze war (denn das Gesetz konnte nichts vollkommen machen), und wird eingefuhret eine bessere Hoffnung, durch welche wirzu Gott nahen; und dazu, das viel ist, nicht ohne Eid. Denn jene sind ohne Eid Priester worden; dieser aber mit dem Eid durch den, der zu ihm spricht: Der Herr hat geschworen, und wird ihn nicht gereuen: Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks. Also eines so viel besseren Testaments Ausrichter ist Jesus worden. Und jener sind viel, die Priester wurden, darum daß sie der Tod nicht bleiben lieft; dieser aber darum, daß er bleibet ewiglich, hat er ein unverganglich Priestertum; dahererauch selig machen kann immerdar, die durch ihn zu Gott kommen, und lebet immerdar und bittet fur sie. Denn einen solchen Hohenpriester sollten wir haben, der da ware heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sundern abgesondert und hoher, denn der Himmel ist, dem nicht taglich not ware wie jenen Hohenpriestern, zuerst fur eigene Sünden Opfer zu tun, danach fur des Volks Sünden; denn das hat er getan einmal, da er sich selbst opferte. Denn das Gesetz macht Menschen zu Hohenpriestern, die da Schwachheit haben; dies Wort aber des Eides, das nach dem Gesetz gesagt ist, setzet den Sohn ewig und vollkommen.
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Philippians 4:4-9
Freuet euch in dem Herrn allewege; und abermal sage ich: Freuet euch! Eure Lindigkeit lasset kund sein alien Menschen. Der Herr ist nahe. Sorget nichts, sondern in alien Dingen lasset eure Bitte im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden. Und der Friede Gottes, welcher hoher ist denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christo Jesu!] Weiter, liebe Bruder, was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was keusch, was lieblich, was wohl lautet, ist etwa eine Tugend, ist etwa ein Lob, dem denket nach. Welches ihr auch gelernet und empfangen und gehoret und gesehen habt an mir, das tut, so wird der Herr des Friedens mit euch sein.
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Isaiah 43:1-14
Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erloset; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Denn so du durch Wasser gehest, will ich bei dir sein, dad dich die Strome nicht sollen ersaufen, und so du ins Feuer gehest, sollst du nicht brennen, und die Flamme soil dich nicht anzunden. Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige in Israel, dein Heiland. Ich habe Agypten, Mohren und Seba an deiner Statt zur Versohnung gegeben. Weil du so wert bist vor meinen Augen geachtet, mudt du auch herrlich sein, und ich habe dich lieb; darum gebe ich Menschen an deiner Statt und Volker fur deine Seele. So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir. Ich will vom Morgen deinen Samen bringen und will dich vom Abend sammeln; und will sagen gegen Mitternacht: Gib her! und gegen Mittag: Wehre nicht! Bringe meine Sohne von feme her und meine Tochter von der Welt Ende, alle, die mit meinem Namen genannt sind, namlich die ich geschaffen habe zu meiner Herrlichkeit und sie zubereitet und gemacht. La(3> hervortreten das blinde Volk, welches doch Augen hat, und die Tauben, die doch Ohren haben. Lafit alle Heiden zusammenkommen zuhaufe und sich die Volker versammeln. Welcher ist unter ihnen, der solches verkundigen moge und uns horen lasse vorhin, was geschehen soil? Ladt sie ihre Zeugen darstellen und beweisen, so wird man's horen und sagen: Es ist die Wahrheit. Ihr aber seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwahlet habe, auf dad ihr wisset und mirglaubet und verstehet, dafi ich's bin. Vor mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir keiner sein. Ich, ich bin der HERR, und ist auder mir kein Heiland. Ich hab's verkundiget und hab auch geholfen und hab's euch sagen lassen; und ist kein fremder (Gott) unter euch. Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR; so bin ich Gott. Auch bin ich, ehe denn nie kein Tag war; und ist niemand, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke; wer will's abwenden? So spricht der HERR, euer Erloser, der Heilige in Israel: Urn euretwillen habe ich gen Babel geschickt und habe die Riegel alle heruntergestoden und die klagenden Chaldaer in die Schiffe gejagt.
Gospel
John 5
Danach war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf gen Jerusalem. Es ist aber zu Jerusalem bei dem Schafhause ein Teich, der heißt auf ebraisch Bethesda und hat fünf Hallen, in welchen lagen viel Kranke, Blinde, Lahme, Durre; die warteten, wenn sich das Wasser bewegte. Denn ein Engel fuhr herab zu seiner Zeit in den Teich und bewegte das Wasser. Welcher nun der erste, nachdem das Wasser beweget war, hineinstieg, der ward gesund, mit welcherlei Seuche er behaftet war. Es war aber ein Mensch daselbst, achtunddreißig Jahre krank gelegen. Da Jesus denselbigen sah liegen und vernahm, daß er so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, wenn das Wasser sich beweget, der mich in den Teich lasse; und wenn ich komme, so steiget ein anderervormirhinein. Jesus spricht zu ihm: Stehe auf, nimm dein Bett und gehe hin! Und alsbald ward der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Es war aber desselbigen Tages der Sabbat. Da sprachen die Juden zu dem, der gesund war worden: Es ist heute Sabbat; es ziemt dir nicht, das Bett zu tragen. Er antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sprach zu mir: Nimm dein Bett und gehe hin. Da fragten sie ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: Nimm dein Bett und gehe hin? Der aber gesund war worden, wulite nicht, wer er war; denn Jesus war gewichen, da so viel Volks an dem Ort war. Danach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund worden; sundige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Argeres widerfahre! Der Mensch ging hin und verkundigte es den Juden, es sei Jesus, der ihn gesund gemacht habe. Darum verfolgten die Juden Jesum und suchten ihn zu toten, daß er solches getan hatte auf den Sabbat. Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirket bisher, und ich wirke auch. Darum trachteten ihm die Juden nun viel mehr nach, daß sie ihn toteten, daß er nicht allein den Sabbat brach, sondern sagte auch, Gott sei sein Vater, und machte sich selbst Gott gleich. Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von ihm selber tun, denn was er siehet den Vater tun; denn was derselbige tut, das tut gleich auch der Sohn. Der Vater aber hat den Sohn lieb und zeiget ihm alles, was er tut, und wird ihm noch groftere Werke zeigen, daß ihr euch verwundern werdet. Denn wie der Vater die Toten auferweckt und machet sie lebendig, also auch der Sohn machet lebendig, welche er will. Denn der Vater richtet niemand, sondern alles Gericht hat er dem Sohn gegeben, auf daß sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehret, der ehret den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort horet und glaubet dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, daß die Toten werden die Stimme des Sohnes Gottes horen; und die sie horen werden, die werden leben. Denn wie der Vater das Leben hat in ihm selber, also hat er dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in ihm selber. Und hat ihm Macht gegeben, auch das Gericht zu halten, darum daß er des Menschen Sohn ist. Verwundert euch des nicht; denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Grabern sind, werden seine Stimme horen und werden hervorgehen, die da Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Ubels getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. Ich kann nichts von mir selber tun. Wie ich hore, so richte ich, und mein Gericht ist recht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern des Vaters Willen, der mich gesandt hat. So ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr. Ein anderer ist's, der von mir zeuget; und ich weiß, daß das Zeugnis wahr ist, das er von mir zeuget. Ihr schicktet zu Johannes, und er zeugete von der Wahrheit. Ich aber nehme nicht Zeugnis von Menschen, sondern solches sage ich, auf daß ihr selig werdet. Er war ein brennend und scheinend Licht; ihr aber wolltet eine kleine Weile frohlich sein von seinem Licht. Ich aber habe ein grower Zeugnis denn des Johannes Zeugnis; denn die Werke, die mir der Vater gegeben hat, daß ich sie vollende, dieselbigen Werke, die ich tue, zeugen von mir, daß mich der Vater gesandt habe. Und der Vater, der mich gesandt hat, derselbige hat von mir gezeuget. Ihr habt nie weder seine Stimme gehoret noch seine Gestalt gesehen. Und sein Wort habt ihr nicht in euch wohnend; denn ihr glaubet dem nicht, den er gesandt hat. Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habt das ewige Leben darinnen; und sie ist's, die von mir zeuget. Und ihrwollt nicht zu mir kommen, daß ihr das Leben haben mochtet. Ich nehme nicht Ehre von Menschen. Aber ich kenne euch, daß ihr nicht Gottes Liebe in euch habt. Ich bin kommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmet mich nicht an. So ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen. Wie konnet ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmet? Und die Ehre, die von Gott ailein ist, suchet ihr nicht. Ihr sollt nicht meinen, daß ich euch vor dem Vater verklagen werde. Es ist einer, der euch verklaget, der Mose, auf welchen ihr hoffet. Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir geschrieben. So ihr aber seinen Schriften nicht glaubet, wie werdet ihr meinen Worten glauben?
Evening Prayer — Second Lesson
Romans 6:1-14
Was wollen wir hiezu sagen? Sollen wir denn in der Sunde beharren, auf daß die Gnade desto machtiger werde? Das sei feme! Wie sollten wir in der Sunde wollen leben, der wir abgestorben sind? Wisset ihr nicht, daß alle, die wir in Jesum Christum getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wirje mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf daß, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln. So wir aber samt ihm gepflanzet werden zu gleichem Tode, so werden wir auch der Auferstehung gleich sein, dieweil wir wissen, daß unser alter Mensch samt ihm gekreuziget ist, auf daß der sündliche Leib aufhore, da(3> wir hinfort der Sunde nicht dienen. Denn wer gestorben ist, der ist gerechtfertiget von der Sunde. Sind wir aber mit Christo gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden und wissen, daß Christus, von den Toten erwecket, hinfort nicht stirbt; der Tod wird hinfort uber ihn nicht herrschen. Denn das er gestorben ist; das ist er der Sunde gestorben zu einem Mai; das er aber lebet, das lebet er Gott. Also auch ihr, haltet euch dafür, daß ihr der Sunde gestorben seid und lebet Gott in Christo Jesu, unserm Herm. So lasset nun die Sunde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, ihm Gehorsam zu leisten in seinen Lüsten. Auch begebet nicht der Sunde eure Glieder zu Waffen der Ungerechtigkeit, sondern begebet euch selbst Gott, als die da aus den Toten lebendig sind, und eure Glieder Gott zu Waffen der Gerechtigkeit, Denn die Sunde wird nicht herrschen konnen fiber euch, sintemal ihr nicht unter dem Gesetze seid, sondern unter der Gnade.
Gospel
Mark 12:28-34
Und es trat zu ihm der Schriftgelehrten einer, der ihnen zugehoret hatte, wie sie sich miteinander befragten, und sah, daß er ihnen fein geantwortet hatte, und fragte ihn: Welches ist das vornehmste Gebotvor alien? Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor alien Geboten ist das: Hore, Israel, der Herr, unser Gott, ist ein einiger Gott! Und: Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemute und von alien deinen Kraften. Das ist das vornehmste Gebot. Und das andere ist ihm gleich: Du sollst deinen Nachsten lieben wie dich selbst; es ist kein ander grofter Gebot denn diese. Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Meister, du hast wahrlich recht geredet; denn es ist ein Gott, und ist kein anderer aufter ihm. Und denselbigen lieben von ganzem Herzen; von ganzem Gemute, von ganzer Seele und von alien Kraften und lieben seinen Nachsten wie sich selbst, das ist mehr denn Brandopfer und alle Opfer. Da Jesus aber sah, daß er vernünftiglich antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht feme von dem Reich Gottes. Und es durfte ihn niemand weiter fragen.
Gospel
Mark 8:27-33
Und Jesus ging aus und seine Junger in die Markte der Stadt Casarea - Philippi. Und auf dem Wege fragte er seine Junger und sprach zu ihnen: Wer sagen die Leute, daß ich sei? Sie antworteten: Sie sagen, du seiest Johannes der Taufer; etliche sagen, du seiest Elia; etliche, du seiest der Propheten einer. Und er sprach zu ihnen: Ihr aber, wer sagt ihr, daß ich sei? Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Du bist Christus. Und er bedrauete sie, daß sie niemand von ihm sagen sollten. Und hub an, sie zu lehren: Des Menschen Sohn muli viel leiden und verworfen werden von den Altesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getotet werden und fiber drei Tage auferstehen. Und er redete das Wort frei offenbar. Und Petrus nahm ihn zu sich, fing an, ihm zu wehren. Er aber wandte sich urn und sah seine Junger an und bedrauete Petrus und sprach: Geh hinter mich, du Satan! Denn du meinest nicht, was gottlich, sondern was menschlich ist.
Gospel
Mark 16
Und da der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria des Jakobus und Salome Spezerei, auf daß sie kamen und salbeten ihn. Und sie kamen zum Grabe an einem Sabbater sehrfrühe, da die Sonne aufging. Und sie sprachen untereinander: Wer walzet uns den Stein von des Grabes Tur? Und sie sahen dahin und wurden gewahr, daß der Stein abgewalzet war; denn er war sehr graft. Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jungling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein lang weift Kleid an. Und sie entsetzten sich. Er aber sprach zu ihnen: Entsetzet euch nicht! Ihrsuchet Jesum von Nazareth, den Gekreuzigten; er ist auferstanden und ist nicht hier. Siehe da die Statte, da sie ihn hinlegten. Gehet aber hin und sagt's seinen Jungern und Petrus, daß er vor euch hingehen wird nach Galilaa; da werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat. Und sie gingen schnell heraus und flohen von dem Grabe; denn es war sie Zittern und Entsetzen ankommen. Und sagten niemand nichts; denn sie furchteten sich. Jesus aber, da er auferstanden war frühe am ersten Tage der Sabbater, erschien er am ersten der Maria Magdalena, von welcher er sieben Teufel ausgetrieben hatte. Und sie ging hin und verkundigte es denen, die mit ihm gewesen waren, die da Leid trugen und weineten. Und dieselbigen, da sie horeten, daß er lebete und ware ihrerschienen, glaubten sie nicht. Danach da zwei aus ihnen wandelten, offenbarte er sich unter einer andern Gestalt, da sie aufs Feld gingen. Und dieselbigen gingen auch hin und verkundigten das den andern; denen glaubten sie auch nicht. Zuletzt, da die Elfe zu Tische saften, offenbarete er sich und schalt ihren Unglauben und ihres Herzens Hartigkeit, daß sie nicht geglaubt hatten denen, die ihn gesehen hatten auferstanden. Und sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur! Wer da glaubet und getauft wird, derwird selig werden; wer aber nicht glaubet, derwird verdammt werden. Die Zeichen aber, die dafolgen werden denen, die da glauben, sind die: In meinem Namen werden sie Teufel austreiben, mit neuen Zungen reden, Schlangen vertreiben, und so sie etwas Todliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf die Kranken werden sie die Hande legen, so wird's besser mit ihnen werden. Und der Herr, nachdem er mit ihnen geredet hatte, ward er aufgehoben gen Himmel und sitzet zur rechten Hand Gottes. Sie aber gingen aus und predigten an alien Orten. Und der Herrwirkte mit ihnen und bekraftigte das Wort durch mitfolgende Zeichen.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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