Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Acts 7:1-8

Da sprach der Hohepriester: Ist dem also? Er aber sprach: Liebe Bruder und Vater, horet zu! Gott der Herrlichkeit erschien unserm Vater Abraham, da er noch in Mesopotamien war, ehe erwohnete in Haran, und er sprach zu ihm: Gehe aus deinem Lande und von deiner Freundschaft und zieh in ein Land, das ich dirzeigen will. Da ging er aus der Chaldaer Lande und wohnete in Haran. Und von dannen, da sein Vater gestorben war, brachte er ihn heruber in dies Land, darinnen ihr nun wohnet. Und gab ihm kein Erbteil drinnen, auch nicht eines Fulies breit; und verhieli ihm, er wollte es geben ihm zu besitzen und seinem Samen nach ihm, da er noch kein Kind hatte. Aber Gott sprach also: Dein Same wird ein Fremdling sein in einem fremden Lande, und sie werden ihn dienstbar machen und ubel handeln vierhundert Jahre. Und das Volk, dem sie dienen werden, will ich richten, sprach Gott; und danach werden sie ausziehen und mir dienen an dieser Statte . Und gab ihm den Bund der Beschneidung. Und er zeugete Isaak und beschnitt ihn am achten Tag und Isaak den Jakob und Jakob die zwolf Erzvater.

First Reading

Deuteronomy 33

Dies ist der Segen, damit Mose, der Mann Gottes, die Kinder Israel vorseinem Tode segnete, und sprach: Der HERR ist von Sinai kommen und ist ihnen aufgegangen von Seir; er ist hervorgebrochen von dem Berge Paran und ist kommen mitviel tausend Heiligen; zu seiner rechten Hand ist ein feuriges Gesetz an sie. Wie hat er die Leute so lieb! Alle seine Heiligen sind in deiner Hand; sie werden sich setzen zu deinen Fußen und werden lernen von deinen Worten. Mose hat uns das Gesetz geboten, dem Erbe der Gemeine Jakobs. Und er verwaltete das Amt eines Konigs und hielt zusammen die Haupter des Volks samt den Stammen Israels. Ruben lebe und sterbe nicht, und sein Pobel sei gering! Dies ist der Segen Judas. Und er sprach: HERR, erhore die Stimme Judas, mache ihn zum Regenten in seinem Volk und laß seine Macht groß werden, und ihm müsse wider seine Feinde geholfen werden! Und zu Levi sprach er: Dein Recht und dein Licht bleibe bei deinem heiligen Mann, den du versuchet hast zu Massa, da ihr hadertet am Haderwasser. Wer zu seinem Vater und zu seiner Mutter spricht: Ich sehe ihn nicht, und zu seinem Bruder: Ich kenne ihn nicht, und zu seinem Sohn: Ich weiß nicht: die halten deine Rede und bewahren deinen Bund; die werden Jakob deine Rechte lehren und den Israel dein Gesetz; die werden Rauchwerk vor deine Nase legen und ganze Opfer auf deinen Altar. HERR, segne sein Vermogen und laß dir gefallen die Werke seiner Hande; zerschlage den Rücken derer, die sich wider ihn auflehnen, und derer, die ihn hassen, daß sie nicht aufkommen. Und zu Benjamin sprach er: Das Liebliche des HERRN wird sicher wohnen; allezeit wird er uber ihm halten und wird zwischen seinen Schultern wohnen. Und zu Joseph sprach er: Sein Land liegt im Segen des HERRN. Da sind edle Fruchte vom Himmel, vom Tau und von der Tiefe, die unten liegt. Da sind edle Fruchte von der Sonne und edle reife Fruchte der Monden und von den hohen Bergen gegen Morgen und von den Hügeln fur und fur und edle Fruchte von der Erde, und was drinnen ist. Die Gnade des, der in dem Busch wohnete, komme auf das Haupt Josephs und auf den Scheitel des Nasir unter seinen Brudern. Seine Herrlichkeit ist wie ein erstgeborner Ochse, und seine Horner sind wie Einhorners Horner; mit denselben wird er die Volker stoßen zuhauf bis an des Landes Ende. Das sind die Tausende Ephraims und die Tausende Manasses. Und zu Sebulon sprach er: Sebulon, freue dich deines Auszugs! Aber, Isaschar, freue dich deiner Hutten! Sie werden die Volker auf den Berg rufen und daselbst opfern Opfer der Gerechtigkeit. Denn sie werden die Menge des Meers saugen und die versenkten Schatze im Sande. Und zu Gad sprach er: Gad sei gesegnet, der Raummacher; er liegt wie ein Lowe und raubet den Arm und die Scheitel. Und er sah, daß ihm ein Haupt gegeben war, ein Lehrer, der verborgen ist, welcher kam mit den Obersten des Volks und verschaffte die Gerechtigkeit des HERRN und seine Rechte an Israel. Und zu Dan sprach er: Dan ein junger Lowe; er wird fließen von Basan. Und zu Naphthali sprach er: Naphthali wird genug haben, was er begehret, und wird voll Segens des HERRN sein; gegen Abend und Mittag wird sein Besitz sein. Und zu Asser sprach er: Asser sei gesegnet mit Sohnen; ersei angenehm seinen Brudern und tunke seinen Fuß in 01! Eisen und Erz sei an seinen Schuhen; dein Alter sei wie deine Jugend. Es ist kein Gott als der Gott des Gerechten. Der im Himmel sitzt, der sei deine Hilfe, und des Herrlichkeit in Wolken ist. Das ist die Wohnung Gottes von Anfang und unter den Armen ewiglich. Und er wird vor dir her deinen Feind austreiben und sagen: Sei vertilget! Israel wird sicher alleine wohnen; der Brunn Jakobs wird sein auf dem Lande, da Korn und Most ist; dazu sein Himmel wird mit Tau triefen. Wohl dir, Israel, wer ist dir gleich? 0 Volk, das du durch den HERRN selig wirst, der deiner Hilfe Schild und das Schwert deines Sieges ist! Deinen Feinden wird's fehlen; aber du wirst auf ihrer Hohe einhertreten.

First Reading

2 Samuel 6:1-19

Und David sammelte abermal alle junge Mannschaft in Israel, dreiftigtausend. Und machte sich auf und ging hin mit allem Volk, das bei ihm war aus den Burgern Judas, daß er die Lade Gottes von dannen heraufholete, welcher Name heiftt: Der Name des HERRN Zebaoth wohnet drauf uber den Cherubim. Und sie lieften die Lade Gottes fuhren auf einem neuen Wagen und holeten sie aus dem Hause Abinadabs, der zu Gibea wohnete. Usa aber und Ahio, die Sohne Abinadabs, trieben den neuen Wagen. Und da sie ihn mit der Lade Gottes aus dem Hause Abinadabs fuhreten, der zu Gibea wohnete, und Ahio vor der Lade her ging, spielte David und das ganze Haus Israel vor dem HERRN her mit allerlei Saitenspiel von Tannenholz, mit Harfen und Psaltern und Pauken und Schellen und Zimbeln. Und da sie kamen zur Tenne Nachon, griff Usa zu und hielt die Lade Gottes, denn die Rinder traten beiseit aus. Da ergrimmete des HERRN Zorn uber Usa; und Gott schlug ihn daselbst urn seines Frevels willen, daß er daselbst starb bei der Lade Gottes. Da ward David betrubt, daß der HERR einen solchen Rift an Usa tat; und hieft dieselbige Statte Perez-Usa bis auf diesen Tag. Und David furchtete sich vor dem HERRN des Tages und sprach: Wie soil die Lade des HERRN zu mir kommen? Und wollte sie nicht lassen zu sich bringen in die Stadt Davids, sondem lieft sie bringen in das Haus Obed-Edoms, des Gathiters. Und da die Lade des HERRN drei Monden blieb im Hause Obed-Edoms, des Gathiters, segnete ihn der HERR und sein ganzes Haus. Und es ward dem Konige David angesagt, daß der HERR das Haus Obed-Edoms segnete und alles, was er hatte, urn der Lade Gottes willen. Da ging er hin und holte die Lade Gottes aus dem Hause Obed- Edoms herauf in die Stadt Davids mit Freuden. Und da sie einhergingen mit der Lade des HERRN sechs Gange, opferte man einen Ochsen und ein fett Schaf. Und David tanzte mit aller Macht vor dem HERRN her und war begurtet mit einem leinenen Leibrock. Und David samt dem ganzen Israel fuhreten die Lade des HERRN herauf mit Jauchzen und Posaunen. Und da die Lade des HERRN in die Stadt Davids kam, guckte Michal, die Tochter Sauls, durchs Fenster und sah den Konig David springen und tanzen vordem HERRN, und verachtete ihn in ihrem Herzen. Da sie aber die Lade des HERRN hineinbrachten, stelleten sie die an ihren Ort mitten in der Hütte, die David fur sie hatte aufgeschlagen. Und David opferte Brandopfer und Dankopfer vor dem HERRN. Und da David hatte ausgeopfert die Brandopfer und Dankopfer, segnete er das Volk in dem Namen des HERRN Zebaoth. Und teilete aus allem Volk und der Menge Israels, beide Mann und Weib, einem jeglichen einen Brotkuchen und ein Stuck Fleisch und ein Noftel Wein. Da kehrete sich alles Volk hin, ein jeglicher in sein Haus.

Morning Prayer — First Lesson

Deuteronomy 4:1-23

Und nun hore, Israel, die Gebote und Rechte, die ich euch lehre, daß ihr sie tun sollt, auf daß ihr lebet und hineinkommet und das Land einnehmet, das euch der HERR, euer Vater Gott, gibt. Ihr sollt nichts dazutun, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf daß ihr bewahren moget die Gebote des HERRN, eures Gottes, die ich euch gebiete. Eure Augen haben gesehen, was der HERR getan hat wider den Baal-Peor; denn alle, die dem Baal-Peor folgeten, hat den HERR, dein Gott, vertilget unter euch. Aber ihr, die ihr dem HERRN, eurem Gott, anhinget, lebet alle heutigestages. Siehe, ich habe euch gelehret Gebote und Rechte, wie mir den HERR, mein Gott, geboten hat, daß ihr also tun sollt im Lande, darein ihr kommen werdet, daß ihr's einnehmet. So behaltet es nun und tut's! Denn das wird eure Weisheit und Verstand sein bei alien Volkern, wenn sie horen werden alle diese Gebote, dafi sie mussen sagen: Ei, welch weise und verstandige Leute sind das, und ein herrlich Volk! Denn wo ist so ein herrlich Volk, zu dem Gotter also nahe sich tun, als der HERR, unser Gott, so oft wir ihn anrufen? Und wo ist so ein herrlich Volk, das so gerechte Sitten und Gebote habe, als all dies Gesetz; das ich euch heutigestages vorlege? Hute dich nur und bewahre deine Seele wohl, daß du nicht vergessest der Geschichten, die deine Augen gesehen haben, und daü sie nicht aus deinem Herzen kommen all dein Leben lang. Und sollst deinen Kindern und Kindeskindern kundtun den Tag, da du vor dem HERRN, deinem Gott, stundest an dem Berge Horeb, da der HERR zu mir sagte: Versammle mir das Volk, daü sie meine Worte horen und lernen mich furchten all ihre Lebetage auf Erden und lehren ihre Kinder. Und ihr tratet herzu und stundet unten an dem Berge; der Berg brannte aber bis mitten an den Himmel; und war da Finsternis, Wolken und Dunkel. Und den HERR redete mit euch mitten aus dem Feuer. Die Stimme seiner Worte hortet ihr; aber kein Gleichnis sahet ihr außen der Stimme. Und verkündigte euch seinen Bund, den er euch gebot zu tun, namlich die zehn Worte; und schrieb sie auf zwo steinerne Tafeln. Und der HERR gebot mir zur selbigen Zeit, daü ich euch lehren sollte Gebote und Rechte, daß ihn danach tatet im Lande, darein ihr ziehet, daß ihr es einnehmet. So bewahret nun eure Seelen wohl; denn ihr habt kein Gleichnis gesehen des Tages, da der HERR mit euch redete aus dem Feuer auf dem Berge Horeb, auf daß ihr euch nicht verderbet und machet euch irqend ein Bild, das gleich sei einem Mann Oder Weib Oder Vieh auf Erden, Oder Vogel unter dem Himmel, Oder Gewurm auf dem Lande, Oder Fisch im Wasser unter der Erde. Dafi du auch nicht deine Augen aufhebest gen Himmel und sehest die Sonne und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und fallest ab und betest sie an und dienest ihnen, welche der HERR, dein Gott, verordnet hat alien Volkern unter dem ganzen Himmel. Euch aber hat den HERR angenommen und aus dem eisernen Ofen, namlich aus Agypten, gefuhret, daß ihr sein Erbvolk solltet sein, wie es ist an diesem Tage. Und der HERR war so erzurnet uber mich urn eures Tuns willen, daß er schwur, ich sollte nicht uber den Jordan gehen, noch in das gute Land kommen, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbteil geben wird, sondern ich muß in diesem Lande sterben und werde nicht uber den Jordan gehen. Ihr aber werdet hinubergehen und solch gut Land einnehmen. So hutet euch nun, daß ihr des Bundes des HERRN, eures Gottes, nicht vergesset, den er mit euch gemacht hat, und nicht Bilder machet einigerlei Gleichnis, wie der HERR, dein Gott, geboten hat.

Epistle

James 1:17-21

Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei welchem ist keine Veranderung noch Wechsel des Lichts und Finsternis. Er hat uns gezeuget nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, auf daß wir waren Erstlinge seiner Kreaturen. Darum, liebe Bruder, ein jeglicher Mensch sei schnell zu horen, langsam aberzu reden und langsam zum Zorn; denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist. Darum so leget ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit und nehmet das Wort an mit Sanftmut, das in euch gepflanzet ist, welches kann eure Seelen selig machen.

First Reading

Exodus 20

Und Gott redete alle diese Worte: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Agyptenland, aus dem Diensthause, gefuhret habe. Du sollst keine andern Gotter neben mir haben. Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, Oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsuchet der Vater Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen, und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten. Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht miftbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen miftbraucht. Gedenke des Sabbattages, daß du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Dinge beschicken; aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was drinnen ist, und ruhete am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebest im Lande, das dir der HERR, dein Gott gibt. Du sollst nicht toten. Du sollst nicht ehebrechen. Du sollst nicht stehlen. Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nachsten. Laft dich nicht gelusten deines Nachsten Hauses. Laft dich nicht gelusten deines Nachsten Weibes, noch seines Knechts, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles, das dein Nachster hat. Und alles Volk sah den Donner und Blitz und den Ton der Posaune und den Berg rauchen. Da sie aber solches sahen, flohen sie und traten von feme; und sprachen zu Mose: Rede du mit uns, wir wollen gehorchen, und laft Gott nicht mit uns reden, wir mochten sonst sterben. Mose aber sprach zum Volk: Furchtet euch nicht; denn Gott ist kommen, daß er euch versuchte, und daß seine Furcht euch vor Augen ware, daß ihr nicht sundiget. Also trat das Volk von feme; aber Mose machte sich hinzu ins Dunkel, da Gott innen war. Und der HERR sprach zu ihm: Also sollst du den Kindern Israel sagen: Ihr habt gesehen, daß ich mit euch vom Himmel geredet habe. Darum sollt ihr nichts neben mir machen, silberne und güldene Gotter sollt ihr nicht machen. Einen Altar von Erde mache mir, darauf du dein Brandopfer und Dankopfer, deine Schafe und Rinder opferst. Denn an welchem Ort ich meines Namens Gedachtnis stiften werde, da will ich zu dir kommen und dich segnen. Und so du mir einen steinernen Altar willst machen, sollst du ihn nicht von gehauenen Steinen bauen; denn wo du mit deinem Messer daruber fahrest, so wirst du ihn entweihen. Du sollst auch nicht auf Stufen zu meinem Altar steigen, daß nicht deine Scham aufgedeckt werde vor ihm.

Morning Prayer — Second Lesson

Matthew 1

Dies ist das Buch von der Geburt Jesu Christi, der da ist ein Sohn Davids, des Sohnes Abrahams. Abraham zeugete Isaak. Isaak zeugete Jakob. Jakob zeugete Juda und seine Brüder. Juda zeugete Pharez und Saram von der Thamar. Pharez zeugete Hezron. Hezron zeugete Ram. Ram zeugete Aminadab. Aminadab zeugete Nahasson. Nahasson zeugete Salma. Salma zeugete Boas von der Rahab. Boas zeugete Obed von der Ruth. Obed zeugete Jesse. Jesse zeugete den Konig David. Der Konig David zeugete Salomo von dem Weibe des Uria. Salomo zeugete Roboam. Roboam zeugete Abia. Abia zeugete Assa. Assa zeugete Josaphat. Josaphat zeugete Joram. Joram zeugte Osia. Osia zeugete Jotham. Jotham zeugete Achas. Achas zeugete Ezechia. Ezechia zeugete Manasse. Manasse zeugete Amon. Amon zeugete Josia. Josia zeugete Jechonia und seine Brüder um die Zeit der babylonischen Gefangenschaft. Nach der babylonischen Gefangenschaft zeugete Jechonia Sealthiel. Sealthiel zeugete Zorobabel. Zorobabel zeugete Abiud. Abiud zeugete Eliachim. Eliachim zeugete Asor. Asor zeugete Zadoch. Zadoch zeugete Achin. Achin zeugete Eliud. Eliud zeugete Eleasar. Eleasar zeugete Matthan. Matthan zeugete Jakob. Jakob zeugete Joseph, den Mann Marias, von welcher ist geboren Jesus, der da heiliet Christus. Alle Glieder von Abraham bis auf David sind vierzehn Glieder. Von David bis auf die babylonische Gefangenschaft sind vierzehn Glieder. Von der babylonischen Gefangenschaft bis auf Christum sind vierzehn Glieder. Die Geburt Christi war aber also getan. Als Maria, seine Mutter, dem Joseph vertrauet war, ehe er sie heimholete, erfand sich's, daß sie schwanger war von dem Heiligen Geist. Joseph aber, ihr Mann, warfromm und wollte sie nicht rügen, gedachte aber sie heimlich zu verlassen. Indem er aber also gedachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herm im Traum und sprach: Joseph, du Sohn Davids furchte dich nicht, Maria, dein Gemahl, zu dir zu nehmen; denn das in ihr geboren ist, das ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebaren, des Namen sollst du Jesus heilien; denn erwird sein Volk selig machen von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, auf daß erfullet würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebaren, und sie werden seinen Namen Emanuel heilien, das ist verdolmetschet, Gott mit uns. Da nun Joseph vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm des Herm Engel befohlen hatte, und nahm sein Gemahl zu sich. Und erkannte sie nicht, bis sie ihren ersten Sohn gebar, und hieli seinen Namen Jesus.

Responsorial Psalm

Psalm 42

Eine Unterweisung der Kinder Korah, vorzusingen. Wie der Hirsch schreiet nach frischem Wasser, so schreiet meine Seele, Gott, zu dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, daß ich Gottes Angesicht schaue? Meine Tranen sind meine Speise Tag und Nacht, weil man taglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott? Wenn ich denn des inne werde, so schutte ich mein Herz heraus bei mir selbst; denn ich wollte gerne hingehen mitdem Haufen und mit ihnen wallen zum Hause Gottes mit Frohlocken und Danken unter dem Haufen, die dafeiern. Was betrubest du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, daß er mir hilft mit seinem Angesicht. Mein Gott, betrubt ist meine Seele in mir; darum gedenke ich an dich im Lande am Jordan und Hermonim, auf dem kleinen Berg. Deine Fluten rauschen daher, daß hie eine Tiefe und da eine Tiefe brausen; alle deine Wasserwogen und Wellen gehen über mich. Der HERR hat des Tages verheifien seine Gute, und des Nachts singe ich ihm und bete zu Gott meines Lebens. Ich sage zu Gott, meinem Fels: Warum hast du mein vergessen? Warum muü ich so traurig gehen, wenn mein Feind mich dranget? Es ist als ein Mord in meinen Beinen, daß mich meine Feinde schmahen, wenn sie taglich zu mir sagen: Wo ist nun dein Gott? Was betrubest du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, daß er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

Gospel

John 16:5-14

Nun aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand unter euch fraget mich: Wo qehest du hin? sondern dieweil ich solches zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauerns worden. Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch gut, daß ich hingehe. Denn so ich nicht hingehe, so kommt der T roster nicht zu euch; so ich abergehe, will ich ihn zu euch senden. Und wenn derselbige kommt, der wird die Welt strafen urn die Sunde und um die Gerechtigkeit und urn das Gericht: um die Sunde, dafi sie nicht glauben an mich; um die Gerechtigkeit aber, daß ich zum Vater gehe, und ihr mich hinfort nicht sehet; um das Gericht, daß der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr konnet's jetzt nicht tragen. Wenn aberjener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn erwird nicht von ihm selber reden, sondern was er horen wird, das wird er reden, und was zukunftig ist, wird er euch verkundigen. Derselbige wird mich verklaren; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkundigen.

Responsorial Psalm

Psalm 114

Da Israel aus Agypten zog, das Haus Jakob aus dem fremden Volk, da ward Juda sein Heiligtum, Israel seine Herrschaft. Das Meer sah und floh; der Jordan wandte sich zuruck; die Berge hupfeten wie die Lammer, die Hugel wie die jungen Schafe. Was war dir, du Meer, dati du flohest, und du Jordan, daß du dich zurückwandtest; ihr Berge, daß ihr hupfetet wie die Lammer, ihr Hugel, wie die jungen Schafe? Vor dem HERRN bebete die Erde, vor dem Gott Jakobs, der den Fels wandelte in Wassersee und die Steine in Wasserbrunnen.

Responsorial Psalm

Psalm 123

Ein Lied im hohern Chor. Ich hebe meine Augen auf zu dir, derdu im Himmel sitzest. Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hande ihrer Herren sehen, wie die Augen der Magd auf die Hande ihrer Frauen, also sehen unsere Augen auf den HERRN, unsern Gott, bis er uns gnadig werde. Sei uns gnadig, HERR, sei uns gnadig; denn wir sind sehr voll Verachtung. Sehr voll ist unsere Seele der Stolzen Spott und der Hoffartigen Verachtung.

Responsorial Psalm

Psalm 121

Ein Lied im hohern Chor. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, von welchen mir Hilfe kommt. Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Erwird deinen Fuß nichtgleiten lassen; und der dich behutet, schlaft nicht. Siehe, der Hüter Israels schlaft noch schlummert nicht. Der HERR behutet dich; der HERR ist dein Schatten uber deiner rechten Hand, daß dich des Tages die Sonne nicht steche, noch der Mond des Nachts. Der HERR behute dich vorallem Ubel; er behute deine Seele! Der HERR behute deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!

Evening Prayer — First Lesson

Deuteronomy 4:23-41

So hutet euch nun, daß ihr des Bundes des HERRN, eures Gottes, nicht vergesset, den er mit euch gemacht hat, und nicht Bilder machet einigerlei Gleichnis, wie der HERR, dein Gott, geboten hat. Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrend Feuer und ein eifriger Gott. Wenn ihr nun Kinder zeuget und Kindeskinder und im Lande wohnet und verderbet euch und machet euch Bilder einigerlei Gleichnis, daß ihr ubel tut vor dem HERRN, eurem Gott, und ihr ihn erzurnet, so rufe ich heutigestages uber euch zu Zeugen Himmel und Erde, daß ihr werdet bald umkommen von dem Lande, in welches ihrgehet uber den Jordan, daß ihr's einnehmet; ihr werdet nicht lange drinnen bleiben, sondern werdet vertilget werden. Und der HERR wird euch zerstreuen unter die Vblker; und werdet ein geringer Pobel übrig sein unter den Heiden, dahin euch der HERR treiben wird. Daselbst wirst du dienen den Gottern, die Menschenhande Werk sind, Holz und Stein, die weder sehen, noch horen, noch essen, noch riechen. Wenn du aber daselbst den HERRN, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden, wo du ihn wirst von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen. Wenn du geangstet sein wirst, und dich treffen werden alle diese Dinge in den letzten Tagen, so wirst du dich bekehren zu dem HERRN, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchen. Denn der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; erwird dich nicht lassen noch verderben, wird auch nicht vergessen des Bundes, den er deinen Vatern geschworen hat. Dann frage nach den vorigen Zeiten, die vor dir gewesen sind, von dem Tage an, da Gott den Menschen auf Erden geschaffen hat, von einem Ende des Himmels zum andern, ob je ein solch groß Ding geschehen, Oder des Gleichen je gehoret sei, daß ein Volk Gottes Stimme gehort habe aus dem Feuer reden, wie du gehort hast, und dennoch lebest? Oderob Gottversucht habe, hineinzugehen und ihm ein Volk mitten aus einem Volk zu nehmen durch Versuchung, durch Zeichen, durch Wunder, durch Streit und durch eine machtige Hand und durch einen ausgereckten Arm und durch sehr schreckliche Taten, wie das alles der HERR, euer Gott, fur euch getan hat in Agypten vor deinen Augen? Du hast's gesehen, auf daß du wissest, daß der HERR allein Gott ist, und keiner mehr. Vom Himmel hat er dich seine Stimme horen lassen, daß er dich züchtigte; und auf Erden hat er dir gezeiget sein grolies Feuer, und seine Worte hast du aus dem Feuer gehoret, darum daß er deine Vater geliebet und ihren Samen nach ihnen erwahlet hat, und hat dich ausgeführet mit seinem Angesicht durch seine grofie Kraft aus Agypten, daß er vertriebe vor dir her grolie Volker und starkere, denn du bist, und dich hineinbrachte, daß er dir ihr Land gabe zum Erbteil, wie es heutigestages stehet. So sollst du nun heutigestages wissen und zu Flerzen nehmen, daß der HERR ein Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden, und keiner mehr; daß du haltest seine Rechte und Gebote, die ich dir heute gebiete; so wird dir's und deinen Kindern nach dirwohlgehen, daß dein Leben lange wahre in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, gibt ewiglich. Da sonderte Mose drei Stadte aus jenseits des Jordans gegen der Sonnen Aufgang,

Second Reading

Acts 3

Petrus aber und Johannes gingen miteinander hinauf in den Tempel urn die neunte Stunde, da man pflegte zu beten. Und es war ein Mann, lahm von Mutterleibe, der lieli sich tragen. Und sie setzten ihn taglich vor des Tempels Tur, die da heiliet die schone, daß er bettelte das Almosen von denen, die in den Tempel gingen. Da er nun sah Petrus und Johannes, daß sie wollten zum Tempel hineingehen, bat er urn ein Almosen. Petrus aber sah ihn an mit Johannes und sprach: Siehe uns an! Und er sah sie an, wartete, daß er etwas von ihnen empfinge. Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: im Namen Jesu Christi von Nazareth stehe auf und wandele! Und griff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Alsobald stunden seine Schenkel und Knochel fest; sprang auf, konnte gehen und stehen und ging mit ihnen in den Tempel, wandelte und sprang und lobete Gott. Und es sah ihn alles Volk wandeln und Gott loben. Sie kannten ihn auch, daß er's war, der urn das Almosen gesessen hatte vor der schonen Tur des Tempels; und sie wurden voll Wunderns und Entsetzens uber dem, was ihm widerfahren war. Als aber dieser Lahme, der nun gesund war, sich zu Petrus und Johannes hielt, lief alles Volk zu ihnen in die Halle, die da heiliet Salomos, und wunderten sich. Als Petrus das sah, antwortete erdem Volk: Ihr Manner von Israel, was wundert ihr euch daruber, Oder was sehet ihr auf uns, als hatten wir diesen wandeln gemacht durch unsere eigene Kraft Oder Verdienst? Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Vater, hat sein Kind Jesum verklaret, welchen ihr uberantwortet und verleugnet habt vor Pilatus, da derselbe urteilete, ihn loszulassen. Ihr aber verleugnetet den Heiligen und Gerechten und batet, daß man euch den Morder schenkte; aber den Fursten des Lebens habt ihr getotet. Den hat Gott auferwecket von den Toten; des sind wir Zeugen. Und durch den Glauben an seinen Namen hat er an diesem, den ihr sehet und kennet, bestatiget seinen Namen; und der Glaube durch ihn hat diesem gegeben diese Gesundheit vor euren Augen. Nun, liebe Bruder, ich weiß, daß ihr's durch Unwissenheit getan habt wie auch eure Obersten. Gott aber, was er durch den Mund alter seiner Propheten zuvor verkundiget hat, wie Christus leiden sollte, hat's also erfullet. So tut nun Buße und bekehret euch, daß eure Sünden vertilget werden, auf daß da komme die Zeit der Erquickung von dem Angesichte des Herrn, wenn, er senden wird den, der euch jetzt zuvor geprediget wird, Jesus Christus, welcher muß den Himmel einnehmen bis auf die Zeit, da herwiedergebracht werde alles, was Gott geredet hat durch den Mund aller seiner heiligen Propheten von der Welt an. Denn Mose hat gesagt zu den Vatern: Einen Propheten wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brudern gleichwie mich, den sollt ihr horen in allem, was er zu euch sagen wird. Und es wird geschehen, welche Seele denselbigen Propheten nicht horen wird, die soil vertilget werden aus dem Volk. Und alle Propheten von Samuel an und hernach, wieviel ihrer geredet haben, die haben von diesen Tagen verkundiget. Ihrseid der Propheten und des Bundes Kinder, welchen Gott gemacht hat mit euren Vatern, da er sprach zu Abraham: Durch deinen Samen sollen gesegnet werden alle Volker auf Erden. Euch zuvorderst hat Gott auferwecket sein Kind Jesum und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, daß ein jeglicher sich bekehre von seiner Bosheit.

Second Reading

Revelation 2

Und dem Engel der Gemeinde zu Ephesus schreibe: Das saget, der da halt die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben guldenen Leuchtern: Ich weiß deine Werke und deine Arbeit und deine Geduld, und daß du die Bdsen nicht tragen kannst und hast versucht die, so da sagen, sie seien Apostel, und sind's nicht, und hast sie Lugner erfunden, und vertragest und hast Geduld, und um meines Namens willen arbeitest du und bist nicht mude worden. Aber ich habe wider dich, daß du die erste Liebe verlassest. Gedenke, wovon du gefallen bist, und tu Buße und tu die ersten Werke! Wo aber nicht, werde ich dir kommen bald und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Statte, wo du nicht Buße tust. Aber das hast du, daß du die Werke der Nikolaiten hassest, welche ich auch hasse. Wer Ohren hat, der hore, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer uberwindet, dem will ich zu essen geben von dem Holz des Lebens, das im Paradies Gottes ist. Und dem Engel der Gemeinde zu Smyrna schreibe: Das saget der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig worden: Ich weiß deine Werke und deine Trubsal und deine Armut (du bist aber reich) und die Lasterung von denen die da sagen, sie sind Juden, und sind's nicht, sondern sind des Satans Schule. Furchte dich vor der keinem, das du leiden wirst. Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefangnis werfen, auf daß ihr versucht werdet; und werdet Trubsal haben zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Wer Ohren hat, der hore, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer uberwindet, dem soil kein Leid geschehen von dem andern Tode. Und dem Engel der Gemeinde zu Pergamus schreibe: Das saget, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert: Ich weifi, was du tust, und wo du wohnest, da des Satans Stuhl ist, und haltst an meinem Namen und hast meinen Glauben nicht verleugnet, auch in den Tagen, in welchen Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getotet ist, da der Satan wohnet. Aber ich habe ein Kleines wider dich, dad du daselbst hast, die an der Lehre Bileams halten, welcher lehrete durch den Balak ein Argernis aufrichten vor den Kindern Israel, zu essen der Gdtzenopfer und Hurerei treiben. Also hast du auch, die an der Lehre der Nikolaiten halten. Das hasse ich. Tu Buße; wo aber nicht, so werde ich dir bald kommen und mit ihnen kriegen durch das Schwert meines Mundes. Wer Ohren hat, der hore, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer uberwindet, dem will ich zu essen geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben ein gut Zeugnis und mit dem Zeugnis einen neuen Namen geschrieben, weichen niemand kennet, denn der ihn empfanget. Und dem Engel der Gemeinde zu Thyatira schreibe: Das saget der Sohn Gottes, der Augen hat wie die Feuerflamme und seine Fufie gleich wie Messing: Ich weüi deine Werke und deine Liebe und deinen Dienst und deinen Glauben und deine Geduid, und da(5 du je langer je mehr tust. Aber ich habe ein Kleines wider dich, dad du lassest das Weib Isebel, die da spricht, sie sei eine Prophetin, lehren und verfuhren meine Knechte, Hurerei treiben und Gotzenopfer essen. Und ich habe ihr Zeit gegeben, dad sie sollte Bude tun fur ihre Hurerei; und sie tut nicht Bude. Siehe, ich werfe sie in ein Bett, und die mit ihr die Ehe gebrochen haben, in grade Trubsal, wo sie nicht Bude tun fur ihre Werke. Und ihre Kinder will ich zu Tode schlagen. Und sollen erkennen alle Gemeinden, dad ich bin, der die Nieren und Herzen erforschet; und werde geben einem jeglichen unter euch nach euren Werken. Euch aber sage ich und den andern, die zu Thyatira sind, die nicht haben solche Lehre, und die nicht erkannt haben die Tiefen des Satans (als sie sagen): Ich will nicht auf euch werfen eine andere Last. Doch was ihr habt, das haltet, bis dad ich komme. Und wer da uberwindet und halt meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben uber die Heiden. Und er soil sie weiden mit einer eisernen Rute, und wie eines Topfers Gefad soil er sie zerschmeiden, wie ich von meinem Vater empfangen habe; und will ihm geben den Morgenstern. Wer Ohren hat, der hore, was der Geist den Gemeinden sagt!

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2 Timothy 1:1-14

Paulus, ein Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes nach der Verheüiung des Lebens in Christo Jesu: Meinem lieben Sohn Timotheus Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott dem Vater und Christo Jesu, unserm Herm. Ich danke Gott dem ich diene von meinen Voreltern her in reinem Gewissen, daß ich ohne Unterlali dein gedenke in meinem Gebet Tag und Nacht. Und mich verlanget, dich zu sehen, wenn ich denke an deine Tranen, auf daß ich mit Freuden erfullet werde. Und erinnere mich des ungefarbten Glaubens in dir, welcher zuvor gewohnet hat in deiner Grolimutter Lois und in deiner Mutter Eunike, bin abergewili, daß auch in dir. Urn welcher Sache willen ich dich erinnere, daß du erweckest die Gabe Gottes, die in dir ist durch die Auflegung meiner Hande. Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht. Darum so schame dich nicht des Zeugnisses unsers Herm noch meiner, der ich sein Gebundener bin, sondern leide dich mit dem Evangelium wie ich nach der Kraft Gottes, der uns hat selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Vorsatz und Gnade, die uns gegeben ist in Christo Jesu vor der Zeit der Welt, jetzt aber offenbart durch die Erscheinung unsers Heilandes Jesu Christi, der dem Tode die Macht hat genommen und das Leben und ein unverganglich Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium, zuwelchem ich gesetzt bin ein Predigerund Apostel und Lehrerder Heiden. Urn welcher Sache willen ich solches leide, aber ich schame mich's nicht; denn ich weili, an wen ich glaube, und bin gewili, daß er kann mir meine Beilage bewahren bis an jenen Tag. Halt an dem Vorbilde der heilsamen Worte, die du von mir gehort hast, vom Glauben und von der Liebe in Christo Jesu. Diese gute Beilage bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnet.

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1 Peter 4:1-10

Weil nun Christus im Fleisch fur uns gelitten hat, so wappnet euch auch mit demselbigen Sinn: denn wer am Fleisch leidet, der horet auf von Sünden, daiß er hinfort, was noch hinterstelliger Zeit im Fleisch ist, nicht der Menschen Lüsten, sondern dem Willen Gottes lebe. Denn es ist genug, daß wir die vergangene Zeit des Lebens zugebracht haben nach heidnischem Willen, da wirwandelten in Unzucht, Lüsten, Trunkenheit, Fresserei, Sauferei und greulichen Abgottereien. Das befremdet sie, dafi ihr nicht mit ihnen laufet in dasselbige wüste, unordentliche Wesen, und lastern; welche werden Rechenschaft geben dem, der bereit ist, zu richten die Lebendigen und die Toten. Denn dazu ist auch den Toten das Evangelium verkundiget, auf dafi sie gerichtet werden nach dem Menschen am Fleisch, aber im Geist Gott leben. Es ist aber nahe kommen das Ende aller Dinge. So seid nun mafüg und nuchtern zum Gebet. Vor alien Dingen aber habt untereinander eine brunstige Liebe; denn die Liebe decket auch der Sünden Menge. Seid gastfrei untereinander ohne Murmeln! Und dienet einander, ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.

Gospel

Matthew 13

An demselbigen Tage ging Jesus aus dem Hause und setzte sich an das Meer. Und es versammelte sich viel Volks zu ihm, also daß er in das Schiff trat und saft. Und alles Volk stund am Ufer. Und er redete zu ihnen mancherlei durch Gleichnisse und sprach: Siehe, es ging ein Samann aus zu saen. Und indem ersaete, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vogel und fraften's auf. Etliches fiel in das Steinige; da es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, darum daß es nicht tiefe Erde hatte. Als aber die Sonne aufging, verwelkte es, und dieweil es nicht Wurzel hatte, ward es dürr. Etliches fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und erstickten's. Etliches fiel auf ein gut Land und trug Frucht, etliches hundertfaltig, etliches sechzigfaltig, etliches dreiftigfaltig. Wer Ohren hat zu horen, der hbre! Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse? Er antwortete und sprach: Euch ist's gegeben, daß ihr, das Geheimnis des Himmelreichs vernehmet; diesen aber ist's nicht gegeben. Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, was er hat. Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit horenden Ohren horen sie nicht; denn sie verstehen es nicht. Und uber ihnen wird die Weissagung Jesajas erfullet, die da sagt: Mit den Ohren werdet ihr horen und werdet es nicht verstehen, und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht vernehmen. Denn dieses Volkes Herz ist verstockt, und ihre Ohren horen libel, und ihre Augen schlummern, auf daß sie nicht dermaleinst mit den Augen sehen und mit den Ohren horen und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, daß ich ihnen hulfe. Aber selig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie horen. Wahrlich, ich sage euch: Viel Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr sehet, und haben's nicht gesehen, und zu horen, was ihr horet, und haben's nicht gehoret. So horet nun ihr dieses Gleichnis von dem Samann! Wenn jemand das Wort von dem Reich horet und nicht verstehet, so kommt der Arge und reiftet es hin, was da gesaet ist in sein Herz; und der ist's, der am Wege gesaet ist. Der aber auf das Steinige gesaet ist, der ist's, wenn jemand das Wort horet und dasselbige bald aufnimmt mit Freuden. Aber er hat nicht Wurzel in ihm, sondern erist wetterwendisch; wenn sich Trübsal und Verfolgung erhebt um des Worts willen, so argert ersich bald. Der aber unter die Dornen gesaet ist, der ist's, wenn jemand das Wort horet und die Sorge dieser Welt und Betrug des Reichtums erstickt das Wort und bringet nicht Frucht. Der aber in das gute Land gesaet ist, der ist's, wenn jemand das Wort horet und verstehet es und dann auch Frucht bringet; und etlichen tragt hundertfaltig, etlicher aber sechzigfaltig, etlicher dreil Jigfaltig. Er legte ihnen ein ander Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich istgleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker saete. Da aber die Leute schliefen, kam sein Feind und saete Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. Da nun das Kraut wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut. Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesaet? Woher hat er denn das Unkraut? Er sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du denn, daü wir hingehen und es ausjaten? Er aber sprach: Nein, auf daü ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjatet. Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bundlein, dad man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuern. Ein ander Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich istgleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und saete auf seinen Acker, welches das kleinste ist unter allem Samen; wenn es aber erwachst, so ist es das grblite unter dem Kohl und wird ein Baum, dad die Vogel unter dem Himmel kommen und wohnen unter seinen Zweigen. Ein ander Gleichnis redete er zu ihnen: Das Himmelreich ist einem Sauerteig gleich, den ein Weib nahm und vermengete ihn unter drei Scheffel Mehl, bis dad es gar durchsauert ward. Solches alles redete Jesus durch Gleichnisse zu dem Volk und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen, auf dad erfullet wurde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und will aussprechen die Heimlichkeiten von Anfang der Welt. Da lied Jesus das Volk von sich und kam heim. Und seine Junger traten zu ihm und sprachen: Deute uns dieses Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker! Erantwortete und sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn ist's, der da guten Samen saet. Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder der Bosheit. Der Feind, der sie saet, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel. Gleichwie man nun das Unkraut ausjatet und mit Feuer verbrennet, so wird's auch am Ende dieser Welt gehen. Des Menschen Sohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Argernisse und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zahneklappen. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat zu horen, der hore! Abermal ist gleich das Himmelreich einem verborgenen Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden uber denselbigen und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. Abermal ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte. Und da er eine kostliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte dieselbige. Abermal ist gleich das Himmelreich einem Netz, das ins Meer geworfen ist, damit man allerlei Gattung fanget. Wenn es aber voll ist, so ziehen sie es heraus an das Ufer, sitzen und lesen die guten in ein Gefali zusammen; aber die faulen werfen sie weg. Also wird es auch am Ende der Welt gehen. Die Engel werden ausgehen und die Bosen von den Gerechten scheiden und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zahneklappen sein. Und Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr das alles verstanden? Sie sprachen: Ja, Herr. Da sprach er: Darum, ein jeglicher Schriftgelehrter, zum Himmelreich gelehrt, ist gleich einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervortragt. Und es begab sich da Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, ging er von dannen und kam in sein Vaterland und lehrete sie in ihren Schulen, also auch, dafi sie sich entsetzten und sprachen: Woher kommt diesem solche Weisheit und Taten? Ist er nicht eines Zimmermanns Sohn? Heifit nicht seine Mutter Maria und seine Bruder Jakob und Joses und Simon und Judas? Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher kommt ihm denn das alles? Und argerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgend weniger denn in seinem Vaterlande und in seinem Hause. Und er tat daselbst nicht viel Zeichen um ihres Unglaubens willen.

Evening Prayer — Second Lesson

Romans 2

Darum, o Mensch, kannst du dich nicht entschuldigen, wer du bist, der da richtet; denn worinnen du einen andern richtest, verdammst du dich selbst, sintemal du eben dasselbige tust, was du richtest. Denn wir wissen, daß Gottes Urteil ist recht uber die, so solches tun. Denkest du aber, o Mensch, der du richtest die, so solches tun, und tust auch dasselbige, daß du dem Urteil Gottes entrinnen werdest? Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmutigkeit? Weiftt du nicht, daß dich Gottes Güte zur Bufte leitet? Du aber nach deinem verstockten und unbuftfertigen Herzen haufest dir selbst den Zorn auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes welcher geben wird einem jeglichen nach seinen Werken, namlich Preis und Ehre und, unvergangliches Wesen denen, die mit Geduid in guten Werken trachten nach dem ewigen Leben, aber denen, die da zankisch sind und der Wahrheit nicht gehorchen, gehorchen aber dem Ungerechten, Ungnade und Zorn; Trubsal und Angst uber alle Seelen der Menschen, die da Boses tun, vomehmlich der Juden und auch der Griechen; Preis aber und Ehre und Friede alien denen, die da Gutes tun, vomehmlich den Juden und auch den Griechen. Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott. Welche ohne Gesetz gesündigt haben, die werden auch ohne Gesetz verloren werden; und welche am Gesetz gesündiget haben, die werden durchs Gesetz verurteilt werden, sintemal vor Gott nicht, die das Gesetz horen, gerecht sind, sondern die das Gesetz tun, werden gerechtsein. Denn so die Heiden, die das Gesetz nicht haben und doch von Natur tun des Gesetzes Werk, dieselbigen, dieweil sie das Gesetz nicht haben, sind sie sich selbst ein Gesetz damit, daß sie beweisen, des Gesetzes Werk sei beschrieben in ihrem Herzen, sintemal ihr Gewissen sie bezeuget, dazu auch die Gedanken, die sich untereinander verklagen Oder entschuldigen, auf den Tag, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesum Christum richten wird laut meines Evangeliums. Siehe aberzu, du heiftest ein Jude und verlassest dich aufs Gesetz und ruhmest dich Gottes und weiftt seinen Willen, und weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, prufest du, was das Beste zu tun sei, und vermissest dich, zu sein ein Leiterder Blinden ein Licht derer, die in Finsternis sind, ein Zuchtiger der Torichten, ein Lehrer der Einfaltigen, hast die Form, was zu wissen und recht ist im Gesetz. Nun lehrest du andere und lehrest dich selber nicht. Du predigest, man solle nicht stehlen, und du stiehlst. Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe. Dir greuelt vor den Gotzen und raubest Gott, was sein ist. Du ruhmest dich des Gesetzes und schandest Gott durch Ubertretung des Gesetzes. Denn eurethalben wird Gottes Name gelastert unter den Heiden, als geschrieben stehet. Die Beschneidung istwohl nutzwenn du das Gesetz haltst; haltst du aber das Gesetz nicht, so ist deine Beschneidung schon eine Vorhaut worden. So nun die Vorhaut das Recht im Gesetz halt, meinest du nicht, daß seine Vorhaut werde fur eine Beschneidung gerechnet? Und wird also, was von Natur eine Vorhaut ist und das Gesetz vollbringet, dich richten, der du unter dem Buchstaben und Beschneidung bist und das Gesetz ubertrittst. Denn das ist nicht ein Jude, der auswendig ein Jude ist, auch ist das nicht eine Beschneidung, die auswendig im Fleisch geschieht, sondern das ist ein Jude, der inwendig verborgen ist, und die Beschneidung des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht, welches Lob ist nicht aus Menschen, sondern aus Gott

Gospel

Luke 6:27-38

Aber ich sage euch, die ihr zuhoret: Liebet eure Feinde; tutdenen wohl, die euch hassen; segnet die, so euch verfluchen; bittet fur die, so euch beleidigen. Und wer dich schlagt auf einen Backen, dem biete den andern auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem wehre nicht auch den Rock. Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das Deine nimmt, da fordere es nicht wieder. Und wie ihr wollet, daü euch die Leute tun sollen, also tut ihnen gleich auch ihr. Und so ihr liebet, die euch lieben, was Danks habt ihr davon? Denn die Sunder lieben auch ihre Liebhaber. Und wenn ihr euren Wohltatern wohl tut, was Danks habt ihr davon? Denn die Sunder tun dasselbige auch. Und wenn ihr leihet, von denen ihr hoffet zu nehmen, was Danks habt ihr davon? Denn die Sunder leihen den Sundern auch, auf daü sie Gleiches wieder nehmen. Doch aber liebet eure Feinde; tut wohl und leihet, daü ihr nichts dafür hoffet, so wird euer Lohn groü sein, und werdet Kinder des Allerhochsten sein. Denn er ist gütig über die Undankbaren und Boshaftigen. Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr auch nicht verdammet. Vergebet, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein voil, gedrückt, gerüttelt und uberflussig Mali wird man in euren Schofi geben; denn eben mit dem Mali, da ihr mit messet, wird man euch wieder messen.

Gospel

John 5:31-38

So ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr. Ein anderer ist's, der von mir zeuget; und ich weiß, daß das Zeugnis wahr ist, das er von mir zeuget. Ihr schicktet zu Johannes, und er zeugete von der Wahrheit. Ich aber nehme nicht Zeugnis von Menschen, sondern solches sage ich, auf daß ihr selig werdet. Er war ein brennend und scheinend Licht; ihr aber wolltet eine kleine Weile frohlich sein von seinem Licht. Ich aber habe ein grower Zeugnis denn des Johannes Zeugnis; denn die Werke, die mir der Vater gegeben hat, daß ich sie vollende, dieselbigen Werke, die ich tue, zeugen von mir, daß mich der Vater gesandt habe. Und der Vater, der mich gesandt hat, derselbige hat von mir gezeuget. Ihr habt nie weder seine Stimme gehoret noch seine Gestalt gesehen. Und sein Wort habt ihr nicht in euch wohnend; denn ihr glaubet dem nicht, den er gesandt hat.

Gospel

Matthew 12

Zu der Zeit ging Jesus durch die Saat am Sabbat; und seine Jünger waren hungrig, fingen an, Ahren auszuraufen, und alien. Da das die Pharisaer sahen, sprachen sie zu ihm: Siehe, deine Jünger tun, was sich nicht ziemt, am Sabbat zu tun. Er aber sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, da ihn und die mit ihm waren, hungerte, wie er in das Gotteshaus ging und aft die Schaubrote, die ihm doch nicht ziemten zu essen, noch denen, die mit ihm waren, sondern allein den Priestern? Oder habt ihr nicht gelesen im Gesetz, wie die Priester am Sabbat im Tempel den Sabbat brechen und sind doch ohne Schuld? Ich sage aber euch, daß hier der ist, der auch grafter ist denn der Tempel. Wenn ihr aber wüfttet, was das sei: Ich habe Wohlgefallen an der Barmherzigkeit und nicht am Opfer, hattet ihr die Unschuldigen nicht verdammt. Des Menschen Sohn ist ein Herr auch uber den Sabbat. Und er ging von dannen fürbaft und kam in ihre Schule. Und siehe, da war ein Mensch, der hatte eine verdorrete Hand. Und sie fragten ihn und sprachen: Ist's auch recht am Sabbat heilen? auf dati sie eine Sache wider ihn flatten. Aber er sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, so er ein Schaf hat, das ihm am Sabbat in eine Grube fallt, der es nicht ergreife und aufhebe? Wieviel besser ist nun ein Mensch denn ein Schaf! Darum mag man wohl am Sabbat Gutes tun. Da sprach er zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und sie ward ihm wieder gesund gleichwie die andere. Da gingen die Pharisaer hinaus und hielten einen Rat uber ihn, wie sie ihn umbrachten. Aber da Jesus das erfuhr, wich er von dannen. Und ihm folgte viel Volks nach, und er heilete sie alle. und bedrauete sie, dafi sie ihn nicht meldeten, auf dati erfullet wurde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht: Siehe, das ist mein Knecht, den ich erwahlet habe, und mein Liebster, an dem meine Seele Wohlgefallen hat; ich will meinen Geist auf ihn legen, und er soil den Heiden das Gericht verkündigen. Erwird nicht zanken noch schreien, und man wird sein Geschrei nicht horen auf den Gassen. Das zerstoftene Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht ausloschen, bis daß er ausfuhre das Gericht zum Sieg. Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen. Da ward ein Besessener zu ihm gebracht, der war blind und stumm; und er heilete ihn also, daß der Blinde und Stumme beides, redete und sah. Und alles Volk entsetzte sich und sprach: Ist dieser nicht Davids Sohn? Aber die Pharisaer, da sie es horeten, sprachen sie: Er treibet die Teufel nicht anders aus als durch Beelzebub, der Teufel Obersten. Jesus vernahm aber ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Ein jeglich Reich, so es mit sich selbst uneins wird, das wird wuste, und eine jegliche Stadt Oder Haus, so es mit sich selbst uneins wird, mag's nicht bestehen. So denn ein Satan den andern austreibt, so muft er mit sich selbst uneins sein; wie mag denn sein Reich bestehen? So ich aber die Teufel durch Beelzebub austreibe, durch wen treiben sie eure Kinder aus? Darum werden sie eure Richter sein. So ich aber die Teufel durch den Geist Gottes austreibe, so ist je das Reich Gottes zu euch kommen. Oder wie kann jemand in eines Starken Haus gehen und ihm seinen Hausrat rauben, es sei denn, daß er zuvor den Starken binde und alsdann ihm sein Haus beraube? Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreuet. Darum sage ich euch: Alle Sunde und Lasterung wird den Menschen vergeben, aber die Lasterung wider den Geist wird den Menschen nicht vergeben. Und wer etwas redet wider des Menschen Sohn, dem wird es vergeben; aber wer etwas redet wider den Heiligen Geist, dem wird's nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt. Setzet entweder einen guten Baum, so wird die Frucht gut; Oder setzet einen faulen Baum, so wird die Frucht faul; denn an der Frucht erkennet man den Baum. Ihr Otterngezuchte, wie konnet ihr Gutes reden, dieweil ihr bose seid? Wes das Herz voll ist, des gehet der Mund uber. Ein guter Mensch bringet Gutes hervor aus seinem guten Schatz des Herzens, und ein boser Mensch bringet Boses hervor aus seinem bosen Schatz. Ich sage euch aber, daß die Menschen müssen Rechenschaft geben am Jungsten Gericht von einem jeglichen unnützen Wort, das sie geredet haben. Aus deinen Worten wirst du gerechtfertiget werden und aus deinen Worten wirst du verdammt werden. Da antworteten etliche unter den Schriftgelehrten und Pharisaern und sprachen: Meister, wirwollten gerne ein Zeichen von dirsehen. Und er antwortete und sprach zu ihnen: Die bose und ehebrecherische Art sucht ein Zeichen, und es wird ihr kein Zeichen gegeben werden denn das Zeichen des Propheten Jona. Denn gleichwie Jona wardrei Tage und drei Nachte in des Walfisches Bauch, also wird des Menschen Sohn drei Tage und drei Nachte mitten in der Erde sein. Die Leute von Ninive werden auftreten am Jungsten Gerichte mit diesem Geschlechte und werden es verdammen; denn sie taten Bufte nach der Predigt des Jona. Und siehe, hier ist mehr denn Jona. Die Konigin von Mittag wird auftreten am Jungsten Gerichte mit diesem Geschlecht und wird es verdammen; denn sie kam vom Ende der Erde, Salomos Weisheit zu horen. Und siehe, hier ist mehr denn Salomo. Wenn der unsaubere Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchwandelt er dürre Statten, suchet Ruhe und findet sie nicht. Dasprichterdenn: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin. Und wenn er kommt, so findet er's müftig, gekehret und geschmuckt. So gehet er hin und nimmt zu sich sieben andere Geister, die arger sind denn er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie allda, und wird mit demselben Menschen hernach arger, denn es vorhin war. Also wird's auch diesem argen Geschlecht gehen. Da er noch also zu dem Volk redete, siehe, da stunden seine Mutter und seine Brüder drauften, die wollten mit ihm reden. Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen drauften und wollen mit dir reden. Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und reckte die Hand aus uber seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und meine Brüder. Denn wer den Wilien tut meines Vaters im Himmel, derselbige ist mein Bruder, Schwester und Mutter.

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