Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Proverbs 7
Mein Kind, behalte meine Rede und verbirg meine Gebote bei dir! Behalte meine Gebote, so wirst du leben, und mein Gesetz wie deinen Augapfel. Binde sie an deine Finger, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens! Sprich zur Weisheit: Du bist meine Schwester, und nenne die Klugheit deine Freundin, daß du behutet werdest vor dem fremden Weibe, vor einer andern, die glatte Worte gibt. Denn am Fenster meines Hauses guckte ich durchs Gitter und sah unter den Albernen und ward gewahr unter den Kindern eines narrischen Junglings, der ging auf der Gasse an einer Ecke und trat daher auf dem Wege an ihrem Hause, in der Dammerung, am Abend des Tages, da es Nacht ward und dunkel war. Und siehe, da begegnete ihm ein Weib im Hurenschmuck, listig, wild und unbandig, daß ihre Fuße in ihrem Hause nicht bleiben konnen. Jetzt ist sie draulien, jetzt auf der Gasse und lauert an alien Ecken. Und erwischte ihn und kussete ihn unverschamt und sprach zu ihm: Ich habe Dankopfer fur mich heute bezahlet, fur meine Geiubde. Darum bin ich herausgegangen, dirzu begegnen, dein Angesicht fruhe zu suchen, und habe dich funden. Ich habe mein Bett schon geschmückt mit bunten Teppichen aus Agypten. Ich habe mein Lager mit Myrrhen, Aloes und Zinnamen besprengt. Komm, lali uns genug buhlen bis an den Morgen und lali uns der Liebe pflegen; denn der Mann ist nicht daheim, er isteinen fernen Weg gezogen; er hat den Geldsack mit sich genommen; er wird erst aufs Fest wieder heimkommen. Sie uberredete ihn mit vielen Worten und gewann ihn ein mit ihrem glatten Munde. Er folgte ihr bald nach; wie ein Ochs zur Fleischbank gefuhrt wird, und wie zur Fessel, da man die Narren zuchtiget, bis sie ihm mit dem Pfeil die Leber spaltete, wie ein Vogel zum Strick eilet und weili nicht, daß ihm das Leben gilt. So gehorchet mir nun, meine Kinder, und merket auf die Rede meines Mundes. Lali dein Herz nicht weichen auf ihren Weg und lali dich nicht verführen auf ihre Bahn! Denn sie hat viele verwundet und gefallet, und sind allerlei Machtige von ihr erwurget. Ihr Haus sind Wege zur Holle, da man hinunterfahrt in des Todes Kammer.
Responsorial Psalm
Psalm 37
Ein Psalm Davids. Erzurne dich nicht uber die Bosen; sei nicht neidisch uber die Ubeltater! Denn wie das Gras werden sie bald abgehauen und wie das grüne Kraut werden sie verwelken. Hoffe auf den HERRN und tue Gutes; bleibe im Lande und nahre dich redlich. Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wunschet. Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn; erwird'swohl machen und wird deine Gerechtigkeit hervor bringen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag. Sei stille dem HERRN und warte auf ihn! Erzurne dich nicht uber den, dem sein Mutwille glücklich fortgehet, Stehe ab vom Zorn und laß den Grimm; erzurne dich nicht, daß du auch ubel tust. Denn die Bosen werden ausgerottet; die aber des HERRN harren, werden das Land erben. Es ist noch urn ein kleines, so ist der Gottlose nimmer; und wenn du nach seiner Statte sehen wirst, wird erweg sein. Aber die Elenden werden das Land erben und Lust haben in großem Frieden. Der Gottlose drauet dem Gerechten und beifiet seine Zahne zusammen uber ihn. Aber der HERR lachet sein; denn er siehet, daß sein Tag kommt. Die Gottlosen ziehen das Schwert aus und spannen ihren Bogen, dafi sie fallen den Elenden und Armen und schlachten die Frommen. Aber ihr Schwert wird in ihr Herz gehen, und ihr Bogen wird zerbrechen. Das Wenige, das ein Gerechter hat, ist besser denn das grolie Gut vieler Gottlosen. Denn der Gottlosen Arm wird zerbrechen; aber der HERR erhalt die Gerechten. Der HERR kennet die Tage der Frommen, und ihr Gut wird ewiglich bleiben. Sie werden nicht zuschanden in der bosen Zeit, und in der Teurung werden sie genug haben. Denn die Gottlosen werden umkommen, und die Feinde des HERRN, wenn sie gleich sind wie eine kostliche Aue, werden sie doch vergehen, wie der Rauch vergehet. Der Gottlose borget und bezahlet nicht; der Gerechte aber ist barmherzig und milde. Denn seine Gesegneten erben das Land; aber seine Verfluchten werden ausgerottet. Von dem HERRN wird solches Mannes Gang gefordert und hat Lust an seinem Wege. Fallt er, so wird er nicht weggeworfen; denn der HERR erhalt ihn bei der Hand. Ich bin jung gewesen und alt worden und habe noch nie gesehen den Gerechten verlassen Oder seinen Samen nach Brot gehen. Er ist allezeit barmherzig und leihet gerne; und sein Same wird gesegnet sein. Lali vom Bosen und tue Gutes, und bleibe immerdar. Denn der HERR hat das Recht lieb und verlalit seine Heiligen nicht; ewiglich werden sie bewahret; aber der Gottlosen Same wird ausgerottet. Die Gerechten erben das Land und bleiben ewiglich drinnen. Der Mund des Gerechten redet die Weisheit, und seine Zunge lehret das Recht. Das Gesetz seines Gottes ist, in seinem Herzen, seine Tritte gleiten nicht. Der Gottlose lauert auf den Gerechten und gedenkt ihn zu toten. Aber der HERR lalit ihn nicht in seinen Handen und verdammt ihn nicht, wenn er verurteilt wird. Harre auf den HERRN und halte seiner Weg, so wird er dich erhohen, dafi du das Land erbest; du wirst's sehen, daß die Gottlosen ausgerottet werden. Ich habe gesehen einen Gottlosen, der war trotzig und breitete sich aus und grunete wie ein Lorbeerbaum. Da man voruberging, siehe, da war er dahin; ich fragte nach ihm, da ward er nirgend funden. Bleibe fromm und halte dich recht, denn solchem wird's zuletzt wohlgehen. Die Ubertreter aber werden vertilget miteinander, und die Gottlosen werden zuletzt ausgerottet. Aber der HERR hilft den Gerechten; der ist ihre Starke in der Not. Und der HERR wird ihnen beistehen und wird sie erretten; erwird sie von den Gottlosen erretten und ihnen helfen; denn sie trauen auf ihn.
Second Reading
Romans 7
Wisset ihr nicht, liebe Brüder (denn ich rede mit denen, die das Gesetz wissen), daß das Gesetz herrschet fiber den Menschen, solange er lebet? Denn ein Weib, das unter dem Manne ist, dieweil der Mann lebet, ist sie gebunden an das Gesetz; so aber der Mann stirbt, so ist sie los vom Gesetz, das den Mann betrifft. Wo sie nun bei einem andern Manne ist, weil der Mann lebet, wird sie eine Ehebrecherin geheiften; so aber der Mann stirbt, ist sie frei vom Gesetz, daß sie nicht eine Ehebrecherin ist, wo sie bei einem andern Manne ist. Also auch, meine Brüder, ihr seid getotet dem Gesetz durch den Leib Christi, daß ihr bei einem andern seid, namlich bei dem, der von den Toten auferwecket ist, auf daß wir Gott Frucht bringen. Denn da wir im Fleisch waren, da waren die sündlichen Lüste, welche durchs Gesetz sich erregten, kraftig in unsern Gliedern, dem Tode Frucht zu bringe. Nun aber sind wir vom Gesetz los und ihm abgestorben, das uns gefangenhielt, also daß wir dienen sollen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens. Was wollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz Sunde? Das sei feme! Aber die Sunde erkannte ich nicht ohne durchs Gesetz. Denn ich wuftte nichts von der Lust, wo das Gesetz nicht hatte gesagt: Laft dich nicht gelüsten! Da nahm aber die Sunde Ursache am Gebot und erregte in mir allerlei Lust. Denn ohne das Gesetz war die Sunde tot. Ich aber lebte etwa ohne Gesetz. Da aber das Gebot kam, ward die Sunde wieder lebendig. Ich aber starb; und es befand sich, daß das Gebot mir zum Tode gereichte, das mir doch zum Leben gegeben war. Denn die Sunde nahm Ursache am Gebot und betrog mich und totete mich durch dasselbige Gebot. Das Gesetz istje heilig, und das Gebot ist heilig, recht und gut. Ist denn, was da gut ist, mir ein Tod worden? Das sei feme! Aber die Sunde, auf daß sie erscheine, wie sie Sunde ist, hat sie mir durch das Gute den Tod gewirket, auf daß die Sunde würde uberaus sündig durchs Gebot. Denn wirwissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sunde verkauft. Denn ich weift nicht, was, ich tue; denn ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das tue ich. So ich aber das tue, was ich nicht will, so willige ich, daß das Gesetz gut sei. So tue nun ich dasselbige nicht, sondern die Sunde, die in mirwohnet. Denn ich weift, daß in mir, das ist, in meinem Fleische, wohnet nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht, Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht, sondern das Bose, das ich nicht will, das tue ich. So ich aber tue, was ich nicht will, so tue ich dasselbige nicht, sondern die Sunde, die in mir wohnet. So finde ich mir nun ein Gesetz, der ich will das Gute tun, daü mir das Bose anhanget. Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen. Ich sehe aber ein ander Gesetz in meinen Gliedern, das da widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüte und nimmt mich gefangen in der Sunde Gesetz, welches ist in meinen Gliedern. Ich elender Mensch, wer wird mich erlosen von dem Leibe dieses Todes? Ich danke Gott durch Jesum Christum, unsern Herrn. So diene ich nun mit dem Gemute dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetze der Sunde.
Gospel
Luke 13
Es waren aber zu derselbigen Zeit etliche dabei, die verkundigten ihm von den Galilaern, welcher Blut Püatus samt ihrem Opfer vermischt hatte. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Meinet ihr, daß diese Galilaer vor alien Galilaern Sunder gewesen sind, die weil sie das erlitten haben? Ich sage: Nein, sondern, so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen. Oder meinet ihr, daß die achtzehn, auf welche der Turm in Siloah fiel und erschlug sie, seien schuldig gewesen vor alien Menschen, die zu Jerusalem wohnen? Ich sage: Nein, sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen. Er sagte ihnen aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem Weinberge; und kam und suchte Frucht darauf und fand sie nicht. Da sprach er zu dem Weingartner: Siehe, ich bin nun drei Jahre lang alle Jahre kommen und habe Frucht gesucht auf diesem Feigenbaum und finde sie nicht. Haue ihn ab; was hindert er das Land? Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, laft ihn noch dies Jahr, bis daß ich um ihn grabe und bedunge ihn, ob erwollte Frucht bringen; wo nicht, so haue ihn danach ab. Und er lehrete in einer Schule am Sabbat. Und siehe, ein Weib war da, das hatteeinen Geist der Krankheit achtzehn Jahre; und sie war krumm und konnte nicht wohl aufsehen. Da sie aber Jesus sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Weib, sei los von deiner Krankheit! Und legte die Hande auf sie; und alsbald richtete sie sich auf und preisete Gott. Da antwortete der Oberste der Schule und war unwillig, daß Jesus auf den Sabbat heilete, und sprach zu dem Volk: Es sind sechs Tage, darinnen man arbeiten soil; in denselbigen kommt und laftt euch heilen und nicht am Sabbattage. Da antwortete ihm der Herr und sprach: Du Heuchler, loset nicht ein jeglicher unter euch seinen Ochsen Oder Esel von der Krippe am Sabbat und führet ihn zur Tranke? Sollte aber nicht geloftt werden am Sabbat diese, die doch Abrahams Tochter ist, von diesem Bande, welche Satanas gebunden hatte nun wohl achtzehn Jahre? Und als er solches sagte, muftten sich schamen alle, die ihm wider gewesen waren. Und alles Volk freuete sich uber alle herrlichen Taten, die von ihm geschahen. Er sprach aber: Wem ist das Reich Gottes gleich, und wem soil ich's vergleichen? Es ist einem Senfkorn gleich, welches ein Mensch nahm und warfs in seinen Garten; und es wuchs und ward ein grafter Baum, und die Vogel des Himmels wohneten unter seinen Zweigen. Und abermal sprach er: Wem soil ich das Reich Gottes vergleichen? Es ist einem Sauerteige gleich, welchen ein Weib nahm und verbarg ihn unter drei Scheffel Mehls, bis daß es gar sauer ward. Und er ging durch Stadte und Markte und lehrete und nahm seinen Weg gen Jerusalem. Es sprach aber einer zu ihm: Herr, meinestdu, daß wenige selig werden? Er aber sprach zu ihnen: Ringet danach, daß ihr durch die enge Pforte eingehet; denn viele werden, das sage ich euch, danach trachten, wie sie hineinkommen, und werden's nicht tun konnen. Von dem an, wenn der Hauswirt aufgestanden ist und die Tur verschlossen hat, da werdet ihr denn anfangen drauften zu stehen, und an die Tur klopfen und sagen: Herr, Herr, tu uns auf! Und er wird antworten und zu euch sagen: Ich kenne euer nicht, wo ihr her seid. So werdet ihr denn anfangen zu sagen: Wir haben vordir gegessen und getrunken, und auf den Gassen hast du uns gelehret. Und erwird sagen: Ich sage euch, ich kenne euer nicht, wo ihr her seid; weichet alle von mir, ihr Ubeltater! Da wird sein Heulen und Zahneklappen, wenn ihr sehen werdet Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes, euch aber hinausgestoften. Und es werden kommen vom Morgen und vom Abend, von Mitternacht. und vom Mittage, die zu Tische sitzen werden im Reich Gottes. Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein; und sind Erste, die werden die Letzten sein. An demselben Tage kamen etliche Pharisaer und sprachen zu ihm: Heb' dich hinaus und gehe von hinnen; denn Herodes will dich toten. Und er sprach zu ihnen: Gehet hin und saget demselbigen Fuchs: Siehe, ich treibe Teufel aus und mache gesund heute und morgen und am dritten Tage werde ich ein Ende nehmen. Doch muft ich heute und morgen und am Tage danach wandeln; denn es tut's nicht, daß ein Prophet umkomme aufter Jerusalem. Jerusalem, Jerusalem, die du totest die Propheten und steinigest, die zu dir gesandt werden, wie oft habe ich wollen deine Kinder versammeln wie eine Henne ihr Nest unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt! Sehet, euer Haus soil euch wüste gelassen werden. Denn ich sage euch: Ihr werdet mich nicht sehen, bis daß es komme, daß ihr sagen werdet: Gelobet ist, der da kommt in dem Namen des Herm!
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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