Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
2 Corinthians 6:11-18
O ihr Korinther, unser Mund hat sich zu euch aufgetan; unser Herz ist getrost. Unserthalben dürft ihr euch nicht angsten. Dali ihr euch aber angstet, das tut ihr aus herzlicher Meinung. Ich rede mit euch als mit meinen Kindern, dafi ihr euch auch also gegen mich stellet und seiet auch getrost. Ziehet nicht am fremden Joch mit den Unglaubigen! Denn was hat die Gerechtigkeit fur Geniefi mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht fur Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial? Oder was fur ein Teil hat der Glaubige mit dem Unglaubigen? Was hat der Tempel Gottes fur Gleichheit mit den Gotzen? Ihr aber seid der Tempel des lebendigen Gottes, wie denn Gott spricht: Ich will in ihnen wohnen und in ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. Darum gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rühret kein Unreines an, so will ich euch annehmen. und euer Vater sein, und ihr sollet meine Sohne und Tochter sein, spricht der allmachtige Herr.
First Reading
Jeremiah 22
So spricht der HERR: Gehe hinab in das Haus des Konigs Judas und rede daselbst dies Wort und sprich: Hore des HERRN Wort, du Konig Judas, der du auf dem Stuhl Davids sitzest, beide, du und deine Knechte und dein Volk, die zu diesen Toren eingehen. So spricht der HERR: Haltet Recht und Gerechtigkeit und errettet den Beraubten von des Frevlers Hand und schindet nicht die Fremdlinge, Waisen und Witwen und tut niemand Gewalt und vergiedet nicht unschuldig Blut an dieser Statte. Werdet ihr solches tun, so sollen durch die Tore dieses Hauses einziehen Konige, die auf Davids Stuhl sitzen, beide, zu Wagen und zu Rod, samt ihren Knechten und Volk. Werdet ihr aber solchem nicht gehorchen, so habe ich bei mir selbst geschworen, spricht der HERR, dies Haus soli verstoret werden. Denn so spricht der HERR von dem Hause des Konigs Judas: Gilead, du bist mir das Haupt im Libanon; was gilt's, ich will dich zur Wuste und die Stadte ohne Einwohner machen? Denn ich habe Verderber uber dich bestellet, einen jeglichen mit seinen Waffen; die sollen deine auserwahlten Zedern umhauen und ins Feuer werfen. So werden viel Heiden vor dieser Stadt vorübergehen und untereinander sagen: Warum hat der HERR mit dieser groden Stadt also gehandelt? Und man wird antworten: Darum dad sie den Bund des HERRN, ihres Gottes, verlassen und andere Gotter angebetet und denselbigen gedienet haben. Weinet nicht über die Toten und gramet euch nicht darum; weinet aber über den, der dahinzieht; denn erwird nimmer wiederkommen, dad er sein Vaterland sehen mochte. Denn so spricht der HERR von Sallum, dem Sohne Josias, des Konigs Judas, welcher Konig ist anstatt seines Vaters Josia, der von dieser Statte hinausgezogen ist: Er wird nicht wieder herkommen, sondern muß sterben an dem Ort, dahin er gefangen gefuhret ist, und wird dies Land nicht mehr sehen. Wehe dem, dersein Haus mit Sunden bauet und seine Gemacher mit Unrecht, der seinen Nachsten umsonst arbeiten laßt und gibt ihm seinen Lohn nicht und denkt: Wohlan, ich will mirein groß Haus bauen und weite Palaste; und laßt ihm Fenster drein bauen und mit Zedern tafeln und rot malen. Meinest du, du wollest Konig sein, weil du mit Zedern prangest? Hat dein Vater nicht auch gegessen und getrunken und hielt dennoch uber dem Recht und Gerechtigkeit, und ging ihm wohl? Er half dem Elenden und Armen zum Recht, und ging ihm wohl. Ist's nicht also, daß solches heißt mich recht erkennen? spricht der HERR. Aber deine Augen und dein Herz stehen nicht also, sondern auf deinem Geiz, auf unschuldig Blut zu vergießen, zu freveln und unterzustoßen. Darum spricht der HERR von Jojakim, dem Sohn Josias, dem Konige Judas: Man wird ihn nicht klagen: Ach Bruder, ach Schwester! Man wird ihn nicht klagen: Ach Herr, ach Edler! Er soil wie ein Esel begraben werden, zerschleift und hinausgeworfen vor die Tore Jerusalems. Ja, dann gehe hinauf auf den Libanon und schreie und laß dich horen zu Basan und schreie von Abarim; denn alle deine Liebhaber sind jammerlich umgebracht. Ich habe dir's vorhergesagt, da es noch wohl urn dich stund; aber du sprachest: Ich will nicht horen. Also hast du dein Lebetage getan, daß du meiner Stimme nicht gehorchtest. Der Wind weidet alle deine Hirten, und deine Liebhaber ziehen gefangen dahin; da mußt du doch zu Spott und zuschanden werden urn aller deiner Bosheit willen. Die du jetzt im Libanon wohnest und in Zedern nistest, wie schon wirst du sehen, wenn dir Schmerzen und Wehe kommen werden wie einer in Kindesnoten! So wahr ich lebe, spricht der HERR, wenn Chanja, der Sohn Jojakims, der Konig Judas, ein Siegelring ware an meiner rechten Hand, so wollte ich dich doch abreißen und in die Hande geben derer, die nach deinem Leben stehen, und vorwelchen du dich furchtest, namlich in die Hande Nebukadnezars, des Konigs zu Babel, und der Chaldaer. Und will dich und deine Mutter, die dich geboren hat, in ein ander Land treiben, das nicht euer Vaterland ist; und sollst daselbst sterben. Und in das Land, da sie von Herzen gerne wieder hin waren, sollen sie nicht wiederkommen. Wie ein elender, verachteter, verstoßener Mann ist doch Chanja! ein unwert Gefaß! Ach, wie ist er doch samt seinem Samen so vertrieben und in ein unbekanntes Land geworfen! 0 Land, Land, Land; hore des HERRN Wort! So spricht der HERR: Schreibet an diesen Mann fur einen Verdorbenen, einen Mann, dem es sein Lebetage nicht gelinget. Denn er wird das Gluck nicht haben, daß jemand seines Samens auf dem Stuhl Davids sitze und fürder in Juda herrsche.
First Reading
Lamentations 3:22-33
Die Gute des HERRN ist, daß wir nicht gar aus sind; seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist graft. Der HERR ist mein Teil, spricht meine Seele, darum will ich auf ihn hoffen. Denn der HERR ist freundlich dem, der auf ihn harret, und der Seele, die nach ihm fraget. Es istein kostlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des HERRN hoffen. Es istein kostlich Ding einem Manne, daß erdas Joch in seiner Jugend trage, daß ein Verlassener geduldig sei, wenn ihn etwas uberfallt, und seinen Mund in den Staub stecke und der Hoffnung erwarte und lasse sich auf die Backen schlagen und ihm viel Schmach anlegen. Denn der HERR verstoftt nicht ewiglich, sondern er betrubet wohl und erbarmet sich wieder nach seiner groften Gute; denn er nicht von Herzen die Menschen plaget und betrubet,
Morning Prayer — First Lesson
Jeremiah 27
Im Anfang des Konigreichs Jojakims, des Sohns Josias, des Konigs Judas, geschah dies Wort vom HERRN zu Jeremia und sprach: So spricht der HERRzu mir: Mache direin Joch und hange es an deinen Hals. Und schicke es zum Kbnige in Edom, zum Konige in Moab, zum Kbnige der Kinder Ammon, zum Kbnige zu Tyrus und zum Kbnige zu Zidon durch die Boten, so zu Zedekia, dem Kbnige Judas, gen Jerusalem kommen sind. Und befiehl ihnen, daß sie ihren Herren sagen: So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: So sollt ihr euren Herren sagen: Ich habe die Erde gemacht und Menschen und Vieh, so auf Erden sind, durch meine grolie Kraft und ausgereckten Arm und gebe sie, wem ich will. Nun aber habe ich alle diese Lande gegeben in die Hand meines Knechts Nebukadnezar, des Konigs zu Babel, und habe ihm auch die wilden Tiere auf dem Felde gegeben, daß sie ihm dienen sollen. Und sollen alle Volker dienen ihm und seinem Sohn und seines Sohnes Sohn, bis daß die Zeit seines Landes auch komme; denn es sollen ihm viel Volker und grolie Kbnige dienen. Welch Volk aber und Konigreich dem Kbnige zu Babel, Nebukadnezar, nicht dienen will, und wer seinen Hals nicht wird unter das Joch des Konigs zu Babel geben, solch Volk will ich heimsuchen mit Schwert, Hunger und Pestilenz, spricht der HERR, bis daß ich sie durch seine Hand umbringe. Darum so gehorchet nicht euren Propheten, Weissagern, Traumdeutern, Tagewahlern und Zauberern, die euch sagen: Ihrwerdet nicht dienen mussen dem Kbnige zu Babel. Denn sie weissagen euch falsch, auf daß sie euch feme aus eurem Lande bringen, und ich euch ausstolie, und ihr umkommet. Denn welch Volk seinen Hals ergibt unter das Joch des Konigs zu Babel und dienet ihm, das will ich in seinem Lande lassen, daß es dasselbige baue und bewohne, spricht der HERR. Und ich redete solches alles zu Zedekia, dem Kbnige Judas, und sprach: Ergebet euren Hals unter das Joch des Konigs zu Babel und dienet ihm und seinem Volk, so sollt ihr lebendig bleiben. Warum wollt ihrsterben, du und dein Volk, durch Schwert, Hunger und Pestilenz? wie denn der HERR geredet hat liber das Volk, so dem Kbnige zu Babel nicht dienen will. Darum gehorchet nicht den Worten der Propheten, die euch sagen: Ihr werdet nicht dienen mussen dem Kbnige zu Babel. Denn sie weissagen euch falsch, und ich habe sie nicht gesandt, spricht der HERR; sondern sie weissagen falsch in meinem Namen, auf dad ich euch ausstolie, und ihr umkommet, samtden Propheten, die euch weissagen. Und zu den Priestern und zu all diesem Volk redete ich und sprach: So spricht der HERR: Gehorchet nicht den Worten eurer Propheten, die euch weissagen und sprechen: Siehe, die Gefade aus dem Hause des HERRN werden nun bald von Babel wieder herkommen. Denn sie weissagen euch falsch. Gehorchet ihnen nicht, sondern dienet dem Kbnige zu Babel, so werdet ihr lebendig bleiben. Warum soil doch diese Stadt zur Wuste werden? Sind sie aber Propheten und haben sie des HERRN Wort, so ladt sie den HERRN Zebaoth erbitten, dad die ubrigen Gefade im Hause des HERRN und im Hause des Konigs Judas und zu Jerusalem nicht auch gen Babel geführet werden. Denn also spricht, der HERR Zebaoth von den Saulen und vom Meer und von dem Gestuhle und von den Gefaden, die noch ubrig sind in dieser Stadt, welche Nebukadnezar, der Konig zu Babel, nicht wegnahm, da er Jechanja, den Sohn Jojakims, den Konig Judas, von Jerusalem wegfuhrete gen Babel samt alien Fursten in Juda und Jerusalem; denn so spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, von den Gefaden, die noch ubrig sind im Hause des HERRN und im Hause des Konigs Judas und zu Jerusalem: Sie sollen gen Babel geführet werden und daselbst bleiben bis auf den Tag, da ich sie heimsuche, spricht der HERR, und ich sie wiederum herauf an diesen Ort bringen lasse.
Epistle
2 Timothy 2:8-10;3:10-12
Halt im Gedachtnis Jesum Christum, der auferstanden ist von den Toten, aus dem Samen Davids, nach meinem Evangelium, uber welchem ich leide bis an die Bande als ein Gbeltater. Aber Gottes Wort ist nicht gebunden. Darum dulde ich alles um der Auserwahlten willen, auf daß auch sie die Seligkeit erlangen in Christo Jesu mit ewiger Herrlichkeit. Du aber hast erfahren meine Lehre, meine Weise, meine Meinung, meinen Glauben, meine Langmut, meine Liebe, meine Geduld, meine Verfolgung, meine Leiden, welche mir widerfahren sind zu Antiochien, zu Ikonien, zu Lystra, welche Verfolgung ich da ertrug: und aus alien hat mich der Herr erloset. Und alle, die gottselig leben wollen in Christo Jesu, müssen Verfolgung leiden.
First Reading
Proverbs 31
Dies sind die Worte des Konigs Lamuel, die Lehre, die ihn seine Mutter lehrete: Ach, mein Auserwahlter, ach, du Sohn meines Leibes, ach, mein gewünschter Sohn, la ft nicht den Weibern dein Vermogen und gehe die Wege nicht, darin sich die Konige verderben! 0, nicht den Konigen, Lamuel, gib den Konigen nicht Wein zu trinken noch den Fursten stark Getranke. Sie mochten trinken und der Rechte vergessen und verandern die Sache irgend der elenden Leute. Gebet stark Getranke denen, die umkommen sollen, und den Wein den betrubten Seelen, daß sie trinken und ihres Elendes vergessen und ihres Unglucks nicht mehr gedenken. Tu deinen Mund auf fur die Stummen und fur die Sache alter, die verlassen sind. Tu deinen Mund auf und richte recht und rache den Elenden und Armen. Wem ein tugendsam Weib bescheret ist, die ist viel edler denn die kostlichsten Perlen. Ihres Mannes Herzdarf sich auf sie verlassen, und Nahrung wird ihm nicht mangeln. Sie tut ihm Liebes und kein Leides sein Leben lang. Sie gehet mit Wolle und Flachs um und arbeitet gerne mitihren Handen. Sie istwie ein Kaufmannsschiff, das seine Nahrung von feme bringt. Sie stehet des Nachts auf und gibt Futter ihrem Flause und Essen ihren Dirnen. Sie denkt nach einem Acker und kauft ihn und pflanzt einen Weinberg von den Fruchten ihrer FHande. Sie gurtet ihre Lenden fest und starkt ihre Arme. Sie merkt, wie ihr Handel Frommen bringt; ihre Leuchte verloscht des Nachts nicht. Sie streckt ihre Hand nach dem Rocken, und ihre Finger fassen die Spindel. Sie breitet ihre Hande aus zu dem Armen und reichet ihre Hand dem Durftigen. Sie furchtet ihres Hauses nicht vor dem Schnee, denn ihr ganzes Haus hat zwiefache Kleider. Sie macht ihr selbst Decken; weifte Seide und Purpur ist ihr Kleid. Ihr Mann ist berühmt in den Toren, wenn er sitzt bei den Altesten des Landes. Sie macht einen Rock und verkauft ihn; einen Gürtel gibt sie dem Kramer. Ihr Schmuck ist, daß sie reinlich und fleiftig ist; und wird hernach lachen. Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und auf ihrer Zunge ist holdselige Lehre. Sie schauet, wie es in ihrem Hause zugehet, und isset ihr Brot nicht mit Faulheit. Ihre Sohne kommen auf und preisen sie selig; ihr Mann lobt sie. Viele Tochter bringen Reichtum; du aber übertriffst sie alle. Lieblich und schon sein ist nichts; ein Weib, das den HERRN furchtet, soil man loben. Sie wird gerühmt werden von den Fruchten ihrer Hande; und ihre Werke werden sie loben in den Toren.
Morning Prayer — Second Lesson
John 19
Da nahm Pilatus Jesum und geilielte ihn. Und die Kriegsknechte flochten eine Krone von Dornen und setzten sie auf sein Haupt und legten ihm ein Purpurkleid an und sprachen: Sei gegru üet, lieber Judenkonig! und gaben ihm Backenstreiche. Da ging Pilatus wieder heraus und sprach zu ihnen: Sehet, ich führe ihn heraus zu euch, daß ihr erkennet, daß ich keine Schuld an ihm finde. Also ging Jesus heraus und trug eine Dornenkrone und Purpurkleid. Und er spricht zu ihnen: Sehet, welch ein Mensch! Da ihn die Hohenpriester und die Diener sahen, schrieen sie und sprachen: Kreuzige, kreuzige! Pilatus spricht zu ihnen: Nehmet ihr ihn hin und kreuziget; denn ich finde keine Schuld an ihm. Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz soil er sterben; denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht. Da Pilatus das Wort horete, furchtete er sich noch mehr und ging wieder hinein in das Richthaus und spricht zu Jesu: Von wannen bist du? Aber Jesus gab ihm keine Antwort. Da sprach Pilatus zu ihm: Redest du nicht mit mir? Weilit du nicht, daß ich Macht habe, dich zu kreuzigen, und Macht habe, dich loszugeben? Jesus antwortete: Du flattest keine Macht fiber mich, wenn sie dir nicht ware von oben herab gegeben; darum, der mich dir überantwortet hat, der hat groliere Sünde. Von dem an trachtete Pilatus, wie er ihn loslielie. Die Juden aber schrieen und sprachen: Lassest du diesen los, so bist du des Kaisers Freund nicht; denn wer sich zum Konige macht, der ist wider den Kaiser. Da Pilatus das Wort horete, führete er Jesum heraus und setzte sich auf den Richterstuhl an der Statte, die da heilit Hochpflaster, auf ebraisch aber Gabbatha. Es war aber der Rüsttag auf Ostern urn die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Sehet, das ist euer Konig! Sie schrieen aber: Weg, weg mit dem, kreuzige ihn! Spricht Pilatus zu ihnen: Soil ich euren Konig kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen Konig denn den Kaiser. Da überantwortete er ihn ihnen, daü er gekreuzigt wurde. Sie nahmen aber Jesum und fuhreten ihn hin. Und ertrug sein Kreuz und ging hinaus zur Statte die da heilit Schadelstatte, welche heilit auf ebraisch Golgatha. Allda kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesum aber mitten inne. Pilatus aber schrieb eine Uberschrift und setzte sie auf das Kreuz; und war geschrieben: Jesus von Nazareth, der Juden Konig. Diese Uberschrift lasen viel Juden; denn die Statte war nahe bei der Stadt, da Jesus gekreuziget ist. Und es war geschrieben auf ebraische, griechische und lateinische Sprache. Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: Der Juden Konig; sondern daß er gesagt habe: Ich bin der Juden Konig. Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, das hab' ich geschrieben. Die Kriegsknechte aber, da sie Jesum gekreuziget hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile, einem jeglichen Kriegsknecht ein Teil, dazu auch den Rock. Der Rock aber war ungenahet, von oben an gewirket durch und durch. Da sprachen sie untereinander: Lasset uns den nicht zerteilen, sondern darum losen, wes er sein soil (auf daß erfullet würde die Schrift, die da, sagt: Sie haben meine Kleider untersich geteilet und haben fiber meinen Rock das Los geworfen). Solches taten die Kriegsknechte. Es stund aber bei dem Kreuze Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester Maria, des Kleophas Weib, und Maria Magdalena. Da nun Jesus seine Mutter sah und den Jünger dabeistehen, den er liebhatte spricht er zu seiner Mutter: Weib, siehe das ist dein Sohn! Danach spricht er zu dem Jünger siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. Danach, als Jesus wuftte, daß schon alles vollbracht war, daß die Schrift erfullet würde, spricht er: Mich dürstet! Da stund ein Gefaft voll Essigs. Sie aber fülleten einen Schwamm mit Essig und legten ihn um einen Ysop und hielten es ihm darzum Munde. Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und neigete das Haupt und verschied. Die Juden aber; dieweil es der Rüsttag war daß nicht die Leichname am Kreuz blieben den Sabbat fiber (denn desselbigen Sabbats Tag war graft), baten sie Pilatus; daß ihre Beine gebrochen, und sie abgenommen würden. Da kamen die Kriegsknechte und brachen dem ersten die Beine und dem andern, der mit ihm gekreuziget war. Als sie aber zu Jesu kamen, da sie sahen, daß er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht, sondern der Kriegsknechte einer offnete seine Seite mit einem Speer; und alsbald ging Blut und Wasser heraus. Und der das gesehen hat, der hat es bezeuget, und sein Zeugnis ist wahr, und derselbige weift, daß er die Wahrheit saget, auf daß auch ihr glaubet. Denn solches ist geschehen, daß die Schrift erfullet wurde: Ihr sollt ihm kein Bein zerbrechen. Und abermal spricht eine andere Schrift: Sie werden sehen, in welchen sie gestochen haben. Danach bat Pilatus Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, doch heimlich, aus Furcht vor den Juden, daß er mochte abnehmen den Leichnam Jesu. Und Pilatus erlaubte es. Da kam er und nahm den Leichnam Jesu herab. Es kam aber auch Nikodemus, der vormals bei der Nacht zu Jesu kommen war, und brachte Myrrhen und Aloen untereinander bei hundert Pfunden. Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in leinene Tücher mit Spezereien, wie die Juden pflegen zu begraben. Es war aber an der Statte, da er gekreuziget ward, ein Garten und im Garten ein neu Grab, in welches niemand je gelegt war. Daselbst hin legten sie Jesum um des Rusttages willen der Juden, dieweil das Grab nahe war.
Responsorial Psalm
Psalm 32
Eine Unterweisung Davids. Wohl dem, dem die Gbertretungen vergeben sind, dem die Sunde bedecket ist! Wohl dem Menschen, dem der HERR die Missetat nicht zurechnet, in des Geist kein Falsch ist! Denn da ich's wollte verschweigen, verschmachteten meine Gebeine durch mein taglich Heuien. Denn deine Hand war Tag und Nacht schwer auf mir, daß mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürre wird. Sela. Darum bekenne ich dir meine Sunde und verhehle meine Missetat nicht. Ich sprach: Ich will dem HERRN meine Ubertretung bekennen. Da vergabest du mir die Missetat meiner Sunde. Sela. Dafür werden dich alle Heiligen bitten zur rechten Zeit; darum, wenn grofte Wasserfluten kommen, werden sie nicht an dieselbigen gelangen. Du bist mein Schirm; du wollest mich vor Angst behüten, daü ich errettet, ganz frohlich rühmen konnte. Sela. Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten. Seid nicht wie Rosse und Mauler, die nicht verstandig sind, welchen man Zaum und Gebift muft ins Maul legen, wenn sie nicht zu dirwoilen. Der Gottlose hat viel Plage; wer aber auf den HERRN hoffet, den wird die Gute umfahen. Freuet euch des HERRN und seid frohlich, ihr Gerechten, und ruhmet, alle ihr Frommen!
Gospel
Luke 10:1-9
Danach sonderte der Herr andere siebzig aus und sandte sie zwei und zwei vor sich her in alle Stadte und Orte, da erwollte hinkommen. Und sprach zu ihnen: Die Ernte ist graft, der Arbeiter aber ist wenig; bittet den Herm der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte! Gehet hin! Siehe, ich sende euch als die Lammer mitten unter die Wolfe. Traget keinen Beutel noch Tasche noch Schuhe und grüftet niemand auf der Strafte. Wo ihr in ein Haus kommt, da sprechet zuerst: Friede sei in diesem Hause! Und so daselbst wird ein Kind des Friedens sein, so wird euer Friede auf ihm beruhen; wo aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden. In demselbigen Hause aber bleibet, esset und trinket, was sie haben; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von, einem Hause zum andern gehen. Und wo ihr in eine Stadt kommt, und sie euch aufnehmen, da esset, was euch wird vorgetragen, und heüet die Kranken, die daselbst sind, und saget ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch kommen.
Responsorial Psalm
Psalm 52
Eine Unterweisung Davids, vorzusingen, da Doeg, der Edomiter, kam und sagte Saul an und sprach: David ist in Ahimelechs Haus kommen. Was trotzest du denn, du Tyrann, daß du kannst Schaden tun, so doch Gottes Güte noch taglich wahret? Deine Zunge trachtet nach Schaden und schneidet mit Lugen wie ein scharf Schermesser. Du redest lieber Boses denn Gutes und falsch denn recht. Sela. Du redest gem alles, was zu Verderben dienet, mit falscher Zunge. Darum wird dich Gott auch ganz und gar zerstoren und zerschlagen und aus der Hütte reilien und aus dem Lande der Lebendigen ausrotten. Sela. Und die Gerechten werden's sehen und sich furchten und werden sein lachen: Siehe, das ist der Mann, der Gott nicht fur seinen Trost hielt, sondern verliefi sich auf seinen grolien Reichtum und war machtig, Schaden zutun. Ich aber werde bleiben wie ein gruner Olbaum im Hause Gottes, verlasse mich auf Gottes Güte immer und ewiglich. Ich danke dir ewiglich, denn du kannst's wohl machen; und will harren auf deinen Namen, denn deine Heiligen haben Freude dran.
Responsorial Psalm
Psalm 62
Ein Psalm Davids fur Jeduthun, vorzusingen. Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. Denn er ist mein Hort, meine Hilfe, mein Schutz, daß mich kein Fall sturzen wird, wie graft er ist. Wie lange stellet ihr alle einem nach, daß ihr ihn erwurget, als eine hangende Wand und zerrissene Mauer? Sie denken nur, wie sie ihn dampfen, fleiftigen sich der Luge, geben gute Worte, aber im Herzen fluchen sie. Sela. Aber meine Seele harret nur auf Gott; denn er ist meine Hoffnung. Er ist mein Hort, meine Hilfe und mein Schutz, daß ich nicht fallen werde. Bei Gott ist mein Heil, meine Ehre, der Fels meiner Starke; meine Zuversicht ist auf Gott. Hoffet auf ihn allezeit, lieben Leute, schuttet euer Herz vor ihm aus! Gott ist unsere Zuversicht. Sela. Aber Menschen sind doch ja nichts, grofte Leute fehlen auch; sie wagen weniger denn nichts, soviel ihrer ist. Verlasset euch nicht auf Unrecht und Frevel; haltet euch nicht zu solchem, das nichts ist. Fallt euch Reichtum zu, so hanget das Herz nicht dran. Gott hat ein Wort geredet, das habe ich etlichemal gehoret, daß Gott allein machtig ist. Und du, HERR, bistgnadig und bezahlest einem jeglichen, wie er's verdienet.
Responsorial Psalm
Psalm 61
Ein Psalm Davids, vorzusingen auf einem Saitenspiel. Hore, Gott, mein Geschrei und merke auf mein Gebet! Hienieden auf Erden rufe ich zu dir, wenn mein Herz in Angst ist, du wollest mich fuhren auf einen hohen Felsen. Denn du bist meine Zuversicht, ein starker Turm vor meinen Feinden. Ich will wohnen in deiner Hütte ewiglich und trauen unter deinen Fittichen. Sela. Denn du, Gott, horest meine Gelubde; du belohnest die wohl, die deinen Namen furchten. Du gibsteinem Konige langes Leben, dafi seine Jahre wahren immer fur und fur, daß er immer sitzen bleibet vor Gott. Erzeige ihm Gute und Treue, die ihn behuten. So will ich deinem Namen lobsingen ewiglich, daß ich meine Gelubde bezahle taglich.
Evening Prayer — First Lesson
Jeremiah 28
Und im selbigen Jahr, im Anfang des Konigreichs Zedekias, des Konigs Judas, im funften Monden des vierten Jahres, sprach Hananja, der Sohn Azurs, ein Prophet von Gibeon, zu mir im Hause des HERRN in Gegenwart der Priester und alles Volks und sagte: So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Ich habe das Joch des Konigs zu Babel zerbrochen; und ehe zwei Jahre urn sind, will ich alle Gefafte des Hauses des HERRN, welche Nebukadnezar, der Konig zu Babel, hat von diesem Ort weggenommen und gen Babel gefuhrt, wiederum an diesen Ort bringen. Dazu Jechanja, den Sohn Jojakims, den Konig Judas, samt alien Gefangenen aus Juda, die gen Babel gefuhret sind, will ich auch wieder an diesen Ort bringen, spricht der HERR; denn ich will das Joch des Konigs zu Babel zerbrechen. Da sprach der Prophet Jeremia zu dem Propheten Hananja in Gegenwart der Priester und des ganzen Volks, die im Hause des HERRN stunden, und sagte: Amen, der HERR tue also! Der HERR bestatige dein Wort, das du geweissaget hast, daß er die Gefafte aus dem Hause des HERRN von Babel wiederbringe an diesen Ort samt alien Gefangenen. Aber doch hore auch dies Wort, das ich vor deinen Ohren rede und vor den Ohren des ganzen Volks: Die Propheten, die vor mir und vor dir gewesen sind von alters her, die haben wider viel Lander und grofte Konigreiche geweissaget, von Krieg, von Ungluck und von Pestilenz; wenn aber ein Prophet von Friede weissaget, den wird man kennen, ob ihn der HERR wahrhaftig gesandt hat, wenn sein Wort erfullet wird. Da nahm der Prophet Hananja das Joch vom Halse des Propheten Jeremia und zerbrach's. Und Hananja sprach in Gegenwart des ganzen Volks: So spricht der HERR: Ebenso will ich zerbrechen das Joch Nebukadnezars, des Konigs zu Babel, ehe zwei Jahre umkommen, vom Halse aller Volker. Und der Prophet Jeremia ging seines Weges. Aber der HERRN Wort geschah zu Jeremia, nachdem der Prophet Hananja das Joch zerbrochen hatte vom Halse des Propheten Jeremia, und sprach: Gehe hin und sage Hananja: So spricht der HERR: Du hast das holzerne Joch zerbrochen; so mache nun ein eisern Joch an jenes Statt. Denn so spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Ein eisern Joch habe ich alien diesen Volkern an den Hals gehanget, damit sie dienen sollen Nebukadnezar, dem Konige zu Babel, und müssen ihm dienen; denn ich habe ihm auch die wilden Here gegeben. Und der Prophet Jeremia sprach zum Propheten Hananja: Hore doch, Hananja! Der HERR hat dich nicht gesandt, und du hast gemacht, dad dies Volk auf Lugen sich verlaftt. Darum spricht der HERR also: Siehe, ich will dich vom Erdboden nehmen; dies Jahr sollst du sterben; denn du hast sie mit deiner Rede vom HERRN abgewendet. Also starb der Prophet Hananja desselbigen Jahres im siebenten Monden.
Second Reading
James 2
Liebe Bruder, haltet nicht dafur, daß der Glaube an Jesum Christum, unsern Herrn der Herrlichkeit, Ansehen der Person leide. Denn so in eure Versammlung kame ein Mann mit einem güldenen Ringe und mit einem herrlichen Kleide, es kame aber auch ein Armer mit einem unsauberen Kleide, und ihr sahet auf den, der das herrliche Kleid traget, und sprachet zu ihm: Setze du dich her aufs beste, und sprachet zu dem Armen: Stehe du dort Oder setze dich her zu meinen Fulien, und bedenket es nicht recht, sondern ihrwerdet Richter und machet bosen Unterschied. Horet zu, meine lieben Bruder! Hat nicht Gott die Armen auf dieser Welt, die am Glauben reich sind und Erben des Reichs, welches er verheifien hat denen, die ihn liebhaben? Ihr aber habt dem Armen Unehre getan. Sind nicht die Reichen die, die Gewalt an euch üben und ziehen euch vor Gericht? Verlastern sie nicht den guten Namen, davon ihr genannt seid? So ihr das konigliche Gesetz vollendet nach der Schrift: Liebe deinen Nachsten wie dich selbst, so tut ihrwohl. So ihr aber die Person ansehet, tut ihr Sünde und werdet gestraft vom Gesetz als die Ubertreter. Denn jemand das ganze Gesetz halt und sundiget an einem, der ist's ganz schuldig. Denn der da gesagt hat: Du sollst nicht ehebrechen, der hat auch gesagt: Du sollst nicht toten. So du nun nicht ehebrichst, totest aber, bist du ein Ubertreter des Gesetzes. Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden. Es wird aber ein unbarmherzig Gericht uber den gehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; und die Barmherzigkeit rühmet sich wider das Gericht. Was hilft's, liebe Bruder, so jemand sagt, er habe den Glauben, und hat doch die Werke nicht? Kann auch der Glaube ihn selig machen? So aber ein Bruder Oder Schwester bloft ware und Mangel hatte der taglichen Nahrung, und jemand unter euch sprache zu ihnen: Gott berate euch, warmet euch und sattiget euch! gabet ihnen aber nicht, was des Leibes Notdurft ist, was hülfe ihnen das? Also auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber. Aber es mochte jemand sagen: Du hast den Glauben, und ich habe die Werke; zeige mirdeinen Glauben mit deinen Werken, so will ich auch meinen Glauben dirzeigen mit meinen Werken. Du glaubest, daß ein einiger Gott ist; du tust wohl daran; die Teufel glauben's auch und zittern. Willst du aber wissen, du eitler Mensch, daß der Glaube ohne Werke tot sei? Ist nicht Abraham, unser Vater, durch die Werke gerecht worden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte? Da siehest du, daß der Glaube mitgewirket hat an seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen worden. Und ist die Schrift erfüllet, die da spricht: Abraham hat Gott geglaubet, und ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet, und ist ein Freund Gottes geheiften. So sehet ihr nun, daß der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein. Desselbigengleichen die Hure Rahab, ist sie nicht durch die Werke gerecht worden, da sie die Boten aufnahm und lieft sie einen andern Weg hinaus? Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also auch der Glaube ohne Werke ist tot.
Second Reading
I Thessalonians 4
Weiter, liebe Bruder, bitten wir euch und ermahnen in dem Herrn Jesu (nachdem ihr von uns empfangen habt, wie ihr sollet wandeln und Gott gefallen), daß ihr immer volliger werdet. Denn ihr wisset, welche Gebote wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesum. Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, daß ihrmeidetdie Hurerei, und ein jeglicher unter euch wisse sein Faß zu behalten in Heiligung und Ehren, nicht in der Lustseuche wie die Heiden, die von Gott nichts wissen; und daß niemand zu weit greife noch ubervorteile seinen Bruder im Handel; denn der Herr ist der Racher uber das alles, wie wir euch zuvor gesagt und bezeuget haben. Denn Gott hat uns nicht berufen zur Unreinigkeit, sondern zur Heiligung. Wer nun verachtet, der verachtet nicht Menschen, sondern Gott, der seinen Heiligen Geist gegeben hat in euch. Von der bruderlichen Liebe aber ist nicht not, euch zu schreiben; denn ihr seid selbst von Gott gelehret euch untereinander zu lieben. Und das tut ihr auch an alien Brudern, die in ganz Mazedonien sind. Wirermahnen euch aber, liebe Brüder, daß ihr noch volliger werdet. Und ringet danach, daß ihr stille seid und das Eure schaffet und arbeitet mit euren eigenen Handen, wie wir euch geboten haben, auf dafi ihr ehrbarlich wandelt gegen die, die draulien sind, und ihrer keines bedurfet. Wirwollen euch aber, liebe Brüder, nicht verhalten von denen, die da schlafen, auf dafi ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben. Denn so wir glauben, dafi Jesus gestorben und auferstanden ist, also wird Gott auch, die da entschlafen sind durch Jesum, mit ihm führen. Denn das sagen wir euch als ein Wort des Herrn, daß wir, die wir leben und uberbleiben in der Zukunft des Herrn, werden denen nicht zuvorkommen, die da schlafen. Denn er selbst, der Herr, wird mit einem Feldgeschrei und Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden auferstehen zuerst. Danach wir, die wir leben und uberbleiben, werden zugleich mit denselbigen hingerückt werden in den Wolken dem Herrn entgegen in der Luft; und werden also bei dem Herrn sein allezeit. So trostet euch nun mit diesen Worten untereinander!
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Acts 1:1-11
Die erste Rede habe ich zwar getan, lieber Theophilus, von alledem, das Jesus anting, beides, zu tun und zu lehren, bis an den Tag, da er aufgenommen ward, nachdem er den Aposteln (welche er hatte erwahlet) durch den Heiligen Geist Befehl getan hatte, welchen ersich nach seinem Leiden lebendig erzeiget hatte durch mancherlei Erweisung; und lief!, sich sehen unter ihnen vierzig Tage lang und redete mit ihnen vom Reich Gottes. Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, daß sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheüiung des Vaters, welche ihr habt gehoret (sprach er) von mir. Denn Johannes hat mit Wasser getauft; ihr aber sollt mit dem Heiligen Geiste getauft werden nicht lange nach diesen Tagen. Die aber, so zusammenkommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel? Er sprach aber zu ihnen: Es gebuhret euch nicht, zu wissen Zeit Oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat, sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird; und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judaa und Samarien und bis an das Ende der Erde. Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen gen Himmel fahren, siehe, da stunden bei ihnen zwei Manner in weilien Kleidern, welche auch sagten: Ihr Manner von Galilaa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird kommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.
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1 Timothy 2:8-15
So will ich nun, daß die Manner beten an alien Orten und aufheben heilige Hande, ohne Zorn und Zweifel. Desselbigengleichen die Weiber, daß sie in zierlichem Kleide mit Scham und Zucht sich schmucken, nicht mit Zopfen Oder Gold Oder Perlen Oder kostlichem Gewand, sondern wie sich's ziemet den Weibern, die da Gottseligkeit beweisen durch gute Werke. Ein Weib lerne in der Stille mit aller Untertanigkeit. Einem Weibe aber gestatte ich nicht, daß sie lehre, auch nicht, daß sie des Mannes Herr sei, sondern stille sei. Denn Adam ist am ersten gemacht, danach Eva. Und Adam ward nicht verfuhret; das Weib aber ward verfuhret und hat die Ubertretung eingefuhret. Sie wird aber selig werden durch Kinderzeugen, so sie bleiben im Glauben und in der Liebe und in der Heiligung samt der Zucht.
Gospel
Matthew 13
An demselbigen Tage ging Jesus aus dem Hause und setzte sich an das Meer. Und es versammelte sich viel Volks zu ihm, also daß er in das Schiff trat und saft. Und alles Volk stund am Ufer. Und er redete zu ihnen mancherlei durch Gleichnisse und sprach: Siehe, es ging ein Samann aus zu saen. Und indem ersaete, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vogel und fraften's auf. Etliches fiel in das Steinige; da es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, darum daß es nicht tiefe Erde hatte. Als aber die Sonne aufging, verwelkte es, und dieweil es nicht Wurzel hatte, ward es dürr. Etliches fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und erstickten's. Etliches fiel auf ein gut Land und trug Frucht, etliches hundertfaltig, etliches sechzigfaltig, etliches dreiftigfaltig. Wer Ohren hat zu horen, der hbre! Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse? Er antwortete und sprach: Euch ist's gegeben, daß ihr, das Geheimnis des Himmelreichs vernehmet; diesen aber ist's nicht gegeben. Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, was er hat. Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit horenden Ohren horen sie nicht; denn sie verstehen es nicht. Und uber ihnen wird die Weissagung Jesajas erfullet, die da sagt: Mit den Ohren werdet ihr horen und werdet es nicht verstehen, und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht vernehmen. Denn dieses Volkes Herz ist verstockt, und ihre Ohren horen libel, und ihre Augen schlummern, auf daß sie nicht dermaleinst mit den Augen sehen und mit den Ohren horen und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, daß ich ihnen hulfe. Aber selig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie horen. Wahrlich, ich sage euch: Viel Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr sehet, und haben's nicht gesehen, und zu horen, was ihr horet, und haben's nicht gehoret. So horet nun ihr dieses Gleichnis von dem Samann! Wenn jemand das Wort von dem Reich horet und nicht verstehet, so kommt der Arge und reiftet es hin, was da gesaet ist in sein Herz; und der ist's, der am Wege gesaet ist. Der aber auf das Steinige gesaet ist, der ist's, wenn jemand das Wort horet und dasselbige bald aufnimmt mit Freuden. Aber er hat nicht Wurzel in ihm, sondern erist wetterwendisch; wenn sich Trübsal und Verfolgung erhebt um des Worts willen, so argert ersich bald. Der aber unter die Dornen gesaet ist, der ist's, wenn jemand das Wort horet und die Sorge dieser Welt und Betrug des Reichtums erstickt das Wort und bringet nicht Frucht. Der aber in das gute Land gesaet ist, der ist's, wenn jemand das Wort horet und verstehet es und dann auch Frucht bringet; und etlichen tragt hundertfaltig, etlicher aber sechzigfaltig, etlicher dreil Jigfaltig. Er legte ihnen ein ander Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich istgleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker saete. Da aber die Leute schliefen, kam sein Feind und saete Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. Da nun das Kraut wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut. Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesaet? Woher hat er denn das Unkraut? Er sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du denn, daü wir hingehen und es ausjaten? Er aber sprach: Nein, auf daü ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjatet. Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bundlein, dad man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuern. Ein ander Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich istgleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und saete auf seinen Acker, welches das kleinste ist unter allem Samen; wenn es aber erwachst, so ist es das grblite unter dem Kohl und wird ein Baum, dad die Vogel unter dem Himmel kommen und wohnen unter seinen Zweigen. Ein ander Gleichnis redete er zu ihnen: Das Himmelreich ist einem Sauerteig gleich, den ein Weib nahm und vermengete ihn unter drei Scheffel Mehl, bis dad es gar durchsauert ward. Solches alles redete Jesus durch Gleichnisse zu dem Volk und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen, auf dad erfullet wurde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und will aussprechen die Heimlichkeiten von Anfang der Welt. Da lied Jesus das Volk von sich und kam heim. Und seine Junger traten zu ihm und sprachen: Deute uns dieses Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker! Erantwortete und sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn ist's, der da guten Samen saet. Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder der Bosheit. Der Feind, der sie saet, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel. Gleichwie man nun das Unkraut ausjatet und mit Feuer verbrennet, so wird's auch am Ende dieser Welt gehen. Des Menschen Sohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Argernisse und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zahneklappen. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat zu horen, der hore! Abermal ist gleich das Himmelreich einem verborgenen Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden uber denselbigen und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. Abermal ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte. Und da er eine kostliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte dieselbige. Abermal ist gleich das Himmelreich einem Netz, das ins Meer geworfen ist, damit man allerlei Gattung fanget. Wenn es aber voll ist, so ziehen sie es heraus an das Ufer, sitzen und lesen die guten in ein Gefali zusammen; aber die faulen werfen sie weg. Also wird es auch am Ende der Welt gehen. Die Engel werden ausgehen und die Bosen von den Gerechten scheiden und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zahneklappen sein. Und Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr das alles verstanden? Sie sprachen: Ja, Herr. Da sprach er: Darum, ein jeglicher Schriftgelehrter, zum Himmelreich gelehrt, ist gleich einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervortragt. Und es begab sich da Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, ging er von dannen und kam in sein Vaterland und lehrete sie in ihren Schulen, also auch, dafi sie sich entsetzten und sprachen: Woher kommt diesem solche Weisheit und Taten? Ist er nicht eines Zimmermanns Sohn? Heifit nicht seine Mutter Maria und seine Bruder Jakob und Joses und Simon und Judas? Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher kommt ihm denn das alles? Und argerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgend weniger denn in seinem Vaterlande und in seinem Hause. Und er tat daselbst nicht viel Zeichen um ihres Unglaubens willen.
Evening Prayer — Second Lesson
Hebrews 3
Derhalben, ihr heiligen Brüder, die ihr mit berufen seid durch die himmlische Berufung, nehmet wahr des Apostels und Hohenpriesters, den wir bekennen, Christi Jesu, der da treu ist dem, der ihn gemacht hat (wie auch Mose) in seinem ganzen Hause. Dieser aber ist grolierer Ehre wert denn Mose, nachdem der eine groliere Ehre am Hause hat, der es bereitet, denn das Haus. Denn ein jeglich Haus wird von jemand bereitet; der aber alles bereitet, das ist Gott. Und Mose zwar war treu in seinem ganzen Hause als ein Knecht zum Zeugnis des, das gesagt sollte werden; Christus aber als ein Sohn uber sein Haus; welches Haus sind wir, so wir anders das Vertrauen und den Ruhm der Hoffnung bis ans Ende test behalten. Darum, wie der Heilige Geist spricht: Heute, so ihr horen werdet seine Stimme, so verstocket eure Herzen nicht, als geschah in der Verbitterung, am Tage der Versuchung in der Wüste, da mich eure Vater versuchten; sie pruften mich und sahen meine Werke vierzig Jahre lang; darum ich entrustet ward uber dies Geschlecht und sprach: Immerdar irren sie mit dem Herzen, aber sie wuliten meine Wege nicht, daß ich auch schwur in meinem Zorn, sie sollten zu meiner Ruhe nicht kommen. Sehet zu, üebe Bruder, daß nicht jemand unter euch ein arges, unglaubiges Herz habe, das da abtrete von dem lebendigen Gott, sondern ermahnet euch selbst alle Tage, solange es heute heilit, daß nicht jemand unter euch verstocket werde durch Betrug der Sünde. Denn wir sind Christi teilhaftig worden, so wir anders das angefangene Wesen bis ans Ende fest behalten, solange gesagt wird: Heute, so ihr seine Stimme horen werdet, so verstocket eure Herzen nicht, wie in der Verbitterung geschah. Denn etliche, da sie horeten, richteten eine Verbitterung an, aber nicht alle, die von Agypten ausgingen durch Mose. Uber welche aber ward er entrustet vierzig Jahre lang? Ist's nicht also, daß uber die, so da sundigten, deren Leiber in der Wüste verfielen? Welchen schwur er aber, daß sie nicht zu seiner Ruhe kommen sollten, denn den Unglaubigen? Und wir sehen, daß sie nicht haben konnen hineinkommen urn des Unglaubens willen.
Gospel
John 12:27-36
Jetzt ist meine Seele betrubet. Und was soil ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde! Doch darum bin ich in diese Stunde kommen. Vater, verklare deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich hab' ihn verklaret und will ihn abermal verklaren. Da sprach das Volk, das dabeistund und zuhorete: Es donnerte! Die andern sprachen: Es redete ein Engel mit ihm. Jesus antwortete und sprach: Diese Stimme ist nicht um meinetwillen geschehen, sondern um euretwillen. Jetzt gehet das Gericht uber die Welt; nun wird der Furst dieser Welt ausgestolien werden. Und ich, wenn ich erhohet werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen. Das sagte er aber, zu deuten, welches Todes er sterben wurde. Da antwortete ihm das Volk: Wir haben gehoret im Gesetz, daß Christus ewiglich bleibe; und wie sagst du denn, des Menschen Sohn muli erhohet werden? Wer ist dieser Menschensohn? Da sprach Jesus zu ihnen: Es ist das Licht noch eine kleine Zeit bei euch. Wandelt, dieweil ihr das Licht habt, daß euch die Finsternisse nicht überfallen. Wer in Finsternis wandelt, derweili nicht, wo er hingehet. Glaubet an das Licht, dieweil ihr's habt, auf daß ihr des Lichtes Kinder seid.
Gospel
Matthew 13:31-36
Ein ander Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich istgleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und saete auf seinen Acker, welches das kleinste ist unter allem Samen; wenn es aber erwachst, so ist es das grblite unter dem Kohl und wird ein Baum, dad die Vogel unter dem Himmel kommen und wohnen unter seinen Zweigen. Ein ander Gleichnis redete er zu ihnen: Das Himmelreich ist einem Sauerteig gleich, den ein Weib nahm und vermengete ihn unter drei Scheffel Mehl, bis dad es gar durchsauert ward. Solches alles redete Jesus durch Gleichnisse zu dem Volk und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen, auf dad erfullet wurde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und will aussprechen die Heimlichkeiten von Anfang der Welt. Da lied Jesus das Volk von sich und kam heim. Und seine Junger traten zu ihm und sprachen: Deute uns dieses Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker!
Gospel
Matthew 7
Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet! Denn mit welcherlei Gerichte ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welcherlei Mall ihr messet, wird euch gemessen werden. Was siehest du aber den Splitter in deines Bruders Auge und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen! und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; danach besiehe, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest! Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Saue werfen, auf daß sie dieselbigen nicht zertreten mit ihren Fülien und sich wenden und euch zerreifien. Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfangt, und wer da suchet, der findet, und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Welcher ist unter euch Menschen, so ihn sein Sohn bittet urns Brot, der ihm einen Stein biete? Oder so er ihn bittet urn einen Fisch, der ihm eine Schlange biete? So denn ihr, die ihr doch arg seid, konnt dennoch euren Kindern gute Gaben geben, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten! Alles nun, was ihr wollet, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen; das ist das Gesetz und die Propheten. Gehet ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abfuhret; und ihrersind viel, die daraufwandeln. Und die Pforte ist enge, und der Weg istschmal, der zum Leben führet; und wenig ist ihrer, die ihn finden. Sehet euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wolfe. An ihren Fruchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen Oder Feigen von den Disteln? Also ein jeglicher guter Baum bringet gute Fruchte; aber ein fauler Baum bringet arge Fruchte. Ein guter Baum kann nicht arge Fruchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Fruchte bringen. Ein jeglicher Baum, der nicht gute Fruchte bringet, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum an ihren Fruchten sollt ihrsie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissaget, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, haben wir nicht in deinem Namen viel Taten getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Ubeltater! Darum wer diese meine Rede horet und tut sie, den vergleiche ich einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen bauete. Da nun ein Platzregen fiel, und ein Gewasser kam, und weheten die Winde und stielien an das Haus, fiel es doch nicht; denn es war auf einen Felsen gegrundet. Und wer diese meine Rede horet und tut sie nicht, der ist einem torichten Mann gleich, der sein Haus auf den Sand bauete. Da nun ein Platzregen fiel, und kam ein Gewasser, und weheten die Winde und stiefien an das Haus, da fiel es und tat einen grolien Fall. Und es begab sich, da Jesus diese Rede vollendet hatte, entsetzte sich das Volk uber seine Lehre. Denn er predigte gewaltig und nicht wie die Schriftgelehrten.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
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