Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Amos 7

Der Herr HERR zeigte mir ein Gesicht, und siehe, da stund einer, der machte Heuschrecken im Anfang, da das Grummet aufging; und siehe, das Grummet stund, nachdem der Konig seine Schafe hatte scheren lassen. Als sie nun das Kraut im Lande gar abfressen wollten, sprach ich: Ach, Herr HERR, sei gnadig! Wer will Jakob wieder aufhelfen? denn er ist ja gering. Da reuete es den HERRN und sprach: Wohlan, es soil nicht geschehen! Der Herr HERR zeigte mir ein Gesicht, und siehe, der Herr HERR rief dem Feuer, damit zu strafen; das sollte eine grotße Tiefe verzehren und frali schon ein Teil dahin. Da sprach ich: Ach, Herr HERR, lali ab! Wer will Jakob wieder aufhelfen? denn er ist ja gering. Da reuete den HERRN das auch, und der Herr HERR sprach: Es soil auch nicht geschehen. Er zeigte mir aber dies Gesicht, und siehe, der HERR stund auf einer Mauer, mit einer Bleischnur gemessen; und er hatte die Bleischnur in seiner Hand. Und der HERR sprach zu mir: Was siehest du, Amos? Ich sprach: Eine Bleischnur. Da sprach der HERR zu mir: Siehe, ich will eine Bleischnur ziehen mitten durch mein Volk Israel und ihm nichts mehr ubersehen, sondern die Hohen Isaaks sollen verwüstet und die Kirchen Israels verstoret werden; und ich will mit dem Schwert mich uber das Haus Jerobeams machen. Da sandte Amazia, der Priesterzu Bethel, zu Jerobeam, dem Konige Israels, und lieli ihm sagen: Der Amos macht einen Aufruhr wider dich im Hause Israel; das Land kann seine Worte nicht leiden. Denn so spricht Amos: Jerobeam wird durchs Schwert sterben, und Israel wird aus seinem Lande gefangen weggefuhret werden. Und Amazia sprach zu Amos: Du Seher, gehe weg und flieh ins Land Juda und iß Brot daselbst und weissage daselbst. Und weissage nicht mehr zu Bethel; denn es ist des Konigs Stift und des Konigreichs Haus. Amos antwortete und sprach zu Amazia: Ich bin kein Prophet, noch keines Propheten Sohn, sondern ich bin ein Kuhhirte, der Maulbeeren ablieset. Aber der HERR nahm mich von der Herde und sprach zu mir: Gehe hin und weissage meinem Volk Israel! So hore nun des HERRN Wort! Du sprichst: Weissage nicht wider Israel und traufle nicht wider das Haus Isaak! Darum spricht der HERR also: Dein Weib wird in der Stadt zur Hure werden, und deine Sohne und Tochter sollen durchs Schwert fallen, und dein Acker soil durch die Schnur ausgeteilet werden; du aber sollst in einem unreinen Lande sterben, und Israel soil aus seinem Lande vertrieben werden.

Responsorial Psalm

Psalm 26

Ein Psalm Davids. HERR, schaffe mir Recht, denn ich bin unschuldig. Ich hoffe auf den HERRN, darum werde ich nicht fallen. Prüfe mich, HERR, und versuche mich; lautere meine Nieren und mein Herz! Denn deine Güte ist vor meinen Augen, und ich wandele in deiner Wahrheit. Ich sitze nicht bei den eiteln Leuten und habe nicht Gemeinschaft mit den Falschen. Ich hasse die Versammlung der Boshaftigen und sitze nicht bei den Gottlosen. Ich wasche meine Hande mit Unschuld und halte mich, HERR, zu deinem Altar, da man horet die Stimme des Dankens und da man prediget alle deine Wunder. HERR, ich habe lieb die Statte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnet. Raffe meine Seele nicht hin mit den Sundern, noch mein Leben mit den Blutdurstigen, welche mit bosen Tucken umgehen und nehmen gerne Geschenke. Ich aber wandele unschuldig. Erlose mich und sei mir gnadig! Mein Fuß gehet richtig. Ich will dich loben, HERR, in den Versammlungen.

Second Reading

II Corinthians 8

Ich tue euch kund, liebe Bruder, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden in Mazedonien gegeben ist. Denn ihre Freude war da überschwenglich, da sie durch viel Trubsal arm waren, haben sie doch reichlich gegeben in aller Einfaltigkeit. Denn nach allem Vermogen (das zeuge ich) und uber Vermogen waren sie selbst willig und fleheten uns mit vielem Ermahnen, daß wir aufnahmen die Wohltat und Gemeinschaft der Handreichung, die da geschieht den Heiligen. Und nicht, wie wir hofften, sondern ergaben sich selbst zuerst dem Herrn und danach uns durch den Willen Gottes, da(S wir muliten Titus ermahnen, auf dafi er, wie er zuvor hatte angefangen, also auch unter euch solche Wohltat ausrichtete. Aber gleichwie ihr in alien Stricken reich seid, im Glauben und im Wort und in der Erkenntnis und in allerlei Fleifi und in eurer Liebe zu uns, also schaffet, daß ihr auch in dieser Wohltat reich seid. Nicht sage ich, daü ich etwas gebiete, sondern dieweil andere so fleilüg sind, versuche ich auch eure Liebe, ob sie rechter Art sei. Denn ihr wisset die Gnade unsers Herrn Jesu Christi, daß, ob erwohl reich ist, ward er doch arm um euretwillen, auf dafi ihr durch seine Armut reich würdet. Und mein Wohlmeinen hierinnen gebe ich. Denn solches ist euch nutzlich, die ihr angefangen habt vor dem Jahre her, nicht allein das Tun, sondern auch das Wollen. Nun aber vollbringet auch das Tun, auf daß, gleichwie da ist ein geneigt Gemut zu wollen, so sei auch da ein geneigt Gemut zu tun von dem, was ihr habt. Denn so einer willig ist, so ister angenehm, nachdem er hat, nicht nachdem er nicht hat. Nicht geschieht das der Meinung, daß die andern Ruhe haben und ihr Trubsal, sondern daßes gleich sei. So diene euer Uberfluli ihrem Mangel diese (teure) Zeit lang, auf daß auch ihr Uberschwang hernach diene eurem Mangel, und geschehe, was gleich ist. Wie geschrieben stehet: Der viel sammelte, hatte nicht Uberfluli,, und der wenig sammelte, hatte nicht Mangel. Gott aber sei Dank, der solchen Fleili fur euch gegeben hat in das Herz des Titus! Denn er nahm zwar die Ermahnung an; aber dieweil er so sehr fleilüg war, ist er von selber zu euch gereiset. Wir haben aber einen Bruder mit ihm gesandt; der das Lob hat am Evangelium durch alle Gemeinden; nicht allein aber das, sondern er ist auch verordnet von den Gemeinden zum Gefahrten unserer Fahrt in dieser Wohltat, welche durch uns ausgerichtet wird dem Herrn zu Ehren und (zum Preis) eures guten Willens. Und verhuten das, daß uns nicht jemand übel nachreden moge solcher reichen Steuer halben, die durch uns ausgerichtet wird. und sehen darauf, daß es redlich zugehe, nicht allein vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen. Auch haben wir mit ihnen gesandt unsern Bruder, den wir oft gespuret haben in vielen Stricken, daß er fleilüg sei, nun aber viel fleilüger. Und wir sind grolier Zuversicht zu euch, es sei des Titus halben, welcher mein Geselle und Gehilfe unter euch ist, Oder unserer Bruder halben, welche Apostel sind der Gemeinden und eine Ehre Christi. Erzeiget nun die Beweisung eurer Liebe und unsers Ruhms von euch an diesen, auch offentlich vor den Gemeinden.

Gospel

Mark 10

Und er machte sich auf und kam von dannen in die Orter des judischen Landes jenseit des Jordans. Und das Volk ging abermal mit Haufen zu ihm, und wie seine Gewohnheit war, lehrete er sie abermal. Und die Pharisaer traten zu ihm und fragten ihn, ob ein Mann sich scheiden moge von seinem Weibe; und versuchten ihn damit. Er antwortete aber und sprach: Was hat euch Mose geboten? Sie sprachen: Mose hat zugelassen, einen Scheidebrief zu schreiben und sich zu scheiden. Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Urn eures Herzens Hartigkeit willen hat er euch solch Gebot geschrieben. Aber von Anfang der Kreatur hat sie Gott geschaffen ein Mannlein und Fraulein. Darum wird der Mensch seinen Vater und Mutter lassen und wird seinem Weibe anhangen, und werden sein die zwei ein Fleisch. So sind sie nun nicht zwei, sondern ein Fleisch. Was denn Gott zusammengefuget hat, soil der Mensch nicht scheiden. Und daheim fragten ihn abermal seine Junger urn dasselbige. Und er sprach zu ihnen: Wer sich scheidet von seinem Weibe und freiet eine andere, der bricht die Ehe an ihr. Und so sich ein Weib scheidet von ihrem Manne und freiet einen andern, die bricht ihre Ehe. Und sie brachten Kindlein zu ihm, daü ersie anruhrete. Die Junger aber fuhren die an, die sie trugen. Da es aber Jesus sah, ward er unwillig und sprach zu ihnen: Lafit die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solcher ist das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch, wer das Reich Gottes nicht empfanget als ein Kindlein, der wird nicht hineinkommen. Und er herzete sie und legtedie Hande auf sie und segnete sie. Und da er hinausgegangen war auf den Weg, lief einer vorne vor, kniete vor ihn und fragte ihn: Guter Meister, was soil ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe? Aber Jesus sprach zu ihm: Was heiliest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott. Du weifiest ja die Gebote wohl: Du sollst nicht ehebrechen. Du sollst nicht toten. Du sollst nicht stehlen. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden. Du sollst niemand tauschen. Ehre deinen Vater und Mutter. Er antwortete aber und sprach zu ihm: Meister, das habe ich alles gehalten von meiner Jugend auf. Und Jesus sah ihn an und liebte ihn und sprach zu ihm: Eines fehlet dir. Gehe hin, verkaufe alles, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach und nimm das Kreuz auf dich. Er aber ward Unmuts uber der Rede und ging traurig davon; denn er hatte viele Guter. Und Jesus sah urn sich und sprach zu seinen Jungern: Wie schwerlich werden die Reichen in das Reich Gottes kommen! Die Junger aber entsetzten sich uber seine Rede. Aber Jesus antwortete wiederum und sprach zu ihnen: Liebe Kinder, wie schwerlich ist's, daß die, so ihr Vertrauen auf Reichtum setzen, ins Reich Gottes kommen! Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelohr gehe, denn daß ein Reicher ins Reich Gottes komme. Sie entsetzten sich aber noch viel mehr und sprachen untereinander: Wer kann denn selig werden? Jesus aber sah sie an und sprach: Bei den Menschen ist's unmoglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind moglich bei Gott. Da sagte Petrus zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolget. Jesus antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, es ist niemand, so er verlalit Haus Oder Brüder Oder Schwestern Oder Vater Oder Mutter Oder Weib Oder Kinder Oder Acker um meinetwillen und um des Evangeliumswillen, der nicht hundertfaltig empfange jetzt in dieser Zeit Hauser und Bruder und Schwestern und Mutter und Kinder und Acker mit Verfolgungen und in der zukünftigen Welt das ewige Leben. Viele aber werden die Letzten sein, die die Ersten sind, und die Ersten sein, die die Letzten sind. Sie waren aber auf dem Wege und gingen hinauf gen Jerusalem. Und Jesus ging vor ihnen; und sie entsetzten sich, folgeten ihm nach und furchteten sich. Und Jesus nahm abermal zu sich die Zwolfe und sagte ihnen, was ihm widerfahren würde: Siehe, wirgehen hinauf gen Jerusalem, und des Menschen Sohn wird uberantwortet werden den Hohenpriestern und Schriftgelehrten; und sie werden ihn verdammen zum Tode und überantworten den Heiden. Die werden ihn verspotten und geilieln und verspeien und toten; und am dritten Tage wird er auferstehen. Da gingen zu ihm Jakobus und Johannes, die Sohne des Zebedaus, und sprachen: Meister, wir wollen, daß du uns tuest, was wir dich bitten werden. Er sprach zu ihnen: Was wolit, ihr, daß ich euch tue? Sie sprachen zu ihm: Gib uns, daß wir sitzen, einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken, in deiner Herrlichkeit. Jesus aber sprach zu ihnen: Ihrwisset nicht, was ihr bittet. Konnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, und euch taufen lassen mit der Taufe, da ich mit getauft werde? Sie sprachen zu ihm: Ja, wir konnen es wohl. Jesus aber sprach zu ihnen: Zwar ihrwerdet den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft werden mit der Taufe, da ich mit getauft werde; zu sitzen aberzu meiner Rechten und zu meiner Linken, stehet mir nicht zu, euch zu geben, sondern welchen es bereitet ist. Und da das die Zehn horeten, wurden sie unwillig uber Jakobus und Johannes. Aber Jesus rief sie und sprach zu ihnen: Ihr wisset, daß die weltlichen Fursten herrschen, und die Machtigen unter ihnen haben Gewalt. Aber also soil es unter euch nicht sein, sondern welcher will groü werden unter euch, der soil euer Diener sein. Und welcher unter euch will der Vornehmste werden, der soil aller Knecht sein. Denn auch des Menschen Sohn ist nicht kommen, daß ersich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben zur Bezahlung fur viele. Und sie kamen gen Jericho. Und da er aus Jericho ging, er und seine Jünger und ein groü Volk, da sali ein Blinder, Bartimaus, des Timaus Sohn, am Wege und bettelte. Und da er horete, daß es Jesus von Nazareth war, fing er an zu schreien und zu sagen: Jesu, du Sohn Davids, erbarme dich mein! Und viele bedraueten ihn, ersollte stillschweigen. Er aber schrie viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich mein! Und Jesus stund stille und lieli ihn rufen. Und sie riefen den Blinden und sprachen zu ihm: Sei getrost, stehe auf! Er rufet dich. Und erwarf sein Kleid von sich, stund auf und kam zu Jesu. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was willst du, daß ich dir tun soil? Der Blinde sprach zu ihm: Rabuni, daß ich sehend werde. Jesus aber sprach zu ihm: Gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen. Und alsbald ward er sehend und folgte ihm nach auf dem Wege.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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