Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Nahum 3
Wehe der morderischen Stadt, die voll Lugen und Rauberei ist und von ihrem Rauben nicht lassen will! Denn da wird man horen die Geifteln klappen und die Rader rasseln und die Rosse schreien und die Wagen rollen. Er bringet Reiter herauf mit glanzenden Schwertern und mit blitzenden Spieften. Da liegen viel Erschlagene und grofte Haufen Leichname, daß derselbigen keine Zahl ist und man uber ihre Leichname fallen muft. Das alles um der großen Hurerei willen der schonen lieben Hure, die mit Zauberei umgehet, die mit ihrer Hurerei die Heiden und mit ihrer Zauberei Land und Leute erworben hat. Siehe, ich will an dich, spricht der HERR Zebaoth! Ich will dir dein Gebrame aufdecken unter dein Angesicht und will den Heiden deine Bloße und den Konigreichen deine Schande zeigen. Ich will dich ganz greulich machen und dich schanden und ein Scheusal aus dir machen, daß alle, die dich sehen, von dir fliehen und sagen sollen: Ninive ist verstoret; wer will Mitleid mit ihr haben, und wo soil ich dir Troster suchen? Meinest du, du seiest besser denn die Stadt No der Regenten, die da lag an den Wassern und ringsumher Wasser hatte, welcher Mauern und Feste war das Meer? Mohren und Agypten war ihre unzahlige Macht, Put und Libyen waren deine Hilfe. Noch hat sie müssen vertrieben werden und gefangen wegziehen, und sind ihre Kinder auf alien Gassen erschlagen worden; und um ihre Edlen wart man das Los, und alle ihre Gewaltigen wurden in Ketten und Fesseln gelegt. Also mußt du auch trunken werden und dich verbergen und eine Feste suchen vor dem Feinde. Alle deine festen Stadte sind wie Feigenbaume mit reifen Feigen, wenn man sie schüttelt, daß sie dem ins Maul fallen, der sie essen will. Siehe, dein Volk soil zu Weibern werden in dir, und die Tore deines Landes sollen deinen Feinden geoffnet werden; und das Feuer soil deine Riegel verzehren. Schdpfe dir Wasser, denn du wirst belagert werden; bessere deine Festen; gehe in den Ton und tritt den Leimen und mache starke Ziegel. Aber das Feuer wird dich fressen und das Schwert toten; es wird dich abfressen wie die Kafer, es wird dich uberfallen wie Kafer, es wird dich überfallen wie Heuschrecken; Du hast mehr Handler, denn Sterne am Himmel sind; aber nun werden sie sich ausbreiten wie Kafer und davonfliegen. Deiner Herren ist so viel als der Heuschrecken und deiner Hauptleute als der Kafer, die sich an die Zaune lagern in den kalten Tagen; wenn aber die Sonne aufgehet, heben sie sich davon, daß man nicht weifi, wo sie bleiben. Deine Hirten werden schlafen, o Konig zu Assur, deine Machtigen werden sich legen und dein Volk wird auf den Bergen zerstreuet sein, und niemand wird sie versammeln. Niemand wird um deinen Schaden trauern, noch sich um deine Plage kranken, sondern alle, die solches von dir horen, werden mit ihren Handen uber dich klappen. Denn uber wen ist nicht deine Bosheit ohne Unterlali gegangen?
Responsorial Psalm
Psalm 43
Richte mich, Gott, und führe meine Sache wider das unheilige Volk und errette mich von den falschen und bosen Leuten. Denn du bist der Gott meiner Starke; warum verstofiest du mich? Warum lassest du mich so traurig gehen, wenn mich mein Feind dranget? Sende dein Licht und deine Wahrheit, daß sie mich leiten und bringen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung, daß ich hineingehe zum Altar Gottes, zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist, und dir, Gott; auf der Harfe danke, mein Gott! Was betrubest du dich, meine Seele, und bistso unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, daß er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.
Second Reading
Ephesians 6
Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herm; denn das ist billig. Ehre Vater und Mutter; das ist das erste Gebot, das Verheifiung hat: Auf daß dir's wohl gehe, und du lange lebest auf Erden. Und ihr Vater, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern ziehet sie auf in der Zucht und Vermahnung zu dem Herm. Ihr Knechte, seid gehorsam euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfaltigkeit eures Herzens, als Christo; nicht mit Dienst allein vor Augen, als den Menschen zu gefallen, sondern als die Knechte Christi, daß ihr solchen Willen Gottes tut von Herzen, mitgutem Willen. Lasset euch dunken, daß ihr dem Herm dienet und nicht den Menschen; und wisset, was ein jeglicher Gutes tun wird, das wird er von dem Herm empfangen, er sei ein Knecht Oder ein Freier. Und ihr Herren, tut auch dasselbige gegen sie und lasset das Drauen; und wisset, daß auch euer Herr im Himmel ist, und ist bei ihm kein Ansehen der Person. Zuletzt meine Bruder, seid stark in dem Herm und in der Macht seiner Starke! Ziehet an den Harnisch Gottes, daß ihr bestehen konnet gegen die listigen Anlaufe des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kampfen, sondern mit Fursten und Gewaltigen, namlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bosen Geistern unter dem Himmel. Urn deswillen so ergreifet den Harnisch Gottes, auf da(S ihr an dem bosen Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten moget. So stehet nun, umgurtet an euren Lenden mit Wahrheit und angezogen mit dem Krebs der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt, als fertig, zu treiben das Evangelium des Friedens, damit ihr bereitet seid. Vor alien Dingen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr ausloschen konnt alle feurigen Pfeile des Bosewichts. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. Und betet stets in allem Anliegen mit Bitten und Flehen im Geist und wachet dazu mit allem Anhalten und Flehen fur alle Heiligen und fur mich, auf daß mir gegeben werde das Wort mit freudigem Auftun meines Mundes, daß ich moge kundmachen das Geheimnis des Evangeliums, welches Bote ich bin in der Kette, auf daß ich darinnen freudig handeln moge und reden, wie sich's gebuhrt. Auf daß aber ihr auch wisset, wie es urn mich stehet, und was ich schaffe, wird's euch alles kundtun Tychikus, mein lieber Bruder und getreuer Diener in dem Herrn welchen ich gesandt habe zu euch urn desselbigenwillen, daß ihr erfahret, wie es urn mich stehet, und daß er eure Herzen troste. Friede sei den Brudern und Liebe mit Glauben von Gott dem Vater und dem Herrn Jesu Christo! Gnade sei mit alien, die da liebhaben unsern Herrn Jesum Christum unverruckt! Amen.
Gospel
Luke 11
Und es begab sich, daß er war an einem Ort und betete. Und da er aufgehoret hatte, sprach seiner Junger einer zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Junger lehrete. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, sprecht: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiliget. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. Gib uns unser taglich Brot immerdar. Und vergib uns unsere Sunden; denn auch wir vergeben alien, die uns schuldig sind. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlose uns von dem Gbel. Und er sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, der einen Freund hat und ginge zu ihm urn Mitternacht und sprache zu ihm: Lieber Freund, leihe mir drei Brote; denn es ist mein Freund zu mir kommen von der Strafte, und ich habe nicht, was ich ihm vorlege; und er drinnen würde antworten und sprechen: Mach' mir keine Unruhe; die Tur ist schon zugeschlossen, und meine Kindlein sind bei mir in der Kammer; ich kann nicht aufstehen und dir geben. Ich sage euch, und ob er nicht aufsteht und gibt ihm darum, daß er sein Freund ist, so wird er doch urn seines unverschamten Geilens willen aufstehen und ihm geben, wieviel er bedarf. Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der nimmt; und werda suchet, der findet; und wer da anklopfet, dem wird aufgetan. Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater urns Brot, der ihm einen Stein dafür biete? und so er um einen Fisch bittet, der ihm eine Schlange fur den Fisch biete? odersoerum ein Ei bittet, der ihm einen Skorpion dafür biete? So denn ihr, die ihr arg seid, konnet euren Kindern gute Gaben geben, wieviel mehr wird der Vater im FHimmel den FHeiligen Geist geben denen, die ihn bitten! Und er trieb einen Teufel aus, der war stumm. Und es geschah, da der Teufel ausfuhr, da redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich. Etliche aber unter ihnen sprachen: Er treibt die Teufel aus durch Beelzebub, den Obersten der Teufel. Die andern aber versuchten ihn und begehreten ein Zeichen von ihm vom Himmel. Er aber vernahm ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Ein jeglich Reich, so es mit ihm selbst uneins wird, das wird wilste, und ein FHaus fallt über das andere. 1st denn der Satanas auch mit ihm selbst uneins, wie will sein Reich bestehen? dieweil ihr saget, ich treibe die Teufel aus durch Beelzebub. So aber ich die Teufel durch Beelzebub austreibe, durch wen treiben sie eure Kinder aus? Darum werden sie eure Richter sein. So ich aber durch Gottes Finger die Teufel austreibe, so kommt je das Reich Gottes zu euch. Wenn ein starker Gewappneter seinen Palast bewahret, so bleibt das Seine mit Frieden. Wenn aber ein Starkerer über ihn kommt und uberwindet ihn, so nimmt er ihm seinen Harnisch, darauf er sich verließ, und teilet den Raub aus. Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreuet. Wenn der unsaubere Geist von dem Menschen ausfahret, so durchwandelt er dilrre Statten, suchet Ruhe und findet sie nicht; so spricht er: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin. Und wenn er kommt, so findet er's mit Besemen gekehret und geschmücket. Dann gehet er hin und nimmt sieben Geister zu sich, die arger sind denn er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie da; und wird hernach mit demselbigen Menschen arger denn vorhin. Und es begab sich, da ersolches redete, erhub ein Weib im Volk die Stimme und sprach zu ihm: Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brilste, die du gesogen hast. Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes horen und bewahren. Das Volk aber drang hinzu. Da fing er an und sagte: Dies ist eine arge Art; sie begehret ein Zeichen, und es wird ihr kein Zeichen gegeben denn nur das Zeichen des Propheten Jona. Denn wie Jona ein Zeichen war den Niniviten, also wird des Menschen Sohn sein diesem Geschlechte. Die Konigin von Mittag wird auftreten vordem Gerichte mit den Leuten dieses Geschlechts und wird sie verdammen; denn sie kam von der Welt Ende, zu horen die Weisheit Salomos. Und siehe, hier ist mehr denn Salomo. Die Leute von Ninive werden auftreten vor dem Gerichte mit diesem Geschlecht und werden's verdammen; denn sie taten Bulie nach der Predigt des Jona. Und siehe, hier ist mehr denn Jona. Niemand zundet ein Licht an und setzt es an einen heimlichen Ort, auch nicht unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter, auf daß, wer hineingehet, das Licht sehe. Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn nun dein Auge einfaltig sein wird, so ist dein ganzer Leib licht. So aber dein Auge ein Schalk sein wird, so ist auch dein Leib finster. So schaue darauf, daß nicht das Licht in dir Finsternis sei! Wenn nun dein Leib ganz licht ist, daß er kein Stuck von Finsternis hat, so wird er ganz licht sein und wird dich erleuchten wie ein heller Blitz. Da er aber in der Rede war, bat ihn ein Pharisaer, daß er mit ihm das Mittagsmahl alie. Und er ging hinein und setzte sich zu Tische. Da das der Pharisaer sah, verwunderte er sich, daß er sich nicht vor dem Essen gewaschen hatte. Der Herr aber sprach zu ihm: Ihr Pharisaer haltet die Becher und Schusseln auswendig reinlich; aber euer Inwendiges ist voll Raubes und Bosheit. Ihr Narren, meinet ihr, daß inwendig rein sei, wenn's auswendig rein ist? Doch gebt Almosen von dem, was da ist, siehe, so ist's euch alles rein. Aberwehe euch Pharisaern, daß ihr verzehntet die Minze und Raute und allerlei Kohl und gehet vorbei an dem Gericht und an der Liebe Gottes! Dies sollte man tun und jenes nicht lassen. Wehe euch Pharisaern, daß ihr gerne obenan sitzet in den Schulen und wollet gegril fit sein auf dem Markte! Wehe euch Schriftgelehrten und Pharisaern, ihr Heuchler, daß ihr seid wie die verdeckten Totengraber, darilber die Leute laufen und kennen sie nicht! Da antwortete einer von den Schriftgelehrten und sprach zu ihm: Meister, mit den Worten schmahest du uns auch. Er aber sprach: Und wehe auch euch Schriftgelehrten! Denn ihr beladet die Menschen mit unertraglichen Lasten, und ihr rühret sie nicht mit einem Finger an. Wehe euch! Denn ihr bauet der Propheten Graber; eure Vater aber haben sie getotet. So bezeuget ihr zwar und bewilliget in eurer Vater Werk; denn sie toteten sie, so bauet ihr ihre Graber. Darum spricht die Weisheit Gottes: Ich will Propheten und Apostel zu ihnen senden, und derselbigen werden sie etliche toten und verfolgen, auf daß gefordert werde von diesem Geschlecht aller Propheten Blut, das vergossen ist, seit der Welt Grund gelegt ist, von Abels Blut an bis auf das Blut des Zacharias, der umkam zwischen dem Altar und Tempel. Ja, ich sage euch, es wird gefordert werden von diesem Geschlechte. Wehe euch Schriftgelehrten! denn ihr den Schlüssel der Erkenntnis habt. Ihr kommt nicht hinein und wehret denen, die hinein wollen. Da er aber solches zu ihnen sagte, fingen an die Schriftgelehrten und Pharisaer, hart auf ihn zu dringen und ihm mit mancherlei Fragen den Mund zu stopfen, und lauerten auf ihn und suchten, ob sie etwas erjagen konnten aus seinem Munde, daß sie eine Sache wider ihn hatten.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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