Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Isaiah 25:1-13
HERR, du bist mein Gott; dich preise ich. Ich lobe deinen Namen, denn du tust Wunder. Deine Vornehmen von alters her sind treu und wahrhaftig. Denn du machest die Stadt zum Steinhaufen, die feste Stadt, daß sie auf einem Haufen liegt, der Fremden Palast, daß nicht mehr eine Stadt sei und nimmer mehr gebauet werde. Darum ehret dich ein machtig Volk, die Stadte gewaltiger Heiden fürchten dich. Denn du bist der Geringen Starke, der Armen Starke in Trubsal, eine Zuflucht vor dem Ungewitter, ein Schatten vor der Hitze, wenn die Tyrannen wüten, wie ein Ungewitter wider eine Wand. Du demütigest der Fremden Ungestum wie die Hitze in einem dürren Ort, daß die Hitze die Rebe der Tyrannen verderbe, und die Wolke dennoch Schatten gebe. Und der HERR Zebaoth wird alien Volkern machen auf diesem Berge ein fett Mahl, ein Mahl von reinem Wein, von Fett, von Mark, von Wein, darin keine Hefe ist. Und erwird auf diesem Berge das Hüllen wegtun, damit alle Volker verhullet sind, und die Decke, damit alle Heiden zugedeckt sind. Denn er wird den Tod verschlingen ewiglich. Und der Herr HERR wird die Tranen von alien Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in alien Landen; denn der HERR hat's gesagt. Zu der Zeit wird man sagen: Siehe, das ist unser Gott, aufden wir harren, und erwird uns helfen; das ist der HERR, auf den wir harren, daß wir uns freuen und frohlich seien in seinem Heil. Denn die Hand des HERRN ruhet auf diesem Berge. Moab aberwird unter ihm zerdroschen werden, wie Stroh zerdroschen wird, und wie Kot. Und er wird seine Hande ausbreiten mitten unter sie, wie sie ein Schwimmer ausbreitet zu schwimmen; und wird ihre Pracht niedrigen mit den Armen seiner Hande und die hohe Festung eurer Mauern beugen, niedrigen und in den Staub zu Boden werfen.
First Reading
Nahum 3
Wehe der morderischen Stadt, die voll Lugen und Rauberei ist und von ihrem Rauben nicht lassen will! Denn da wird man horen die Geifteln klappen und die Rader rasseln und die Rosse schreien und die Wagen rollen. Er bringet Reiter herauf mit glanzenden Schwertern und mit blitzenden Spieften. Da liegen viel Erschlagene und grofte Haufen Leichname, daß derselbigen keine Zahl ist und man uber ihre Leichname fallen muft. Das alles um der großen Hurerei willen der schonen lieben Hure, die mit Zauberei umgehet, die mit ihrer Hurerei die Heiden und mit ihrer Zauberei Land und Leute erworben hat. Siehe, ich will an dich, spricht der HERR Zebaoth! Ich will dir dein Gebrame aufdecken unter dein Angesicht und will den Heiden deine Bloße und den Konigreichen deine Schande zeigen. Ich will dich ganz greulich machen und dich schanden und ein Scheusal aus dir machen, daß alle, die dich sehen, von dir fliehen und sagen sollen: Ninive ist verstoret; wer will Mitleid mit ihr haben, und wo soil ich dir Troster suchen? Meinest du, du seiest besser denn die Stadt No der Regenten, die da lag an den Wassern und ringsumher Wasser hatte, welcher Mauern und Feste war das Meer? Mohren und Agypten war ihre unzahlige Macht, Put und Libyen waren deine Hilfe. Noch hat sie müssen vertrieben werden und gefangen wegziehen, und sind ihre Kinder auf alien Gassen erschlagen worden; und um ihre Edlen wart man das Los, und alle ihre Gewaltigen wurden in Ketten und Fesseln gelegt. Also mußt du auch trunken werden und dich verbergen und eine Feste suchen vor dem Feinde. Alle deine festen Stadte sind wie Feigenbaume mit reifen Feigen, wenn man sie schüttelt, daß sie dem ins Maul fallen, der sie essen will. Siehe, dein Volk soil zu Weibern werden in dir, und die Tore deines Landes sollen deinen Feinden geoffnet werden; und das Feuer soil deine Riegel verzehren. Schdpfe dir Wasser, denn du wirst belagert werden; bessere deine Festen; gehe in den Ton und tritt den Leimen und mache starke Ziegel. Aber das Feuer wird dich fressen und das Schwert toten; es wird dich abfressen wie die Kafer, es wird dich uberfallen wie Kafer, es wird dich überfallen wie Heuschrecken; Du hast mehr Handler, denn Sterne am Himmel sind; aber nun werden sie sich ausbreiten wie Kafer und davonfliegen. Deiner Herren ist so viel als der Heuschrecken und deiner Hauptleute als der Kafer, die sich an die Zaune lagern in den kalten Tagen; wenn aber die Sonne aufgehet, heben sie sich davon, daß man nicht weifi, wo sie bleiben. Deine Hirten werden schlafen, o Konig zu Assur, deine Machtigen werden sich legen und dein Volk wird auf den Bergen zerstreuet sein, und niemand wird sie versammeln. Niemand wird um deinen Schaden trauern, noch sich um deine Plage kranken, sondern alle, die solches von dir horen, werden mit ihren Handen uber dich klappen. Denn uber wen ist nicht deine Bosheit ohne Unterlali gegangen?
First Reading
Isaiah 42:1-9
Siehe, das ist mein Knecht, ich erhalte ihn; und mein Auserwahlter, an welchem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe ihm meinen Geist gegeben; er wird das Recht unter die Heiden bringen. Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht horen auf den Gassen. Das zerstoßene Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht ausloschen. Erwird das Recht wahrhaftiglich halten lehren. Er wird nicht murrisch noch greulich sein, auf daß er auf Erden das Recht anrichte; und die Inseln werden auf sein Gesetz warten. So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schaffet und ausbreitet, der die Erde machet und ihr Gewachs, der dem Volk, so darauf ist, den Odem gibt und den Geist denen, die darauf gehen: Ich, der HERR, habe dich gerufen mit Gerechtigkeit und habe dich bei deiner Hand gefasset und habe dich behutet und habe dich zum Bund unter das Volk gegeben, zum Licht der Heiden, daß du sollst offnen die Augen der Blinden und die Gefangenen aus dem Gefangnis fuhren, und die da sitzen in Finsternis, aus dem Kerker. Ich, der HERR, das ist mein Name, und will, meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Gotzen. Siehe, was kommen soil, verkundige ich zuvor und verkundige Neues; ehe denn es aufgehet, lasse ich's euch horen.
Morning Prayer — First Lesson
Isaiah 31
Wehe denen, die hinabziehen nach Agypten um Hilfe und verlassen sich auf Rosse und hoffen auf Wagen, daß derselbigen viel sind, und auf Reiter, darum daß sie sehr stark sind, und halten sich nicht zum Heiligen in Israel und fragen nichts nach dem HERRN. Er aber ist weise und bringet Unglück herzu und wendet seine Worte nicht, sondern wird sich aufmachen wider das Haus der Bosen und wider die Hilfe der Ubeltater. Denn Agypten ist Mensch und nicht Gott, und ihre Rosse sind Fleisch und nicht Geist. Und der HERR wird seine Hand ausrecken, dafi der Heifer strauchele und der, dem geholfen wird, falle, und alle miteinander umkommen. Denn so spricht der HERR zu mir: Gleichwie ein Lowe und ein junger Lowe brullet uber seinem Raube, wenn der Hirten Menge ihn anschreiet, so erschrickt er vor ihrem Geschrei nicht und ist ihm auch nicht leid vor ihrer Menge: also wird der HERR Zebaoth herniederfahren, zu streiten auf dem Berge Zion und auf seinem Hugel. Und der HERR Zebaoth wird Jerusalem beschirmen, wie die Vogel tun mit Flugeln, schutzen, erretten, drinnen umgehen und aushelfen. Kehret um, ihr Kinder Israel, die ihrsehr abgewichen seid! Denn zu der Zeit wird ein jeglicher seine silbernen und guldenen Gotzen verwerfen, welche euch eure Hande gemacht hatten zur Sunde. Und Assur soli fallen, nicht durch Manns Schwert, und soli verzehret werden, nicht durch Menschen Schwert; und wird doch vor dem Schwert fliehen, und seine junge Mannschaftwird zinsbar werden; und ihr Fels wird vor Furchtwegziehen, und seine Fursten werden vor dem Panier die Flucht geben, spricht der HERR, der zu Zion Feuer und zu Jerusalem einen Herd hat.
Epistle
Romans 15:4-13
Was aber zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, auf daß wir durch Geduld und Trost der Schrift Hoffnung haben. Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, daß ihreinerlei gesinnet seid untereinander nach Jesu Christo, auf daß ihr einmutiglich mit einem Munde lobet Gott und den Vater unsers Herm Jesu Christi. Darum nehmet euch untereinander auf, gleichwie euch Christus hat aufgenommen zu Gottes Lobe. Ich sage aber, daß Jesus Christus sei ein Diener gewesen der Beschneidung um der Wahrheit willen Gottes, zu bestatigen die Verheißung, den Vatern geschehen, daß die Heiden aber Gott loben um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben stehet: Darum will ich dich loben unter den Heiden und deinem Namen singen. Und abermal spricht er: Freuet euch, ihr Heiden, mit seinem Volk! Und abermal: Lobet den Herm, alle Heiden, und preiset ihn, alle Volker! Und abermal spricht Jesaja: Es wird sein die Wurzel Jesse, und der auferstehen wird, zu herrschen uber die Heiden; auf den werden die Heiden hoffen. Gott aber der Hoffnung erfulle euch mitaller Freude und Frieden im Glauben, daß ihr vollige Hoffnung habet durch die Kraft des Heiligen Geistes.
First Reading
Isaiah 9
Das Volk, so im Finstern wandelt, siehet ein groftes Licht, und uber die da wohnen im finstern Lande, scheinet es helle. Du machest der Heiden viel, damit machest du der Freuden nicht viel. Vor dir aber wird man sich freuen, wie man sich freuet in der Ernte, wie man frohlich ist, wenn man Beute austeilet. Denn du hast das Joch ihrer Last und die Rute ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie zur Zeit Midians. Denn aller Krieg mit Ungestüm und blutig Kleid wird verbrannt und mit Feuer verzehret werden. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heitit Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefurst, auf daß seine Herrschaft graft werde und des Friedens kein Ende auf dem Stuhl Davids und seinem Konigreiche, dati er's zurichte und starke mit Gericht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth. Der HERR hat ein Wort gesandt in Jakob und ist in Israel gefallen, daß es sollen inne werden alles Volk Ephraim und die Burger zu Samaria, die da sagen in Hochmut und stolzem Sinn: Ziegelsteine sind gefallen, aber wirwollen's mit Werkstücken wieder bauen; man hat Maulbeerbaume abgehauen, sowollen wir Zedern an die Statte setzen. Denn der HERR wird des Rezins Kriegsvolk wider sie erhohen und ihre Feinde zuhauf rotten: die Syrervorne her und die Philister von hinten zu, daß sie Israel fressen mit vollem Maul. In dem allem laftt sein Zorn noch nicht ab, seine Hand ist noch ausgereckt. So kehret sich das Volk auch nicht zu dem, der es schlagt, und fragen nichts nach dem HERRN Zebaoth. Darum wird der HERR abhauen von Israel beide, Kopf und Schwanz, beide, Ast und Stumpf, auf einen Tag. Die alten ehrlichen Leute sind der Kopf; die Propheten aber, so falsch lehren, sind der Schwanz. Denn die Leiter dieses Volks sind Verführer, und die sich leiten lassen, sind verloren. Darum kann sich der HERR uber ihre junge Mannschaft nicht freuen, noch ihrer Waisen und Witwen erbarmen; denn sie sind allzumal Heuchler und Bose, und aller Mund redet Torheit. In dem allem laftt sein Zorn noch nicht ab, seine Hand ist noch ausgereckt. Denn das gottlose Wesen istangezundet wie Feuer und verzehret Dornen und Hecken und brennet wie im dicken Walde und gibt hohen Rauch. Denn im Zorn des HERRN Zebaoth ist das Land verfinstert, daß das Volk ist wie Speise des Feuers; keiner schonet des andern. Rauben sie zur Rechten, so leiden sie Hunger; essen sie zur Linken, so werden sie nicht satt. Ein jeglicher friftt das Fleisch seines Arms: Manasse den Ephraim, Ephraim den Manasse und sie beide miteinander wider Juda. In dem allem laftt sein Zorn nicht ab, seine Hand ist noch ausgereckt.
Morning Prayer — Second Lesson
Acts 9
Saulus aber schnaubete noch mit Drauen und Morden wider die Junger des Herrn und ging zum Hohenpriester und bat ihn um Briefe gen Damaskus an die Schulen, auf daß, so er etliche dieses Wegs fande, Manner und Weiber, er sie gebunden fuhrete gen Jerusalem. Und da er auf dem Wege war und nahe an Damaskus kam, umleuchtete ihn plotzlich ein Licht vom Himmel. Und er fiel auf die Erde und horete eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgest du mich? Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der Herr sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgest. Es wird dir schwer werden, wider den Stachel lecken. Und er sprach mit Zittern und Zagen: Herr, was willst du, daß ich tun soil? Der Herr sprach zu ihm: Stehe auf und gehe in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst. Die Manner aber, die seine Gefahrten waren, stunden und waren erstarret; denn sie horeten eine Stimme und sahen niemand. Saulus aber richtete sich auf von der Erde, und als er seine Augen auftat, sah er niemand. Sie nahmen ihn aber bei der Hand und fuhreten ihn gen Damaskus. Und war drei Tage nicht sehend und aft nicht und trank nicht. Es war aber ein Junger zu Damaskus mit Namen Ananias; zu dem sprach der Herr im Gesichte: Ananias! Und er sprach: Hier bin ich, Herr. Der Herr sprach zu ihm: Stehe auf und gehe hin in die Gasse, die da heiftet die Richtige, und frage in dem Hause Judas nach Saulus mit Namen von Tarsus; denn siehe, er betet und hat gesehen im Gesichte einen Mann mit Namen Ananias zu ihm hineinkommen und die Hand auf ihn legen, daß er wieder sehend werde. Ananias aber antwortete: Herr, ich habe von vielen gehoret von diesem Manne, wieviel Ubles er deinen Heiligen getan hat zu Jerusalem. Und er hat allhie Macht von den Hohenpriestern; zu binden alle, die deinen Namen anrufen. Der Herr sprach zu ihm: Gehe hin; denn dieser ist mir ein auserwahlt Rustzeug, daß er meinen Namen trage vor den Heiden und vor den Konigen und vor den Kindern von Israel. Ich will ihm zeigen, wieviel er leiden muft um meines Namens willen. Und Ananias ging hin und kam in das Haus und legte die Hande auf ihn und sprach: Lieber Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt (der dir erschienen ist auf dem Wege, da du herkamest), daß du wieder sehend und mit dem Heiligen Geist erfullet werdest. Und alsobald fiel es von seinen Augen wie Schuppen; und ward wieder sehend und stund auf, lieft sich taufen und nahm Speise zu sich und starkete sich. Saulus aber war etliche Tage bei den Jungern zu Damaskus. Und alsbald predigte er Christum in den Schulen, daß derselbige Gottes Sohn sei. Sie entsetzten sich aber alle, die es horeten, und sprachen: 1st das nicht, der zu Jerusalem verstorete alle, die diesen Namen anrufen, und darum herkommen, daü er sie gebunden führe zu den Hohenpriestern? Saulus aber ward immer kraftiger und trieb die Juden in die Enge, die zu Damaskus wohneten, und bewahrete es, daß dieser ist der Christus. Und nach vielen Tagen hielten die Juden einen Rat zusammen, daß sie ihn toteten. Aber es ward Saulus kundgetan, dafi sie ihm nachstelleten. Sie huteten aber Tag und Nacht an den Toren, daß sie ihn toteten. Da nahmen ihn die Junger bei der Nacht und taten ihn durch die Mauer und liefien ihn in einem Korbe hinab. Da aber Saulus gen Jerusalem kam, versuchte er, sich zu den Jungern zu tun; und sie furchteten sich alle vor ihm und glaubten nicht, dafi er ein Junger ware. Barnabas aber nahm ihn zu sich und fuhrete ihn zu den Aposteln und erzahlete ihnen, wie er auf der Strafte den Herm gesehen, und er mit ihm geredet, und wie er zu Damaskus den Namen Jesu frei geprediget hatte. Und erwar bei ihnen und ging aus und ein zu Jerusalem und predigte den Namen des Herrn Jesu frei. Er redete auch und befragte sich mit den Griechen; aber sie stelleten ihm nach, daß sie ihn toteten. Da das die Bruder erfuhren, geleiteten sie ihn gen Casarea und schickten ihn gen Tarsus. So hatte nun die Gemeinde Frieden durch ganz Judaa und Galilaa und Samarien und bauete sich und wandelte in der Furcht des Flerrn und ward erfullet mit Trost des FHeiligen Geistes. Es geschah aber, da Petrus durchzog allenthalben, daß er auch zu den Heiligen kam, die zu Lydda wohneten. Daselbst fand er einen Mann mit Namen Aneas, acht Jahre lang auf dem Bette gelegen, der war gichtbruchig. Und Petrus sprach zu ihm: Anea, Jesus Christus macht dich gesund; stehe auf und bette dir selber. Und alsobald stund erauf. Und es sahen ihn alle, die zu Lydda und zu Saron wohneten; die bekehreten sich zu dem Flerrn. Zu Joppe aber war eine Jungerin mit Namen Tabea (welches verdolmetschet heiftt eine Rehe), die war voll guter Werke und Almosen, die sie tat. Es begab sich aber zu derselbigen Zeit, daß sie krank ward und starb. Da wuschen sie dieselbige und legten sie auf den Soller. Nun aber Lydda nahe bei Joppe ist, da die Junger horeten, daß Petrus daselbst war, sandten sie zwei Manner zu ihm und ermahneten ihn, daß er sich's nicht liefte verdrieften, zu ihnen zu kommen. Petrus aber stund auf und kam mit ihnen. Und als er hinkommen war, fuhreten sie ihn hinauf auf den Soller, und traten urn ihn alle Witwen, weineten und zeigten ihm die Rocke und Kleider, welche die Rehe machte, als sie bei ihnen war. Und da Petrus sie alle hinausgetrieben hatte, kniete er nieder, betete und wandte sich zu dem Leichnam und sprach: Tabea, stehe auf! Und sie tat ihre Augen auf; und da sie Petrus sah, setzte sie sich wieder. Er aber gab ihr die Hand und richtete sie auf und rief die Heiligen und die Witwen und stellete sie lebendig dar. Und es ward kund durch ganz Joppe, und viele wurden glaubig an den Herrn. Und es geschah, daß er lange Zeit zu Joppe blieb bei einem Simon, der ein Gerber war.
Responsorial Psalm
Psalm 97
Der HERR ist Konig; des freue sich das Erdreich, und seien frohlich die Inseln, soviel ihrer ist. Wolken und Dunkel ist um ihn her. Gerechtigkeit und Gericht ist seines Stuhles Festung: Feuer gehet vor ihm her und zündet an umher seine Feinde. Seine Blitze leuchten auf den Erdboden; das Erdreich siehet und erschrickt. Berge zerschmelzen wie Wachs vor dem HERRN, vor dem Herrscher des ganzen Erdbodens. Die Himmel verkundigen seine Gerechtigkeit, und alle Volker sehen seine Ehre. Schamen mussen sich alle, die den Bildern dienen und sich der Gotzen ruhmen. Betet ihn an, alle Gotter! Zion horetes und istfroh; und die Tochter Judas sind frohlich, HERR über deinem Regiment. Denn du, HERR, bist der Hochste in alien Landen; du bist sehr erhohet über alle Gotter. Die ihrden HERRN liebet, hasset das Arge! Der HERR bewahret die Seelen seiner Heiligen; von der Gottlosen Hand wird er sie erretten. Dem Gerechten muß das Licht immer wieder aufgehen und Freude den frommen Herzen. Ihr Gerechten, freuet euch des HERRN; und danket ihm und preiset seine Heiligkeit!
Gospel
Matthew 11:2-10
Da aber Johannes im Gefangnis die Werke Christi horete, sandte er seiner Junger zwei. und ließ ihm sagen: Bist du, der da kommen soil, Oder sollen wir eines andern warten? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und saget Johannes wieder, was ihr sehet und horet: Die Blinden sehen, und die Lahmen gehen; die Aussatzigen werden rein, und die Tauben horen; die Toten stehen auf, und den Armen wird das Evangelium geprediget; und selig ist, der sich nicht an mir argert. Da die hingingen, fing Jesus an zu reden zu dem Volk von Johannes: Was seid ihr hinausgegangen in die Wuste zu sehen? Wolltet ihr ein Rohr sehen, das der Wind hin und her webt? Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Menschen in weichen Kleidern sehen? Siehe, die da weiche Kleider tragen, sind in der Konige Hausern. Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Propheten sehen? Ja, ich sage euch, der auch mehr ist denn ein Prophet. Denn dieser ist's, von dem geschrieben stehet: Siehe, ich sende meinen Engel vor dir her, der deinen Weg vor dir bereiten soil.
Responsorial Psalm
Psalm 33
Freuet euch des HERRN, ihr Gerechten! Die Frommen sollen ihn schon preisen. Danket dem HERRN mit Harfen und lobsinget ihm auf dem Psalter von zehn Saiten! Singet ihm ein neues Lied; machet es gut auf Saitenspielen mit Schalle! Denn des HERRN Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das halt er gewift. Er liebet Gerechtigkeit und Gericht. Die Erde ist vollder Gute des HERRN. Der Himmel ist durchs Wort des HERRN gemacht und all sein Heer durch den Geist seines Mundes. Er halt das Wasser im Meer zusammen wie in einem Schlauch und legt die Tiefe ins Verborgene. Alle Welt furchte den HERRN, und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnet! Denn er spricht, so geschieht's; so er gebeut, so stehet's da. Der HERR macht zunichte der Heiden Rat und wendet die Gedanken der Volker. Aber der Rat des HERRN bleibet ewiglich, seines Herzens Gedanken fur und fur. Wohl dem Volk, des der HERR ein Gott ist, das Volk, das er zum Erbe erwahlet hat! Der HERR schauet vom Himmel und siehet aller Menschen Kinder. Von seinem festen Thron siehet er auf alle, die auf Erden wohnen. Er lenket ihnen alien das Herz, er merket auf alle ihre Werke. Einem Konige hilft nicht seine grolie Macht; ein Riese wird nicht errettet durch seine grolie Kraft; Rosse helfen auch nicht, und ihre grolie Starke errettet nicht. Siehe, des HERRN Auge siehet auf die, so ihn furchten, die auf seine Gute hoffen, daß er ihre Seele errette vom Tode und ernahre sie in der Teurung. Unsere Seele harret auf den HERRN; er ist unsere Hilfe und Schild. Denn unser Herz freuet sich sein, und wir trauen auf seinen heiligen Namen. Deine Güte, HERR, sei über uns, wie wir auf dich hoffen.
Responsorial Psalm
Psalm 43
Richte mich, Gott, und führe meine Sache wider das unheilige Volk und errette mich von den falschen und bosen Leuten. Denn du bist der Gott meiner Starke; warum verstofiest du mich? Warum lassest du mich so traurig gehen, wenn mich mein Feind dranget? Sende dein Licht und deine Wahrheit, daß sie mich leiten und bringen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung, daß ich hineingehe zum Altar Gottes, zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist, und dir, Gott; auf der Harfe danke, mein Gott! Was betrubest du dich, meine Seele, und bistso unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, daß er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.
Responsorial Psalm
Psalm 9
Ein Psalm Davids von der schonen Jugend, vorzusingen. Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen und erzahle alle deine Wunder. Ich freue mich und bin frohlich in dir und lobe deinen Namen, du Allerhochster, dafi du meine Feinde hinter sich getrieben hast; sie sind gefallen und umkommen vordir. Denn du fuhrest mein Recht und Sache aus; du sitzest auf dem Stuhl ein rechter Richter. Du schiltst die Heiden und bringest die Gottlosen um; ihren Namen vertilgest du immer und ewiglich. Die Schwerter des Feindes haben ein Ende; die Stadte hast du umgekehret; ihr Gedachtnis ist umkommen samt ihnen. Der HERR aber bleibt ewiglich; er hat seinen Stuhl bereitet zum Gericht. Und er wird den Erdboden recht richten und die Leute regieren rechtschaffen. Und der HERR ist des Armen Schutz, ein Schutz in der Not. Darum hoffen auf dich, die deinen Namen kennen; denn du verlassest nicht, die dich, HERR, suchen. Lobetden HERRN, der zu Zion wohnet; verkundiget unter den Leuten sein Tun! Denn ergedenkt und fragt nach ihrem Blut; er vergisset nicht des Schreiens der Armen. HERR, sei mir gnadig; siehe an mein Elend unter den Feinden, der du mich erhebest aus den Toren des Todes, auf dafi ich erzahle all deinen Preis in den Toren der Tochter Zion, dafi ich frohlich sei uber deine Hilfe. Die Heiden sind versunken in der Grube, die sie zugerichtet hatten; ihr Fuli ist gefangen im Netz, das sie gestellet hatten. So erkennet man, daß der HERR Recht schaffet. Der Gottlose ist verstrickt in dem Werk seiner Hande durchs Wort. Sela. Ach, dafi die Gottlosen müfiten zur Holle gekehret werden, alle Heiden, die Gottes vergessen! Denn erwird des Armen nicht so ganz vergessen, und die Hoffnung der Elenden wird nicht verloren sein ewiglich. HERR, stehe auf, daü Menschen nicht Uberhand kriegen; lali alle Heiden vor dir gerichtet werden! Gib ihnen, HERR, einen Meister, dafi die Heiden erkennen dafi sie Menschen sind. Sela.
Evening Prayer — First Lesson
Isaiah 32
Siehe, es wird ein Konig regieren, Gerechtigkeit anzurichten, und Fursten werden herrschen, das Recht zu handhaben, dafi jedermann sein wird als einer, der vor dem Winde bewahret ist, und wie einer, der vor dem Platzregen verborgen ist, wie die Wasserbache am durren Ort, wie der Schatten eines grolien Felsen im trockenen Lande. Und der Sehenden Augen werden sich nicht blenden lassen, und die Ohren der Zuhorer werden aufmerken, und die Unvorsichtigen werden Klugheit lernen, und der Stammelnden Zunge wird fertig und reinlich reden. Es wird nicht mehr ein Narr Fürst heifien noch ein Geiziger Herr genannt werden. Denn ein Narr redet von Narrheit, und sein Herz gehet mit Unglück um, daß er Heuchelei anrichte und predige vom HERRN Irrsal, damit erdie hungrigen Seelen aushungere und den Durstigen das Trinken wehre. Denn des Geizigen Regieren ist eitel Schaden; denn er erfindet Tucke, zu verderben die Elenden mit falschen Worten, wenn er des Armen Recht reden soil. Aber die Fursten werden furstliche Gedanken haben und drüber halten. Stehet auf, ihr stolzen Frauen, horet meine Stimme; ihr Tochter, die ihr so sicher seid, nehmet zu Ohren meine Rede! Es ist um Jahr und Tag zu tun, so werdet ihr Sicheren zittern; denn es wird keine Weinernte, so wird auch kein Lesen werden. Erschrecket, ihr stolzen Frauen, zittert, ihr Sicheren! Es istvorhanden ausziehen, blolien und gürten um die Lenden. Man wird klagen um die Acker, ja um die lieblichen Acker, um die fruchtbaren Weinstocke. Denn es werden auf dem Acker meines Volks Dornen und Hecken wachsen, dazu über alien Freudenhausern in der frohlichen Stadt. Denn die Palaste werden verlassen sein und die Menge in der Stadt einsam sein, daß die Türme und Festungen ewige Hohlen werden und dem Wild zur Freude, den Herden zur Weide, bis so lange, daß über uns ausgegossen werde der Geist aus der Hohe. So wird denn die Wüste zum Acker werden und der Acker fur einen Wald gerechnet werden. Und das Recht wird in der Wüste wohnen und Gerechtigkeit auf dem Acker hausen. Und der Gerechtigkeit Fruchtwird Friede sein, und der Gerechtigkeit Nutz wird ewige Stille und Sicherheit sein, daß mein Volk in Hausern des Friedens wohnen wird, in sicheren Wohnungen und in stolzer Ruhe. Aber Hagel wird sein den Wald hinab, und die Stadt danieden wird niedrig sein. Wohl euch, die ihr saet allenthalben an den Wassern; denn da moget ihr die Fülie der Ochsen und Esel darauf gehen lassen.
Second Reading
Revelation 9
Und der funfte Engel posaunete. Und ich sah einen Stern, gefallen vom Himmel auf die Erde, und ihm ward der Schlussel zum Brunnen des Abgrunds gegeben. Und er tat den Brunnen des Abgrunds auf. Und es ging auf ein Rauch aus dem Brunnen wie ein Rauch eines großen Ofens; und es ward verfinstert die Sonne und die Luftvon dem Rauch des Brunnens. Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde. Und ihnen ward Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben. Und es ward zu ihnen gesagt, daß sie nicht beleidigten das Gras auf Erden noch kein Grünes noch keinen Baum, sondern allein die Menschen, die nicht haben das Siegel Gottes an ihren Stirnen. Und es ward ihnen gegeben, daß sie nicht toteten, sondern sie qualeten fünf Monden lang; und ihre Qual war wie eine Qual vom Skorpion, wenn er einen Menschen hauet. Und in denselbigen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und nicht finden; werden begehren zu sterben, und der Tod wird von ihnen fliehen. Und die Heuschrecken sind gleich den Rossen, die zum Kriege bereit sind; und auf ihrem Haupt wie Kronen dem Golde gleich und ihr Antlitz gleich der Menschen Antlitz. Und hatten Haar wie Weiberhaar, und ihre Zahne waren wie der Lowen. Und hatten Panzer wie eiserne Panzer; und das Rasseln ihrer Flugel wie das Rasseln an den Wagen vieler Rosse, die in den Krieg laufen. Und hatten Schwanze gleich den Skorpionen, und es waren Stacheln an ihren Schwanzen; und ihre Macht war, zu beleidigen die Menschen fünf Monden lang. Und hatten uber sich einen Konig, einen Engel aus dem Abgrund; des Name heißt auf hebraisch Abaddon, und auf griechisch hat erden Namen Apollyon. Ein Wehe ist dahin; siehe, es kommen noch zwei Wehe nach dem. Und dersechste Engel posaunete. Und ich horete eine Stimme aus den vier Ecken des guldenen Altars vor Gott, die sprach zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte: Lose auf die vier Engel, gebunden an dem großen Wasserstrom Euphrat. Und eswurden die vier Engel los, die bereit waren auf eine Stunde und auf einen Tag und auf einen Monden und auf ein Jahr, daß sie toteten das dritte Teil der Menschen. Und die Zahl des reisigen Zeuges war viel tausendmal tausend; und ich horete ihre Zahl. Und also sah ich die Rosse im Gesichte, und die daraufsaßen, daß sie hatten feurige und gelbe und schwefelige Panzer; und die Haupter der Rosse wie die Haupter der Lowen; und aus ihrem Munde ging Feuer und Rauch und Schwefel. Von diesen dreien ward getotet der dritte Teil der Menschen von dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihrem Munde ging. Denn ihre Macht war in ihrem Munde, und ihre Schwanze waren den Schlangen gleich, und hatten Haupter, und mit denselbigen taten sie Schaden. Und blieben noch Leute, die nicht getotet wurden von diesen Plagen noch, Buße taten fur die Werke ihrer Hande, daß sie nicht anbeteten die Teufel und die guldenen, silbernen, ehernen, steinernen und holzernen Gotzen, welche weder sehen noch horen noch wandeln konnen, die auch nicht Buße taten fur ihre Morde, Zauberei, Hurerei und Dieberei.
Second Reading
Ephesians 6
Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herm; denn das ist billig. Ehre Vater und Mutter; das ist das erste Gebot, das Verheifiung hat: Auf daß dir's wohl gehe, und du lange lebest auf Erden. Und ihr Vater, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern ziehet sie auf in der Zucht und Vermahnung zu dem Herm. Ihr Knechte, seid gehorsam euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfaltigkeit eures Herzens, als Christo; nicht mit Dienst allein vor Augen, als den Menschen zu gefallen, sondern als die Knechte Christi, daß ihr solchen Willen Gottes tut von Herzen, mitgutem Willen. Lasset euch dunken, daß ihr dem Herm dienet und nicht den Menschen; und wisset, was ein jeglicher Gutes tun wird, das wird er von dem Herm empfangen, er sei ein Knecht Oder ein Freier. Und ihr Herren, tut auch dasselbige gegen sie und lasset das Drauen; und wisset, daß auch euer Herr im Himmel ist, und ist bei ihm kein Ansehen der Person. Zuletzt meine Bruder, seid stark in dem Herm und in der Macht seiner Starke! Ziehet an den Harnisch Gottes, daß ihr bestehen konnet gegen die listigen Anlaufe des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kampfen, sondern mit Fursten und Gewaltigen, namlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bosen Geistern unter dem Himmel. Urn deswillen so ergreifet den Harnisch Gottes, auf da(S ihr an dem bosen Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten moget. So stehet nun, umgurtet an euren Lenden mit Wahrheit und angezogen mit dem Krebs der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt, als fertig, zu treiben das Evangelium des Friedens, damit ihr bereitet seid. Vor alien Dingen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr ausloschen konnt alle feurigen Pfeile des Bosewichts. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. Und betet stets in allem Anliegen mit Bitten und Flehen im Geist und wachet dazu mit allem Anhalten und Flehen fur alle Heiligen und fur mich, auf daß mir gegeben werde das Wort mit freudigem Auftun meines Mundes, daß ich moge kundmachen das Geheimnis des Evangeliums, welches Bote ich bin in der Kette, auf daß ich darinnen freudig handeln moge und reden, wie sich's gebuhrt. Auf daß aber ihr auch wisset, wie es urn mich stehet, und was ich schaffe, wird's euch alles kundtun Tychikus, mein lieber Bruder und getreuer Diener in dem Herrn welchen ich gesandt habe zu euch urn desselbigenwillen, daß ihr erfahret, wie es urn mich stehet, und daß er eure Herzen troste. Friede sei den Brudern und Liebe mit Glauben von Gott dem Vater und dem Herrn Jesu Christo! Gnade sei mit alien, die da liebhaben unsern Herrn Jesum Christum unverruckt! Amen.
Second Reading
2 Peter 3:8-14
Eines aber sei euch unverhalten, ihr Lieben, daß ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag. Der Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche fur einen Verzug achten, sondern er hat Geduld mit uns und will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre. Es wird aber des Herrn Tag kommen als ein Dieb in der Nacht, in welchem die Himmel zergehen werden mit großem Krachen, die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die drinnen sind, werden verbrennen. So nun das alles soil zergehen, wie sollt ihr denn geschickt sein mit heiligem Wandel und gottseligem Wesen, daß ihr wartet und eiletzu der Zukunft des Tages des Herrn, in welchem die Himmel vom Feuer zergehen, und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden. Wir warten aber eines neuen Himmels und einer neuen Erde nach seiner Verheißung, in welchen Gerechtigkeit wohnet. Darum, meine Lieben, dieweil ihr darauf warten sollet, so tut Fleiß, daß ihr vor ihm unbefleckt und unstraflich im Frieden erfunden werdet.]
Second Reading
Romans 9:30-33
Was wollen wir nun hier sagen? Das wollen wir sagen: Die Heiden, die nicht haben nach der Gerechtigkeit gestanden, haben die Gerechtigkeit erlanget; ich sage aber von der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt. Israel aber hat dem Gesetz der Gerechtigkeit nachgestanden und hat das Gesetz der Gerechtigkeit nicht überkommen. Warum das? Darum, daß sie es nicht aus dem Glauben, sondern als aus den Werken des Gesetzes suchen. Denn sie haben sich gestolien an den Stein des Anlaufens, wie geschrieben stehet: Siehe da, ich lege in Zion einen Stein des Anlaufens und einen Fels des Argernisses; und wer an ihn glaubet, der soil nicht zuschanden werden.
Gospel
Luke 11
Und es begab sich, daß er war an einem Ort und betete. Und da er aufgehoret hatte, sprach seiner Junger einer zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Junger lehrete. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, sprecht: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiliget. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. Gib uns unser taglich Brot immerdar. Und vergib uns unsere Sunden; denn auch wir vergeben alien, die uns schuldig sind. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlose uns von dem Gbel. Und er sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, der einen Freund hat und ginge zu ihm urn Mitternacht und sprache zu ihm: Lieber Freund, leihe mir drei Brote; denn es ist mein Freund zu mir kommen von der Strafte, und ich habe nicht, was ich ihm vorlege; und er drinnen würde antworten und sprechen: Mach' mir keine Unruhe; die Tur ist schon zugeschlossen, und meine Kindlein sind bei mir in der Kammer; ich kann nicht aufstehen und dir geben. Ich sage euch, und ob er nicht aufsteht und gibt ihm darum, daß er sein Freund ist, so wird er doch urn seines unverschamten Geilens willen aufstehen und ihm geben, wieviel er bedarf. Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der nimmt; und werda suchet, der findet; und wer da anklopfet, dem wird aufgetan. Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater urns Brot, der ihm einen Stein dafür biete? und so er um einen Fisch bittet, der ihm eine Schlange fur den Fisch biete? odersoerum ein Ei bittet, der ihm einen Skorpion dafür biete? So denn ihr, die ihr arg seid, konnet euren Kindern gute Gaben geben, wieviel mehr wird der Vater im FHimmel den FHeiligen Geist geben denen, die ihn bitten! Und er trieb einen Teufel aus, der war stumm. Und es geschah, da der Teufel ausfuhr, da redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich. Etliche aber unter ihnen sprachen: Er treibt die Teufel aus durch Beelzebub, den Obersten der Teufel. Die andern aber versuchten ihn und begehreten ein Zeichen von ihm vom Himmel. Er aber vernahm ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Ein jeglich Reich, so es mit ihm selbst uneins wird, das wird wilste, und ein FHaus fallt über das andere. 1st denn der Satanas auch mit ihm selbst uneins, wie will sein Reich bestehen? dieweil ihr saget, ich treibe die Teufel aus durch Beelzebub. So aber ich die Teufel durch Beelzebub austreibe, durch wen treiben sie eure Kinder aus? Darum werden sie eure Richter sein. So ich aber durch Gottes Finger die Teufel austreibe, so kommt je das Reich Gottes zu euch. Wenn ein starker Gewappneter seinen Palast bewahret, so bleibt das Seine mit Frieden. Wenn aber ein Starkerer über ihn kommt und uberwindet ihn, so nimmt er ihm seinen Harnisch, darauf er sich verließ, und teilet den Raub aus. Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreuet. Wenn der unsaubere Geist von dem Menschen ausfahret, so durchwandelt er dilrre Statten, suchet Ruhe und findet sie nicht; so spricht er: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin. Und wenn er kommt, so findet er's mit Besemen gekehret und geschmücket. Dann gehet er hin und nimmt sieben Geister zu sich, die arger sind denn er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie da; und wird hernach mit demselbigen Menschen arger denn vorhin. Und es begab sich, da ersolches redete, erhub ein Weib im Volk die Stimme und sprach zu ihm: Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brilste, die du gesogen hast. Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes horen und bewahren. Das Volk aber drang hinzu. Da fing er an und sagte: Dies ist eine arge Art; sie begehret ein Zeichen, und es wird ihr kein Zeichen gegeben denn nur das Zeichen des Propheten Jona. Denn wie Jona ein Zeichen war den Niniviten, also wird des Menschen Sohn sein diesem Geschlechte. Die Konigin von Mittag wird auftreten vordem Gerichte mit den Leuten dieses Geschlechts und wird sie verdammen; denn sie kam von der Welt Ende, zu horen die Weisheit Salomos. Und siehe, hier ist mehr denn Salomo. Die Leute von Ninive werden auftreten vor dem Gerichte mit diesem Geschlecht und werden's verdammen; denn sie taten Bulie nach der Predigt des Jona. Und siehe, hier ist mehr denn Jona. Niemand zundet ein Licht an und setzt es an einen heimlichen Ort, auch nicht unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter, auf daß, wer hineingehet, das Licht sehe. Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn nun dein Auge einfaltig sein wird, so ist dein ganzer Leib licht. So aber dein Auge ein Schalk sein wird, so ist auch dein Leib finster. So schaue darauf, daß nicht das Licht in dir Finsternis sei! Wenn nun dein Leib ganz licht ist, daß er kein Stuck von Finsternis hat, so wird er ganz licht sein und wird dich erleuchten wie ein heller Blitz. Da er aber in der Rede war, bat ihn ein Pharisaer, daß er mit ihm das Mittagsmahl alie. Und er ging hinein und setzte sich zu Tische. Da das der Pharisaer sah, verwunderte er sich, daß er sich nicht vor dem Essen gewaschen hatte. Der Herr aber sprach zu ihm: Ihr Pharisaer haltet die Becher und Schusseln auswendig reinlich; aber euer Inwendiges ist voll Raubes und Bosheit. Ihr Narren, meinet ihr, daß inwendig rein sei, wenn's auswendig rein ist? Doch gebt Almosen von dem, was da ist, siehe, so ist's euch alles rein. Aberwehe euch Pharisaern, daß ihr verzehntet die Minze und Raute und allerlei Kohl und gehet vorbei an dem Gericht und an der Liebe Gottes! Dies sollte man tun und jenes nicht lassen. Wehe euch Pharisaern, daß ihr gerne obenan sitzet in den Schulen und wollet gegril fit sein auf dem Markte! Wehe euch Schriftgelehrten und Pharisaern, ihr Heuchler, daß ihr seid wie die verdeckten Totengraber, darilber die Leute laufen und kennen sie nicht! Da antwortete einer von den Schriftgelehrten und sprach zu ihm: Meister, mit den Worten schmahest du uns auch. Er aber sprach: Und wehe auch euch Schriftgelehrten! Denn ihr beladet die Menschen mit unertraglichen Lasten, und ihr rühret sie nicht mit einem Finger an. Wehe euch! Denn ihr bauet der Propheten Graber; eure Vater aber haben sie getotet. So bezeuget ihr zwar und bewilliget in eurer Vater Werk; denn sie toteten sie, so bauet ihr ihre Graber. Darum spricht die Weisheit Gottes: Ich will Propheten und Apostel zu ihnen senden, und derselbigen werden sie etliche toten und verfolgen, auf daß gefordert werde von diesem Geschlecht aller Propheten Blut, das vergossen ist, seit der Welt Grund gelegt ist, von Abels Blut an bis auf das Blut des Zacharias, der umkam zwischen dem Altar und Tempel. Ja, ich sage euch, es wird gefordert werden von diesem Geschlechte. Wehe euch Schriftgelehrten! denn ihr den Schlüssel der Erkenntnis habt. Ihr kommt nicht hinein und wehret denen, die hinein wollen. Da er aber solches zu ihnen sagte, fingen an die Schriftgelehrten und Pharisaer, hart auf ihn zu dringen und ihm mit mancherlei Fragen den Mund zu stopfen, und lauerten auf ihn und suchten, ob sie etwas erjagen konnten aus seinem Munde, daß sie eine Sache wider ihn hatten.
Evening Prayer — Second Lesson
James 2
Liebe Bruder, haltet nicht dafur, daß der Glaube an Jesum Christum, unsern Herrn der Herrlichkeit, Ansehen der Person leide. Denn so in eure Versammlung kame ein Mann mit einem güldenen Ringe und mit einem herrlichen Kleide, es kame aber auch ein Armer mit einem unsauberen Kleide, und ihr sahet auf den, der das herrliche Kleid traget, und sprachet zu ihm: Setze du dich her aufs beste, und sprachet zu dem Armen: Stehe du dort Oder setze dich her zu meinen Fulien, und bedenket es nicht recht, sondern ihrwerdet Richter und machet bosen Unterschied. Horet zu, meine lieben Bruder! Hat nicht Gott die Armen auf dieser Welt, die am Glauben reich sind und Erben des Reichs, welches er verheifien hat denen, die ihn liebhaben? Ihr aber habt dem Armen Unehre getan. Sind nicht die Reichen die, die Gewalt an euch üben und ziehen euch vor Gericht? Verlastern sie nicht den guten Namen, davon ihr genannt seid? So ihr das konigliche Gesetz vollendet nach der Schrift: Liebe deinen Nachsten wie dich selbst, so tut ihrwohl. So ihr aber die Person ansehet, tut ihr Sünde und werdet gestraft vom Gesetz als die Ubertreter. Denn jemand das ganze Gesetz halt und sundiget an einem, der ist's ganz schuldig. Denn der da gesagt hat: Du sollst nicht ehebrechen, der hat auch gesagt: Du sollst nicht toten. So du nun nicht ehebrichst, totest aber, bist du ein Ubertreter des Gesetzes. Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden. Es wird aber ein unbarmherzig Gericht uber den gehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; und die Barmherzigkeit rühmet sich wider das Gericht. Was hilft's, liebe Bruder, so jemand sagt, er habe den Glauben, und hat doch die Werke nicht? Kann auch der Glaube ihn selig machen? So aber ein Bruder Oder Schwester bloft ware und Mangel hatte der taglichen Nahrung, und jemand unter euch sprache zu ihnen: Gott berate euch, warmet euch und sattiget euch! gabet ihnen aber nicht, was des Leibes Notdurft ist, was hülfe ihnen das? Also auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber. Aber es mochte jemand sagen: Du hast den Glauben, und ich habe die Werke; zeige mirdeinen Glauben mit deinen Werken, so will ich auch meinen Glauben dirzeigen mit meinen Werken. Du glaubest, daß ein einiger Gott ist; du tust wohl daran; die Teufel glauben's auch und zittern. Willst du aber wissen, du eitler Mensch, daß der Glaube ohne Werke tot sei? Ist nicht Abraham, unser Vater, durch die Werke gerecht worden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte? Da siehest du, daß der Glaube mitgewirket hat an seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen worden. Und ist die Schrift erfüllet, die da spricht: Abraham hat Gott geglaubet, und ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet, und ist ein Freund Gottes geheiften. So sehet ihr nun, daß der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein. Desselbigengleichen die Hure Rahab, ist sie nicht durch die Werke gerecht worden, da sie die Boten aufnahm und lieft sie einen andern Weg hinaus? Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also auch der Glaube ohne Werke ist tot.
Gospel
Luke 3:1-6
In dem fünfzehnten Jahr des Kaisertums Kaisers Tiberius, da Pontius Pilatus Landpfleger in Judaa war und Herodes ein Vierfurst in Galilaa und sein Bruder Philippus ein Vierfurst in Ituraa und in der Gegend Trachonitis. und Lysanias ein Vierfurst in Abilene, da Hannas und Kaiphas Hohepriester waren: da geschah der Befehl Gottes zu Johannes, des Zacharias Sohn, in der Wuste. Und er kam in alle Gegend urn den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. wie geschrieben stehet in dem Buch der Reden Jesaja's, des Propheten, der da sagt: Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wuste: Bereitet den Weg des Herrn und machet seine Steige richtig! Alle Taler sollen voll werden, und alle Berge und Hugel sollen erniedriget werden; und was krumm ist, soil richtig werden und was uneben ist, soil schlechter Weg werden. Und alles Fleisch wird den Heiland Gottes sehen.
Gospel
Luke 22:39-46
Und er ging hinaus nach seiner Gewohnheit an den Olberg. Es folgeten ihm aber seine Junger nach an denselbigen Ort. Und als er dahin kam, sprach er zu ihnen: Betet, auf daß ihr nicht in Anfechtung fallet! Und er riß sich von ihnen bei einem Steinwurf und kniete nieder, betete und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe. Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und starkete ihn. Und es kam, daß er mit dem Tode rang, und betete heftiger. Es ward aber sein Schweiß wie Blutstropfen, die fielen auf die Erde. Und er stund auf vom Gebet und kam zu seinen Jungern und fand sie schlafend vor Traurigkeit. Und sprach zu ihnen: Was schlafet ihr? Stehet auf und betet, auf dafi ihr nicht in Anfechtung fallet!
Gospel
Matthew 4
Da ward Jesus vom Geist in die Wuste gefuhrt, auf daß er von dem Teufel versucht wurde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nachte gefastet hatte, hungerte ihn. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden. Und er antwortete und sprach: Es stehet geschrieben: Der Mensch lebet nicht vom Brot alleine, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes gehet. Da fuhrete ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellete ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so lali dich hinab; denn es stehet geschrieben: Er wird seinen Engeln uber dir Befehl tun, und sie werden dich auf den Handen tragen, auf daß du deinen Fuli nicht an einen Stein stoliest. Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum stehet auch geschrieben: Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen. Wiederum fuhrete ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigete ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, so du niederfallst und mich anbetest. Da sprach Jesus zu ihm: Heb' dich weg von mir, Satan! Denn es stehet geschrieben: Du sollst anbeten Gott, deinen Herm, und ihm allein dienen. Da verlieli ihn der Teufel; und siehe, da traten die Engel zu ihm und dieneten ihm. Da nun Jesus horete, daß Johannes überantwortet war, zog er in das galilaische Land. und verlieli die Stadt Nazareth, kam und wohnete zu Kapernaum, die da liegt am Meer, an den Grenzen Zabulons und Nephthalims, auf daß erfullet wurde, was da gesagt istdurch den Propheten Jesaja, der da spricht: Das Land Zabulon und das Land Nephtalim am Wege des Meers, jenseit des Jordans, und das heidnische Galilaa, das Volk, das in Finsternis saü, hat ein groües Licht gesehen, und die da salien am Ort und Schatten des Todes, denen ist ein Licht aufgegangen. Von der Zeit an fing Jesus an zu predigen und zu sagen: Tut Bulie; das Himmelreich ist nahe herbeikommen! Als nun Jesus an dem Galilaischen Meer ging, sah erzwei Bruder, Simon, der da heilit Petrus, und Andreas, seinen Bruder, die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer. Und er sprach zu ihnen: Folget mir nach; sich will euch zu Menschenfischern machen. Bald verlielien sie ihre Netze und folgeten ihm nach. Und da er von dannen furbaü ging, sah er zwei andere Bruder, Jakobus, den Sohn des Zebedaus, und Johannes, seinen Bruder, im Schiff, mit ihrem Vater Zebedaus, daß sie ihre Netze flickten; und er rief sie. Bald verlielien sie das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach. Und Jesus ging umher im ganzen galilaischen Lande, lehrete in ihren Schulen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilete allerlei Seuche und Krankheit im Volk. Und sein Gerucht erscholl in das ganze Syrienland. Und sie brachten zu ihm allerlei Kranke, mit mancherlei Seuchen und Qual behaftet, die Besessenen die Mondsuchtigen und die Gichtbrüchigen; und er machte sie alle gesund. Und es folgete ihm nach viel Volks aus Galilaa, aus den zehn Stadten, von Jerusalem, aus dem judischen Lande und von jenseit des Jordans.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.
