Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Proverbs 25
Dies sind auch Sprüche Salomos, die hinzugesellt haben die Manner Hiskias, des Konigs Judas. Es ist Gottes Ehre, eine Sache verbergen; aber der Konige Ehre ist's, eine Sache erforschen. Der Himmel ist hoch und die Erde tief; aber der Konige Herz ist unerforschlich. Man tue den Schaum vom Silber, so wird ein rein Gefaß draus. Man tue gottlos Wesen vom Konige, so wird sein Thron mit Gerechtigkeit bestatiget. Prange nicht vor dem Konige und tritt nicht an den Ort der Großen. Denn es ist dir besser, daß man zu dir sage: Tritt hie herauf! denn daß du vor dem Fursten geniedriget wirst, daß deine Augen sehen müssen. Fahre nicht bald heraus zu zanken; denn was willst du hernach machen, wenn du deinen Nachsten geschandet hast? Handle deine Sache mit deinem Nachsten und offenbare nicht eines andern Heimlichkeit, auf daß dir's nicht übel spreche, der es horet, und dein boses Gerucht nimmer ablasse. Ein Wort, geredet zu seiner Zeit, ist wie guldene Apfel in silbernen Schalen. Wereinen Weisen straft, der ihm gehorcht, das ist wie ein gulden Stirnband und gulden Halsband. Wie die Kalte des Schnees zur Zeit der Ernte, so ist ein getreuer Bote dem, der ihn gesandt hat und erquickt seines Herrn Seele. Wer viel geredet und halt nicht, der ist wie Wolken und Wind ohne Regen. Durch Geduld wird ein Furst versohnet, und eine linde Zunge bricht die Hartigkeit. Findest du Honig, so iß sein genug, daß du nicht zu satt werdest und speiest ihn aus. Entzeuch deinen Fuß vom Hause deines Nachsten, er mochte dein überdrüssig und dir gram werden. Wer wider seinen Nachsten falsch Zeugnis redet, der ist ein Spieß, Schwert und scharfer Pfeil. Die Hoffnung des Verachters zur Zeit der Not ist wie ein fauler Zahn und gleitender Fuß. Wer einem bosen Herzen Lieder singet, das ist wie ein zerrissen Kleid im Winter und Essig auf der Kreide. Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot; durstet ihn, so tranke ihn mit Wasser. Denn du wirst Kohlen auf sein Haupt haufen; und der HERR wird dir's vergelten. Der Nordwind bringet Ungewitter, und die heimliche Zunge macht sauer Angesicht. Es ist besser im Winkel auf dem Dache sitzen denn bei einem zankischen Weibe in einem Hause beisammen. Ein gut Gerucht aus fernen Landen in wie kalt Wasser einer durstigen Seele. Ein Gerechter, der vor einem Gottlosen fallt, ist wie ein trüber Brunnen und verderbte Quelle. Wer zu viel Honig isset, das ist nicht gut; und wer schwere Dinge forschet, dem wird's zu schwer. Ein Mann, der seinen Geist nicht halten kann, ist wie eine offene Stadt ohne Mauern.
Responsorial Psalm
Psalm 25
Ein Psalm Davids. Nach dir, HERR, verlanget mich. Mein Gott, ich hoffe auf dich. Laft mich nicht zuschanden werden, daß sich meine Feinde nicht freuen über mich! Denn keinerwird zuschanden, der dein harret; aber zuschanden müssen sie werden, die losen Verachter. HERR, zeige mirdeine Wege und lehre mich deine Steige! Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich; denn du bist der Gott, der mir hilft; taglich harre ich dein. Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von der Welt her gewesen ist. Gedenke nicht der Sunden meiner Jugend und meiner Ubertretung; gedenke aber mein nach deiner Barmherzigkeit um deiner Güte willen! Der HERR ist gut und fromm, darum unterweiset er die Sunder auf dem Wege. Er leitet die Elenden recht und lehret die Elenden seinen Weg. Die Wege des HERRN sind eitel Güte und Wahrheit denen, die seinen Bund und Zeugnis halten. Um deines Namens willen, HERR, sei gnadig meiner Missetat, die da graft ist! Wer ist der, der den HERRN fürchtet? Er wird ihn unterweisen den besten Weg. Seine Seele wird im Guten wohnen, und sein Same wird das Land besitzen. Das Geheimnis des HERRN ist unter denen, die ihn furchten, und seinen Bund laftt er sie wissen. Meine Augen sehen stets zu dem HERRN denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen. Wende dich zu mir und sei mir gnadig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Noten! Siehe an meinen Jammer und Elend und vergib miralle meine Sunde! Siehe, daß meiner Feinde so viel ist und hassen mich aus Frevel. Bewahre meine Seele und errette mich; laß mich nicht zuschanden werden, denn ich traue auf dich. Schlecht und recht, das behute mich; denn ich harre dein. Gott, erlose Israel aus aller, seiner Not!
Second Reading
I Timothy 6
Die Knechte, so unter dem Joch sind, sollen ihre Herren aller Ehren wert halten, auf daß nicht der Name Gottes und die Lehre verlastert werde. Welche aber glaubige Herren haben, sollen dieselbigen nicht verachten (mit dem Schein), daß sie Bruder sind, sondern sollen vielmehr dienstbar sein, dieweil sie glaubig und geliebt und der Wohltat teilhaftig sind. Solches lehre und ermahne! So jemand anders lehret und bleibet nicht bei den heilsamen Worten unsers Herrn Jesu Christi und bei der Lehre von der Gottseligkeit, der ist verdustert und weift nichts, sondern ist seuchtig in Fragen und Wortkriegen, aus welchen entspringet Neid, Hader, Lasterung, boser Argwohn, Schulgezanke solcher Menschen, die zerruttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die da meinen, Gottseligkeit sei ein Gewerbe. Tue dich von solchen! Es ist aber ein grolier Gewinn, wer gottselig ist und lasset sich genugen. Denn wir haben nichts in die Welt gebracht, darum offenbar ist, wirwerden auch nichts hinausbringen. Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben, so lasset uns begnugen. Denn die da reich werden wollen, die fallen in Versuchung und Stricke und viel torichter und schadlicher Lüste, welche versenken die Menschen ins Verderben und Verdammnis. Denn Geiz ist eine Wurzel alles Ubels, welches hat etliche gelustet, und sind vom Glauben irregegangen und machen sich selbst viel Schmerzen, Aber du, Gottesmensch, flieh solches! Jage aber nach der Gerechtigkeit, der Gottseligkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut. Kampfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, dazu du auch berufen bist und bekannt hast ein gut Bekenntnis vor vielen Zeugen. Ich gebiete dir vor Gott, der alle Dinge lebendig macht, und vor Christo Jesu, der unter Pontius Pilatus bezeuget hat ein gut Bekenntnis, daß du haltest das Gebot ohne Flecken, untadelig, bis auf die Erscheinung unsers Herm Jesu Christi, welche wird zeigen zu seiner Zeit der Selige und allein Gewaltige, der Konig alter Konige, und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat; der da wohnet in einem Licht, da niemand zukommen kann; welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann: dem sei Ehre und ewiges Reich! Amen. Den Reichen von dieser Welt gebeut, daß sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den ungewissen Reichtum, sondern auf den lebendigen Gott, der uns dar gibt reichlich, allerlei zu genielien, daß sie Gutes tun, reich werden an guten Werken, gerne geben, behilflich seien, Schatze sammeln, sich selbst einen guten Grund aufs Zukunftige, daß sie ergreifen das ewige Leben. 0 Timotheus, bewahre, was dir vertrauet ist, und meide die ungeistlichen losen Geschwatze und das Gezanke der falschberuhmten Kunst, welche etliche vorgeben und fehlen des Glaubens. Die Gnade sei mir dir! Amen. Der zweite Brief des Paulus an Timotheus
Gospel
Matthew 13
An demselbigen Tage ging Jesus aus dem Hause und setzte sich an das Meer. Und es versammelte sich viel Volks zu ihm, also daß er in das Schiff trat und saft. Und alles Volk stund am Ufer. Und er redete zu ihnen mancherlei durch Gleichnisse und sprach: Siehe, es ging ein Samann aus zu saen. Und indem ersaete, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vogel und fraften's auf. Etliches fiel in das Steinige; da es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, darum daß es nicht tiefe Erde hatte. Als aber die Sonne aufging, verwelkte es, und dieweil es nicht Wurzel hatte, ward es dürr. Etliches fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und erstickten's. Etliches fiel auf ein gut Land und trug Frucht, etliches hundertfaltig, etliches sechzigfaltig, etliches dreiftigfaltig. Wer Ohren hat zu horen, der hbre! Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse? Er antwortete und sprach: Euch ist's gegeben, daß ihr, das Geheimnis des Himmelreichs vernehmet; diesen aber ist's nicht gegeben. Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, was er hat. Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit horenden Ohren horen sie nicht; denn sie verstehen es nicht. Und uber ihnen wird die Weissagung Jesajas erfullet, die da sagt: Mit den Ohren werdet ihr horen und werdet es nicht verstehen, und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht vernehmen. Denn dieses Volkes Herz ist verstockt, und ihre Ohren horen libel, und ihre Augen schlummern, auf daß sie nicht dermaleinst mit den Augen sehen und mit den Ohren horen und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, daß ich ihnen hulfe. Aber selig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie horen. Wahrlich, ich sage euch: Viel Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr sehet, und haben's nicht gesehen, und zu horen, was ihr horet, und haben's nicht gehoret. So horet nun ihr dieses Gleichnis von dem Samann! Wenn jemand das Wort von dem Reich horet und nicht verstehet, so kommt der Arge und reiftet es hin, was da gesaet ist in sein Herz; und der ist's, der am Wege gesaet ist. Der aber auf das Steinige gesaet ist, der ist's, wenn jemand das Wort horet und dasselbige bald aufnimmt mit Freuden. Aber er hat nicht Wurzel in ihm, sondern erist wetterwendisch; wenn sich Trübsal und Verfolgung erhebt um des Worts willen, so argert ersich bald. Der aber unter die Dornen gesaet ist, der ist's, wenn jemand das Wort horet und die Sorge dieser Welt und Betrug des Reichtums erstickt das Wort und bringet nicht Frucht. Der aber in das gute Land gesaet ist, der ist's, wenn jemand das Wort horet und verstehet es und dann auch Frucht bringet; und etlichen tragt hundertfaltig, etlicher aber sechzigfaltig, etlicher dreil Jigfaltig. Er legte ihnen ein ander Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich istgleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker saete. Da aber die Leute schliefen, kam sein Feind und saete Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. Da nun das Kraut wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut. Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesaet? Woher hat er denn das Unkraut? Er sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du denn, daü wir hingehen und es ausjaten? Er aber sprach: Nein, auf daü ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjatet. Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bundlein, dad man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuern. Ein ander Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich istgleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und saete auf seinen Acker, welches das kleinste ist unter allem Samen; wenn es aber erwachst, so ist es das grblite unter dem Kohl und wird ein Baum, dad die Vogel unter dem Himmel kommen und wohnen unter seinen Zweigen. Ein ander Gleichnis redete er zu ihnen: Das Himmelreich ist einem Sauerteig gleich, den ein Weib nahm und vermengete ihn unter drei Scheffel Mehl, bis dad es gar durchsauert ward. Solches alles redete Jesus durch Gleichnisse zu dem Volk und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen, auf dad erfullet wurde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und will aussprechen die Heimlichkeiten von Anfang der Welt. Da lied Jesus das Volk von sich und kam heim. Und seine Junger traten zu ihm und sprachen: Deute uns dieses Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker! Erantwortete und sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn ist's, der da guten Samen saet. Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder der Bosheit. Der Feind, der sie saet, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel. Gleichwie man nun das Unkraut ausjatet und mit Feuer verbrennet, so wird's auch am Ende dieser Welt gehen. Des Menschen Sohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Argernisse und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zahneklappen. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat zu horen, der hore! Abermal ist gleich das Himmelreich einem verborgenen Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden uber denselbigen und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. Abermal ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte. Und da er eine kostliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte dieselbige. Abermal ist gleich das Himmelreich einem Netz, das ins Meer geworfen ist, damit man allerlei Gattung fanget. Wenn es aber voll ist, so ziehen sie es heraus an das Ufer, sitzen und lesen die guten in ein Gefali zusammen; aber die faulen werfen sie weg. Also wird es auch am Ende der Welt gehen. Die Engel werden ausgehen und die Bosen von den Gerechten scheiden und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zahneklappen sein. Und Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr das alles verstanden? Sie sprachen: Ja, Herr. Da sprach er: Darum, ein jeglicher Schriftgelehrter, zum Himmelreich gelehrt, ist gleich einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervortragt. Und es begab sich da Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, ging er von dannen und kam in sein Vaterland und lehrete sie in ihren Schulen, also auch, dafi sie sich entsetzten und sprachen: Woher kommt diesem solche Weisheit und Taten? Ist er nicht eines Zimmermanns Sohn? Heifit nicht seine Mutter Maria und seine Bruder Jakob und Joses und Simon und Judas? Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher kommt ihm denn das alles? Und argerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgend weniger denn in seinem Vaterlande und in seinem Hause. Und er tat daselbst nicht viel Zeichen um ihres Unglaubens willen.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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