Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Proverbs 8

Rufet nicht die Weisheit und die Klugheit lalit sich horen? Offentlich am Wege und an der Strafie stehet sie. An den Toren bei der Stadt, da man zur Tür eingehet, schreiet sie: O ihr Manner, ich schreie zu euch und rufe den Leuten! Merket, ihr Albernen, den Witz; und ihr Toren, nehmet es zu Herzen! Horet, denn ich will reden, was furstlich ist, und lehren, was recht ist. Denn mein Mund soil die Wahrheit reden, und meine Lippen sollen hassen, das gottios ist. Alle Reden meines Mundes sind gerecht; es ist nichts Verkehrtes noch Falsches drinnen. Sie sind alle gleichaus denen, die sie vernehmen, und richtig denen, die es annehmen wollen. Nehmet an meine Zucht lieber denn Silber und die Lehre achtet hoher denn kostlich Gold. Denn Weisheit ist besser denn Perlen, und alles, was man wunschen mag, kann ihr nicht gleichen. Ich, Weisheit, wohne bei dem Witz und ich weili guten Rat zu geben. Die Furcht des HERRN hasset das Arge, die Hoffart, den Hochmut und bosen Weg, und bin feind dem verkehrten Munde. Mein ist beides, Rat und Tat; ich habe Verstand und Macht. Durch mich regieren die Konige und die Ratsherren setzen das Recht. Durch mich herrschen die Fürsten und alle Regenten auf Erden. Ich liebe, die mich lieben; und die mich fruhe suchen, finden mich. Reichtum und Ehre ist bei mir, wahrhaftig Gut und Gerechtigkeit. Meine Frucht ist besser denn Gold und fein Gold und mein Einkommen besser denn auserlesen Silber. Ich wandle auf dem rechten Wege, auf der Stralie des Rechts, daß ich wohl berate, die mich lieben und ihre Schatze voll mache. Der HERR hat mich gehabt im Anfang seiner Wege; ehe erwas machte, war ich da. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit, von Anfang vor der Erde. Da die Tiefen noch nicht waren, da war ich schon bereitet, da die Brunnen noch nicht mit Wasser quollen, Ehe denn die Berge eingesenkt waren, vor den Hügeln war ich bereitet. Er hatte die Erde noch nicht gemacht, und was dran ist, noch die Berge des Erdbodens. Da er die Himmel bereitete, war ich daselbst; da er die Tiefe mit seinem Ziel verfassete, da er die Wolken droben festete, da er festigte die Brunnen der Tiefe, da er dem Meer das Ziel setzte und den Wassern, daß sie nicht ubergehen seinen Befehl, da er den Grund der Erde legte: da war ich der Werkmeister bei ihm und hatte meine Lust taglich und spielte vor ihm allezeit und spielte auf seinem Erdboden; und meine Lust ist bei den Menschenkindern. So gehorchet mir nun, meine Kinder! Wohl denen, die meine Wege behalten! Horet die Zucht und werdet weise, und lalit sie nicht fahren! Wohl dem Menschen, der mir gehorchet, daß er wache an meiner Tur taglich, daß er warte an den Pfosten meiner Tur. Wer mich findet, der findet das Leben und wird Wohlgefailen vom HERRN bekommen. Wer aber an mir sundiget, der verletzt seine Seele. Alle, die mich hassen, lieben den Tod.

Responsorial Psalm

Psalm 38

Ein Psalm Davids zum Gedachtnis. HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und zuchtige mich nicht in deinem Grimm! Denn deine Pfeile stecken in mir, und deine Hand drucket mich. Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe vor deinem Drauen, und ist kein Friede in meinen Gebeinen vor meiner Sunde. Denn meine Sünden gehen uber mein Haupt, wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer worden. Meine Wunden stinken und eitern vor meiner Torheit. Ich gehe krumm und sehr gebuckt; den ganzen Tag gehe ich traurig. Denn meine Lenden verdorren ganz, und ist nichts Gesundes an meinem Leibe. Es ist mit mir gar anders und bin sehr zerstoden. Ich heule vor Unruhe meines Herzens. HERR, vor dir ist alle meine Begierde und mein Seufzen ist dir nicht verborgen. Mein Herz bebet, meine Kraft hat mich verlassen, und das Licht meiner Augen ist nicht bei mir. Meine Lieben und Freunde stehen gegen mich und scheuen meine Plage, und meine Nachsten treten feme. Und die mir nach der Seele stehen, stellen mir; und die mir ubel wollen, reden, wie sie Schaden tun wollen, und gehen mit eitel Listen urn. Ich aber mud sein wie ein Tauber und nicht horen, und wie ein Stummer, derseinen Mund nicht auftut. Und mud sein wie einer, der nicht horet und der keine Widerrede in seinem Munde hat. Aber ich harre, HERR, auf dich; du, HERR, mein Gott, wirst erhoren. Denn ich denke, daß sieja sich nicht uber mich freuen. Wenn mein Fufi wankete; würden sie sich hoch rühmen wider mich. Denn ich bin zu Leiden gemacht, und mein Schmerz ist immer vor mir. Denn ich zeige meine Missetat an und sorge fur meine Sunde. Aber meine Feinde leben und sind machtig; die mich unbillig hassen, sind grod. Und die mir Arges tun urn Gutes, setzen sich wider mich, darum dad ich ob dem Guten halte. Verlafi mich nicht, HERR, mein Gott; sei nicht feme von mir! Eile mir beizustehen, HERR, meine Hilfe!

Second Reading

Romans 8

So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist. Denn das Gesetz des Geistes der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich freigemacht von dem Gesetz der Sunde und des Todes. Denn was dem Gesetz unmoglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwachet ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sundlichen Fleisches und verdammte die Sunde im Fleisch durch Sunde, auf daß die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfullet wurde, die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln sondern nach dem Geist. Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnet; die abergeistlich sind, die sind geistlich gesinnet. Aber fleischlich gesinnet sein ist der Tod, und geistlich gesinnet sein ist Leben und Friede. Denn fleischlich gesinnet sein ist eine Feindschaft wider Gott, sintemal es dem Gesetze Gottes nicht untertan ist; denn es vermag es auch nicht. Die aber fleischlich sind, mogen Gott nicht gefallen. Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, so anders Gottes Geist in euch wohnet. Wer aber Christi Geist nicht hat der ist nicht sein. So aber Christus in euch ist so ist der Leib zwar tot urn der Sunde willen; der Geist aber ist das Leben urn der Gerechtigkeit willen . So nun der Geist des, der Jesum von den Toten auferwecket hat, in euch wohnet, so wird auch derselbige, der Christum von den Toten auferwecket hat, eure sterblichen Leiber lebendig machen urn deswillen, daß sein Geist in euch wohnet. So sind wir nun, liebe Bruder, Schuldner nicht dem Fleisch, daß wir nach dem Fleisch leben. Denn wo ihr nach dem Fleisch lebet, so werdet ihr sterben müssen; wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschafte totet, so werdet ihr leben. Denn welche der Geist Gottes treibet, die sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermal furchten mul Jtet, sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater! Derselbige Geist gibt Zeugnis unserm Geist, dafi wir Gottes Kinder sind. Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, namlich Gottes Erben und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden. Denn ich halte es dafur, dafi dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei, die an uns soil offenbaret werden. Denn das angstliche Harren der Kreatur wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes, sintemal die Kreatur unterworfen ist der Eitelkeit ohne ihren Willen, sondern urn deswillen, dersie unterworfen hat auf Hoffnung. Denn auch die Kreatur frei werden wird von dem Dienst des verganglichen Wesens zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wirwissen, daß aile Kreatur sehnet sich mit uns und angstet sich noch immerdar. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft und warten auf unsers Leibes Erlosung. Denn wir sind wohl selig, doch in der Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man siehet, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man des, hoffen, das man siehet? So wir aber des hoffen, das wir nicht sehen, so warten wir sein durch Geduld. Desselbigengleichen auch der Geist hüft unserer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebuhret, sondern der Geist selbst vertritt uns aufs beste mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber die Herzen forschet, der weifi, was des Geistes Sinn sei; denn er vertritt die Heiligen nach dem, was Gott gefallt. Wirwissen aber, dafi denen, die Gott lieben, aile Dinge zum besten dienen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Denn welche er zuvor versehen hat, die hat er auch verordnet, daß sie gleich sein sollten dem Ebenbilde seines Sohns, auf dafi derselbige der Erstgeborne sei untervielen Brudern. Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; welche er aber hat gerecht gemacht, die hat er auch herrüch gemacht. Was wollen wir denn hiezu sagen? Ist Gott fur uns, wer mag wider uns sein? Welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn fur uns aile dahingegeben, wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer will die Auserwahlten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht. Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferwecket ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns. Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? T rübsal Oder Angst Oder Verfolgung Oder Hunger Oder Blofie Oder Fahrlichkeit Oder Schwert? Wie geschrieben stehet: Um deinetwillen werden wir getotet den ganzen Tag; wir sind geachtet fur Schlachtschafe. Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebet hat. Denn ich bin gewili, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Furstentum noch Gewalt, weder Gegenwartiges noch Zukunftiges, weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm Herrn.

Gospel

Luke 14

Und es begab sich, daß er kam in ein Haus eines Obersten der Pharisaer auf einen Sabbat, das Brot zu essen. Und sie hielten auf ihn. Und siehe, da war ein Mensch vor ihm der war wassersuchtig. Und Jesus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisaern und sprach: Ist's auch recht, auf den Sabbat heilen? Sie aber schwiegen stille. Und er griff ihn an und heilete ihn und lieft ihn gehen. Und antwortete und sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, dem sein Ochse Oder Esel in den Brunnen fallt, und er nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage? Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben. Er sagte aber ein Gleichnis zu den Gasten, da, er merkte, wie sie erwahleten, obenan zu sitzen, und sprach zu ihnen: Wenn du von jemand geladen wirst zur Hochzeit, so setze dich nicht obenan, daß nicht etwa ein Ehrlicherer denn du von ihm geladen sei, und so dann kommt, der dich und ihn geladen hat, spreche zu dir: Weiche diesem! und du mussest dann mit Scham untenan sitzen. Sondern wenn du geladen wirst, so gehe hin und setze dich untenan, auf daß, wenn da kommt, der dich geladen hat, spreche zu dir: Freund, rucke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor denen, die mit dir zu Tische sitzen. Denn wer sich selbst erhohet, der soil erniedriget werden; und wer sich selbst erniedriget, der soli erhohet werden. Er sprach auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn du ein Mittags -Oder Abendmahl machest, so lade nicht deine Freunde noch deine Bruder noch deine Gefreundeten noch deine Nachbarn, die da reich sind, auf dad sie dich nicht etwa wieder laden, und dir vergolten werde. Sondern wenn du ein Mahl machest, lade die Armen, die Kruppel, die Lahmen, die Blinden, so bistdu selig; denn sie haben's dir nicht zu vergelten; es wird dir aber vergolten werden in der Auferstehung der Gerechten. Da aber solches horete einer, der mit zu Tisch sad, sprach er zu ihm: Selig ist, der das Brot isset im Reich Gottes. Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein grod Abendmahl und lud viele dazu. Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, zu sagen den Geladenen: Kommt, denn es ist alles bereit! Und siefingen an alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und mud hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der andere sprach: Ich habe funf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der dritte sprach: Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen. Und der Knecht kam und sagte das seinem Flerrn wieder. Da ward der Flausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Gehe aus bald auf die Straden und Gassen der Stadt und führe die Armen und Kruppel und Lahmen und Blinden herein. Und der Knecht sprach: Flerr, es ist geschehen, was du befohien hast; es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstraden und an die Zaune und notige sie hereinzukommen, auf dad mein Haus voll werde. Ich sage euch aber, dad der Manner keiner; die geladen sind; mein Abendmahl schmecken wird. Es ging aber viel Volks mit ihm. Und er wandte sich und sprach zu ihnen: So jemand zu mir kommt und hasset nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Bruder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz tragt und mir nachfolget, der kann nicht mein Jünger sein. Wer ist aber unter euch, der einen Turm bauen will und sitzt nicht zuvor und uberschlagt die Kosten, ob er's habe hinauszufuhren? auf dad nicht, wo er den Grund gelegt hat und kann's nicht hinausführen, alle, die es sehen, fangen an sein zu spotten und sagen: Dieser Mensch hub an zu bauen und kann's nicht hinausführen! Oder welcher Konig will sich begeben in einen Streit wider einen andern Konig und sitzt nicht zuvor und ratschlagt, ob er konnte mit zehntausend begegnen dem, der über ihn kommt mit zwanzigtausend? Wo nicht, so schickt er Botschaft, wenn jener noch feme ist, und bittet urn Frieden. Also auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein. Das Salz ist ein gut Ding; wo aber das Salz dumm wird, womit wird man würzen? Es ist weder auf das Land noch in den Mist nütze, sondern man wird's wegwerfen. Wer Ohren hat zu horen, der hore!

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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