Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Song of Solomon 6
Wo ist denn dein Freund hingegangen, o du Schonste unter den Weibern? Wo hat sich dein Freund hingewandt? So wollen wir mit dir ihn suchen. Mein Freund ist hinabgegangen in seinen Garten, zu den Wurzgartlein, daß er sich weide unter den Garten und Rosen breche. Mein Freund ist mein, und ich bin sein, der unter den Rosen sich weidet. Du bist schon, meine Freundin, wie Thirza, lieblich wie Jerusalem, schrecklich wie Heerspitzen. Wende deine Augen von mir, denn sie machen mich brunstig. Deine Haare sind wie eine Herde Ziegen, die auf dem Berge Gilead geschoren sind. Deine Zahne sind wie eine Herde Schafe, die aus der Schwemme kommen, die allzumal Zwillinge tragen, und ist keins unfruchtbar unter ihnen. Deine Wangen sind wie ein Ritz am Granatapfel zwischen deinen Zopfen. Sechzig ist der Koniginnen und achtzig der Kebsweiber, und der Jungfrauen ist keine Zahl. Aber eine ist meine Taube, meine Fromme, eine ist ihrer Mutter die Liebste, und die Auserwahlte ihrer Mutter. Da sie die Tochter sahen, preiseten sie dieselbige selig; die Koniginnen und die Kebsweiber lobten sie. Wer ist, die hervorbricht wie die Morgenrote, schon wie der Mond, auserwahlt wie die Sonne, schrecklich wie die Heerspitzen? Ich bin hinab in den Nuftgarten gegangen, zu schauen die Strauchlein am Bach, zu schauen, ob der Weinstock bluhete, ob die Granatapfel gruneten. Meine Seele wuftte es nicht, daß er mich zum Wagen Ammi-Nadibs gesetzt hatte.
Responsorial Psalm
Psalm 37
Ein Psalm Davids. Erzurne dich nicht uber die Bosen; sei nicht neidisch uber die Ubeltater! Denn wie das Gras werden sie bald abgehauen und wie das grüne Kraut werden sie verwelken. Hoffe auf den HERRN und tue Gutes; bleibe im Lande und nahre dich redlich. Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wunschet. Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn; erwird'swohl machen und wird deine Gerechtigkeit hervor bringen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag. Sei stille dem HERRN und warte auf ihn! Erzurne dich nicht uber den, dem sein Mutwille glücklich fortgehet, Stehe ab vom Zorn und laß den Grimm; erzurne dich nicht, daß du auch ubel tust. Denn die Bosen werden ausgerottet; die aber des HERRN harren, werden das Land erben. Es ist noch urn ein kleines, so ist der Gottlose nimmer; und wenn du nach seiner Statte sehen wirst, wird erweg sein. Aber die Elenden werden das Land erben und Lust haben in großem Frieden. Der Gottlose drauet dem Gerechten und beifiet seine Zahne zusammen uber ihn. Aber der HERR lachet sein; denn er siehet, daß sein Tag kommt. Die Gottlosen ziehen das Schwert aus und spannen ihren Bogen, dafi sie fallen den Elenden und Armen und schlachten die Frommen. Aber ihr Schwert wird in ihr Herz gehen, und ihr Bogen wird zerbrechen. Das Wenige, das ein Gerechter hat, ist besser denn das grolie Gut vieler Gottlosen. Denn der Gottlosen Arm wird zerbrechen; aber der HERR erhalt die Gerechten. Der HERR kennet die Tage der Frommen, und ihr Gut wird ewiglich bleiben. Sie werden nicht zuschanden in der bosen Zeit, und in der Teurung werden sie genug haben. Denn die Gottlosen werden umkommen, und die Feinde des HERRN, wenn sie gleich sind wie eine kostliche Aue, werden sie doch vergehen, wie der Rauch vergehet. Der Gottlose borget und bezahlet nicht; der Gerechte aber ist barmherzig und milde. Denn seine Gesegneten erben das Land; aber seine Verfluchten werden ausgerottet. Von dem HERRN wird solches Mannes Gang gefordert und hat Lust an seinem Wege. Fallt er, so wird er nicht weggeworfen; denn der HERR erhalt ihn bei der Hand. Ich bin jung gewesen und alt worden und habe noch nie gesehen den Gerechten verlassen Oder seinen Samen nach Brot gehen. Er ist allezeit barmherzig und leihet gerne; und sein Same wird gesegnet sein. Lali vom Bosen und tue Gutes, und bleibe immerdar. Denn der HERR hat das Recht lieb und verlalit seine Heiligen nicht; ewiglich werden sie bewahret; aber der Gottlosen Same wird ausgerottet. Die Gerechten erben das Land und bleiben ewiglich drinnen. Der Mund des Gerechten redet die Weisheit, und seine Zunge lehret das Recht. Das Gesetz seines Gottes ist, in seinem Herzen, seine Tritte gleiten nicht. Der Gottlose lauert auf den Gerechten und gedenkt ihn zu toten. Aber der HERR lalit ihn nicht in seinen Handen und verdammt ihn nicht, wenn er verurteilt wird. Harre auf den HERRN und halte seiner Weg, so wird er dich erhohen, dafi du das Land erbest; du wirst's sehen, daß die Gottlosen ausgerottet werden. Ich habe gesehen einen Gottlosen, der war trotzig und breitete sich aus und grunete wie ein Lorbeerbaum. Da man voruberging, siehe, da war er dahin; ich fragte nach ihm, da ward er nirgend funden. Bleibe fromm und halte dich recht, denn solchem wird's zuletzt wohlgehen. Die Ubertreter aber werden vertilget miteinander, und die Gottlosen werden zuletzt ausgerottet. Aber der HERR hilft den Gerechten; der ist ihre Starke in der Not. Und der HERR wird ihnen beistehen und wird sie erretten; erwird sie von den Gottlosen erretten und ihnen helfen; denn sie trauen auf ihn.
Second Reading
I Corinthians 12
Von den geistlichen Gaben aber will ich euch, liebe Bruder, nicht verhalten. Ihr wisset, dafi ihr Heiden seid gewesen und hingegangen zu den stummen Gotzen, wie ihr gefuhrt wurdet. Darum tue ich euch kund, daß niemand Jesum verfluchet, der durch den Geist Gottes redet; und niemand kann Jesum einen Herrn heüien ohne durch den Heiligen Geist. Es sind mancherlei Gaben, aber es ist ein Geist. Und es sind mancherlei Amter, aber es ist ein Herr. Und es sind mancherlei Krafte, aber es ist ein Gott, der da wirket alles in alien. In einem jeglichen erzeigen sich die Gaben des Geistes zum gemeinen Nutzen. Einem wird gegeben durch den Geist, zu reden von der Weisheit; dem andern wird gegeben, zu reden von der Erkenntnis nach demselbigen Geist; einem andern der Glaube in demselbigen Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in demselbigen Geist; einem andern, Wunderzu tun; einem andern Weissagung; einem andern, Geisterzu unterscheiden; einem andern mancherlei Sprachen; einem andern, die Sprachen auszulegen. Dies aber alles wirket derselbige einige Geist und teilet einem jeglichen seines zu, nachdem er will. Denn gleichwie ein Leib ist und hat doch viel Glieder, alle Glieder aber eines Leibes, wiewohl ihrer viel sind, sind sie doch ein Leib: also auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leibe getauft, wir seien Juden Oder Griechen, Knechte Oder Freie, und sind alle zu einem Geist getranket. Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. So aber der Fuß sprache: Ich bin keine Hand, darum bin ich des Leibes Glied nicht, sollte er urn deswillen nicht des Leibes Glied sein? Und so das Ohr sprache: Ich bin kein Auge, darum bin ich nicht des Leibes Glied, sollte es urn deswillen nicht des Leibes Glied sein? Wenn der ganze Leib Auge ware, wo bliebe das Gehor? So er ganz Gehor ware, wo bliebe der Geruch? Nun aber hat Gott die Glieder gesetzt, ein jegliches sonderlich am Leibe, wie er gewollt hat. So aber alle Glieder ein Glied waren, wo bliebe der Leib? Nun aber sind der Glieder viele, aber der Leib ist einer. Es kann das Auge nicht sagen zu der Hand: Ich bedarf dein nicht; Oder wiederum das Haupt zu den Fufien: Ich bedarf euer nicht; sondern vielmehr, die Glieder des Leibes, die uns dünken, die schwachsten zu sein, sind die notigsten, und die uns dünken, die unehrlichsten sein, denselbigen legen wir am meisten Ehre an, und die uns Libel anstehen, die schmücket man am meisten. Denn die uns wohl anstehen, die bedurfen's nicht. Aber Gott hat den Leib also vermenget und dem durftigen Glied am meisten Ehre gegeben, auf daß nicht eine Spaltung im Leibe sei, sondern die Glieder fureinander gleich sorgen. Und so ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; und so ein Glied wird herrlich gehalten, so freuen sich alle Glieder, mit. Ihr seid aber der Leib Christi und Glieder, ein jeglicher nach seinem Teil. Und Gott hat gesetzt in der Gemeinde aufs erste die Apostel, aufs andere die Propheten, aufs dritte die Lehrer, danach die Wundertater, danach die Gaben, gesund zu machen, Heifer, Regierer, mancherlei Sprachen. Sind sie alle Apostel? Sind sie alle Propheten? Sind sie alle Lehrer? Sind sie alle Wundertater? Haben sie alle Gaben gesund zu machen? Reden sie alle mit mancherlei Sprachen? Konnen sie alle auslegen? Strebet aber nach den besten Gaben! Und ich will euch noch einen kostlichern Weg zeigen.
Gospel
John 18
Da Jesus solches geredet hatte, ging er hinaus mit seinen Jungern uber den Bach Kidron. Da war ein Garten, darein ging Jesus und seine Junger. Judas aber, der ihn verriet, wuißte den Ort auch; denn Jesus versammelte sich oft daselbst mit seinen Jungern. Da nun Judas zu sich hatte genommen die Schar und der Hohenpriester und Pharisaer Diener, kommt er dahin mit Fackeln, Lampen und mit Waffen. Als nun Jesus wui Jte alles, was ihm begegnen sollte, ging er hinaus und sprach zu ihnen: Wen suchet ihr? Sie antworteten ihm: Jesum von Nazareth. Jesus spricht zu ihnen: Ich bin's. Judas aber, der ihn verriet, stund auch bei ihnen. Als nun Jesus zu ihnen sprach: Ich bin's, wichen sie zuruck und fielen zu Boden. Da fragte er sie abermal: Wen suchet ihr? Sie aber sprachen: Jesum von Nazareth. Jesus antwortete: Ich hab's euch gesagt, daß ich es sei. Suchet ihr denn mich, so lasset diese gehen (auf daß das Wort erfullet wurde, welches er sagte: Ich habe der keinen verloren, die du mir gegeben hast). Da hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es aus und schlug nach des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab; und der Knecht hieli Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke dein Schwert in die Scheide! Soil ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat? Die Schar aber und der Oberhauptmann und die Diener der Juden nahmen Jesum und banden ihn und führeten ihn aufs erstezu Hannas; der war des Kaiphas Schwaher, welcher des Jahrs Hoherpriester war. Es war aber Kaiphas, der den Juden riet, es ware gut, daß ein Mensch wurde umgebracht fur das Volk. Simon Petrus aberfolgte Jesu nach und ein anderer Junger. Derselbige Junger war dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesu hinein in des Hohenpriesters Palast. Petrus aber stund draulien vor der Tur. Da ging der andere Junger, der dem Hohenpriester bekannt war, hinaus und redete mit der Turhuterin und fuhrete Petrus hinein. Da sprach die Magd, die Turhuterin zu Petrus: Bist du nicht auch dieses Menschen Junger einer? Er sprach: Ich bin's nicht. Es stunden aber die Knechte und Diener und hatten ein Kohlenfeuer gemacht (denn es war kalt) und warmeten sich. Petrus aber stund bei ihnen und warmete sich. Aber der Hohepriester fragte Jesum urn seine Junger und urn seine Lehre. Jesus antwortete ihm: Ich habe frei offentlich geredet vor der Welt. Ich habe allezeit geiehret in der Schule und in dem Tempel, da alle Juden zusammenkommen, und habe nichts im Verborgenen geredet. Was fragest du mich darum? Frage die darum, die gehoret haben, was ich zu ihnen geredet habe. Siehe, dieselbigen wissen, was ich gesagt habe. Als er aber solches redete, gab der Diener einer, die dabeistunden, Jesu einen Backenstreich und sprach: Sollst du dem Hohenpriester also antworten? Jesus antwortete: Hab' ich ubel geredet, so beweise es, daß es bose sei; habe ich aber recht geredet, was schlagest du mich? Und Hannas sandte ihn gebunden zu dem Hohenpriester Kaiphas. Simon Petrus aber stund und warmete sich. Da sprachen sie zu ihm: Bist du nicht seiner Jünger einer? Er verleugnete aber und sprach: Ich bin's nicht. Spricht des Hohenpriesters Knechte einer, ein Gefreundeter des, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte: Sah ich dich nicht im Garten bei ihm? Da verleugnete Petrus abermal; und alsbald krahete der Hahn. Da fuhreten sie Jesum von Kaiphas vor das Richthaus. Und es war früh. Und sie gingen nicht in das Richthaus, auf daß sie nicht unrein würden, sondern Ostern essen mochten. Da ging Pilatus zu ihnen heraus und sprach: Was bringet ihr fur Klage wider diesen Menschen? Sie antworteten und sprachen zu ihm: Ware dieser nicht ein Ubeltater wir hatten dir ihn nicht überantwortet. Da sprach Pilatus zu ihnen: So nehmet ihr ihn hin und richtet ihn nach eurem Gesetz. Da sprachen die Juden zu ihm: Wir dürfen niemand toten (auf daß erfullet wurde das Wort Jesu, welches er sagte, da er deutete, welches Todes er sterben wurde). Da ging Pilatus wieder hinein ins Richthaus und rief Jesu und sprach zu ihm: Bist du der Juden Konig? Jesus antwortete: Redest du das von dir selbst, Oder haben's dir andere von mir gesagt? Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet; was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Ware mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden drob kampfen, daß ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen. Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein Konig? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein Konig. Ich bin dazu geboren und in die Welt kommen, daß ich die Wahrheit zeugen soil. Wer aus der Wahrheit ist, der horet meine Stimme. Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Und da er das gesagt, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. Ihr habt aber eine Gewohnheit, daß ich euch einen auf Ostern losgebe; wollt ihr nun, daü ich euch der Juden Konig losgebe? Da schrieen sie wieder allesamt und sprachen: Nicht diesen, sondern Barabbas. Barabbas aber war ein Morder.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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