Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

II Chronicles 9

Und da die Konigin von Reicharabien das Gerucht Salomos horete, kam sie mit sehr großem Zeuge gen Jerusalem, mit Kamelen, die Wurze und Goldes die Menge trugen und Edelsteine, Salomo mit Ratseln zu versuchen. Und da sie zu Salomo kam, redete sie mit ihm alles, was sie im Sinne hatte vorgenommen. Und der Konig sagte ihr alles, was sie fragte, und war Salomo nichts verborgen, das er ihr nicht gesagt hatte. Und da die Konigin von Reicharabien sah die Weisheit Salomos und das Haus, das er gebauet hatte, die Speise fur seinen Tisch, die Wohnung fur seine Knechte, die Amter seiner Diener und ihre Kleider, seine Schenken mit ihren Kleidern und seinen Saal, da man hinaufging ins Haus des HERRN, konnte sie sich nicht mehr enthalten, und sie sprach zum Konige: Es ist wahr, was ich gehoret habe in meinem Lande von deinem Wesen und von deiner Weisheit. Ich wollte aber ihren Worten nicht glauben, bis ich kommen bin und habe es mit meinen Augen gesehen. Und siehe, es ist mir nicht die Halfte gesagt deiner großen Weisheit. Es ist mehr an dir denn das Gerucht, das ich gehoret habe. Selig sind deine Manner und selig diese deine Knechte, die allewege vor dir stehen und deine Weisheit horen. Der HERR, dein Gott, sei gelobet, der dich liebhat, daß er dich auf seinen Stuhl zum Konige gesetzt hat dem HERRN, deinem Gott! Es macht, daß dein Gott hat Israel lieb, daß er ihn ewiglich aufrichte, darum hat er dich über sie zum Konige gesetzt, daß du Recht und Redlichkeit handhabest. Und sie gab dem Konige hundertundzwanzig Zentner Goldes und sehr viel Würze und Edelgesteine. Es waren keine Würze als diese, die die Konigin von Reicharabien dem Konige Salomo gab. Dazu die Knechte Hurams und die Knechte Salomos, die Gold aus Ophir brachten, die brachten auch Ebenholz und Edelgesteine. Und Salomo lieft aus dem Ebenholz Treppen im Hause des HERRN und im Hause des Konigs machen und Harfen und Psalter fur die Sanger. Es waren vorhin nie gesehen solche Hdlzer im Lande Juda. Und der Konig Salomo gab der Konigin von Reicharabien alles, was sie begehrete und bat, ohne was sie zum Konige gebracht hatte. Und sie wandte sich und zog in ihr Land mit ihren Knechten. Des Goldes aber, das Salomo in einem Jahr gebracht ward, war sechshundertundsechsundsechzig Zentner, ohne was die Kramer und Kaufleute brachten. Und alle Konige der Araber und die Herren in Landen brachten Gold und Silberzu Salomo. Daher machte der Konig Salomo zweihundert Schilde vom besten Golde, daß sechshundert Stuck Goldes auf einen Schild kam, und dreihundert Tartschen vom besten Golde, daß dreihundert Stuck Goldes zu einer Tartsche kam. Und der Konig tat sie ins Haus vom Walde Libanon. Und der Konig machte einen groften elfenbeinernen Stuhl und uberzog ihn mit lauterm Golde. Und der Stuhl hatte sechs Stufen und einen guldenen Fuftschemel am Stuhl und hatte zwo Lehnen auf beiden Seiten urn das Gesali; und zween Lowen stunden neben den Lehnen, und zwolf Lowen stunden daselbst auf den sechs Stufen zu beiden Seiten. Ein solches ist nicht gemacht in alien Konigreichen. Und alle Trinkgefafte des Konigs Salomo waren gulden; und alle Gefafte des Hauses vom Walde Libanon waren lauter Gold. Denn das Silber ward nichts gerechnet zur Zeit Salomos. Denn die Schiffe des Konigs fuhren auf dem Meer mit den Knechten Hurams und kamen in drei Jahren einmal und brachten Gold, Süber, Elfenbein, Affen und Pfauen. Also ward der Konig Salomo grofier denn alle Konige auf Erden mit Reichtum und Weisheit. Und alle Konige auf Erden begehrten das Angesicht Salomos, seine Weisheit zu horen, die ihm Gott in sein Herz gegeben hatte. Und sie brachten ihm ein jeglicher sein Geschenk, silberne und guldene Gefafte, Kleider, Harnische, Wurze, Rosse und Mauler jahrlich. Und Salomo hatte viertausend Wagenpferde und zwolftausend Reisige; und man tat sie in die Wagenstadte und bei dem Konige zu Jerusalem. Und er war ein Herr über alle Konige vom Wasser an bis an der Philister Land und bis an die Grenze Agyptens. Und der Konig machte des Silbers so viel zu Jerusalem wie der Steine und der Zedern, so viel wie der Maulbeerbaume in den Gründen. Und man brachte ihm Rosse aus Agypten und aus alien Landern. Was aber mehr von Salomo zu sagen ist, beide sein Erstes und sein Letztes, siehe, das ist geschrieben in der Chronik des Propheten Nathan und in den Prophezeiungen Ahias von Silo und in den Gesichten Jeddis, des Schauers, wider Jerobeam, den Sohn Nebats. Und Salomo regierete zu Jerusalem fiber ganz Israel vierzig Jahre. Und Salomo entschlief mit seinen Vatern, und man begrub ihn in der Stadt Davids, seines Vaters. Und Rehabeam, sein Sohn, ward Konig an seiner Statt.

Responsorial Psalm

Psalm 117

Lobetden HERRN, alle Heiden; preisetihn, alle Volker! Denn seine Gnade und Wahrheit waltet uber uns in Ewigkeit. Halleluja!

Second Reading

I Timothy 1

Paulus, ein Apostel Jesu Christi, nach dem Befehl Gottes, unsers Heilandes, und des Herrn Jesu Christi, der unsere Hoffnung ist: Timotheus, meinem rechtschaffenen Sohn im Glauben. Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, unserm Vater, und unserm Herrn Jesu Christo. Wie ich dich ermahnet habe, daß du zu Ephesus bliebest, da ich nach Mazedonien zog, und gebotest etlichen, daß sie nicht anders lehreten, auch nicht achthatten auf die Fabeln und der Geschlechtsregister, die kein Ende haben, und bringen Fragen auf, mehr denn Besserung zu Gott im Glauben. Denn die Hauptsumme des Gebots ist Liebe von reinem Herzen und von gutem Gewissen und von ungefarbtem Glauben, welcher haben etliche gefehlet und sind umgewandt zu unnutzem Geschwatz, wollen der Schrift Meister sein und verstehen nicht, was sie sagen, Oder was sie setzen. Wirwissen aber, daß das Gesetz gut ist, so sein jemand recht brauchet, und weili solches, daß dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sundern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermordern und Muttermordern, den Totschlagern, den Hurern, den Knabenschandern, den Menschendieben, den Lugnern, den Meineidigen, und so etwas mehr der heilsamen Lehre wider ist, nach dem herrlichen Evangelium des seligen Gottes, welches mir vertrauet ist. Und ich danke unserm Herrn Christo Jesu, der mich stark gemacht und treu geachtet hat und gesetzt in das Amt, der ich zuvorwar ein Lasterer und ein Verfolger und ein Schmaher. Aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren; denn ich hab's unwissend getan, im Unglauben. Es ist aber desto reicher gewesen die Gnade unsers Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christo Jesu ist. Denn das istjegewililich wahr und ein teuer wertes Wort, daß Christus Jesus kommen ist in die Welt, die Sunder selig zu machen, unter welchen ich der vornehmste bin. Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfahren, auf daß an mir vornehmlich Jesus Christus erzeigete alle Geduld zum Exempel denen, die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben. Aber Gott, dem ewigen Konige, dem Unverganglichen und Unsichtbaren und allein Weisen, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen. Dies Gebot befehle ich dir, mein Sohn Timotheus, nach den vorigen Weissagungen fiber dir, daß du in denselbigen eine gute Ritterschaft ubest und habest den Glauben und gut Gewissen, welches etliche von sich gestoften und am Glauben Schiffbruch erlitten haben; unter welchen ist Hymenaus und Alexander, welche ich habe dem Satan ubergeben, daß sie gezuchtiget werden, nicht mehr zu lastern.

Gospel

Luke 23

Und der ganze Haufe stund auf und fuhreten ihn vor Pilatus und fingen an, ihn zu verklagen, und sprachen: Diesen finden wir, daß er das Volk abwendet und verbietet, den Schoß dem Kaiser zu geben, und spricht, er sei Christus, ein Konig. Pilatus aberfragte ihn und sprach: Bistdu der Juden Konig? Er antwortete ihm und sprach: Du sagest es. Pilatus sprach zu den Hohenpriestern und zum Volk: Ich finde keine Ursache an diesem Menschen. Sie aber hielten an und sprachen: Er hat das Volk erreget damit, daß er gelehret hat hin und her im ganzen judischen Lande, und hat in Galilaa angefangen bis hieher. Da aber Pilatus Galilaa horete, fragte er, ob er aus Galilaa ware, Und als er vernahm, daß er unter des Herodes Obrigkeit gehorete, ubersandte er ihn zu Herodes, welcher in denselbigen Tagen auch zu Jerusalem war. Da aber Herodes Jesum sah, ward er sehr froh, denn er hatte ihn langst gerne gesehen; denn er hatte viel von ihm gehoret und hoffete, er würde ein Zeichen von ihm sehen. Und er fragte ihn mancherlei; er antwortete ihm aber nichts. Die Hohenpriester aber und Schriftgelehrten stunden und verklagten ihn hart. Aber Herodes mit seinem Hofgesinde verachtete und verspottete ihn, legte ihm ein weili Kleid an und sandte ihn wieder zu Pilatus. Auf den Tag wurden Pilatus und Herodes Freunde miteinander; denn zuvor waren sie einander feind. Pilatus aber rief die Hohenpriester und die Obersten und das Volk zusammen und sprach zu ihnen: Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als der das Volk abwende. Und siehe, ich habe ihn vor euch verhoret und finde an dem Menschen der Sachen keine, der ihr ihn beschuldiget. Herodes auch nicht; denn ich habe euch zu ihm gesandt, und siehe, man hat nichts auf ihn gebracht, was des Todeswertsei. Darum will ich ihn zuchtigen und loslassen. Denn ermutite ihnen einen nach Gewohnheit des Festes losgeben. Da schrie der ganze Haufe und sprach: Hinweg mit diesem und gib uns Barabbas los! welcher war urn eines Aufruhrs, so in der Stadt geschehen war, und urn eines Mords willen ins Gefangnis geworfen. Da rief Pilatus abermal ihnen zu und wollte Jesum loslassen. Sie riefen aber und sprachen: Kreuzige, kreuzige ihn! Er aber sprach zum drittenmal zu ihnen: Was hat denn dieser Ubels getan? Ich finde keine Ursache des Todes an ihm; darum will ich ihn zuchtigen und loslassen. Aber sie lagen ihm an mit großem Geschrei und forderten, daß er gekreuziget würde. Und ihr und der Hohenpriester Geschrei nahm uberhand. Pilatus aber urteilete, daß ihre Bitte geschahe, und ließ den los, der urn Aufruhrs und Mords willen war ins Gefangnis geworfen, urn welchen sie baten; aber Jesum ubergab er ihrem Willen. Und als sie ihn hinfuhreten, ergriffen sie einen, Simon von Kyrene, der kam vom Felde, und legten das Kreuz auf ihn, daß er's Jesu nachtruge. Es folgete ihm aber nach ein großer Haufe Volks und Weiber, die klageten und beweineten ihn. Jesus aber wandte sich urn zu ihnen und sprach: Ihr Tochter von Jerusalem, weinet nicht uber mich, sondern weinet über euch selbst und fiber eure Kinder. Denn siehe, es wird die Zeit kommen, in welcher man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Brfiste, die nicht gesauget haben. Dann werden sie anfangen zu sagen zu den Bergen: Fallet über uns! und zu den Hugeln: Decket uns! Denn so man das tut am grunen Holz, was will am durren werden? Es wurden aber auch hingefuhrt zwei andere Ubeltater, dad sie mit ihm abgetan wurden. Und als sie kamen an die Statte die da heifit Schadelstatte, kreuzigten sie ihn daselbst und die Ubeltater mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken. Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht was sie tun. Und sie teileten seine Kleider und warfen das Los darum. Und das Volk stund und sah zu. Und die Obersten samt ihnen spotteten sein und sprachen: Er hat andern geholfen, er helfe sich selber, ist er Christ, der Auserwahlte Gottes! Es verspotteten ihn auch die Kriegsknechte, traten zu ihm und brachten ihm Essig und sprachen: Bistdu der Juden Konig, so hilf dir selber. Es war auch oben uber ihm geschrieben die Uberschrift mit griechischen und lateinischen und ebraischen Buchstaben: Dies ist der Juden Konig. Aber der Ubeltater einer, die da gehenkt waren, lasterte ihn und sprach: Bist du Christus, so hilf dir selbst und uns! Da antwortete der andere, strafte ihn und sprach: Und du furchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist? Und zwar wir sind bilüg darinnen; denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeschicktes gehandelt. Und sprach zu Jesu: Herr, gedenke an mich wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein. Und es war urn die sechste Stunde. Und es ward eine Finsternis uber das ganze Land bis an die neunte Stunde. Und die Sonne verlor ihren Schein, und der Vorhang des Tempels zerrifi mitten entzwei. Und Jesus rief laut und sprach: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hande! Und als er das gesagt, verschied er. Da aber der Hauptmann sah, was da geschah; preisete er Gott und sprach: Fürwahr, dieser ist ein frommer Mensch gewesen! Und alles Volk, das dabei war und zusah, da sie sahen, was da geschah, schlugen sich an ihre Brust und wandten wieder urn. Es stunden aber alle seine Verwandten von feme und die Weiber, die ihm aus Galilaa waren nachgefolget, und sahen das alles. Und siehe, ein Mann mit Namen Joseph, ein Ratsherr, der war ein guter, frommer Mann; der hatte nicht bewilliget in ihren Rat und Handel; der war von Arimathia, der Stadt der Juden, der auch auf das Reich Gottes wartete: der ging zu Pilatus und bat urn den Leib Jesu und nahm ihn ab, wickelte ihn in Leinwand und legte ihn in ein gehauen Grab, darinnen niemand je gelegen war. Und es war der Rusttag, und der Sabbat brach an. Es folgeten aber die Weiber nach, die mit ihm kommen waren aus Galilaa, und beschaueten das Grab, und wie sein Leib gelegt ward. Sie kehreten aber urn und bereiteten Spezerei und Salben. Und den Sabbat uber waren sie stille nach dem Gesetz.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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