Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

Morning Prayer — First Lesson

Job 14

Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit und ist voll Unruhe, gehet auf wie eine Blume und fallt ab, fleucht wie ein Schatten und bleibet nicht. Und du tust deine Augen uber solchem auf, daß du mich vor dir in das Gericht ziehest. Wer will einen Reinen finden bei denen, da keiner rein ist? Er hat seine bestimmte Zeit, die Zahl seiner Monden stehet bei dir; du hast ein Ziel gesetzt, das wird er nicht ubergehen. Tue dich von ihm, daß er Ruhe habe, bis daß seine Zeit komme, deren er wie ein Taglohner wartet. Ein Baum hat Hoffnung, wenn er schon abgehauen ist, daß er sich wieder verandere, und seine Schoftlinge horen nicht auf. Ob seine Wurzel in der Erde veraltet und sein Stamm in dem Staube erstirbt, grünet er doch wieder vom Geruch des Wassers und wachst daher, als ware er gepflanzet. Wo ist aber ein Mensch, wenn ertot und umkommen und dahin ist? Wie ein Wasser auslauft aus dem See und wie ein Strom versieget und vertrocknet, so ist ein Mensch, wenn er sich legt, und wird nicht aufstehen und wird nicht aufwachen, solange der Himmel bleibt, noch von seinem Schlaf erweckt werden. Ach, daß du mich in der Holle verdecktest und verbargest, bis dein Zorn sich lege, und setztest mir ein Ziel, daß du an mich denkest! Meinest du, ein toter Mensch werde wieder leben? Ich harre taglich; dieweil ich streite, bis daß meine Veranderung komme, daß du wollest mir rufen, und ich dirantworten, und wollest das Werk deiner Hande nicht ausschlagen. Denn du hast schon meine Gange gezahlet; aber du wollest ja nicht achthaben auf meine Sunde. Du hast meine Ubertretung ineinem Bundlein versiegelt und meine Missetat zusammengefasset. Zerfallt doch ein Berg und vergehet, und ein Fels wird von seinem Ort versetzt. Wasser waschet Steine weg, und die Tropfen floften die Erde weg; aber des Menschen Hoffnung ist verloren. Denn du stoftest ihn gar urn, daß er dahinfahret, veranderst sein Wesen und lassest ihn fahren. Sind seine Kinder in Ehren, das weift er nicht; Oder ob sie geringe sind, des wird er nicht gewahr. Weil er das Fleisch an sich tragt, muft er Schmerzen haben, und weil seine Seele noch bei ihm ist, muft er Leid tragen.

Morning Prayer — Second Lesson

Mark 11

Und da sie nahe zu Jerusalem kamen, gen Bethphage und Bethanien an den Olberg, sandte er seiner Jünger zwei und sprach zu ihnen: Gehet hin in den Flecken, der vor euch liegt, und alsbald; wenn ihr hineinkommt, werdet ihr finden ein Füllen angebunden, auf welchem nie kein Mensch gesessen ist. Loset es ab und führet es her! Und so jemand zu euch sagen wird: Warum tut ihr das? so sprechet: Der Herr bedarf sein; so wird er's bald hersenden. Und gingen hin und fanden das Füllen gebunden an der Tür, draulien auf dem Wegscheid, und loseten es ab. Und etliche, die da stunden, sprachen zu ihnen: Was machet ihr, daß ihr das Füllen abloset? Sie sagten aber zu ihnen, wie ihnen Jesus geboten hatte; und die lielien's zu. Und sie führeten das Füllen zu Jesu und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf. Viele aber breiteten ihre Kleider auf den Weg. Etliche hieben Maien von den Baumen und streueten sie auf den Weg. Und die vorne vorgingen, und die hernach folgeten, schrieen und sprachen: Hosianna! Gelobet sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Gelobet sei das Reich unsers Vaters David, das da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Hohe! Und der Herr ging ein zu Jerusalem und in den Tempel. Und er besah alles; und am Abend ging er hinaus gen Bethanien mit den Zwolfen. Und des andern Tages, da sie von Bethanien gingen, hungerte ihn. Und sah einen Feigenbaum von feme, der Blatter hatte. Da trat er hinzu, ob er etwas darauf fande. Und da er hinzukam, fand er nichts denn nur Blatter; denn es war noch nicht Zeit, daß Feigen sein sollten. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Nun esse von dir niemand keine Frucht ewiglich! Und seine Jünger horeten das. Und sie kamen gen Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel, fing an und trieb aus die Verkaufer und Kaufer in dem Tempel; und die Tische der Wechsler und die Stühle der T aubenkramer stieft, er urn und lieft nicht zu, daß jemand etwas durch den Tempel truge. Und erlehrete und sprach zu ihnen: Stehet nicht geschrieben: Mein Haus soil heiften ein Bethaus alien Vblkern? Ihr aber habt eine Mordergrube daraus gemacht. Und es kam vordie Schriftgelehrten und Hohenpriester; und sie trachteten, wie sie ihn umbrachten. Sie furchteten sich aber vor ihm; denn alles Volk verwunderte sich seiner Lehre. Und des Abends ging er hinaus vor die Stadt. Und am Morgen gingen sie voruber und sahen den Feigenbaum, daß er verdorret war bis auf die Wurzel. Und Petrus gedachte daran und sprach zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorret. Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gotti Wahrlich, ich sage euch, werzu diesem Berge sprache: Heb' dich und wirfdich ins Meer! und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, daß es geschehen würde, was er sagt, so wird's ihm geschehen, was er sagt. Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubet nur, daß ihr's empfangen werdet, so wird's euch werden. Und wenn ihr stehet und betet, so vergebet, wo ihr etwas wider jemand habt, auf daß auch euer Vater im Himmel euch vergebe eure Fehle. Wenn ihr aber nicht vergeben werdet, so wird auch euer Vater, der im Himmel ist, eure Fehle nicht vergeben. Und sie kamen abermal gen Jerusalem. Und da er in den Tempel ging, kamen zu ihm die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Altesten und sprachen zu ihm: Aus was fur Macht tust du das, und wer hat dir die Macht gegeben, daß du solches tust? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch ein Wort fragen; antwortet mir, so will ich euch sagen, aus was fur Macht ich das tue: Die Taufe Johannes, war sie vom Himmel Oder von Menschen? Antwortet mir! Und sie gedachten bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie war vom Himmel, so wird er sagen: Warum habt ihr denn ihm nicht geglaubet? Sagen wir aber, sie war von Menschen, so furchten wir uns vor dem Volk. Denn sie hielten alle, daß Johannes ein rechter Prophet ware. Und sie antworteten und sprachen zu Jesu: Wir wissen's nicht. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was fur Macht ich solches tue.

Evening Prayer — First Lesson

Job 15

Da antwortete Eliphas von Theman und sprach: Soli ein weiser Mann so aufgeblasene Worte reden und seinen Bauch so blahen mit losen Reden? Du strafest mit Worten, die nicht taugen, und dein Reden ist kein nütze. Du hast die Furcht fahren lassen und redest zu verachtlich vor Gott. Denn deine Missetat lehret deinen Mund also, und hast erwahlet eine schalkhafte Zunge. Dein Mund wird dich verdammen, und nicht ich; deine Lippen sollen dir antworten. Bist du der erste Mensch geboren? Bist du vor alien Hugeln empfangen? Hast du Gottes heimlichen Rat gehoret? und ist die Weisheit selbst geringer denn du? Was weiftt du, das wir nicht wissen? Was verstehest du, das nicht bei uns sei? Es sind Graue und Alte unter uns, die langer gelebt haben denn deine Vater. Sollten Gottes Trostungen so geringe vor dir gelten? Aber du hast irgend noch ein heimlich Stuck bei dir. Was nimmt dein Herz vor? Was siehest du so stolz? Was setztsich dein Mut wider Gott, daß du solche Rede aus deinem Munde lassest? Was ist ein Mensch, daß er sollte rein sein, und daß der sollte gerecht sein, der vom Weibe geboren ist? Siehe, unter seinen Heiligen ist keiner ohne Tadel, und die Himmel sind nicht rein vor ihm. Wie viel mehr ein Mensch, der ein Greuel und schnode ist, der Unrecht sauft wie Wasser. Ich will dir'szeigen, hore mirzu; und will dir erzahlen was ich gesehen habe, was die Weisen gesagt haben, und ihren Vatern nicht verhohlen gewesen ist, welchen allein das Land gegeben ist, daß kein Fremder durch sie gehen muft. Der Gottlose bebet sein Leben lang; und dem Tyrannen ist die Zahl seiner Jahre verborgen. Was er horet, das schrecket ihn; und wenn's gleich Friede ist, furchtet er sich, der Verderber komme; glaubt nicht, daß er moge dem Unglück entrinnen, und versiehet sich immer des Schwerts. Erzeucht hin und hernach Brot und dunket ihn immer, die Zeit seines Unglucks sei vorhanden. Angst und Not schrecken ihn und schlagen ihn nieder als ein Konig mit einem Heer. Denn er hat seine Hand wider Gott gestrecket und wider den Allmachtigen sich gestraubet. Er lauft mit dem Kopf an ihn und ficht halsstarriglich wider ihn. Er brustet sich wie ein fetter Wanst und macht sich fett und dick. Erwird aberwohnen in verstdrten Stadten, da keine Haupter sind, sondern auf einem Haufen liegen. Erwird nicht reich bleiben, und sein Gut wird nicht bestehen, und sein Gluck wird sich nicht ausbreiten im Lande. Unfall wird nicht von ihm lassen. Die Flamme wird seine Zweige verdorren und durch den Odem ihres Mundes ihn wegfressen. Erwird nicht bestehen, denn er ist in seinem eiteln Dunkel betrogen, und eitel wird sein Lohn werden. Erwird ein Ende nehmen, wenn's ihm uneben ist, und sein Zweig wird nicht grunen. Erwird abgerissen werden wie eine unzeitige Traube vom Weinstock, und wie ein Olbaum seine Blüte abwirft. Denn der Heuchler Versammlung wird einsam bleiben, und das Feuerwird die Hütten fressen, die Geschenke nehmen. Er gehet schwanger mit Unglück und gebiert Mühe, und ihr Bauch bringet Fehl.

Evening Prayer — Second Lesson

2 Corinthians 8

Ich tue euch kund, liebe Bruder, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden in Mazedonien gegeben ist. Denn ihre Freude war da überschwenglich, da sie durch viel Trubsal arm waren, haben sie doch reichlich gegeben in aller Einfaltigkeit. Denn nach allem Vermogen (das zeuge ich) und uber Vermogen waren sie selbst willig und fleheten uns mit vielem Ermahnen, daß wir aufnahmen die Wohltat und Gemeinschaft der Handreichung, die da geschieht den Heiligen. Und nicht, wie wir hofften, sondern ergaben sich selbst zuerst dem Herrn und danach uns durch den Willen Gottes, da(S wir muliten Titus ermahnen, auf dafi er, wie er zuvor hatte angefangen, also auch unter euch solche Wohltat ausrichtete. Aber gleichwie ihr in alien Stricken reich seid, im Glauben und im Wort und in der Erkenntnis und in allerlei Fleifi und in eurer Liebe zu uns, also schaffet, daß ihr auch in dieser Wohltat reich seid. Nicht sage ich, daü ich etwas gebiete, sondern dieweil andere so fleilüg sind, versuche ich auch eure Liebe, ob sie rechter Art sei. Denn ihr wisset die Gnade unsers Herrn Jesu Christi, daß, ob erwohl reich ist, ward er doch arm um euretwillen, auf dafi ihr durch seine Armut reich würdet. Und mein Wohlmeinen hierinnen gebe ich. Denn solches ist euch nutzlich, die ihr angefangen habt vor dem Jahre her, nicht allein das Tun, sondern auch das Wollen. Nun aber vollbringet auch das Tun, auf daß, gleichwie da ist ein geneigt Gemut zu wollen, so sei auch da ein geneigt Gemut zu tun von dem, was ihr habt. Denn so einer willig ist, so ister angenehm, nachdem er hat, nicht nachdem er nicht hat. Nicht geschieht das der Meinung, daß die andern Ruhe haben und ihr Trubsal, sondern daßes gleich sei. So diene euer Uberfluli ihrem Mangel diese (teure) Zeit lang, auf daß auch ihr Uberschwang hernach diene eurem Mangel, und geschehe, was gleich ist. Wie geschrieben stehet: Der viel sammelte, hatte nicht Uberfluli,, und der wenig sammelte, hatte nicht Mangel. Gott aber sei Dank, der solchen Fleili fur euch gegeben hat in das Herz des Titus! Denn er nahm zwar die Ermahnung an; aber dieweil er so sehr fleilüg war, ist er von selber zu euch gereiset. Wir haben aber einen Bruder mit ihm gesandt; der das Lob hat am Evangelium durch alle Gemeinden; nicht allein aber das, sondern er ist auch verordnet von den Gemeinden zum Gefahrten unserer Fahrt in dieser Wohltat, welche durch uns ausgerichtet wird dem Herrn zu Ehren und (zum Preis) eures guten Willens. Und verhuten das, daß uns nicht jemand übel nachreden moge solcher reichen Steuer halben, die durch uns ausgerichtet wird. und sehen darauf, daß es redlich zugehe, nicht allein vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen. Auch haben wir mit ihnen gesandt unsern Bruder, den wir oft gespuret haben in vielen Stricken, daß er fleilüg sei, nun aber viel fleilüger. Und wir sind grolier Zuversicht zu euch, es sei des Titus halben, welcher mein Geselle und Gehilfe unter euch ist, Oder unserer Bruder halben, welche Apostel sind der Gemeinden und eine Ehre Christi. Erzeiget nun die Beweisung eurer Liebe und unsers Ruhms von euch an diesen, auch offentlich vor den Gemeinden.

Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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