Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Romans 16:17-27
Ich ermahne aber euch, liebe Bruder, daß ihr aufsehet auf die, die da Zertrennung und Argernis anrichten neben der Lehre, die ihr gelernet habt, und weichet von denselbigen! Denn solche dienen nicht dem Herr Jesu Christo, sondern ihrem Bauche; und durch sülie Worte und prachtige Rede verfuhren sie die unschuldigen Herzen. Denn euer Gehorsam ist unter jedermann auskommen. Derhalben freue ich mich uber euch. Ich will aber, daß ihr weise seid aufs Gute, aber einfaltig aufs Bose. Aber der Gott des Friedens zertrete den Satan unter eure Fülie in kurzem! Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit euch! Es grufien euch Timotheus, mein Gehilfe, und Lucius und Jason und Sosipater, meine Gefreundeten. Ich, Tertius, grulie euch, der ich diesen Brief geschrieben habe, in dem Herrn. Es gruliet euch Gajus, mein und derganzen Gemeinde Wirt. Es gruliet euch Erastus, der Stadt Rentmeister, und Quartus, der Bruder. Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit euch alien! Amen. Dem aber, der euch starken kann laut meines Evangeliums und Predigt von Jesu Christo, durch welche das Geheimnis offenbaret ist, das von der Welt her verschwiegen gewesen ist, nun aber offenbaret, auch kundgemacht durch der Propheten Schriften aus Befehl des ewigen Gottes, den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter alien Heiden: demselbigen Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesum Christum in Ewigkeit! Amen. Der erste Brief des Paulus an die Korinther
First Reading
Isaiah 29
Wehe Ariel, Ariel, du Stadt des Lagers Davids! Ihr haltet Jahrzeiten und feiert Feste. Aber ich will den Ariel angsten, dad er traurig und jammerig sei, und soil mir ein rechter Ariel sein. Denn ich will dich belagern rings umher und will dich angsten mit Bollwerk und will Walle urn dich auffuhren lassen. Alsdann sollst du geniedriget werden und aus der Erde reden und aus dem Staube mit deiner Rede murmeln, dad deine Stimme sei wie eines Zauberers aus der Erde und deine Rede aus dem Staube wispele. Und die Menge, die dich zerstreuen, werden so viel sein als ein dunner Staub und die Menge der Tyrannen wie eine webende Spreu; und das soil plotzlich bald geschehen. Denn du wirst vom HERRN Zebaoth heimgesucht werden mit Wetter und Erdbeben und grodem Donner, mit Windwirbel und Ungewitter und mit Flammen des verzehrenden Feuers. Aber wie ein Nachtgesicht im Traum, so soil sein die Menge aller Heiden, so wider Ariel streiten, samt all ihrem Heer und Bollwerk, und die ihn angsten. Denn gleichwie einem Hungrigen traumet, dad er esse, wenn er aber aufwacht, so ist seine Seele noch leer, und wie einem Durstigen traumet, dad er trinke, wenn er aber aufwacht, ist er matt und durstig: also sollen sein die Menge aller Heiden, die wider den Berg Zion streiten. Erstarret und werdet besturzt, verblendet euch und werdet trunken, doch nicht vom Wein; taumelt, doch nicht von starkem Getranke. Denn der HERR hat euch einen Geist des harten Schlafs eingeschenkt und eure Augen zugetan; eure Propheten und Fursten samt den Sehern hat er geblendet, dad euch aller (Propheten) Gesichte sein werden wie die Worte eines versiegelten Buchs, welches, so man's gabe einem, der lesen kann, und sprache: Lieber, lies das! und er sprache: Ich kann nicht, denn es ist versiegelt, Oder gleich als wenn man's gabe dem, der nicht lesen kann, und sprache: Lieber, lies das! und er sprache: Ich kann nicht lesen. Und der HERR spricht: Darum dad dies Volk zu mir nahet mit seinem Munde und mit seinen Lippen mich ehret, aber ihr Herz feme von mir ist, und mich furchten nach Menschengebot, die sie lehren, so will ich auch mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs wunderlichste und seltsamste, dad die Weisheit seiner Weisen untergehe und der Verstand seiner Klugen verblendet werde. Wehe, die verborgen sein wollen vordem HERRN, ihr Vornehmen zu verhehlen, und ihr Tun, im Finstern halten und sprechen: Wersiehet uns? und wer kennet uns? Wie seid ihr so verkehrt! Gleich als wenn des Topfers Ton gedachte und ein Werk sprache von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht, und ein Gemachte sprache von seinem Topfer: Er kennet mich nicht. Wohlan, es ist noch urn ein klein wenig zu tun, so soil Libanon ein Feld werden, und das Feld soil ein Wald gerechnet werden. Denn zurselbigen Zeit werden die Tauben hdren die Worte des Buchs, und die Augen der Blinden werden aus dem Dunkel und Finsternis sehen, und die Elenden werden wieder Freude haben am HERRN, und die Armen unterden Menschen werden frohlich sein in dem Heiligen Israels, wenn die Tyrannen ein Ende haben, und mit den Spottern aus sein wird, und vertilget sein werden alle die, so wachen, Muhe anzurichten, welche die Leute sundigen machen durchs Predigen und stellen dem nach, der sie straft im Tor, weichen durch Lugen vom Gerechten. Darum spricht der HERR, der Abraham erloset hat, zum Hause Jakob also: Jakob soil nicht mehr zuschanden werden, und sein Antlitz soil sich nicht mehrschamen. Denn wenn sie sehen werden ihre Kinder, die Werke meiner Hande unter ihnen, werden sie meinen Namen heiligen und werden den Heiligen in Jakob heiligen und den Gott Israels furchten. Denn die, so irrigen Geist haben, werden Verstand annehmen, und die Schwatzer werden sich lehren lassen.
First Reading
2 Kings 4:1-17
Und es schrie ein Weib unter den Weibern der Kinder der Propheten zu Elisa und sprach: Dein Knecht, mein Mann, ist gestorben; so weifit du, daß er, dein Knecht, den HERRN furchtete; nun kommt der Schuldherr und will meine beiden Kinder nehmen zu eigenen Knechten. Elisa sprach zu ihr: Was soil ich dir tun? Sage mir, was hast du im Hause? Sie sprach: Deine Magd hat nichts im Hause denn einen Olkrug. Er sprach: Gehe hin und bitte draulien von alien deinen Nachbarinnen leere Gefalie, und derselben nicht wenig. Und gehe hinein und schleuli die Tur hinter dir zu mit deinen Sohnen und geuli in alle Gefalie; und wenn du sie gefullet hast, so gib sie hin. Sie ging hin und schloli die Tur hinter ihr zu samt ihren Sohnen; die brachten ihr die Gefalie zu, so gofi sie ein. Und da die Gefalie voll waren, sprach sie zu ihrem Sohn: Lange mir noch ein Gefali her! Ersprach zu ihr: Es ist kein Gefali mehr hie. Da stund das 01. Und sie ging hin und sagte es dem Mann Gottes an. Er sprach: Gehe hin, verkaufe das 01 und bezahle deinen Schuldherm; du aber und deine Sohne nahret euch von dem ubrigen. Und es begab sich zu der Zeit, daß Elisa ging gen Sunem. Daselbst war eine reiche Frau; die hielt ihn, daß er bei ihr ali. Und als er nun oft daselbst durchzog, ging erzu ihr ein und ali bei ihr. Und sie sprach zu ihrem Manne: Siehe, ich merke, daß dieser Mann Gottes heilig ist, der immerdar hie durchgehet. Lafi uns ihm eine kleine bretterne Kammer oben machen und ein Bett, Tisch, Stuhl und Leuchter hineinsetzen, auf daß, wenn er zu uns kommt, dahin sich tue. Und es begab sich zu der Zeit, daß er hineinkam und legte sich oben in die Kammer und schlief drinnen. Und sprach zu seinem Knaben Gehasi: Rufe der Sunamitin! Und da er ihr rief, trat sie vor ihn. Er sprach zu ihm: Sage ihr: Siehe, du hast uns all diesen Dienst getan; was soil ich dir tun? Hast du eine Sache an den Konig Oder an den Feldhauptmann? Sie sprach: Ich wohne unter meinem Volk. Er sprach: Was ist ihr denn zu tun? Gehasi sprach: Ach, sie hat keinen Sohn, und ihr Mann ist alt. Ersprach: Rufe ihr! Und da er ihr rief, trat sie in die Tur. Und ersprach: Urn diese Zeit uber ein Jahrsollst du einen Sohn herzen. Sie sprach: Ach nicht, mein Herr, du Mann Gottes, luge deiner Magd nicht! Und die Frau ward schwanger und gebar einen Sohn urn dieselbe Zeit uber ein Jahr, wie ihr Elisa geredet hatte.
Morning Prayer — First Lesson
Esther 7
Und da der Konig mit Haman kam zum Mahl, das die Konigin Esther zugerichtet hatte, sprach der Konig zu Esther des andern Tages, da er Wein getrunken hatte: Was bittest du, Konigin Esther, daß man dir's gebe? Und was forderst du? Auch das halbe Konigreich, es soli geschehen. Esther, die Konigin, antwortete und sprach: Habe ich Gnade vor dir funden, o Konig, und gefallt es dem Konige, so gib mir mein Leben urn meiner Bitte willen und mein Volk urn meines Begehrens willen. Denn wir sind verkauft, ich und mein Volk, daß wir vertilget, erwurget und umgebrachtwerden; und wollte Gott, wirwurden doch zu Knechten und Magden verkauft, so wollte ich schweigen, so würde der Feind doch dem Konige nicht schaden. Der Konig Ahasveros redete und sprach zu der Konigin Esther: Wer ist der? Oder wo ist der, der solches in seinen Sinn nehmen durfte, also zu tun? Esther sprach: Der Feind und Widersacher ist dieser bose Haman. Haman entsetzte sich vor dem Konige und der Konigin. Und der Konig stund auf vom Mahl und vom Wein in seinem Grimm und ging in den Garten am Hause. Und Haman stund auf und bat die Konigin Esther urn sein Leben; denn er sah, daß ihm ein Ungluck vom Konige schon bereitet war. Und da der Konig wieder aus dem Garten am Hause in den Saal, da man gegessen hatte, kam, lag Haman an der Bank, da Esther auf saß. Da sprach der Konig: Will er die Konigin wurgen bei mir im Hause? Da das Wort aus des Konigs Munde ging, verhulleten sie Haman das Antlitz. Und Harbona, der Kammerer einer vor dem Konige, sprach: Siehe, es stehet ein Baum im Hause Hamans fünfzig Ellen hoch, den er Mardachai gemacht hatte, der Gutes fur den Konig geredet hat. Der Konig sprach: Laßt ihn daran hangen! Also hangte man Haman an den Baum, den er Mardachai gemacht hatte. Da legte sich des Konigs Zorn.
Epistle
1 John 4:8-21
Wer nicht liebhat, der kennet Gott nicht; denn Gott ist die Liebe: Daran ist erschienen die Liebe Gottes gegen uns, daß Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, daß wir durch ihn leben sollen. Darinnen stehet die Liebe, nicht daß wir Gott geliebet haben, sondern dad er uns geliebet hat und gesandt seinen Sohn zur Versohnung fur unsere Sünden. Ihr Lieben, hat uns Gottalso geliebet, sosollen wir uns auch untereinander lieben. Niemand hatßottjemals gesehen. So wir uns untereinander lieben, so bleibet Gott in uns, und seine Liebe ist vollig in uns. Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns, dad er uns von seinem Geist gegeben hat. Und wir haben gesehen und zeugen, dad der Vater den Sohn gesandt hat zum Heiland der Welt. Welcher nun bekennet, dad Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibet Gott und er in Gott. Und wir haben erkannt und geglaubet die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibet, der bleibet in Gott und Gott in ihm. Daran ist die Liebe vollig bei uns, auf dad wir eine Freudigkeit haben am Tage des Gerichts; denn gleichwie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollige Liebe treibet die Furcht aus; denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber furchtet, der ist nicht vollig in der Liebe. Lasset uns ihn lieben; denn er hat uns erst geliebet. So jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasset seinen Bruder, der ist ein Lugner; denn wer seinen Bruder nicht liebet, den er siehet, wie kann er Gott lieben, den er nicht siehet? Und dies Gebot haben wir von ihm, dad, wer Gott liebet, dad der auch seinen Bruder liebe.
First Reading
Proverbs 2
Mein Kind, willst du meine Rede annehmen und meine Gebote bei dir behalten, so laft dein Ohr auf Weisheit achthaben und neige dein Herz mit Fleifi dazu. Denn so du mit Fleifi danach rufest und darum betest, so du sie suchest wie Silber und forschest sie wie die Schatze, alsdann wirst du die Furcht des FIERRN vernehmen und Gottes Erkenntnis finden. Denn der HERR gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Verstand. Er last's den Aufrichtigen gelingen und beschirmet die Frommen und behutet die, so recht tun, und bewahret den Weg seiner Heiligen. Dann wirst du verstehen Gerechtigkeit und Recht und Frommigkeit und alien guten Weg. Wo die Weisheit dir zu Herzen gehet, dafi du gerne lernest, so wird dich guter Rat bewahren und Verstand wird dich behuten, daß du nicht geratest auf den Weg der Bosen noch unter die verkehrten Schwatzer, die da verlassen die rechte Bahn und gehen finstere Wege, die sich freuen, Boses zu tun, und sind frohlich in ihrem bosen, verkehrten Wesen, welche ihren Weg verkehren und folgen ihrem Abwege; daß du nicht geratest an eines andern Weib, und die nicht dein ist, die glatte Worte gibt und verlafttden Herrn ihrer Jugend und vergisset den Bund ihres Gottes; denn ihr Haus neigetsich zum Tode und ihre Gange zu den Verlornen; alle, die zu ihr eingehen, kommen nicht wieder und ergreifen den Weg des Lebens nicht: auf daß du wandelst auf gutem Wege und bleibest auf der rechten Bahn. Denn die Gerechten werden im Lande wohnen, und die Frommen werden drinnen bleiben; aber die Gottlosen werden aus dem Lande gerottet, und die Verachter werden draus vertilget.
Morning Prayer — Second Lesson
Mark 3
Und er ging abermal in die Schule. Und es war da ein Mensch, der hatte eine verdorrete Hand. Und sie hielten auf ihn, ob er auch am Sabbat ihn heilen würde, auf daß sie eine Sache wider ihn hatten. Und er sprach zu dem Menschen mit der verdorreten Hand: Tritt hervor! Und er sprach zu ihnen: Soil man am Sabbat Gutes tun Oder Boses tun, das Leben erhalten Oder toten? Sie aber schwiegen stille. Und er sah sie umher an mit Zorn und war betrubet uber ihre verstockten Herzen und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und die Hand ward ihm gesund wie die andere. Und die Pharisaer gingen hinaus und hielten alsbald einen Rat mit des Herodes Dienern über ihn, wie sie ihn umbrachten. Aber Jesus entwich mit seinen Jungern an das Meer. Und viel Volks folgte ihm nach aus Galilaa und aus Judaa und von Jerusalem und aus Idumaa und von jenseit des Jordans und die urn Tyrus und Sidon wohnen, eine grolie Menge, die seine Taten horeten, und kamen zu ihm. Und er sprach zu seinen Jungern, daß sie ihm ein Schifflein hieiten urn des Volks willen, daß sie ihn nicht drangeten. Denn er heilete ihrer viele, also da(3> sie ihn uberfielen, alle, die geplagt waren, auf daß sie ihn anruhreten. Und wenn ihn die unsaubern Geister sahen, fielen sie vor ihm nieder, schrieen und sprachen: Du bist Gottes Sohn! Und er bedrauete sie hart, daß sie ihn nicht offenbar machten. Und erging auf einen Berg und rief zu sich, welche erwollte, und die gingen hin zu ihm. Und erordnete die Zwolfe, daß sie bei ihm sein sollten, und daß er sie aussendete zu predigen, und daß sie Macht hatten, die Seuchen zu heilen und die Teufel auszutreiben, und gab Simon den Namen Petrus; und Jakobus, den Sohn des Zebedaus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Bnehargem, das istgesagt, Donnerskinder; und Andreas und Philippus und Bartholomaus und Matthaus und Thomas und Jakobus, des Alphaus Sohn, und Thaddaus und Simon von Kana und Judas Ischariot, der ihn verriet. Und sie kamen nach Hause; und da kam abermal das Volk zusammen, also daü sie nicht Raum hatten zu essen. Und da es horeten, die urn ihn waren, gingen sie hinaus und wollten ihn halten; denn sie sprachen: Er wird von Sinnen kommen. Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabkommen waren, sprachen: Er hat den Beelzebub und durch den Obersten der Teufel treibt er die Teufel aus. Und er rief sie zusammen und sprach zu ihnen in Gleichnissen: Wie kann ein Satan den andern austreiben? Wenn ein Reich mit ihm selbst untereinander uneins wird, mag es nicht bestehen. Und wenn ein Haus mit ihm selbst untereinander uneins wird, mag es nicht bestehen. Setzet sich nun der Satan wider sich selbst und ist mit ihm selbst uneins, so kann er nicht bestehen, sondern es ist aus mit ihm. Es kann niemand einem Starken in sein Haus fallen und seinen Hausrat rauben, es sei denn, daß er zuvor den Starken binde und alsdann sein Haus beraube. Wahrlich, ich sage euch, alle Sunden werden vergeben den Menschenkindern, auch die Gotteslasterung, damit sie Gott lastern; wer aber den Heiligen Geist lasted, der hat keine Vergebung ewiglich, sondern ist schuldig des ewigen Gerichts. Denn sie sagten: Er hat einen unsaubern Geist. Und es kam seine Mutter und seine Bruder und stunden draulien, schickten zu ihm und lielien ihn rufen. Und das Volk sali urn ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Bruder draulien fragen nach dir. Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Bruder? Und er sah rings urn sich auf die Jünger, die urn ihn im Kreise salien, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und meine Bruder. Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
Responsorial Psalm
Psalm 97
Der HERR ist Konig; des freue sich das Erdreich, und seien frohlich die Inseln, soviel ihrer ist. Wolken und Dunkel ist um ihn her. Gerechtigkeit und Gericht ist seines Stuhles Festung: Feuer gehet vor ihm her und zündet an umher seine Feinde. Seine Blitze leuchten auf den Erdboden; das Erdreich siehet und erschrickt. Berge zerschmelzen wie Wachs vor dem HERRN, vor dem Herrscher des ganzen Erdbodens. Die Himmel verkundigen seine Gerechtigkeit, und alle Volker sehen seine Ehre. Schamen mussen sich alle, die den Bildern dienen und sich der Gotzen ruhmen. Betet ihn an, alle Gotter! Zion horetes und istfroh; und die Tochter Judas sind frohlich, HERR über deinem Regiment. Denn du, HERR, bist der Hochste in alien Landen; du bist sehr erhohet über alle Gotter. Die ihrden HERRN liebet, hasset das Arge! Der HERR bewahret die Seelen seiner Heiligen; von der Gottlosen Hand wird er sie erretten. Dem Gerechten muß das Licht immer wieder aufgehen und Freude den frommen Herzen. Ihr Gerechten, freuet euch des HERRN; und danket ihm und preiset seine Heiligkeit!
Gospel
Luke 6:36-42
Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr auch nicht verdammet. Vergebet, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein voil, gedrückt, gerüttelt und uberflussig Mali wird man in euren Schofi geben; denn eben mit dem Mali, da ihr mit messet, wird man euch wieder messen. Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Mag auch ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen? Der Junger ist nicht über seinen Meister; wenn der Junger ist wie sein Meister, so ist er vollkommen. Was siehest du aber einen Splitter in deines Bruders Auge, und des Balkens in deinem Auge wirst du nicht gewahr? Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt stille, Bruder! Ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und du siehest selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler! Zieh zuvor den Balken aus deinem Auge und besiehe dann, daü du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest.
Responsorial Psalm
Psalm 143
Ein Psalm Davids. HERR, erhore mein Gebet; vernimm mein Flehen urn deiner Wahrheit willen, erhore mich urn deiner Gerechtigkeit willen! Und gehe nicht ins Gericht mit deinem Knechte; denn vor dir ist kein Lebendiger gerecht. Denn der Feind verfolget meine Seele und zerschlagt mein Leben zu Boden; er legt mich ins Finstere, wie die Toten in der Welt. Und mein Geist ist in mir geangstet; mein Herz ist mir in meinem Leibe verzehret. Ich gedenke an die vorigen Zeiten; ich rede von alien deinen Taten und sage von den Werken deiner Hande. Ich breite meine Hande aus zu dir; meine Seele durstet nach dir wie ein dürres Land. Sela. HERR, erhore mich bald, mein Geist vergehet; verbirg dein Antlitz nicht von mir, daß ich nicht gleich werde denen, die in die Grube fahren. Laß mich frühe horen deine Gnade; denn ich hoffe auf dich. Tu mir kund den Weg, darauf ich gehen soil; denn mich verlanget nach dir. Errette mich, mein Gott, von meinen Feinden; zu dir hab ich Zuflucht. Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn. HERR, erquicke mich urn deines Namens willen führe meine Seele aus der Not um deiner Gerechtigkeit willen; und verstore meine Feinde um deiner Güte willen und bringe um alle, die meine Seele angsten; denn ich bin dein Knecht.
Responsorial Psalm
Psalm 3
Ein Psalm Davids, da er floh vor seinem Sohn Absalom. Ach, HERR, wie ist meiner Feinde so viel, und setzen sich so viele wider mich! Viele sagen von meiner Seele: Sie hat keine Hilfe bei Gott. Sela. Aber du, HERR, bist der Schild fur mich, und der mich zu Ehren setzet und mein Haupt aufrichtet. Ich rufe an mit meiner Stimme den HERRN, so erhoret er mich von seinem heiligen Berge. Sela. Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR halt mich. Ich furchte mich nicht vor viel Hunderttausenden, die sich umher wider mich legen. Auf HERR, und hilf mir, mein Gott; denn du schlagst alle meine Feinde auf den Backen und zerschmetterst der Gottlosen Zahne. Bei dem HERRN findet man Hilfe und deinen Segen uber dein Volk. Sela.
Responsorial Psalm
Psalm 2
Warum toben die Heiden, und die Leute reden so vergeblich? Die Konige im Lande lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: Lasset uns zerreilien ihre Bande und von uns werfen ihre Seile! Aber der im Himmel wohnet, lachet ihrer, und der HERR spottet ihrer. Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. Aber ich habe meinen Konig eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion. Ich will von einer solchen Weise predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: Du bist mein Sohn, heute hab ich dich gezeuget. Heische von mir, so will ich dir die Heiden zum Erbe geben und der Welt Ende zum Eigentum. Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Topfe sollst du sie zerschmeilien. So lalit euch nun weisen, ihr Konige, und lalit euch zuchtigen, ihr Richter auf Erden! Dienet dem HERRN mit Furcht und freuet euch mit Zittern! Küssetden Sohn, daß er nicht zurne und ihr umkommet auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald anbrennen. Aber wohl alien, die auf ihn trauen!
Evening Prayer — First Lesson
Esther 8
An dem Tage gab der Konig Ahasveros der Konigin Esther das Haus Hamans, des Judenfeindes. Und Mardachai kam vor den Konig; denn Esther sagte an, wie er ihrzugehorete. Und der Konig tat ab seinen Fingerreif, den er von Haman hatte genommen; und gab ihn Mardachai. Und Esther setzte Mardachai uber das Haus Hamans. Und Esther redete weiter vor dem Konig und fiel ihm zu den Fußen und flehete ihn, daß erwegtate die Bosheit Hamans, des Agagiters, und seine Anschlage, die er wider die Juden erdacht hatte. Und der Konig reckte das guldene Zepter zu Esther. Da stund Esther auf und trat vor den Konig und sprach: Gefallt es dem Konige, und habe ich Gnade funden vor ihm, und ist's gelegen dem Konige, und ich ihm gefalle, so schreibe man, daß die Briefe der Anschlage Hamans, des Sohns Medathas, des Agagiters, widerrufen werden, die ergeschrieben hat, die Juden umzubringen in alien Landen des Konigs. Denn wie kann ich zusehen dem Ubel, das mein Volk treffen würde? Und wie kann ich zusehen, daß mein Geschlecht umkomme? Da sprach der Konig Ahasveros zur Konigin Esther und zu Mardachai, dem Juden: Siehe, ich habe Esther das Haus Hamans gegeben, und ihn hat man an einen Baum gehanget, darum daß er seine Hand hat an die Juden gelegt. So schreibet nun ihr fur die Juden, wie es euch gefallt, in des Konigs Namen und versiegelt es mit des Konigs Ringe. Denn die Schrift, die in des Konigs Namen geschrieben und mit des Konigs Ringe versiegelt worden, mußte niemand widerrufen. Da wurden gerufen des Konigs Schreiber zu der Zeit im dritten Monden, das ist der Mond Sivan, am dreiundzwanzigsten Tage; und wurde geschrieben, wie Mardachai gebot zu den Juden und zu den Fursten, Landpflegern und Hauptleuten in Landen von Indien an bis an die Mohren, namlich hundertundsiebenundzwanzig Lander, einem jeglichen Lande nach seinen Schriften, einem jeglichen Volk nach seiner Sprache und den Juden nach ihrer Schrift und Sprache. Und esward geschrieben in des Konigs Ahasveros Namen und mit des Konigs Ringe versiegelt. Und er sandte die Briefe durch die reitenden Boten auf jungen Maulern, darinnen der Konig den Juden gab, wo sie in Stadten waren, sich zu versammeln und zu stehen fur ihr Leben und zu vertilgen, zu erwurgen und umzubringen alle Macht des Volks und Landes, die sie angsteten, samt den Kindern und Weibern, und ihr Gut zu rauben, auf einen Tag in alien Landern des Konigs Ahasveros, namlich am dreizehnten Tage des zwolften Monden, das ist der Mond Adar. Der Inhalt aber der Schrift war, dafi ein Gebot gegeben ware in alien Landen, zu offnen alien Volkern, daß die Juden auf den Tag geschickt sein sollten, sich zu rachen an ihren Feinden. Und die reitenden Boten auf den Maulern ritten aus schnell und eilend nach dem Wort des Konigs, und das Gebot ward zu Schloft Susan angeschlagen. Mardachai aber ging aus, von dem Konige in koniglichen Kleidern, gelb und weift, und mit einer groften guldenen Krone, angetan mit einem Leinen- und Purpurmantel; und die Stadt Susan jauchzete und war frohlich. Den Juden aber war ein Lichtund Freude und Wonne und Ehre kommen. Und in alien Landen und Stadten, an welchen Ort des Konigs Wort und Gebot gelangete, da ward Freude und Wonne unter den Juden, Wohlleben und gute Tage, daß viele der Volker im Lande Juden wurden; denn die Furcht der Juden kam fiber sie.
Second Reading
James 2
Liebe Bruder, haltet nicht dafur, daß der Glaube an Jesum Christum, unsern Herrn der Herrlichkeit, Ansehen der Person leide. Denn so in eure Versammlung kame ein Mann mit einem güldenen Ringe und mit einem herrlichen Kleide, es kame aber auch ein Armer mit einem unsauberen Kleide, und ihr sahet auf den, der das herrliche Kleid traget, und sprachet zu ihm: Setze du dich her aufs beste, und sprachet zu dem Armen: Stehe du dort Oder setze dich her zu meinen Fulien, und bedenket es nicht recht, sondern ihrwerdet Richter und machet bosen Unterschied. Horet zu, meine lieben Bruder! Hat nicht Gott die Armen auf dieser Welt, die am Glauben reich sind und Erben des Reichs, welches er verheifien hat denen, die ihn liebhaben? Ihr aber habt dem Armen Unehre getan. Sind nicht die Reichen die, die Gewalt an euch üben und ziehen euch vor Gericht? Verlastern sie nicht den guten Namen, davon ihr genannt seid? So ihr das konigliche Gesetz vollendet nach der Schrift: Liebe deinen Nachsten wie dich selbst, so tut ihrwohl. So ihr aber die Person ansehet, tut ihr Sünde und werdet gestraft vom Gesetz als die Ubertreter. Denn jemand das ganze Gesetz halt und sundiget an einem, der ist's ganz schuldig. Denn der da gesagt hat: Du sollst nicht ehebrechen, der hat auch gesagt: Du sollst nicht toten. So du nun nicht ehebrichst, totest aber, bist du ein Ubertreter des Gesetzes. Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden. Es wird aber ein unbarmherzig Gericht uber den gehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; und die Barmherzigkeit rühmet sich wider das Gericht. Was hilft's, liebe Bruder, so jemand sagt, er habe den Glauben, und hat doch die Werke nicht? Kann auch der Glaube ihn selig machen? So aber ein Bruder Oder Schwester bloft ware und Mangel hatte der taglichen Nahrung, und jemand unter euch sprache zu ihnen: Gott berate euch, warmet euch und sattiget euch! gabet ihnen aber nicht, was des Leibes Notdurft ist, was hülfe ihnen das? Also auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber. Aber es mochte jemand sagen: Du hast den Glauben, und ich habe die Werke; zeige mirdeinen Glauben mit deinen Werken, so will ich auch meinen Glauben dirzeigen mit meinen Werken. Du glaubest, daß ein einiger Gott ist; du tust wohl daran; die Teufel glauben's auch und zittern. Willst du aber wissen, du eitler Mensch, daß der Glaube ohne Werke tot sei? Ist nicht Abraham, unser Vater, durch die Werke gerecht worden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte? Da siehest du, daß der Glaube mitgewirket hat an seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen worden. Und ist die Schrift erfüllet, die da spricht: Abraham hat Gott geglaubet, und ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet, und ist ein Freund Gottes geheiften. So sehet ihr nun, daß der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein. Desselbigengleichen die Hure Rahab, ist sie nicht durch die Werke gerecht worden, da sie die Boten aufnahm und lieft sie einen andern Weg hinaus? Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also auch der Glaube ohne Werke ist tot.
Second Reading
Romans 10
Liebe Bruder, meines Herzens Wunsch ist, und flehe auch zu Gott fur Israel, dafi sie selig werden. Denn ich gebe ihnen das Zeugnis, daß sie eifern um Gott, aber mit Unverstand. Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und trachten, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, und sind also der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, nicht untertan. Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubet, der ist gerecht. Mose schreibt wohl von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt: Welcher Mensch dies tut, der wird darinnen leben. Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht also: Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren? (Das ist nichts anderes, denn Christum herabholen.) Oder: Wer will hinab in die Tiefe fahren? (Das ist nichts anderes, denn Christum von den Toten holen.) Aber was sagt sie? Das Wort ist dir nahe, namlich in deinem Munde und in deinem Herzen. Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen. Denn so du mit deinem Munde bekennest Jesum, daß er der Herr sei, und glaubest in deinem Herzen, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig. Denn so man von Herzen glaubet, so wird man gerecht, und so man mit dem Munde bekennet, so wird man selig. Denn die Schrift spricht: Wer an ihn glaubet, wird nicht zuschanden werden. Es ist hier kein Unterschied unter Juden und Griechen; es ist aller zumal ein Herr, reich über alle, die ihn anrufen. Denn wer den Namen des Herrn wird anrufen, soil selig werden. Wie sollen sie aber anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber glauben, von dem sie nichts gehoret haben? Wie sollen sie aber horen ohne Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht gesandt werden? wie denn geschrieben stehet: Wie lieblich sind die Fufie derer, die den Frieden verkundigen, die das Gute verkundigen! Aber sie sind nicht alle dem Evangelium gehorsam. Denn Jesaja spricht: Herr, wer glaubet unserm Predigen? So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Gottes. Ich sage aber: Haben sie es nicht gehorte? Zwar es ist je in alle Lande ausgegangen ihr Schall und in alle Welt ihre Worte. Ich sage aber: Hat es Israel nicht erkannt? Der erste Mose spricht: Ich will euch eifern machen über dem, das nicht mein Volk ist, und über einem unverstandigen Volk will ich euch erzurnen. Jesaja aber darf wohl so sagen: Ich bin erfunden von denen, die mich nicht gesucht haben, und bin erschienen denen die nicht nach mir gefragt haben. Zu Israel aber spricht er: Den ganzen Tag habe ich meine Hande ausgestrecket zu dem Volk, das sich nicht sagen lasset und widerspricht.
Second Reading
Hebrews 13:15-21
So lasset uns nun opfern durch ihn das Lobopfer Gott allezeit, das ist, die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. Wohlzutun und mitzuteilen vergesset nicht; denn solche Opfer gefallen Gottwohl. Gehorchet euren Lehrern und folget ihnen; denn sie wachen über eure Seelen, als die da Rechenschaft dafur geben sollen, auf daß sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das ist euch nicht gut. Betet fur uns! Unser Trost ist der, daß wir ein gut Gewissen haben und fleiftigen uns, guten Wandel zu führen bei alien. Ich ermahne euch aberzum Uberfluft, solches zu tun, auf daß ich aufs schierste wieder zu euch komme. Gott aber des Friedens, der von den Toten ausgeführet hat den groften Hirten der Schafe durch das Blut des ewigen Testaments, unsern Herrn Jesum, der mache euch fertig in allem guten Werk, zu tun seinen Willen, und schaffe in euch, was vor ihm gefallig ist, durch Jesum Christum, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
Second Reading
Ephesians 4:20-24
Ihr aber habt Christum nicht also gelernet, so ihr anders von ihm gehoret habt und in ihm gelehret seid, wie in Jesu ein rechtschaffen Wesen ist. So leget nun von euch ab nach dem vorigen Wandel den alten Menschen, der durch Lüste in Irrtum sich verderbet. Erneuert euch aber im Geist eures Gemüts und ziehet den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit.
Gospel
Mark 15
Und bald am Morgen hielten die Hohenpriester einen Rat mit den Altesten und Schriftgelehrten, dazu der ganze Rat, und banden Jesum und fuhreten ihn hin und uberantworteten ihn Pilatus. Und Pilatus fragte ihn: Bist du ein Konig der Juden? Er antwortete aber und sprach zu ihm: Du sagst es. Und die Hohenpriester beschuldigten ihn hart. Pilatus aber fragte ihn abermal und sprach: Antwortest du nichts? Siehe, wie hart sie dich verklagen! Jesus aber antwortete nichts mehr, also dati sich auch Pilatus verwunderte. Er pflegte aber ihnen auf das Osterfest einen Gefangenen loszugeben, welchen sie begehrten. Es war aber einer, genannt Barabbas, gefangen mit den Aufrührerischen die im Aufruhr einen Mord begangen hatten. Und das Volk ging hinauf und bat, daß er tate, wie er pflegete. Pilatus aber antwortete ihnen: Wollt ihr, daß ich euch den Konig der Juden losgebe? Denn er wulite, daß ihn die Hohenpriester aus Neid uberantwortet hatten. Aber die Hohenpriester reizten das Volk, daß er ihnen viel lieber den Barabbas losgabe. Pilatus aber antwortete wiederum und sprach zu ihnen: Was wollt ihr denn, daß ich tue dem, den ihr schuldiget, er sei ein Konig der Juden? Sie schrieen abermal: Kreuzige ihn! Pilatus aber sprach zu ihnen: Was hat er Ubels getan? Aber sie schrieen noch viel mehr: Kreuzige ihn! Pilatus aber gedachte, dem Volk genugzutun, und gab ihnen Barabbas los und überantwortete ihnen Jesum, daß er gegeilielt und gekreuziget wurde. Die Kriegsknechte aber fuhreten ihn hinein in das Richthaus und riefen zusammen die ganze Schar; und zogen ihm einen Purpuran und flochten eine dornene Krone und setzten sie ihm auf; und fingen an, ihn zu grüften: Gegrüftet seiest du, der Juden Konig! Und schlugen ihm das Haupt mit dem Rohr und verspeieten ihn und fielen auf die Kniee und beteten ihn an. Und da sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Purpur aus und zogen ihm seine eigenen Kleider an und fuhreten ihn aus, daß sie ihn kreuzigten. Und zwangen einen, der voruberging, mit Namen Simon von Kyrene; der vom Felde kam (der ein Vater war des Alexander und Rufus), daß er ihm das Kreuz truge. Und sie brachten ihn an die Statte Golgatha, das ist verdolmetscht: Schadelstatte. Und sie gaben ihm Myrrhen im Wein zu trinken; und er nahm's nicht zu sich. Und da sie ihn gekreuziget hatten, teilten sie seine Kleider und warfen das Los darum, welcherwas überkame. Und es war urn die dritte Stunde, da sie ihn kreuzigten. Und es war oben uber ihn geschrieben, was man ihm schuld gab, namlich: Ein Konig der Juden. Und sie kreuzigten mit ihm zwei Morder, einen zu seiner Rechten und einen zur Linken. Da ward die Schrift erfullet, die da sagt: Er ist unter die Ubeltater gerechnet. Und die vorübergingen, lasterten ihn und schuttelten ihre Haupter und sprachen: Pfui dich, wie fein zerbrichst du den Tempel und bauest ihn in dreien Tagen! Hilf dir nun selber und steig herab vom Kreuz! Desselbigengleichen die Hohenpriester verspotteten ihn untereinander samt den Schriftgelehrten und sprachen: Er hat andern geholfen und kann sich selber nicht helfen. Ist er Christus und Konig in Israel, so steige er nun vom Kreuze, daß wir sehen und glauben. Und die mit ihm gekreuzigt waren, schmaheten ihn auch. Und nach dersechsten Stunde ward eine Finsternis uber das ganze Land bis urn die neunte Stunde. Und urn die neunte Stunde rief Jesus laut und sprach: Eli, Eli, lama asabthani? das ist verdolmetscht: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Und etliche, die dabeistunden, da sie das horeten, sprachen sie: Siehe, er rufet den Elia! Da lief einer und fullete einen Schwamm mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und trankete ihn und sprach: Halt, laft sehen, ob Elia komme und ihn herabnehme. Aber Jesus schrie laut und verschied. Und der Vorhang im Tempel zerrifi in zwei Stücke, von oben an bis unten aus. Der Hauptmann aber, der dabeistund ihm gegenuber und sah, daß er mit solchem Geschrei verschied, sprach er: Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen! Und es waren auch Weiber da, die von feme solches schaueten, unter welchen war Maria Magdalena und Maria, des kleinen Jakobus und des Joses Mutter, und Salome, die ihm auch nachgefolget, da er in Galilaa war, und gedienet hatten, und viel andere, die mit ihm hinauf gen Jerusalem gegangen waren. Und am Abend, dieweil es der Rusttag war, welcher ist der Vorsabbat, kam Joseph von Arimathia, ein ehrbarer Ratsherr, welcher auch auf das Reich Gottes wartete; der wagte es und ging hinein zu Pilatus und bat urn den Leichnam Jesu. Pilatus aber verwunderte sich, daß er schon tot war, und rief den Hauptmann und fragte ihn, ob er langst gestorben ware. Und als er's erkundet von dem Hauptmann, gab er Joseph den Leichnam. Und er kaufte eine Leinwand und nahm ihn ab und wickelte ihn in die Leinwand und legte ihn in ein Grab, das war in einen Fels gehauen, und walzete einen Stein vor des Grabes Tur. Aber Maria Magdalena und Maria Joses schaueten zu wo er hingelegt ward.
Evening Prayer — Second Lesson
1 Corinthians 16
Von der Steuer aber, die den Heiligen geschieht, wie ich den Gemeinden in Galatien geordnet habe, also tut auch ihr. Auf je der Sabbate einen lege bei sich selbst ein jeglicher unter euch und sammle, was ihn gut dunkt, auf daß nicht, wenn ich komme, dann allererst die Steuer zu sammeln sei. Wenn ich aber darkommen bin, welche ihr durch Briefe dafür ansehet, die will ich senden, daß sie hinbringen eure Wohltat gen Jerusalem. So es aber wert ist, daß ich auch hinreise, sollen sie mit mir reisen. Ich will aber zu euch kommen, wenn ich durch Mazedonien ziehe; denn durch Mazedonien werde ich ziehen. Bei euch aber werde ich vielleicht bleiben Oder auch wintern, auf daß ihr mich geleitet, wo ich hinziehen werde. Ich will euch jetzt nicht sehen im Voruberziehen; denn ich hoffe, ich wolle etliche Zeit bei euch bleiben, so es der Herr zulaßt. Ich werde aberzu Ephesus bleiben bis Pfingsten. Denn mir ist eine große Tur aufgetan, die viele Frucht wirket, und sind viel Widerwartige da. So Timotheus kommt, so sehet zu, daß erohne Furcht bei euch sei; denn er treibet auch das Werk des Herm wie ich. Daß ihn nun nichtjemand verachte! Geleitet ihn aber im Frieden, daß er zu mir komme; denn ich warte sein mit den Brudern. Von Apollos, dem Bruder, aberwisset, da(S ich ihn sehrviel ermahnet habe, daß erzu euch kame mit den Brudern, und eswarallerdinge sein Wille nicht, daß er jetzt kame; er wird aber kommen, wenn es ihm gelegen sein wird. Wachet, stehet im Glauben, seid mannlich und seid stark! Alle eure Dinge lasset in der Liebe geschehen. Ich ermahne euch aber, liebe Bruder, ihr kennet das Haus Stephanas, daß sie sind die Erstlinge in Achaja und haben sich selbst verordnet zum Dienstden Heiligen, auf daß auch ihr solchen untertan seietund alien, die mitwirken und arbeiten. Ich freue mich uber die Zukunft Stephanas und Fortunatus und Achaicus; denn wo ich euer Mangel hatte, das haben sie erstattet. Sie haben erquicket meinen und euren Geist. Erkennet, die solche sind! Esgrußen euch die Gemeinden in Asien. Es grüßen euch sehr in dem Herm Aquila und Priscilla samt der Gemeinde in ihrem Hause. Es grußen euch alle Bruder. Grußet euch untereinander mit dem heiligen Kuß. Ich, Paulus, gruße euch mit meiner Hand. So jemand den Herm Jesum Christum nicht liebhat, der sei Anathema, Maharam Motha. Die Gnade des Herrn Jesu Christi sei mit euch! Meine Liebe sei mit euch alien in Christo Jesu! Amen. Der zweite Brief des Paulus an die Korinther
Gospel
Luke 15:11-32
Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Sohne. Und der jungste unter ihnen sprach zum Vater: Gib mir, Vater, das Teil der Guter, das mir gehort! Und er teilete ihnen das Gut. Und nicht lange danach sammelte der jungste Sohn alles zusammen und zog feme uber Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen. Da er nun all das Seine verzehret hatte, ward eine grofte Teurung durch dasselbige ganze Land, und erfing an zu darben. Und ging hin und hangete sich an einen Burger desselbigen Landes, der schickte ihn auf seinen Acker, die Saue zu hüten. Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Saue alien; und niemand gab sie ihm. Da schlug er in sich und sprach: Wieviel Tagelohner hat mein Vater, die Brot die Fulle haben, und ich verderbe im Hunger! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesundiget gegen den Himmel und vor dir und bin fort nicht mehrwert, daß ich dein Sohn heifte; mache mich zu einem deiner Tagelohner. Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch feme von dannen war, sah ihn sein Vater, und jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und kussete ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesundiget gegen den Himmel und vor dir; ich bin fort nicht mehrwert, daß ich dein Sohn heilie. Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an; und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Fufte; und bringet ein gemastet Kalb her und schlachtet es: lasset uns essen und frohlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig worden; erwar verloren und istfunden worden. Und fingen an frohlich zu sein. Aber der alteste Sohn war auf dem Felde, und als er nahe zum Hause kam, horete er das Gesange und den Reigen und rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das ware. Der aber sagte ihm: Dein Bruderistkommen, und dein Vater hat ein gemastet Kalb geschlachtet, daß, er ihn gesund wieder hat. Da ward erzornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. Er antwortete aber und sprach zum Vater: Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie ubertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden frohlich ware. Nun aber dieser dein Sohn kommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, hast du ihm ein gemastet Kalb geschlachtet. Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein. Du solltest aber frohlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig worden; er war verloren und ist wieder funden.
Gospel
Matthew 1:18-25
Die Geburt Christi war aber also getan. Als Maria, seine Mutter, dem Joseph vertrauet war, ehe er sie heimholete, erfand sich's, daß sie schwanger war von dem Heiligen Geist. Joseph aber, ihr Mann, warfromm und wollte sie nicht rügen, gedachte aber sie heimlich zu verlassen. Indem er aber also gedachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herm im Traum und sprach: Joseph, du Sohn Davids furchte dich nicht, Maria, dein Gemahl, zu dir zu nehmen; denn das in ihr geboren ist, das ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebaren, des Namen sollst du Jesus heilien; denn erwird sein Volk selig machen von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, auf daß erfullet würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebaren, und sie werden seinen Namen Emanuel heilien, das ist verdolmetschet, Gott mit uns. Da nun Joseph vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm des Herm Engel befohlen hatte, und nahm sein Gemahl zu sich. Und erkannte sie nicht, bis sie ihren ersten Sohn gebar, und hieli seinen Namen Jesus.
Gospel
Matthew 6
Habt acht auf eure Almosen, daß ihr die nicht gebet vor den Leuten, daß ihr von ihnen gesehen werdet; ihr habt anders keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel. Wenn du nun Almosen gibst, sollst du nicht lassen vor dir posaunen, wie die Heuchler tun in den Schulen und auf den Gassen, auf daß sie von den Leuten gepreiset werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. Wenn du aber Almosen gibst, so laft deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, auf daß dein Almosen verborgen, sei; und dein Vater, der in das Verborgene siehet, wird dir's vergelten offentlich. Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler, die da gerne stehen und beten in den Schulen und an den Ecken auf den Gassen, auf daß sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. Wenn du aber betest, so gehe in dein Kammerlein und schliefte die Turzu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der in das Verborgene siehet, wird dir's vergelten offentlich. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhoret, wenn sie viel Worte machen. Darum sollt ihr euch ihnen nicht gleichen. Euer Vater weift, was ihr bedurfet, ehe denn ihr ihn bittet. Darum sollt ihr also beten: Unser Vater in dem Himmel! Dein Name werde geheiliget. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. Unser taglich Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schulden, wie wir unsern Schuldigern vergeben. Und fuhre uns nicht in Versuchung, sondern erlose uns von dem Ubel. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. Denn so ihr den Menschen ihre Fehle vergebet, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wo ihr aber den Menschen ihre Fehle nicht vergebet, so wird euch euer Vater eure Fehle auch nicht vergeben. Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer sehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihre Angesichte, auf daß sie vor den Leuten scheinen mit ihrem Fasten. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. Wenn du aber fastest, so salbe dein Hauptund wasche dein Angesicht, auf dafi du nicht scheinest vor den Leuten mit deinem Fasten, sondern vordeinem Vater, welcher verborgen ist; und dein Vater, der in das Verborgene siehet, wird dir's Vergelten offentlich. Ihr sollt euch nicht Schatze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen, und da die Diebe nach graben und stehlen. Sammelt euch aber Schatze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen, und da die Diebe nicht nach graben noch stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn dein Auge einfaltig ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. Wenn aber dein Auge ein Schalk ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn aber das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis selber sein! Niemand kann zweien Herren dienen. Entweder er wird einen hassen und den andern lieben, Oder wird einem anhangen und den andern verachten. Ihr konnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Darum sage ich euch: Sorget nicht fur euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht fur euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn die Speise und der Leib mehr denn die Kleidung? Sehet die Vogel unter dem Himmel an: sie saen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nahret sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? Wer ist unter euch, der seiner Lange eine Elle zusetzen moge, ob er gleich darum sorget? Und warum sorget ihr fur die Kleidung? Schauet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen! Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist als derselbigen eins. So denn Gott das Gras auf dem Felde also kleidet, das doch heute stehet und morgen in den Ofen geworfen wird, sollt er das nicht viel mehr euch tun, o ihr Kleinglaubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, was werden wir trinken, womit werden wir uns kleiden? Nach solchem allem trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dafi ihr des alles bedurfet. Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. Darum sorget nicht fur den andern Morgen; denn der morgende Tag wird fur das Seine sorgen. Es ist genug, dafi ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.
