Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

Morning Prayer — First Lesson

Job 26;Job 27

Hiob antwortete und sprach: Wem stehest du bei? Dem, der keine Kraft hat? Hilfst du dem, der keine Starke in Armen hat? Wem gibst du Rat? Dem, der keine Weisheit hat? und zeigest einem Machtigen, wie er's ausfuhren soli? Fur wen redest du, und fur wen gehet der Odem von dir? Die Riesen angsten sich unter den Wassern und die bei ihnen wohnen. Die Holle ist aufgedeckt vor ihm, und das Verderben hat keine Decke. Er breitet aus die Mitternacht nirgend an und hanget die Erde an nichts. Er fasset das Wasser zusammen in seine Wolken, und die Wolken zerreifien drunter nicht. Er halt seinen Stuhl und breitet seine Wolken davor. Er hat urn das Wasser ein Ziel gesetzt, bis das Licht samt der Finsternis vergehe. Die Saulen des Himmels zittern und entsetzen sich vorseinem Schelten. Vor seiner Kraft wird das Meer plotzlich ungestüm, und vor seinem Verstand erhebet sich die Hohe des Meers. Am Himmel wird's schon durch seinen Wind, und seine Hand bereitet die gerade Schlange. Siehe, also gehet sein Tun, aber davon haben wir ein gering Wortlein vernommen. Wer will aber den Donner seiner Macht verstehen? Und Hiob fuhrfort und hub an seine Spruche und sprach: So wahr Gott lebt, der mir mein Recht nicht gehen lasset, und der Allmachtige, der meine Seele betrubet, solange mein Odem in mir ist, und das Schnauben von Gott in meiner Nase ist: meine Lippen sollen nichts Unrechts reden, und meine Zunge soil keinen Betrug sagen. Das sei feme von mir, daß ich euch recht gebe; bis da(S mein Ende kommt, will ich nicht weichen von meiner Frommigkeit. Von meiner Gerechtigkeit, die ich habe, will ich nicht lassen; mein Gewissen beißt mich nicht meines ganzen Lebens halber. Aber mein Feind wird erfunden werden ein Gottloser, und der sich wider mich auflehnet, ein Ungerechter. Denn was ist die FHoffnung des FHeuchlers, daß er so geizig ist, und Gott doch seine Seele hinreüßet? Meinest du, da(S Gott sein Schreien horen wird, wenn die Angst über ihn kommt? Wie kann eran dem Allmachtigen Lust haben und Gott etwa anrufen? Ich will euch lehren von der FHand Gottes; und was bei dem Allmachtigen gilt, will ich nicht verhehlen. Siehe, ihr haltet euch alle fur klug. Warum gebt ihr denn solch unnutze Dinge vor? Das ist der Lohn eines gottlosen Menschen bei Gott und das Erbe der Tyrannen, das sie von dem Allmachtigen nehmen werden. Wird erviel Kinder haben, so werden sie des Schwerts sein; und seine Nachkommlinge werden des Brats nicht satt haben. Seine Ubrigen werden im Tode begraben werden, und seine Witwen werden nicht weinen. Wenn erßeld zusammenbringetwie Erde und sammelt Kleider wie Leimen, so wird ereswohl bereiten; aber der Gerechte wird es anziehen, und der Unschuldige wird das Geld austeilen. Er bauet sein Haus wie eine Spinne, und wie ein Hüter einen Schauer machet. Der Reiche, wenn er sich legt, wird er's nicht mitraffen; er wird seine Augen auftun, und da wird nichts sein. Es wird ihn Schrecken uberfallen wie Wasser; des Nachts wird ihn das Ungewitter wegnehmen. Der Ostwind wird ihn wegfuhren, daß er dahinfahret, und Ungestum wird ihn von seinem Ort treiben. Er wird solches uber ihn führen und wird sein nicht schonen; es wird ihm alles aus seinen Handen entfliehen. Man wird über ihn mit den Flanden klappen und über ihn zischen, da er gewesen ist.

Morning Prayer — Second Lesson

Mark 16

Und da der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria des Jakobus und Salome Spezerei, auf daß sie kamen und salbeten ihn. Und sie kamen zum Grabe an einem Sabbater sehrfrühe, da die Sonne aufging. Und sie sprachen untereinander: Wer walzet uns den Stein von des Grabes Tur? Und sie sahen dahin und wurden gewahr, daß der Stein abgewalzet war; denn er war sehr graft. Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jungling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein lang weift Kleid an. Und sie entsetzten sich. Er aber sprach zu ihnen: Entsetzet euch nicht! Ihrsuchet Jesum von Nazareth, den Gekreuzigten; er ist auferstanden und ist nicht hier. Siehe da die Statte, da sie ihn hinlegten. Gehet aber hin und sagt's seinen Jungern und Petrus, daß er vor euch hingehen wird nach Galilaa; da werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat. Und sie gingen schnell heraus und flohen von dem Grabe; denn es war sie Zittern und Entsetzen ankommen. Und sagten niemand nichts; denn sie furchteten sich. Jesus aber, da er auferstanden war frühe am ersten Tage der Sabbater, erschien er am ersten der Maria Magdalena, von welcher er sieben Teufel ausgetrieben hatte. Und sie ging hin und verkundigte es denen, die mit ihm gewesen waren, die da Leid trugen und weineten. Und dieselbigen, da sie horeten, daß er lebete und ware ihrerschienen, glaubten sie nicht. Danach da zwei aus ihnen wandelten, offenbarte er sich unter einer andern Gestalt, da sie aufs Feld gingen. Und dieselbigen gingen auch hin und verkundigten das den andern; denen glaubten sie auch nicht. Zuletzt, da die Elfe zu Tische saften, offenbarete er sich und schalt ihren Unglauben und ihres Herzens Hartigkeit, daß sie nicht geglaubt hatten denen, die ihn gesehen hatten auferstanden. Und sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur! Wer da glaubet und getauft wird, derwird selig werden; wer aber nicht glaubet, derwird verdammt werden. Die Zeichen aber, die dafolgen werden denen, die da glauben, sind die: In meinem Namen werden sie Teufel austreiben, mit neuen Zungen reden, Schlangen vertreiben, und so sie etwas Todliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf die Kranken werden sie die Hande legen, so wird's besser mit ihnen werden. Und der Herr, nachdem er mit ihnen geredet hatte, ward er aufgehoben gen Himmel und sitzet zur rechten Hand Gottes. Sie aber gingen aus und predigten an alien Orten. Und der Herrwirkte mit ihnen und bekraftigte das Wort durch mitfolgende Zeichen.

Evening Prayer — First Lesson

Job 28

Es hat das Silber seine Gange und das Gold seinen Ort, da man es schmelzt. Eisen bringet man aus der Erde, und aus den Steinen schmelzt man Erz. Es wird je des Finstern etwa ein Ende, und jemand findet ja zuletzt den Schiefer tief verborgen. Es bricht ein solcher Bach hervor, dafi, die darum wohnen, den Weg daselbst verlieren; und fallt wieder und schief M dahin von den Leuten. Man bringet auch Feuer unten aus der Erde, da doch oben Speise auf wachst. Man findet Saphir an etlichen Orten und Erdenklofie, da Gold ist. Den Steig kein Vogel erkannt hat und kein Geiersauge gesehen. Es haben die stolzen Kinder nicht drauf getreten, und ist kein Lowe drauf gegangen. Auch legt man die FHand an die Felsen und grabet die Berge urn. Man reißet Bache aus den Felsen; und alles, was kostlich ist, siehet das Auge. Man wehret dem Strom des Wassers und bringet, das verborgen drinnen ist, ans Licht. Wo will man aber Weisheit finden, und wo ist die Statte des Verstandes? Niemand weifi, wo sie liegt, und wird nicht funden im Lande der Lebendigen. Der Abgrund spricht: Sie ist in mir nicht; und das Meer spricht: Sie ist nicht bei mir. Man kann nicht Gold urn sie geben, noch Silber darwagen, sie zu bezahlen. Es gilt ihr nicht gleich ophirisch Gold Oder kostlicher Onyx und Saphir. Gold und Demant mag ihr nicht gleichen, noch urn sie gulden Kleinod wechseln. Ramoth und Gabis achtet man nicht. Die Weisheit ist hoher zu wagen denn Perlen. Topasius aus Mohrenland wird ihr nicht gleich geschatzt, und das reinste Gold gilt ihr nicht gleich. Woher kommt denn die Weisheit, und wo ist die Statte des Verstandes? Sie ist verhohlen vor den Augen aller Lebendigen, auch verborgen den Vogeln unter dem Himmel. Die Verdammnis und der Tod sprechen: Wir haben mit unsern Ohren ihr Gerucht gehoret. Gott weili den Weg dazu und kennet ihre Statte. Denn er siehet die Enden der Erde und schauet alles, was unter dem Himmel ist. Da er dem Winde sein Gewicht machte und setzte dem Wasser sein gewisses Mali, da er dem Regen ein Ziel machte und dem Blitz und Donner den Weg, da sah er sie und erzahlete sie, bereitete sie und erfand sie; und sprach zum Menschen: Siehe, die Furcht des HERRN, das ist Weisheit, und meiden das Bose, das ist Verstand.

Evening Prayer — Second Lesson

2 Corinthians 13

Komme ich zum drittenmal zu euch, so soil in zweier Oder dreier Zeugen Munde bestehen allerlei Sache. Ich hab es euch zuvor gesagt und sage es euch zuvor als gegenwartig zum andernmal und schreibe es nun im Abwesen denen, die zuvor gesündiget haben, und den andern alien: Wenn ich abermal komme, so will ich nicht schonen. Sintemal ihrsuchet, daß ihreinmal gewahr werdet des, der in mir redet, namlich Christi, welcher unter euch nicht schwach ist, sondern ist machtig unter euch. Und ob erwohl gekreuziget ist in der Schwachheit, so lebet er doch in der Kraft Gottes. Und ob wir auch schwach sind in ihm, so leben wir doch mit ihm in der Kraft Gottes unter euch. Versuchet euch selbst, ob ihr im Glauben seid, prufet euch selbst! Oder erkennet ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, daß ihr untüchtig seid. Ich hoffe aber, ihr erkennet, daß wir nicht untüchtig sind. Ich bitte aber Gott, daß ihr nichts Ubles tut, nicht auf daß wir tüchtig gesehen werden, sondern auf daß ihr das Gute tut, und wir wie die Untuchtigen seien. Denn wir konnen nichts wider die Wahrheit, sondern fur die Wahrheit. Wirfreuen uns aber, wenn wir schwach sind, und ihr machtig seid. Und dasselbige wünschen wir auch namlich eure Vollkommenheit. Derhalben ich auch solches abwesend schreibe, auf daß ich nicht, wenn ich gegenwartig bin, Scharfe brauchen musse nach der Macht, welche mir der Herr, zu bessern und nicht zu verderben, gegeben hat. Zuletzt, liebe Bruder, freuet euch, seid vollkommen, trostet euch, habt eineriei Sinn, seid friedsam, so wird Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. Grülieteuch untereinander mitdem heiligen Kufi. Es grulien euch alle Heiligen. Die Gnade unsers Herm Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch alien! Amen.

Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.