Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Genesis 13

Also zog Abram herauf aus Agypten mit seinem Weibe und mit allem, das er hatte, und Lot auch mit ihm, gegen den Mittag. Abram aber war sehr reich von Vieh, Silber und Gold. Und erzog immer fort von Mittag bis gen Bethel, an die Statte da am ersten seine Hütte war, zwischen Bethel und Ai, eben an den Ort, da er vorhin den Altar gemacht hatte. Und er predigte allda den Namen des HERRN. Lot aber, der mit Abram zog, der hatte auch Schafe und Rinder und Hutten. Und das Land mochte es nicht ertragen, daß sie beieinander wohneten; denn ihre Habe war groß, und konnten nicht beieinander wohnen. Und war immer Zank zwischen den Hirten uber Abrams Vieh und zwischen den Hirten uber Lots Vieh. So wohneten auch zu der Zeit die Kanaaniter und Pheresiter im Lande. Da sprach Abram zu Lot: Lieber, laß nicht Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wirsind Gebruder. Stehet dir nicht alles Land often? Lieber, scheide dich von mir! Willst du zur Linken, so will ich zur Rechten; Oder willst du zur Rechten, so will ich zur Linken. Da hub Lot seine Augen auf und besah die ganze Gegend am Jordan. Denn ehe der HERR Sodoma und Gomorrha verderbete, war sie wasserreich, bis man gen Zoar kommt, als ein Garten des HERRN, gleichwie Agyptenland. Da erwahlete ihm Lot die ganze Gegend am Jordan und zog gegen Morgen. Also schied sich ein Brudervon dem andern, daß Abram wohnete im Lande Kanaan und Lot in den Stadten der selben Gegend; und setzte seine Hutten gen Sodom. Aber die Leute zu Sodom waren bose und sundigten sehr wider den HERRN. Da nun Lot sich von Abram geschieden hatte, sprach der HERR zu Abram: Hebe deine Augen auf und siehe von der Statte an, da du wohnest, gegen Mitternacht, gegen den Mittag, gegen den Morgen und gegen den Abend. Denn alle das Land, das du siehest, will ich dir geben und deinem Samen ewiglich. Und will deinen Samen machen wie den Staub auf Erden. Kann ein Mensch den Staub auf Erden zahlen, derwird auch deinen Samen zahlen. Darum so mach dich auf und zeuch durch das Land in die Lange und Breite; denn dir will ich's geben. Also erhub Abram seine Hutten, kam und wohnete im Hain Mamre; der zu Hebron ist, und bauete daselbst dem HERRN einen Altar.

Responsorial Psalm

Psalm 124

Ein Lied Davids im hohern Chor. Wo der HERR nicht bei uns ware, so sage Israel, wo der HERR nicht bei uns ware, wenn die Menschen sich wider uns setzen, so verschlangen sie uns lebendig, wenn ihr Zorn fiber uns ergrimmete, so ersaufte uns Wasser, Strome gingen fiber unsere Seele; es gingen Wasser allzu hoch fiber unsere Seele. Gelobet sei der HERR, daß er uns nicht gibt zum Raube in ihre Zahne! Unsere Seele ist entronnen wie ein Vogel dem Stricke des Voglers. Der Strick ist zerrissen, und wir sind los. Unsere Hilfe stehet im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.

Second Reading

Hebrews 2

Darum sollen wir desto mehr wahrnehmen des Worts, das wir horen, daß wir nicht dahinfahren. Denn so das Wort test worden ist, das durch die Engel geredet ist, und eine jegliche Ubertretung und Ungehorsam hat empfangen seinen rechten Lohn: wie wollen wir entfliehen, so wir eine solche Seligkeit nicht achten? welche, nachdem sie erstlich geprediget ist durch den Herrn, ist sie auf uns kommen durch die, so es gehoret haben. Und Gott hat ihr Zeugnis gegeben mit Zeichen, Wundern und mancherlei Kraften und mit Austeilung des Heiligen Geistes nach seinem Willen. Denn er hat nicht den Engeln untertan die zukunftige Welt, davon wir reden. Es bezeuget aber einer an einem Ort und spricht: Was ist der Mensch, daß du sein gedenkest, und des Menschen Sohn, daß du ihn heimsuchest? Du hast ihn eine kleine Zeit der Engel mangeln lassen; mit Preis und Ehren hast du ihn gekronet und hast ihn gesetzt uber die Werke deiner Hande; alles hast du untertan zu seinen Fulien. In dem, daß er ihm alles hat untertan, hat er nichts gelassen, das ihm nicht untertan sei; jetzt aber sehen wir noch nicht, daß ihm alles untertan sei. Den aber, der eine kleine Zeit der Engel gemangelt hat, sehen wir, daß es Jesus ist, durch Leiden des Todes gekronet mit Preis und Ehren, auf daß er von Gottes Gnaden fur alle den Tod schmeckete. Denn es ziemete dem, urn deswillen alle Dinge sind, und durch den alle Dinge sind, der da viel Kinder hat zur Herrlichkeit geführet, daß er den Herzog ihrer Seligkeit durch Leiden vollkommen machte. Sintemal sie alle von einem kommen, beide, der da heiliget, und die da geheiliget werden. Darum schamet er sich auch nicht, sie Brüder zu heilien, und spricht: Ich will verkundigen deinen Namen meinen Brudern und mitten in der Gemeinde dir Lob singen. Und abermal: Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen. Und abermal: Siehe da, ich und die Kinder, welche mir Gott gegeben hat. Nachdem nun die Kinder Fleisch und Blut haben, ist er's gleichermalien teilhaftig worden, auf daß er durch den Tod die Macht nahme dem, der des Todes Gewalt hatte, das ist, dem Teufel, und erlosete die, so durch Furcht des Todes im ganzen Leben Knechte sein muliten. Denn er nimmt nirgend die Engel an sich, sondern den Samen Abrahams nimmt er an sich. Daher mulite er allerdinge seinen Brudern gleich werden, auf daß er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu versohnen die Sünde des Volks. Denn darinnen ergelitten hat und versuchtist, kann er helfen denen, die versucht werden.

Gospel

Luke 2

Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot vom Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschatzt wurde. Und diese Schatzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger in Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schatzen liefte, ein. jeglicher in seine Stadt. Da machte sich auch auf Joseph aus Galilaa, aus der Stadt Nazareth, in das judische Land zur Stadt Davids die da heiftt Bethlehem, darum daß er von dem Hause und Geschlechte Davids war, auf daß er sich schatzen liefte mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die war schwanger. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, daß sie gebaren sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. Und es waren Hirten in derselbigen Gegend auf dem Felde bei den Hurden, die huteten des Nachts ihre Herde. und siehe des Herm Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herm leuchtete urn sie, und sie furchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Furchtet euch nicht! Siehe, ich verkundige euch grofte Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habtzum Zeichen: Ihrwerdetfinden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Hohe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen! Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laftt uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kind gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegete sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehreten wieder urn, preiseten und lobten Gott urn alles, was sie gehoret und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. Und da acht Tage urn waren, daß das Kind beschnitten wurde, da ward sein Name genannt Jesus, welcher genannt war von dem Engel, ehe denn er in Mutterleibe empfangen ward. Und da die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz. Moses kamen, brachten sie ihn gen Jerusalem, daß sie ihn darstelleten dem Herm (wie denn geschrieben stehet in dem Gesetz des Herm: Allerlei Mannlein, das zum ersten die Mutter bricht, soil dem Herm geheiliget heiften), und daß sie gaben das Opfer, nachdem gesagt ist im Gesetz des Herm, ein Paar Turteltauben Oder zwo junge Tauben. Und siehe, ein Mensch war zu Jerusalem mit Namen Simeon; und derselbe Mensch war fromm und gottesfurchtig und wartete auf den Trost Israels; und der Heilige Geist war in ihm. Und ihm war eine Antwort worden von dem Heiligen Geist, er sollte den Tod nicht sehen, er hatte denn zuvor den Christ des Herrn gesehen. Und kam aus Anregen des Geistes in den Tempel. Und da die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten, daß sie fur ihn taten, wie man pfleget nach dem Gesetz, da nahm er ihn auf seine Arme und lobete Gott und sprach: Herr, nun lassestdu deinen Diener im Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, welchen du bereitet hast vor alien Volkern, ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volks Israel. Und sein Vater und Mutter wunderten sich des, das von ihm geredet ward. Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird (und es wird ein Schwert durch deine Seele dringen), auf daß vieler Herzen Gedanken offenbar werden. Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuels, vom Geschlecht Asser; die warwohl betaget und hatte gelebt sieben Jahre mit ihrem Manne nach ihrer Jungfrauschaft und war nun eine Witwe bei vierundachtzig Jahren; die kam nimmervom Tempel, dienete Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht: Dieselbige trat auch hinzu zu derselbigen Stunde und preisete den Herm und redete von ihm zu alien, die da auf die Erlosung zu Jerusalem warteten. Und da sie es alles vollendet hatten nach dem Gesetz des Herm, kehrten sie wieder nach Galilaa zu ihrer Stadt Nazareth. Aber das Kind wuchs und ward stark im Geist, voller Weisheit; und Gottes Gnade war bei ihm. Und seine Eltern gingen alle Jahre gen Jerusalem auf das Osterfest. Und da er zwolf Jahre alt war, gingen sie hinauf gen Jerusalem nach Gewohnheit des Festes. Und da die Tage vollendet waren, und sie wieder nach Hause gingen, blieb das Kind Jesus zu Jerusalem; und seine Eltern wußten's nicht. Sie meineten aber, erware unter den Gefahrten, und kamen eine Tagereise und suchten ihn unter den Gefreundeten und Bekannten. Und da sie ihn nicht fanden gingen siewiederum gen Jerusalem und suchten ihn. Und begab sich, nach dreien Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzen mitten unter den Lehrern, daß er ihnen zuhorete und sie fragete. Und alle, die ihm zuhoreten, verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antwort. Und da sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sprach zu ihnen: Was ist's, daß ihr mich gesucht habt? Wisset ihr nicht, daß ich sein muß in dem, was meines Vaters ist? Und sie verstunden das Wort nicht, das er mit ihnen redete. Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen. Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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