Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Proverbs 26

Wie der Schnee im Sommer und Regen in der Emte, also reimet sich dem Narren Ehre nicht. Wie ein Vogel dahinfahrt und eine Schwalbe fleugt, also ein unverdienter Fluch trifft nicht. Dem Roft eine Geiftel und dem Esel ein Zaum; und dem Narren eine Rute auf den Rücken. Antworte dem Narren nicht mich seiner Narrheit, daß du ihm nicht auch gleich werdest. Antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, daß er sich nicht weise lasse dunken. Wer eine Sache durch einen torichten Boten ausrichtet, der istwie ein Lahmeran Fuften und nimmt Schaden. Wie einem Kruppel das Tanzen, also stehet den Narren an, von Weisheit reden. Wer einem Narren Ehre anlegt, das ist, als wenn einer einen Edelstein auf den Rabenstein würfe. Ein Spruch in eines Narren Mund istwie ein Dornzweig, der in eines Trunkenen Hand sticht. Ein guter Meister macht ein Ding recht; aber wer einen Hümpler dinget, dem wird's verderbt. Wie ein Hund sein Gespeietes wieder friftt, also ist der Narr, der seine Narrheit wieder treibt. Wenn du einen siehest, der sich weise dunket, da ist an einem Narren mehr Hoffnung denn an ihm. Der Faule spricht: Es ist ein junger Lowe auf dem Wege und ein Lowe auf den Gassen. Ein Fauler wendet sich im Bette wie die Tur in der Angel. Der Faule verbirgt seine Hand in dem Topf, und wird ihm sauer, daß er sie zum Munde bringe. Ein Fauler dunkt sich weiserdenn sieben, die da Sitten lehren. Wer vorgehet und sich menget in fremden Hader, der ist wie einer, der den Hund bei den Ohren zwacket. Wie einer heimlich mit Geschoft und Pfeilen schieftt und totet, also tut ein falscher Mensch mit seinem Nachsten und spricht danach: Ich habe gescherzt. Wenn nimmer Holz da ist, so verloscht das Feuer, und wenn der Verleumder weg ist, so horet der Hader auf. Wie die Kohlen eine Glut und Holz ein Feuer, also richtet ein zankischer Mann Hader an. Die Worte des Verleumders sind wie Schlage und sie gehen durchs Herz. Giftiger Mund und boses Herz ist wie ein Scherben mit Silberschaum uberzogen. Der Feind wird erkannt bei seiner Rede, wiewohl er im Herzen falsch ist. Wenn er seine Stimme holdselig macht, so glaube ihm nicht; denn es sind sieben Greuel in seinem Herzen. Wer den Haft heimlich halt, Schaden zu tun, des Bosheitwird vor der Gemeine offenbarwerden. Wer eine Grube macht, der wird dreinfallen; und wer einen Stein walzet, auf den wird er kommen. Eine falsche Zunge hasset, der ihn strafet; und ein Heuchelmaul richtet Verderben an.

Responsorial Psalm

Psalm 26

Ein Psalm Davids. HERR, schaffe mir Recht, denn ich bin unschuldig. Ich hoffe auf den HERRN, darum werde ich nicht fallen. Prüfe mich, HERR, und versuche mich; lautere meine Nieren und mein Herz! Denn deine Güte ist vor meinen Augen, und ich wandele in deiner Wahrheit. Ich sitze nicht bei den eiteln Leuten und habe nicht Gemeinschaft mit den Falschen. Ich hasse die Versammlung der Boshaftigen und sitze nicht bei den Gottlosen. Ich wasche meine Hande mit Unschuld und halte mich, HERR, zu deinem Altar, da man horet die Stimme des Dankens und da man prediget alle deine Wunder. HERR, ich habe lieb die Statte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnet. Raffe meine Seele nicht hin mit den Sundern, noch mein Leben mit den Blutdurstigen, welche mit bosen Tucken umgehen und nehmen gerne Geschenke. Ich aber wandele unschuldig. Erlose mich und sei mir gnadig! Mein Fuß gehet richtig. Ich will dich loben, HERR, in den Versammlungen.

Second Reading

II Timothy 1

Paulus, ein Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes nach der Verheüiung des Lebens in Christo Jesu: Meinem lieben Sohn Timotheus Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott dem Vater und Christo Jesu, unserm Herm. Ich danke Gott dem ich diene von meinen Voreltern her in reinem Gewissen, daß ich ohne Unterlali dein gedenke in meinem Gebet Tag und Nacht. Und mich verlanget, dich zu sehen, wenn ich denke an deine Tranen, auf daß ich mit Freuden erfullet werde. Und erinnere mich des ungefarbten Glaubens in dir, welcher zuvor gewohnet hat in deiner Grolimutter Lois und in deiner Mutter Eunike, bin abergewili, daß auch in dir. Urn welcher Sache willen ich dich erinnere, daß du erweckest die Gabe Gottes, die in dir ist durch die Auflegung meiner Hande. Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht. Darum so schame dich nicht des Zeugnisses unsers Herm noch meiner, der ich sein Gebundener bin, sondern leide dich mit dem Evangelium wie ich nach der Kraft Gottes, der uns hat selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Vorsatz und Gnade, die uns gegeben ist in Christo Jesu vor der Zeit der Welt, jetzt aber offenbart durch die Erscheinung unsers Heilandes Jesu Christi, der dem Tode die Macht hat genommen und das Leben und ein unverganglich Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium, zuwelchem ich gesetzt bin ein Predigerund Apostel und Lehrerder Heiden. Urn welcher Sache willen ich solches leide, aber ich schame mich's nicht; denn ich weili, an wen ich glaube, und bin gewili, daß er kann mir meine Beilage bewahren bis an jenen Tag. Halt an dem Vorbilde der heilsamen Worte, die du von mir gehort hast, vom Glauben und von der Liebe in Christo Jesu. Diese gute Beilage bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnet. Das weilit du, daß sich gewendet haben von mir aüe, die in Asien sind, unter welchen ist Phygellus und Hermogenes. Der Herr gebe Barmherzigkeit dem Hause Onesiphorus; denn er hat mich oft erquicket und hat sich meiner Ketten nicht geschamet, sondern da er zu Rom war, suchte er mich aufs fleißigste und fand mich. Der Herr gebe ihm, daß erfinde Barmherzigkeit bei dem Herrn an jenem T age! Und wieviel er mir zu Ephesus gedienet hat, weifit du am besten.

Gospel

Matthew 14

Zu der Zeit kam das Gerucht von Jesu vor den Vierfürsten Herodes. Und er sprach zu seinen Knechten: Dieser ist Johannes der Taufer; er ist von den Toten auferstanden, darum tut er solche Taten. Denn Herodes hatte Johannes gegriffen, gebunden und in das Gefangnis gelegt von wegen der Herodias, seines Bruders Philippus Weib. Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: Es ist nicht recht, daß du sie habest. Und er hatte ihn gerne getotet, furchtete sich aber vor dem Volk; denn sie hielten ihn fur einen Propheten. Da aber Herodes seinen Jahrestag beging, da tanzte die Tochter der Herodias vor ihnen. Das gefiel Herodes wohl. Darum verhieß, er ihr mit einem Eide, er wollte ihr geben, was sie fordern würde. Und als sie zuvor von ihrer Mutter zugerichtet war, sprach sie: Gib mir her auf einer Schussel das Haupt Johannes des Taufers! Und der Konig ward traurig; doch um des Eides willen und derer, die mit ihm zu Tische salten, befahl er's ihrzu geben. Und schickte hin und enthauptete Johannes im Gefangnis. Und sein Haupt ward hergetragen in einer Schussel und dem Magdlein gegeben; und sie brachte es ihrer Mutter. Da kamen seine Jünger und nahmen seinen Leib und begruben ihn und kamen und verkundigten das Jesu. Da das Jesus horete, wich ervon dannen auf einem Schiff in eine Wüste allein. Und da das Volk das horete, folgte es ihm nach zu Fu(S aus den Stadten. Und Jesus ging hervor und sah das groiße Volk; und esjammerte ihn derselbigen und heilete ihre Kranken. Am Abend aber traten seine Junger zu ihm und sprachen: Dies ist eine Wüste, und die Nacht fallt daher; laß das Volk von dir, dafi sie hin in die Markte gehen und ihnen Speise kaufen. Aber Jesus sprach zu ihnen: Es ist nicht not, daß sie hingehen; gebt ihr ihnen zu essen! Sie sprachen: Wir haben hier nichtsdenn fünf Brote und zwei Fische. Und er sprach: Bringet mir sie her! Und er hieli das Volk sich lagern auf das Gras und nahm die fünf Brote und die zwei Fische, sah auf gen Himmel und dankte und brach's und gab die Brote den Jüngern, und die Junger gaben sie dem Volk. Und sie alien alle und wurden satt und huben auf, was übrigblieb von Brocken, zwolf Korbe voll. Die aber gegessen hatten, derwaren bei fünftausend Mann ohne Weiber und Kinder. Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, daß sie in das Schiff traten und vor ihm herüberfuhren, bis er das Volk von sich lielie. Und da er das Volk von sich gelassen hatte, stieg er auf einen Berg alleine, daß er betete. Und am Abend war er alleine daselbst. Und das Schiff war schon mitten, auf dem Meer und litt Not von den Wellen; denn der Wind war ihnen wider. Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Meer. Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehen, erschraken sie und sprachen: Es istein Gespenst! und schrieen vor Furcht. Und alsbald redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin's; fürchtet euch nicht! Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so heili mich zu dir kommen auf dem Wasser. Und er sprach: Komm her! Und Petrus trat aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, dafi er zu Jesu kame. Er sah aber einen starken Wind. Da erschrak er und hub an zu sinken, schrie und sprach: Herr, hilf mir! Jesus aber reckte bald die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: O du Kleinglaubiger, warum zweifeltest du? Und sie traten in das Schiff, und der Wind legte sich. Die aber im Schiff waren, kamen und fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bistwahrlich Gottes Sohn. Und sie schifften hinüber und kamen in das Land Genezareth. Und da die Leute am selbigen Ort sein gewahr wurden, schickten sie aus in das ganze Land umher und brachten allerlei Ungesunde zu ihm und baten ihn, dafi sie nur seines Kleides Saum anruhreten. Und alle, die da anruhreten, wurden gesund.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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