Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
Morning Prayer — First Lesson
Exodus 20
Und Gott redete alle diese Worte: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Agyptenland, aus dem Diensthause, gefuhret habe. Du sollst keine andern Gotter neben mir haben. Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, Oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsuchet der Vater Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen, und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten. Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht miftbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen miftbraucht. Gedenke des Sabbattages, daß du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Dinge beschicken; aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was drinnen ist, und ruhete am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebest im Lande, das dir der HERR, dein Gott gibt. Du sollst nicht toten. Du sollst nicht ehebrechen. Du sollst nicht stehlen. Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nachsten. Laft dich nicht gelusten deines Nachsten Hauses. Laft dich nicht gelusten deines Nachsten Weibes, noch seines Knechts, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles, das dein Nachster hat. Und alles Volk sah den Donner und Blitz und den Ton der Posaune und den Berg rauchen. Da sie aber solches sahen, flohen sie und traten von feme; und sprachen zu Mose: Rede du mit uns, wir wollen gehorchen, und laft Gott nicht mit uns reden, wir mochten sonst sterben. Mose aber sprach zum Volk: Furchtet euch nicht; denn Gott ist kommen, daß er euch versuchte, und daß seine Furcht euch vor Augen ware, daß ihr nicht sundiget. Also trat das Volk von feme; aber Mose machte sich hinzu ins Dunkel, da Gott innen war. Und der HERR sprach zu ihm: Also sollst du den Kindern Israel sagen: Ihr habt gesehen, daß ich mit euch vom Himmel geredet habe. Darum sollt ihr nichts neben mir machen, silberne und güldene Gotter sollt ihr nicht machen. Einen Altar von Erde mache mir, darauf du dein Brandopfer und Dankopfer, deine Schafe und Rinder opferst. Denn an welchem Ort ich meines Namens Gedachtnis stiften werde, da will ich zu dir kommen und dich segnen. Und so du mir einen steinernen Altar willst machen, sollst du ihn nicht von gehauenen Steinen bauen; denn wo du mit deinem Messer daruber fahrest, so wirst du ihn entweihen. Du sollst auch nicht auf Stufen zu meinem Altar steigen, daß nicht deine Scham aufgedeckt werde vor ihm.
Morning Prayer — Second Lesson
Mark 7
Und es kamen zu ihm die Pharisaer und etliche von den Schriftgelehrten, die von Jerusalem kommen waren. Und da sie sahen etliche seiner Junger mit gemeinen, das ist, mit ungewaschenen Handen das Brat essen, versprachen sie es. Denn die Pharisaer und alle Juden essen nicht, sie waschen denn die Hande manchmal; halten also die Aufsatze der Altesten. Und wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, sie waschen sich denn. Und des Dings ist viel, das sie zu halten haben angenommen, von Trinkgefaften und Krugen und ehernen Gefaften und Tischen zu waschen. Da fragten ihn nun die Pharisaer und Schriftgelehrten: Warum wandeln deine Junger nicht nach den Aufsatzen der Altesten, sondern essen das Brat mit ungewaschenen Handen? Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Wohl fein hat von euch Heuchlern Jesaja geweissagt, wie geschrieben steht: Dies Volk ehret mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist feme von mir. Vergeblich aber ist's, daß sie mir dienen, dieweil sie lehren solche Lehre, die nichts ist denn Menschengebot. Ihr verlasset Gottes Gebot und haltet der Menschen Aufsatze, von Krugen und Trinkgefaften zu waschen; und desgleichen tut ihr viel. Und er sprach zu ihnen: Wohl fein habt ihr Gottes Gebot aufgehoben, auf daß ihr eure Aufsatze haltet. Denn Mose hat gesagt: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren; und: Wer Vater Oder Mutter flucht, der soil des Todes sterben: Ihr aber lehret: Wenn einer spricht zum Vater Oder Mutter: Korban, das ist, wenn ich's opfere, so ist dir's viel nutzer, der tut wohl. Und so laftt ihr hinfort ihn nichts tun seinem Vater Oder seiner Mutter und hebet auf Gottes Wort durch eure Aufsatze, die ihr aufgesetzt habt; und desgleichen tut ihr viel. Und er rief zu sich das ganze Volk und sprach zu ihnen: Horet mir alle zu und vernehmet's! Es ist nichts aufter dem Menschen, was ihn konnte gemein machen, so es in ihn gehet; sondern was von ihm ausgehet, das ist's, was den Menschen gemein macht. Hat jemand Ohren zu horen, der hore! Und da ervon dem Volk ins Haus kam, fragten ihn seine Junger um dieses Gleichnis. Und er sprach zu ihnen: Seid ihr denn auch so unverstandig? Vernehmet ihr noch nicht, daß alles, was auften ist und in den Menschen gehet, das kann ihn nicht gemein machen? Denn es gehet nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und gehet aus durch den naturlichen Gang, der alle Speise ausfeget. Und er sprach: Was aus dem Menschen gehet, das macht den Menschen gemein. Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, gehen heraus bose Gedanken, Ehebruch, Hurerei, Mord, Dieberei, Geiz, Schalkheit; List, Unzucht, Schalksauge, Gotteslasterung, Hoffart, Unvernunft. Alle diese bosen Stücke gehen von innen heraus und machen den Menschen gemein. Und er stund auf und ging von dannen in die Grenze von Tyrus und Sidon und ging in ein Haus und wollte es niemand wissen lassen und konnte doch nicht verborgen sein. Denn ein Weib hatte von ihm gehort, deren Tochterlein einen unsauberen Geist hatte. Und sie kam und fiel nieder zu seinen Füften (und es war ein griechisch Weib aus Syrophonizien); und sie bat ihn, daß er den Teufel von ihrer Tochter austriebe. Jesus aber sprach zu ihr: Laft zuvor die Kinder satt werden! Es ist nicht fein, daß man der Kinder Brot nehme und werfe es vor die Hunde. Sie antwortete aber und sprach zu ihm: Ja, Herr; aber doch essen die Hündlein unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder. Und er sprach zu ihr: Um des Worts willen so gehe hin; der Teufel ist von deiner Tochter ausgefahren. Und sie ging hin in ihr Haus und fand, daß der Teufel war ausgefahren und die Tochter auf dem Bette liegend. Und da erwieder ausging von den Grenzen Tyrus und Sidon, kam er an das Galilaische Meer, mitten unter die Grenze der zehn Stadte. Und sie brachten zu ihm einen Tauben, der stumm war; und sie baten ihn, daß er die Hand auf ihn legte. Und er nahm ihn von dem Volk besonders und legte ihm die Finger in die Ohren und sputzete und ruhrete seine Zunge. Und sah auf gen Himmel, seufzete und sprach zu ihm: Hephatha! das ist: Tu dich auf! Und alsbald taten sich seine Ohren auf, und das Band seiner Zunge ward los und redete recht. Und er verbot ihnen, sie sollten es niemand sagen. Je mehr er aber verbot, je mehr sie es ausbreiteten. Und verwunderten sich fiber die Malien und sprachen: Er hat alles wohl gemacht: die Tauben macht er horend und die Sprachlosen redend.
Evening Prayer — First Lesson
Exodus 21
Dies sind die Rechte, die du ihnen sollst vorlegen: So du einen ebraischen Knecht kaufest, dersoll dir sechs Jahre dienen; im siebenten Jahr soil er frei ledig ausgehen. 1st er ohne Weib kommen, so, soil er auch ohne Weib ausgehen. 1st er aber mit Weib kommen, so soil sein Weib mit ihm ausgehen. Hat ihm aber sein Herr ein Weib gegeben und hat Sohne Oder Tochter gezeuget, so soli das Weib und die Kinder seines Herrn sein; er aber soil ohne Weib ausgehen. Spricht aber der Knecht: Ich habe meinen Herrn lieb und mein Weib und Kind, ich will nicht frei werden, So bringe ihn sein Herr vor die Gotter und halte ihn an die Tur Oder Pfosten und bohre ihm mit einem Pfriemen durch sein Ohr; und er sei sein Knecht ewig. Verkauftjemand seine Tochter zur Magd, so soil sie nicht ausgehen wie die Knechte. Gefallt sie aber ihrem Herrn nicht und will ihr nicht zur Ehe helfen, so soil er sie zu Ibsen geben. Aber unter ein fremd Volk sie zu verkaufen, hat er nicht Macht, weil er sie verschmahet hat. Vertrauet er sie aber seinem Sohn, so soil er Tochterrecht an ihr tun. Gibt er ihm aber eine andere, so soil er ihr an ihrem Futter, Decke und Eheschuld nicht abbrechen. Tut er diese drei nicht, so soli sie frei ausgehen ohne Losegeld. Wer einen Menschen schlagt, dafi erstirbt, der soil des Todes sterben. Hat er ihm aber nicht nachgestellet sondern Gott hat ihn lassen ohngefahr in seine Hande fallen, so will ich dir einen Ort bestimmen, dahin er fliehen soli. Wo aber jemand an seinem Nachsten frevelt und ihn mit List erwurget, so sollst du denselben von meinem Altar nehmen, daß man ihn tote. Wer seinen Vater Oder Mutter schlagt, der soil des Todes sterben. Wer einen Menschen stiehlt und verkaufet, dad man ihn bei ihm findet, der soil des Todes sterben. Wer Vater Oder Mutter flucht, der soil des Todes sterben. Wenn sich Manner miteinanderhadern, und einer schlagt den andern mit einem Stein Oder mit einer Faust, daß er nicht stirbt, sondern zu Bette liegt: kommterauf, dati erausgehet an seinem Stabe so soil, der ihn schlug, unschuldig sein, ohne dafi er ihm bezahle, was er versaumet hat, und das Arztgeld gebe. Wer seinen Knecht Oder Magd schlagt mit einem Stabe, dati er stirbt unter seinen Handen, der, soli darum gestraft werden. Bleibt er aber einen Oder zween Tage, so soil er nicht darum gestraft werden; denn es ist sein Geld. Wenn sich Manner hadern und verletzen ein schwanger Weib, dati ihr die Frucht abgehet, und ihr kein Schade widerfahrt, so soil man ihn urn Geld strafen, wieviel des Weibes Mann ihm auflegt, und soil's geben nach der Teidingsleute Erkennen. Kommt ihr aber ein Schade daraus, so soil er lassen Seele urn Seele, Auge urn Auge, Zahn urn Zahn, Hand urn Hand, Fufi urn Fuß, Brand urn Brand, Wunde urn Wunde, Beule urn Beule. Wenn jemand seinen Knecht Oder seine Magd in ein Auge schlagt und verderbet es, der soil sie frei loslassen urn das Auge. Desselbigengleichen, wenn er seinem Knecht Oder Magd einen Zahn ausschlagt, soil er sie frei loslassen urn den Zahn. Wenn ein Ochse einen Mann Oder Weib stoßet, daß er stirbt, so soil man den Ochsen steinigen und sein Fleisch nicht essen; so ist der Herr des Ochsen unschuldig. Ist aber der Ochse vorhin stoßig gewesen, und seinem Herrn ist's angesagt, und er ihn nicht verwahret hat, und totet daruber einen Mann Oder Weib, soil man den Ochsen steinigen, und sein Herr soil sterben. Wird man aber ein Geld auf ihn legen, so soil er geben, sein Leben zu losen, was man ihm auflegt. Desselbigengleichen soli man mit ihm handeln, wenn er Sohn Oder Tochter stoßet. Stoßet er aber einen Knecht Oder Magd, so soil er ihrem Herrn dreißig silberne Sekel geben, und den Ochsen soli man steinigen. so jemand eine Grube auftut, Oder grabt eine Grube und decket sie nicht zu, und fallt daruber ein Ochse Oder Esel hinein, so soil's der Herr der Grube mit Geld dem andern wieder bezahlen; das Aas aber soil sein sein. Wenn jemandes Ochse eines andern Ochsen stoßet, daß er stirbt, so sollen sie den lebendigen Ochsen verkaufen und das Geld teilen und das Aas auch teilen. Ist's aber kund gewesen, daß der Ochse stoßig vorhin gewesen ist, und sein Herr hat ihn nicht verwahret, so soli er einen Ochsen urn den andern vergelten und das Aas haben. Wenn jemand einen Ochsen Oder Schaf stiehlt und schlachtet es Oder verkauft es, der soil fünf Ochsen fur einen Ochsen wiedergeben und vier Schafe fur ein Schaf.
Evening Prayer — Second Lesson
2 Corinthians 3
Heben wir denn abermal an, uns selbst zu preisen? Oder bedurfen wir, wie etliche, der Lobebriefe an euch Oder Lobebriefe von euch? Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, der erkannt und gelesen wird von alien Menschen, die ihr offenbar worden seid, daß ihr ein Brief Christi seid, durch unser Predigtamt zubereitet und durch uns geschrieben, nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht in steinerne Tafeln, sondern in fleischerne Tafeln des Herzens. Ein solch Vertrauen aber haben wir durch Christum zu Gott. Nicht daß wir tuchtig sind von uns selber, etwas zu denken als von uns selber, sondern daß wir tuchtig sind, ist von Gott, welcher auch uns tuchtig gemacht hat, das Amt zu führen des Neuen Testaments, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe totet, aber der Geist macht lebendig. So aber das Amt, das durch die Buchstaben totet und in die Steine ist gebildet, Klarheit hatte, also daß die Kinder Israel nicht konnten ansehen das Angesicht Mose's urn der Klarheit willen seines Angesichtes, die doch aufhoret, wie sollte nicht viel mehr das Amt, das den Geist gibt, Klarheit haben? Denn so das Amt, das die Verdammnis prediget, Klarheit hat, viel mehr hat das Amt, das die Gerechtigkeit prediget, uberschwengliche Klarheit. Denn auch jenes Teil, das verklaret war, ist nicht fur Klarheit zu achten gegen diese uberschwengliche Klarheit. Denn so das Klarheit hatte, das da aufhoret, viel mehr wird das Klarheit haben, das da bleibet. Dieweil wir nun solche Hoffnung haben, brauchen wir grolie Freudigkeit und tun nicht wie Mose, der die Decke vor sein Angesicht hing, daß die Kinder Israel nicht ansehen konnten das Ende des, der aufhoret. Sondern ihre Sinne sind verstockt; denn bis auf den heutigen Tag bleibt dieselbige Decke unaufgedeckt uber dem Alten Testament, wenn sie es lesen, welche in Christo aufhoret. Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, hangt die Decke vor ihrem Herzen. Wenn es aber sich bekehrete zu dem Herm, so wurde die Decke abgetan. Denn der Herr ist der Geist. Wo aber der Geist des Herm ist, da ist Freiheit. Nun aber spiegelt sich in uns alien des Herm Klarheit mit aufgedecktem Angesichte; und wir werden verklaret in dasselbige Bild von einer Klarheit zu der andern als vom Geist des Herm.
Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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