Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Isaiah 18

Wehe dem Lande, das unterden Segeln im Schatten fahret, diesseit der Wasser des Mohrenlandes, das Botschaften auf dem Meer sendet und in Rohrschiffen auf den Wassern fahret. Gehet hin, ihr schnellen Boten, zum Volk, das zerrissen und geplündert ist, zum Volk, das greulicher ist denn sonst irgendeins, zum Volk, das hie und da ausgemessen und zertreten ist, welchem die Wasserstrome sein Land einnehmen. Alle, die ihr auf Erden wohnet und die im Lande sitzen, werdet sehen, wie man das Panier auf den Bergen aufwerfen wird, und horen, wie man die Trommeten blasen wird. Denn so spricht der HERR zu mir: Ich will stille halten und schauen in meinem Sitz, wie eine Hitze, die den Regen austrocknet, und wie ein Meltau in der Hitze der Ernte. Denn vor der Ernte wird das Gewachs abnehmen, und die unreife Frucht in der Blüte verdorren, dafi man die Stengel muft mit Sicheln abschneiden und die Reben wegtun und abhauen, daß man's miteinander muft lassen liegen dem Gevogel auf den Bergen und den Tieren im Lande, daß des Sommers die Vogel drinnen nisten und des Winters allerlei Tiere im Lande drinnen liegen. Zu der Zeit wird das zerrissene und geplünderte Volk, das greulicher ist denn sonst irgendeins, das hie und da abgemessen und zertreten ist, welchem die Wasserstrome sein Land einnehmen, Geschenke bringen dem HERRN Zebaoth an den Ort, da der Name des HERRN Zebaoth ist, zum Berge Zion.

Responsorial Psalm

Psalm 18

Ein Psalm vorzusingen, Davids, des HERRN Knechts, welcher hat dem HERRN die Worte dieses Liedes geredet zur Zeit, da ihn der HERR errettet hatte von der Hand seiner Feinde und von der Hand Sauls, und sprach: Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Starke, HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter, mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils, und mein Schutz! Ich will den HERRN loben und anrufen, so werde ich von meinen Feinden erloset. Denn es umfingen mich des Todes Bande, und die Bache Belials erschreckten mich; der Hollen Bande umfingen mich, und des Todes Stricke uberwaltigten mich. Wenn mir angst ist, so rufe ich den HERRN an und schreie zu meinem Gott, so erhoret er meine Stimme von seinem Tempel, und mein Geschrei kommt vor ihn zu seinen Ohren. Die Erde bebete und ward bewegt, und die Grundfesten der Berge regeten sich und bebeten, da er zornig war. Dampf ging auf von seiner Nase und verzehrend Feuer von seinem Munde, daß es davon blitzete. Er neigete den Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unterseinen Füften. Und erfuhr auf dem Cherub und flog daher; er schwebete auf den Fittichen des Windes. Sein Gezeltum ihn herwarfinsterund schwarze dicke Wolken, darin er verborgen war. Vom Glanz vor ihm trenneten sich die Wolken mit Hagel und Blitzen. Und der HERR donnerte im Himmel, und der Hochste lieft seinen Donner aus mit Hagel und Blitzen. Er schofi seine Strahlen und zerstreuete sie; er lieli sehr blitzen und schreckte sie. Da sah man Wassergusse, und des Erdbodens Grund ward aufgedeckt, HERR, von deinem Schelten, von dem Odem und Schnauben deiner Nase. Er schickte aus von der Hohe und holete mich und zog mich aus grolien Wassern. Er errettete mich von meinen starken Feinden, von meinen Hassern, die mirzu machtig waren, Die mich überwaltigten zur Zeit meines Unfalls; und der HERR ward meine Zuversicht. Und er fuhrete mich aus in den Raum, errüi mich heraus; denn er hatte Lust zu mir. Der HERR tutwohl an mir nach meiner Gerechtigkeit; er vergilt mir nach der Reinigkeit meiner Hande. Denn ich halte die Wege des HERRN und bin nicht gottlos wider meinen Gott. Denn alle seine Rechte hab ich vor Augen und seine Gebote werfe ich nicht von mir, sondern ich bin ohne Wandel vor ihm und hute mich vorßunden. Darum vergilt mir der HERR nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinigkeit meiner Hande vor seinen Augen. Beiden Heiligen bistdu heilig und bei den Frommen bist du fromm und bei den Reinen bist du rein und bei den Verkehrten bist du verkehrt. Denn du hilfst dem elenden Volk und die hohen Augen niedrigest du. Denn du erleuchtest meine Leuchte; der HERR, mein Gott, macht meine Finsternis licht. Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschmeilien und mit meinem Gott fiber die Mauern springen. Gottes Wege sind ohne Wandel; die Reden des HERRN sind durchlautert. Er istein Schild alien, die ihm vertrauen. Denn wo istein Gott ohne dem HERRN? Oder ein Hort ohne unsern Gott? Gott rustet mich mit Kraft und macht meine Wege ohne Wandel. Er macht meine Fülie gleich den Hirschen und stellet mich auf meine Hohe. Er lehret meine Hand streiten und lehret meinen Arm einen ehernen Bogen spannen. Und gibst mir den Schild deines Heils, und deine Rechte starket mich; und wenn du mich demutigest, machst du mich graft. Du machst unter mir Raum zu gehen, daß meine Knochel nicht gleiten. Ich will meinen Feinden nachjagen und sie ergreifen und nicht umkehren, bis ich sie umgebracht habe. Ich will sie zerschmeilien, und sollen mir nicht widerstehen; sie mussen unter meine Fülie fallen. Du kannst mich rüsten mit Starke zum Streit; du kannst unter mich werfen, die sich wider mich setzen: Du gibst mir meine Feinde in die Flucht, daß ich meine Hasser verstore. Sie rufen, aber da ist kein Heifer; zum HERRN, aber er antwortet ihnen nicht. Ich will sie zerstoften wie Staub vor dem Winde; ich will sie wegraumen wie den Kot auf der Gasse. Du hilfst mir von dem zankischen Volk und machst mich ein Haupt unter den Heiden; ein Volk, das ich nicht kannte, dienet mir. Es gehorchet mir mit gehorsamen Ohren; ja, den fremden Kindern hat's wider mich gefehlet. Die fremden Kinder verschmachten und zappeln in ihren Banden: Der HERR lebet, und gelobet sei mein Hort; und der Gott meines Heils müsse erhaben werden, der Gott, der mir Rache gibt und zwinget die Volker unter mich, der mich errettet von meinen Feinden und erhohet mich aus denen, die sich wider mich setzen. Du hilfst mir von den Frevlern. Darum will ich dir danken, HERR, unter den Heiden und deinem Namen lobsingen, der seinem Konige graft Heil beweiset und wohltut seinem Gesalbten, David, und seinem Samen ewiglich.

Second Reading

Revelation 18

Und danach sah ich einen andern Engel niederfahren vom Himmel, der hatte eine grofie Macht, und die Erde ward erleuchtet von seiner Klarheit. Und schrie aus Macht mit grolier Stimme und sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die grolie, und eine Behausung der Teufel worden und ein Behaltnis aller unreinen Geister und ein Behaltnis aller unreinen und feindseligen Vogel. Denn von dem Wein des Zorns ihrer Hurerei haben alle Heiden getrunken; und die Konige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und ihre Kaufleute sind reich worden von ihrer grolien Wollust. Und ich horete eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen; Denn ihre Sünden reichen bis in den Himmel, und Gott denkt an ihren Frevel. Bezahlet sie, wie sie euch bezahlet hat, und macht's ihr zwiefaltig nach ihren Werken; und mit welchem Kelch sie euch eingeschenket hat, schenket ihr zwiefaltig ein. Wieviel sie sich herrlich gemacht und ihren Mutwillen gehabt hat, so viel schenket ihr Qual und Leid ein. Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich sitze und bin eine Konigin und werde keine Witwe sein, und Leid werde ich nicht sehen. Darum werden ihre Plagen auf einen Tag kommen, der Tod, Leid und Hunger; mit Feuer wird sie verbrannt werden. Denn stark ist Gott der Herr, der sie richten wird. Und es werden sie beweinen und sich uber sie beklagen die Konige auf Erden, die mit ihr gehuret und Mutwillen getrieben haben, wenn sie sehen werden den Rauch von ihrem Brande. Und werden von feme stehen vor Furcht ihrer Qual und sprechen: Wehe, wehe, die grofte Stadt Babylon, die starke Stadt! Auf eine Stunde ist dein Gericht kommen. Und die Kaufleute auf Erden werden weinen und Leid tragen bei sich selbst, dafi ihre Ware niemand mehr kaufen wird, die Ware des Goldes und Silbers und Edelgesteins und die Perlen und Seide und Purpur und Scharlach und allerlei Thinenholz und allerlei Gefaft von Elfenbein und allerlei Gefaft von kostlichem Holz und von Erz und von Eisen und von Marmor und Zimt und Thymian und Salben und Weihrauch und Wein und 01 und Semmeln und Weizen und Vieh und Schafe und Pferde und Wagen und Leichname und Seelen der Menschen. Und das Obst, daran deine Seele Lust hatte, ist von dir gewichen; und alles, was vollig und herrlich war, ist von dir gewichen; und du wirst solches nicht mehrfinden. Die Kaufleute solcher Ware, die von ihr sind reich worden, werden von feme stehen vor Furcht ihrer Qual, weinen und klagen und sagen: Wehe, wehe! die grofte Stadt, die bekleidet war mit Seide und Purpur und Scharlach und uberguldet war mit Golde und Edelgestein und Perlen! Denn in einer Stunde ist verwustet solcher Reichtum. Und alle Schiffsherren und der Haufe, die auf den Schiffen hantieren, und Schiffsleute, die auf dem Meer hantieren, stunden von feme und schrieen, da sie den Rauch von ihrem Brande sahen, und sprachen: Wer ist gleich der groften Stadt? Und sie warfen Staub auf ihre Haupter und schrieen, weineten und klagten und sprachen: Wehe, wehe! die grolie Stadt, in welcher reich worden sind alle, die da Schiffe im Meer hatten, von ihrer Ware! Denn in einer Stunde ist sie verwustet. Freue dich uber sie, Himmel und ihr heiligen Apostel und Propheten! Denn Gott hat euer Urteü an ihr gerichtet. Und ein starker Engel hub einen groften Stein auf als einen Muhlstein warf ihn ins Meer und sprach: Also wird mit einem Sturm verworfen die grofte Stadt Babylon und nicht mehr erfunden werden. Und die Stimme der Sanger und Saitenspieler, Pfeifer und Posaunen soil nicht mehr in dir gehoret werden; und kein Handwerksmann einiges Handwerks soil mehr in dir erfunden werden; und die Stimme der Mühle soil nicht mehr in dir gehoret werden; und das Licht der Leuchte soil nicht mehr in dir leuchten; und die Stimme des Brautigams und der Braut soil nicht mehr in dir gehoret werden; denn deine Kaufleute waren Fursten auf Erden; denn durch deine Zauberei sind verirret worden alle Heiden. Und das Blut der Propheten und der Heiligen ist in ihr erfunden worden und aller derer, die auf Erden erwurget sind.

Gospel

Matthew 13

An demselbigen Tage ging Jesus aus dem Hause und setzte sich an das Meer. Und es versammelte sich viel Volks zu ihm, also daß er in das Schiff trat und saft. Und alles Volk stund am Ufer. Und er redete zu ihnen mancherlei durch Gleichnisse und sprach: Siehe, es ging ein Samann aus zu saen. Und indem ersaete, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vogel und fraften's auf. Etliches fiel in das Steinige; da es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, darum daß es nicht tiefe Erde hatte. Als aber die Sonne aufging, verwelkte es, und dieweil es nicht Wurzel hatte, ward es dürr. Etliches fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und erstickten's. Etliches fiel auf ein gut Land und trug Frucht, etliches hundertfaltig, etliches sechzigfaltig, etliches dreiftigfaltig. Wer Ohren hat zu horen, der hbre! Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse? Er antwortete und sprach: Euch ist's gegeben, daß ihr, das Geheimnis des Himmelreichs vernehmet; diesen aber ist's nicht gegeben. Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, was er hat. Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit horenden Ohren horen sie nicht; denn sie verstehen es nicht. Und uber ihnen wird die Weissagung Jesajas erfullet, die da sagt: Mit den Ohren werdet ihr horen und werdet es nicht verstehen, und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht vernehmen. Denn dieses Volkes Herz ist verstockt, und ihre Ohren horen libel, und ihre Augen schlummern, auf daß sie nicht dermaleinst mit den Augen sehen und mit den Ohren horen und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, daß ich ihnen hulfe. Aber selig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie horen. Wahrlich, ich sage euch: Viel Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr sehet, und haben's nicht gesehen, und zu horen, was ihr horet, und haben's nicht gehoret. So horet nun ihr dieses Gleichnis von dem Samann! Wenn jemand das Wort von dem Reich horet und nicht verstehet, so kommt der Arge und reiftet es hin, was da gesaet ist in sein Herz; und der ist's, der am Wege gesaet ist. Der aber auf das Steinige gesaet ist, der ist's, wenn jemand das Wort horet und dasselbige bald aufnimmt mit Freuden. Aber er hat nicht Wurzel in ihm, sondern erist wetterwendisch; wenn sich Trübsal und Verfolgung erhebt um des Worts willen, so argert ersich bald. Der aber unter die Dornen gesaet ist, der ist's, wenn jemand das Wort horet und die Sorge dieser Welt und Betrug des Reichtums erstickt das Wort und bringet nicht Frucht. Der aber in das gute Land gesaet ist, der ist's, wenn jemand das Wort horet und verstehet es und dann auch Frucht bringet; und etlichen tragt hundertfaltig, etlicher aber sechzigfaltig, etlicher dreil Jigfaltig. Er legte ihnen ein ander Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich istgleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker saete. Da aber die Leute schliefen, kam sein Feind und saete Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. Da nun das Kraut wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut. Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesaet? Woher hat er denn das Unkraut? Er sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du denn, daü wir hingehen und es ausjaten? Er aber sprach: Nein, auf daü ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjatet. Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bundlein, dad man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuern. Ein ander Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich istgleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und saete auf seinen Acker, welches das kleinste ist unter allem Samen; wenn es aber erwachst, so ist es das grblite unter dem Kohl und wird ein Baum, dad die Vogel unter dem Himmel kommen und wohnen unter seinen Zweigen. Ein ander Gleichnis redete er zu ihnen: Das Himmelreich ist einem Sauerteig gleich, den ein Weib nahm und vermengete ihn unter drei Scheffel Mehl, bis dad es gar durchsauert ward. Solches alles redete Jesus durch Gleichnisse zu dem Volk und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen, auf dad erfullet wurde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und will aussprechen die Heimlichkeiten von Anfang der Welt. Da lied Jesus das Volk von sich und kam heim. Und seine Junger traten zu ihm und sprachen: Deute uns dieses Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker! Erantwortete und sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn ist's, der da guten Samen saet. Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder der Bosheit. Der Feind, der sie saet, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel. Gleichwie man nun das Unkraut ausjatet und mit Feuer verbrennet, so wird's auch am Ende dieser Welt gehen. Des Menschen Sohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Argernisse und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zahneklappen. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat zu horen, der hore! Abermal ist gleich das Himmelreich einem verborgenen Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden uber denselbigen und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. Abermal ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte. Und da er eine kostliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte dieselbige. Abermal ist gleich das Himmelreich einem Netz, das ins Meer geworfen ist, damit man allerlei Gattung fanget. Wenn es aber voll ist, so ziehen sie es heraus an das Ufer, sitzen und lesen die guten in ein Gefali zusammen; aber die faulen werfen sie weg. Also wird es auch am Ende der Welt gehen. Die Engel werden ausgehen und die Bosen von den Gerechten scheiden und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zahneklappen sein. Und Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr das alles verstanden? Sie sprachen: Ja, Herr. Da sprach er: Darum, ein jeglicher Schriftgelehrter, zum Himmelreich gelehrt, ist gleich einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervortragt. Und es begab sich da Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, ging er von dannen und kam in sein Vaterland und lehrete sie in ihren Schulen, also auch, dafi sie sich entsetzten und sprachen: Woher kommt diesem solche Weisheit und Taten? Ist er nicht eines Zimmermanns Sohn? Heifit nicht seine Mutter Maria und seine Bruder Jakob und Joses und Simon und Judas? Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher kommt ihm denn das alles? Und argerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgend weniger denn in seinem Vaterlande und in seinem Hause. Und er tat daselbst nicht viel Zeichen um ihres Unglaubens willen.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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