Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Ezekiel 20

Und es begab sich im siebenten Jahr, am zehnten Tage des funften Monden, kamen etliche aus den Altesten Israels, den FIERRN zu fragen, und setzten sich vor mir nieder. Da geschah des HERRN Wort zu mir und sprach: Du Menschenkind, sage den Altesten Israels und sprich zu ihnen: So spricht der Herr HERR: Seid ihr kommen, mich zu fragen? So wahr ich lebe, ich will von euch ungefragt sein, spricht der Herr HERR. Aber willst du sie strafen, du Menschenkind, so magst du sie also strafen. Zeige ihnen an die Greuel ihrer Vater und sprich zu ihnen: So spricht der Herr HERR: Zu der Zeit, da ich Israel erwahiete, erhub ich meine Hand zu dem Samen des Hauses Jakob und gab mich ihnen zu erkennen in Agyptenland. Ja, ich erhub meine Hand zu ihnen und sprach: Ich bin der HERR, euer Gott. Ich erhub aber zur selbigen Zeit meine Hand, daß ich sie führete aus Agyptenland in ein Land, das ich ihnen versehen hatte, das mit Milch und Honig fleufit, ein edel Land vor alien Landern, und sprach zu ihnen: Ein jeglicher werfe weg die Greuel vor seinen Augen und verunreiniget euch nicht an den Gotzen Agyptens; denn ich bin der HERR, euer Gott. Sie aber waren mir ungehorsam und wollten mir nicht gehorchen, und warf ihrer keiner weg die Greuel vor seinen Augen und verlielien die Gotzen Agyptens nicht. Da dachte ich meinen Grimm uber sie auszuschutten und alien meinen Zorn uber sie gehen zu lassen noch in Agyptenland. Aber ich lieli es urn meines Namens willen, daß er nicht entheiliget wurde vor den Heiden, unter denen sie waren, und vor denen ich mich ihnen hatte zu erkennen gegeben, daß ich sie aus Agyptenland führen wollte. Und da ich sie aus Agyptenland gefuhret hatte und in die Wüste gebracht, gab ich ihnen meine Gebote und lehrete sie meine Rechte, durch welche lebet der Mensch, der sie halt. Ich gab ihnen auch meine Sabbate zum Zeichen zwischen mir und ihnen damit sie lerneten, daß ich der HERR sei, der sie heiliget. Aber das Haus Israel war mir ungehorsam auch in der Wüste und lebten nicht nach meinen Geboten und verachteten meine Rechte, durch welche der Mensch lebet, der sie halt, und entheiligten meine Sabbate sehr. Da gedachte ich meinen Grimm uber sie auszuschutten in der Wüste und sie gar umzubringen. Aber ich lieli es urn meines Namens willen, auf daß er nicht entheiliget würde vor den Heiden, vor welchen ich sie hatte ausgeführet. Und hub auch meine Hand auf wider sie in der Wüste, daß ich sie nicht wollte bringen in das Land, so ich ihnen gegeben hatte, das mit Milch und Honig fleufit, ein edel Land vor alien Landern, darum daß sie meine Rechte verachtet und nach meinen Geboten nicht gelebet und meine Sabbate entheiliget hatten; denn sie wandelten nach den Gotzen ihres Herzens. Aber mein Auge verschonete ihrer, daß ich sie nicht verderbete noch gar umbrachte in der Wüste. Und ich sprach zu ihren Kindern in der Wüste: Ihr sollt nach eurer Vater Geboten nicht leben und ihre Rechte nicht halten und an ihren Gdtzen euch nicht verunreinigen. Denn ich hin der HERR, euer Gott; nach meinen Geboten sollt ihr leben und meine Rechte sollt ihr halten und danach tun und meine Sabbate sollt ihr heiligen, daß sie seien ein Zeichen zwischen mir und euch, damit ihr wisset, daß ich der HERR, euer Gott, bin. Aber die Kinder waren mir auch ungehorsam, lebten nach meinen Geboten nicht, hielten auch meine Rechte nicht, daß sie danach taten, durch welche der Mensch lebet, der sie halt, und entheiligten meine Sabbate. Da gedachte ich meinen Grimm uber sie auszuschutten und all meinen Zorn uber sie gehen zu lassen in der Wuste. Ich wandte aber meine Hand und lieli es urn meines Namens willen, auf daß er nicht entheiliget wurde vor den Heiden, vor welchen ich sie hatte ausgeführet. Ich hub auch meine Hand auf wider sie in der Wuste, daß ich sie zerstreuete unter die Heiden und zerstaubete in die Lander, darum daß sie meine Gebote nicht gehalten und meine Rechte verachtet und meine Sabbate entheiliget hatten und nach den Gdtzen ihrer Vater sahen. Darum ubergab ich sie in die Lehre, so nicht gut ist, und in Rechte, darin sie kein Leben konnten haben, und verwarf sie mit ihrem Opfer, da sie alle Erstgeburt durchs Feuer verbrannten, damit ich sie verstorte und sie lernen muliten, daß ich der HERR sei. Darum rede, du Menschenkind, mit dem Hause Israel und sprich zu ihnen: So spricht der Herr HERR: Eure Vater haben mich noch weiter gelastert und getrotzet. Denn da ich sie in das Land gebracht hatte, uber welches ich meine Hand aufgehoben hatte, daß ich's ihnen gabe: wo sie einen hohen Hugel Oder dicken Baum ersahen, daselbst opferten sie ihre Opfer und brachten dahin ihre feindseligen Gaben und raucherten daselbst ihren süßen Geruch und gossen daselbst ihre Trankopfer. Ich aber sprach zu ihnen: Was soil doch die Hohe, dahin ihr gehet? Und also heißt sie bis auf diesen Tag die Hohe. Darum sprich zum Hause Israel: So spricht der Herr HERR: Ihr verunreiniget euch in dem Wesen eurer Vater und treibet Hurerei mit ihren Greueln und verunreiniget euch an euren Gotzen, welchen ihr eure Gaben opfert und eure Sohne und Tochter durchs Feuer verbrennet, bis auf den heutigen Tag; und ich sollte mich euch vom Hause Israel fragen lassen? So wahr ich lebe, spricht der Herr HERR, ich will von euch ungefragt sein! Dazu, daß ihr gedenket, wir wollen tun wie die Heiden und wie andere Leute in Landern, Holz und Stein anbeten, das soil euch fehlen! So wahr ich lebe, spricht der Herr HERR, ich will uber euch herrschen mit starker Hand und ausgestrecktem Arm und mit ausgeschüttetem Grimm; und will euch aus den Volkern führen und aus den Landern, dahin ihr verstreuet seid, sammeln mit starker Hand, mit ausgestrecktem Arm und mit ausgeschüttetem Grimm; und will euch bringen in die Wüste der Volker und daselbst mit euch rechten von Angesicht zu Angesicht. Wie ich mit euren Vatern in der Wüste bei Agypten gerechtet habe, ebenso will ich auch mit euch rechten, spricht der Herr HERR. Ich will euch wohl unter die Rute bringen und euch in die Bande des Bundes zwingen. Und will die Abtrünnigen, und so wider mich übertreten, unter euch ausfegen; ja, aus dem Lande, da ihr jetzt wohnet, will ich sie führen und ins Land Israel nicht kommen lassen, daß ihr lernen sollt, ich sei der HERR. Darum, ihr vom Hause Israel, so spricht der Herr HERR: Weil ihr denn mirja nicht wollt gehorchen, so fahret hin und diene ein jeglicher seinem Gotzen; aber meinen heiligen Namen laßt hinfort ungeschandet mit euren Opfern und Gotzen! Denn so spricht der Herr HERR: Auf meinem heiligen Berge, auf dem hohen Berge Israel, daselbst wird mirdas ganze Haus Israel und alle, die im Lande sind, dienen; daselbst werden sie mir angenehm sein, und daselbst will ich eure Hebopfer und Erstlinge eurer Opfer fordern mit allem, das ihr mir heiliget. Ihr werdet mir angenehm sein mit dem sülien Geruch, wenn ich euch aus den Volkern bringen und aus den Landern sammeln werde, dahin ihr verstreuet seid, und werde in euch geheiliget werden vor den Heiden. Und ihr werdet erfahren, daß ich der HERR bin, wenn ich euch ins Land Israel gebracht habe, in das Land, darüber ich meine Hand aufhub, daß ich's euren Vatern gabe. Daselbst werdet ihr gedenken an euer Wesen und an all euer Tun, darinnen ihr verunreiniget seid, und werdet Mififallen haben uber alle eure Bosheit, die ihr getan habt, und werdet erfahren, daß ich der HERR bin, wenn ich mit euch tue urn meines Namens willen und nicht nach eurem bosen Wesen und schadlichem Tun, du Haus Israel, spricht der Herr HERR.

Responsorial Psalm

Psalm 112

Halleluja! Wohl dem, der den HERRN furchtet, der grofte Lust hat zu seinen Geboten! Des Same wird gewaltig sein auf Erden; das Geschlecht der Frommen wird gesegnet sein. Reichtum und die Fulle wird in ihrem Hause sein, und ihre Gerechtigkeit bleibet ewiglich. Den Frommen gehet das Licht auf in der Finsternis von dem Gnadigen, Barmherzigen und Gerechten. Wohl dem, der barmherzig ist und gerne leihet und richtet seine Sachen aus, daß er niemand unrecht tue! Denn erwird ewiglich bleiben; des Gerechten wird nimmermehr vergessen. Wenn eine Plage kommen will, so furchtet er sich nicht; sein Herz hoffet unverzagt auf den HERRN. Sein Herz ist getrost und furchtet sich nicht, bis er seine Lust an seinen Feinden siehet. Er streuet aus und gibt den Armen; seine Gerechtigkeit bleibet ewiglich; sein Horn wird erhohet mit Ehren. Der Gottlose wird's sehen, und wird ihn verdriefien; seine Zahne wird erzusammenbeißen und vergehen. Denn was die Gottlosen gerne wollten, das ist verloren.

Second Reading

II John 1

Der Alteste: der auserwahlten Frau und ihren Kindern, die ich liebhabe in der Wahrheit, und nicht allein ich, sondern auch alle, die die Wahrheit erkannt haben, um der Wahrheit willen, die in uns bleibet und bei uns sein wird in Ewigkeit. Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gottdem Vater und von dem Herrn Jesu Christo, dem Sohn des Vaters, in der Wahrheit und in der Liebe sei mit euch! Ich bin sehr erfreuet, daß ich funden habe unter deinen Kindern, die in der Wahrheit wandeln, wie denn wir ein Gebot vom Vater empfangen haben. Und nun bitte ich dich, Frau (nicht als ein neu Gebot schreibe ich dir, sondern das wir gehabt haben von Anfang), daß wir uns untereinander lieben. Und das ist die Liebe, daß wir wandeln nach seinem Gebot. Das ist das Gebot, wie ihr gehoret habt von Anfang, auf dati ihr daselbst innen wandelt. Denn viel Verfuhrer sind in die Welt kommen, die nicht bekennen Jesum Christum, daß er in das Fleisch kommen ist. Dieser ist der Verfuhrer und der Widerchrist. Sehet euch vor, daß wir nicht verlieren, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangen. Wer ubertritt und bleibet nicht in der Lehre Christi, der hat keinen Gott; wer in der Lehre Christi bleibet, der hat beide, den Vater und den Sohn. So jemand zu euch kommt und bringet diese Lehre nicht, den nehmet nicht zu Hause und gruliet ihn auch nicht. Denn wer ihn gruliet, der macht sich teilhaftig seiner bosen Werke. Ich hatte euch viel zu schreiben, aber ich wollte nicht mit Briefen und Tinte, sondern ich hoffe, zu euch zu kommen und mundlich mit euch zu reden, auf daß unsere Freude vollkommen sei. Es grülien dich die Kinder deiner Schwester, der Auserwahlten. Amen. Der dritte Brief des Johannes

Gospel

Luke 19

Und erzog hinein und ging durch Jericho; Und siehe, da war ein Mann, genannt Zachaus, der war ein Oberster der Zollner und war reich. Und begehrte Jesum zu sehen, wererware, und konnte nicht vor dem Volk; denn erwar klein von Person. Und er lief vorhin und stieg auf einen Maulbeerbaum, auf daß er ihn sahe; denn allda sollte erdurchkommen. Und als Jesus kam an dieselbige Statte, sah er auf und ward sein gewahr und sprach zu ihm: Zachaus, steig eilend hernieder; denn ich muß heute zu deinem Hause einkehren. Und er stieg eilend hernieder und nahm ihn auf mit Freuden. Da sie das sahen, murreten sie alle, daß er bei einem Sunder einkehrete. Zachaus aber trat dar und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Halfte meiner Guter gebe ich den Armen, und so ich jemand betrogen habe, das gebe ich vierfaltig wieder. Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, sintemal er auch Abrahams Sohn ist; denn des Menschen Sohn ist kommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Da sie nun zuhoreten, sagte er weiter ein Gleichnis, darum daß er nahe bei Jerusalem war, und sie meineten, das Reich Gottes sollte alsbald offenbart werden, und sprach: Ein Edler zog fern in ein Land, daß er ein Reich einnahme und dann wiederkame. Dieser forderte zehn seiner Knechte und gab ihnen zehn Pfund und sprach zu ihnen: Handelt, bis daß ich wiederkomme. Seine Burger aber waren ihm feind und schickten Botschaft nach ihm und lieüen ihm sagen: Wirwollen nicht, daß dieser uber uns herrsche. Und es begab sich, da erwiederkam nachdem er das Reich eingenommen hatte, hiefi er dieselbigen Knechte fordern, welchen er das Geld gegeben hatte, daß er wulite, was ein jeglicher gehandelt hatte. Da trat herzu der erste und sprach: Herr dein Pfund hat zehn Pfund erworben. Und er sprach zu ihm: Ei du frommer Knecht! Dieweil du bist im Geringsten treu gewesen, sollst du Macht haben uber zehn Stadte. Derandere kam auch und sprach: Herr, dein Pfund hat fünf Pfund getragen. Zu dem sprach er auch: Und du sollst sein uber fünf Stadte. Und der dritte kam und sprach: Herr, siehe da, hier ist dein Pfund, welches ich habe im Schweilituch behalten. Ich furchtete mich vor dir, denn du bist ein harter Mann; du nimmst, was du nicht gelegt hast, und erntest, was du nicht gesaet hart. Er sprach zu ihm: Aus deinem Munde richte ich dich, du Schalk! Wufitest du, dafi ich ein harter Mann bin, nehme, was ich nicht geleget habe, und ernte, was ich nicht gesaet habe? Warum hast du denn mein Geld nicht in die Wechselbank gegeben? und wenn ich kommen ware, hatte ich's mit Wucher erfordert. Und er sprach zu denen, die dabei stunden: Nehmet das Pfund von ihm und gebet's dem, der zehn Pfund hat. Und sie sprachen zu ihm: Herr, hat er doch zehn Pfund. Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. Doch jene, meine Feinde, die nicht wollten, daß ich uber sie lierrschen sollte, bringet her und erwurget sie vor mir! Und als er solches sagte, zog er fort und reisete hinauf gen Jerusalem. Und es begab sich, als er nahete gen Bethphage und Bethanien und kam an den Olberg, sandte er seiner Junger zwei und sprach: Gehet hin in den Markt, der gegenuberliegt; und wenn ihr hineinkommet, werdet ihr ein Fullen angebunden finden, auf welchem noch nie kein Mensch gesessen ist. Loset es ab und bringet es. Und so euch jemand fragt; warum ihr's abloset, so sagt also zu ihm: Der Herr bedarf sein. Und die Gesandten gingen hin und fanden, wie er ihnen gesagt hatte. Da sie aber das Fullen ablbseten, sprachen seine Herren zu ihnen: Warum loset ihr das Fullen ab? Sie aber sprachen: Der Herr bedarf sein. Und sie brachten's zu Jesu und warfen ihre Kleider auf das Fullen und setzten Jesum darauf. Da er nun hinzog, breiteten sie ihre Kleider auf den Weg. Und da er nahe hinzukam und zog den Olberg herab, fing an derganze Haufe seiner Junger, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme uber alle Taten, die sie gesehen hatten, und sprachen: Gelobetsei, der da kommt, ein Konig, in dem Namen des Herm! Friede sei im Himmel und Ehre in der Hohe! Und etliche der, Pharisaer im Volk sprachen zu ihm: Meister, strafe doch deine Junger! Er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch: Wo diese werden schweigen, so werden die Steine schreien. Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt an und weinete uber sie und sprach: Wenn du es wulitest, so wurdest du auch bedenken zu dieser deiner Zeit, was zu deinem Frieden dienet. Aber nun ist's vor deinen Augen verborgen. Denn es wird die Zeit uber dich kommen, daß deine Feinde werden urn dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern und an alien Orten angsten und werden dich schleifen und keinen Stein auf dem andern lassen, darum daß du nicht erkannt hast die Zeit, darinnen du heimgesucht bist. Und er ging in den Tempel und fing an auszutreiben, die darinnen verkauften und kauften, und sprach zu ihnen: Es stehet geschrieben: Mein Haus ist ein Bethaus; ihr aber habt's gemacht zur Mordergrube. Und lehrte taglich im Tempel. Aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Vornehmsten im Volk trachteten ihm nach, daß sie ihn umbrachten, und fanden nicht, wie sie ihm tun sollten; denn alles Volk hing ihm an und horete ihn.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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