Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Deuteronomy 4
Und nun hore, Israel, die Gebote und Rechte, die ich euch lehre, daß ihr sie tun sollt, auf daß ihr lebet und hineinkommet und das Land einnehmet, das euch der HERR, euer Vater Gott, gibt. Ihr sollt nichts dazutun, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf daß ihr bewahren moget die Gebote des HERRN, eures Gottes, die ich euch gebiete. Eure Augen haben gesehen, was der HERR getan hat wider den Baal-Peor; denn alle, die dem Baal-Peor folgeten, hat den HERR, dein Gott, vertilget unter euch. Aber ihr, die ihr dem HERRN, eurem Gott, anhinget, lebet alle heutigestages. Siehe, ich habe euch gelehret Gebote und Rechte, wie mir den HERR, mein Gott, geboten hat, daß ihr also tun sollt im Lande, darein ihr kommen werdet, daß ihr's einnehmet. So behaltet es nun und tut's! Denn das wird eure Weisheit und Verstand sein bei alien Volkern, wenn sie horen werden alle diese Gebote, dafi sie mussen sagen: Ei, welch weise und verstandige Leute sind das, und ein herrlich Volk! Denn wo ist so ein herrlich Volk, zu dem Gotter also nahe sich tun, als der HERR, unser Gott, so oft wir ihn anrufen? Und wo ist so ein herrlich Volk, das so gerechte Sitten und Gebote habe, als all dies Gesetz; das ich euch heutigestages vorlege? Hute dich nur und bewahre deine Seele wohl, daß du nicht vergessest der Geschichten, die deine Augen gesehen haben, und daü sie nicht aus deinem Herzen kommen all dein Leben lang. Und sollst deinen Kindern und Kindeskindern kundtun den Tag, da du vor dem HERRN, deinem Gott, stundest an dem Berge Horeb, da der HERR zu mir sagte: Versammle mir das Volk, daü sie meine Worte horen und lernen mich furchten all ihre Lebetage auf Erden und lehren ihre Kinder. Und ihr tratet herzu und stundet unten an dem Berge; der Berg brannte aber bis mitten an den Himmel; und war da Finsternis, Wolken und Dunkel. Und den HERR redete mit euch mitten aus dem Feuer. Die Stimme seiner Worte hortet ihr; aber kein Gleichnis sahet ihr außen der Stimme. Und verkündigte euch seinen Bund, den er euch gebot zu tun, namlich die zehn Worte; und schrieb sie auf zwo steinerne Tafeln. Und der HERR gebot mir zur selbigen Zeit, daü ich euch lehren sollte Gebote und Rechte, daß ihn danach tatet im Lande, darein ihr ziehet, daß ihr es einnehmet. So bewahret nun eure Seelen wohl; denn ihr habt kein Gleichnis gesehen des Tages, da der HERR mit euch redete aus dem Feuer auf dem Berge Horeb, auf daß ihr euch nicht verderbet und machet euch irqend ein Bild, das gleich sei einem Mann Oder Weib Oder Vieh auf Erden, Oder Vogel unter dem Himmel, Oder Gewurm auf dem Lande, Oder Fisch im Wasser unter der Erde. Dafi du auch nicht deine Augen aufhebest gen Himmel und sehest die Sonne und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und fallest ab und betest sie an und dienest ihnen, welche der HERR, dein Gott, verordnet hat alien Volkern unter dem ganzen Himmel. Euch aber hat den HERR angenommen und aus dem eisernen Ofen, namlich aus Agypten, gefuhret, daß ihr sein Erbvolk solltet sein, wie es ist an diesem Tage. Und der HERR war so erzurnet uber mich urn eures Tuns willen, daß er schwur, ich sollte nicht uber den Jordan gehen, noch in das gute Land kommen, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbteil geben wird, sondern ich muß in diesem Lande sterben und werde nicht uber den Jordan gehen. Ihr aber werdet hinubergehen und solch gut Land einnehmen. So hutet euch nun, daß ihr des Bundes des HERRN, eures Gottes, nicht vergesset, den er mit euch gemacht hat, und nicht Bilder machet einigerlei Gleichnis, wie der HERR, dein Gott, geboten hat. Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrend Feuer und ein eifriger Gott. Wenn ihr nun Kinder zeuget und Kindeskinder und im Lande wohnet und verderbet euch und machet euch Bilder einigerlei Gleichnis, daß ihr ubel tut vor dem HERRN, eurem Gott, und ihr ihn erzurnet, so rufe ich heutigestages uber euch zu Zeugen Himmel und Erde, daß ihr werdet bald umkommen von dem Lande, in welches ihrgehet uber den Jordan, daß ihr's einnehmet; ihr werdet nicht lange drinnen bleiben, sondern werdet vertilget werden. Und der HERR wird euch zerstreuen unter die Vblker; und werdet ein geringer Pobel übrig sein unter den Heiden, dahin euch der HERR treiben wird. Daselbst wirst du dienen den Gottern, die Menschenhande Werk sind, Holz und Stein, die weder sehen, noch horen, noch essen, noch riechen. Wenn du aber daselbst den HERRN, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden, wo du ihn wirst von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen. Wenn du geangstet sein wirst, und dich treffen werden alle diese Dinge in den letzten Tagen, so wirst du dich bekehren zu dem HERRN, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchen. Denn der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; erwird dich nicht lassen noch verderben, wird auch nicht vergessen des Bundes, den er deinen Vatern geschworen hat. Dann frage nach den vorigen Zeiten, die vor dir gewesen sind, von dem Tage an, da Gott den Menschen auf Erden geschaffen hat, von einem Ende des Himmels zum andern, ob je ein solch groß Ding geschehen, Oder des Gleichen je gehoret sei, daß ein Volk Gottes Stimme gehort habe aus dem Feuer reden, wie du gehort hast, und dennoch lebest? Oderob Gottversucht habe, hineinzugehen und ihm ein Volk mitten aus einem Volk zu nehmen durch Versuchung, durch Zeichen, durch Wunder, durch Streit und durch eine machtige Hand und durch einen ausgereckten Arm und durch sehr schreckliche Taten, wie das alles der HERR, euer Gott, fur euch getan hat in Agypten vor deinen Augen? Du hast's gesehen, auf daß du wissest, daß der HERR allein Gott ist, und keiner mehr. Vom Himmel hat er dich seine Stimme horen lassen, daß er dich züchtigte; und auf Erden hat er dir gezeiget sein grolies Feuer, und seine Worte hast du aus dem Feuer gehoret, darum daß er deine Vater geliebet und ihren Samen nach ihnen erwahlet hat, und hat dich ausgeführet mit seinem Angesicht durch seine grofie Kraft aus Agypten, daß er vertriebe vor dir her grolie Volker und starkere, denn du bist, und dich hineinbrachte, daß er dir ihr Land gabe zum Erbteil, wie es heutigestages stehet. So sollst du nun heutigestages wissen und zu Flerzen nehmen, daß der HERR ein Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden, und keiner mehr; daß du haltest seine Rechte und Gebote, die ich dir heute gebiete; so wird dir's und deinen Kindern nach dirwohlgehen, daß dein Leben lange wahre in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, gibt ewiglich. Da sonderte Mose drei Stadte aus jenseits des Jordans gegen der Sonnen Aufgang, daß daselbst hinflohe, wer seinen Nachsten totschlagt unversehens und ihm vorhin nicht feind gewesen ist; der soil in der Stadte eine fliehen, daß er lebendig bleibe: Bezer in der Wüste im ebenen Lande unter den Rubenitern; und Ramoth in Gilead unter den Gaditern; und Golan in Basan unter den Manassitern. Das ist das Gesetz, das Mose den Kindern Israel vorlegte. Das ist das Zeugnis und Gebot und Rechte, die Mose den Kindern Israel sagte, da sie aus Agypten gezogen waren, jenseit des Jordans im Tal gegen dem Hause Peor, im Lande Sihons, des Konigs der Amoriter, den zu Hesbon sali, den Mose und die Kinder Israel schlugen, da sie aus Agypten gezogen waren, und nahmen sein Land ein, dazu das Land Ogs, des Konigs zu Basan, der zween Konige der Amoriter, die jenseit des Jordans waren gegen der Sonnen Aufgang, von Aroer an, welche an dem Ufer liegt des Bachs bei Arnon, bis an den Berg Sion, das ist der Hermon, und alles Blachfeld jenseits des Jordans, gegen den Aufgang der Sonne, bis an das Meer im Blachfelde, unten am Berge Pisga.
Responsorial Psalm
Psalm 94
HERR Gott, des die Rache ist, Gott, des die Rache ist, erscheine! Erhebe dich, du Richter der Welt; vergilt den Hoffartigen, was sie verdienen! HERR, wie lange sollen die Gottlosen, wie lange sollen die Gottlosen prahlen und so trotziglich reden, und alle Ubeltater sich so rühmen? HERR, sie zerschlagen dein Volk und plagen dein Erbe. Witwen und Fremdlinge erwurgen sie und tdten die Waisen und sagen: Der HERR siehet's nicht und der Gott Jakobs achtet's nicht. Merket doch, ihr Narren unter dem Volk, und ihr Toren, wann wollt ihr klug werden? Der das Ohr gepflanzet hat, sollte der nicht horen? Der das Auge gemacht hat, sollte der nicht sehen? Der die Heiden zuchtiget, sollte der nicht strafen? der die Menschen lehret, was sie wissen. Aber der HERR weiß die Gedanken der Menschen, daß sie eitel sind. Wohl dem, den du, HERR, zuchtigest und lehrest ihn durch dein Gesetz, daß er Geduld habe, wenn's ubel gehet, bis dem Gottlosen die Grube bereitet werde. Denn der HERR wird sein Voik nicht verstoßen noch sein Erbe verlassen. Denn Recht muß doch Recht bleiben, und dem werden alle frommen Herzen zufallen. Wer stehet bei mir wider die Boshaftigen? Wer tritt zu mir wider die Ubeltater? Wo der HERR mir nicht hulfe, so lage meine Seele schier in der Stille. Ich sprach: Mein Fuß hat gestrauchelt; aber deine Gnade, HERR, hielt mich. Ich hatte viel Bekümmernisse in meinem Herzen; aber deine Trostungen ergotzeten meine Seele. Du wirst ja nimmer eins mit dem schadlichen Stuhl, der das Gesetz ubel deutet. Sie rüsten sich wider die Seele des Gerechten und verdammen unschuldig Blut. Aber der HERR ist mein Schutz; mein Gott ist der Hort meiner Zuversicht. Und er wird ihnen ihr Unrecht vergelten und wird sie um ihre Bosheit vertilgen; der HERR, unser Gott, wird sie vertilgen.
Second Reading
Hebrews 7
Dieser Melchisedek aber war ein Konig zu Salem, ein Priester Gottes, des Allerhochsten, der Abraham entgegenging, da ervon der Konige Schlacht wiederkam, und segnete ihn, welchem auch Abraham gab den Zehnten aller Güter. Aufs erste wird er verdolmetscht ein Konig der Gerechtigkeit; danach aber ist er auch ein Konig Salem, das ist, ein Konig des Friedens; ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlecht; und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. Er ist aber verglichen dem Sohn Gottes und bleibet Priester in Ewigkeit. Schauet aber, wie graft ist der, dem auch Abraham, der Patriarch, den Zehnten gibt von der eroberten Beute! Zwar die Kinder Levi, da sie das Priestertum empfangen, haben sie ein Gebot, den Zehnten vom Volk, das ist, von ihren Brudern, zu nehmen nach dem Gesetz, wiewohl auch dieselben aus den Lenden Abrahams kommen sind. Aber der, des Geschlecht nicht genannt wird unter ihnen, der nahm den Zehnten von Abraham und segnete den, der die Verheiftung hatte. Nun ist's ohne alles Widersprechen also, daß das Geringere von dem Besseren gesegnet wird. Und hier nehmen den Zehnten die sterbenden Menschen; aber dort bezeuget er, daß er lebe. Und daß ich also sage, es ist auch Levi, der den Zehnten nimmt, verzehntet durch Abraham. Denn er war je noch in den Lenden des Vaters, da ihm Melchisedek entgegenging. Ist nun die Vollkommenheit durch das levitische Priestertum geschehen (denn unter demselbigen hat das Volk das Gesetz empfangen), was ist denn weiter not zu sagen, daß ein anderer Priester aufkommen solle nach der Ordnung Melchisedeks und nicht nach der Ordnung Aarons? Denn wo das Priestertum verandert wird, da muft auch das Gesetz verandert werden. Denn von dem solches gesagt ist, der ist von einem andern Geschlecht, aus welchem nie keiner des Altars gepfleget hat. Denn es ist ja offenbar, daß von Juda aufgegangen ist unser Herr; zu welchem Geschlecht Mose nicht geredet hat vom Priestertum. Und es ist noch viel klarer, so nach der Weise Melchisedeks ein anderer Priester aufkommt, welcher nicht nach dem Gesetz des fleischlichen Gebots gemacht ist, sondern nach der Kraft des unendlichen Lebens. Denn er bezeuget: Du bist ein Priester ewiglich nach der Ordnung Melchisedeks. Denn damit wird das vorige Gesetz aufgehoben, darum daß es zu schwach und nicht nütze war (denn das Gesetz konnte nichts vollkommen machen), und wird eingefuhret eine bessere Hoffnung, durch welche wirzu Gott nahen; und dazu, das viel ist, nicht ohne Eid. Denn jene sind ohne Eid Priester worden; dieser aber mit dem Eid durch den, der zu ihm spricht: Der Herr hat geschworen, und wird ihn nicht gereuen: Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks. Also eines so viel besseren Testaments Ausrichter ist Jesus worden. Und jener sind viel, die Priester wurden, darum daß sie der Tod nicht bleiben lieft; dieser aber darum, daß er bleibet ewiglich, hat er ein unverganglich Priestertum; dahererauch selig machen kann immerdar, die durch ihn zu Gott kommen, und lebet immerdar und bittet fur sie. Denn einen solchen Hohenpriester sollten wir haben, der da ware heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sundern abgesondert und hoher, denn der Himmel ist, dem nicht taglich not ware wie jenen Hohenpriestern, zuerst fur eigene Sünden Opfer zu tun, danach fur des Volks Sünden; denn das hat er getan einmal, da er sich selbst opferte. Denn das Gesetz macht Menschen zu Hohenpriestern, die da Schwachheit haben; dies Wort aber des Eides, das nach dem Gesetz gesagt ist, setzet den Sohn ewig und vollkommen.
Gospel
John 5
Danach war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf gen Jerusalem. Es ist aber zu Jerusalem bei dem Schafhause ein Teich, der heißt auf ebraisch Bethesda und hat fünf Hallen, in welchen lagen viel Kranke, Blinde, Lahme, Durre; die warteten, wenn sich das Wasser bewegte. Denn ein Engel fuhr herab zu seiner Zeit in den Teich und bewegte das Wasser. Welcher nun der erste, nachdem das Wasser beweget war, hineinstieg, der ward gesund, mit welcherlei Seuche er behaftet war. Es war aber ein Mensch daselbst, achtunddreißig Jahre krank gelegen. Da Jesus denselbigen sah liegen und vernahm, daß er so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, wenn das Wasser sich beweget, der mich in den Teich lasse; und wenn ich komme, so steiget ein anderervormirhinein. Jesus spricht zu ihm: Stehe auf, nimm dein Bett und gehe hin! Und alsbald ward der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Es war aber desselbigen Tages der Sabbat. Da sprachen die Juden zu dem, der gesund war worden: Es ist heute Sabbat; es ziemt dir nicht, das Bett zu tragen. Er antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sprach zu mir: Nimm dein Bett und gehe hin. Da fragten sie ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: Nimm dein Bett und gehe hin? Der aber gesund war worden, wulite nicht, wer er war; denn Jesus war gewichen, da so viel Volks an dem Ort war. Danach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund worden; sundige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Argeres widerfahre! Der Mensch ging hin und verkundigte es den Juden, es sei Jesus, der ihn gesund gemacht habe. Darum verfolgten die Juden Jesum und suchten ihn zu toten, daß er solches getan hatte auf den Sabbat. Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirket bisher, und ich wirke auch. Darum trachteten ihm die Juden nun viel mehr nach, daß sie ihn toteten, daß er nicht allein den Sabbat brach, sondern sagte auch, Gott sei sein Vater, und machte sich selbst Gott gleich. Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von ihm selber tun, denn was er siehet den Vater tun; denn was derselbige tut, das tut gleich auch der Sohn. Der Vater aber hat den Sohn lieb und zeiget ihm alles, was er tut, und wird ihm noch groftere Werke zeigen, daß ihr euch verwundern werdet. Denn wie der Vater die Toten auferweckt und machet sie lebendig, also auch der Sohn machet lebendig, welche er will. Denn der Vater richtet niemand, sondern alles Gericht hat er dem Sohn gegeben, auf daß sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehret, der ehret den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort horet und glaubet dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, daß die Toten werden die Stimme des Sohnes Gottes horen; und die sie horen werden, die werden leben. Denn wie der Vater das Leben hat in ihm selber, also hat er dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in ihm selber. Und hat ihm Macht gegeben, auch das Gericht zu halten, darum daß er des Menschen Sohn ist. Verwundert euch des nicht; denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Grabern sind, werden seine Stimme horen und werden hervorgehen, die da Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Ubels getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. Ich kann nichts von mir selber tun. Wie ich hore, so richte ich, und mein Gericht ist recht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern des Vaters Willen, der mich gesandt hat. So ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr. Ein anderer ist's, der von mir zeuget; und ich weiß, daß das Zeugnis wahr ist, das er von mir zeuget. Ihr schicktet zu Johannes, und er zeugete von der Wahrheit. Ich aber nehme nicht Zeugnis von Menschen, sondern solches sage ich, auf daß ihr selig werdet. Er war ein brennend und scheinend Licht; ihr aber wolltet eine kleine Weile frohlich sein von seinem Licht. Ich aber habe ein grower Zeugnis denn des Johannes Zeugnis; denn die Werke, die mir der Vater gegeben hat, daß ich sie vollende, dieselbigen Werke, die ich tue, zeugen von mir, daß mich der Vater gesandt habe. Und der Vater, der mich gesandt hat, derselbige hat von mir gezeuget. Ihr habt nie weder seine Stimme gehoret noch seine Gestalt gesehen. Und sein Wort habt ihr nicht in euch wohnend; denn ihr glaubet dem nicht, den er gesandt hat. Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habt das ewige Leben darinnen; und sie ist's, die von mir zeuget. Und ihrwollt nicht zu mir kommen, daß ihr das Leben haben mochtet. Ich nehme nicht Ehre von Menschen. Aber ich kenne euch, daß ihr nicht Gottes Liebe in euch habt. Ich bin kommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmet mich nicht an. So ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen. Wie konnet ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmet? Und die Ehre, die von Gott ailein ist, suchet ihr nicht. Ihr sollt nicht meinen, daß ich euch vor dem Vater verklagen werde. Es ist einer, der euch verklaget, der Mose, auf welchen ihr hoffet. Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir geschrieben. So ihr aber seinen Schriften nicht glaubet, wie werdet ihr meinen Worten glauben?
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