Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Jeremiah 2
Und des HERRN Wort geschah zu mir und sprach: Gehe hin und predige offentlich zu Jerusalem und sprich: So spricht der HERR: Ich gedenke, da du eine freundliche junge Dime und eine liebe Braut warest, da du mirfolgtest in der Wüste, im Lande, da man nichts saet, da Israel des HERRN eigen war und seine erste Frucht. Wer sie fressen wollte, mufite Schuld haben und Ungluck über ihn kommen, spricht der HERR. Horet des HERRN Wort, ihr vom Hause Jakob und alle Geschlechter vom Hause Israel! So spricht der HERR: Was haben doch eure Vater Fehls an mir gehabt, daß sie von mir wichen und hingen an den unnützen Gotzen, da sie doch nichts erlangeten, und dachten nie keinmal: Wo istder HERR, der uns aus Agyptenland führete und leitete uns in der Wüste, im wilden, ungebahnten Lande, im dürren, und finstern Lande, im Lande, da niemand wandelte, noch kein Mensch wohnete? Und ich brachte euch in ein gut Land, daß ihraliet seine Früchte und Güter Und da ihr hineinkamet, verunreinigtet ihr mein Land und machtet mir mein Erbe zum Greuel. Die Priester gedachten nicht: Wo ist der HERR? und die Gelehrten achteten mein nicht, und die Hirten führeten die Leute von mir, und die Propheten weissagten vom Baal und hingen an den unnützen Gotzen. Ich muli mich immer mit euch und mit euren Kindeskindern schelten, spricht der HERR. Gehet hin in die Inseln Chittim und schauet und sendet in Kedar und merket mit Fleili und schauet, ob's daselbst so zugehet, ob die Heiden ihre Gotter andern, wiewohl sie doch nicht Gotter sind? Und mein Volk hat doch seine Herrlichkeit verandert urn einen unnützen Gotzen. Sollte sich doch der Himmel davor entsetzen, erschrecken und sehr erbeben, spricht der HERR. Denn mein Volk tut eine zwiefache Sünde: mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich hie und da ausgehauene Brunnen, die doch locherig sind und kein Wasser geben. Ist denn Israel ein Knecht Oder leibeigen, daß er jedermanns Raub sein muli? Denn die Lowen brullen uber ihn und schreien und verwüsten sein Land und verbrennen seine Stadte, daß niemand drinnen wohnet. Dazu so zerschlagen die von Noph und Thachpanhes dir den Kopf. Solches machst du dir selbst, daß du den HERRN, deinen Gott, verlassest, so oft er dich den rechten Weg leiten will. Was hilft's dir, daß du nach Agypten ziehst und willst des Wassers Sihor trinken? Und was hilft's dir, daß du gen Assyrien ziehst und willst des Wassers Phrath trinken? Es ist deiner Bosheit Schuld, daß du so gestaupet wirst, und deines Ungehorsams, da(S du so gestraft wirst: Also mußt du inne werden und erfahren, was fur Jammer und Herzeleid bringet, den HERRN, deinen Gott, verlassen und ihn nicht furchten, spricht der Herr HERR Zebaoth. Denn du hast immerdar dein Joch zerbrochen und deine Bande zerrissen und gesagt: Ich will nicht so unterworfen sein, sondern auf alien hohen Hügeln und unter alien grünen Baumen liefest du der Hurerei nach. Ich aber hatte dich gepflanzt zu einem süißen Weinstock, einen ganz rechtschaffenen Samen. Wie bist du mir denn geraten zu einem bittern, wilden Weinstock? Und wenn du dich gleich mit Lauge wuschest und nahmest viel Seife dazu, so gleißt doch deine Untugend desto mehr vor mir, spricht der Herr HERR. Wie darfst du denn sagen: Ich bin nicht unrein, ich hange nicht an Baalim? Siehe an, wie du es treibest im Tal, und bedenke, wie du es ausgerichtet hast! Du laufst umher wie eine Kamelin in der Brunst, und wie ein Wild in der Wuste pflegt, wenn es vor groißer Brunst lechzet und lauft, daß niemand aufhalten kann. Wer es wissen will, darf nicht weit laufen; am Feiertage sieht man es wohl. Lieber, halte doch und lauf dich nicht so hellig! Aber du sprichst: Das lasse ich; ich muli mit den Fremden buhlen und ihnen nachlaufen. Wie ein Dieb zuschanden wird, wenn er ergriffen wird, also wird das Haus Israel zuschanden werden samt ihren Konigen, Fursten, Priestern und Propheten, die zum Holz sagen: Du bist mein Vater; und zum Stein: Du hast mich gezeuget. Denn sie kehren mir den Rücken zu und nicht das Angesicht. Aber wenn die Not hergehet, sprechen sie: Auf, und hilf uns! Wo sind aber denn deine Gotter, die du dir gemacht hast? Heüi sie aufstehen; laft sehen, ob sie dir helfen konnen in der Not! Denn so manche Stadt, so manchen Gott hast du, Juda. Was wolit ihr noch recht haben wider mich? Ihr seid alle von mir abgefallen, spricht der HERR. Alle Schlage sind verloren an euren Kindern, sie lassen sich doch nicht ziehen. Denn euer Schwert frißt gleichwohl eure Propheten wie ein wutiger Lowe. Du bose Art; merke auf des HERRN Wort! Bin ich denn Israel eine Wuste Oder odes Land? Warum spricht denn mein Volk: Wir sind die Herren und müssen dir nicht nachlaufen? Vergisset doch eine Jungfrau ihres Schmucks nicht noch eine Braut ihres Schleiers; aber mein Volk vergisset mein ewiglich. Was schmuckest du viel dein Tun, dafi ich dir gnadig sein soil? Unter solchem Schein treibest du je mehr und mehr Bosheit. Uber das findet man Blut der armen und unschuldigen Seelen bei dir an alien Orten, und ist nicht heimlich, sondern offenbar an denselben Orten. Noch sprichst du: Ich bin unschuldig; erwende seinen Zorn von mir! Siehe, ich will mit dir rechten, daß du sprichst: Ich habe nicht gesundiget. Wie weichst du doch so gerne und fallst jetzt dahin, jetzt hieher! Aber du wirst an Agypten zuschanden werden, wie du an Assyrien zuschanden worden bist. Denn du mulit von dannen auch wegziehen und deine Hande liberdem Hauptzusammenschlagen; denn der HERR wird deine Hoffnung fehlen lassen und wird dir bei ihnen nichts gelingen.
Responsorial Psalm
Psalm 42
Eine Unterweisung der Kinder Korah, vorzusingen. Wie der Hirsch schreiet nach frischem Wasser, so schreiet meine Seele, Gott, zu dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, daß ich Gottes Angesicht schaue? Meine Tranen sind meine Speise Tag und Nacht, weil man taglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott? Wenn ich denn des inne werde, so schutte ich mein Herz heraus bei mir selbst; denn ich wollte gerne hingehen mitdem Haufen und mit ihnen wallen zum Hause Gottes mit Frohlocken und Danken unter dem Haufen, die dafeiern. Was betrubest du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, daß er mir hilft mit seinem Angesicht. Mein Gott, betrubt ist meine Seele in mir; darum gedenke ich an dich im Lande am Jordan und Hermonim, auf dem kleinen Berg. Deine Fluten rauschen daher, daß hie eine Tiefe und da eine Tiefe brausen; alle deine Wasserwogen und Wellen gehen über mich. Der HERR hat des Tages verheifien seine Gute, und des Nachts singe ich ihm und bete zu Gott meines Lebens. Ich sage zu Gott, meinem Fels: Warum hast du mein vergessen? Warum muü ich so traurig gehen, wenn mein Feind mich dranget? Es ist als ein Mord in meinen Beinen, daß mich meine Feinde schmahen, wenn sie taglich zu mir sagen: Wo ist nun dein Gott? Was betrubest du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, daß er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.
Second Reading
Galatians 4
Ich sage aber, solange der Erbe ein Kind ist, so ist unter ihm und einem Knechte kein Unterschied, ob er wohl ein Herr ist aller Guter, sondern er ist unter den Vormundern und Pflegern bis auf die bestimmte Zeit vom Vater. Also auch wir, da wir Kinder waren, waren wir gefangen unter den aufierlichen Satzungen. Da aber die Zeit erfullet ward, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe und unter das Gesetz getan, auf daß er die, so unter dem Gesetz waren, erlosete, daü wir die Kindschaft empfingen. Weil ihr denn Kinder seid, hat Gott gesandt den Geist seines Sohnes in eure Herzen, der schreiet: Abba, lieber Vater! Also ist nun hier kein Knecht mehr, sondern eitel Kinder. Sind's aber Kinder, so sind’s auch Erben Gottes durch Christum. Aber zu der Zeit, da ihr Gott nicht erkanntet, dientet ihr denen, die von Natur nicht Gotter sind. Nun ihr aber Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wie wendet ihr euch denn urn wieder zu den schwachen und durftigen Satzungen, welchen ihr von neuem an dienen wollt? Ihr haltet Tage und Monden und Feste und Jahrzeiten. Ich furchte fur euch, daß ich nicht vielleicht umsonst habe an euch gearbeitet. Seid doch wie ich, denn ich bin wie ihr. Liebe Bruder, ich bitte euch, ihr habt mir kein Leid getan. Denn ihrwisset, daß ich euch in Schwachheit nach dem Fleisch das Evangelium geprediget habe zum erstenmal. Und meine Anfechtungen, die ich leide nach dem Fleisch, habt ihr nicht verachtet noch verschmahet, sondern als einen Engel Gottes nahmet ihr mich auf, ja als Christum Jesum. Wie waret ihr dazumal so selig! Ich bin euer Zeuge, daß, wenn es moglich gewesen ware, ihr hattet eure Augen ausgerissen und mirgegeben. Bin ich denn also euer Feind worden, daß ich euch die Wahrheit vorhalte? Sie eifern urn euch nicht fein, sondern sie wollen euch von mir abfallig machen, daß ihr urn sie sollt eifern. Eifern ist gut, wenn's immerdar geschiehet urn das Gute und nicht allein, wenn ich gegenwartig bei euch bin. Meine lieben Kinder, welche ich abermal mit Angsten gebare, bis daß Christus in euch eine Gestalt gewinne. Ich wollte aber, daß ich jetzt bei euch ware, und meine Stimme wandeln konnte, denn ich bin irre an euch. Saget mir, die ihr unter dem Gesetz sein wolit: Habt ihr das Gesetz nicht gehoret? Denn es stehet geschrieben, daß Abraham zween Sohne hatte, einen von der Magd, den andern von der Freien. Aber der von der Magd war, ist nach dem Fleisch geboren; der aber von der Freien, ist durch die Verheiftung geboren. Die Worte bedeuten etwas. Denn das sind die zwei Testamente, eines von dem Berge Sinai, das zur Knechtschaft gebieret, welches ist die Hagar. Denn Hagar heiftet in Arabien der Berg Sinai und langet bis gen Jerusalem, das zu dieser Zeit ist, und ist dienstbar mit seinen Kindern. Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie, die ist unser aller Mutter. Denn es stehet geschrieben: Sei frohlich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierest, und brich hervor und rufe, die du nicht schwanger bist! Denn die Einsame hat viel mehr Kinder, denn die den Mann hat. Wir aber, liebe Bruder, sind Isaak nach der Verheiftung Kinder. Aber gleichwie zu der Zeit, der nach dem Fleisch geboren war, verfolgete den, der nach dem Geist geboren war, also gehet es jetzt auch. Aber was spricht die Schrift? Stoft die Magd hinaus mit ihrem Sohn! Denn der Magd Sohn soli nicht erben mit dem Sohn der Freien. So sind wir nun, liebe Bruder, nicht der Magd Kinder, sondern der Freien.
Gospel
John 14
Und er sprach zu seinen Jungern: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubet ihr an Gott, so glaubet ihr auch an mich. In meines Vaters Hause sind viel Wohnungen. Wenn's nicht so ware, so wollt' ich zu euch sagen; ich gehe hin euch die Statte zu bereiten. Und ob ich hinginge, euch die Statte zu bereiten, will ich doch wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin. Und wo ich hingehe, das wisset ihr, und den Weg wisset ihr auch. Spricht zu ihm Thomas: Herr, wirwissen nicht, wo du hingehest; und wie konnen wir den Weg wissen? Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich kennetet, so kennetet ihr auch meinen Vater. Und von nun an kennet ihr ihn und habt ihn gesehen. Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater, so genuget uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennest mich nicht? Philippus, wer mich siehet, der siehet den Vater. Wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater? Glaubest du nicht, dafi ich im Vater und der Vater in mir ist? Die Worte, die zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir wohnet, derselbige tut die Werke. Glaubet mir, dafi ich im Vater und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch urn der Werke willen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubet, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird groftere denn diese tun; denn ich gehe zum Vater. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf daß der Vater geehret werde in dem Sohne. Was ihr bitten werdet in meinem Namen das will ich tun. Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote. Und ich will den Vater bitten, und er soil euch einen andern Troster geben, daß er bei euch bleibe ewiglich, den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie siehet ihn nicht und kennet ihn nicht. Ihr aber kennet ihn; denn er bleibet bei euch und wird in euch sein. Ich will euch nicht Waisen lassen; ich komme zu euch. Es ist noch urn ein kleines, so wird mich die Welt nicht mehr sehen; ihr aber sollt mich sehen: denn ich lebe, und ihr sollt auch leben. An demselbigen Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. Wer meine Gebote hat und halt sie, der ist's, der mich liebet. Wer mich aber liebet, der wird von meinem Vater geliebet werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. Spricht zu ihm Judas, nicht der Ischariot: Herr, was ist's, daß du uns willst dich offenbaren und nicht der Welt? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebet, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. Wer aber mich nicht liebet, der halt meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr horet ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat. Solches hab' ich zu euch geredet, weil ich bei euch gewesen bin. Aber der Troster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, derselbige wird's euch alles lehren und euch erinnern alles des, das ich euch gesagt habe. Den Frieden lasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und furchte sich nicht! Ihr habt gehoret, daß ich euch gesagt habe: Ich gehe hin und komme wieder zu euch. Hattet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, daß ich gesagt habe: Ich gehe zum Vater; denn der Vater ist großer denn ich. Und nun hab' ich's euch gesagt, ehe denn es geschiehet, auf daß, wenn es nun geschehen wird, daß ihrglaubet. Ich werde hinfort nicht mehr viel miteuch reden; denn es kommt der Furst dieser Welt und hat nichts an mir. Aber daß die Welt erkenne, daß ich den Vater liebe, und ich also tue, wie mir der Vater geboten hat, stehet auf und lasset uns von hinnen gehen!
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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