Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Proverbs 11
Falsche Waage ist dem HERRN ein Greuel; aber ein vollig Gewicht ist sein Wohlgefallen . Wo Stolz ist, da ist auch Schmach; aber Weisheit ist bei den Demutigen. Unschuld wird die Frommen leiten; aber die Bosheit wird die Verachter verstoren. Gut hilft nicht am T age des Zorns; aber Gerechtigkeit errettet vom Tode. Die Gerechtigkeit des Frommen macht seinen Weg eben; aber der Gottlose wird fallen durch sein gottlos Wesen. Die Gerechtigkeit der Frommen wird sie erretten; aber die Verachter werden gefangen in ihrer Bosheit. Wenn der gottlose Mensch stirbt, ist Hoffnung verloren; und das Harren der Ungerechten wird zunichte. Der Gerechte wird aus der Not erloset und der Gottlose kommt an seine Statt. Durch den Mund des Heuchlers wird sein Nachster verderbet; aber die Gerechten merken's und werden erloset. Eine Stadt freuet sich, wenn's den Gerechten wohlgehet; und wenn die Gottlosen umkommen, wird man froh. Durch den Segen der Frommen wird eine Stadt erhaben; aber durch den Mund der Gottlosen wird sie zerbrochen. Wer seinen Nachsten schandet, ist ein Narr; aber ein verstandiger Mann stillet es. Ein Verleumderverrat, was er heimlich weiß; aber wer eines getreuen Herzens ist, verbirgt dasselbe. Wo nicht Rat ist, da gehet das Volk unter; wo aber viel Ratgeber sind, da gehet es wohl zu. Wer fur einen andern Burge wird, der wird Schaden haben; wer sich aber vor Geloben hutet, ist sicher. Ein holdselig Weib erhalt die Ehre; aber die Tyrannen erhalten den Reichtum. Ein barmherziger Mann tut seinem Leibe Gutes; aber ein unbarmherziger betrubet auch sein Fleisch und Blut. Der Gottlosen Arbeit wird fehlen; aber wer Gerechtigkeit saet, das ist gewiti Gut. Denn Gerechtigkeit fordert zum Leben; aber dem Ubel nachjagen fordert zum Tode. Der HERR hat Greuel an den verkehrten Herzen und Wohlgefallen an den Frommen. Den Bosen hilft nichts, wenn sie auch alle Hande zusammentaten; aber der Gerechten Same wird errettet werden. Ein schon Weib ohne Zucht ist wie eine Sau mit einem guldenen Haarband. Der Gerechten Wunsch muß doch wohl geraten; und der Gottlosen Hoffen wird Ungluck. Einer teilt aus und hat immer mehr; ein anderer karget, da er nicht soil, und wird doch armer. Die Seele, die da reichlich segnet, wird fett; und wer trunken macht, der wird auch trunken werden. Wer Korn inhalt, dem fluchen die Leute; aber Segen kommt uber den, so es verkauft. Wer da Gutes sucht, dem widerfahrt Gutes; wer aber nach Ungluck ringet, dem wird's begegnen. Wer sich auf seinen Reichtum verlafit, der wird untergehen; aber die Gerechten werden grünen wie ein Blatt. Wer sein eigen Haus betrubt, der wird Wind zu Erbteil haben; und ein Narr muß ein Knecht des Weisen sein. Die Frucht des Gerechten ist ein Baum des Lebens; und ein Weiser nimmt sich der Leute herzlich an. So der Gerechte auf Erden leiden muß, wie viel mehr der Gottlose und Sunder!
Responsorial Psalm
Psalm 41
Ein Psalm Davids, vorzusingen. Wohi dem, der sich des Durftigen annimmt! Den wird der HERR erretten zur bosen Zeit. Der HERR wird ihn bewahren und beim Leben erhalten und ihm lassen wohlgehen auf Erden und nicht geben in seiner Feinde Willen. Der HERR wird ihn erquicken auf seinem Siechbette; du hilfst ihm von aller seiner Krankheit. Ich sprach: HERR, sei mir gnadig, heile meine Seele; denn ich habe an dir gesündiget. Meine Feinde reden Arges wider mich: Wann wird er sterben und sein Name vergehen? Sie kommen, daß sie schauen, und meinen's doch nicht von Herzen, sondern suchen etwas, daß sie lastern mogen, gehen hin und tragen's aus. Alle, die mich hassen, raunen miteinander wider mich und denken Boses über mich. Sie haben ein Bubenstuck über mich beschlossen: Wenn er liegt, soli er nicht wieder aufstehen! Auch mein Freund, dem ich mich vertrauete, der mein Brot ali, tritt mich unter die Futie. Du aber, HERR, sei mir gnadig und hilf mir auf, so will ich sie bezahlen. Dabei merke ich, dati du Gefallen an mir hast, daß mein Feind über mich nicht jauchzen wird. Mich aber erhaltst du urn meiner Frommigkeit willen und stellest mich vor dein Angesicht ewiglich. Gelobtsei der HERR, der Gott Israels, von nun an bis in Ewigkeit! Amen, Amen.
Second Reading
Romans 11
So sage ich nun: Hat denn Gott sein Volk verstoften? Das sei feme! Denn ich bin auch ein Israelit von dem Samen Abrahams, aus dem Geschlecht Benjamin. Gott hat sein Volk nicht verstoften, welches er zuvor versehen hat. Oder wisset ihr nicht, was die Schrift sagt von Elia, wie er tritt vor Gott wider Israel und spricht: Herr, sie haben deine Propheten getotet und haben deine Altare ausgegraben; und ich bin allein uberblieben, und sie stehen mir nach meinem Leben? Aber was sagt ihm die gdttliche Antwort? Ich habe mir lassen uberbleiben siebentausend Mann, die nicht haben ihre Kniee gebeuget vor dem Baal. Also gehet's auch jetzt zu dieser Zeit mit diesen Uberbliebenen nach der Wahl der Gnaden. Ist's aber aus Gnaden, so ist's nicht aus Verdienst der Werke, sonstwurde Gnade nicht Gnade sein. Ist's aber aus Verdienst der Werke, so ist die Gnade nichts, sonst ware Verdienst nicht Verdienst. Wie denn nun? Was Israel sucht, das erlangt es nicht; die Wahl aber erlanget es. Die andern sind verstockt, wie geschrieben stehet: Gott hat ihnen gegeben einen erbitterten Geist, Augen, daß sie nicht sehen, und Ohren, daß sie nicht horen, bis auf den heutigen Tag. Und David spricht: Laft ihren Tisch zu einem Strick werden und zu einer Beruckung und zum Argernis und ihnen zur Vergeltung. Verblende ihre Augen, daß sie nicht sehen, und beuge ihren Rücken allezeit. So sage ich nun: Sind siedarum angelaufen, daß sie fallen sollten? Das sei feme! Sondern aus ihrem Fall ist den Heiden das Heil widerfahren, auf daß sie denen nacheifern sollten. Denn so ihr Fall der Welt Reichtum ist, und ihr Schade ist der Heiden Reichtum, wieviel mehr, wenn ihre Zahl voll würde? Mit euch Heiden rede ich; denn dieweil ich der Heiden Apostel bin, will ich mein Amt preisen, ob ich mochte die, so mein Fleisch sind, zu eifern reizen und ihrer etliche selig machen. Denn so ihr Verlust der Welt Versohnung ist, was ware das anders, denn das Leben von den Toten nehmen? Ist der Anbruch heilig, so istauch der Teig heilig, und so die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig. Ob aber nun etliche von den Zweigen zerbrochen sind, und du, da du ein wilder Olbaum warest, bist unter sie gepfropfet und teilhaftig worden der Wurzel und des Safts im Olbaum, so rühme dich nicht wider die Zweige. Ruhmest du dich aber wider sie, so sollst du wissen, daß du die Wurzel nicht tragest, sondern die Wurzel traget dich. Sosprichstdu: Die Zweige sind zerbrochen, daß ich hineingepfropfet wurde. Ist wohl geredet. Sie sind zerbrochen um ihres Unglaubens willen; du stehest aber durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern furchte dich. Hat Gott der naturlichen Zweige nicht verschonet, daß er vielleicht dein auch nicht verschone. Darum schaue die Gute und den Ernst Gottes: den Ernst an denen, die gefallen sind, die Gute aber an dir, soferne du an der Gute bleibest; sonst wirst du auch abgehauen werden. Und jene, so sie nicht bleiben in dem Unglauben, werden sie eingepfropfet werden; Gott kann sie wohl wieder ein pfropfen. Denn so du aus dem Olbaum, der von Natur wild war, bist ausgehauen und wider die Natur in den guten Olbaum gepfropfet, wieviel mehr werden die naturlichen eingepfropfet in ihren eigenen Olbaum! Ich will euch nicht verhalten, liebe Brüder, dieses Geheimnis, auf daß ihr nicht stolz seid. Blindheit ist Israel einesteils widerfahren, so lange, bis die Fülle der Heiden eingegangen sei, und also das ganze Israel selig werde, wie geschrieben stehet: Es wird kommen aus Zion, der da erlose und abwende das gottlose Wesen von Jakob. Und dies ist mein Testament mit ihnen, wenn ich ihre Sünden werde weg nehmen. Nach dem Evangelium halte ich sie fur Feinde um euretwillen; aber nach der Wahl habe ich sie lieb um der Vater willen. Gottes Gaben und Berufung mogen ihn nicht gereuen. Denn gleicherweise, wie auch ihr nicht habt geglaubet an Gott, nun aber habt ihr Barmherzigkeit überkommen uber ihrem Unglauben, also auch jene haben jetzt nicht wollen glauben an die Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, auf daß sie auch Barmherzigkeit uberkommen. Denn Gott hat alles beschlossen unter den Unglauben, auf daß er sich aller erbarme. 0 welch eine Tiefe des Reichtums, beide, der Weisheit und Erkenntnis Gottes! Wie gar unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege! Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt? Oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, das ihm werde wieder vergolten? Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.
Gospel
Luke 17
Er sprach aberzu seinen Jungern: Es ist unmoglich, daß nicht Argernisse kommen; wehe aber dem, durch welchen sie kommen! Es ware ihm nützer, daß man einen Muhlstein an seinen Hals hangete und würfe ihn ins Meer, denn daß er dieser Kleinen einen argert. Hutet euch! So dein Bruder an dir sundiget, so strafe ihn; und so er sich bessert, vergib ihm. Und wenn ersiebenmal des Tages an dir sundigen würde und siebenmal des Tages wieder kame zu dir und sprache: Es reuet mich, so sollst du ihm vergeben. Und die Apostel sprachen zu dem Herm: Starke uns den Glauben! Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben habt als ein Senfkorn und saget zu diesem Maulbeerbaum: Reift dich aus und versetze dich ins Meer, so wird er euch gehorsam sein. Welcher ist unter euch, der einen Knecht hat, der ihm pflüget Oder das Vieh weidet, wenn er heimkommt vom Felde, daß er ihm sage: Gehe bald hin und setze dich zu Tische? Ist's nicht also, daß erzu ihm saget: Richte zu, daß ich zu Abend esse; schurze dich und diene mir, bis ich esse und trinke; danach sollst du auch essen und trinken? Danket erauch demselbigen Knechte, daß er getan hat, was ihm befohlen war? Ich meine es nicht. Also auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprechet: Wir sind unnutze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren. Und es begab sich, da er reisete gen Jerusalem, zog er mitten durch Samarien und Galilaa. Und als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn aussatzige Manner, die stunden von feme und erhuben ihre Stimme und sprachen: Jesu, lieber Meister, erbarme dich unser! Und da er sie sah, sprach erzu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern. Und es geschah, da sie hingingen, wurden sie rein. Einer aber unter ihnen, da ersah, daß er gesund worden war, kehrete er urn und preisete Gott mit lauter Stimme und fiel auf sein Angesicht zu seinen Füften und dankete ihm. Und das war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach: Sind ihrer nicht zehn rein worden? Wo sind aber die Neune? Hat sich sonst keiner funden, der wieder umkehrete und, gabe Gott die Ehre, denn dieser Fremdling? Und er sprach zu ihm: Stehe auf, gehe hin! Dein Glaube hat dir geholfen. Da er aber gefraget ward von der Pharisaern: Wann kommt das Reich Gottes? antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht mit aufterlichen Gebarden. Man wird nicht sagen: Siehe hier Oder da istes! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch. Er sprach aberzu den Jungern: Es wird die Zeit kommen, daß ihrwerdet begehren zu sehen einen Tag des Menschensohns, und werdet ihn nicht sehen, Und sie werden zu euch sagen: Siehe hier, siehe da! Gehet nicht hin und folget auch nicht! Denn wie der Blitz oben vom Himmel blitzet und leuchtet uber alles, was unter dem Himmel ist, also wird des Menschen Sohn an seinem Tage sein. Zuvoraber muß erviel leiden und verworfen werden von diesem Geschlechte. Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird's auch geschehen in den Tagen des Menschensohns: sie alien, sie tranken, sie freieten, sie lielien sich freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche ging, und kam die Sintflut und brachte sie alle um. Desselbigengleichen, wie es geschah zu den Zeiten Lots: sie alien, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie baueten. An dem Tage aber, da Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um. Auf diese Weise wird's auch gehen an dem Tage; wenn des Menschen Sohn soil offenbaret werden. An demselbigen Tage, wer auf dem Dache ist und sein Hausrat in dem Hause, dersteige nicht hernieder, dasselbige zu holen. Desselbigengleichen, wer auf dem Felde ist, der wende nicht um nach dem, das hinter ihm ist. Gedenket an des Lots Weib! Wer da suchet seine Seele zu erhalten, der wird sie verlieren; und wer sie verlieren wird, der wird ihr zum Leben helfen. Ich sage euch: In derselbigen Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einerwird angenommen, der andere wird verlassen werden. Zwo werden mahlen miteinander; eine wird angenommen, die andere wird verlassen werden. zwei werden auf dem Felde sein; einerwird angenommen, der andere wird verlassen werden. Und sie antworteten und sprachen zu ihm: Herr, wo da? Er aber sprach zu ihnen: Wo das Aas ist, da sammeln sich die Adler.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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