Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Proverbs 20
Der Wein macht lose Leute und stark Getrank macht wild; wer dazu Lust hat, wird nimmer weise. Das Schrecken des Konigs ist wie das Brüllen eines jungen Lowen; wer ihn erzurnet, der sundiget wider sein Leben. Es ist dem Mann eine Ehre, vom Hader bleiben; aber die gerne hadern, sind allzumal Narren. Urn der Kalte willen will der Faule nicht pflugen; so muli er in der Ernte betteln und nichts kriegen. Der Rat im Herzen eines Mannes ist wie tiefe Wasser; aber ein Verstandiger kann's merken, was er meinet. Viele Menschen werden fromm geruhmet; aber wer will finden einen, der rechtschaffen fromm sei? Ein Gerechter, der in seiner Frommigkeit wandelt, des Kindern wird's wohlgehen nach ihm. Ein Konig, der auf dem Stuhl sitzt zu richten, zerstreuet alles Arge mit seinen Augen. Wer kann sagen: Ich bin rein in meinem Herzen und lauter von meiner Sunde? Mancherlei Gewicht und Mali ist beides Greuel dem HERRN. Auch kennet man einen Knaben an seinem Wesen, ob er fromm und redlich werden will. Ein horend Ohr und sehend Auge, die macht beide der HERR. Liebe den Schlaf nicht, daß du nicht arm werdest; lali deine Augen wacker sein, so wirst du Brots genug haben. Bose, bose! spricht man, wenn man's hat; aber wenn's weg ist, so rühmet man es denn. Es ist Gold und viel Perlen; aber ein vernunftiger Mund ist ein edel Kleinod. Nimm dem sein Kleid, der fur einen anderen Burge wird, und pfande ihn urn des Unbekannten willen. Das gestohlene Brot schmecktjedermann wohl; aber hernach wird ihm der Mund voll Kieseling werden. Anschlage bestehen, wenn man sie mit Rat führet; und Krieg soli man mit Vernunft führen. Sei unverworren mit dem, der Heimlichkeit offenbart, und mit dem Verleumder und mit dem falschen Maul. Wer seinem Vater und seiner Mutter flucht, des Leuchte wird verloschen mitten in Finsternis. Das Erbe, danach man zuerst sehr eilet, wird zuletzt nicht gesegnet sein. Sprich nicht: Ich will Boses vergelten. Harre des HERRN, der wird dir helfen. Mancherlei Gewicht ist ein Greuel dem HERRN, und eine falsche Waage ist nicht gut. Jedermanns Gange kommen vom HERRN. Welcher Mensch verstehet seinen Weg? Es ist dem Menschen ein Strick, das Heilige lastern und danach Gelubde suchen. Ein weiser Konig zerstreuet die Gottlosen und bringet das Rad liber sie. Die Leuchte des HERRN ist des Menschen Odem; die gehet durchs ganze Herz. Fromm und wahrhaftig sein behuten den Konig, und sein Thron bestehet durch Frommigkeit. Der Junglinge Starke ist ihr Preis; und grau Haar ist der Alten Schmuck. Man muli dem Bosen wehren mit harter Strafe und miternsten Schlagen, die man fuhlet.
Responsorial Psalm
Psalm 20
Ein Psalm Davids, vorzusingen. Der HERR erhore dich in der Not; der Name des Gottes Jakobs schutze dich! Er sende dir Hilfe vom Heiligtum und starke dich aus Zion! Er gedenke all deines Speisopfers, und dein Brandopfer musse fett sein. Sela. Er gebe dir, was dein Herz begehret, und erfülle alle deine Anschlage! Wir rühmen, daß du uns hilfst; und im Namen unsers Gottes werfen wir Panier auf. Der HERR gewahre dir alle deine Bitte! Nun merke ich, daß der HERR seinem Gesalbten hilft und erhoret ihn in seinem heiligen Himmel; seine rechte Hand hilft gewaltiglich. Jene verlassen sich auf Wagen und Rosse; wir aber denken an den Namen des HERRN, unsers Gottes. Sie sind niedergesturzt und gefallen; wir aber stehen aufgerichtet. Hilf, HERR! Der Konig erhore uns, wenn wir rufen!
Second Reading
I Timothy 1
Paulus, ein Apostel Jesu Christi, nach dem Befehl Gottes, unsers Heilandes, und des Herrn Jesu Christi, der unsere Hoffnung ist: Timotheus, meinem rechtschaffenen Sohn im Glauben. Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, unserm Vater, und unserm Herrn Jesu Christo. Wie ich dich ermahnet habe, daß du zu Ephesus bliebest, da ich nach Mazedonien zog, und gebotest etlichen, daß sie nicht anders lehreten, auch nicht achthatten auf die Fabeln und der Geschlechtsregister, die kein Ende haben, und bringen Fragen auf, mehr denn Besserung zu Gott im Glauben. Denn die Hauptsumme des Gebots ist Liebe von reinem Herzen und von gutem Gewissen und von ungefarbtem Glauben, welcher haben etliche gefehlet und sind umgewandt zu unnutzem Geschwatz, wollen der Schrift Meister sein und verstehen nicht, was sie sagen, Oder was sie setzen. Wirwissen aber, daß das Gesetz gut ist, so sein jemand recht brauchet, und weili solches, daß dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sundern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermordern und Muttermordern, den Totschlagern, den Hurern, den Knabenschandern, den Menschendieben, den Lugnern, den Meineidigen, und so etwas mehr der heilsamen Lehre wider ist, nach dem herrlichen Evangelium des seligen Gottes, welches mir vertrauet ist. Und ich danke unserm Herrn Christo Jesu, der mich stark gemacht und treu geachtet hat und gesetzt in das Amt, der ich zuvorwar ein Lasterer und ein Verfolger und ein Schmaher. Aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren; denn ich hab's unwissend getan, im Unglauben. Es ist aber desto reicher gewesen die Gnade unsers Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christo Jesu ist. Denn das istjegewililich wahr und ein teuer wertes Wort, daß Christus Jesus kommen ist in die Welt, die Sunder selig zu machen, unter welchen ich der vornehmste bin. Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfahren, auf daß an mir vornehmlich Jesus Christus erzeigete alle Geduld zum Exempel denen, die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben. Aber Gott, dem ewigen Konige, dem Unverganglichen und Unsichtbaren und allein Weisen, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen. Dies Gebot befehle ich dir, mein Sohn Timotheus, nach den vorigen Weissagungen fiber dir, daß du in denselbigen eine gute Ritterschaft ubest und habest den Glauben und gut Gewissen, welches etliche von sich gestoften und am Glauben Schiffbruch erlitten haben; unter welchen ist Hymenaus und Alexander, welche ich habe dem Satan ubergeben, daß sie gezuchtiget werden, nicht mehr zu lastern.
Gospel
Luke 17
Er sprach aberzu seinen Jungern: Es ist unmoglich, daß nicht Argernisse kommen; wehe aber dem, durch welchen sie kommen! Es ware ihm nützer, daß man einen Muhlstein an seinen Hals hangete und würfe ihn ins Meer, denn daß er dieser Kleinen einen argert. Hutet euch! So dein Bruder an dir sundiget, so strafe ihn; und so er sich bessert, vergib ihm. Und wenn ersiebenmal des Tages an dir sundigen würde und siebenmal des Tages wieder kame zu dir und sprache: Es reuet mich, so sollst du ihm vergeben. Und die Apostel sprachen zu dem Herm: Starke uns den Glauben! Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben habt als ein Senfkorn und saget zu diesem Maulbeerbaum: Reift dich aus und versetze dich ins Meer, so wird er euch gehorsam sein. Welcher ist unter euch, der einen Knecht hat, der ihm pflüget Oder das Vieh weidet, wenn er heimkommt vom Felde, daß er ihm sage: Gehe bald hin und setze dich zu Tische? Ist's nicht also, daß erzu ihm saget: Richte zu, daß ich zu Abend esse; schurze dich und diene mir, bis ich esse und trinke; danach sollst du auch essen und trinken? Danket erauch demselbigen Knechte, daß er getan hat, was ihm befohlen war? Ich meine es nicht. Also auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprechet: Wir sind unnutze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren. Und es begab sich, da er reisete gen Jerusalem, zog er mitten durch Samarien und Galilaa. Und als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn aussatzige Manner, die stunden von feme und erhuben ihre Stimme und sprachen: Jesu, lieber Meister, erbarme dich unser! Und da er sie sah, sprach erzu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern. Und es geschah, da sie hingingen, wurden sie rein. Einer aber unter ihnen, da ersah, daß er gesund worden war, kehrete er urn und preisete Gott mit lauter Stimme und fiel auf sein Angesicht zu seinen Füften und dankete ihm. Und das war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach: Sind ihrer nicht zehn rein worden? Wo sind aber die Neune? Hat sich sonst keiner funden, der wieder umkehrete und, gabe Gott die Ehre, denn dieser Fremdling? Und er sprach zu ihm: Stehe auf, gehe hin! Dein Glaube hat dir geholfen. Da er aber gefraget ward von der Pharisaern: Wann kommt das Reich Gottes? antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht mit aufterlichen Gebarden. Man wird nicht sagen: Siehe hier Oder da istes! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch. Er sprach aberzu den Jungern: Es wird die Zeit kommen, daß ihrwerdet begehren zu sehen einen Tag des Menschensohns, und werdet ihn nicht sehen, Und sie werden zu euch sagen: Siehe hier, siehe da! Gehet nicht hin und folget auch nicht! Denn wie der Blitz oben vom Himmel blitzet und leuchtet uber alles, was unter dem Himmel ist, also wird des Menschen Sohn an seinem Tage sein. Zuvoraber muß erviel leiden und verworfen werden von diesem Geschlechte. Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird's auch geschehen in den Tagen des Menschensohns: sie alien, sie tranken, sie freieten, sie lielien sich freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche ging, und kam die Sintflut und brachte sie alle um. Desselbigengleichen, wie es geschah zu den Zeiten Lots: sie alien, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie baueten. An dem Tage aber, da Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um. Auf diese Weise wird's auch gehen an dem Tage; wenn des Menschen Sohn soil offenbaret werden. An demselbigen Tage, wer auf dem Dache ist und sein Hausrat in dem Hause, dersteige nicht hernieder, dasselbige zu holen. Desselbigengleichen, wer auf dem Felde ist, der wende nicht um nach dem, das hinter ihm ist. Gedenket an des Lots Weib! Wer da suchet seine Seele zu erhalten, der wird sie verlieren; und wer sie verlieren wird, der wird ihr zum Leben helfen. Ich sage euch: In derselbigen Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einerwird angenommen, der andere wird verlassen werden. Zwo werden mahlen miteinander; eine wird angenommen, die andere wird verlassen werden. zwei werden auf dem Felde sein; einerwird angenommen, der andere wird verlassen werden. Und sie antworteten und sprachen zu ihm: Herr, wo da? Er aber sprach zu ihnen: Wo das Aas ist, da sammeln sich die Adler.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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