Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Genesis 12

Und der HERR sprach zu Abram: Gehe aus deinem Vaterland und von deiner Freundschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum groden Volk machen und will dich segnen und dir einen groden Namen machen, und sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. Da zog Abram aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte; und Lot zog mit ihm. Abram aber war funfundsiebenzig Jahre alt, da er aus Haran zog. Also nahm Abram sein Weib Sarai und Lot, seines Bruders Sohn, mit aller ihrer Habe, die sie gewonnen hatten, und Seelen, die sie gezeuget hatten in Haran, und zogen aus, zu reisen in das Land Kanaan. Und als sie kommen waren in dasselbige Land, zog Abram durch bis an die Statte Sichem und an den Hain More. Denn es wohneten zu der Zeit die Kanaaniter im Lande. Da erschien der HERR Abram und sprach: Deinem Samen will ich dies Land geben. Und er bauete daselbst dem HERRN einen Altar, der ihm erschienen war. Danach brach er auf von dannen an einen Berg, der lag gegen dem Morgen der Stadt Bethel, und richtete seine Hütte auf, daß er Bethel gegen Abend und Ai gegen dem Morgen hatte, und bauete daselbst dem HERRN einen Altar und predigte von dem Namen des HERRN. Danach wich Abram ferner und zog aus gegen den Mittag. Es kam aber eine Teurung in das Land. Da zog Abram hinab in Agypten, daß er sich daselbst als ein Fremdling enthielte; denn die Teurung war groß im Lande. Und da er nahe bei Agypten kam, sprach er zu seinem Weibe Sarai: Siehe, ich weiß, daß du ein schon Weib von Angesicht bist. Wenn dich nun die Agypter sehen werden, so werden sie sagen: Das ist sein Weib; und sie werden mich erwurgen und dich behalten. Lieber, sage doch, du seiest meine Schwester, auf daß mir's desto baß gehe urn deinetwillen, und meine Seele bei dem Leben bleibe urn deinetwillen. Als nun Abram nach Agypten kam, sahen die Agypter das Weib, daß sie fast schon war. Und die Fursten des Pharao sahen sie und preiseten sie vor ihm. Da ward sie in des Pharao Haus gebracht. Und er tat Abram Gutes urn ihretwillen. Und er hatte Schafe, Rinder, Esel, Knechte und Magde, Eselinnen und Kamele. Aber der HERR plagte den Pharao mit großen Plagen und sein Haus urn Sarais, Abrams Weibes, willen. Da rief Pharao Abram zu sich und sprach zu ihm: Warum hast du mir das getan? Warum sagtest du mir's nicht, daß sie dein Weib ware? Warum sprachest du denn, sie ware deine Schwester? derhalben ich sie mir zum Weibe nehme wollte. Und nun siehe, da hast du dein Weib; nimm sie und zeuch hin. Und Pharao befahl seinen Leuten uber ihm, daß sie ihn geleiteten und sein Weib und alles, was er hatte.

Responsorial Psalm

Psalm 123

Ein Lied im hohern Chor. Ich hebe meine Augen auf zu dir, derdu im Himmel sitzest. Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hande ihrer Herren sehen, wie die Augen der Magd auf die Hande ihrer Frauen, also sehen unsere Augen auf den HERRN, unsern Gott, bis er uns gnadig werde. Sei uns gnadig, HERR, sei uns gnadig; denn wir sind sehr voll Verachtung. Sehr voll ist unsere Seele der Stolzen Spott und der Hoffartigen Verachtung.

Second Reading

Hebrews 1

Nachdem vorzeiten Gott manchmal und mancherlei Weise geredet hat zu den Vatern durch die Propheten, hat er am letzten in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, welchen er gesetzt hat zum Erben uber alles, durch welchen er auch die Welt qemacht hat; welcher, sintemal er ist der Glanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und tragt alle Dinge mit seinem kraftigen Wort und hat gemacht die Reinigung unserer Sünden durch sich selbst, hat er sich gesetzt zu der Rechten der Majestat in der Hohe, so viel besser worden denn die Engel, so gar viel einen hohern Namen er vor ihnen ererbet hat. Denn zu welchem Engel haterjemals gesagt: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget? Und abermal: Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein? Und abermal, da er einfuhret den Erstgeborenen in die Welt, spricht er: Und es sollen ihn alle Gottesengel anbeten. Von den Engeln spricht er zwar: Er macht seine Engel Geister und seine Diener Feuerflammen; aber von dem Sohn: Gott, dein Stuhl wahret von Ewigkeit zu Ewigkeit; das Zepter deines Reichs ist ein richtiges Zepter. Du hast geliebet die Gerechtigkeit und gehasset die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, gesalbet dein Gott mit dem Ole der Freuden uber deine Genossen; und: Du, Herr, hast von Anfang die Erde gegrundet, und die Himmel sind deiner Hande Werk. Dieselbigen werden vergehen, du aberwirst bleiben; und sie werden alle veralten wie ein Kleid, und wie ein Gewand wirstdu sie wandeln, und sie werden sich verwandeln. Du aber bist derselbige, und deine Jahre werden nicht aufhoren. Zu welchem Engel aber haterjemals gesagt: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße? Sind sie nicht allzumal dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst urn derer willen, die ererben sollen die Seligkeit?

Gospel

Luke 1

Sintemal sich's viele unterwunden haben, zu stellen die Rede von den Geschichten, so unter uns ergangen sind, wie uns das gegeben haben, die es von Anfang selbst gesehen und Diener des Worts gewesen sind: habe ich's auch fur gut angesehen, nachdem ich's alles von Anbeginn erkundet habe, daß ich's zu dir, mein guter Theophilus, mit Fleift ordentlich schriebe, auf daß du gewissen. Grund erfahrest der Lehre, in welcher du unterrichtet bist. Zu der Zeit Herodes, des Konigs Judaas, war ein Priester von der Ordnung Abia mit Namen Zacharias und sein Weib von den Tochtern Aarons, welche hieft Elisabeth. Sie waren aber alle beide fromm vor Gott und gingen in alien Geboten und Satzungen des Herrn untadelig. Und sie hatten kein Kind, denn Elisabeth war unfruchtbar; und waren beide wohl betaget. Und es begab sich, da er Priesteramts pflegete vor Gott zur Zeit seiner Ordnung nach Gewohnheit des Priestertums, und an ihm war, daß er rauchern sollte, ging er in den Tempel des Herrn. Und die ganze Menge des Volks war drauften und betete unter der Stunde des Raucherns. Es erschien ihm aber der Engel des Herrn und stund zur rechten Hand am Rauchaltar. Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam ihn eine Furcht an. Aber der Engel sprach zu ihm: Furchte dich nicht, Zacharias; denn dein Gebet ist erhoret, und dein Weib Elisabeth wird direinen Sohn gebaren, des Namen sollst du Johannes heiften. Und du wirstdes Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen. Denn erwird graft sein vordem Herrn. Wein und stark Getrank wird er nicht trinken und erwird noch im Mutterleibe erfullet werden mit Heiligen Geist. Und erwird der Kinder von Israel viele zu Gott, ihrem Herrn, bekehren. Und erwird vor ihm hergehen im Geist und Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Vater zu den Kindern und die Unglaubigen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem Herrn ein bereit Volk. Und Zacharias sprach zu dem Engel: Wobei soil ich das erkennen? Denn ich bin alt, und mein Weib ist betagt. Der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott stehet, und bin gesandt, mit dir zu reden, daß ich dir solches verkundigte. Und siehe, du wirst verstummen und nicht reden konnen bis auf den Tag, da dies geschehen wird, darum daß du meinen Worten nicht geglaubet hast, welche sollen erfüllet werden zu ihrer Zeit. Und das Volk wartete auf Zacharias und verwunderte sich, daß er so lange im Tempel verzog. Und da er herausging, konnte er nicht mit ihnen reden. Und sie merkten, dafi er ein Gesicht gesehen hatte im Tempel. Und erwinkte ihnen und blieb stumm. Und es begab. sich, da die Zeit seines Amtes aus war, ging er heim in sein Haus. Und nach den Tagen ward sein Weib Elisabeth schwanger und verbarg sich funf Monden und sprach: Also hat mir der Herr getan in den T agen, da. er mich angesehen hat, daß er meine Schmach unter den Menschen von mir nahme. Und im sechsten Mond ward der Engel Gabriel gesandt von Gott in eine Stadt in Galilaa, die heüit Nazareth, zu einer Jungfrau, die vertrauet war einem Manne mit Namen Joseph vom Hause David; und die Jungfrau hiefi Maria. Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Gegruliet seiest du, Holdselige! Der Herr ist mit dir, du Gebenedeiete unter den Weibern. Da sie aber ihn sah, erschrak sie uber seine Rede und gedachte: Welch ein Gruft ist das? Und der Engel sprach zu ihr: Furchte dich nicht, Maria; du hast Gnade bei Gott funden. Siehe; du wirst schwanger werden im Leibe und einen Sohn gebaren, des Namen sollst du Jesus heiften. Der wird graft und ein Sohn des Hochsten genannt werden, und Gott der Herr wird ihm den Stuhl seines Vaters David geben. Und er wird ein Konig sein uber das Haus Jakob ewiglich, und seines Konigreichs wird kein Ende sein. Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soil das zugehen, sintemal ich von keinem Manne weift? Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird uber dich kommen, und die Kraft des Hochsten wird dich überschatten; darum auch das Heilige, das von dir geboren wird, wird Gottes Sohn genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Gefreundete, ist auch schwanger mit einem Sohn in ihrem Alter und gehet jetzt im sechsten Mond, die im Geschrei ist, daü sie unfruchtbar sei. Denn bei Gott ist kein Ding unmoglich. Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herm Magd; mirgeschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr. Maria aber stund auf in den Tagen und ging auf das Gebirge eilends zu der Stadt Juda und kam in das Haus des Zacharias und gruftete Elisabeth. Und es begab sich, als Elisabeth den Gruft Marias horete, hupfete das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth ward des Heiligen Geistes voll und rief laut und sprach: Gebenedeiet bist du unter den Weibern, und gebenedeiet ist die Frucht deines Leibes. Und woher kommt mir das, dafi die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Siehe, da ich die Stimme deines Gruftes horete, hupfete mit Freuden das Kind in meinem Leibe. Und o selig bistdu, die du geglaubet hast! Denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem Herrn. Und Maria sprach: Meine Seele erhebet den Herrn, und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes. Denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder. Denn er hat grofte Dinge an mir getan, der da machtig ist, und des Name heilig ist. Und seine Barmherzigkeit wahret immer fur und fur bei denen, die ihn furchten. Er ubet Gewalt mit seinem Arm und zerstreuet, die hoffartig sind in ihres Herzens Sinn. Er stofiet die Gewaltigen vom Stuhl und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen fillet er mit Gutern und laftt die Reichen leer. Er denket der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf, wieergeredet hat unsern Vatern, Abraham und seinem Samen ewiglich. Und Maria blieb bei ihr bei drei Monden; danach kehrete sie wiederum heim. Und. Elisabeth kam ihre Zeit, daß sie gebaren sollte; und sie gebar einen Sohn. Und ihre Nachbarn und Gefreundeten horeten, daß dar Herr grofte Barmherzigkeit an ihr getan hatte, und freueten sich mit ihr. Und es begab sich, am achten Tage kamen sie, zu beschneiden das Kindlein, und hieften ihn nach seinem Vater Zacharias. Aber seine Mutter antwortete und sprach: Mitnichten, sondern er soil Johannes heiften! Und sie sprachen zu ihr: Ist doch niemand in deiner Freundschaft, der also heifte. Und sie winkten seinem Vater wie er ihn wollte heiften lassen. Und erforderte ein Tafelein, schrieb und sprach: Er heiftt Johannes. Und sie verwunderten sich alle. Und alsbald ward sein Mund und seine Zunge aufgetan, und redete und lobete Gott. Und es kam eine Furcht uber alle Nachbarn und diese Geschichte ward ruchbar auf dem ganzen judischen Gebirge. Und alle, die es horeten, nahmen's zu Herzen und sprachen: Was, meinest du, will aus dem Kindlein werden? Denn die Hand des Herrn war mit ihm. Und sein Vater Zacharias ward des Heiligen Geistes voll, weissagte und sprach: Gelobet sei der Herr, der Gott Israels; denn er hat besucht und erloset sein Volk; und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils in dem Hause seines Dieners David. Als er vorzeiten geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten: daß er uns errettete von unsern Feinden und von der Hand aller, die uns hassen, und die Barmherzigkeit erzeigete unsern Vatern und gedachte an seinen heiligen Bund und an den Eid, den ergeschworen hat unserm Vater Abraham, uns zu geben, daß wir, erloset aus der Hand unserer Feinde, ihm dieneten ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit, die ihm gefallig ist. Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Hochsten heiften; du wirst vor dem Herm hergehen, daß du seinen Weg bereitest und Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk, die da ist in Vergebung ihrer Sunden, durch die herzliche Barmherzigkeit unsers Gottes, durch welche uns besucht hat der Aufgang aus der Hohe, auf daß er erscheine denen, die da sitzen in Finsternis und Schatten des Todes und richte unsere Füfte auf den Weg des Friedens. Und das Kindlein wuchs und ward stark im Geist und war in der Wüste, bis daß er sollte hervortreten vor das Volk Israel.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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