Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

Morning Prayer — First Lesson

Esther 7

Und da der Konig mit Haman kam zum Mahl, das die Konigin Esther zugerichtet hatte, sprach der Konig zu Esther des andern Tages, da er Wein getrunken hatte: Was bittest du, Konigin Esther, daß man dir's gebe? Und was forderst du? Auch das halbe Konigreich, es soli geschehen. Esther, die Konigin, antwortete und sprach: Habe ich Gnade vor dir funden, o Konig, und gefallt es dem Konige, so gib mir mein Leben urn meiner Bitte willen und mein Volk urn meines Begehrens willen. Denn wir sind verkauft, ich und mein Volk, daß wir vertilget, erwurget und umgebrachtwerden; und wollte Gott, wirwurden doch zu Knechten und Magden verkauft, so wollte ich schweigen, so würde der Feind doch dem Konige nicht schaden. Der Konig Ahasveros redete und sprach zu der Konigin Esther: Wer ist der? Oder wo ist der, der solches in seinen Sinn nehmen durfte, also zu tun? Esther sprach: Der Feind und Widersacher ist dieser bose Haman. Haman entsetzte sich vor dem Konige und der Konigin. Und der Konig stund auf vom Mahl und vom Wein in seinem Grimm und ging in den Garten am Hause. Und Haman stund auf und bat die Konigin Esther urn sein Leben; denn er sah, daß ihm ein Ungluck vom Konige schon bereitet war. Und da der Konig wieder aus dem Garten am Hause in den Saal, da man gegessen hatte, kam, lag Haman an der Bank, da Esther auf saß. Da sprach der Konig: Will er die Konigin wurgen bei mir im Hause? Da das Wort aus des Konigs Munde ging, verhulleten sie Haman das Antlitz. Und Harbona, der Kammerer einer vor dem Konige, sprach: Siehe, es stehet ein Baum im Hause Hamans fünfzig Ellen hoch, den er Mardachai gemacht hatte, der Gutes fur den Konig geredet hat. Der Konig sprach: Laßt ihn daran hangen! Also hangte man Haman an den Baum, den er Mardachai gemacht hatte. Da legte sich des Konigs Zorn.

Morning Prayer — Second Lesson

Mark 3

Und er ging abermal in die Schule. Und es war da ein Mensch, der hatte eine verdorrete Hand. Und sie hielten auf ihn, ob er auch am Sabbat ihn heilen würde, auf daß sie eine Sache wider ihn hatten. Und er sprach zu dem Menschen mit der verdorreten Hand: Tritt hervor! Und er sprach zu ihnen: Soil man am Sabbat Gutes tun Oder Boses tun, das Leben erhalten Oder toten? Sie aber schwiegen stille. Und er sah sie umher an mit Zorn und war betrubet uber ihre verstockten Herzen und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und die Hand ward ihm gesund wie die andere. Und die Pharisaer gingen hinaus und hielten alsbald einen Rat mit des Herodes Dienern über ihn, wie sie ihn umbrachten. Aber Jesus entwich mit seinen Jungern an das Meer. Und viel Volks folgte ihm nach aus Galilaa und aus Judaa und von Jerusalem und aus Idumaa und von jenseit des Jordans und die urn Tyrus und Sidon wohnen, eine grolie Menge, die seine Taten horeten, und kamen zu ihm. Und er sprach zu seinen Jungern, daß sie ihm ein Schifflein hieiten urn des Volks willen, daß sie ihn nicht drangeten. Denn er heilete ihrer viele, also da(3> sie ihn uberfielen, alle, die geplagt waren, auf daß sie ihn anruhreten. Und wenn ihn die unsaubern Geister sahen, fielen sie vor ihm nieder, schrieen und sprachen: Du bist Gottes Sohn! Und er bedrauete sie hart, daß sie ihn nicht offenbar machten. Und erging auf einen Berg und rief zu sich, welche erwollte, und die gingen hin zu ihm. Und erordnete die Zwolfe, daß sie bei ihm sein sollten, und daß er sie aussendete zu predigen, und daß sie Macht hatten, die Seuchen zu heilen und die Teufel auszutreiben, und gab Simon den Namen Petrus; und Jakobus, den Sohn des Zebedaus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Bnehargem, das istgesagt, Donnerskinder; und Andreas und Philippus und Bartholomaus und Matthaus und Thomas und Jakobus, des Alphaus Sohn, und Thaddaus und Simon von Kana und Judas Ischariot, der ihn verriet. Und sie kamen nach Hause; und da kam abermal das Volk zusammen, also daü sie nicht Raum hatten zu essen. Und da es horeten, die urn ihn waren, gingen sie hinaus und wollten ihn halten; denn sie sprachen: Er wird von Sinnen kommen. Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabkommen waren, sprachen: Er hat den Beelzebub und durch den Obersten der Teufel treibt er die Teufel aus. Und er rief sie zusammen und sprach zu ihnen in Gleichnissen: Wie kann ein Satan den andern austreiben? Wenn ein Reich mit ihm selbst untereinander uneins wird, mag es nicht bestehen. Und wenn ein Haus mit ihm selbst untereinander uneins wird, mag es nicht bestehen. Setzet sich nun der Satan wider sich selbst und ist mit ihm selbst uneins, so kann er nicht bestehen, sondern es ist aus mit ihm. Es kann niemand einem Starken in sein Haus fallen und seinen Hausrat rauben, es sei denn, daß er zuvor den Starken binde und alsdann sein Haus beraube. Wahrlich, ich sage euch, alle Sunden werden vergeben den Menschenkindern, auch die Gotteslasterung, damit sie Gott lastern; wer aber den Heiligen Geist lasted, der hat keine Vergebung ewiglich, sondern ist schuldig des ewigen Gerichts. Denn sie sagten: Er hat einen unsaubern Geist. Und es kam seine Mutter und seine Bruder und stunden draulien, schickten zu ihm und lielien ihn rufen. Und das Volk sali urn ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Bruder draulien fragen nach dir. Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Bruder? Und er sah rings urn sich auf die Jünger, die urn ihn im Kreise salien, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und meine Bruder. Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

Evening Prayer — First Lesson

Esther 8

An dem Tage gab der Konig Ahasveros der Konigin Esther das Haus Hamans, des Judenfeindes. Und Mardachai kam vor den Konig; denn Esther sagte an, wie er ihrzugehorete. Und der Konig tat ab seinen Fingerreif, den er von Haman hatte genommen; und gab ihn Mardachai. Und Esther setzte Mardachai uber das Haus Hamans. Und Esther redete weiter vor dem Konig und fiel ihm zu den Fußen und flehete ihn, daß erwegtate die Bosheit Hamans, des Agagiters, und seine Anschlage, die er wider die Juden erdacht hatte. Und der Konig reckte das guldene Zepter zu Esther. Da stund Esther auf und trat vor den Konig und sprach: Gefallt es dem Konige, und habe ich Gnade funden vor ihm, und ist's gelegen dem Konige, und ich ihm gefalle, so schreibe man, daß die Briefe der Anschlage Hamans, des Sohns Medathas, des Agagiters, widerrufen werden, die ergeschrieben hat, die Juden umzubringen in alien Landen des Konigs. Denn wie kann ich zusehen dem Ubel, das mein Volk treffen würde? Und wie kann ich zusehen, daß mein Geschlecht umkomme? Da sprach der Konig Ahasveros zur Konigin Esther und zu Mardachai, dem Juden: Siehe, ich habe Esther das Haus Hamans gegeben, und ihn hat man an einen Baum gehanget, darum daß er seine Hand hat an die Juden gelegt. So schreibet nun ihr fur die Juden, wie es euch gefallt, in des Konigs Namen und versiegelt es mit des Konigs Ringe. Denn die Schrift, die in des Konigs Namen geschrieben und mit des Konigs Ringe versiegelt worden, mußte niemand widerrufen. Da wurden gerufen des Konigs Schreiber zu der Zeit im dritten Monden, das ist der Mond Sivan, am dreiundzwanzigsten Tage; und wurde geschrieben, wie Mardachai gebot zu den Juden und zu den Fursten, Landpflegern und Hauptleuten in Landen von Indien an bis an die Mohren, namlich hundertundsiebenundzwanzig Lander, einem jeglichen Lande nach seinen Schriften, einem jeglichen Volk nach seiner Sprache und den Juden nach ihrer Schrift und Sprache. Und esward geschrieben in des Konigs Ahasveros Namen und mit des Konigs Ringe versiegelt. Und er sandte die Briefe durch die reitenden Boten auf jungen Maulern, darinnen der Konig den Juden gab, wo sie in Stadten waren, sich zu versammeln und zu stehen fur ihr Leben und zu vertilgen, zu erwurgen und umzubringen alle Macht des Volks und Landes, die sie angsteten, samt den Kindern und Weibern, und ihr Gut zu rauben, auf einen Tag in alien Landern des Konigs Ahasveros, namlich am dreizehnten Tage des zwolften Monden, das ist der Mond Adar. Der Inhalt aber der Schrift war, dafi ein Gebot gegeben ware in alien Landen, zu offnen alien Volkern, daß die Juden auf den Tag geschickt sein sollten, sich zu rachen an ihren Feinden. Und die reitenden Boten auf den Maulern ritten aus schnell und eilend nach dem Wort des Konigs, und das Gebot ward zu Schloft Susan angeschlagen. Mardachai aber ging aus, von dem Konige in koniglichen Kleidern, gelb und weift, und mit einer groften guldenen Krone, angetan mit einem Leinen- und Purpurmantel; und die Stadt Susan jauchzete und war frohlich. Den Juden aber war ein Lichtund Freude und Wonne und Ehre kommen. Und in alien Landen und Stadten, an welchen Ort des Konigs Wort und Gebot gelangete, da ward Freude und Wonne unter den Juden, Wohlleben und gute Tage, daß viele der Volker im Lande Juden wurden; denn die Furcht der Juden kam fiber sie.

Evening Prayer — Second Lesson

1 Corinthians 16

Von der Steuer aber, die den Heiligen geschieht, wie ich den Gemeinden in Galatien geordnet habe, also tut auch ihr. Auf je der Sabbate einen lege bei sich selbst ein jeglicher unter euch und sammle, was ihn gut dunkt, auf daß nicht, wenn ich komme, dann allererst die Steuer zu sammeln sei. Wenn ich aber darkommen bin, welche ihr durch Briefe dafür ansehet, die will ich senden, daß sie hinbringen eure Wohltat gen Jerusalem. So es aber wert ist, daß ich auch hinreise, sollen sie mit mir reisen. Ich will aber zu euch kommen, wenn ich durch Mazedonien ziehe; denn durch Mazedonien werde ich ziehen. Bei euch aber werde ich vielleicht bleiben Oder auch wintern, auf daß ihr mich geleitet, wo ich hinziehen werde. Ich will euch jetzt nicht sehen im Voruberziehen; denn ich hoffe, ich wolle etliche Zeit bei euch bleiben, so es der Herr zulaßt. Ich werde aberzu Ephesus bleiben bis Pfingsten. Denn mir ist eine große Tur aufgetan, die viele Frucht wirket, und sind viel Widerwartige da. So Timotheus kommt, so sehet zu, daß erohne Furcht bei euch sei; denn er treibet auch das Werk des Herm wie ich. Daß ihn nun nichtjemand verachte! Geleitet ihn aber im Frieden, daß er zu mir komme; denn ich warte sein mit den Brudern. Von Apollos, dem Bruder, aberwisset, da(S ich ihn sehrviel ermahnet habe, daß erzu euch kame mit den Brudern, und eswarallerdinge sein Wille nicht, daß er jetzt kame; er wird aber kommen, wenn es ihm gelegen sein wird. Wachet, stehet im Glauben, seid mannlich und seid stark! Alle eure Dinge lasset in der Liebe geschehen. Ich ermahne euch aber, liebe Bruder, ihr kennet das Haus Stephanas, daß sie sind die Erstlinge in Achaja und haben sich selbst verordnet zum Dienstden Heiligen, auf daß auch ihr solchen untertan seietund alien, die mitwirken und arbeiten. Ich freue mich uber die Zukunft Stephanas und Fortunatus und Achaicus; denn wo ich euer Mangel hatte, das haben sie erstattet. Sie haben erquicket meinen und euren Geist. Erkennet, die solche sind! Esgrußen euch die Gemeinden in Asien. Es grüßen euch sehr in dem Herm Aquila und Priscilla samt der Gemeinde in ihrem Hause. Es grußen euch alle Bruder. Grußet euch untereinander mit dem heiligen Kuß. Ich, Paulus, gruße euch mit meiner Hand. So jemand den Herm Jesum Christum nicht liebhat, der sei Anathema, Maharam Motha. Die Gnade des Herrn Jesu Christi sei mit euch! Meine Liebe sei mit euch alien in Christo Jesu! Amen. Der zweite Brief des Paulus an die Korinther

Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.