Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

Morning Prayer — First Lesson

1 Kings 14

Zu der Zeit war Abia, derßohn Jerobeams, krank. Und Jerobeam sprach zu seinem Weibe: Mache dich auf und verstelle dich, daß niemand merke, daß du Jerobeams Weib seiest, und gehe hin gen Silo. Siehe, daselbst ist der Prophet Ahia, der mir geredet hat, daß ich sollte Konig sein uber dies Volk. Und nimm mitdirzehn Brote und Kuchen und einen Krug mit Honig; und komm zu ihm, daß erdir sage, wie es dem Knaben gehen wird. Und das Weib Jerobeams tat also; und machte sich auf und ging hin gen Silo und kam ins Haus Ahias. Ahia aber konnte nicht sehen; denn seine Augen starreten vor Alter. Aber der HERR sprach zu Ahia: Siehe, das Weib Jerobeams kommt, daß sie von dir eine Sache frage urn ihren Sohn; denn er ist krank. So rede nun mit ihr so und so. Da sie nun hineinkam, stellete sie sich fremd. Als aber Ahia horete das Rauschen ihrer Fülie zur Tur hineingehen, sprach er: Komm herein, du Weib Jerobeams, warum stellest du dich so fremd? Ich bin zu dir gesandt ein harter Bote. Gehe hin und sage Jerobeam: So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe dich erhaben aus dem Volk und zum Fursten uber mein Volk Israel gesetzt; und habe das Konigreich von Davids Hause gerissen und dir gegeben. Du aber bist nicht gewesen wie mein Knecht David, der meine Gebote hielt und wandelte mir nach von ganzem Herzen, daß er tat, was mir nur wohlgefiel; und hast übel getan uber alle, die vor dir gewesen sind, bist hingegangen und hast dir andere Gotter gemacht und gegossene Bilder, daß du mich zu Zorn reizetest, und hast mich hinter deinen Rücken geworfen. Darum siehe, ich will Unglück liber das Haus Jerobeams führen und ausrotten an dem Jerobeam auch den, der an die Wand pisset, den Verschlossenen und Verlassenen in Israel; und will die Nachkommen des Hauses Jerobeam ausfegen, wie man Kot ausfeget, bis ganz mit ihm aus sei. Wer von Jerobeam stirbt in der Stadt, den sollen die Hunde fressen; wer aber auf dem Felde stirbt, den sollen die Vogel des Himmels fressen; denn der HERR hat es geredet. So mache du dich auf und gehe heim. Und wenn dein Fufi zur Stadt eintritt, wird das Kind sterben. Und es wird ihn das ganze Israel klagen und werden ihn begraben. Denn dieser allein von Jerobeam wird zu Grabe kommen, darum daß etwas Gutes an ihm erfunden ist vor dem HERRN, dem Gott Israels, im Hause Jerobeams. Der HERR aber wird ihm einen Konig uber Israel erwecken, der wird das Haus Jerobeams ausrotten des Tages. Und was ist nun gemacht? Und der HERR wird Israel schlagen, gleichwie das Rohr im Wasser beweget wird, und wird Israel ausreilien von diesem guten Lande, das er ihren Vatern gegeben hat, und wird sie streuen uber das Wasser, darum daß sie ihre Haine gemacht haben, den HERRN zu erzurnen. Und wird Israel ubergeben urn der Sünden willen Jerobeams, der da gesundiget hat und Israel hat sundigen gemacht. Und das Weib Jerobeams machte sich auf, ging hin und kam gen Thirza. Und da sie auf die Schwelle des Hauses kam, starb der Knabe. Und sie begruben ihn, und ganz Israel klagte ihn nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch seinen Knecht Ahia, den Propheten. Was mehrvon Jerobeam zu sagen ist, wie er gestritten und regieret hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Konige Israels. Die Zeit aber, die Jerobeam regierte, sind zweiundzwanzig Jahre. Und entschlief mit seinen Vatern; und sein Sohn Nadab ward Konig an seiner Statt. So war Rehabeam, der Sohn Salomos, Konig in Juda. Einundvierzig Jahre alt war Rehabeam, da er Konig ward und regierete siebenzehn Jahre zu Jerusalem, in der Stadt, die der HERR erwahlet hatte aus alien Stammen Israels, daß er seinen Namen daselbst hinstellete. Seine Mutter hieli Naema, eine Ammonitin. Und Juda tat, das dem HERRN libel gefiel; und reizten ihn zu Eifer, mehr denn alles, das ihre Vater getan hatten mit ihren Sünden, die sie taten. Denn sie baueten ihnen auch Hohen, Saulen und Haine auf alien hohen Hügeln und unter alien grünen Baumen. Es waren auch Hurer im Lande; und sie taten alle die Greuel der Heiden, die der HERR vor den Kindern Israel vertrieben hatte. Aber im fünften Jahr des Konigs Rehabeam zog Sisak, der Konig in Agypten, herauf wider Jerusalem. Und nahm die Schatze aus dem Hause des HERRN und aus dem Hause des Konigs und alles, was zu nehmen war, und nahm alle güldenen Schilde, die Salomo hatte lassen machen; an welcher Statt lieli der Konig Rehabeam eherne Schilde machen und befahl sie unter die Hand der obersten Trabanten, die der Tür hüteten am Hause des Konigs. Und so oft der Konig in das Haus des HERRN ging, trugen sie die Trabanten und brachten sie wieder in der Trabanten Kammer. Was aber mehr von Rehabeam zu sagen ist, und alles, was er getan hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Konige Judas. Es war aber Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam ihr Leben lang. Und Rehabeam entschlief mit seinen Vatern und ward begraben mit seinen Vatern in der Stadt Davids. Und seine Mutter hieß Naema, eine Ammonitin. Und sein Sohn Abiam ward Konig an seiner Statt.

Morning Prayer — Second Lesson

Matthew 3

Zu der Zeit kam Johannes der Taufer und predigte in der Wuste des judischen Landes und sprach: Tut Bufie; das Himmelreich ist nahe herbeikommen! Und er ist der, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat und gesprochen: Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wuste: Bereitet dem Herrn den Weg und machet richtig seine Steige! Er aber, Johannes, hatte ein Kleid von Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel urn seine Lenden; seine Speise aber war Heuschrecken und wilder Honig. Da ging zu ihm hinaus die Stadt Jerusalem und das ganze judische Land und alle Lander an dem Jordan und liefien sich taufen von ihm im Jordan und bekannten ihre Sunden. Da er nun viel Pharisaer und Sadduzaer sah zu seiner Taufe kommen, sprach erzu ihnen: Ihr Otterngezuchte, wer hat denn euch geweiset, dafi ihr dem kunftigen Zorn entrinnen werdet? Sehet zu, tut rechtschaffene Fruchte der Bulie! Denket nur nicht, daß ihr bei euch wollt sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken. Es ist schon die Axt den Baumen an die Wurzel gelegt. Darum, welcher Baum nicht gute Fruchte bringet, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Ich taufe euch mit Wasser zur Bulie; der aber nach mir kommt, ist starker denn ich, dem ich auch nicht genugsam bin, seine Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Und er hat seine Worfschaufel in der Hand; er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer Zu der Zeit kam Jesus aus Galilaa an den Jordan zu Johannes, daß er sich von ihm taufen lielie. Aber Johannes wehrete ihm und sprach: Ich bedarf wohl, daß ich von dir getauft werde, und du kommest zu mir? Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lali jetzt also sein; also gebuhrt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfullen. Da lieli er's ihm zu. Und da Jesus getauft war, stieg er bald herauf aus dem Wasser; und siehe, da tat sich der Himmel auf uber ihm. Und Johannes sah den Geist Gottes gleich als eine Taube herabfahren und uber ihn kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe.

Evening Prayer — First Lesson

1 Kings 15

Im achtzehnten Jahrdes Konigs Jerobeam, des Sohns Nebats, ward Abiam Konig in Juda; und regierte drei Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hiefi Maecha, eine Tochter Abisaloms. Und erwandelte in alien Sunden seines Vaters, die er vor ihm getan hatte und sein Herz war nicht rechtschaffen an dem HERRN, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David. Denn urn Davids willen gab der HERR, sein Gott, ihm eine Leuchte zu Jerusalem, daß er seinen Sohn nach ihm erweckte und erhielt zu Jerusalem, darum daß David getan hatte, das dem HERRN wohlgefiel, und nicht gewichen war von allem, das er ihm gebot sein Leben lang, ohne in dem Handel mit Uria, dem Hethiter. Es war aber ein Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam sein Leben lang. Was aber mehr von Abiam zu sagen ist, und alles, was er getan hat; siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Konige Judas. Es war aber Krieg zwischen Abiam und Jerobeam. Und Abiam entschlief mit seinen Vatern, und sie begruben ihn in der Stadt Davids. Und Assa, sein Sohn, ward Konig an seiner Statt. Im zwanzigsten Jahrdes Konigs Jerobeam uber Israel ward Assa Konig in Juda. Und regierte einundvierzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hiefi Maecha, eine Tochter Abisaloms. Und Assa tat, das dem HERRN wohlgefiel, wie sein Vater David. Und tat die Hurer aus dem Lande und tat ab alle Gotzen, die seine Vater gemacht hatten. Dazu setzte er auch seine Mutter Maecha ab vom Amt, das sie dem Miplezeth gemacht hatte im Haine. Und Assa rottete aus ihren Miplezeth und verbrannte ihn im Bach Kidron. Aber die Hohen taten sie nicht ab. Doch war das Herz Assas rechtschaffen an dem HERRN sein Leben lang. Und das Silber und Gold und Gefal J, das sein Vater geheiliget hatte, und was geheiliget war zum Hause des HERRN brachte erein. Und es war Streit zwischen Assa und Baesa, dem Konige Israels, ihr Leben lang. Baesa aber, der Konig Israels, zog herauf wider Juda und bauete Rama, daß niemand sollte aus und einziehen auf Assas Seiten, des Konigs Judas. Da nahm Assa alles Silber und Gold, das ubrig war im Schatz des Hauses des HERRN und im Schatz des Hauses des Konigs, und gab's in seiner Knechte Hande; und sandte sie zu Benhadad, dem Sohn Tabrimons, des Sohns Hesions, dem Konige in Syrien, der zu Damaskus wohnete, und lieli ihm sagen: Es ist ein Bund zwischen mir und dir und zwischen meinem Vater und deinem Vater; darum schicke ich dir ein Geschenk, Silber und Gold, dafj du fahren lassest den Bund, den du mit Baesa, dem Konige Israels, hast, daß er von mir abziehe. Benhadad gehorchte dem Konige Assa und sandte seine Hauptleute wider die Stadte Israels und schlug Ijon und Dan und Abel-Beth-Maecha, das ganze Cinneroth, an dem ganzen Lande Naphthali. Da das Baesa horete, lieli er ab, zu bauen Rama, und zog wieder gen Thirza. Der Konig Assa aber lieli erschallen im ganzen Juda: Hie sei niemand ausgenommen! Und sie nahmen die Steine und Holz von Rama weg, damit Baesa gebauet hatte; und der Konig Assa bauete damit Geba-Benjamin und Mizpa. Was aber mehr von Assa zu sagen ist, und alle seine Macht und alles, was er getan hat, und die Stadte, die er gebauet hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Konige Judas; ohne daß er in seinem Alter an seinen Fülien krank war. Und Assa entschlief mit seinen Vatern und ward begraben mit seinen Vatern in der Stadt Davids, seines Vaters. Und Josaphat, sein Sohn, ward Konig an seiner Statt. Nadab aber, der Sohn Jerobeams, ward Konig uber Israel im andern Jahr Assas, des Konigs Judas, und regierte uber Israel zwei Jahre. Und tat, das dem HERRN übel gefiel, und wandelte in dem Wege seines Vaters und in seiner Sünde, damit er Israel hatte sundigen gemacht. Aber Baesa, der Sohn Ahias, aus dem Hause Isaschar, machte einen Bund wider ihn und schlug ihn zu Gibethon, welche war der Philister. Denn Nadab und das ganze Israel belagerten Gibethon. Also totete ihn Baesa im dritten Jahr Assas, des Konigs Judas, und ward Konig an seiner Statt. Als er nun Konig war, schlug er das ganze Haus Jerobeams und lieli nicht uber etwas, das den Odem hatte von Jerobeam, bis er ihn vertilgte; nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch seinen Knecht Ahia von Silo, urn der Sünde willen Jerobeams, die er tat und damit Israel sundigen machte, mit dem Reizen, damit er den HERRN, den Gott Israels, erzümete. Was aber mehr von Nadab zu sagen ist, und alles, was er getan hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Konige Israels. Und es war Krieg zwischen Assa und Baesa, dem Konige Israels, ihr Leben lang. Im dritten Jahr Assas, des Konigs Judas, ward Baesa, der Sohn Ahias, Konig uber das ganze Israel zu Thirza vierundzwanzig Jahre. Und tat, das dem HERRN ubel gefiel, und wandelte in dem Wege Jerobeams und in seiner Sünde, damit er Israel hatte sundigen gemacht.

Evening Prayer — Second Lesson

Romans 4

Was sagen wir denn von unserm Vater Abraham, daß ergefunden habe nach dem Fleisch? Das sagen wir: Ist Abraham durch die Werke gerecht, so hat erwohl Ruhm, aber nicht vor Gott. Was sagt denn die Schrift? Abraham hat Gott geglaubet, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet. Dem aber, der mit Werken umgehet, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht. Dem aber, der nicht mit Werken umgehet, glaubet aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit. Nach welcher Weise auch David sagt, daß die Seligkeit sei allein des Menschen, welchem Gott zurechnet die Gerechtigkeit ohne Zutun der Werke, da er spricht: Selig sind die, welchen ihre Ungerechtigkeiten vergeben sind, und welchen ihre Sunden bedecket sind. Selig ist der Mann, welchem Gott keine Sünde zurechnet. Nun, diese Seligkeit, gehet sie uber die Beschneidung Oder uber die Vorhaut? Wir mussen je sagen, daß Abraham sei sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet. Wie ist er ihm denn zugerechnet, in der Beschneidung Oder in der Vorhaut? Ohne Zweifel nicht in der Beschneidung, sondern in der Vorhaut. Das Zeichen aber der Beschneidung empfing er zum Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, welchen er noch in der Vorhaut hatte, auf daß er würde ein Vater aller, die da glauben in der Vorhaut, daß denselbigen solches auch gerechnet werde zur Gerechtigkeit und würde auch ein Vater der Beschneidung, nicht allein derer, die von der Beschneidung sind, sondern auch derer, die wandeln in den Fufttapfen des Glaubens, welcher war in der Vorhaut unsers Vaters Abraham. Denn die Verheiftung, daß er sollte sein der Welt Erbe, ist nicht geschehen Abraham Oder seinem Samen durchs Gesetz, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens. Denn wo die vom Gesetz Erben sind, so ist der Glaube nichts, und die Verheißung ist ab. Sintemal das Gesetz richtet nur Zorn an; denn wo das Gesetz nicht ist, da ist auch keine Ubertretung. Derhalben muiß die Gerechtigkeit durch den Glauben kommen, auf daß sie sei aus Gnaden, und die Verheiftung test bleibe allem Samen, nicht dem alleine, der unter dem Gesetz ist, sondern auch dem, der des Glaubens Abrahams ist, welcher ist unser aller Vater, wie geschrieben stehet: Ich habe dich gesetzt zum Vater vieler Heiden vor Gott, dem du geglaubet hast, der da lebendig machet die Toten und rufet dem, das nicht ist, daß es sei. Und er hat geglaubet auf Hoffnung, da nichts zu hoffen war, auf daß er würde ein Vater vieler Heiden, wie denn zu ihm gesagt ist: Also soli dein Same sein. Und erward nichtschwach imßlauben, sah auch nicht an seinen eigenen Leib, welcher schon erstorben war, weil er fast hundertjahrig war, auch nicht den erstorbenen Leib der Sara. Denn er zweifelte nicht an der Verheiliung Gottes durch Unglauben, sondern ward stark im Glauben und gab Gott die Ehre und wuftte aufs allergewisseste, dad, was Gott verheiftet, das kann er auch tun. Darum ist's ihm auch zur Gerechtigkeit gerechnet. Das ist aber nicht geschrieben allein urn seinetwillen, dad es ihm zugerechnet ist, sondern auch um unsertwillen, welchen es soli zugerechnet werden, so wir glauben an den, der unsern Herrn Jesum auferwecket hat von den Toten. welcher ist um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Gerechtigkeit willen auferwecket.

Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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