Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Amos 8

Der Herr HERR zeigte mir ein Gesicht, und siehe, da stund ein Korb mit Obst. Und er sprach: Was siehest du, Amos? Ich aber antwortete: Einen Korb mit Obst. Da sprach der HERR zu mir: Das Ende ist kommen uber mein Volk Israel; ich will ihm nichts mehr ubersehen. Und die Lieder in der Kirche sollen in ein Heulen verkehret werden zur selbigen Zeit, spricht der Herr HERR; es werden viel toter Leichname liegen an alien Orten, die man heimlich wegtragen wird. Horet dies, die ihr den Armen unterdrucket und die Elenden im Lande verderbet und sprechet: Wann will denn der Neumond ein Ende haben, dafi wir Getreide verkaufen, und der Sabbat, dal L wir Korn feil haben mogen und den Epha ringern und den Sekel steigern und die Waage falschen, auf dafi wir die Armen urn Geld und die Durftigen urn ein Paar Schuh unter uns bringen und Spreu fur Korn verkaufen? Der HERR hat geschworen wider die Hoffart Jakobs: Was gilt's, ob ich solcher ihrer Werke ewig vergessen werde? Sollte nicht urn solches willen das Land erbeben müssen und alle Einwohner trauern? Ja, es soil ganz, wie mit einem Wasser, uberlaufen werden und weggefuhret und überschwemmet werden, wie mit dem Fluli in Agypten. Zur selbigen Zeit, spricht der Herr HERR, will ich die Sonne im Mittage untergehen lassen und das Land am hellen Tage lassen finster werden. Ich will eure Feiertage in Trauern und alle eure Lieder in Wehklagen verwandeln; ich will uber alle Lenden den Sack bringen und alle Kopfe kahl machen und will ihnen ein Trauern schaffen, wie man uber einen einigen Sohn hat, und sollen ein jammerlich Ende nehmen. Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr HERR, daß ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot Oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des HERRN zu horen, dafi sie hin und her, von einem Meer zum andern, von Mitternacht gegen Morgen umlaufen und des HERRN Wort suchen und doch nicht finden werden. Zu der Zeit werden schone Jungfrauen und Junglinge verschmachten vor Durst, die jetzt schworen bei dem Fluch Samaria und sprechen: So wahr dein Gott zu Dan lebet, so wahr die Weise zu Berseba lebet! Denn sie sollen also fallen, daß sie nicht wieder aufstehen mogen.

Responsorial Psalm

Psalm 27

Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vorwem sollt ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vorwem sollte mirgrauen? Darum, so die Bosen, meine Widersacher und Feinde, an mich wollen, mein Fleisch zu fressen, müssen sie anlaufen und fallen. Wenn sich schon ein Heer wider mich legt, so furchtet sich dennoch mein Herz nicht; Wenn sich Krieg wider mich erhebt, so verlasse ich mich auf ihn. Eins bitte ich vom HERRN, das hatte ich gerne, daß ich im Hause des HERRN bleiben moge mein Leben lang, zu schauen die schonen Gottesdienste des HERRN und seinen Tempel zu besuchen. Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bosen Zeit, erverbirget mich heimlich in seinem Gezelt und erhohet mich auf einem Felsen; und wird nun erhohen mein Haupt über meine Feinde, die urn mich sind; so will ich in seiner Hütte Lob opfern, ich will singen und lobsagen dem HERRN. HERR, hore meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnadig und erhore mich! Mein Herz halt dir vor dein Wort: Ihr sollt mein Antlitz suchen. Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz. Verbirg dein Antlitz nicht vor mir und verstofte nicht im Zorn deinen Knecht; denn du bist meine Hilfe. Laft mich nicht und tu nicht von mir die Hand ab, Gott, mein Heil! Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich; aber der HERR nimmt mich auf. HERR weise mir deinen Weg und leite mich auf richtiger Bahn urn meiner Feinde willen. Gib mich nicht in den Willen meiner Feinde; denn es stehen falsche Zeugen wider mich und tun mir unrecht ohne Scheu. Ich glaube aber doch, daß ich sehen werde das Gute des HERRN im Lande der Lebendigen. Harre des HERRN! Sei getrost und unverzagt und harre des HERRN!

Second Reading

II Corinthians 9

Denn von solcher Steuer, die den Heiligen geschieht, ist mir nicht not, euch zu schreiben. Denn ich weili euren guten Willen, davon ich rühme bei denen aus Mazedonien (und sage): Achaja ist vor dem Jahr bereit gewesen. Und euer Exempel hat viele gereizet. Ich habe aber diese Brüder darum gesandt, daß nicht unser Ruhm von euch zunichte wurde in dem Stücke, und daß ihr bereit seid, gleichwie ich von euch gesagt habe, auf dati nicht, so die aus Mazedonien mit mir kamen und euch unbereitet fanden, wir (will nicht sagen ihr) zuschanden würden mit solchem Rühmen. Ich habe es aber fur notig angesehen, die Brüder zu ermahnen, daß sie voranzogen zu euch, zu verfertigen diesen zuvorverheilienen Segen, daß er bereitet sei, also dati es sei ein Segen und nicht ein Geiz. Ich meine aber das: Wer da karglich saet, der wird auch karglich ernten; und wer da saet im Segen, der wird auch ernten im Segen. Ein jeglicher nach seiner Willkur, nicht mit Unwillen Oder aus Zwang; denn einen frohlichen Geber hat Gott lieb. Gott aber kann machen, daß allerlei Gnade unter euch reichlich sei, daß ihr in alien Dingen voile Genüge habet und reich seid zu allerlei guten Werken, wie geschrieben stehet: Er hat ausgestreuet und gegeben den Armen; seine Gerechtigkeit bleibet in Ewigkeit. Der aber Samen reichet beim Saemann, der wird je auch das Brot reichen zur Speise und wird vermehren euren Samen und wachsen lassen das Gewachs eurer Gerechtigkeit, daß ihr reich seid in alien Dingen mit aller Einfaltigkeit, welche wirket durch uns Danksagung Gott. Denn die Handreichung dieser Steuer erfullet nicht allein den Mangel der Heiligen, sondern istauch überschwenglich darinnen, daß viele Gott danken fur diesen unsern treuen Dienst und preisen Gott uber eurem untertanigen Bekenntnis des Evangeliums Christi und fiber eurer einfaltigen Steuer an sie und an alle und fiber ihrem Gebet fur euch, welche verlanget nach euch, um der überschwenglichen Gnade Gottes willen in euch. Gott aber sei Dank fur seine unaussprechliche Gabe!

Gospel

Mark 11

Und da sie nahe zu Jerusalem kamen, gen Bethphage und Bethanien an den Olberg, sandte er seiner Jünger zwei und sprach zu ihnen: Gehet hin in den Flecken, der vor euch liegt, und alsbald; wenn ihr hineinkommt, werdet ihr finden ein Füllen angebunden, auf welchem nie kein Mensch gesessen ist. Loset es ab und führet es her! Und so jemand zu euch sagen wird: Warum tut ihr das? so sprechet: Der Herr bedarf sein; so wird er's bald hersenden. Und gingen hin und fanden das Füllen gebunden an der Tür, draulien auf dem Wegscheid, und loseten es ab. Und etliche, die da stunden, sprachen zu ihnen: Was machet ihr, daß ihr das Füllen abloset? Sie sagten aber zu ihnen, wie ihnen Jesus geboten hatte; und die lielien's zu. Und sie führeten das Füllen zu Jesu und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf. Viele aber breiteten ihre Kleider auf den Weg. Etliche hieben Maien von den Baumen und streueten sie auf den Weg. Und die vorne vorgingen, und die hernach folgeten, schrieen und sprachen: Hosianna! Gelobet sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Gelobet sei das Reich unsers Vaters David, das da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Hohe! Und der Herr ging ein zu Jerusalem und in den Tempel. Und er besah alles; und am Abend ging er hinaus gen Bethanien mit den Zwolfen. Und des andern Tages, da sie von Bethanien gingen, hungerte ihn. Und sah einen Feigenbaum von feme, der Blatter hatte. Da trat er hinzu, ob er etwas darauf fande. Und da er hinzukam, fand er nichts denn nur Blatter; denn es war noch nicht Zeit, daß Feigen sein sollten. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Nun esse von dir niemand keine Frucht ewiglich! Und seine Jünger horeten das. Und sie kamen gen Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel, fing an und trieb aus die Verkaufer und Kaufer in dem Tempel; und die Tische der Wechsler und die Stühle der T aubenkramer stieft, er urn und lieft nicht zu, daß jemand etwas durch den Tempel truge. Und erlehrete und sprach zu ihnen: Stehet nicht geschrieben: Mein Haus soil heiften ein Bethaus alien Vblkern? Ihr aber habt eine Mordergrube daraus gemacht. Und es kam vordie Schriftgelehrten und Hohenpriester; und sie trachteten, wie sie ihn umbrachten. Sie furchteten sich aber vor ihm; denn alles Volk verwunderte sich seiner Lehre. Und des Abends ging er hinaus vor die Stadt. Und am Morgen gingen sie voruber und sahen den Feigenbaum, daß er verdorret war bis auf die Wurzel. Und Petrus gedachte daran und sprach zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorret. Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gotti Wahrlich, ich sage euch, werzu diesem Berge sprache: Heb' dich und wirfdich ins Meer! und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, daß es geschehen würde, was er sagt, so wird's ihm geschehen, was er sagt. Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubet nur, daß ihr's empfangen werdet, so wird's euch werden. Und wenn ihr stehet und betet, so vergebet, wo ihr etwas wider jemand habt, auf daß auch euer Vater im Himmel euch vergebe eure Fehle. Wenn ihr aber nicht vergeben werdet, so wird auch euer Vater, der im Himmel ist, eure Fehle nicht vergeben. Und sie kamen abermal gen Jerusalem. Und da er in den Tempel ging, kamen zu ihm die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Altesten und sprachen zu ihm: Aus was fur Macht tust du das, und wer hat dir die Macht gegeben, daß du solches tust? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch ein Wort fragen; antwortet mir, so will ich euch sagen, aus was fur Macht ich das tue: Die Taufe Johannes, war sie vom Himmel Oder von Menschen? Antwortet mir! Und sie gedachten bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie war vom Himmel, so wird er sagen: Warum habt ihr denn ihm nicht geglaubet? Sagen wir aber, sie war von Menschen, so furchten wir uns vor dem Volk. Denn sie hielten alle, daß Johannes ein rechter Prophet ware. Und sie antworteten und sprachen zu Jesu: Wir wissen's nicht. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was fur Macht ich solches tue.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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