Tageslesungen
Die für den Tag vorgesehenen Schriftlesungen, mit dem vollständigen Text in deiner Sprache. Folge jeden Morgen den täglichen Lesungen deiner Tradition — in der Bosko-App.
Erste Lesung
Das Volk, so im Finstern wandelt, siehet ein groftes Licht, und uber die da wohnen im finstern Lande, scheinet es helle. Du machest der Heiden viel, damit machest du der Freuden nicht viel. Vor dir aber wird man sich freuen, wie man sich freuet in der Ernte, wie man frohlich ist, wenn man Beute austeilet. Denn du hast das Joch ihrer Last und die Rute ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie zur Zeit Midians. Denn aller Krieg mit Ungestüm und blutig Kleid wird verbrannt und mit Feuer verzehret werden. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heitit Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefurst, auf daß seine Herrschaft graft werde und des Friedens kein Ende auf dem Stuhl Davids und seinem Konigreiche, dati er's zurichte und starke mit Gericht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth. Der HERR hat ein Wort gesandt in Jakob und ist in Israel gefallen, daß es sollen inne werden alles Volk Ephraim und die Burger zu Samaria, die da sagen in Hochmut und stolzem Sinn: Ziegelsteine sind gefallen, aber wirwollen's mit Werkstücken wieder bauen; man hat Maulbeerbaume abgehauen, sowollen wir Zedern an die Statte setzen. Denn der HERR wird des Rezins Kriegsvolk wider sie erhohen und ihre Feinde zuhauf rotten: die Syrervorne her und die Philister von hinten zu, daß sie Israel fressen mit vollem Maul. In dem allem laftt sein Zorn noch nicht ab, seine Hand ist noch ausgereckt. So kehret sich das Volk auch nicht zu dem, der es schlagt, und fragen nichts nach dem HERRN Zebaoth. Darum wird der HERR abhauen von Israel beide, Kopf und Schwanz, beide, Ast und Stumpf, auf einen Tag.
Erste Lesung
Zu derselben Zeit sprach der HERR zu mir: Haue dir zwo steinerne Tafeln, wie die ersten, und komm zu mir auf den Berg und mache dir eine holzerne Lade, so will ich auf die Tafeln schreiben die Worte, die auf den ersten waren, die du zerbrochen hast; und sollst sie in die Lade legen. Also machte ich eine Lade von Fohrenholz und hieb zwo steinerne Tafeln, wie die ersten waren, und ging auf den Berg und hatte die zwo Tafeln in meinen Handen. Da schrieb er auf die Tafeln, wie die erste Schrift war, die zehn Worte, die der HERR zu euch redete aus dem Feuer auf dem Berge, zur Zeit der Versammlung; und der HERR gab sie mir. Und ich wandte mich und ging vom Berge; und legte die Tafeln in die Lade, die ich gemacht hatte, daß sie daselbst waren, wie mir der HERR geboten hatte. Und die Kinder Israel zogen aus von Beroth- Bne-Jakan gen Moser. Daselbst starb Aaron und ist daselbst begraben; und sein Sohn Eleasar ward fur ihn Priester. Von dannen zogen sie aus gen Gudegoda; von Gudegoda gen Jathbath, ein Land, da Bache sind. Zur selben Zeit sonderte der HERR den Stamm Levi aus, die Lade des Bundes des HERRN zu tragen und zu stehen vor dem HERRN, ihm zu dienen und seinen Namen zu loben, bis auf diesen Tag. Darum sollen die Leviten, kein Teil noch Erbe haben mit ihren Brudern; denn der HERR ist ihr Erbe, wie der HERR, dein Gott, ihnen geredet hat. Ich aber stund auf dem Berge, wie vorhin, vierzig Tage und vierzig Nachte; und der HERR erhorete mich auch dasmal und wollte dich nicht verderben. Er sprach aber zu mir: Mache dich auf und gehe hin, daß du vor dem Volk her ziehest, daß sie einkommen und das Land einnehmen, das ich ihren Vatern geschworen habe, ihnen zu geben. Nun, Israel, was fordert der HERR, dein Gott, von dir, denn daß du den HERRN, deinen Gott, furchtest, daß du in alien seinen Wegen wandelst und liebest ihn und dienest dem HERRN, deinem Gott, von ganzem Herzen und von ganzer Seele, daß du die Gebote des HERRN haltest und seine Rechte, die ich dir heute gebiete, auf daß dids wohlgehe? Siehe, Himmel und aller Himmel Himmel und Erde und alles, was drinnen ist, das ist des HERRN, deines Gottes. Noch hat er allein zu deinen Vatern Lust gehabt, dafi ersie liebete, und hat ihren Samen erwahlet nach ihnen, euch, uber alle Volker, wie es heutigestages stehet. So beschneidet nun eures Herzens Vorhaut und seid fürder nicht halsstarrig. Denn der HERR, euer Gott, istein Gott aller Gotter und HERR uber alle Herren, ein grolier Gott, machtig und schrecklich, der keine Person achtet und kein Geschenk nimmt und schaffet Recht den Waisen und Witwen und hat die Fremdlinge lieb, daß er ihnen Speise und Kleider gebe. Darum solltihrauch die Fremdlinge lieben; denn ihrseid auch Fremdlinge gewesen in Agyptenland. Den HERRN, deinen Gott, sollst du furchten, ihm sollst du dienen, ihm sollst du anhangen und bei seinem Namen schworen. Er ist dein Ruhm und dein Gott, der bei dir solche grolie und schreckliche Dinge getan hat, die deine Augen gesehen haben. Deine Vaterzogen hinab nach Agypten mit siebenzig Seelen; aber nun hat dich der HERR, dein Gott, gemehret wie die Sterne am Himmel.
Erste Lesung
Und da die Kinder Israel libels taten vor dem HERRN, gab sie der HERR unter die Hand der Midianiter sieben Jahre. Und da der Midianiter Hand zu stark ward über Israel, machten die Kinder Israel fur sich Klüfte in den Gebirgen und Hohlen und Festungen. Und wenn Israel etwas saete, so kamen die Midianiter und Amalekiter und die aus dem Morgenlande herauf über sie; und lagerten sich wider sie und verderbeten das Gewachs auf dem Lande bis hinan gen Gaza; und Men nichts übriges von Nahrung in Israel, weder Schaf noch Ochsen noch Esel. Denn sie kamen herauf mit ihrem Vieh und Hütten, wie eine grolie Menge Heuschrecken, daß weder sie noch ihre Kamele zu zahlen waren; und fielen ins Land, daß sie es verderbeten. Also ward Israel sehr geringe vor den Midianitern. Da schrieen die Kinder Israel zu dem HERRN. Als sie aber zu dem HERRN schrieen urn der Midianiter willen, sandte der HERR einen Propheten zu ihnen, der sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe euch aus Agypten geführet und aus dem Diensthause gebracht; und habe euch errettet von der Agypter Hand und von aller Hand, die euch drangeten, und habe sie vor euch ausgestolien und ihr Land euch gegeben; und sprach zu euch: Ich bin der HERR, euer Gott; furchtet nicht der Amoriter Gotter, in welcher Lande ihr wohnet. Und ihr habt meiner Stimme nicht gehorchet. Und ein Engel des HERRN kam und setzte sich unter eine Eiche zu Ophra, die war Joas', des Vaters der Esriter, und sein Sohn Gideon drosch Weizen an der Kelter, daß er flohe vor den Midianitern. Da erschien ihm der Engel des HERRN und sprach zu ihm: Der HERR mit dir, du streitbarer Held! Gideon aber sprach zu ihm: Mein Herr, ist der HERR mit uns, warum ist uns denn solches alles widerfahren? Und wo sind alle seine Wunder, die uns unsere Vater erzahleten und sprachen: Der HERR hat uns aus Agypten geführet? Nun aber hat uns der HERR verlassen und unter der Midianiter Hande gegeben. Der HERR aberwandte sich zu ihm und sprach: Gehe hin in dieser deiner Kraft; du sollst Israel erlosen aus der Midianiter Handen. Siehe, ich habe dich gesandt. Er aber sprach zu ihm: Mein Herr, womit soli ich Israel erlosen? Siehe, meine Freundschaft ist die geringste in Manasse und ich bin der Kleinste in meines Vaters Hause. Der HERR aber sprach zu ihm: Ich will mit dir sein, daß du die Midianiter schlagen sollst wie einen einzelnen Mann. Er aber sprach zu ihm: Lieber, habe ich Gnade vor dir funden, so mache mirein Zeichen, daß du es seiest, der mit mir redet. Weiche nicht, bis ich zu dir komme und bringe mein Speisopfer, das ich vor dir lasse. Er sprach: Ich will bleiben, bis daß du wiederkommest. Und Gideon kam und schlachtete ein Ziegenbocklein; und nahm ein Epha ungesauerten Mehls und legte Fleisch in einen Korb und tat die Brühe in einen Topf; und brachte es zu ihm heraus unter die Eiche und trat herzu. Aber der Engel Gottes sprach zu ihm: Nimm das Fleisch und das Ungesauerte und lali es auf dem Fels, der hie ist, und geuli die Brühe aus. Und er tat also. Da reckte der Engel des HERRN den Stecken aus, den er in der Hand hatte, und rührete mit der Spitze das Fleisch und das ungesauerte Mehl an. Und das Feuer fuhr aus dem Fels und verzehrete das Fleisch und das ungesauerte Mehl. Und der Engel des HERRN verschwand aus seinen Augen. Da nun Gideon sah, daß es ein Engel des HERRN war, sprach er: 0 Herr, HERR, habe ich also einen Engel des HERRN von Angesicht gesehen? Aber der HERR sprach zu ihm: Friede sei mit dir! Furchte dich nicht; du wirst nicht sterben. Da bauete Gideon daselbst dem HERRN einen Altar; und hieft ihn: Der HERR des Friedens. Der stehet noch bis auf den heutigen Tag zu Ophra, des Vaters der Esriter.
Morgengebet — Erste Lesung
Und es ward David angesagt: Siehe, die Philister streiten wider Kegila und berauben die Tennen. Da fragte David den HERRN und sprach: Soil ich hingehen und diese Philister schlagen? Und der HERR sprach zu David: Gehe hin, du wirst die Philister schlagen und Kegila erretten. Aber die Manner bei David sprachen zu ihm: Siehe, wir fürchten uns hie in Juda und wollen hingehen gen Kegila, zu der Philister Zeug? Da fragte David wiederden HERRN; und der HERR antwortete ihm und sprach: Auf, zeuch hinab gen Kegila; denn ich will die Philister in deine Hande geben. Also zog David samt seinen Mannern gen Kegila und stritt wider die Philister und trieb ihnen ihr Vieh weg; und tat eine grofte Schlacht an ihnen. Also errettete David die zu Kegila. Denn da Abjathar, der Sohn Ahimelechs, floh zu David gen Kegila, trug er den Leibrock mit sich hinab. Da ward Saul angesagt, daß David gen Kegila kommen ware, und sprach: Gott hat ihn in meine Hande übergeben, daß er verschlossen ist, nun er in eine Stadt kommen ist, mit Toren und Riegeln verwahret. Und Saul lieft alles Volk rufen zum Streit hinnieder gen Kegila, daß sie David und seine Manner belegten. Da aber David merkte, daß Saul Boses über ihn gedachte, sprach erzu dem Priester Abjathar: Lange den Leibrock her! Und David sprach: HERR, Gott Israels, dein Knecht hat gehoret, daß Saul danach trachte, daß er gen Kegila komme, die Stadt zu verderben urn meinetwillen. Werden mich auch die Burger zu Kegila überantworten in seine Hande? Und wird aber Saul herab kommen, wie dein Knecht gehoret hat? Das verkündige, HERR, Gott Israels, deinem Knechte. Und der HERR sprach: Erwird herabkommen. David sprach: Werden aber die Burger zu Kegila mich und meine Manner überantworten in die Hande Sauls? Der HERR sprach: Ja. Da machte sich David auf samt seinen Mannern, deren bei sechshundertwaren, und zogen aus von Kegila und wandelten, wo sie hin konnten. Da nun Saul angesagt ward, daß David von Kegila entronnen war, lieft ersein Ausziehen anstehen. David aber blieb in der Wüste, in der Burg, und blieb auf dem Berge in der Wüste Siph. Saul aber suchte ihn sein Leben lang; aber Gott gab ihn nicht in seine Hande. Und David sah, daß Saul ausgezogen war, sein Leben zu suchen. Aber David war in der Wüste Siph, in der Heide. Da machte sich Jonathan auf, der Sohn Sauls, und ging hin zu David in die Heide und starkte seine Hand in Gott; und sprach zu ihm: Fürchte dich nicht; meines Vaters Sauls Hand wird dich nicht finden, und du wirst Konig werden uber Israel, so will ich der nachste urn dich sein; auch weift solches mein Vater wohl. Und sie machten beide einen Bund miteinander vordem HERRN. Und David blieb in der Heide, aber Jonathan zog wieder heim. Aber die Siphiter zogen hinaufzu Saul gen Gibea und sprachen: Ist nicht David bei uns verborgen in der Burg, in der Heide, auf dem Hugel Hachila, der zur Rechten liegt an der Wüste? So komme nun der Konig hernieder nach all seines Herzens Begehr, so wollen wir ihn überantworten in des Konigs Hande. Da sprach Saul: Gesegnet seid ihr dem HERRN, daß ihr euch mein erbarmet habt! So gehet nun hin und werdet es noch gewisser, daß ihrwisset und sehet, an welchem Ort seine Füfte gewesen sind, und wer ihn daselbst gesehen habe; denn mir ist gesagt, daß er listig ist. Besehet und erkundet alle Orter, da er sich verkreucht, und kommt wieder zu mir, wenn ihr's gewift seid, so will ich mit euch ziehen. Ist er im Lande, so will ich nach ihm forschen unter alien Tausenden in Juda. Da machten sie sich und gingen gen Siph vor Saul hin. David aber und seine Manner waren in der Wüste Maon, auf dem Gefilde zur Rechten der Wüste. Da nun Saul hinzog mit seinen Mannern zu suchen, ward es David angesagt; und er machte sich hinab in den Fels und blieb in der Wüste Maon. Da das Saul horete, jagte er David nach in der Wüste Maon. Und Saul mit seinen Mannern ging an einer Seite des Berges, David mit seinen Mannern an der andern Seite des Berges. Da David aber eilete, dem Saul zu entgehen, da umringete Saul samt seinen Mannern David und seine Manner, daß ersie griffe. Aber es kam ein Bote zu Saul und sprach: Eile und komm; denn die Philister sind ins Land gefallen! Da kehrete sich Saul von dem Nachjagen Davids und zog hin den Philistern entgegen; daher heißt man den Ort Sela-Mahelkoth.
Epistel
Und der HERR redete mit Mose und sprach: Rede mit der ganzen Gemeine der Kinder Israel und sprich zu ihnen: Ihr sollt heilig sein; denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott. Ihr sollt nicht stehlen, noch lugen, noch falschlich handeln, einer mit dem andern. Ihr sollt nicht falsch schworen bei meinem Namen und entheiligen den Namen deines Gottes; denn ich bin der HERR. Du sollst deinem Nachsten nicht unrecht tun noch berauben. Es soil des Taglohners Lohn nicht bei dir bleiben bis an den Morgen. Du sollst dem Tauben nicht fluchen. Du sollst vor dem Blinden keinen Anstoü setzen; denn du sollst dich vor deinem Gott furchten; denn ich bin der HERR. Ihr sollt nicht unrecht handeln am Gericht, und sollst nicht vorziehen den Geringen, noch den Grotien ehren, sondern du sollst deinen Nachsten recht richten. Du sollst kein Verleumder sein unter deinem Volk. Du sollst auch nicht stehen wider deines Nachsten Blut; denn ich bin der HERR. Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen sondern du sollst deinen Nachsten strafen, auf daß du nicht seinethalben Schuld tragen müssest. Du sollst nicht rachgierig sein, noch Zorn halten gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nachsten lieben wie dich selbst; denn ich bin der HERR. Meine Satzungen sollt ihr halten, daß du dein Vieh nicht lassest mit anderlei Tier zu schaffen haben und dein Feld nicht besaest mit mancherlei Samen, und kein Kleid an dich komme, das mit Wol Lev und Leinen gemenget ist. Im funften Jahr aber sollt ihr die Fruchte essen und sie einsammeln; denn ich bin der HERR, euer Gott.
Erste Lesung
So spricht der Herr HERR: Das Tor am innern Vorhofe gegen morgenwarts soil die sechs Werktage zugeschlossen sein; aber am Sabbattage und am Neumonden soil man's auftun. Und der Fürst soil auswendig unter die Halle des Tors treten und drauften bei den Pfosten am Tor stehenbleiben. Und die Priester sollen sein Brandopfer und Dankopfer opfern; er aber soil auf der Schwelle des Tors anbeten und danach wieder hinausgehen. Das Tor aber soli offen bleiben bis an den Abend. Desgleichen das Volk im Lande sollen in der Tur desselben Tors anbeten vor dem HERRN an den Sabbaten und Neumonden. Das Brandopfer aber, so der Fürst vor dem HERRN opfern soil am Sabbattage, soli sein sechs Lammer, die ohne Wandel seien, und ein Widder ohne Wandel und je ein Epha Speisopfer zu einem Widder zum Speisopfer. Zu den Lammern aber, soviel seine Hand gibt, zum Speisopfer und je ein Hin Ols zu einem Epha. Am Neumonden aber soil er einen jungen Farren opfern, der ohne Wandel sei, und sechs Lammer und einen Widder, auch ohne Wandel, und je ein Epha zum Farren und je ein Epha zum Widder zum Speisopfer. Aber zu den Lammern so viel, als er greift; und je ein Hin Ols zu einem Epha. Und wenn der Furst hineingehet, soil er durch die Halle des Tors hineingehen und desselben Weges wieder herausgehen. Aber das Volk im Lande, so vor den HERRN kommt auf die hohen Feste und zum Tor gegen Mitternacht hineingehet anzubeten, das soil durch das Tor gegen Mittag wieder herausgehen; und welche zum Tor gegen Mittag hineingehen, die sollen zum Tor gegen Mitternacht wieder herausgehen und sollen nicht wieder zu dem Tor hinausgehen, dadurch sie hinein sind gegangen, sondern stracks vor sich hinausgehen. Der Furst aber soil mit ihnen beide hinein und herausgehen. Aber an den Feiertagen und hohen Festen soil man zum Speisopfer je zu einem Farren ein Epha und je zu einem Widder ein Epha opfern und zu den Lammern, soviel seine Hand gibt, und je ein Hin Ols zu einem Epha. Wenn aber der Furst ein freiwillig Brandopfer Oder Dankopferdem HERRN tun wollte, so soil man ihm das Tor gegen morgenwarts auftun, da(5 er sein Brandopfer und Dankopfer opfere, wie er sonst am Sabbat pflegt zu opfern; und wenn erwieder herausgehet, soil man das Tor nach ihm zuschließen. Und er soil dem HERRN taglich ein Brandopfer tun, namlich ein jahriges Lamm ohne Wandel; dasselbe soil er alle Morgen opfern. Und soil alle Morgen das sechste Teil von einem Epha zum Speisopfer darauf tun und ein drittes Teil von einem Hin Ols, auf das Semmelmehl zu traufen, dem HERRN zum Speisopfer. Das soli ein ewiges Recht sein, vom taglichen Opfer. Und also sollen sie das Lamm samt dem Speisopfer und 01 alle Morgen opfern zum taglichen Brandopfer. So spricht der Herr HERR: Wenn der Furst seiner Sohne einem ein Geschenk gibt von seinem Erbe, dasselbe soli seinen Sohnen bleiben, und sollen es erblich besitzen. Wo er aber seiner Knechte einem von seinem Erbteil etwas schenket, das sollen sie besitzen bis aufs Freijahr, und soil alsdann dem Fursten wieder heimfallen; denn sein Teil soil allein auf seine Sohne erben. Es soli auch der Furst dem Volk nichts nehmen von seinem Erbteil, noch sie aus ihren eigenen Gutern stoßen, sondern soli sein eigen Gut auf seine Kinder erben, auf daß meines Volks nicht jemand von seinem Eigentum zerstreuet werde. Und er fuhrete mich unterden Eingang an der Seite des Tors gegen Mitternacht zu den Kammern des Heiligtums, so den Priestern gehorten, und siehe, daselbst war ein Raum in einer Ecke gegen Abend. Und er sprach zu mir: Dies ist der Ort, da die Priester kochen sollen das Schuldopfer und Sundopfer und das Speisopfer backen, daß sie es nicht hinaus in den außern Vorhof tragen dürfen, das Volk zu heiligen. Danach fuhrete er mich hinaus in den außern Vorhof und hieß mich gehen in die vier Ecken des Vorhofs. Und siehe, da war ein jeglicher der vier Ecken ein ander Vorhoflein zu rauchern, vierzig Ellen lang und dreifüg Ellen breit, alle viereinerlei Mali. Und es ging ein Mauerlein urn ein jegliches der vier; da waren Herde herum gemacht unten an den Mauern. Und er sprach zu mir: Dies ist die Kuche, darin die Diener im Hause kochen sollen, was das Volk opfert.
Morgengebet — Zweite Lesung
Da sprach der Hohepriester: Ist dem also? Er aber sprach: Liebe Bruder und Vater, horet zu! Gott der Herrlichkeit erschien unserm Vater Abraham, da er noch in Mesopotamien war, ehe erwohnete in Haran, und er sprach zu ihm: Gehe aus deinem Lande und von deiner Freundschaft und zieh in ein Land, das ich dirzeigen will. Da ging er aus der Chaldaer Lande und wohnete in Haran. Und von dannen, da sein Vater gestorben war, brachte er ihn heruber in dies Land, darinnen ihr nun wohnet. Und gab ihm kein Erbteil drinnen, auch nicht eines Fulies breit; und verhieli ihm, er wollte es geben ihm zu besitzen und seinem Samen nach ihm, da er noch kein Kind hatte. Aber Gott sprach also: Dein Same wird ein Fremdling sein in einem fremden Lande, und sie werden ihn dienstbar machen und ubel handeln vierhundert Jahre. Und das Volk, dem sie dienen werden, will ich richten, sprach Gott; und danach werden sie ausziehen und mir dienen an dieser Statte . Und gab ihm den Bund der Beschneidung. Und er zeugete Isaak und beschnitt ihn am achten Tag und Isaak den Jakob und Jakob die zwolf Erzvater. Und die Erzvater neideten Joseph und verkauften ihn nach Agypten. Aber Gott war mit ihm und errettete ihn aus aller seiner Trubsal und gab ihm Gnade und Weisheit vor dem Konige Pharao in Agypten; der setzte ihn zum Fursten uber Agypten und uber sein ganzes Haus. Es kam aber eine teure Zeit uber das ganze Land Agypten und Kanaan und eine grolie Trubsal, und unsere Vater fanden nicht Futterung. Jakob aber horete, dal L in Agypten Getreide ware, und sandte unsere Vater aus aufs erste Mai. Und zum andernmal ward Joseph erkannt von seinen Brudern und ward Pharao Josephs Geschlecht offenbar. Joseph aber sandte aus und lieli holen seinen Vater Jakob und seine ganze Freundschaft, funfundsiebzig Seelen. Und Jakob zog hinab nach Agypten und starb, er und unsere Vater. Und sind herubergebracht nach Sichem und gelegt in das Grab, das Abraham gekauft hatte urns Geld von den Kindern Hemors zu Sichem. Da nun sich die Zeit der Verheiliung nahete, die Gott Abraham geschworen hatte, wuchs das Volk und mehrete sich in Agypten, bis daß ein anderer Konig aufkam, der nichts wulite von Joseph. Dieser trieb Hinterlist mit unserm Geschlechte und behandelte unsere Vater ubel und schaffte, dad man die jungen Kindlein hinwerfen mudte, dad sie nicht lebendig blieben. Zu der Zeit ward Mose geboren und war ein fein Kind vor Gott und ward drei Monden ernahret in seines Vaters Hause. Als er aber hingeworfen ward, nahm ihn die Tochter Pharaos auf und zog ihn auf zu einem Sohn. Und Mose ward gelehret in aller Weisheit der Agypter und war machtig in Werken und Worten. Da er aber vierzig Jahre alt ward, gedachte er, zu besehen seine Bruder, die Kinder von Israel, und sah einen Unrecht leiden. Da überhalf er und rachete den, dem Leid geschah, und erschlug den Agypter. Er meinete aber, seine Bruder sollten's vernehmen, daß Gott durch seine Hand ihnen Heil gabe; aber sie vernahmen's nicht. Und am andern Tage kam erzu ihnen, da sie sich miteinander haderten, und handelte mit ihnen, daß sie Frieden hatten, und sprach: Liebe Manner, ihr seid Bruder, warum tut einer dem andern Unrecht? Der aber seinem Nachsten Unrecht tat, stieli ihn von sich und sprach: Wer hat dich uber uns gesetzt zum Obersten und Richter? Willst du mich auch toten, wie du gestern den Agypter totetest? Mose aber floh uber dieser Rede und ward ein Fremdling im Lande Midian. Daselbst zeugete erzwei Sohne. Und uber vierzig Jahre erschien ihm in der Wüste auf dem Berge Sinai der Engel des Herm in einer Feuerflamme im Busch. Da es aber Mose sah, wunderte er sich des Gesichtes. Als er aber hinzuging, zu schauen, geschah die Stimme des Herrn zu ihm: Ich bin der Gott deiner Vater, der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Mose aber ward zitternd und durfte nicht anschauen. Aber der Herr sprach zu ihm: Zieh die Schuhe aus von deinen FQISen; denn die Statte, da du stehest, ist heilig Land. Ich habe wohl gesehen das Leiden meines Volks, das in Agypten ist, und habe ihr Seufzen gehoret und bin herabkommen, sie zu erretten. Und nun komm her; ich will dich nach Agypten senden. Diesen Mose, welchen sie verleugneten und sprachen: Wer hat dich zum Obersten und Richter gesetzt? den sandte Gott zu einem Obersten und Erloser durch die Hand des Engels, der ihm erschien im Busch. Dieser fuhrete sie aus und tat Wunder und Zeichen in Agypten, im Roten Meer und in der Wüste vierzig Jahre. Dies ist Mose, der zu den Kindern von Israel gesagt hat: Einen Propheten wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brudern gleichwie mich, den sollt ihr horen. Dieser ist's, der in der Gemeinde in der Wüste mit dem Engel war, der mit ihm redete auf dem Berge Sinai und mit unsern Vatern; dieser empfing das lebendige Wort, uns zu geben; welchem nicht wollten gehorsam werden eure Vater, sondern stiefien ihn von sich und wandten sich urn mit ihren Herzen gen Agypten und sprachen zu Aaron: Mache uns Gotter, die vor uns hingehen; denn wir wissen nicht, was diesem Mose, der uns aus dem Lande Agypten geführet hat, widerfahren ist. Und machten ein Kalb zu der Zeit und opferten dem Gotzen Opfer und freueten sich der Werke ihrer Hande. Aber Gott wandte sich und gab sie dahin, dafi sie dieneten des Himmels Heer; wie denn geschrieben stehet in dem Buch des Propheten: Habt ihrvom Hause Israel die vierzig Jahre in der Wüste mir auch je Opfer und Vieh geopfert? Und ihr nahmet die Hütte Molochs an und das Gestirn eures Gottes Remphan, die Bilder, die ihr gemacht hattet, sie anzubeten; und ich will euch wegwerfen jenseit Babyloniens. Es hatten unsere Vater die Hütte des Zeugnisses in der Wüste, wie er ihnen das verordnet hatte, da er zu Mose redete, daß er sie machen sollte nach dem Vorbilde, das ergesehen hatte, welche unsere Vater auch annahmen und brachten sie mit Josua in das Land, das die Heiden innehatten, welche Gott ausstieß vor dem Angesichte unserer Vater bis zur Zeit Davids. Der fand Gnade bei Gott und bat, daß er eine Hütte finden mochte dem Gott Jakobs. Salomo aber bauete ihm ein Haus. Aber der Allerhochste wohnet nicht in Tempeln, die mit Handen gemacht sind, wie der Prophet spricht: Der Himmel ist mein Stuhl und die Erde meiner Fuße Schemel; was wollt ihr mir denn für ein Haus bauen, spricht der Herr, Oder welches ist die Statte meiner Ruhe? Hat nicht meine Hand das alles gemacht? Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herzen und Ohren, ihrwiderstrebet allezeit dem Heiligen Geist, wie eure Vater, also auch ihr! Welchen Propheten haben eure Vater nicht verfolget und, sie getotet, die da zuvor verkündigten die Zukunft dieses Gerechten, dessen Verrater und Morder ihr nun worden seid? Ihr habt das Gesetz empfangen durch der Engel Geschafte und habt's nicht gehalten. Da sie solches horeten, ging's ihnen durchs Herz, und bissen die Zahne zusammen über ihn. Als er aber voll Heiligen Geistes war, sah er auf gen Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesum stehen zur Rechten Gottes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel often und des Menschen Sohn zur Rechten Gottes stehen. Sie schrieen aber laut und hielten ihre Ohren zu und sturmeten einmutiglich zu ihm ein, stießen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Und die Zeugen legten ab ihre Kleider zu den Fußen eines Junglings, der hieß Saulus. Und steinigten Stephanus, der anrief und sprach: Herr Jesu, nimm meinen Geist auf! Er knieete aber nieder und schrie laut: Herr, behalt ihnen diese Sunde nicht! Und als er das gesagt, entschlief er.
Antwortpsalm
Ein Psalm Davids, vorzusingen auf der Githith. HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in alien Landen, da man dir danket im Himmel! dem Munde der jungen Kinder und Sauglinge hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen, dafi du vertilgest den Feind und den Rachgierigen. Denn ich werde sehen die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitest. Was ist der Mensch, dafi du sein gedenkest; und des Menschen Kind, dafi du dich sein annimmst? Du wirst ihn lassen eine kleine Zeit von Gott verlassen sein. Aber mit Ehren und Schmuck wirst du ihn kronen. Du wirst ihn zum Herrn machen uber deiner Hande Werk; alles hast du unter seine Fülie getan: Schafe und Ochsen allzumal, dazu auch die wilden Tiere, die Vogel unter dem Himmel und die Fische im Meer und was im Meer gehet. HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in alien Landen!
Evangelium
Es war aber Kirchweih zu Jerusalem und war Winter. Und Jesus wandelte im Tempel, in der Halle Salomos. Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Wie lange haltst du unsere Seelen auf? Bist du Christus, so sage es uns frei heraus! Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet nicht. Die Werke, die ich tue in meines Vaters Namen, die zeugen von mir. Aber ihr glaubet nicht; denn ihr seid von meinen Schafen nicht, wie ich euch gesagt habe. Denn meine Schafe horen meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir. Und ich gebe ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reifien. Der Vater, der sie mirgegeben hat, ist grower denn alles; und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reüien. Ich und der Vater sind eins. Da huben die Juden abermal Steine auf, daß sie ihn steinigten. Jesus antwortete ihnen: Viel gute Werke habe ich euch erzeiget von meinem Vater; urn welches Werk unter denselbigen steiniget ihr mich? Die Juden antworteten ihm und sprachen: Urn des guten Werks willen steinigen wir dich nicht, sondern urn der Gotteslasterung willen, und daß du ein Mensch bist und machest dich selbst zu einem Gott. Jesus antwortete ihnen: Stehet nicht geschrieben in eurem Gesetz: Ich habe gesagt, ihr seid Gotter? So er die Gotter nennet, zu welchen das Wort Gottes geschah (und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden), sprecht ihr denn zu dem, den der Vater geheiliget und in die Welt gesandt hat: Du lasterst Gott, darum daß ich sage, ich bin Gottes Sohn? Tue ich nicht die Werke meines Vaters, so glaubet mir nicht. Tue ich sie aber, glaubet doch den Werken, wollt ihr mir nicht glauben, auf daß ihr erkennet und glaubet, daß der Vater in mir ist und ich in ihm.
Antwortpsalm
Ein Psalmlied Assaphs. Gott, schweige doch nicht also und sei doch nicht so stille; Gott, halte doch nicht so inne! Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, richten den Kopf auf. Sie machen listige Anschlage wider dein Volk und ratschlagen wider deine Verborgenen. Wohl her! sprechen sie, ladt uns sie ausrotten, dad sie kein Volk seien, daß des Namens Israel nicht mehr gedacht werde! Denn sie haben sich miteinander vereiniget und einen Bund wider dich gemacht: die Hütten der Edomiter und Ismaeliter, der Moabiter und Hagariter, der Gebaliter, Ammoniter und Amalekiter, die Phüister, samt denen zu Tyrus; Assur hat sich auch zu ihnen geschlagen und helfen den Kindern Lot. Sela. Tu ihnen wie den Midianitern, wie Sissera, wie Jabin am Bach Kison, die vertilget wurden bei Endor und wurden zu Kot auf Erden. Mache ihre Fürsten wie Oreb und Seeb, alle ihre Obersten wie Sebah und Zalmuna, die da sagen: Wirwollen die Hauser Gottes einnehmen. Gott, mache sie wie einen Wirbel, wie Stoppeln vor dem Winde! Wie ein Feuer den Wald verbrennet, und wie eine Flamme, die Berge anzundet, also verfolge sie mit deinem Wetter und erschrecke sie mit deinem Ungewitter. Mache ihr Angesicht voll Schande, daß sie nach deinem Namen fragen müssen. Schamen müssen sie sich und erschrecken immer mehr und mehr und zuschanden werden und umkommen. So werden sie erkennen, dad du mit deinem Namen heidest HERR alleine und der Hochste in aller Welt.
Antwortpsalm
Ein Dankpsalm. Jauchzet dem HERRN, alle Welt! Dienet dem HERRN mit Freuden; kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken! Erkennet, daß der HERR Gott ist! Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide. Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhofen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen! Denn der HERR istfreundlich, und seine Gnade wahret ewig und seine Wahrheit fur und fur.
Antwortpsalm
Kommt herzu, lafit uns dem HERRN frohlocken und jauchzen dem Hort unsers Heils! Lasset uns mit Danken vor sein Angesicht kommen und mit Psalmen ihm jauchzen! Denn der HERR ist ein grower Gott und ein großer Konig uber alle Gotter. Denn in seiner Hand ist, was die Erde bringet; und die Hohen der Berge sind auch sein. Denn sein ist das Meer, und er hat's gemacht; und seine Hande haben das Trockne bereitet. Kommt, laßt uns anbeten und knieen und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat! Denn er ist unser Gott, und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand. Heute, so ihr seine Stimme horet, so verstocket euer Herz nicht, wie zu Meriba geschah, wie zu Massa in der Wuste, da mich eure Vater versuchten, fühleten und sahen mein Werk, daß ich vierzig Jahre Mühe hatte mit diesem Volk und sprach: Es sind Leute, deren Herz immer den Irrweg will, und die meine Wege nicht lernen wollen; daß ich schwur in meinem Zorn: Sie sollen nicht zu meiner Ruhe kommen!
Abendgebet — Erste Lesung
Und David zog hinauf von dannen und blieb in der Burg Engedi. Da nun Saul wiederkam von den Philistern, ward ihm gesagt: Siehe, David ist in der Wuste Engedi. Und Saul nahm dreitausend junger Mannschaft aus ganz Israel und zog hin, David samt seinen Mannern zu suchen auf den Felsen der Gemsen. Und da er kam zu den Schafhürden am Wege, war daselbst eine Hohle, und Saul ging hinein, seine Fulie zu decken. David aber und seine Manner saßen hinten in der Hohle. Da sprachen die Manner Davids zu ihm: Siehe, da ist der Tag, davon der HERR dir gesagt hat: Siehe, ich will deinen Feind in deine Hande geben, daß du mit ihm tust, was dir gefallt. Und David stund auf und schnitt leise einen Zipfel vom Rock Sauls. Aber danach schlug ihm sein Herz, daß er den Zipfel Saul hatte abgeschnitten, und sprach zu seinen Mannern: Das lasse der HERR feme von mir sein, daß ich das tun sollte und meine Hand legen an meinen Herm, den Gesalbten des HERRN; denn er ist der Gesalbte des HERRN. Und David weisete seine Manner von sich mit Worten und lieü sie nicht wider Saul sich auflehnen. Da aber Saul sich aufmachte aus der Hohle und ging auf dem Wege, machte sich danach David auch auf und ging aus der Hohle; und rief Saui hinten nach und sprach: Mein Herr Konig! Saul sah hinter sich. Und David neigte sein Antlitz zur Erde und betete an. Und sprach zu Saul: Warum gehorchest du Menschen Wort, die da sagen: David suchet dein Ungluck? Siehe, heutigestages sehen deine Augen, daß dich der HERR heute hat in meine Hand gegeben in der Hohle, und es ward gesagt, daß ich dich sollte erwurgen. Aber es ward dein verschonet, denn ich sprach: Ich will meine Hand nicht an meinen Herm legen, denn er ist der Gesalbte des HERRN. Mein Vater, sieh doch den Zipfel von deinem Rock in meiner Hand, daß ich dich nicht erwurgen wollte, da ich den Zipfel von deinem Rock schnitt. Erkenne und sieh, daß nichts Boses in meiner Hand ist, noch keine Ubertretung. Ich habe auch an dir nicht gesundiget; und du jagest meine Seele, daß du sie wegnehmest. Der HERR wird Richter sein zwischen mir und dir und mich an dir rachen; aber meine Hand soil nicht uber dir sein. Wie man sagt nach dem alten Sprichwort: Von Gottlosen kommt Untugend. Aber meine Hand soil nicht uber dir sein. Wem zeuchst du nach, Konig von Israel? Wem jagest du nach? Einem toten Hunde, einem einigen Floh? Der HERR sei Richter und richte zwischen mir und dir und sehe drein; und fuhre meine Sache aus und rette mich von deiner Hand. Ais nun David solche Worte zu Saul hatte ausgeredet, sprach Saul: Ist das nicht deine Stimme, mein Sohn David? Und Saul hub auf seine Stimme und weinete. Und sprach zu David: Du bist gerechter denn ich. Du hast mir Gutes beweiset, ich aber habe dir Boses beweiset. Und du hast mir heute angezeiget, wie du Gutes an mir getan hast, daß mich der HERR hatte in deine Hande beschlossen, und du mich doch nicht erwürget hast. Wie sollte jemand seinen Feind finden und ihn lassen einen guten Weg gehen? Der HERR vergelte dir Gutes fur diesen Tag, dasdu an mir getan hast! Nun siehe, ich weili, daß du Konig werden wirst, und das Konigreich Israels stehet in deiner Hand. So schwore mir nun bei dem HERRN, daß du nicht ausrottest meinen Samen nach mir und meinen Namen nicht austilgest von meines Vaters Haus. Und David schwur Saul. Da zog Saul heim; David aber mit seinen Mannern machten sich hinauf auf die Burg.
Zweite Lesung
Wir wissen aber, so unser irdisch Haus dieser Hütte zerbrochen wird, dad wir einen Bau haben, von Gott erbauet, ein Haus, nicht mit Handen gemacht, das ewig ist, im Himmel. Und uber demselbigen sehnen wir uns auch nach unserer Behausung, die vom Himmel ist, und uns verlanget, dad wir damit uberkleidet werden, So doch, wo wir bekleidet und nicht blod erfunden werden. Denn dieweil wir in der Hütte sind, sehnen wir uns und sind beschweret, sintemal wirwollten lieber nicht entkleidet, sondern uberkleidet werden, auf dad das Sterbliche wurde verschlungen von dem Leben. Der uns aber zu demselbigen bereitet, das ist Gott, der uns das Pfand, den Geist gegeben hat. Wir sind aber getrost allezeit und wissen, dad, dieweil wir im Leibe wohnen, so wallen wir dem Herrn. Denn wirwandeln im Glauben und nicht im Schauen. Wir sind aber getrost und haben vielmehr Lust, auder dem Leibe zu wallen und daheim zu sein bei dem Herrn. Darum fleidigen wir uns auch, wir sind daheim Oder wallen, dad wir ihm wohlgefallen. Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, auf dad ein jeglicher empfange, nachdem ergehandelt hat bei Leibesleben, es sei gut Oder bose. Dieweil wir denn wissen, dad der Herr zu furchten ist, fahren wir schon mit den Leuten; aber Gott sind wir offenbar. Ich hoffe aber, dad wir auch in eurem Gewissen offenbar sind. Dad wir uns nicht abermal loben, sondern euch eine Ursache geben, zu rühmen von uns, auf dad ihr habet zu ruhmen wider die, so sich nach dem Ansehen ruhmen und nicht nach dem Herzen. Denn tun wir zu viel, so tun wir's Gott; sind wir mal Jig, so sind wir euch mafüg. Denn die Liebe Christi dringet uns also, sintemal wir halten, dafi, so einer fur alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben. Und er ist darum fur sie alle gestorben, auf dafi die, so da leben, hinfort nicht ihnen selbst leben, sondern dem, der fur sie gestorben und auferstanden ist. Darum von nun an kennen wir niemand nach dem Fleisch; und ob wirauch Christum gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr. Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu worden. Aber das alles von Gott, der uns mit ihm selber versohnet hat durch Jesum Christum und das Amt gegeben, das die Versohnung prediget. Denn Gott war in Christo und versohnete die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sunden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versohnung. So sind wir nun Botschafter an Christi Statt; denn Gott vermahnet durch uns. So bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versohnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sunde wulite, fur uns zur Sunde gemacht, auf dafi wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.
Zweite Lesung
Bleibet fest in der bruderlichen Liebe! Gastfrei zu sein vergesset nicht; denn durch dasselbige haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherberget. Gedenket der Gebundenen als die Mitgebundenen und derer, die Trubsal leiden, als die ihr auch noch im Leibe lebet. Die Ehe soil ehrlich gehalten werden bei alien und das Ehebett unbefleckt; die Hurer aber und Ehebrecher wird Gott richten. Der Wandel sei ohne Geiz; und lasset euch begnügen an dem, was da ist. Denn er hat gesagt: Ich will dich nicht verlassen noch versaumen, also daß wir dürfen sagen: Der Herr ist mein Heifer, und will mich nicht furchten; was sollte mir ein Mensch tun? Gedenket an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben, welcher Ende schauet an und folget ihrem Glauben nach. Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. Lasset euch nicht mit mancherlei und fremden Lehren umtreiben; denn es ist ein kostlich Ding, daß das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade, nicht durch Speisen, davon keinen Nutzen haben, so damit umgehen. Wir haben einen Altar, davon nicht Macht haben zu essen, die der Hutte pflegen. Denn welcher Tiere Blut getragen wird durch den Hohenpriester in das Heilige fur die Sünde, derselbigen Leichname werden verbrannt aufter dem Lager. Darum auch Jesus, auf daß er heiligte das Volk durch sein eigen Blut, hat er gelitten auften vor dem Tor. So lasset uns nun zu ihm hinausgehen aufter dem Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. So lasset uns nun opfern durch ihn das Lobopfer Gott allezeit, das ist, die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. Wohlzutun und mitzuteilen vergesset nicht; denn solche Opfer gefallen Gottwohl. Gehorchet euren Lehrern und folget ihnen; denn sie wachen über eure Seelen, als die da Rechenschaft dafur geben sollen, auf daß sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das ist euch nicht gut. Betet fur uns! Unser Trost ist der, daß wir ein gut Gewissen haben und fleiftigen uns, guten Wandel zu führen bei alien. Ich ermahne euch aberzum Uberfluft, solches zu tun, auf daß ich aufs schierste wieder zu euch komme. Gott aber des Friedens, der von den Toten ausgeführet hat den groften Hirten der Schafe durch das Blut des ewigen Testaments, unsern Herrn Jesum, der mache euch fertig in allem guten Werk, zu tun seinen Willen, und schaffe in euch, was vor ihm gefallig ist, durch Jesum Christum, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Ich ermahne euch aber, liebe Bruder, haltet das Wort der Ermahnung zugute; denn ich habe euch kurz geschrieben. Wisset, daß der Bruder Timotheus wieder ledig ist, mit welchem, so er bald kommt, will ich euch sehen. Gruftet alle eure Lehrer und alle Heiligen. Es grüften euch die Bruder aus Italien. Die Gnade sei mit euch alien! Amen.
Zweite Lesung
Seid ihr nun mit Christo auferstanden, so suchet, was droben ist, da Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, und nicht nach dem, was auf Erden ist! Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christo in Gott. Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in der Herrlichkeit. So totet nun eure Glieder, die auf Erden sind: Hurerei, Unreinigkeit, schandliche Brunst, bose Lust und den Geiz, welcher ist Abgotterei, urn welcher willen kommt der Zorn Gottes uber die Kinder des Unglaubens; in welchen auch ihrweiland gewandelt habt, da ihr darin lebetet. Nun aber leget alles ab von euch: den Zorn, Grimm, Bosheit, Lasterung, schandbare Worte aus eurem Munde. Luget nicht untereinander! Ziehet den alten Menschen mit seinen Werken aus und ziehet den neuen an, der da erneuert wird zu der Erkenntnis nach dem Ebenbilde des, der ihn geschaffen hat, da nicht ist Grieche, Jude, Beschneidung, Vorhaut, Ungrieche, Scythe, Knecht, Freier, sondern alles und in alien Christus.
Zweite Lesung
Wehe den abtrünnigen Kindern, spricht der HERR, die ohne mich ratschlagen und ohne meinen Geist Schutz suchen, zu haufen eine Sunde uber die andere, die hinabziehen nach Agypten und fragen meinen Mund nicht, dafi sie sich starken mit der Macht Pharaos und sich beschirmen unter dem Schatten Agyptens. Denn es soil euch die Starke Pharaos zur Schande geraten und der Schutz unter dem Schatten Agyptens zum Hohn. Ihre Fursten sind wohl zu Zoan gewesen und ihre Botschaft gen Hanes kommen, aber sie mussen doch alle zuschanden werden uber dem Volk, das ihnen nicht nütze sein kann, weder zur Hilfe noch sonst zu nutz, sondern nur zur Schande und Spott. Dies ist die Last uber die Tiere, so gegen Mittag ziehen, da Lowen und Lowinnen sind, ja Ottern und feurige fliegende Drachen, im Lande der Trubsal und Angst: Sie führen ihr Gut auf der Füllen Rücken und ihre Schatze auf der Kamele Hooker zum Volk, das ihnen nicht nütze sein kann. Denn Agypten ist nichts, und ihr Helfen ist vergeblich. Darum predige ich davon also: Die Rahab wird stille dazu sitzen. So gehe nun hin und schreib es ihnen vor auf eine Tafel und zeichne es in ein Buch, daß es bleibe fur und fur ewiglich. Denn es ist ein ungehorsam Volk und verlogene Kinder, die nicht horen wollen des HERRN Gesetz, sondern sagen zu den Sehern: Ihr sollt nicht sehen! und zu den Schauern: Ihr sollt uns nicht schauen die rechte Lehre; prediget uns aber sanft, schauet uns Tauscherei! Weichet vom Wege, macht euch von der Bahn; laftt den Heiligen in Israel aufhoren bei uns! Darum spricht der Heilige in Israel also: Weil ihr dies Wort verwerfet und verlasset euch auf Frevel und Mutwillen und trotzet darauf, so soli euch solche Untugend sein wie ein Rift an einer hohen Mauer, wenn es beginnet zu rieseln, die plotzlich unversehens einfallt und zerschmettert, als wenn ein Topf zerschmettert würde, den man zerstoftt und sein nicht schonet, also daß man von seinen Stricken nicht eine Scherbe findet, darin man Feuer hole vom Herde, Oder Wasser schopfe aus einem Brunnen. Denn so spricht der Herr HERR, der Heilige in Israel: Wenn ihr stille bliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein. Aber ihr wollt nicht und sprechet: Nein, sondern auf Rossen wollen wir fliehen (darum werdet ihr flüchtig sein) und auf Laufern wollen wir reiten (darum werden euch eure Verfolger übereilen). Denn euer tausend werden fliehen vor eines einigen Schelten, ja vorfünfen werdet ihr alle fliehen; bis daß ihr uberbleibet wie ein Mastbaum oben auf einem Berge, und wie ein Panieroben auf einem Hügel. Darum harret der HERR, daß er euch gnadig sei, und hat sich aufgemacht, daß er sich euer erbarme; denn der HERR ist ein Gott des Gerichts; wohl alien, die sein harren!
Evangelium
Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha. (Maria aber war, die den Herrn gesalbet hatte mit Salben und seine Füfte getrocknet mit ihrem Haar; derselbigen Bruder Lazarus war krank.) Da sandten seine Schwestern zu ihm und lieften ihm sagen: Herr, siehe, den du liebhast, der liegt krank. Da Jesus das horete, sprach er: Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, daß der Sohn Gottes dadurch geehret werde. Jesus aber hatte Martha lieb und ihre Schwester und Lazarus. Als er nun horete, daß er krank war, blieb er zwei Tage an dem Ort, da er war. Danach spricht er zu seinen Jungern: Lasset uns wieder nach Judaa ziehen! Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenesmal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen? Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwolf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stoftet sich nicht, denn er siehet das Licht dieser Welt. Wer aber des Nachts wandelt, der stoftet sich, denn es ist kein Licht in ihm. Solches sagte er, und danach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schlaft; aber ich gehe hin, daß ich ihn aufwecke. Da sprachen seine Junger: Herr, schlaft er, so wird's besser mit ihm. Jesus aber sagte von seinem Tode; sie meineten aber, er redete vom leiblichen Schlaf. Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben. Und ich bin froh um euretwillen, daß ich nicht dagewesen bin, auf daß ihr glaubet. Aber lasset uns zu ihm ziehen! Da sprach Thomas, derda genannt ist Zwilling, zu den Jungern: Lasset uns mit ziehen, daß wir mit ihm sterben! Da kam Jesus und fand ihn, daß erschon vier Tage im Grabe gelegen war. (Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, bei funfzehn Feldweges.) Und viel Juden waren, zu Martha und Maria kommen, sie zu trosten über ihren Bruder. Als Martha nun horete, daß Jesus kommt, gehet sie ihm entgegen; Maria aber blieb daheim sitzen. Da sprach Martha zu Jesu: Herr, warestdu hier gewesen, mein Bruder ware nicht gestorben; aber ich weift auch noch, daß, was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben. Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder soil auferstehen. Martha spricht zu ihm: Ich weift wohl, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am Jungsten Tage. Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubet, der wird leben, ob er gleich sturbe; und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubest du das? Sie spricht zu ihm: Herr, ja, ich glaube, daß du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen ist. Und da sie das gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sprach: Der Meister ist da und rufet dich. Dieselbige, als sie das horete, stund sie eilend auf und kam zu ihm. Denn Jesus war noch nicht in den Flecken kommen, sondern war noch an dem Ort, da ihm Martha war entgegenkommen. Die Juden, die bei ihr im Hause waren und trosteten sie, da sie sahen Maria, daß sie eilend aufstund und hinausging, folgten sie ihrnach und sprachen: Sie gehet hin zum Grabe, daß sie daselbst weine. Als nun Maria kam, da Jesus war, und sah ihn, fiel sie zu seinen Füften und sprach zu ihm: Herr, warest du hier gewesen, mein Bruder ware nicht gestorben. Als Jesus sie sah weinen und die Juden auch weinen, die mit ihr kamen, ergrimmete er im Geist und betrubte sich selbst und sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: Herr, komm und sieh es! Und Jesu gingen die Augen uber. Da sprachen die Juden: Siehe, wie hat er ihn so liebgehabt! Etliche aber unterihnen sprachen: Konnte, der dem Blinden die Augen aufgetan hat, nicht verschaffen, daß auch dieser nicht sturbe? Jesus aber ergrimmete abermal in sich selbst und kam zum Grabe. Es war aber eine Kluft und ein Stein darauf gelegt. Jesus sprach: Hebet den Stein ab! Spricht zu ihm Martha, die Schwester des Verstorbenen: Herr, er stinkt schon; denn er ist vier Tage gelegen. Jesus spricht zu ihr: Hab' ich dir nicht gesagt, so du glauben wurdest, du solltest die Herrlichkeit Gottes sehen? Da huben sie den Stein ab, da der Verstorbene lag. Jesus aber hub seine Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhoret hast! Doch ich weift, daß du mich allezeit horest, sondern um des Volks willen, das umherstehet, sage ich's, daß sie glauben, du habest mich gesandt. Da er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchem an Füften und Handen, und sein Angesicht verhullet mit einem Schweifttuch. Jesus spricht zu ihnen: Loset ihn auf und lasset ihn gehen! Viel nun der Juden, die zu Maria kommen waren und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn. Etliche aber von ihnen gingen hin zu den Pharisaern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte. Da versammelten die Hohenpriester und die Pharisaer einen Rat und sprachen: Was tun wir? Dieser Mensch tut viel Zeichen. Lassen wir ihn also, so werden sie alle an ihn glauben. So kommen dann die Romer und nehmen uns Land und Leute. Einer aber unter ihnen, Kaiphas, der desselben Jahres Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Ihrwisset nichts, bedenket auch nichts; es ist uns besser, ein Mensch sterbe fur das Volk, denn daß das ganze Volk verderbe. Solches aber redete er nicht von sich selbst, sondern, dieweil er desselbigen Jahres Hoherpriester war, weissagte er. Denn Jesus sollte sterben fur das Volk, und nicht fur das Volk allein, sondern daß er die Kinder Gottes, die zerstreuet waren, zusammenbrachte. Von dem Tage an ratschlagten sie, wie sie ihn toteten. Jesus aber wandelte nicht mehr frei unter den Juden, sondern ging von dannen in eine Gegend nahe bei der Wuste in eine Stadt, genannt Ephrem, und hatte sein Wesen daselbst mit seinen Jungern. Es war aber nahe das Ostern der Juden; und es gingen viele hinauf gen Jerusalem aus der Gegend vor Ostern daß sie sich reinigten. Da stunden sie und fragten nach Jesu und redeten miteinander im Tempel: Was dünket euch, dafi er nicht kommt auf das Fest? Es hatten aber die Hohenpriester und Pharisaer lassen ein Gebot ausgehen, so jemand wulite, wo erware, daß er's anzeigete, daß sie ihn griffen.
Abendgebet — Zweite Lesung
Darum auch wir, dieweil wir solchen Flaufen Zeugen urn uns haben, lasset uns ablegen die Sunde, so uns immer anklebt und trage macht, und lasset uns laufen durch Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist, und aufsehen auf Jesum, den Anfanger und Vollender des Glaubens, welcher, da er wohl hatte mogen Freude haben, erduldete er das Kreuz und achtete der Schande nicht und ist gesessen zur Rechten auf dem Stuhl Gottes. Gedenketanden,dereinsolches Widersprechen von den Sundern wider sich erduldet hat, daß ihr nicht in eurem Mut matt werdet und ablasset. Denn ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden uber dem Kampfen wider die Sunde und habt bereits vergessen des Trostes, der zu euch redet als zu den Kindern: Mein Sohn, achte nicht gering die Zuchtigung des Herm und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst; denn welchen der Herr liebhat, den zuchtiget er; er staupt aber einen jeglichen Sohn, den er aufnimmt. So ihr die Zuchtigung erduldet, so erbeut sich euch Gott als Kindern; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht zuchtiget? Seid ihr aber ohne Zuchtigung, welcher sie alle sind teilhaftig worden, so seid ihr Bastarde und nicht Kinder. Auch so wir haben unsere leiblichen Vater zu Zuchtigern gehabt und sie gescheuet, sollten wir denn nicht viel mehr untertan sein dem geistlichen Vater, daß wir leben? Und jene zwar haben uns gezuchtiget wenige Tage nach ihrem Dunken, dieser aber zu Nutz, auf daß wir seine Heiligung erlangen. Alle Zuchtigung aber, wenn sie da ist, dunktsie uns nicht Freude, sondern Traurigkeit sein; aber danach wird sie geben eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die dadurch geubet sind. Darum richtet wieder auf die lassigen Hande und die muden Kniee und tutgewissen Tritt miteuren Fütien, daß nicht jemand strauchele wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werde. Jaget nach dem Frieden gegen jedermann und der Heiligung, ohne welche wird niemand den Herm sehen. Und sehet darauf, daß nicht jemand Gottes Gnade versaume, daß nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und Unfrieden anrichte, und viele durch dieselbige verunreiniget werden; daß nicht jemand seiein Hurer Oder ein Gottloser wie Esau, der urn einer Speise willen seine Erstgeburt verkaufte. Wisset aber, daß er hernach, da er den Segen ererben wollte, verworfen ist; denn er fand keinen Raum zur Bulie, wiewohl ersie mit Tranen suchte. Denn ihr seid nicht kommen zu dem Berge, den man anruhren konnte, und mit Feuer brannte, noch zu dem Dunkel und Finsternis und Ungewitter noch zu dem Flail der Posaune und zur Stimme der Worte, welcher sich weigerten, die sie horeten, daß ihnen das Wort ja nicht gesagt wurde (denn sie mochten's nicht ertragen, was da gesagt ward. Und wenn ein Tier den Berg anrührete, sollte es gesteiniget Oder mit einem Geschoft erschossen werden. Und also erschrecklich war das Gesicht, daß Mose sprach: Ich bin erschrocken und zittere), sondern ihr seid kommen zu dem Berge Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, zu dem himmlischen Jerusalem, und zu der Menge vieler tausend Engel und zu der Gemeinde der Erstgebornen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter uber alle, und zu den Geistern der vollkommenen Gerechten und zu dem Mittlerdes Neuen Testaments, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das da besser redet denn Abels. Sehet zu, daß ihr euch des nicht weigert, der da redet! Denn jene nicht entflohen sind, die sich weigerten, da er auf Erden redete, viel weniger wir, so wir uns des weigern, der vom Himmel redet, welches Stimme zu der Zeit die Erde bewegete. Nun aber verheiftet er und spricht: Noch einmal will ich bewegen nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel. Aber solches "Noch einmal" zeigt an, daß das Bewegliche soil verandert werden, als das gemacht ist, auf daß da bleibe das Unbewegliche. Darum, dieweil wir empfangen ein unbeweglich Reich, haben wir Gnade, durch welche wir sollen Gott dienen, ihm zu gefallen, mit Zucht und Furcht. Denn unser Gott ist ein verzehrend Feuer.
Evangelium
Und sie kamen zu dem Hofe mit Namen Gethsemane. Und er sprach zu seinen Jungern: Setzet euch hier, bis ich hingehe und bete. Und nahm zu sich Petrus und Jakobus und Johannes und fing an zu zittern und zu zagen. Und sprach zu ihnen: Meine Seele ist betrubt bis an den Tod; enthaltet euch hier und wachet. Und ging ein wenig fürbaß, fiel auf die Erde und betete, daß, so es moglich ware, die Stunde voruberginge, und sprach: Abba, mein Vater, es ist dir alles moglich, uberhebe mich dieses Kelchs; doch nicht was ich will, sondern was du willst. Und kam und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Simon, schlafest du? Vermochtest du nicht eine Stunde zu wachen? Wachet und betet, daß ihr nicht in Versuchung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Und ging wieder hin und betete und sprach dieselbigen Worte. Und kam wieder und fand sie abermal schlafend; denn ihre Augen waren voll Schlafs, und wußten nicht, was sie ihm antworteten. Und er kam zum drittenmal und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr nun schlafen und ruhen? Es ist genug; die Stunde ist kommen. Siehe, des Menschen Sohn wird uberantwortet in der Sunder Hande. Stehet auf, laßt uns gehen; siehe, der mich verrat, ist nahe! Und alsbald, da er noch redete, kam herzu Judas, der Zwolfen einer, und eine große Schar mit ihm, mit Schwertern und mit Stangen von den Hohenpriestern und Schriftgelehrten und Altesten. Und der Verrater hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ist's; den greifet und führet ihn gewiß. Und da er kam, trat er bald zu ihm und sprach zu ihm: Rabbi, Rabbi! und kussete ihn. Die aber legten ihre Hande an ihn und griffen ihn. Einer aber von denen, die dabeistunden, zog sein Schwert aus und schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm ein Ohr ab. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Ihr seid ausgegangen als zu einem Morder mit Schwertern und mit Stangen, mich zu fangen. Ich bin taglich bei euch im Tempel gewesen und habe gelehret, und ihr habt mich nicht gegriffen; aber auf daß die Schrift erfullet werde. Und die Junger verlielien ihn alle und flohen. Und es war ein Jungling, der folgete ihm nach, der war mit Leinwand bekleidet auf der blofien Haut; und die Junglinge griffen ihn. Er aber lieli die Leinwand fahren und floh bloü von ihnen.
Evangelium
Und es kam vorden Konig Herodes (denn sein Name war nun bekannt); und er sprach: Johannes der Taufer ist von den Toten auferstanden; darum tut er solche Taten. Etliche aber sprachen: Er ist Elia; etliche aber: Er ist ein Prophet Oder einer von den Propheten. Da es aber Herodes horete, sprach er: Es ist Johannes, den ich enthauptet habe; der ist von den Toten auferstanden. Er aber, Herodes, hatte ausgesandt und Johannes gegriffen und ins Gefangnis gelegt um der Herodias willen, seines Bruders Philippus Weib; denn er hatte sie gefreiet. Johannes aber sprach zu Herodes: Es ist nicht recht, dafi du deines Bruders Weib habest. Herodias aber stellete ihm nach und wollte ihn toten und konnte nicht. Herodes aber furchtete Johannes; denn er wulite, daß er ein frommer und heiliger Mann war; und verwahrete ihn und gehorchte ihm in vielen Sachen und horete ihn gerne. Und es kam ein gelegener Tag, daß Herodes auf seinen Jahrstag ein Abendmahl gab den Obersten und Hauptleuten und Vornehmsten in Galilaa. Da trat hinein die Tochter der Herodias und tanzete, und gefiel wohl dem Herodes und denen, die am Tisch salien. Da sprach der Konig zum Magdlein: Bitte von mir, was du willst; ich will dir's geben. Und schwur ihr einen Eid: Was du wirst von mir bitten, will ich dir geben, bis an die Halfte meines Konigreichs. Sie ging hinaus und sprach zu ihrer Mutter: Was soil ich bitten? Die sprach: Das Haupt Johannes des Taufers. Und sie ging bald hinein mit Eüe zum Konige, bat und sprach: ich will, daß du mir gebest jetzt sobald auf einer Schussel das Haupt Johannes des Taufers. Der Konig ward betrubt; doch um des Eides willen und derer, die am Tische saüen, wollte er sie nicht lassen eine Fehlbitte tun. Und bald schickte hin der Konig den Henker und hieli sein Haupt herbringen. Der ging hin und enthauptete ihn im Gefangnis. Und trug her sein Haupt auf einer Schussel und gab's dem Magdlein, und das Magdlein gab's ihrer Mutter. Und da das seine Junger horeten, kamen sie und nahmen seinen Leib und legten ihn in ein Grab.
Evangelium
Ein Mann aber mit Namen Ananias samt seinem Weibe Saphira verkaufte seine Güter und entwandte etwas vom Gelde mit Wissen seines Weibes und brachte einen Teil und legte es zu der Apostel Fußen. Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfullet, daß du dem Heiligen Geist logest und entwendetest etwas vom Gelde des Ackers? Hattest du ihn doch wohl mogen behalten, da du ihn hattest, und da er verkauft war, war es auch in deiner Gewalt. Warum hast du denn solches in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott gelogen. Da Ananias aber diese Worte horete, fiel er nieder und gab den Geist auf. Und es kam eine große Furcht über alle, die dies horeten. Es stunden aber die Junglinge auf und taten ihn beiseit und trugen ihn hinaus und begruben ihn. Und es begab sich uber eine Weile, bei drei Stunden, kam sein Weib hinein und wußte nicht, was geschehen war. Aber Petrus antwortete ihr: Sage mir, habt ihr den Acker so teuer verkauft? Sie sprach: Ja, so teuer. Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid ihr denn eins worden, zu versuchen den Geist des Herrn? Siehe, die Fitße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür und werden dich hinaustragen. Und alsbald fiel sie zu seinen Fußen und gab den Geist auf. Da kamen die Junglinge und fanden sie tot, trugen sie hinaus und begruben sie bei ihrem Mann. Und es kam eine große Furcht fiber die ganze Gemeinde und fiber alle, die solches horeten. Es geschahen aber viel Zeichen und Wunder im Voik durch der Apostel Hande, und waren alle in der Halle Salomos einmutiglich. Derandern aberdurfte sich keiner zu ihnen tun, sondern das Volk hielt groß von ihnen. Es wurden aber je mehr zugetan, die da glaubeten an den Herrn, eine Menge der Manner und der Weiber, also daß sie die Kranken auf die Gassen heraustrugen und legeten sie auf Betten und Bahren, auf daß, wenn Petrus kame, sein Schatten ihrer etliche überschattete. Es kamen auch herzu viele von den umliegenden Stadten gen Jerusalem und brachten die Kranken, und die von unsaubern Geistern gepeiniget waren; und wurden alle gesund. Es stund aber auf der Hohepriester und alle, die mit ihm waren, welches ist die Sekte der Sadduzaer, und wurden voll Eifers und legten die Hande an die Apostel und warfen sie in das gemeine Gefangnis. Aber der Engel des Herrn tat in der Nacht die Tur des Gefangnisses auf und fuhrete sie heraus und sprach: Gehet hin und tretet auf und redet im Tempel zum Volk alle Worte dieses Lebens. Da sie das gehort hatten, gingen sie frith in den Tempel und lehreten. Der Hohepriester aber kam, und die mit ihm waren, und riefen zusammen den Rat und aile Altesten der Kinder von Israel und sandten hin zum Gefangnis, sie zu holen. Die Diener aber kamen dar und fanden sie nicht im Gefangnis, kamen wieder und verkündigten und sprachen: Das Gefangnis fanden wir verschlossen mit allem Fleiß und die Hitter außen stehen vor den Türen; aber da wir auftaten, fanden wir niemand drinnen. Da diese Rede horeten der Hohepriester und der Hauptmann des Tempels und andere Hohepriester, wurden sie daruber betreten, was doch das werden wollte. Da kam einer dar, der verkitndigte ihnen: Siehe, die Manner, die ihr ins Gefangnis geworfen habt, sind im Tempel, stehen und lehren das Volk. Da ging hin der Hauptmann mit den Dienern und holeten sie, nicht mit Gewalt; denn sie fürchteten sich vor dem Volk, daß sie nicht gesteiniget wurden. Und als sie sie brachten, stelleten sie sie vor den Rat. Und der Hohepriester fragte sie und sprach: Haben wir euch nicht mit Ernst geboten, daß ihr nicht sollt lehren in diesem Namen? Und sehet, ihr habt Jerusalem erfullet mit eurer Lehre und wollt dieses Menschen Blut uber uns führen. Petrus aber antwortete und die Apostel und sprachen: Man muü Gott mehrgehorchen denn den Menschen. Der Gott unserer Vater hat Jesum auferwecket, welchen ihr erwurget habt und an das Holz gehanget. Den hat Gott durch seine rechte Hand erhohet zu einem Fursten und Heiland, zu geben Israel Bulie und Vergebung der Sünden. Und wir sind seine Zeugen uber diese Worte und der Heilige Geist, welchen Gott gegeben hat denen, die ihm gehorchen. Da sie das horeten, ging's ihnen durchs Herz, und dachten sie zu toten. Da stund aber auf im Rat ein Pharisaer mit Namen Gamaliel, ein Schriftgelehrter, wohl gehalten vor allem Volk, und hiefi die Apostel ein wenig hinaustun und sprach zu ihnen: Ihr Manner von Israel, nehmet euer selbst wahr an diesen Menschen, was ihr tun sollt. Vor diesen Tagen stund auf Theudas und gab vor, erware etwas, und hingen an ihm eine Zahl Manner, bei vierhundert; der ist erschlagen, und alle, die ihm zufielen, sind zerstreuet und zunichte worden. Danach stund auf Judas aus Galilaa in den Tagen der Schatzung und machte viel Volks abfallig ihm nach; und der ist auch umkommen, und alle, die ihm zufielen, sind zerstreuet. Und nun sage ich euch: Lasset ab von diesen Menschen und lasset sie fahren! Ist der Rat Oder das Werk aus den Menschen, so wird's untergehen; ist's aber aus Gott, so konnet ihr's nicht dampfen, auf daß ihr nicht erfunden werdet, als die wider Gott streiten wollen. Da fielen sie ihm zu und riefen den Aposteln, staupeten sie und geboten ihnen, sie sollten nicht reden in dem Namen Jesu, und lielien sie gehen. Sie gingen aber frohlich von des Rats Angesicht, daß sie würdig gewesen waren, urn seines Namens willen Schmach zu leiden; und hdreten nicht auf alle Tage im Tempel und hin und her in Hausern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesu Christo.
Ein täglicher Leseplan, der fortlaufend durch die Bibel führt. Der Bibeltext ist gemeinfrei. (Luther Bibel)
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