Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

Morning Prayer — First Lesson

Zechariah 2;Zechariah 3

Und ich hub meine Augen auf und sah, und siehe, da waren vier Horner. Und ich sprach zum Engel, der mit mir redete: Wer sind diese? Er sprach zu mir: Es sind die Horner, die Juda samt dem Israel und Jerusalem zerstreuet haben. Und der HERR zeigte mirviel Schmiede. Da sprach ich: Was wollen die machen? Er sprach: Die Horner, die Juda so zerstreuet haben, daß niemand sein Haupt hat mogen aufheben, dieselbigen abzuschrecken, sind diese kommen, daß sie die Horner der Heiden abstolien, welche das Horn haben uber das Land Juda gehoben, dasselbige zu zerstreuen. Und ich hub meine Augen auf und sah, und siehe, ein Mann hatte eine Melischnur in der Hand. Und ich sprach: Wo gehest du hin? Er aber sprach zu mir: Daü ich Jerusalem messe und sehe, wie lang und weit sie sein solle. Und siehe, der Engel, der mit mir redete, ging heraus. Und ein anderer Engel ging heraus ihm entgegen und sprach zu ihm: Lauf hin und sage diesem Knaben und sprich: Jerusalem wird bewohnet werden ohne Mauern vor grolier Menge der Menschen und Viehes, so drinnen sein wird. und ich will, spricht der HERR, eine feurige Mauer umher sein und will drinnen sein und will mich herrlich drinnen erzeigen. Hui! hui! Fliehet aus dem Mitternachtlande! spricht der HERR; denn ich hab euch in die vier Winde unter dem Himmel zerstreuet, spricht der HERR. Hui, Zion, die du wohnest bei der Tochter Babel, entrinne! Denn so spricht der HERR Zebaoth: Er hat mich gesandt nach der Ehre zu den Heiden, die euch beraubet haben; ihre Macht hat ein Ende. Wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an. Denn siehe, ich will meine Hand fiber sie weben, dafi sie sollen ein Raub werden denen, die ihnen gedienet haben, daß ihr sollt erfahren, daß mich der HERR Zebaoth gesandt hat. Freue dich und sei frohlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dirwohnen, spricht der HERR. Und sollen zu der Zeit viel Heiden zum HERRN getan werden und sollen mein Volk sein; und ich will bei dir wohnen, daß du sollst erfahren, dad mich der HERR Zebaoth zu dir gesandt hat. Und der HERR wird Juda erben fur sein Teil in dem heiligen Lande und wird Jerusalem wieder erwahlen. Alles Fleisch sei stille vordem HERRN; denn er hat sich aufqemacht aus seiner heiliqen Statte. Und mirward gezeiget der Hohepriester Josua, stehend vor dem Engel des HERRN; und der Satan stund zu seiner Rechten, dad er ihm widerstunde. Und der HERR sprach zu dem Satan: Der HERR schelte dich, du Satan; ja, der HERR schelte dich, der Jerusalem erwahlet hat! 1st dieser nicht ein Brand, der aus dem Feuer errettet ist? Und Josua hatte unreine Kleider an und stund vor dem Engel, welcher antwortete und sprach zu denen, die vor ihm stunden: Tut die unreinen Kleider von ihm! Und er sprach zu ihm: Siehe, ich habe deine Sunde von dir genommen und habe dich mit Feierkleidern angezogen. Und er sprach: Setzet einen reinen Hut auf sein Haupt! Und sie setzten einen reinen Hut auf sein Haupt und zogen ihm Kleider an, und der Engel des HERRN stund da. Und der Engel des HERRN bezeugete Josua und sprach: So spricht der HERR Zebaoth: Wirst du in meinen Wegen wandeln und meiner Hut warten, so sollst du regieren mein Haus und meine Hofe bewahren; und ich will dir geben von diesen, die hie stehen, daß sie dich geleiten sollen. Hore zu, Josua, du Hoherpriester, du und deine Freunde, die vor dir wohnen; denn sie sind eitel Wunder. Denn siehe, ich will meinen Knecht Zemah kommen lassen. Denn siehe, auf dem einigen Stein, den ich vor Josua gelegt habe, sollen sieben Augen sein. Aber siehe, ich will ihn aushauen, spricht der HERR Zebaoth, und will die Sunde desselbigen Landes wegnehmen auf einen Tag. Zu derselbigen Zeit, spricht der HERR Zebaoth, wird einer den andern laden unter den Weinstock und unter den Feigenbaum.

Morning Prayer — Second Lesson

Matthew 20

Das Himmelreich ist gleich einem Hausvater, der am Morgen ausging, Arbeiterzu mieten in seinen Weinberg. Und da er mit den Arbeitern eins ward um einen Groschen zum Taglohn, sandte er sie in seinen Weinberg. Und ging aus um die dritte Stunde und sah andere an dem Markt müßig stehen und sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist. Und sie gingen hin. Abermal ging er aus um die sechste und neunte Stunde und tat gleich also. Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere müßig stehen und sprach zu ihnen: Was stehet ihr hier den ganzen Tag müßig? Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand gedinget. Er sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg, und was recht sein wird, soil euch werden. Da es nun Abend ward, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Schaffner: Rufe die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und hebe an an den letzten bis zu den ersten. Da kamen, die um die elfte Stunde gedinget waren, und empfing ein jeglicher seinen Groschen. Da aber die ersten kamen, meineten sie, sie würden mehr empfahen; und sie empfingen auch ein jeglicher seinen Groschen. Und da sie den empfingen, murreten sie wider den Hausvater und sprachen: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir des Tages Last und Hitze getragen haben. Erantwortete aber und sagte zu einem unter ihnen: Mein Freund, ich tue dir nicht unrecht. Bist du nicht mit mir eins worden um einen Groschen? Nimm, was dein ist, und gehe hin! Ich will aber diesem letzten geben gleichwie dir. Oder habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem Meinen? Siehest du darum scheel, daß ich so gutig bin? Also werden die Letzten die Ersten, und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwahlet. Und erzog hinauf gen Jerusalem und nahm zu sich die zwolf Jünger besonders auf dem Wege und sprach zu ihnen: Siehe, wir ziehen hinauf gen Jerusalem, und des Menschen Sohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten überantwortet werden, und sie werden ihn verdammen zum Tode. Und werden ihn überantworten den Heiden, zu verspotten und zu geißeln und zu kreuzigen. Und am dritten Tage wird er wieder auferstehen. Da trat zu ihm die Mutter der Kinder des Zebedaus mit ihren Sohnen, fiel vor ihm nieder und bat etwas von ihm. Und er sprach zu ihr: Was willst du? Sie sprach zu ihm: Laß diese meine zwei Sohne sitzen in deinem Reiche, einen zu deiner Rechten und den andern zu deiner Linken. Aber Jesus antwortete und sprach: Ihr wisset nicht, was ihr bittet. Konnet ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde, und euch taufen lassen mit der Taufe, da ich mit getauft werde? Sie sprachen zu ihm: Jawohl. Und er sprach zu ihnen: Meinen Kelch sollt ihr zwar trinken und mit der Taufe, da ich mit getauft werde, sollt ihr getauft werden, aber das Sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben, stehet mir nicht zu, sondern denen es bereitet ist von meinem Vater. Da das die Zehn horeten, wurden sie unwillig uber die zwei Bruder. Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Ihr wisset, daß die weltlichen Fursten herrschen, und die Oberherren haben Gewalt. So soil es nicht sein unter euch, sondern so jemand will unter euch gewaltig sein, der sei euer Diener; und wer da will der Vornehmste sein, der sei euer Knecht, gleichwie des Menschen Sohn ist nicht kommen, daß er ihm dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben zu einer Erlosung fur viele. Und da sie von Jericho auszogen, folgte ihm viel Volks nach. Und siehe, zwei Blinde saßen am Wege; und da sie horeten, daß Jesus voruberging, schrieen sie und sprachen: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich unser! Aber das Volk bedrauete sie, daß sie schweigen sollten. Aber sie schrieen viel mehr und sprachen: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich unser! Jesus aber stund stille und rief sie und sprach: Was wollt ihr, daß ich euch tun soil? Sie sprachen zu ihm: Herr, daß unsere Augen aufgetan werden. Und es jammerte Jesum und ruhrete ihre Augen an. Und alsbald wurden ihre Augen wieder sehend, und sie folgten ihm nach.

Evening Prayer — First Lesson

Zechariah 4;Zechariah 5

Und der Engel, der mit mir redete, kam wieder und weckte mich auf, wie einer vom Schlaf erwecket wird, und sprach zu mir: Was siehest du? Ich aber sprach: Ich sehe; und siehe, da stund ein Leuchter ganz gulden mit einer Schale oben darauf, daran sieben Lampen waren und je sieben Kellen an einer Lampe, und zween Olbaume dabei, einen zur Rechten der Schale, den andern zur Linken. Und ich antwortete und sprach zu dem Engel, der mit mir redete: Mein Herr, was ist das? Und der Engel, der mit mir redete, antwortete und sprach zu mir: Weifit du nicht, was das ist? Ich aber sprach: Nein, mein Herr. Und er antwortete und sprach zu mir: Das ist das Wort des HERRN von Serubabel: Es soil nicht durch Heer Oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth. Wer bist du, du grofier Berg, der doch vor Serubabel eine Ebene sein muft? Und er soli aufführen den ersten Stein, dafi man rufen wird: Gluck zu, Gluck zu! Und es geschah zu mir das Wort des HERRN und sprach: Die Hande Serubabels haben dies Haus gegrundet, seine Hande sollen's auch vollenden, daß ihr erfahret, daß mich der HERR zu euch gesandt hat. Denn wer ist, der diese geringen Tage verachte, darin man doch sich wird freuen und sehen das zinnerne Mali in Serubabels Hand, mit den Sieben, welche sind des HERRN Augen, die das ganze Land durchziehen? Und ich antwortete und sprach zu ihm: Was sind die zween Olbaume zur Rechten und zur Linken des Leuchters? Und ich antwortete zum andernmal und sprach zu ihm: Was sind die zween Zweige der Olbaume, welche stehen bei den zwo guldenen Schneuzen des guldenen Leuchters, damit man abbricht oben von dem guldenen Leuchter? Und er sprach zu mir: Weiftt du nicht, was die sind? Ich aber sprach: Nein, mein Herr. Und er sprach: Es sind diezwei Olkinder, welche stehen bei dem Herrscher des ganzen Landes. Und ich hub meine Augen abermal auf und sah, und siehe, es war ein fliegender Brief. Und er sprach zu mir: Was siehest du? Ich aber sprach: Ich sehe einen fliegenden Brief, der ist zwanzig Ellen lang und zehn Ellen breit. Und er sprach zu mir: Das ist der Fluch, welcher ausgehet uber das ganze Land; denn alle Diebe werden nach diesem Briefe fromm gesprochen, und alle Meineidigen werden nach diesem Briefe fromm gesprochen. Aber ich will's hervorbringen, spricht der HERR Zebaoth, daß es, soil kommen uber das Haus des Diebes und uber das Haus derer, die bei meinem Namen falschlich schwdren; und soil bleiben in ihrem Hause und soil's verzehren samt seinem Holz und Steinen. Und der Engel, der mit mir redete, ging heraus und sprach zu mir: Hebe deine Augen auf und siehe, was gehet da heraus? Und ich sprach: Was ist's? Er aber sprach: Ein Epha gehet heraus, und sprach: Das ist ihre Gestalt im ganzen Lande. Und siehe, es schwebte ein Zentner Blei; und da war ein Weib, das salt, im Epha. Er aber sprach: Das ist die gottlose Lehre. Und er warf sie in den Epha und warf den Klumpen Blei oben aufs Loch. Und ich hub meine Augen auf und sah, und siehe, zwei Weiber gingen heraus und hatten Flugel, die der Wind trieb; es waren aber Flugel wie Storchflugel, und die fuhreten den Epha zwischen Erde und Himmel. Und ich sprach zum Engel, der mit mir redete: Wo führen die den Epha hin? Er aber sprach zu mir: Dali ihm ein Haus gebauet werde im Lande Sinear und bereitet und daselbst gesetzt werde auf seinen Boden.

Evening Prayer — Second Lesson

1 Corinthians 4

Dafur halte uns jedermann, namlich fur Christi Diener und Haushalter uber Gottes Geheimnisse. Nun sucht man nicht mehr an den Haushaltern, denn daß sie treu erfunden werden. Mir aber ist's ein Geringes, daß ich von euch gerichtet werde Oder von einem menschlichen Tage; auch richte ich mich selbst nicht. Ich bin mirwohl nichts bewulit, aberdarinnen bin ich nicht gerechtfertiget; der Herr ist's aber, der mich richtet. Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der Herr komme, welcher auch wird ans Licht bringen, was im Finstern verborgen ist, und den Rat der Herzen offenbaren; alsdann wird einem jeglichen von Gott Lob widerfahren. Solches aber, liebe Bruder, habe ich auf mich und Apollo gedeutet urn euretwillen, daß ihr an uns lernet, daß niemand hoher von sich halte, denn jetzt geschrieben ist, auf daß sich nicht einer wider den andern urn jemandes willen aufblase. Denn wer hat dich vorgezogen? Was hast du aber, das du nicht empfangen hast? So du es aber empfangen hast, was ruhmest du dich denn, als der es nicht empfangen hatte? Ihr seid schon satt worden; ihr seid schon reich worden; ihr herrschet ohne uns. Und wollte Gott, ihr herrschet, auf daß auch wir mit euch herrschen mochten. Ich halte aber, Gott habe uns Apostel fur die Allergeringsten dargestellet, als dem Tode ubergeben. Denn wir sind ein Schauspiel worden der Welt und den Engeln und den Menschen. Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christo; wir schwach, ihr aber stark; ihr herrlich, wir aber verachtet. Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und sind nackend und werden geschlagen und haben keine gewisse Statte und arbeiten und wirken mit unsern eigenen Handen. Man schilt uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir's, man lasted uns, so flehen wir. Wir sind stets als ein Fluch der Welt und ein Fegopfer aller Leute. Nicht schreibe ich solches, daß ich euch beschame, sondern ich ermahne euch als meine lieben Kinder. Denn ob ihrgleich zehntausend Zuchtmeister hattet in Christo, so habt ihr doch nicht viele Vater. Denn ich habe euch gezeuget in Christo Jesu durch das Evangelium. Darum ermahne ich euch: Seid meine Nachfolger! Aus derselben Ursache habe ich Timotheus zu euch gesandt, welcher ist mein lieber und getreuer Sohn in dem Herm, dafi ereuch erinnere meiner Wege, die da in Christo sind, gleichwie ich an alien Enden in alien Gemeinden lehre. Es blahen sich etliche auf, als wurde ich nicht zu euch kommen. Ich will aber gar kurzlich zu euch kommen, so der Herr will, und erlernen nicht die Wode der Aufgeblasenen, sondern die Kraft. Denn das Reich Gottes stehet nicht in Woden, sondern in Kraft. Was wollet ihr? Soil ich mit der Rute zu euch kommen Oder mit Liebe und sanftmutigem Geist?

Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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