Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Job 13

Siehe, das hat alles mein Auge gesehen und mein Ohrgehoret, und habe es verstanden. Was ihrwisset, das weiß ich auch, und bin nicht geringer denn ihr. Doch wollte ich gerne wider den Allmachtigen reden und wollte gerne mit Gott rechten. Denn ihr deutet es falschlich und seid alle unnutze Arzte. Wollte Gott, ihr schwieget; so würdet ihr weise. Horet doch meine Strafe und merket auf die Sache, davon ich rede. Wollt ihr Gott verteidigen mit Unrecht und fur ihn List brauchen? Wollt ihr seine Person ansehen? Wollt ihr Gott vertreten? Wird's euch auch wohlgehen, wenn er euch richten wird? Meinet ihr, daß ihr ihn tauschen werdet, wie man einen Menschen tauschet? Erwird euch strafen, wo ihr Person ansehet heimlich. Wird ereuch nicht erschrecken, wenn ersich wird hervortun, und seine Furcht wird uber euch fallen? Euer Gedachtnis wird verglichen werden der Asche, und euer Rucken wird wie ein Leimenhaufe sein. Schweiget mir, daü ich rede; es soil mir nichts fehlen. Was soil ich mein Fleisch mit meinen Zahnen beißen und meine Seele in meine Hande legen? Siehe, erwird mich doch erwurgen, und ich kann's nicht erwarten; doch will ich meine Wege vor ihm strafen. Erwird ja mein Heil sein; denn es kommt kein Heuchler vor ihn. Floret meine Rede und meine Auslegung vor euren Ohren! Siehe, ich habe das Urteil schon gefallet; ich weili, daß ich werde gerecht sein. Wer ist, der mit mir rechten will? Aber nun muli ich schweigen und verderben. Zweierlei tu mir nur nicht, so will ich mich vor dir nicht verbergen: Lalideine Hand feme von mir sein, und dein Schrecken erschrecke mich nicht. Rufe mir, ich will dirantworten; Oder ich will reden, antworte du mir. Wie viel ist meiner Missetat und Sünden? Laß, mich wissen meine Ubertretung und Sünde! Warum verbirgest du dein Antlitz und haltst mich fur deinen Feind? Willst du wider ein fliegend Blatt so ernst sein und einen dürren Halm verfolgen? Denn du schreibest mir an Betrubnis und willst mich umbringen um der Sünden willen meiner Jugend. Du hast meinen Fuß in Stock gelegt und hast acht auf alle meine Pfade und siehest auf die Fußtapfen meiner Fuße, der ich doch wie ein faul Aas vergehe und wie ein Kleid, das die Motten fressen.

Responsorial Psalm

Psalm 86

Ein Gebet Davids. HERR, neige deine Ohren und erhore mich; denn ich bin elend und arm. Bewahre meine Seele; denn ich bin heilig. Hilf du, mein Gott, deinem Knechte, der sich verladt auf dich! HERR, sei mir gnadig; denn ich rufe taglich zu dir. Erfreue die Seele deines Knechts; denn nach dir, HERR, verlanget mich. Denn du, HERR, bist gut und gnadig, von großer Gute alien, die dich anrufen. Vernimm, HERR, mein Gebet und merke auf die Stimme meines Flehens. In der Not rufe ich dich an; du wollest mich erhoren. HERR, es ist dir keiner gleich unter den Gottern und ist niemand, der tun kann wie du. Alle Heiden, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, HERR, und deinen Namen ehren, daß du so graft bist und Wunder tust und alleine Gott bist. Weise mir, HERR, deinen Weg, daß ich wandele in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem Einigen, daß ich deinen Namen furchte! Ich danke dir, HERR, mein Gott, von ganzem Herzen und ehre deinen Namen ewiglich. Denn deine Gute ist graft uber mich, und hast meine Seele errettet aus der tiefen Holle. Gott, es setzen sich die Stolzen wider mich, und der Haute der Tyrannen stehet mir nach meiner Seele und haben dich nichtvor Augen. Du aber, HERR Gott, bist barmherzig und gnadig, geduldig und von großer Gute und Treue. Wende dich zu mir, sei mir gnadig; starke deinen Knecht mit deiner Macht und hilt dem Sohn deiner Magd! Tu ein Zeichen an mir, daß mifs wohlgehe, daß es sehen, die mich hassen, und sich schamen müssen, daß du mir beistehest, HERR, und trostest mich.

Second Reading

II Corinthians 9

Denn von solcher Steuer, die den Heiligen geschieht, ist mir nicht not, euch zu schreiben. Denn ich weili euren guten Willen, davon ich rühme bei denen aus Mazedonien (und sage): Achaja ist vor dem Jahr bereit gewesen. Und euer Exempel hat viele gereizet. Ich habe aber diese Brüder darum gesandt, daß nicht unser Ruhm von euch zunichte wurde in dem Stücke, und daß ihr bereit seid, gleichwie ich von euch gesagt habe, auf dati nicht, so die aus Mazedonien mit mir kamen und euch unbereitet fanden, wir (will nicht sagen ihr) zuschanden würden mit solchem Rühmen. Ich habe es aber fur notig angesehen, die Brüder zu ermahnen, daß sie voranzogen zu euch, zu verfertigen diesen zuvorverheilienen Segen, daß er bereitet sei, also dati es sei ein Segen und nicht ein Geiz. Ich meine aber das: Wer da karglich saet, der wird auch karglich ernten; und wer da saet im Segen, der wird auch ernten im Segen. Ein jeglicher nach seiner Willkur, nicht mit Unwillen Oder aus Zwang; denn einen frohlichen Geber hat Gott lieb. Gott aber kann machen, daß allerlei Gnade unter euch reichlich sei, daß ihr in alien Dingen voile Genüge habet und reich seid zu allerlei guten Werken, wie geschrieben stehet: Er hat ausgestreuet und gegeben den Armen; seine Gerechtigkeit bleibet in Ewigkeit. Der aber Samen reichet beim Saemann, der wird je auch das Brot reichen zur Speise und wird vermehren euren Samen und wachsen lassen das Gewachs eurer Gerechtigkeit, daß ihr reich seid in alien Dingen mit aller Einfaltigkeit, welche wirket durch uns Danksagung Gott. Denn die Handreichung dieser Steuer erfullet nicht allein den Mangel der Heiligen, sondern istauch überschwenglich darinnen, daß viele Gott danken fur diesen unsern treuen Dienst und preisen Gott uber eurem untertanigen Bekenntnis des Evangeliums Christi und fiber eurer einfaltigen Steuer an sie und an alle und fiber ihrem Gebet fur euch, welche verlanget nach euch, um der überschwenglichen Gnade Gottes willen in euch. Gott aber sei Dank fur seine unaussprechliche Gabe!

Gospel

Mark 1

Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, wie geschrieben stehet in den Propheten: Siehe, ich sende meinen Engel vor dir her, der da bereite deinen Weg vor dir! Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, machet seine Steige richtig! Johannes, der war in der Wüste, taufte und predigte von der Taufe der Bufte zur Vergebung der Sünden. Und es ging zu ihm hinaus das ganze judische Land und die von Jerusalem und lieften sich alle von ihm tauten im Jordan und bekannten ihre Sünden. Johannes aber war bekleidet mit Kamelhaaren und miteinem ledernen Gürtel um seine Lenden und aft Heuschrecken und wilden Honig. Und predigte und sprach: Es kommt einer nach mir, der ist starker denn ich, dem ich nicht genugsam bin, daß ich mich vor ihm bücke und die Riemen seiner Schuhe auflose. Ich taufe euch mit Wasser; aber er wird euch mit dem Heiligen Geist tauten. Und es begab sich zu derselbigen Zeit, daß Jesus aus Galilaa von Nazareth kam und lieft sich tauten von Johannes im Jordan. Und alsbald stieg er aus dem Wasser und sah, daß sich der Himmel auftat, und den Geist gleichwie eine Taube herab kommen auf ihn. Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Und bald trieb ihn der Geist in die Wüste. Und war allda in der Wüste vierzig Tage und ward versucht von dem Satan und war bei den Tieren, und die Engel dieneten ihm. Nachdem aber Johannes überantwortet ward, kam Jesus nach Galilaa und predigte das Evangelium vom Reich Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllet, und das Reich Gottes ist herbeikommen. Tut Bufte und glaubt an das Evangelium! Da er aber an dem Galilaischen Meerging, sah er Simon und Andreas, seinen Bruder, daß sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu ihnen: Folget mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen. Alsbald verlieften sie ihre Netze und folgeten ihm nach. Und da ervon dannen ein wenig furbaft ging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedaus, und Johannes, seinen Bruder, daß sie die Netze im Schiff flickten; und bald rief er sie. Und sie lieften ihren Vater Zebedaus im Schiff mit den Tagelohnern und folgeten ihm nach. Und siegingen gen Kapernaum; und bald an den Sabbaten ging er in die Schule und lehrete. Und sie entsetzten sich über seine Lehre; denn er lehrete gewaltiglich und nicht wie die Schriftgelehrten. Und es war in ihrer Schule ein Mensch, besessen mit einem unsaubern Geist, der schrie und sprach: Halt, was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Du bist kommen, uns zu verderben. Ich weift, wer du bist, der Heilige Gottes. Und Jesus bedrauete ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm! Und der unsaubere Geist rift ihn und schrie laut und fuhr aus von ihm. Und sie entsetzten sich alle, also daß sie untereinander sich befragten und sprachen: Was ist das? Was ist das fur eine neue Lehre? Er gebeut mit Gewalt den unsaubern Geistern, und sie gehorchen ihm. Und sein Gerucht erscholl bald umher in die Grenze Galilaas. Und sie gingen bald aus der Schule und kamen in das Haus des Simon und Andreas mit Jakobus und Johannes. Und die Schwieger Simons lag und hatte das Fieber; und alsbald sagten sie ihm von ihr. Und er trat zu ihr und richtete sie auf und hielt sie bei der Hand; und das Fieber verlieft sie bald, und sie dienete ihnen. Am Abend aber, da die Sonne untergegangen war, brachten sie zu ihm allerlei Kranke und Besessene. Und die ganze Stadt versammelte sich vor der Tur. Und er half vielen Kranken, die mit mancherlei Seuchen beladen waren, und trieb viele Teufel aus und lieft die Teufel nicht reden; denn sie kannten ihn. Und des Morgens vor Tag stund er auf und ging hinaus. Und Jesus ging in eine wüste Statte und betete daselbst. Und Petrus mitdenen, die bei ihm waren, eileten ihm nach. Und da sie ihn fanden, sprachen sie zu ihm: Jedermann suchet dich. Und er sprach zu ihnen: Laftt uns in die nachsten Stadte gehen, daß ich daselbst auch predige; denn dazu bin ich kommen. Und er predigte in ihren Schulen in ganz Galilaa und trieb die Teufel aus. Und es kam zu ihm ein Aussatziger, der bat ihn, knieete vor ihm und sprach zu ihm: Willst du, so kannst du mich wohl reinigen. Und es jammerte Jesum und reckte die Hand aus, ruhrete ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereiniget! Und als er so sprach, ging der Aussatz alsbald von ihm, und er ward rein. Und Jesus bedrauete ihn und trieb ihn alsbald von sich und sprach zu ihm: Siehe zu, daß du niemand nichts sagest, sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere fur deine Reinigung, was Mose geboten hat, zum Zeugnis uber sie. Er aber, da er hinauskam, hub er an und sagte viel davon und machte die Geschichte ruchbar, also daß er hinfort nicht mehr konnte offentlich in die Stadt gehen, sondern er war draußen in den wusten Ortern. Und sie kamen zu ihm von alien Enden.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.