Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

Morning Prayer — First Lesson

1 Kings 16

Es kam aberdas Wort des HERRN zu Jehu, dem Sohn Hananis, wider Baesa und sprach: Darum, dafi ich dich aus dem Staube erhoben habe und zum Fursten gemacht uber mein Volk Israel, und du wandelst in dem Wege Jerobeams und machest mein Volk Israel sundigen, daß du mich erzümest durch ihre Sünde, siehe, so will ich die Nachkommen Baesas und die Nachkommen seines Hauses wegnehmen und will dein Haus setzen wie das Haus Jerobeams, des Sohns Nebats. Wer von Baesa stirbt in der Stadt, den sollen die Hunde fressen; und wer von ihm stirbt auf dem Felde, den soilen die Vogel des Himmels fressen. Was aber mehrvon Baesa zu sagen ist, und was er getan hat, und seine Macht, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Konige Israels. Und Baesa entschlief mit seinen Vatern und ward begraben zu Thirza. Und sein Sohn Ela ward Konig an seiner Statt. Auch das Wort des HERRN kam durch den Propheten Jehu, den Sohn Hananis, uber Baesa und über sein Haus und wider alles Libel, das er tat vor dem HERRN, ihn zu erzürnen durch die Werke seiner Hande, daß es würde wie das Haus Jerobeams, und darum daß er diesen erschlagen hatte. Im sechsundzwanzigsten Jahr Assas, des Konigs Judas, ward Ela, der Sohn Baesas, Konig über Israel zu Thirza zwei Jahre. Aber sein Knecht Simri, der Oberste über die Halfte der Wagen, machte einen Bund wider ihn. Er aber war zu Thirza, trank und ward trunken im Hause Arzas, des Vogts zu Thirza. Und Simri kam hinein und schlug ihn tot im siebenundzwanzigsten Jahr Assas, des Konigs Judas, und ward Konig an seiner Statt. Und da er Konig war und auf seinem Stuhl safi, schlug er das ganze Haus Baesas und lieü nicht über auch den, der an die Wand pisset, dazu seine Erben und seine Freunde. Also vertilgte Simri das ganze Haus Baesas nach dem Wort des HERRN, das er über Baesa geredet hatte durch den Propheten Jehu, urn aller Sünden willen Baesas und seines Sohns Ela, die sie taten und Israel sündigen machten, den HERRN, den Gott Israels, zu erzürnen durch ihre Abgotterei. Was aber mehr von Ela zu sagen ist, und alles, was er getan hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Konige Israels. Im siebenundzwanzigsten Jahr Assas, des Konigs Judas, ward Simri Konig sieben Tage zu Thirza. Denn das Volk lag vor Gibethon der Philister. Da aber das Volk im Lager horete sagen, dafi Simri einen Bund gemacht und auch den Konig erschlagen hatte, da machte ganz Israel desseiben Tages Amri, den Feldhauptmann, zum Konige über Israel im Lager. Und Amri zog herauf und das ganze Israel mit ihm von Gibethon und belagerten Thirza. Da aber Simri sah, daß die Stadt sollte gewonnen werden, ging er in den Palast im Hause des Konigs und verbrannte sich mit dem Hause des Konigs und starb urn seiner Sünden willen, die er getan hatte, daß er tat, das dem HERRN übel gefiel, und wandelte in dem Wege Jerobeams und in seiner Sünde, die er tat, daß er Israel sündigen machte. Was aber mehr von Simri zu sagen ist, und wie er einen Bund machte, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Konige Israels. Dazumal teilte sich das Volk Israel in zwei Teile. Eine Halfte hing an Thibni, dem Sohn Ginaths, daß sie ihn zum Konige machten; die andere Halfte aber hing an Amri. Aber das Volk, das an Amri hing, ward starker denn das Volk, das an Thibni hing, dem Sohn Ginaths. Und Thibni starb; da ward Amri Konig. Im einunddreilügsten Jahr Assas, des Konigs Judas, ward Amri Konig über Israel zwolf Jahre und regierete zu Thirza sechs Jahre. Er kaufte den Berg Samaria von Semer urn zween Zentnerßilbers und bauete auf den Berg; und hieli die Stadt, die er bauete, nach dem Namen Semers, des Berges Herm, Samaria. Und Amri tat, das dem HERRN übel gefiel, und war arger denn alle, die vor ihm gewesen waren. Und wandelte in alien Wegen Jerobeams, des Sohns Nebats, und in seinen Sünden, damit er Israel sundigen machte, daß sie den HERRN, den Gott Israels, erzurneten in ihrer Abgotterei. Was aber mehr von Amri zu sagen ist, und alles, was er getan hat, und seine Macht, die er geübet hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Konige Israels. Und Amri entschlief mit seinen Vatern und ward begraben zu Samaria. Und Ahab, sein Sohn, ward Konig an seiner Statt. Im achtunddreilügsten Jahr Assas, des Konigs Judas, ward Ahab, der Sohn Amris, Konig über Israel und regierte über Israel zu Samaria zweiundzwanzig Jahre. Und tat, das dem HERRN übel gefiel, über alle, die vor ihm gewesen waren. Und war ihm ein Geringes, daß er wandelte in der Sunde Jerobeams, des Sohns Nebats, und nahm dazu Isebel, die Tochter Ethbaals, des Konigs zu Zidon, zum Weibe; und ging hin und dienete Baal und betete ihn an. Und richtete Baal einen Altar auf im Hause Baals, das er ihm bauete zu Samaria. Und machte einen Hain, daü Ahab mehrtat, den HERRN, den Gott Israels, zu erzurnen, denn alle Konige Israels, die vor ihm gewesen waren. Zur selben Zeit bauete Hiel von Bethel Jericho. Es kostete ihn seinen ersten Sohn Abiram, da er den Grund legte, und seinen jungsten Sohn Segub, da er die Turen setzte, nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch Josua, den Sohn Nuns.

Morning Prayer — Second Lesson

Matthew 4

Da ward Jesus vom Geist in die Wuste gefuhrt, auf daß er von dem Teufel versucht wurde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nachte gefastet hatte, hungerte ihn. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden. Und er antwortete und sprach: Es stehet geschrieben: Der Mensch lebet nicht vom Brot alleine, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes gehet. Da fuhrete ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellete ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so lali dich hinab; denn es stehet geschrieben: Er wird seinen Engeln uber dir Befehl tun, und sie werden dich auf den Handen tragen, auf daß du deinen Fuli nicht an einen Stein stoliest. Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum stehet auch geschrieben: Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen. Wiederum fuhrete ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigete ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, so du niederfallst und mich anbetest. Da sprach Jesus zu ihm: Heb' dich weg von mir, Satan! Denn es stehet geschrieben: Du sollst anbeten Gott, deinen Herm, und ihm allein dienen. Da verlieli ihn der Teufel; und siehe, da traten die Engel zu ihm und dieneten ihm. Da nun Jesus horete, daß Johannes überantwortet war, zog er in das galilaische Land. und verlieli die Stadt Nazareth, kam und wohnete zu Kapernaum, die da liegt am Meer, an den Grenzen Zabulons und Nephthalims, auf daß erfullet wurde, was da gesagt istdurch den Propheten Jesaja, der da spricht: Das Land Zabulon und das Land Nephtalim am Wege des Meers, jenseit des Jordans, und das heidnische Galilaa, das Volk, das in Finsternis saü, hat ein groües Licht gesehen, und die da salien am Ort und Schatten des Todes, denen ist ein Licht aufgegangen. Von der Zeit an fing Jesus an zu predigen und zu sagen: Tut Bulie; das Himmelreich ist nahe herbeikommen! Als nun Jesus an dem Galilaischen Meer ging, sah erzwei Bruder, Simon, der da heilit Petrus, und Andreas, seinen Bruder, die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer. Und er sprach zu ihnen: Folget mir nach; sich will euch zu Menschenfischern machen. Bald verlielien sie ihre Netze und folgeten ihm nach. Und da er von dannen furbaü ging, sah er zwei andere Bruder, Jakobus, den Sohn des Zebedaus, und Johannes, seinen Bruder, im Schiff, mit ihrem Vater Zebedaus, daß sie ihre Netze flickten; und er rief sie. Bald verlielien sie das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach. Und Jesus ging umher im ganzen galilaischen Lande, lehrete in ihren Schulen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilete allerlei Seuche und Krankheit im Volk. Und sein Gerucht erscholl in das ganze Syrienland. Und sie brachten zu ihm allerlei Kranke, mit mancherlei Seuchen und Qual behaftet, die Besessenen die Mondsuchtigen und die Gichtbrüchigen; und er machte sie alle gesund. Und es folgete ihm nach viel Volks aus Galilaa, aus den zehn Stadten, von Jerusalem, aus dem judischen Lande und von jenseit des Jordans.

Evening Prayer — First Lesson

1 Kings 17

Und es sprach Elia, der Thisbiter, aus den Burgern Gileads, zu Ahab: So wahrder HERR, der Gott Israels, lebet, vor dem ich stehe, es soil diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn. Und das Wort des HERRN kam zu ihm und sprach: Gehe weg von hinnen und wende dich gegen Morgen und verbirg dich am Bach Krith, der gegen den Jordan fleulit. Und sollstvom Bach trinken; und ich habe den Raben geboten, daü sie dich daselbst sollen versorgen. Er aber ging hin und tat nach dem Wort des HERRN; und ging weg und setzte sich am Bach Krith, der gegen den Jordan fleulit. Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch des Morgens und des Abends; und er trank des Bachs. Und es geschah nach etlichen Tagen, daß der Bach vertrocknete; denn es war kein Regen im Lande. Da kam das Wort des HERRN zu ihm und sprach: Mache dich auf und gehe gen Zarpath, welche bei Zidon liegt, und bleibe daselbst; denn ich habe daselbst einer Witwe geboten, daß sie dich versorge. Und er machte sich auf und ging gen Zarpath. Und da er kam an die Tur der Stadt, siehe, da war eine Witwe und las Holz auf. Und er rief ihr und sprach: Hole mir ein wenig Wasser im Gefaüe, daß ich trinke. Da sie, aber hinging zu holen, rief er ihr und sprach: Bringe mir auch einen Bissen Brots mit. Sie sprach: So wahr der HERR, dein Gott, lebet, ich habe nichts Gebackenes ohne eine Handvoll Mehls im Kad und ein wenig 01 im Kruge. Und siehe, ich habe ein Holz Oder zwei aufgelesen und gehe hinein und will mir und meinem Sohn zurichten, daü wiressen und sterben. Elia sprach zu ihr: Furchte dich nicht! Gehe hin und mache es, wie du gesagt hast; doch mache mir am ersten ein kleines Gebacknes davon und bringe mir's heraus; dir aber und deinem Sohn sollst du danach auch machen. Denn also spricht der HERR, der Gott Israels: Das Mehl im Kad soil nicht verzehret werden, und dem Olkrug soil nichts mangeln bis auf den Tag, da der HERR regnen lassen wird auf Erden. Sie ging hin und machte, wie Elia gesagt hatte. Und er ali, und sie auch und ihr Haus eine Zeitlang. Das Mehl im Kad ward nicht verzehret, und dem Olkrug mangelte nichts, nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch Elia. Und nach diesen Geschichten ward des Weibes, seiner Hauswirtin, Sohn krank, und seine Krankheit war so sehr hart, daß kein Odem mehr in ihm blieb. Und sie sprach zu Elia: Was habe ich mit dir zu schaffen, du Mann Gottes? Du bist zu mir hereinkommen, daß meiner Missetat gedacht und mein Sohn getotet wurde. Er sprach zu ihr: Gib mirherdeinen Sohn! Und er nahm ihn von ihrem Scholi und ging hinauf auf den Saal, da erwohnete, und legte ihn auf sein Bett. Und rief den HERRN an und sprach: HERR, mein Gott, hast du auch der Witwe, bei der ich ein Gast bin, so ubel getan, daß du ihren Sohn totest? Und er maü sich uber dem Kinde dreimal und rief den HERRN an und sprach: HERR, mein Gott, la(i die Seele dieses Kindes wiederzu ihm kommen! Und der HERR erhorete die Stimme Elias; und die Seele des Kindes kam wieder zu ihm und ward lebendig. Und Elia nahm das Kind und brachte es hinab vom Saal ins Haus; und gab es seiner Mutter und sprach: Siehe da, dein Sohn lebet. Und das Weib sprach zu Elia: Nun erkenne ich, daß du ein Mann Gottes bist, und des HERRN Wort in deinem Munde ist Wahrheit.

Evening Prayer — Second Lesson

Romans 5

Nun wir denn sind gerecht worden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesum Christum, durch welchen wir auch einen Zugang haben im Glauben zu dieser Gnade darinnen wir stehen, und ruhmen uns der Hoffnung der zukunftigen Herrlichkeit die Gott geben soil. Nicht allein aber das, sondern wir ruhmen uns auch der Trubsale dieweil wirwissen, dad Trubsal Geduld bringet. Geduld aber bringet Erfahrung, Erfahrung aber bringet Hoffnung, Hoffnung aber laftt nicht zuschanden werden. Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den Heiligen Geist, welcher uns gegeben ist. Denn auch Christus, da wir noch schwach waren nach der Zeit, ist fur uns Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand um des Rechtes willen; um etwas Gutes willen dürfte vielleicht jemand sterben. Darum preiset Gott seine Liebe gegen uns, dad Christus fur uns gestorben ist, da wir noch Sunder waren. So werden wir je viel mehr durch ihn behalten werden vor dem Zorn, nachdem wir durch sein Blut gerecht worden sind. Denn so wir Gott versohnet sind durch den Tod seines Sohns, da wir noch Feinde waren, viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, so wir nun versohnet sind. Nicht aliein aber das, sondern wir ruhmen uns auch Gottes durch unsern Herrn Jesum Christum, durch welchen wir nun die Versohnung empfangen haben. Derhaiben, wie durch einen Menschen die Sunde ist kommen in die Welt und der Tod durch die Sunde, und ist also der Tod zu alien Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle gesundiget haben; (denn die Sunde warwohl in der Welt bisauf das Gesetz; aber wo kein Gesetz ist, da achtet man der Sunde nicht, sondern der Tod herrschte von Adam an bis auf Mose, auch uber die, die nicht gesundiget haben mit gieicher Ubertretung wie Adam, welcher ist ein Bild des, der zukunftig war. Aber nicht halt sich's mit der Gabe wie mit der Sunde. Denn so an eines Sunde viele gestorben sind, so ist viel mehr Gottes Gnade und Gabe vielen reichlich widerfahren durch die Gnade des einigen Menschen, Jesu Christi. Und nicht ist die Gabe allein uber eine Sunde wie durch des einigen Sunders einige Sunde alles Verderben. Denn das Urteil ist kommen aus einer Sunde zur Verdammnis; die Gabe aber hilftauch aus vielen Sünden zur Gerechtigkeit. Denn so um des einigen Sunde willen der Tod geherrschet hat durch den einen, viel mehr werden die, so da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, Jesum Christum): wie nun durch eines Sunde die Verdammnis uber alle Menschen kommen ist, also ist auch durch eines Gerechtigkeit die Rechtfertigung des Lebens über alle Menschen kommen. Denn gleichwie durch eines Menschen Ungehorsam viel Sunder worden sind, also auch durch eines Gehorsam werden viel Gerechte. Das Gesetz aber ist neben einkommen, auf dati die Sunde machtiger würde. Wo aber die Sunde machtig worden ist, da ist doch die Gnade viel machtiger worden, auf daß, gleichwie die Sunde geherrschet hat zu dem Tode, also auch herrsche die Gnade durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesum Christum, unsern Herrn.

Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)

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